SPEEDLINE Spedition GmbH

Eiffestraße 68, 20537 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 58285
Eingetragen
12.4.1995
Branche
SpeditionenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPersonenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Gegenstand
Betrieb einer Spedition.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hartmut Joret
seit 2.4.2025
Prokura
Henning Koschnick
seit 12.8.2021
Geschäftsführer
Corinna Büttner
seit 23.3.2016
Geschäftsführer
Stefan Büttner
seit 15.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Stefan Büttner
Rausdorf
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SPEEDLINE Spedition GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die Speedline Spedition GmbH (im Folgenden kurz "Speedline" oder "Gesellschaft" genannt) ist in der Logistikbranche tätig und bietet umfassende Logistiklösungen für ihre Kunden an.

Ziel ist es, dem Kunden eine maßgeschneiderte Lösung anzubieten. Dabei profitiert die Gesellschaft von dem Netzwerk, der hohen Motivation der Mitarbeiter und den komplex entwickelten Logistik-Lösungen. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf den Transport von Holzprodukten in die Bereiche Asien, mittlerer Osten und Levante. Dabei gehört die Speedline Spedition GmbH zu den Marktführern in diesem Segment. Daneben gibt es die im Geschäftsjahr 2022 neu gegründete Abteilung General Cargo. Ziel dieser Abteilung ist durch Diversifikation langfristig die Auftragslage der Gesellschaft zu sichern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das statistische Bundesamt vermeldet:

"Im Jahr 2023 wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 254,5 Milliarden Euro zwischen Deutschland und der Volksrepublik China gehandelt (Exporte und Importe). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war damit die Volksrepublik China im Jahr 2023 zum achten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner. Auf den Rängen zwei und drei folgten die Vereinigten Staaten mit einem Warenverkehr in Höhe von 252,6 Milliarden Euro und die Niederlande mit einem Außenhandelsumsatz von 220,3 Milliarden Euro.

Nach Deutschland importiert wurden die meisten Waren im Jahr 2023 aus der Volksrepublik China (157,2 Milliarden Euro). Auf den Plätzen zwei und drei der wichtigsten deutschen Lieferländer lagen die Niederlande (104,9 Milliarden Euro) und die Vereinigten Staaten (94,7 Milliarden Euro).

Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im Jahr 2023 mit den Vereinigten Staaten (63,3 Milliarden Euro), Frankreich (50,4 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (41,8 Milliarden Euro) aus. Mehr Waren importiert als dorthin exportiert wurden aus China. Für dieses Land wies der Außenhandel im Jahr 2023 einen Importüberschuss von 59,8 Milliarden aus."

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft:

Die Rohergebnisspanne (Verhältnis Rohergebnis zu Umsatzerlösen) ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, stieg im Vergleich zum Vorjahr von 11,3 % auf 14,6% im Geschäftsjahr 2023.

Sehr positiv hat sich der Geschäftsbereich General Cargo entwickelt, der im Geschäftsjahr 2023 zu rd. 6% zum gesamten Geschäftsvolumens der Gesellschaft beitrug.

Seefracht

Hierzu vermeldet das Statista am 05.07.2024:

"Im Jahr 2023 lag der Seefracht-Export im weltweiten Seefrachtmarkt bei rund 58 Millionen TEU. Das sind rund 7 % weniger als noch im Vorjahr. Mit Abstand größte Exportregion ist Asien - Pazifik mit 37 Millionen TEU, was rund zwei Drittel des Gesamtaufkommens entspricht. "

Das Containervolumen im Geschäft der Speedline Spedition GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr um 23,27% gesunken.

Vergleich der Ertragslage mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2022

Für das Jahr 2023 wurde für die Gesellschaft, wie prognostiziert, ein um rd. 30% niedrigeres Jahresergebnis erwirtschaftet.

Finanz- und Vermögenslage:

Das Anlagevermögen und die Vorräte sind vollumfänglich durch das Eigenkapital finanziert. Die Eigenkapitalquote beträgt per 31.12.2023 64,9% (31.12.2022: 48,2%)

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstüchtigkeit ist mit TEUR 1.212 um TEUR 237 niedriger als im Vorjahr.

Beteiligungen und Finanzergebnis:

Das im Wesentlichen aus der Gewinnausschüttung des verbundenen Unternehmens KUK GmbH bestehende Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 2023 TEUR 393.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren:

Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 20 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis von Personalaufwand zu Rohergebnis) betrug 44,5%

C. Chancen und Risikobericht

1. Risikomanagement

Handlungsziel ist die Früherkennung und Vermeidung nicht kalkulierbarer, existenzbedrohender Risiken. Die Geschäftsführer begegnen mit sorgfältigen Marktbeobachtungen und einem wirksamen Risikomanagementsystem, in Verbindung mit dem Einsatz qualifizierter MitarbeiterInnen, zuverlässiger IT-Software sowie einem effizienten Kontrollsystem.

Ein regelmäßiger Informationsaustausch stellt sicher, dass Risiken rechtzeitig erkannt werden.

Der Zahlungsverkehr des Unternehmens unterliegt dem Vier-Augen-Prinzip.

Finanzinstrumente finden im Unternehmen derzeit keine Anwendung.

2. Marktrisiken

Potenzielle Marktrisiken bestehen grundsätzlich durch technischen Fortschritt, sich verändernde Kundenbedürfnisse, einem Wandel der Wettbewerbsstruktur und wechselnde Rahmenbedingungen.

3. Währungsrisiken

Die Geschäftsfelder der Speedline Spedition GmbH sind eingebunden in die globale Weltwirtschaft und die sie bestimmenden Leitwährungen. Damit ergeben sich zwangsläufig Risiken aus Paritätsveränderungen. Diesen Risiken wird sowohl durch eine intensive Beobachtung der Finanzmärkte begegnet als auch dem Ein- und Verkauf von Dienstleistungen in gleicher Währung und durch geeignete Sicherungsmaßnahmen.

Kreditlinien werden nicht in Anspruch genommen.

4. Personalrisiken

Die Qualität der Dienstleistungen des Unternehmens bestimmen die Qualifikationen der MitarbeiterInnen in wesentlichem Ausmaß den Geschäftserfolg. Der Wettbewerb um qualifizierte MitarbeiterInnen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verschärft. Dem daraus resultierendem Wettbewerbsrisiko wird jedoch weiterhin durch ein kontinuierliches Investment im Personalbereich durch Maßnahmen, die eine langfristige Bindung an das Unternehmen fördern, begegnet.

5. Informationstechnische Risiken

Risiken aus einem Datenverlust werden durch umfangreiche Soft- und Hardwaresicherungssysteme vorgebeugt.

Zur Betreuung, Analyse, Weiterentwicklung und Anpassung dieser Systeme an die besonderen Erfordernisse nutzt die Speedline Spedition GmbH das Knowhow eines nahestehenden IT-Unternehmens.

6. Unternehmensspezifische Risiken

Potenzielle unternehmensspezifische Risiken könnten hinsichtlich der Unternehmensgröße immer dann gesehen werden, wenn das Unternehmen in Wettbewerb zu Global Playern steht bzw. auf den Markt dominierende Nachfrager trifft. Solchen Risiken wird begegnet durch eine hohe Angebotsflexibilität, wie auch eine weitgehende Spezialisierung auf die Bedürfnisse der Kunden.

7. Chancen

Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten in allen Bereichen der Wertschöpfungskette, gleichzeitig gibt der globale Wettbewerb ein erhöhtes Tempo vor. Immer öfter entscheiden auch logistische Prozesse darüber, wie wettbewerbsfähig die Kunden des Unternehmens sind.

Um das Unternehmen weiterhin sicher für die Zukunft aufzustellen, hat sich die Geschäftsführung in 2022 dazu entschlossen zusätzlich zum Export-Gut Holz die Verschiffung weiterer Exportgüter aller Art (General Cargo) anzubieten.

Ziel ist es auch hier die Speedline Spedition GmbH als einen starken und zuverlässigen Partner zu etablieren.

D. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird vor dem Hintergrund der anhaltenden wirtschaftlichen Stagnation damit gerechnet, dass sich die Lieferketten entspannen und die Umschlagsmengen sich spürbar reduzieren.

Außer den Risiken im Bereich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht die Geschäftsführung für 2024 keine weiteren, insbesondere branchen- und unternehmensspezifischen Risiken.

Damit einhergehend wird auch erwartet, dass das Ergebnis ca. 30-50% unter dem Vorjahresniveau liegt.

 

Hamburg, 12.07.2024

Stefan Büttner

Henning Koschnick

Corinna Büttner

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.563.470,70 1.581.609,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.786,00 4.989,00
II. Sachanlagen 53.976,00 70.912,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.976,00 70.912,00
III. Finanzanlagen 1.505.708,70 1.505.708,70
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.505.708,70 1.505.708,70
B. Umlaufvermögen 4.988.503,94 5.794.070,35
I. Vorräte 519.172,73 494.144,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.721.451,22 2.999.830,43
1. Forderungen gegen Gesellschafter 3.378,84 4,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.718.072,38 2.999.826,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.747.879,99 2.300.095,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.722,56 97.881,33
Aktiva 6.585.697,20 7.473.561,38

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.273.707,22 3.604.932,13
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 4.248.142,63 3.579.367,54
davon Gewinnvortrag 2.779.367,54 2.474.247,50
B. Rückstellungen 703.021,46 866.740,49
C. Verbindlichkeiten 1.598.056,52 2.996.478,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 81.866,95 250.653,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 81.866,95 250.653,25
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.516.189,57 2.745.825,51
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.516.189,57 2.745.825,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.912,00 5.410,00
Passiva 6.585.697,20 7.473.561,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.196.650,78 5.001.038,86
2. Personalaufwand 1.866.949,20 1.884.908,38
a) Löhne und Gehälter 1.566.015,52 1.647.598,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 300.933,68 237.309,56
davon für Altersversorgung 5.280,52 5.188,02
3. Abschreibungen 18.656,42 40.133,65
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 18.656,42 16.284,65
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 23.849,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 693.456,00 646.769,01
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 21.877,64 13.005,83
5. Erträge aus Beteiligungen 356.500,00 465.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 356.500,00 465.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.731,50 12.152,63
davon Erträge aus Abzinsung 4.836,00 2.481,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.847,12 1.564,17
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 540.479,79 798.110,19
9. Ergebnis nach Steuern 1.470.493,75 2.106.706,09
10. sonstige Steuern 1.718,66 1.586,05
11. Jahresüberschuss 1.468.775,09 2.105.120,04
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.779.367,54 2.474.247,50
13. Ausschüttung 1.000.000,00
14. Bilanzgewinn 4.248.142,63 3.579.367,54

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Speedline Spedition GmbH, Hamburg

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Handelsregisternummer HRB 58285 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes erfolgt.

Die bisher angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungen gemäß §§ 276 und 288 Abs. (2) HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Anlehnung § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen aus Lieferung und Leistung berücksichtigt.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Das Fremdwährungsguthaben wurden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.807,78 23.807,78
23.807,78 23.807,78
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 249.782,89 4.329,42 14.965,48 239.146,83
249.782,89 4.329,42 14.965,48 239.146,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.505.708,70 1.505.708,70
1.505.708,70 1.505.708,70
1.779.299,37 4.329,42 14.965,48 1.768.663,31
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.818,78 1.203,00 20.021,78
18.818,78 1.203,00 20.021,78
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 178.870,89 17.453,42 11.153,48 185.170,83
178.870,89 17.453,42 11.153,48 185.170,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
197.689,67 18.656,42 11.153,48 205.192,61
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.786,00 4.989,00
3.786,00 4.989,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 53.976,00 70.912,00
53.976,00 70.912,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.505.708,70 1.505.708,70
1.505.708,70 1.505.708,70
1.563.470,70 1.581.609,70

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für 01.01.2023
EUR
Zuführung
EUR
Auflösung
EUR
Verbrauch
EUR
31.12.2023
EUR
ausstehende Rechnungen 240.000,00 25.000,00 85.000,00 180.000,00
Personalkosten 344.953,28 226.259,70 328.387,04 242.825,94
Gewährleistung 134.656,23 0 2.364,86 132.291,37
Abschluss und Prüfung 22.000,00 22.000,00 1.848,65 20.151,35 22.000,00
Aufbewahrung 59.994,00 206 4.836,00 54.952,00
Sonstige 65.136,98 57.612,15 840,79 60.796,16 61.112,18
866.740,49 330.871,85 5.260,30 499.170,55 693.181,49
866.740,49 330.871,85 5.260,30 499.170,55 693.181,49

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr betreffen Kfz-Leasingverträge und betragen 99,0 TEUR (für Zeiträume nach dem 31. Dezember 2024 bis 2026).

IV. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres durchschnittich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 20. Davon vollbeschäftigte Mitarbeiter 12,00 und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8,00.

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Stefan Büttner, Speditionskaufmann,

Corinna Büttner, Kauffrau, Henning Koschnick, Kaufmann.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Vergütung der Geschäftsführer

Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr wurden 729.924,26 EUR gewährt.

Anteile an verbundenen Unternehmen

- K.u.K. Portservice GmbH mit Sitz in Bötersen, Anteilsbesitz 50 % am gezeichneten Kapital von 31.000,00 EUR

- Die K.u.K. Portservice GmbH hatte ausweislich des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 ein Eigenkapital von EUR 1.046.237,98 und einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 185.336,56.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonder Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 4.248.142,63 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 12.07.2024

Geschäftsführung

Stefan Büttner

Corinna Büttner

Henning Koschnick

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Speedline Spedition GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Speedline Spedition GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Speedline Spedition GmbH, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• Gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• Beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• Ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• Beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• Führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 16. Juli 2024

Spengler und Partner Partnerschaft (mbB)
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Peter Spengler, Wirtschaftsprüfer

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