RKS Holdings GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Schuldt seit 19.1.2009 | Vorstandsmitglied |
Sebastian Ulrich Ernst Leser seit 28.10.2008 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Papierwerke Lenk AGKappelrodeckJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahresdurchschnitt 2015 hat sich die deutsche Wirtschaft insgesamt als stabil erwiesen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 1,7 % höher als im Vorjahr. Trotz eines weiterhin schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds gewann der deutsche Außenhandel weiter an Dynamik. Der Export hatte im Jahr 2015 einen preisbereinigten Zuwachs von 6,4 %. Die Importe sind im gleichen Zeitraum um 4,0 % gestiegen. Die deutsche Papierindustrie hat im Jahr 2015 ihre Produktion insgesamt weitgehend stabil gehalten. Die Produktion und der Umsatz sind im Gesamtjahr 2015 lt. Verband Deutscher Papierfabriken e.V. (VDP) um 0,9 % bzw. 0,3 % leicht gestiegen. Insgesamt produzierte die Branche 22,6 Mio. Tonnen Papier, Karton und Pappe. Einen Produktionszuwachs verzeichneten im 2015 die für Lenk relevanteren Kategorien: die Verpackungspapiere mit einem Plus von 1,2 %. Die Hygienepapiere legten auch um 1,5 % zu, während die Produktion von Technischen- und Spezialpapieren im Schnitt um 3,4% rückläufig war. In einigen Segmenten dieser Bereiche liegen die Wachstumsraten aber weiterhin deutlich höher. Die Branche war durch einen sehr raschen Rohstoffpreisanstieg in 2015 beeinflusst und konnte in 2015 einen Umsatz von in Höhe von 14,4 Mrd. € erreichen. Da sich die Gesellschaft auf ein Lenk-spezifisches Spektrum von speziellen Papiersorten konzentriert und diese Spezialpapiere im In- und Ausland vertreibt, haben die vorgenannten Branchendaten und -entwicklungen nur äußerst bedingte Aussagekraft. Papierwerke Lenk AG ist in diversen Spezialmärkten aktiv, die teilweise weniger abhängig von konjunkturellen Schwankungen (z.B. Papiere für medizinische Zwecke oder für die Lebensmittelindustrie) sind. Insgesamt war das unternehmensspezifische wirtschaftliche Umfeld der Papierwerke Lenk AG im Geschäftsjahr 2015 durch eine positive Entwicklung der für Lenk wesentlichen Absatzmärkte im In- und Ausland gekennzeichnet. 2. Geschäftsverlauf und Ertragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2015 wurde der Umsatz auf TEUR 53.130 (i.Vj. TEUR 51.856) gesteigert, die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen) des Unternehmens lag im Berichtsjahr bei TEUR 52.389 und damit über der Gesamtleistung des Vorjahres (TEUR 52.090). Für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 sind in den Umsatzerlösen der Papierwerke Lenk AG insgesamt TEUR 19.213 (i. Vj. TEUR 18.298) Produktverkäufe an Endkunden enthalten, die von einer Schwestergesellschaft für die Papierwerke Lenk AG hergestellt wurden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei insgesamt TEUR 317 (i. Vj. TEUR 936), der Jahresüberschuss der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 2015 nach Steuern TEUR 163 (i. Vj. TEUR 487) und lag damit zwar deutlich im positiven Bereich, aber deutlich unter dem Vorjahresergebnis aufgrund des ungewöhnlich raschen Rohstoffpreisanstiegs. Die Aufwendungen für Material einschließlich bezogener Leistungen (Lohnfertigung bei einer Schwestergesellschaft und Energie) stiegen aufgrund der Rohstoffpreisentwicklung relativ zur Gesamtleistung auf 76,0% (i. Vj. 74,3%). Hierdurch war die Rohertragsmarge mit 24,0% (i.Vj. 25,7%) rückläufig. Der Personalbestand der Gesellschaft im Berichtsjahr lag bei durchschnittlich 144 (i.Vj. 139) Beschäftigten, diese unterteilen sich in 97 gewerbliche Arbeitnehmer (i.Vj. 89) und 43 Angestellte (i.Vj. 43) und 4 Auszubildende (i.Vj. 7). Der durchschnittliche Personalaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 4.040 (i.Vj. EUR 4.108) im Monat pro Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in 2015 sind von TEUR 5.592 im Vorjahr auf TEUR 5.406 gesunken und beinhalten insbesondere Aufwendungen für Transport und Logistik, Reparatur- und Instandhaltungskosten, Vertriebs- und Marketingkosten, Abwasserkosten, Rechts- und Beratungskosten und Versicherungen. 3. Vermögens- und Finanzlage Das notwendige Anlagevermögen und die immateriellen Rechte sind von verbundenen Unternehmen langfristig gepachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Aktivierung von Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 437 (i. Vj.TEUR 228), die abzüglich Abschreibungen mit einem Buchwert von TEUR 778 angesetzt sind. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 16.372 um TEUR 2.666 auf TEUR 19.038 angestiegen. Insbesondere hat sich das Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 15.911 um TEUR 2.304 auf TEUR 18.215 erhöht. Es setzt sich u.a. aus halbfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zusammen. Die Vorräte konnten gegenüber dem Vorjahr von TEUR von TEUR 8.020 um TEUR 345 auf TEUR 7.675 im Wesentlichen durch den Bestandsabbau von Fertigprodukten reduziert werden. Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden durch verbessertes Forderungsmanagement von TEUR 1.396 im Vorjahr um TEUR 321 auf TEUR 1.075 zurückgeführt. Angestiegen sind die Forderungen an verbundene Unternehmen von TEUR 5.202 um TEUR 2.625 auf TEUR 7.827. Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 464 (i. Vj. TEUR 569). Zum 31. Dezember 2015 weist die Bilanz der Gesellschaft ein um 8,7% gesteigertes Eigenkapital in Höhe von TEUR 2.048 (i. Vj. TEUR 1.884) auf. Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag keine eigenen Aktien. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme war die Eigenkapitalquote trotz erhöhtem Eigenkapital mit 10,8 % im Vergleich zum Vorjahr (11,5%) leicht rückläufig. Zum 31. Dezember 2015 bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.822 (i. Vj. TEUR 1.020), die im Wesentlichen Steuerrückstellungen sowie Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses, für Urlaub und Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungskostenverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Beratungskosten enthalten. Die Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2015 TEUR 15.168 (i. Vj. TEUR 13.466), hiervon entfielen TEUR 692 (i. Vj. TEUR 541) auf verbundene Unternehmen sowie TEUR 5.774 (i. Vj. TEUR 4.603) auf Kreditinstitute. Davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 625 (i. Vj. TEUR 1.250) eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren. Der Anstieg der Verbindlichkeiten steht im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit und dem daraus resultierenden Anstieg des Umlaufvermögens. Auf Grund der vorhandenen liquiden Mittel, den laufenden Zahlungseingängen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, zusätzlicher Kreditlinien sowie der Ausweitung des Factoring-Vertrages war die Finanzierung der Gesellschaft jederzeit gesichert. Der Finanzierungsrahmen aus dem Factoring-Vertrag beträgt insgesamt TEUR 8.000 (i. Vj. TEUR 8.000). Der Saldo der verkauften und zum Stichtag offenen Forderungen betrug TEUR 5.828 (i. Vj. TEUR 4.175). 4. Forschung und Entwicklung Auch in 2015 konnte die Lenk AG Forschungsergebnisse in die Entwicklung übergeben und sowohl zusammen mit renommierten Kunden als auch in Eigenregie diverse technologisch hochwertige Papiere neu- oder weiterentwickeln, die in 2016 auf den Markt und nach einer Hochlaufphase signifikante Umsätze erzielen werden. 5 . Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt davon ab, wie sich der Umsatz in den für Lenk relevanten Segmenten des Spezialpapiermarktes sowie die korrespondierenden Kostenpositionen entwickeln. a. Risikopolitik Der Vorstand beobachtet gemäß seinem gesetzlichen Auftrag mögliche, "den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen" (§ 91 Abs.2 AktG). Wie jedes andere Unternehmen ist die Papierwerke Lenk AG einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für das Unternehmen ist dabei der bewusste Umgang mit risikorelevanten Geschäftsvorfällen entscheidend. Durch kurze Entscheidungswege ist sichergestellt, dass risikorelevante Geschäftsvorfälle frühzeitig erkannt werden. Das Risikomanagement fördert das Erkennen und Nutzen von Chancen, die zur Steigerung des Unternehmenserfolgs beitragen können. Das Risikomanagement der Gesellschaft hat das Ziel, wesentliche Risiken aus der Geschäftstätigkeit zu identifizieren, zu messen und zu steuern. Dabei ist es das Ziel des Risikomanagementsystems, jederzeit einen Überblick über die Risiken zu gewährleisten sowie eine Risikovermeidung bzw. Risikominimierung zu ermöglichen. Die Bereitschaft, angemessene Risiken einzugehen, ist eine Voraussetzung dafür, Chancen nutzen zu können. Der Vorstand sieht bei der Papierwerke Lenk AG derzeit keine "den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Entwicklungen". b. Chancenmanagement Risiko- und Chancenmanagement sind bei der Papierwerke Lenk AG eng miteinander verknüpft. Aus einer aktiven Kontrolle der Risiken leiten wir Ziele und Strategien der Geschäftspolitik ab und sorgen so für ein angemessenes Chancen-Risiko-Verhältnis. Wie das Risikomanagement obliegt die Verantwortung zum frühzeitigen und regelmäßigen Identifizieren, Analysieren und Managen von Chancen unmittelbar dem Vorstand. Der Vorstand beschäftigt sich intensiv mit Marktanalysen, branchenspezifischen Rahmendaten, Marktentwicklungen und -szenarien sowie dem politischen und steuerlichen Unternehmensumfeld. Hieraus leitet der Vorstand konkrete unternehmensspezifische Chancenpotenziale ab. Der Vorstand sieht als Risiken, die im Zusammenhang mit dem Geschäft der Papierwerke Lenk AG stehen, insbesondere Marktpreisrisiken sowie branchen- und unternehmensspezifische Risiken. Allgemeine Marktpreisrisiken Die von der Gesellschaft gehaltenen Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen unterliegen dem Risiko von Wertschwankungen. Solche Wertschwankungen können aus sich ändernden Marktpreisen aufgrund einer allgemeinen Tendenz an den Rohstoff- und Produktmärkten resultieren. Diese können ihre Ursache beispielsweise in konjunkturellen Faktoren oder Devisenkursveränderungen haben. Außerdem können auch marktpsychologische Umstände zu Marktpreisveränderungen führen. Dieses allgemeine Marktpreisrisiko kann durch eine Diversifikation und konsequentes Controlling der Lieferanten und Kunden nur bedingt ausgeschlossen werden, da alle Roh- und Einsatzstoffe sowie Energie einerseits als auch die Endproduktpreise andererseits dem Marktpreisrisiko gleichermaßen ausgesetzt sind. Die regelmäßige Beobachtung der Preisentwicklungen sowie der Marktnachrichten gibt dem Vorstand die Möglichkeit, marktpreisrelevante Ereignisse zu erfassen und in der konkreten Situation geeignete Maßnahmen zur Schadensminimierung treffen zu können bzw. entsprechende Absicherungsstrategien umsetzen zu können. Finanzwirtschaftliche Risiken Aus unseren internationalen Aktivitäten entstehen in geringem Umfang währungsbedingte Risiken, die aus dem Entstehen von Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten resultieren. Neben Factoring basiert die Fremdfinanzierung der Gesellschaft auf Bank- und Gesellschafterdarlehen. Letztere sind nachrangig und wurden auf mittelfristiger Basis gewährt. Die Bankfinanzierungsverträge beinhalten die Vereinbarung, marktübliche Kennzahlen einzuhalten, die in der Berichtsperiode vertragsgemäß erfüllt wurden. Soweit Kredite fällig werden, könnte dies zu einem Refinanzierungsrisiko dergestalt führen, dass die umzufinanzierenden Beträge nicht oder nicht in vollem Umfang refinanziert werden können. Gegenwärtig sieht der Vorstand aufgrund der derzeit soliden Kapital-, Ergebnis- und Liquiditätssituation sowie des marktseitigen Angebots an Finanzierungsmöglichkeiten keinen Anlass zur Vermutung, dass geplante Refinanzierungen über Banken nicht im erforderlichen Umfang darstellbar sein sollten. Kreditrisiken aus dem operativen Geschäft werden fortlaufend im Rahmen des Forderungsmanagements überwacht. Branchenspezifische Risiken Neben allgemeinen Marktpreisrisiken bestehen Risiken, die sich in der Spezialpapierbranche realisieren können. So können sich die wirtschaftlichen, rechtlichen, technologischen oder wettbewerbsspezifischen Rahmenbedingungen der Branche verändern und Auswirkung auf die Entwicklung der Gesellschaft haben. Der Vorstand ist bestrebt, durch konsequente Überwachung und gegebenenfalls Anpassung der Unternehmensstrategie an die Branchenentwicklung das branchenspezifische Risiko zu begrenzen. Unternehmensspezifische Risiken Unter unternehmensspezifischen Risiken versteht der Vorstand das Risiko einer rückläufigen Entwicklung der Marktpreise für Lenk-Spezialpapiere oder den Ausfall der Produktion und damit die mangelnde Verfügbarkeit von Papieren aus der Produktion bei einer Schwestergesellschaft. Sollten sich unternehmensspezifische Risiken einschließlich technologischer Entwicklungen, welche für die Gesellschaft von Bedeutung sind, realisieren, könnte die Gesellschaft einen beabsichtigten Gewinn nicht erzielen und müsste gegebenenfalls sogar einen Verlust hinnehmen. Dies könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Der Vorstand versucht, dieses Risiko durch eine angemessene Voranalyse sowie kontinuierliche Weiterentwicklung der Maschinen und Anlagen zu minimieren und wägt die erwarteten Chancen und Risiken gegeneinander ab. Weiterhin gibt die regelmäßige Beobachtung der Marktdaten sowie der Unternehmensnachrichten dem Vorstand die Möglichkeit, unternehmensspezifische Ereignisse zu erfassen und geeignete Maßnahmen zur Schadensminimierung treffen zu können. Steuerrechtliche Risiken Die Veränderung steuerlicher Rahmenbedingungen für die Gesellschaft oder ihre Kunden kann sich nachteilig auf das Geschäft der Gesellschaft auswirken. Änderungen im Steuerrecht bergen das Risiko, dass die steuerliche Belastung der Papierwerke Lenk AG zunimmt. Eine höhere steuerliche Belastung der Gesellschaft mit direkten oder indirekten Steuern führt zu einer Verringerung des Jahresergebnisses nach Steuern und damit des wirtschaftlichen Erfolgs. 6 . Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Die Papierwerke Lenk AG ist gemäß §§ 312 ff. AktG verpflichtet, einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu den in Bezug auf die Papierwerke Lenk AG herrschenden Unternehmen und den mit diesen Unternehmen verbundenen Unternehmen aufzustellen. Im Rahmen der Schlusserklärung zu diesem Abhängigkeitsbericht hat der Vorstand der Papierwerke Lenk AG folgende Erklärung abgegeben:"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften, nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Maßnahmen wurden auf Veranlassung oder im Interesse eines herrschenden Unternehmens oder eines mit einem herrschenden Unternehmen verbundenen Unternehmens im Laufe des Geschäftsjahres weder getroffen noch unterlassen." 7 . Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Um durch weitere Optimierung der Einkaufs-Bedingungen zusätzliche Erträge zu erzielen, hat die Gesellschaft im Sommer 2016 die Finanzierung des Working Capitals um TEUR 2.600 erweitert. 8 . Ausblick Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage und die weitere volkswirtschaftliche Entwicklung sind derzeit relativ unübersichtlich, insofern sind valide Prognosen für die Geschäftsjahre 2016 und 2017 nur schwierig zu treffen. Aufgrund der adäquaten Kostenstruktur des Unternehmens, die durch weitere Kostensenkungsmaßnahmen noch ausgebaut werden wird, der geplanten Investitionen und des Ausbaus im Vertriebs- und F&E-Bereich (d.h. Erweiterungen/Optimierungen für diverse Spezialpapiersorten) plant der Vorstand Umsatz und Ertrag der Papierwerke Lenk AG zukünftig steigern zu können. Der erwartete Umsatzanstieg basiert auf dem Ausbau bestehender Kundenbeziehungen, Preiserhöhungen und der Gewinnung neuer Kunden im In- und Ausland. Mit der Erhöhung der Umsatzerlöse sind eine wachsende Auslastung sowie weitere Effizienzsteigerungen verbunden, dem gegenüber stehen erhöhte Aufwendungen aus steigenden Investitionen sowie aus dem Ausbau von Vertrieb und dem F&E-Bereich. Für 2016 erwarten wir aufgrund der umgesetzten Preiserhöhungen und der zunehmenden Kostenentlastung bei einer weiteren Umsatzsteigerung einen sehr deutlichen Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Für 2017 gehen wir von weiter steigenden Umsatzerlösen und einer signifikanten Ergebnisverbesserung aus. Im Rahmen des Ausbaus der Marktposition in den o. g. strategischen Kernmärkten ist es wichtig, in die Weiterentwicklung des derzeitigen Produktportfolios zu investieren und Neuproduktentwicklungen anzustreben.
Kappelrodeck, im August 2016 Der Vorstand gez. Sebastian Leser, Vorstandsvorsitzender gez. Dirk Schuldt, Vorstandsmitglied BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Ergebnisverwendungsvorschlag ist im Anhang enthalten. AnhangI. Allgemeine Angaben Die Papierwerke Lenk AG ist im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Der Jahresabschluss der Papierwerke Lenk AG zum 31. Dezember 2015 wurde nach den Vorschriften des HGB und des AktG aufgestellt. Soweit steuerliche Bewertungsvorschriften eine entsprechende Bilanzierung im Jahresabschluss vorsehen, folgte die Gesellschaft diesen Vorschriften, soweit dieses handelsrechtlich zulässig ist. Die Bilanzierung zum 31.12.2015 erfolgte unter Annahme der Unternehmensfortführung. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens. Mögliche Zusammenfassungen nach § 265 Abs. 7 HGB wurden nicht vorgenommen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden gemäß § 248 Abs. 2 S. 1 in die Bilanz aufgenommen. Die Herstellungskosten betreffen im Sinne von § 255 Abs. 2a HGB die bei der Entwicklung angefallenen Aufwendungen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert. Es wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zuerst verbraucht werden. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, einbezogen werden. Die verlustfreie Bewertung erfolgt retrograd in Abhängigkeit von der entsprechenden Verarbeitungsstufe. Dabei wird der durchschnittliche Verkaufspreis abzüglich eines Abschlagsatzes in Höhe von 11,12 % angesetzt. Der Abschlag ist auf der Basis der Aktualisierung der Kalkulationsgrundlagen unverändert gegenüber dem Vorjahr. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalabwertung des um die Einzelwertberichtigung und die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes abgesetzt. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, soweit deren Eintritt hinreichend wahrscheinlich ist. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweisen, wurden sie nach § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Kurs am Tag der Entstehung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Abschlussstichtag nach § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen die Aktivierung von Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 778 (i. Vj.TEUR 430). Zum Bilanzstichtag bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 7.827 (i. Vj. TEUR 5.202), die zu TEUR 6.566 aus Lieferungen und Leistungen und zu TEUR 1.261 aus Darlehen resultieren. Per 31.12.2015 waren rd. 91% der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des Factoring an eine Factoring Bank verkauft. Das Grundkapital beträgt unverändert TEUR 255. Der Bilanzgewinn des Jahres 2014in Höhe von TEUR 1.604 wurde auf neue Rechnung vorgetragen (i. Vj. TEUR 1.117). Die Steuerrückstellungen betreffen latente Steuern. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Kosten des Jahresabschlusses, für Urlaub und Überstunden, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Gewährleistungsverpflichtungen, ausstehende Rechnungen und Beratungskosten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Schwestergesellschaften) in Höhe von TEUR 692 (i. Vj. TEUR 541) mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Gesamtverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 15.168 (i. Vj. TEUR 13.468) davon TEUR 625 (i. Vj. TEUR 1.250) mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren, TEUR 14.543 mit einer Laufzeit unter einem Jahr. Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über fünf Jahren. Für die langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden bankübliche Sicherungsverträge, die auch die Besicherung mit Grundpfandrechten oder ähnlichen Rechten beinhaltet, abgeschlossen. Darüber hinaus hat die Gesellschaft im Rahmen des Factoringverfahrens zu Gunsten des Factors ein Bankkonto verpfändet. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten die Erlöse aus dem Verkauf der Produkte und Dienstleistungen aus der Produktpalette sowie Materialverkäufe. Sie wurden zu 67 % im Inland und zu 33 % im Ausland erzielt. Unter Bestandsveränderungen werden die Veränderungen in den Beständen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Geschäftsjahr aufgeführt. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 207 (i. V. TEUR 32) enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 1), Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 10), periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 63 (i. Vj. TEUR 1) sowie Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 12 (i. Vj. TEUR 0). Im Materialaufwand sind die Aufwendungen für bezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren und bezogene Leistungen enthalten. Der Personalaufwand enthält TEUR 24 (i. Vj. TEUR 18) Aufwendungen für die Altersvorsorge. Die Abschreibung für die immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt planmäßig auf die Nutzungsdauer. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 5.406 (i.Vj. TEUR 5.591). Sie enthalten insbesondere Aufwendungen für Transport und Logistik, Reparatur- und Instandhaltungskosten, Vertriebs- und Marketingkosten, Abwasserkosten, Rechts- und Beratungskosten und Versicherungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 14 (i. Vj.TEUR 10). Die Gesamtaufwendungen für Forschung- und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 838 (i.Vj. TEUR 738), davon aktivierte Entwicklungskosten i.S.v. §§ 248 Abs. 2 HGB TEUR 437 (i.Vj. TEUR 228). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde durch latente Steuern in Höhe von TEUR 79 belastet. V. Sonstige Angaben Mitglieder der Organe im Geschäftsjahr 2015 waren: Mitglieder des Vorstandes
Mitglieder des Aufsichtsrates:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleiben die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge des Vorstandes , weil sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieser Organe feststellen lassen. Der Aufsichtsrat erhält keine Vergütung. Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 140 Mitarbeiter beschäftigt (Berechnung gemäß § 267 Abs. 5 HGB ohne Vorstände und Auszubildende). Die Anzahl der Mitarbeiter teilt sich wie folgt auf:
Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Pacht und Leasingvereinbarungen. Vom Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 3.362 bestehen Verpflichtungen aus Pachtverträgen mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.775. Vom Gesamtbetrag werden TEUR 709 innerhalb eines Jahres und TEUR 2.653 innerhalb von ein bis fünf Jahren fällig. Zur Absicherung von Bankverbindlichkeiten der Schwarzwald Papierwerke AG, Titisee-Neustadt, in Höhe von TEUR 2.729 (i. Vj. TEUR 2.697) wurde eine Mithaftungserklärung abgegeben. Von einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht ausgegangen, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten durch die Schwarzwald Papierwerke AG voraussichtlich erfüllt werden können. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres in Höhe von EUR 1.767.012,99 (i.Vj. EUR 1.603.545,31) auf neue Rechnung vorzutragen. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 255.000,00. Es ist eingeteilt in 255.000 Namens-Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von je EUR 1,00. Es besteht kein bedingtes oder genehmigtes Kapital. Die Gesellschaft hält keine eigenen Anteile. Gemäß § 268 Abs.8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre auf die in der Bilanz ausgewiesenen selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 778 TEUR (i. Vj. TEUR 430). Angabe der Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen fanden zu marktüblichen Bedingungen statt. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der BadenIndustrie GmbH, Karlsruhe und wird im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der BadenIndustrie GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. AnlagespiegelAnschaffungs-/ Herstellungskosten
Abschreibungen und Bilanzwerte
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der Papierwerke Lenk AG hat sich im Geschäftsjahr 2015 intensiv mit der Lage und Entwicklung der Papierwerke Lenk AG befasst. Er hat die ihm nach Gesetz und Satzung der Gesellschaft übertragenen Aufgaben und Befugnisse zur Beratung und Überwachung des Vorstandes uneingeschränkt wahrgenommen. Im Geschäftsjahr 2015 hat der Aufsichtsrat in vier Sitzungen gemeinsam mit dem Vorstand die Entwicklung der Geschäfte der Papierwerke Lenk AG besprochen. Von besonderer Bedeutung waren die strategische Ausrichtung der Papierwerke Lenk AG und das Erschließen neuer Märkte. Außerdem informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über bedeutende Geschäftsvorfälle sowie die aktuelle Umsatz- und Ertragssituation einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements. Sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats haben an allen Sitzungen teilgenommen. Zwischen den Sitzungen wurde der Aufsichtsrat durch den Vorstand über Vorgänge von besonderer Bedeutung informiert. Die dem Aufsichtsrat entsprechend den gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Prüfung und Zustimmung vorgelegten Geschäfte und Maßnahmen wurden beschlossen. Besetzung des Aufsichtsrats Dem Aufsichtsrat der Papierwerke Lenk AG gehörten im Geschäftsjahr 2015 folgende Mitglieder an: Dr. Tobias Lenz, Badenweiler (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Dipl.-Ing. Thomas Reibelt, Wien, Österreich (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Marc Kneiphoff. Derzeitige Mitglieder des Aufsichtsrates sind Dr. Tobias Lenz, Badenweiler (Vorsitzender des Aufsichtsrats, Dipl.-Ing. Thomas Reibelt, Wien, Österreich (Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) und Marc Kneiphoff, Ettlingen. Ausschüsse des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat besteht aus drei Mitgliedern, daher wurden keine Ausschüsse gebildet. Jahresabschlussprüfung Die PRO Mittelstand Wolper & Thiem AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrichshafen, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015 vom 1. Januar 2015 bis zum 31. Dezember 2015 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat in Kenntnis des Prüfungsberichtes des Abschlussprüfers den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft. An seiner Beratung am 11. Oktober 2016 hat der Abschlussprüfer teilgenommen und über die wesentlichen Prüfungsergebnisse berichtet. Der Aufsichtsrat hat sich dem Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers angeschlossen und als abschließendes Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 in seiner Sitzung vom 11. Oktober 2016 geprüft und gebilligt. Der Jahresabschluss 2015 ist damit festgestellt. Außerdem hat der Aufsichtsrat in seiner Bilanzsitzung am 11. Oktober 2016 den Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzergebnisses geprüft. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung der Papierwerke Lenk AG vor, das Bilanzergebnis des Geschäftsjahres 2015 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Aufsichtsrat hat sich diesem Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes angeschlossen und hat der Hauptversammlung einen entsprechenden Beschlussvorschlag unterbreitet. Vorstand Mitglieder des Vorstandes im Geschäftsjahr 2015 waren Dipl.-Kfm. Sebastian Leser, Karlsruhe, (Vorsitzender) und Dipl.-Ing. (FH) Dirk Schuldt, Kappelrodeck. Beide sind auch gegenwärtig im Amt. Abhängigkeitsbericht Der vom Vorstand aufgestellte Bericht für 2015 über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG ist von der PRO Mittelstand Wolper & Thiem AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Friedrichshafen, ebenfalls geprüft worden. Hierzu hat die PRO Mittelstand Wolper & Thiem AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, den nachfolgend wiedergegebenen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Abs. 3 AktG erteilt: " Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrates zusammen mit den übrigen Abschlussunterlagen und dem Prüfungsbericht vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates, die am 11. Oktober 2016 stattfand, zugeleitet. Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 11. Oktober 2016 mit dem Abhängigkeitsbericht befasst und hat den Bericht der PRO Mittelstand Wolper & Thiem AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft über die Prüfung des Berichtes des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2015 entgegengenommen. Der Prüfungsbericht berichtet über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung der Abhängigkeitsberichte. Der Abschlussprüfer erläuterte in der Bilanzsitzung die wesentlichen Prüfungsergebnisse und stand außerdem für Fragen der Aufsichtsratsmitglieder zur Verfügung. Nach einer eigenen Prüfung des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2015, die unter Einbeziehung der Prüfungsergebnisse des Abschlussprüfers im Hinblick auf die Vollständigkeit und Richtigkeit erfolgte, ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass keine Einwendungen gegen die vom Vorstand am Schluss des Berichtes abgegebene Erklärung über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben sind und hat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Schlusswort Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die konstruktive Zusammenarbeit und seine Leistungen im Geschäftsjahr 2015. Auch den Mitarbeitern der Gesellschaft gilt der Dank des Aufsichtsrats für ihr Engagement.
Kappelrodeck, 11. Oktober 2016 gez. Dr. Tobias Lenz, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige Berichtsbestandteile
Kappelrodeck, den 19. August 2016 Der Vorstand gez. Sebastian Leser, Vorstandsvorsitzender gez. Dirk Schuldt, Vorstandsmitglied Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.10.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Papierwerke Lenk AG, Kappelrodeck, für das Geschäftjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Austellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Friedrichshafen, den 26. August 2016 PRO
Mittelstand Wolper & Thiem AG
gez. Matthias Thiem, Wirtschaftsprüfer gez. Christine Pohle-Rommel, Wirtschaftsprüferin |
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