Hartmann Immobilienverwaltung GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Oliver Hartmann seit 4.1.2019 | Prokura |
Jürgen Hartmann seit 29.8.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% | |
Kai Hartmann | 35.00% |
J***** H******* | 16.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hartmann Holding GmbHObersulmKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022KonzernlageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die Hartmann Holding GmbH ist ein führender Konzern für die Herstellung digitaler Industriekameras. Als Muttergesellschaft ist das Unternehmen zu 100% an der Hartmann Immobilienverwaltung GmbH, der IDS Innovation GmbH und der IDS lmaging Development Systems GmbH beteiligt. Die IDS lmaging Development Systems GmbH hält jeweils 100% der Anteile an der IDS lmaging Development Systems lnc., Woburn, MA, USA, der IDS lmaging Co., Ltd., Tokio, Japan, der IDS lmaging Development Systems Limited, Stoneham, England, der IDS lmaging Development Systems Korea Ltd., Seoul, Korea und der IDS Imaging Development Systems d.o.o., Novi Sad, Serbien. Mit Ihren Töchtern in den USA, Japan, UK und Korea agiert die IDS lmaging Development Systems GmbH auf dem dynamisch wachsenden Markt der industriellen Bildverarbeitung. IDS Industriekameras finden ihren Einsatz bspw. im Geräte-, Anlagen- und Maschinenbau, in der Robotik, in der Medizintechnik, in der Verkehrstelematik (ITS) oder in der Logistik. Die IDS befindet sich gerade in einer Transformation vom reinen Komponentenlieferant zum Anbieter von ganzheitlichen Softwarelösungen und testet unterschiedliche neue Geschäftsmodelle. B. Wirtschaftsbericht Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Das Jahr 2022 startete mit einem weiterhin starken Auftragseingang, der jedoch ab Jahresmitte etwas abflachte. Das Jahr war vor allem durch die starke Störung der Lieferketten beeinflusst. Umsätze konnten aufgrund fehlender elektronischer Bauteile nicht realisiert werden. Durch konsequente Entwicklungsleistung und Eindesignen alternativer Bauteile, konnten Lieferengpass an vielen Stellen in der zweiten Jahreshälfte aufgefangen werden, so dass bei vollen Auftragsbüchern ein zufriedenstellender Umsatz erzielt werden konnte. IDS legt seit jeher viel Wert auf ausreichende Lagerhaltung. Der Lagerbestandswert wurde zu Vor-Corona-Zeiten mehr als verdoppelt. Durch die Strategie der Second Source hat sich die Lieferkettensituation zum Jahresende etwas entspannt. Das weltweite Wirtschaftswachstum erholt sich nach dem schwachen Coronajahr deutlich und liegt bei 3,5 % (VJ 6,11%). Innerhalb der Eurozone ist der Wachstum mit 3,5% (VJ 5,4%) auf einem gleichen Niveau. Deutschland steht mit 1,8 % (VJ 2,7%) schlechter da, als der internationale Durchschnitt. (Quelle: statista) Mit einem Wachstum von ca. 3% im Vergleich zum Vorjahr, war die Herausforderungen der Lieferkrise, in der sonst so starken und wachstumsreichen Bildverarbeitungsindustrie, deutlich spürbar (Quelle: VDMA Machine Vision Survey) Die herausfordernde Lage in der Lieferkrise und dadurch stark gestiegene Kosten hat das Ergebnis der IDS Imaging Development Systems GmbH stark beeinträchtigt. Trotzdem sind die Ergebnisse zufriedenstellend. C. Lage des Konzerns Aufgrund der erwarteten Schwierigkeiten in der Lieferkette wurde die Planung bereits entsprechend angepasst. Trotz der schwierigen Versorgungslage im gesamten Geschäftsjahr, konnten wir unsere Ziele erreichen. Trotzdem realisierten die Gruppe erstmals in der Firmengeschichte einen Umsatzrückgang von 10% zum Vorjahr. Besonders der Amerikanische und der Asiatische Markt hatten die größten Schwierigkeiten die Lieferengpässe zu managen. Die Auftragseingänge waren im ersten Halbjahr stark, flachten jedoch in der zweiten Jahreshälfte ab. Im zweiten Halbjahr verbesserte sich die Lieferfähigkeit deutlich so dass sich der Umsatz auf einem guten Niveau einpendelte und der hohe Auftragsbestand leicht abgebaut werden konnte. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist nach wie vor unverändert sehr gut. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie unserer Verbindlichkeiten ist stabil. Es existieren lediglich kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote ist von 95,7% im Vorjahr auf 93,4% gesunken. Die Finanzlage ist sehr solide. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Der Ausfall von Forderungen ist für die Umsatzgröße marginal. IDS betreibt ein konsequentes Forderungsmanagement. Unsere Kapitalstruktur ist fast ausschließlich auf die Eigenfinanzierung gerichtet. Investitionen werden aus dem laufenden Cash-Flow getätigt. Die Gruppe verfügt nach wie vor über eine herausragende Eigenkapitalquote, verbunden mit einer hohen Liquidität und einem starken Cash Flow für weitere Investitionen. Unsere Ertragslage ist sehr gut. Unser sehr gutes Betriebsergebnis ist durch teure Zukäufe von elektronischen Bauteilen bei Dritthändlern, sowie einer gestiegenen Personaleinsatzquote auf 31,5% der Gesamtleistung etwas gesunken (Vj: 27,5%). Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als sehr gut zu bezeichnen. D. Leistungsindikatoren I. Personal: 2022 waren durchschnittlich 333 Mitarbeiter*innen im Unternehmen beschäftigt. Dies entspricht in etwa der Mitarbeiterzahl des Vorjahres. Zur Gewinnung und Bindung qualifizierter und motivierter Mitarbeiter*innen legen wir großen Wert auf ein attraktives Arbeitsumfeld. Dazu wurde 2022 ein Projekt gestartet, welches zum Ziel hat, die Arbeitsorganisation neu auszurichten und weiter zu flexibilisieren. Die ersten Maßnahmen wie zum Beispiel der Ausbau der Arbeitszeitflexibilität und der hybriden Arbeit wurden umgesetzt. Es folgen weitere Umsetzungsschritte, die den Erfordernissen an eine hybride, digitale und menschenzentrierte Arbeitswelt gerecht werden und damit für mehr Arbeitgeberattraktivität und letztendlich auch für die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit sorgen sollen. Die durchschnittliche Fluktuationsrate ist mit 0,41% weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Neben der Fluktuationsrate als Indikator für die Mitarbeiterzufriedenheit ging Mitte des Jahres eine Software zur Messung der Stimmung/Zufriedenheit der Mitarbeitenden an den Start. Dadurch erhalten wir regelmäßiges, anonymisiertes Feedback über die Belange und Wünsche unserer Mitarbeitenden. Das wiederum ermöglicht es uns frühzeitig und präventiv Maßnahmen zu entwickeln, um eine weiterhin hohe Mitarbeiterbindung zu gewährleisten. Die Ausbildungsquote betrug zum Ende des Geschäftsjahres 5,61% und ist damit gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,46% gesunken. Um unseren hohen Anspruch an die Ausbildungsqualität zu untermauern und die Attraktivität als Ausbildungsbetrieb in Zeiten des Fachkräftemangels zu erhöhen, wurde erfolgreich die Re-Zertifizierung des Ausbildungs-Gütesiegels DUALIS durchgeführt. Dadurch gewährleisten wir eine Ausbildungsqualität auf weiterhin hohem Niveau und positionieren uns bei der Ansprache von Ausbildungsplatzsuchenden als interessanter Arbeitgeber. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter*innen durch interne und externe Schulungen, Workshops, Lehrgänge oder Coachings. Die dafür aufgewendeten Kosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. II. Investitionen: Das größte Investitionsprojekt der Firmengeschichte, die Einführung eines neuen SAP-ERP-Systems ging im Januar 2022 erfolgreich in Betrieb. 2022 wurde zur Optimierung der Prozesse genutzt. Bis Ende 2023 wird das System international ausgerollt. III. Beschaffung: Bei der Auswahl unserer Lieferanten achten wir auf qualitätsbewusste Zulieferer, bevorzugt aus dem regionalen Umfeld der IDS. Um unser Risiko durch deren Ausfall zu reduzieren, arbeiten wir mit ausgewählten Zweitlieferanten (Second Source) zusammen. Vor allem die erste Jahreshälfte war trotz umsichtigen Handelns von Lieferausfällen und Lieferverschiebungen geprägt. Regelmäßige Gespräche mit den wichtigen Lieferanten, sowie der Aufbau alternativer elektronsicher Bauteile und alternativer Beschaffungswege gehörten deshalb zum Tagesgeschäft. IV. Nachtragsbericht: Wesentliche Ereignisse, welche eine Auswirkung auf den Jahresabschluss haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht eingetreten. E. Gesamtaussage Unsere Ertrags-, Finanz- und Vermögenslagen schätzen wir als sehr gut ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung werden für das Jahr 2023 optimistischer betrachtet. Nach dem von Bauteilknappheit und unterbrochenen Lieferketten geprägten Jahren erwarten wir für 2023 eine deutliche Entspannung. Lediglich beim Auftragseingang wird eine Abflachung der Nachfrage erwartet, da Kunden in den Jahren des Mangels größere Mengen bestellt hatten und nun die Lager voll sind. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt und schätzen das unternehmensstrategische Risiko als gering ein. Das lässt sich darauf zurückführen, dass es gegenwärtig keine flächendeckende Ersatztechnologie für Kameras gibt und maschinelles Sehen sowohl in der Industrieautomation als auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der Verkehrstechnik, der Medizintechnik oder der Logistik zunehmend wichtiger wird. Der frühe Fokus auf KI-Technologien kann in den nächsten Jahren ein entscheidender Vorteil, gegenüber Marktbegleitern, sein. Trotzdem beobachten wir die Vorgänge am Markt mit Vorsicht. Wir sehen eine starke Konsolidierung bei Unternehmen in unserer Branche. Als kleineres unabhängiges Unternehmen können wir zwar deutlich schneller auf Veränderungen reagieren und unsere Entscheidungen eigenständig treffen, aber vor allem die Marktmacht größerer Unternehmungen auf der Einkaufsseite dürfen wir nicht unterschätzen. F. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Konzerns I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die Hartmann Holding mit ihren Tochtergesellschaften möchte nach wie vor einer der Innovationsführer im Markt der Bildverarbeitung bleiben. Hierfür wird auch zukünftig der Investitionsschwerpunkt auf Forschung und Entwicklung eigener Kameras und Lösungen für die Bildverarbeitung liegen. Neuen Geschäftsmodellen im Rahmen der Digitalisierung zeigen wir uns offen. Ein großer Fokus in der Entwicklung liegt auf dem Bereich künstliche Intelligenz. Hier sehen wir großes Wachstumspotential und eine langfriste Marktveränderung. Den Marktveränderungen im In- und Ausland passen wir uns an, um den bisherigen Erfolg des Unternehmens auch in der Zukunft sicher zu stellen. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Um frühzeitig mit neuen Technologien und Entwicklungen in Kontakt zu kommen, hat das Unternehmen den Kontakt zu Forschungseinrichtungen, Universitäten und Startups verstärkt. II. Risikobericht Als Hersteller von Bildverarbeitungskomponenten für die Investitionsgüterindustrie schätzt die Geschäftsführung das unternehmensstrategische Risiko als gering bis mittel ein. Für Kameras gibt es gegenwärtig keine gleichwertige Ersatztechnologie und maschinelles Sehen wird in der Industrie-/Fabrikautomation als auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der Medizintechnik, der Verkehrstechnik oder der Logistik zunehmend wichtiger. Da die Bildverarbeitungskomponenten von IDS typischerweise in Maschinen und Geräten integriert werden und während des Lebenszyklus der Gerätegeneration nicht so ohne weiteres ersetzt werden, ergibt sich ein recht stabiles und planbares Geschäft. Durch neue Technologien wie KI Bildverarbeitung wird sich der Markt in den kommenden Jahren stark verändern. Zudem sehen wir einen Konsolidierungsdrang bei Unternehmen der Bildverarbeitungsbranche. Hier gilt es sich rechtzeitig zu positionieren, um nicht von Marktbegleitern abgehängt zu werden. Da die Gruppe ihre Aktivitäten sowohl auf neue Produkte als auch auf das Erschließen neuer Absatzmärkte und Anwendungsfelder ausrichtet und damit seine Umsatzchancen kontinuierlich verbreitert, ist das Risiko einer unterdurchschnittlichen Entwicklung des Unternehmens im Vergleich zum Markt insgesamt überschaubar. Durch die Einführung neuer Technologien besteht das Risiko, dass unsere Produkte in bestimmten Märkten überflüssig oder ersetzt werden könnten. Diesem Risiko begegnen wir durch Marktrecherchen und frühzeitigen Einbezug neuester Trends in unsere Produktentwicklung auf der einen Seite und Bearbeitung neu entstehender Märkte auf der anderen Seite. Unsere Währungsrisiken minimieren wir durch vorwiegende Fakturierung in Euro, gleichzeitig werden US-Dollarbestände auf der Beschaffungsseite möglichst wieder reinvestiert und zusätzlich wird eine Währungssicherung durchgeführt. Die vorhandenen Finanzmittel erlauben uns, einen Lagerbestand vorzuhalten, der es uns ermöglicht Beschaffungsrisiken und kurzfristige Engpässe zu überbrücken und die Lieferfähigkeit auch bei Störungen aufrecht zu erhalten. In Zeiten der starken Störung der Lieferketten, bauen wir uns Lagerkapazitäten bei verfügbare Bauteilen auf, um bei Lieferengpässen lieferfähig zu sein. Die Liquiditätslage ist nach wie vor sehr gut, der weitere Verlauf der Liquiditätslage hängt aber stark davon ab wie sich die wirtschaftliche Situation im Jahr 2023 und darauf entwickelt. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es wird versucht Ausfallrisiken durch Bonitätsprüfungen zu minimieren. Der Ausfall von Großkunden wird über eine Warenkreditversicherung selektiv abgefangen. Aufgrund der sehr breiten Kundenbasis besteht keinerlei Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Somit ist das Risiko durch Ausfall eines Kunden für die Gruppe beherrschbar. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Mit der Einführung eines Risikomanagements für die Hauptprozesse der Prozesslandschaft ist das Unternehmen in der Lage, frühzeitig Risiken aber auch Chancen zu identifizieren, zu bewerten und Maßnahmen einzuleiten. III. Prognosebericht Das Jahr 2022 war geprägt von den Herausforderungen der internationalen Lieferkettenkrise. Doch während diese Krise langsam ausklingt, zeichnet sich ein positiver Ausblick für das Jahr 2023 ab. Die jüngsten Störungen haben die Notwendigkeit unterstrichen, in den Aufbau robusterer und diversifizierter Lieferketten zu investieren. Unternehmen sind nun bestrebt, ihre Abhängigkeit von einzelnen Ländern oder Zulieferern zu verringern. Parallel dazu erkennen viele die Bedeutung der Mitarbeiterentwicklung und werden in Weiterbildung und Schulung investieren, um ihre Teams auf neue Technologien und Arbeitsmethoden vorzubereiten. Für das Geschäftsumfeld im Jahr 2023 zeichnet sich ein innovationsgetriebenes Wachstum ab. Unternehmen, die kontinuierlich innovative Lösungen im Bereich der digitalen Bildverarbeitung entwickeln und anbieten, werden wahrscheinlich einen Wettbewerbsvorteil genießen. Gleichzeitig könnten Partnerschaften und Kollaborationen mit Technologieunternehmen, Universitäten oder Forschungseinrichtungen zu schnelleren Markteinführungen und geteilten Ressourcen führen. Schließlich wird die Bedeutung von Nachhaltigkeit in den Vordergrund treten. Unternehmen, die ökologische und betriebliche Nachhaltigkeit in ihren Lösungen berücksichtigen, könnten einen klaren Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern haben. Trotz aller Herausforderungen und den Unsicherheiten und dem Umsatzrückgang des Jahres 2022 ist die Stimmung in der Machine Vision Branche gut und der Wachstumstrend wird sich grundsätzlich fortsetzen. Die Bildverarbeitung ist in der Produktion fest etabliert und erobert sich ständig neue Anwendungsfelder, auch außerhalb des Fabrikumfeldes. Im ständigen Einsatz für verbesserte Qualität, höhere Zuverlässigkeit und mehr Sicherheit. Embedded Vision in Kombination mit Deep Learning sowie 3D-Bildverarbeitung werden weitere Wachstumsimpulse gesetzt. Viele Branchen, die von dieser Technologie profitieren könnten, werden ihre Effizienz steigern und gleichzeitig Kosten senken wollen. Darüber hinaus könnten neue Märkte in Branchen wie Gesundheitswesen, Einzelhandel und Fertigung entstehen, da die Integration von KI und IoT weiter zunimmt und zusätzliche Möglichkeiten bietet. Für das Jahr 2023 gehen wir von einem Wachstum des Umsatzes auf ein Niveau von 2021 aus. Die nach wie vor gestörten Lieferketten machen außerdem eine konkrete Planung schwierig. Unternehmen werden ihre Strategien anpassen und in die richtigen Bereiche investieren müssen, um ihre Position zu stärken und von den bevorstehenden Chancen zu profitieren.
Obersulm, im September 2023 Jürgen Hartmann KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKonzern-Kapitalflussrechnung (indirekte Methode)
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben Die nachfolgend zitierten Paragraphen beziehen sich, wenn nichts anderes angegeben ist, auf Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Der vorliegende Konzernabschluss wurde nach den §§ 290 ff. aufgestellt. Der Stichtag des Konzernabschlusses entspricht gem. § 299 Abs. 1 dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens. Der Konzernabschlussstichtag stimmt mit den Abschlussstichtagen der einbezogenen Einzelabschlüssen überein. Der Konzern hat erstmals zum 31. Dezember 2016 die größenabhängigen Befreiungsgrenzen des § 293 überschritten und einen Konzernabschluss aufgestellt. 1. Firma und Sitz (§ 297 Abs. 1a) Das Mutterunternehmen Hartmann Holding GmbH, Dimbacher Straße 10, 74182 Obersulm, hat ihren Sitz in Obersulm und wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregisternummer HRB 721532 geführt. 2. Gliederung (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 265 Abs. 1 S. 2) Die Gliederung von Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß § 298 Abs. 1 nach § 266 und § 275 Abs. 2. Der Anhang ist entsprechend der §§ 313 und 314 und den in § 298 Abs. 1 genannten ergänzenden Vorschriften erstellt worden. Die Gliederungsstruktur nach § 313 Abs. 1 wurde beachtet. 3. Konsolidierungskreis (§ 294 Abs. 1) Der Konzernabschluss der Hartmann Holding GmbH umfasst neben dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens die Einzelabschlüsse von acht Tochterunternehmen, bei denen der Hartmann Holding GmbH unmittelbar und mittelbar 100% der Stimmrechte zustehen. Die Erstkonsolidierung der nachfolgend unter Nr. 1 bis 3 aufgeführten Tochterunternehmen erfolgte gemäß § 301 Abs. 2 zum 31. Dezember 2016. Die unter Nr. 4 und 5 aufgeführten Tochterunternehmen wurden zum 31. Dezember 2017, die unter Nr. 6 und 7 zum 31. Dezember 2018 und unter Nr.8 zum 31. Dezember 2020 in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Dem Konzernkreis gehören damit neben dem Mutterunternehmen die folgenden Tochterunternehmen an:
Die Gesellschaften unter Nr. 2 bis 4 und unter Nr. 6 und 8 sind 100%ige Tochterunternehmen der IDS GmbH Deutschland. Die Gesellschaften unter Nr 1, 5 und 7 sind durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss gemäß § 264 Abs. 3 HGB von der Pflicht zur Offenlegung befreit. 4. Konsolidierungsgrundsätze (§§ 300 ff.) Die Tochterunternehmen wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung gemäß § 300 in den Konzernabschluss einbezogen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem neu bewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. Sich ergebende negative Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 301 Abs. 3 unter dem Posten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze, Aufwendungen und Erträge innerhalb des Konsolidierungskreises wurden nach den Vorschriften der §§ 303 und 305 eliminiert. Soweit bei konzerninternen Verkäufen Buchgewinne entstanden sind, wurden diese nicht eliminiert. Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des § 304 Abs. 2 Gebrauch, da die Eliminierung nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte. 5. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 313 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1) Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss der Hartmann Holding GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen gem. § 308 Abs. 1 erstellt. Von dem Recht, abweichende Bilanzierungswahlrechte aus dem Jahresabschluss des Mutterunternehmens auszuüben, wurde kein Gebrauch gemacht. Die in Fremdwährung lautenden Jahresabschlüsse einbezogener Tochterunternehmen wurden nach den Vorschriften des § 308a in Euro umgerechnet. Die Bilanzierung der ausgewiesenen Vermögensgegenstände und Schulden wurde gemäß der Ansatzvorschriften des § 298 Abs. 1 i.V.m. §§ 246 bis 251 vorgenommen. Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen. Einzelne Positionen wurden nach § 298 Abs. 1 i.V.m. §§ 252 bis 256a wie folgt bewertet: Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung waren nicht vorzunehmen. Die im Bestand befindlichen Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf den Börsen- oder Marktpreis bzw. auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in einem angemessenen und ausreichenden Umfang vorgenommen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Für Lagerhüter und unbrauchbare Teile wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt, in die Materialeinzel- und Materialgemeinkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen wurden. Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Neben der pauschalen Wertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko waren keine weiteren Einzelwertberichtigungen vorzunehmen. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beruht auf Gewinnthesaurierungen der Tochterunternehmen während der Konzernzugehörigkeit, jedoch vor der Erstkonsolidierung. Pensionrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach üblicher kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Abzinsung war nicht vorzunehmen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden gemäß § 256a zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz 1. Konzernanlagespiegel (§ 313 Abs. 4 i.V.m. § 284 Abs. 3) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist auf Seite 9 dargestellt. 2. Beteiligung Die ausgewiesene Beteiligung ist von untergeordneter Bedeutung. Auf die Angaben nach § 313 Abs. 2 Nr. 4 wird daher gemäß § 313 Abs. 3 Satz 4 verzichtet. 3. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung (§ 301 Abs. 3 Satz 2)
Die "technisch passiven Unterschiedsbeträge" sind durch Gewinnthesaurierungen der Tochterunternehmen in der Zeit zwischen Erwerbs- und Erstkonsolidierungszeitpunkt entstanden. Der Posten ist in der Konzernbilanz in den Folgejahren unverändert beizubehalten. 4. Pensionrückstellung und Ausschüttungssperre (§ 314 Abs. 1 Nr. 16 und 17) Die Berechnung der Höhe der Verpflichtung aus der bestehenden Pensionszusage erfolgte mit versicherungsmathematischem Gutachten vom 16. Juni 2023 nach der "Projected Unit Credit Method" mit einem Rechnungszinssatz auf Basis des Durchschnitts der vergangenen 10 Jahre von 1,78% unter den biometrischen Annahmen der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins auf Basis des Durchschnitts der vergangenen 7 Jahre beträgt 1,44%. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung der beiden Zinssätze von TEuro 43 ist ausschüttungsgesperrt. Der Rententrend wurde mit 2,0% angenommen. Im Geschäftsjahr wurde erstmalig eine kongruente Bewertung gleichlaufender Zahlungsströme aus Versicherungsansprüchen und Pensionsverpflichtungen gemäß IDW RH FAB 1.021 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. vom 30.04.2021 durchgeführt. Dabei wurde das Passivprimat gewählt, bei welchem der Rückdeckungsversicherungsanspruch mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag der kongruenten Zahlungen der Zusage bewertet wird. Nach § 246 Abs. 2 sind Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Planvermögen) mit den zugrundeliegenden Pensionszusagen zu verrechnen. Die Zeitwerte des Planvermögens in Höhe von TEUR 187 wurden daher mit der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 583 saldiert. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 21 und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Zinsaufwand ausgewiesen. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 314 Abs. 1 Nr. 3) Nach geographisch bestimmten Märkten:
2. Aufwand / Ertrag aus der Währungsumrechnung (§ 298 Abs. 1 i.V.m. § 277 Abs. 5) In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag von TEUR 602 und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Betrag von TEUR 984 enthalten, der aus der Währungsumrechnung resultiert. D. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 314 Abs. 1 Nr. 2a)
2. Personalbestand (§ 314 Abs. 1 Nr. 4) Im Jahresdurchschnitt wurden 306 (Vorjahr: 298) Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. 3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung (§ 314 Abs. 1 Nr. 6a - b) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird nach § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge des Geschäftsführers feststellen lassen. 4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers (§ 314 Abs. 1 Nr. 9)
5. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres (§ 314 Nr. 25) Wesentliche Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. E. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Obersulm, den 29. September 2023 gez. Jürgen Hartmann gez. Jan Hartmann KonzernanlagespiegelEntwicklung des Konzernanlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 02.11.2023 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hartmann Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hartmann Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hartmann Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heilbronn, den 29. September 2023 Diehm
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. Gunther Diehm, Wirtschaftsprüfer |
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