Peter Heidrich GmbH
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Netzel seit 26.5.2025 | Geschäftsführer |
Kristian Lindner seit 30.10.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
promedi Personalmanagement GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BILANZ zum 31. Dezember 2021promedi Personalmanagement GmbH, KölnAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021promedi Personalmanagement GmbH, Köln
Anhang1. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die promedi Personalmanagement GmbH mit Sitz in Köln ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Register-Nr. HRB 60878 eingetragen. 1.2 Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die promedi Personalmanagement GmbH ist per 31.12.2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden bei der Erstellung teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) sowie Lagebericht. 2. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1.1 Ausweisänderungen Die Fahrtkosten, Spesen und Auslösungen der operativtätigen Mitarbeiter, werden nicht wie im Vorjahr unter den Personalaufwendungen ausgewiesen (§ 275 Abs. 2 Nr. 6a HGB), sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Wenn die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend des im Geschäftsjahr 2021 erfolgten Ausweises ermittelt werden, stellen sich die Pro-Forma-Zahlen des Vorjahres für die betroffenen Posten in der Gegenüberstellung mit dem laufenden Geschäftsjahr wie folgt dar:
2.1.2 Allgemeines Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind - mit der in Kapitel 2.1.1 beschriebenen Ausnahme - beibehalten worden, soweit sich durch gesetzliche Regelungen kein Änderungsbedarf ergeben hat. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen: Die Gesellschaft mietet die zum Betrieb erforderliche Software und die notwendigen Gegenstände des Sachanlagevermögens überwiegend bei der Muttergesellschaft an. Lediglich in Ausnahmefällen werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 von der Gesellschaft selbst angeschafft und im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 EStG). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Bei Forderungen, die mit erkennbaren Einzelrisiken behaftet sind, werden angemessene Einzelwertberichtigungen vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Der Kassenbestand ist zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag passiviert. 2.2 Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 2.2.1 Anlagevermögen Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB wird auf den nachstehenden Anlagenspiegel in Anlage A verwiesen. 2.2.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen besteht nach § 265 Abs. 3 HGB eine Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 476.304,99 sowie in Höhe von € 208.890,82 zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen jeweils gegenüber der Muttergesellschaft. Bei den Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen handelt es sich in voller Höhe um Forderungen gegenüber Gesellschaftern im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG. 2.2.3 Eigenkapital Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 264.897,56 (Vorjahr: € 12.849,39) enthalten. 2.2.4 sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
2.2.5 Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten gemäß § 285 Nr. 1 und 2 HGB ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:
Innerhalb der Verbindlichkeiten bestehen keine Besicherungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht im Geschäftsjahr 2021 Mitzugehörigkeit nach § 265 Abs. 3 HGB zu folgenden Posten:
3. Sonstige Angaben 3.1 Anzahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 383 (Vorjahr: 314) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gem. § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt.
3.2 Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2021 ausgeübt von
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9a und 9b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschüsse oder Kredite wurden dem Geschäftsführer nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zu Gunsten des Geschäftsführers wurden nicht eingegangen. 3.3 Haftungsverhältnisse nach § 268 Abs. 7 HGB Haftungsverhältnisse gem. §§ 251, 268 Abs. 7 HGB bestehen aus gesamtschuldnerischer Haftung zu Gunsten der Gesellschafterin für einen Mietvertrag in Höhe von € 1.411.425,00 (im Vorjahr € 1.620.548,00) und aus selbstschuldnerischer Bürgschaft für einen Bankkontokorrentrahmen in Höhe von € 725.000,00 (im Vorjahr € 725.000,00). Mit einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen (Mietvertrag bzw. Kontokorrentrahmen) ist nicht zu rechnen, da es neben der Gesellschaft noch weitere Bürgen/Mithaftende gibt und die eigentliche Kreditnehmerin/Mieterin ausreichend ertragsstark und zahlungsfähig ist. 3.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) zum 31.12.2021 betragen insgesamt € 1.499.556,54 und beinhalten abgeschlossene Leasingverträge über Kfz in Höhe von € 944.545,00 mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 35 Monaten sowie Mietverträge über gewerbliche Räume in Höhe von € 555.011,54 mit Restlaufzeiten zwischen 1 und 56 Monaten. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen entfallen € 16.118,14 mit einer Restlaufzeit von 23 Monaten auf verbundene Unternehmen sowie € 23.772,48 mit einer Restlaufzeit von zwölf Monaten auf die Gesellschafterin. Die sonstige finanzielle Verpflichtung gegenüber der Gesellschafterin stellt gleichzeitig eine sonstige finanzielle Verpflichtung gegenüber verbundenen Unternehmen dar. 3.5 Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Im Berichtsjahr wurden, auch mit nahestehenden Personen und Unternehmen, ausschließlich Geschäfte zu marktüblichen Bedingungen getätigt. 3.6 Gewinnverwendung Auf den Jahresüberschuss des Jahres 2021 i.H.v. € 1.143.078,15 wurde auf Grund der Beschlüsse in den Gesellschafterversammlungen vom 30. Juni 2021 sowie 15. Dezember 2021 bereits eine Vorabausschüttung i.H.v. insgesamt € 1.000.000,00 vorgenommen. Der Geschäftsführer schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 407.975,71, bestehend aus dem verbleibenden Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von € 143.078,15 zusammen mit dem verbleibenden Gewinnvortrag in Höhe von € 264.897,56, auf neue Rechnung vorzutragen. 4. Nachtragsbericht Der Ukrainekrieg, der am 24. Februar 2022 mit der russischen Invasion begann, wird sich nach Einschätzung der Geschäftsführung nicht negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022 auswirken. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführung im Lagebericht in den Kapiteln "Risikobericht" und "Prognosebericht".
Köln, den 23. September 2022 Daniel Köhler, Geschäftsführer
Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens: Gegenstand des Unternehmens ist die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und die Personalberatung sowie die Personalvermittlung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz - schwerpunktmäßig im medizinisch-pflegerischen Bereich sowie alle Geschäfte, die mit den vorerwähnten Zwecken in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft hat bundesweit insgesamt elf (Stand 31.12.2021) Standorte. Die Niederlassungen überlassen vorzugsweise in der jeweiligen Region, aber auch deutschlandweit Fachkräfte, so dass eine bundesweite Reichweite der Leistungen gewährleistet ist. 2. Wirtschaftsbericht: Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Einflussfaktoren: Auch das Jahr 2021 wurde in konjunktureller Hinsicht durch die Corona-Pandemie bestimmt. Neben den rein gesundheitlichen Auswirkungen im Inland beeinflusste die Corona-Pandemie verstärkt die internationalen Lieferketten, insbesondere bedingt durch die Sperrungen von Häfen in China. Gegen Ende des Jahres 2021 war bereits der sich in 2022 fortsetzende Preissteigerungstrend erkennbar, die Inflationsrate im Dezember 2021 betrug 5,3 % (Gesamtjahr 2021: 3,1 %) Das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,7 % höher als im Vorjahr. Nach dem im Jahr 2020 ermittelten Rückgang des BIP in Höhe von 4,9 % war also eine leichte Erholung zu verzeichnen. Eine ähnliche Entwicklung hat auch die Zeitarbeit erfahren. Nachdem die durchschnittliche Beschäftigtenzahl in der Branche in 2020 auf ca. 783.000 Personen gefallen war, stieg die Vergleichszahl in 2021 wieder auf 816.000 Menschen an. Dies entspricht einem Anteil von 2,1 % an der Gesamtbeschäftigtenzahl. Dabei liegt der Anteil der in der Zeitarbeit Beschäftigten im Segment Pflege leicht darunter (2,0 %). Dieser Wert ist in den vergangenen Jahren stabil geblieben, da das Gesundheitswesen im Allgemeinen nicht konjunktursensibel ist. Geschäftsverlauf: Das Geschäftsjahr auch der promedi Personalmanagement GmbH stand weiterhin unter dem Einfluss der Corona-Pandemie. Auch in 2021 lagen die Beschäftigtenzahlen in der Zeitarbeit insgesamt unter den Zahlen vor Corona. Durch den hohen Anteil an Kunden aus dem Altenpflegebereich waren die Auswirkungen in der Gesellschaft allerdings deutlich weniger spürbar. Das Aufschieben von Operationen in Krankenhäusern hat an einigen Standorten der Gesellschaft zu moderaten Belastungen geführt. Auch führten Ansteckungen mit Corona unter den Fachkräften zu einem administrativen Mehraufwand. Die Nachfragerückgänge im Krankenhaussegment konnten jedoch durch die Ausweitung des Geschäftes und die Gewinnung von Fachkräften in anderen Segmenten erfreulicherweise mehr als kompensiert werden. Insbesondere durch die erheblichen Anstrengungen bei der Gewinnung von Fachkräften konnte auch das Niederlassungsnetz um den Standort Mönchengladbach erweitert werden. Im Jahr 2021 wurden daher sowohl der Umsatz (37,6 %) als auch das Ergebnis vor Steuern (42,4 %) gesteigert. Ertragslage: Im Jahr 2021 steigerte die Gesellschaft neben der Erhöhung des Umsatzes auch das Ergebnis in erfreulichem Umfang. Der erzielte Jahresüberschuss lag dabei mit 1.143 T€ um 341 T€ höher als der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von 802 T€. Die Personalaufwendungen stiegen im Geschäftsjahr sowohl bei den Gehältern der intern beschäftigten Personen als auch bei den überlassenen Fachkräften von 10.197 T€ um 3.028 T€ auf insgesamt 13.225 T€. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich von durchschnittlich 314 Personen in 2020 auf 383 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Durchschnitt des Jahres 2021. Im Verhältnis zum Umsatz betrug die Personalaufwandsquote insgesamt 74,7 % (Vorjahr: 79,3 %). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen umsatzbedingt insbesondere die interne Umlage der Muttergesellschaft (36,3 %) sowie die Factoringgebühren (42,8 %) deutlich an. Gleichzeitig schlugen sich die Bemühungen zur Gewinnung von Fachkräften bei den Stelleninseraten (+86,9 %) und den KfZ-Aufwendungen (+76,0 %) nieder. Finanzlage: Der Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen:
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte in 2021 im Wesentlichen über eine Factoringgesellschaft. Dabei werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die Factoringgesellschaft verkauft, im Gegenzug schüttet die Factoringgesellschaft für versicherbare Kunden den Bruttorechnungsbetrag abzüglich eines Einbehaltes aus. Dabei erfolgt vor der Auftragsannahme eine Prüfung der Kreditwürdigkeit des Kunden durch die Gesellschaft. Sowohl angekaufte wie auch nicht angekaufte Forderungen werden nach Fälligkeit von der Factoringgesellschaft nach einem festgelegten Schema gemahnt. Daneben ist die promedi Personalmanagement GmbH in das Cash-Pooling System der Muttergesellschaft eingebunden, so dass die Zahlung fälliger Verbindlichkeiten jederzeit gewährleistet ist. Aufgrund des Factorings ist die Gesellschaft bei den angekauften Forderungen auch gegen Forderungsausfälle abgesichert. Vermögenslage: Die Aktivseite der Bilanz der Gesellschaft ist ganz überwiegend durch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände geprägt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen im Geschäftsjahr um T€ 686 auf T€ 2.027. Die sonstigen Vermögensgegenstände (hauptsächlich aus abgetretenen Forderungen an den Factor) nahmen um T€ 42 auf T€ 312 ab. Die Eigenkapitalquote als Quotient des Bilanzgewinns zur Bilanzsumme lag zum 31.12.2021 bei 16,5 % nach 15,4 % im Vorjahr. Angemessene Anteile am Jahresüberschuss hat die Gesellschaft dabei im Wege der Vorab-Gewinnausschüttung an die Muttergesellschaft ausgeschüttet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten fast ausschließlich Aufwendungen für Personal und stiegen von T€ 411 auf T€ 478. Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren ebenfalls ganz überwiegend aus der Lohnabrechnung für Dezember des Geschäftsjahres sowie aus der Umsatzsteuer des Monats Dezember. 3. Chancen- und Risikobericht: Chancenbericht: Das in der Gesellschaft dominierende Geschäftsfeld Altenpflege ist ein Wachstumsmarkt. Durch die alternde Gesellschaft werden in den nächsten Jahren immer mehr Pflegekräfte innerhalb der Altenpflege benötigt. Im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege stellt sich die Situation ähnlich dar. Somit setzt sich der generelle arbeitsmarktliche Zustand der letzten Jahre fort, welcher eine hohe Expertise in der Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter erfordert. Aufgrund des allgemeinen Personalmangels ist es i. d. R. anspruchsvoller, geeignete Mitarbeiter zu finden als die passenden Kundenanfragen zu generieren. Die Gewährleistung attraktiver Arbeitsbedingungen ist hierbei ein wesentlicher Faktor für die Tätigkeit in der Zeitarbeitsbranche und sogar für den aktiven Wechsel aus einem Stammbeschäftigungsverhältnis in die Arbeitnehmerüberlassung. Die Arbeitnehmerüberlassung zeichnet sich insbesondere in der Pflege weiterhin als attraktive Beschäftigungsform für viele Menschen aus. Auch in den Geschäftsfeldern mit heute noch niedrigem Umsatzanteil wie Erziehung und Pädagogik sehen wir durch die Verstärkung der Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung erhebliches Wachstumspotential für die Gesellschaft. Risikobericht: Politische Regulierungen und Einschränkungen der Arbeitnehmerüberlassung stellen seit jeher das größte Risiko für die Entwicklung und die Zukunftsaussichten der Branche dar. Das 2018 in Kraft getretene Pflegepersonalstärkungsgesetz und das MDK-Reformgesetz sind solche beschränkenden Gesetze. Auch Forderungen aus einzelnen Bundesländern, die die weitgehende Einschränkung für die Zeitarbeit im Pflegebereich fordern, sind als Risikofaktor weiterhin vorhanden. Zusätzlich ist die Tendenz zu beobachten, dass immer mehr Kliniken und Seniorenhausträger Rahmenverträge mit festen Verrechnungssätzen vorschreiben. Dies und die zunehmende Inflationsrate können einen verstärkten Druck auf die Rohmarge und damit auf die zu erzielenden Ergebnisse ausüben. Wir begegnen den politischen Risiken durch eine stetige Beobachtung der Entwicklungen. Hierzu bedienen wir uns Experten der Muttergesellschaft, die einen engen Kontakt zu den Gremien der Interessenvertretungen der Zeitarbeitsbranche halten, so dass entsprechende politische Strömungen und nachteilige Entwicklungen frühzeitig im Unternehmen bekannt werden und ggf. in der Gesellschaft entsprechend reagiert werden kann. Risiken aus der Verminderung des Deckungsbeitrags der Aufträge begegnen wir durch den Einsatz einer branchenspezifischen Software, die eine sehr detaillierte und zeitnahe Auswertung der Personalkosten und der einzelnen Aufträge gewährleistet. Gleichwohl ist davon auszugehen, dass das weitere Umsatzwachstum nicht mit einer proportionalen Steigerung des Ergebnisses vor Steuern einhergehen wird. Auch wenn durch eine weiter ansteigende Impfquote im Gesundheitssektor ein erneuter harter Lockdown immer unwahrscheinlicher wird, können weitere einschneidende Maßnahmen nicht per se ausgeschlossen werden. 4. Prognosebericht Die Corona-Pandemie ist kein prägender Einflussfaktor mehr auf das Geschäft der promedi Personalmanagement GmbH. In Krankenhäusern werden die aufgeschobenen Operationen nachgeholt, was zu einer vollen OP-Auslastung führt. Dies führt wiederum dazu, dass die Kliniken mehr Personal auch auf den Stationen benötigen, da auch weiterhin mit einer höheren krankheitsbedingten Ausfallquote durch Corona zu rechnen ist. Im Bereich der Altenpflege ist durch die Aufhebung von Einschränkungen die weitere Stabilisierung der Geschäftslage zu erwarten. Die Auswirkungen aus der Corona-Pandemie und dem russischen Einmarsch in die Ukraine stellen mit den damit verbundenen Folgen der Lieferkettenprobleme im produzierenden Gewerbe, der Energieunsicherheit und der Teuerungsrate eine seit vielen Jahren nicht mehr dagewesene Herausforderung für die Wirtschaft und die Bevölkerung im Allgemeinen dar. Nur 6% der Befragten erwarten laut einer repräsentativen Umfrage des Statistischen Bundesamtes aus dem Juni 2022 eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage, 65 % rechnen mit einem konjunkturellen Abschwung. Wir sind trotzdem optimistisch, angesichts des geringen konjunkturellen Einflusses auf das Geschäft der Gesellschaft und der weiterhin steigenden Lebenserwartung der Bevölkerung auf der Basis eines umfangreichen Maßnahmenkataloges im Rahmen der Personalgewinnung auch in der Zukunft unsere Marktposition ausbauen zu können. Eine direkte Auswirkung der Flüchtlingsbewegungen von Pflegekräften aus der Ukraine auf das Geschäft der Gesellschaft konnten wir bisher nicht feststellen. Die Gesellschaft hat bisher keine Bewerbungen von Flüchtigen aus der Ukraine erhalten, stünde einer Beschäftigung dieser Fachkräfte allerdings positiv gegenüber, auch da die gesetzliche Möglichkeit der Tätigkeit innerhalb der Zeitarbeit grundsätzlich besteht. Wir konnten mit guten Ergebnissen in das Jahr 2022 starten. Bis Mitte des Jahres wurden weitere unselbständige Zweigstellen in Hagen, Bielefeld, Dinslaken und Aachen eröffnet. Für das Gesamtjahr 2022 gehen wir weiterhin von der Fortführung des positiven Trends bei der Entwicklung von Umsatz und Ergebnis vor Steuern aus. Durch die zusätzliche Gewinnung von Fachkräften werden wir eine Steigerung des Umsatzes und des Ergebnisses vor Steuern erzielen. Beide Steigerungsraten der Indikatoren werden leicht unter den Werten des Jahres 2021 liegen. 5. Sonstige Angaben Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betreibt die Gesellschaft nicht. Die Gesellschaft hat keine Zweigniederlassungen. Neben dem Hauptsitz in Köln bestehen noch zehn unselbständige Betriebsstätten in:
Köln im September 2022 Daniel Köhler, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die promedi Personalmanagement GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der promedi Personalmanagement GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der promedi Personalmanagement GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bornheim, den 23. September 2022 iNUX
Meyer & Partner mbB
Udo Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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