Rudolf Paßvogel GmbHLiquidiert

22113 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 28659
Eingetragen
3.12.1981
Branche
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
(1) der Großhandel mit Schrott und Nutzeisen. (2) Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Zweigniederlassungen an anderen Orten zu errichten.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Paßvogel
seit 18.4.2018
Liquidator
Karin Hennings
seit 10.5.2002
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rudolf Paßvogel GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2012 bis zum 30.09.2013

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Sachanlagen

108641,00

73995,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

124482,50

120602,81

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

23421,21

43693,70

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

32566,96

22606,98

C. Rechnungsabgrenzungsposten

3328,31

3678,93

Summe Aktiva

292439,98

264577,42



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25564,59

25564,59

II. Bilanzgewinn

40,01

21736,53

B. Rückstellungen

77864,00

86819,73

C. Verbindlichkeiten

188971,38

130456,57

Summe Passiva

292439,98

264577,42

ANHANG

A. Anwendung des Kapitalgesellschaften- und Co - Richtlinie - Gesetzes

Der Jahresabschluss zum 30. September 2013 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB, insbesondere der §§ 264 ff. HGB ( Ergänzende Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften ) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungs-gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Soweit ergänzende Angaben in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, werden diese im Anhang gemacht.

Für die Offenlegung wurden die Erleichterungsvorschriften für kleine Kapitalgesellschaften gemäß § 326 HGB angewandt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen ( Nutzungsdauer zwischen 3 und 11 Jahre ) angesetzt. Wirtschaftsgüter der Geschäftsjahre 2008 / 09 bis 2010 / 11 mit einem Wert von € 150,00 bis € 1.000,00 wurden in einem Sammelposten erfasst. Davon werden jährlich 20 % gewinnmindernd aufgelöst ( § 6 Abs. 2 a EStG ).

Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Einstandspreisen bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Vermögensgegenstände, die dem

Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Alters-versorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, mit diesen Schulden verrechnet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens ist in einem Anlagenver-zeichnis dargestellt und als Anlage 1 beigefügt.

Vorräte

Die Vorräte beinhalten den Warenbestand. Die Aufnahme der Vorräte erfolgte durch Stichtagsinventur.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt, der mit dem Teilwertverfahren ermittelt wurde. Sie wurden fristenkongruent abgezinst. Hierbei wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen und der in der Rückstellungsabzinsungsverordnung genannte Zins zugrunde gelegt. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wurden die Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen dienen, mit diesen verrechnet. Die durch die Umstellung zum 01. Oktober 2009 erforderliche Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mit 1 / 15 der Rückstellung zugeführt. Der diesbezügliche den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 30. September 2013 noch nicht zugeführte Verpflichtungsbetrag beläuft sich auf € 20.376,82. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entwickeln sich wie folgt:

Stand am 01.Oktober 2012 € 62.656,00
Zuführung Pensionsrückstellung € 16.612,00
Zuführung Deckungsvermögen - € 4.854,00
Stand am 30. September 2013 € 74.414,00

( Pensionsverpflichtung € 152.505,00 abzüglich Deckungsvermögen € 78.091,00 = € 74.414,00 )

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für die Kosten des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen sowie für die Kosten der Offenlegung des Jahresabschlusses. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten von insgesamt € 188.971,38 haben mit € 133.753,05 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und mit € 55.218,33 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 86.983,37.

D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung:

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung

Mit den Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung von € 8.484,40 wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB die Zuführung zum Deckungsvermögen von € 4.854,00 verrechnet, so dass sich ein saldierter Aufwand von € 3.630,40 ergibt.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten mit einem Betrag von € 8.017,00 die Zinsen aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Außerordentliche Aufwendungen

Aufgrund der Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes wurde zum 01. Oktober 2009 eine Anpassung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von € 27.788,82 notwendig. Dieser Betrag wird in den Geschäftsjahren 2009 / 10 bis 2023 / 24 mit mindestens 1 / 15 der Pensionsrückstellung zugeführt, im Geschäftsjahr 2012 / 13 mit einem Betrag von € 1.853,00. Dieser Zuführungsbetrag wird als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen.

E. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den ausgewiesenen Jahresfehlbetrag von € 21.696,52 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Sonstige Angaben

Organe

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2012 / 13 war:

Herr Bernd Paßvogel, Barsbüttel.

Hamburg, den 24. Juni 2014

Der Geschäftsführer:

 

Hamburg, den 24. Juni 2014

gez. Bernd Paßvogel

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 24.06.2014

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