ASBO Bohrtechnik GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Menrath seit 27.1.2025 | Prokura |
Klaus Emmel seit 21.8.2018 | Geschäftsführer |
Christian Kohorst seit 24.7.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VRB Vorratsgesellschaften GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EMDE Automation GmbHNassauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens EMDE Automation (EMDE) konzipiert, fertigt, installiert und wartet kundenindividuelle Anlagen für Schüttguthandling in den Bereichen Füllen, Entleeren, Förderung, Dosieren, Chargieren, Mischen und Zerkleinern. EMDE Lösungen kombinieren führende Kompetenz im Bereich von Verfahrenstechnik, Engineering, Anlagenbau, Steuerungstechnik und Automatisierung. EMDE bedient Kunden aus den Branchen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Baustoffe sowie Umwelt- und Recycling-Technik. Die Kunden sind weltweit angesiedelt, der Großteil der Kunden hat seinen Hauptsitz in Europa. EMDE verfügt über ein Lieferantennetzwerk, das im Wesentlichen aus Deutschland und den angrenzenden Ländern zuliefert. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die deutsche Wirtschaft im Kontext globaler Entwicklungen Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent, etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. In Deutschland erwartet der IMF (Update Januar 2024) für das Gesamtjahr 2023 ein negatives Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zum Vorjahr um -0,3 Prozent nach einem Anstieg in 2022 um rund 1,8 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (Quelle: VDMA, Stand 2024). Unsere Branche Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Laut ifo sank im Jahresverlauf 2023 die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent). Trotz sinkender Kapazitätsauslastung sowie geringerer Produktion stieg in Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent. (Quelle: VDMA, Stand 2024) Zahlen für 2023 über das Segment Schüttgüter liegen noch nicht vor. Aufgrund der industrieübergreifenden Relevanz des Schüttgütersegments von der Bauindustrie über Chemie bis hin zu Lebensmittel und Pharma kann von einer vergleichbaren Entwicklung auch bei den Schüttgütern ausgegangen werden. 2. Geschäftsverlauf des Unternehmens Die Auftragsentwicklung 2023 lag mit einem Auftragseingang von insgesamt rund 19,0 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr 2022 (+14,5 Prozent). Insgesamt liegt der Auftragseingang bezogen aufs Gesamtjahr spürbar über Plan (18,0). Gegenüber dem Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2023 von 11,85 Mio. EUR beträgt dieser Wert per Jahresende 2023 12,56 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse 2023 beliefen sich mit 18,6 Mio. EUR deutlich oberhalb des Niveaus von 2022 (+50 Prozent) und nahe der Planung (-1 Prozent). Die lieferantenseitig sowie kundenseitig wirkenden Terminverschiebungen aus den letzten Jahren schwächten sich ab, waren jedoch auch in 2023 noch spürbar mit der Folge von verzögerten Projektfertigstellungen. Kostenüberschreitungen bei einzelnen Projekten im Bereich der Materialkosten drückten die Ergebnismarge, deren Effekte durch Kostenmanagement im Bereich der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Plan nur teilweise aufgefangen werden konnten. Insgesamt wurde ein positives operatives Betriebsergebnis in Höhe von 443 TEUR erzielt. C. Finanzielle Leistungsindikatoren Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns Für unsere interne Steuerung sind unter anderem die nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren von Bedeutung. Die Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr zeigt die untenstehende Tabelle:
Die Finanzierung des Unternehmens ist durch eine solide Eigenkapitalquote und durch langfristige Bankdarlehen gesichert. D. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, Aussagen zu Forschung und Entwicklung sowie Risikomanagementziele und -methoden 1. Umweltschutz Die Produktion entspricht dem Stand moderner Technik und wird regelmäßig geprüft. Umweltrisiken sind weitgehend ausgeschlossen. Wir bemühen uns um die Reduktion von CO 2 bei der Produktion unserer Getriebe. 2. Arbeitnehmerbelange Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 109 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 23 Auszubildende. Motivierte Mitarbeiter sind für uns der zentrale Erfolgsfaktor. Deshalb investieren wir unverändert in Aus- und Weiterbildung. Zudem sorgen flexible Arbeitszeitregelungen und die Arbeit in kleinen Teams mit einem hohen Maß an individueller Verantwortung für ein gutes Betriebsklima. Die Suche nach qualifiziertem Personal stellt für unsere Unternehmen auch in Zukunft eine große Herausforderung dar. 3. Forschung und Entwicklung Die bestehenden Produkte werden ständig weiterentwickelt und es wird an neuen Produkten und Verfahrensweisen gearbeitet. 4. Risikomanagementziele und -methoden Ein modernes Managementinformationssystem sorgt für die rechtzeitige Beschaffung von produktionsnotwendigen Rohstoffen und die Bereithaltung der für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs notwendigen Liquidität. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein System zur Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden sowie über ein effizientes Mahnwesen. E. Prognose, Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung 1. Chancen und Risiken Für unsere Unternehmen ist eine wirtschaftsfreundliche Politik in Deutschland und Rheinland-Pfalz wichtig. Regional spielt für uns der Standort Nassau eine zentrale Rolle. Operative Risiken sehen wir in moderater Form wie folgt: • Rohstoffpreise • Besetzung freier Stellen mit qualifiziertem Personal • Rückgang der Absatzpreise Die angestrebte Technologieführerschaft unserer Unternehmen bringt viele Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mit sich. Wir streben die Erschließung weiterer Absatzmärkte innerhalb Europas und weiteren wachstumsstarken Ländern dieser Welt an. Der hohe Anteil an Mitarbeitern mit langjähriger Betriebszugehörigkeit ermöglicht es, das vorhandene Know-how im Unternehmen zu erhalten und auszubauen. Des Weiteren bestätigt dies die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Die gut ausgebildete und motivierte Belegschaft bietet die Chance, auch zukünftig durch stetige innovative Weiter- und Neuentwicklung der Produkte die Marktposition zu sichern und auszubauen. Die Erneuerung der IT-Infrastruktur, der Systeme sowie Verbesserung der IT-Sicherheit werden in 2024 und darüber hinaus im Rahmen eines mehrjährigen Programms fortgeführt. 2. Prognosebericht Unsere Erwartung zu Jahresbeginn 2023, dass sich die Lage gegenüber 2022 hinsichtlich Auftragseingang, Umsatz und EBIT schrittweise normalisieren würde, hat sich im Verlauf von 2023 nur mit Blick auf den Auftragseingang und den Umsatz bestätigt. Leistungsseitig ist dieser Trend bezogen auf das Gesamtjahr nur teilweise angekommen, weil sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr verhalten entwickelte und in dieser Zeit die Auslastung unterhalb des geplanten Niveaus geblieben ist. Ergebnisseitig wirkten gegenläufige Kostensteigerungen und Terminverschiebungen in einzelnen Projekten wie dargestellt, was sich nach unserer heutigen Erwartung schrittweise entspannen dürfte. Für das Jahr 2024 liegt der Auftragsbestand zum Jahresbeginn zwar leicht unterhalb dem Niveau von Ende 2023, jedoch ist dessen Anarbeitungsstand deutlich niedriger und damit die Auslastungssituation zu Beginn von 2024 günstiger. Planerisch gehen wir davon aus, dass wir das Umsatzniveau von 2023 in 2024 leicht übertreffen werden, das letztjährige Materialkostenniveau bezogen auf die Gesamtleistung in etwa halten können und Effizienzsteigerungsmaßnahmen Wirkung zeigen. Durch unser ausgebautes Service- und Vertriebsnetzwerk werden wir in der Lage sein, flexibel und schnell auf die Kundenwünsche zu reagieren. Im Betriebsergebnis erwarten wir eine deutliche Steigerung 2024 gegenüber 2023. Wir gehen hierdurch von einer mindestens stabilen Eigenkapitalquote aus. Im Hinblick insbesondere auf die politischen und weltwirtschaftlichen Risiken fahren wir weiterhin "auf Sicht" und stellen unsere Planungsprämissen fortlaufend auf den Prüfstand. Einzelne Investitionsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung und Ersatzinvestitionen in Anlagen sind in der Planung enthalten. Wir beurteilen die wirtschaftliche Situation des Unternehmens für 2024 trotz vorhandener globaler Unsicherheiten wie oben dargestellt als stabil. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Nassau, am 23. Januar 2024 EMDE Automation GmbH Geschäftsführung gez. Christian Kohorst gez. Klaus Emmel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023EMDE Automation GmbH, NassauI. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Sitz der Gesellschaft ist Nassau, Amtsgericht Montabaur, HRB 26100. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden wurden im Wesentlichen unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden voll abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestandes, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens. Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023EMDE Automation GmbH, Nassau
Eigenkapital Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalaufwendungen sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Nacharbeiten enthalten. Verbindlichkeiten
II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.137. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. B. Organe
Auf die Angabe der Gesamtbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. C. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt:
Nassau, 23. Januar 2024 Geschäftsführer gez. Christian Kohorst gez. Klaus Emmel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2024 festgestellt. Der BestätigungsvermerkAn die EMDE Automation GmbH, Nassau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EMDE Automation GmbH, Nassau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EMDE Automation GmbH, Nassau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsatze ordnungsmaf1iger Buchführung ein den tatsachlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mangel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 23. Februar 2024 DORNBACH
GmbH
Stoeber, Wirtschaftsprüfer Röhrig, Wirtschaftsprüfer |
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