Pallatzky GmbH
Stellwerkstraße 16, 33647 Bielefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Silvan Berger seit 30.8.2022 | Prokura |
Jürgen Berger seit 24.5.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pallatzky GmbHBielefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Pallatzky GmbH, Stellwerkstraße 16, 33647 Bielefeld1. Allgemeine Beschreibung Wir sind ein von der Dekra zertifizierter, moderner und alteingesessener Entsorgungsbetrieb, dessen Hauptbetätigungsfeld der An- und Verkauf von Metallschrott aller Art ist. Er wird geleitet vom langjährigen Gesellschaftergeschäftsführer. Unser Unternehmen ist seit 1987 erfolgreich am Markt positioniert und hat einen guten Ruf auf dem Gebiet der Vermarktung von Recyclingschrott. Die Unternehmen der Schrottwirtschaft erfassen und bereiten Stahlschrott qualitativ so auf, dass diese Sekundärrohstoffe von den Stahlproduzenten wieder eingesetzt werden können. In den Stahlwerken werden sie zu hochwertigen Produkten weiterverarbeitet. Dabei werden das Know-How und die Qualitätssicherung der Schrottwirtschaft immer wichtiger. Die Anlieferungen von Großmengen erfolgt entweder durch die Betriebe selbst, mittels beauftragter Speditionen oder durch unsere eigenen Muldenfahrzeuge, die die mit Schrott gefüllten Behälter bei den Unternehmen auf Anforderung abholen. Unser Lieferantenkreis befindet sich im Wesentlichen im näheren Umkreis unseres Standortes in Bielefeld und den angrenzenden Städten. Die Abnehmer des auf unserem Betriebsgelände oder bei Fremdunternehmen nach Schrottarten sortierten und zwischengelagerten Altschrottes sind im Wesentlichen Hüttenwerke, Gießereien, Stahlproduzenten und Zwischenhändler im Inland. In geringerem Umfang beliefern wir auch Kunden im (europäischen) Ausland. Der Transport erfolgt zumeist durch Speditionsunternehmen oder wird von den Abnehmern durch Abholung selbst durchgeführt. Zur Ermittlung der an- oder ausgelieferten Mengen nutzen wir unsere betriebseigene LKW-Waage. Des Weiteren versenden wir die von den Stahlwerken für die Stahlproduktion benötigten Schrottarten auf Anforderung auch per Bahntransport und können dabei auf die Vorteile des eigenen Gleisanschlusses mit Wagonwaage zurückzugreifen. Sortierung sowie Be- und Entladung des Schrottes erfolgt durch unsere verschiedenen Greif- und Magnetbagger. Die Verwaltung unseres Unternehmens befindet sich direkt am Standort in einem modernen Bürogebäude. Für die Lagerhaltung setzen wir ein professionelles Wirtschaftssystem ein, das es uns ermöglicht, jederzeit die verfügbaren Bestände abzulesen. Unser Lagerplatz ist durch vernetzte Kameras und andere Sicherungsmaßnahmen gegen unbefugtes Betreten gesichert. Besonders wertvolle Stoffe, wie Kupfer und Messing, werden in verschlossenen Räumen aufbewahrt. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufes 2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Schwächephase hielt auch im Jahr 2023 weiterhin an. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf den erheblichen Kaufkraftverlust als Folge des Preisanstieges bei Energie- und Lebenshaltungskosten, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der geopolitischen Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2023 um ca. 0,3 % gefallen.(Quelle: Statistisches Bundesamt). Auch die Stahlproduktion ist 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gesunken. Durch schwache Nachfrage in Verbindung mit hohen international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen ist die Rohstahlproduktion auf 35,4 Millionen Tonnen gefallen. Das ist ein Minus von 3,9 % im Gegensatz zum Vorjahr (Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl). 2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung Sowohl die Schrotteinkäufe als auch die Verkaufsmengen sind im Jahr 2023 merklich weniger geworden. Die hohe Inflationsrate und eine schleppende Investitionstätigkeit wirken sich negativ in der gesamten Wirtschaft aus und treiben viele Produktionsbetriebe in den Ruin. Im Jahr 2023 lag die Anzahl der beantragten Insolvenzen um 23,5 % höher als im Vergleichsjahr 2022 (Quelle: Creditreform). Der Jahresumsatz 2023 in unserem Unternehmen beläuft sich auf ca. 43 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (54 Mio. Euro) ergibt sich somit eine Verminderung von ca. 19,5 %. Damit haben wir im zweiten Jahr in Folge an Umsatz verloren. 2.3 Investitionen Im Jahr 2023 wurden im Wesentlichen ein PKW, zwei LKW mit Abrollkipper, ein Anhänger und mehrere Mulden angeschafft. 2.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Wie auch in den Vorjahren wurden alle Investitionen im Jahr 2023 mit Eigenmitteln ohne den Einsatz von Fremdmitteln getätigt. Dies wird auch für alle Vorhaben in 2024 der Fall sein. 2.5 Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahrs gehörten 39 Mitarbeiter zur Belegschaft. Davon waren 6 Mitarbeiter im kaufmännischen und 30 Mitarbeiter sowie 3 Auszubildende im gewerblichen Bereich tätig. Im Geschäftsjahr 2023 ereigneten sich keine nennenswerten Arbeitsunfälle. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage
Unsere Vermögenslage ist weiterhin gut. Bei der Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital 92,9% der Bilanzsumme. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden stets innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Der Wert des Lagerbestandes ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 23,7 % gestiegen. 3.2 Ertragslage
Unsere Ertragslage ist, wie auch in den Vorjahren, vor allem abhängig von der Entwicklung der börsenabhängigen Marktpreise auf dem nationalen und internationalen Schrottmarkt. Angebot und Nachfrage sowohl im Binnen- als auch im Weltmarkt sowie konjunkturelle, politische und wirtschaftliche Situationen haben Einfluss auf die Preisgestaltung und Preisentwicklung. Das für 2023 erwartete Ergebnis haben wir erreicht. Es ist naturgemäß in Folge des gegenüber den Vorjahren aus den beschriebenen Gründen erheblich geringeren Rohertrages mit den Gewinnen 2021 und 2022 nicht vergleichbar. Dies ist mit Unsicherheiten und Risiken auf den Beschaffungs- / Absatzmärkten und der damit verbundenen geringeren Nachfrage nach Schrott sowie der kostengünstigeren Produktion fernöstlicher Konkurrenz zu begründen. Das gute Finanzergebnis (inklusive Veräußerungsgewinne von Wertpapieren) hatte großen Anteil am noch guten Gesamtergebnis. 3.3 Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war in 2023 stets stabil, so dass zu keiner Zeit ein Kontokorrentkredit in Anspruch genommen wurde. Wir rechnen auch künftig damit, unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit und soweit möglich unter Ausnutzung von Skontoabzügen erfüllen zu können. 4. Hinweise auf die künftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 4.1. Risikobericht Wir sind verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdend sein können oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Im Rahmen unserer geschäftlichen Tätigkeit sind wir verschiedenen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Durch regelmäßiges Controlling und die enge Einbindung der Geschäftsleitung in das operative Geschäft können die meisten Risiken aber minimiert werden. Unser wirtschaftlicher Erfolg ist stark abhängig von der Entwicklung der Volatilität der Schrottpreise in der gesamten Welt. Hieraus und aus der starken Konkurrenzsituation resultieren unsere wesentlichen Chancen und Risiken am Markt. Umweltschutz wird in unserer Branche immer ein Problem sein und bleiben, vor allen Dingen dann, wenn es sich um Schrotte mit Ölanhaftung handelt. Der laufenden Überwachung und Einhaltung aktueller Umweltvorschriften kommt bei uns eine besondere Bedeutung zu. Strenge Vorschriften und Umweltauflagen können ggf. dazu führen, dass zusätzlich zu den in den Vorjahren bereits durchgeführten Maßnahmen weitere Investitionen notwendig werden. Als Entsorgungsfachbetrieb sind wir außerdem verpflichtet, eine entsprechende Umwelthaftpflichtversicherung abzuschließen. Wettbewerbsnachteile durch hohe Umweltauflagen zählen mit zu den beunruhigendsten Entwicklungen. Auch starke Preisschwankungen durch weltwirtschaftliche Veränderungen können Auswirkung auf die Liquidität haben. 4.2. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft startet mit wenig optimistischen Erwartungen in das Jahr 2024. Die Rahmenbedingungen bleiben schlecht. Die aktuelle Wirtschaftskrise verschärft die Lage und stürzt Deutschland möglicherweise in ein Rezessionsjahr. Nach einem BIP-Rückgang von 0,3% im Jahr 2023 geht die neue Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für 2024 von einem weiteren Rückgang von 0,5-1,0% aus. Besonders der Streit um den Bundeshaushalt verunsichert die Unternehmen, demnach fallen Staatseinnahmen in Höhe von über 20 Milliarden Euro weg. Die finanzpolitische Unsicherheit und die schwer einschätzbare Entwicklung der Energiepreise belasten die Unternehmen. Viele stellen ihre Investitionsentscheidungen erst einmal zurück. Auch die geopolitische Lage ist im neuen Jahr weiterhin unsicher. Das Kriegsgeschehen in der Ukraine und im Nahen Osten und die bevorstehende Präsidentschaftswahl in den USA bergen hohe Risiken für die gesamte Weltkonjunktur. Trotz der augenblicklichen Widrigkeiten sind wir zuversichtlich, dass unser Unternehmen weiterhin gut auf dem Markt vertreten sein wird. Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue Lieferanten und Kunden an unser Unternehmen zu binden. Prognose für das Jahr 2024 ist aufgrund der schnell wechselnden Einflussfaktoren schwierig. Die hohen Preise, eine sich verschärfende Energiekrise und die nicht absehbaren Folgen des Ukrainekrieges und der Nahostkrisen sowie der Drohungen Russlands lasten auf Unternehmen wie Verbrauchern und machen sich auf dem Arbeitsmarkt bereits bemerkbar. Es herrscht weiterhin eine große Verunsicherung. Die Belastung durch erhebliche Preissteigerungen wird die Konsumbereitschaft der Haushalte noch weiter zurückgehen lassen, was wiederum die gesamte Wirtschaft ausbremsen könnte. Wir erwarten für 2024 ein Ergebnis, das ungefähr dem des Vorjahres nahekommt und hoffen, dass wir auch 2024 gut durch die aktuellen Krisen kommen werden. Unser Unternehmen hat gute Reserven gebildet und wir sind zuversichtlich, dass wir weiterhin am Markt bestehen können.
Bielefeld, 19. Juni 2024 gez. Jürgen Berger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Pallatzky GmbH, Stellwerkstraße 16, 33647 BielefeldI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Pallatzky GmbH, Bielefeld, wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften aufgestellt. Darüber hinaus sind die rechnungslegungsrelevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet worden. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert worden. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen vermindert, die auf der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Wirtschaftgüter beruhen. Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Bei den Vorräten handelt es sich im Wesentlichen um Schrottbestände sowie um Hilfs- und Betriebsstoffe. Die Bewertung erfolgte zu Einstandspreisen. Abwertungen wurden nicht vorgenommen. Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für das allgemeine Risiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Anschaffungskosten bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 73.933,00 (Vorjahr: EUR 77.434,00). Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres im Wesentlichen übernommen. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. IV. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert und enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche und Zuschüsse. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Sonstige Wertpapiere Das Wertpapierportfolio besteht aus diversen Aktien-, Renten- und Fondspapieren, die durch entsprechende Konto- und Depotauszüge zum Bilanzstichtag nachgewiesen wurden und mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt sind. Stammkapital Das Stammkapital beträgt DM 50.000,00 / Euro 25.564,59. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung für Rentner wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 312,00 (Vorjahr: EUR 1.488,00). In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Verpflichtungen aus rückständigem Urlaub, Tantiemen, Kosten für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie für Jahresabschlusserstellung und -prüfung. Betrag der Verbindlichkeiten mit Angabe der Restlaufzeiten und der Sicherungsrechte Verbindlichkeitenspiegel
V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse aus Schrottverkäufen von Euro 43.292.919,00 ergeben sich aus Euro Mio. 41,0 Inlandsumsätzen, Euro Mio 1,9 steuerfreien (Auslands-)Umsätzen und Euro Mio 0,4 sonstigen Erlösen. Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Wertpapierverkäufen/Kursgewinnen, aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschüssen. Zinsaufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Beträge aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.188,00 (Vorjahr: EUR 1.801,00) ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich die aufgrund des Ergebnisses 2023 zu erwartenden Ertragsteuern. VI. Sonstige Angaben Name des Geschäftsführers Geschäftsführer: Jürgen Berger, Borgholzhausen, ausgeübter Beruf: Kaufmann Auf die Angabe des Geschäftsführergehaltes wurde gemäß der Befreiungsvorschrift des § 286 (4) HGB verzichtet. Hinterbliebenenbezüge/Pensionsrückstellung Für die Hinterbliebene des ehemaligen Geschäftsführers besteht eine Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 73.933,00 (Vorjahr: EUR 77.434,00). Sie erhält eine Rente in Höhe von EUR 9.864,00. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 38 (Vorjahr: 39). Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt EUR 10.000,00 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die aufgrund der bestehenden langfristigen Verträge im Folgejahr fällige Miete beträgt unverändert rd. EUR 294.000,00. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 949.816,25, dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bielefeld, 19. Juni 2024 gez. Jürgen Berger, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pallatzky GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pallatzky GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pallatzky GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 4. Dezember 2024 HRP
GmbH
gez. Moch, Wirtschaftsprüfer |
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