Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 12714
Vorher
n & w networks & more AG
Eingetragen
10.4.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Handel und Entwicklung von Hardware, Erstellung von Softwarepaketen und Produkten aller Art im In- und Ausland, Beratung und Vermittlung von EDV-Produkten, Dienstleistung und Programmierung im Bereich Internet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Röslmair
seit 1.4.2025
Prokura
Prokura
Petra Santl
seit 9.9.2016
Prokura
Robert Pfaffinger
seit 26.4.2011
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ACP IT Solutions AG

Kolbermoor

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Bilanz zum 31. März 2024

Aktiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,12 0,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 30.000,02 30.000,14 45.612,76 45.612,96
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.110.235,97 1.664.677,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.300,00 1.300,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 2.800,00 1.500,00 2.800,00
2.143.036,11 1.713.089,99
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 1.778.145,92 3.228.605,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.472.749,47 3.140.087,49
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.713.060,14 5.077.631,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 10.953,08 8.196.762,69 24.090,27 8.241.809,68
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.945,06 35.318,91
9.986.853,67 11.505.733,99
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.273,44 52.670,16
12.155.163,22 13.271.494,14

Passiva

31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 230.000,00 230.000,00
III. Gewinnvortrag 2.094.878,29 2.094.878,29
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
2.524.878,29 2.524.878,29
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 363.589,00 364.655,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.923.671,64 1.793.206,67
2.287.260,64 2.157.861,67
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 45.902,50 934.903,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.002.136,86 4.182.033,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.971.386,11 3.186.665,77
4. Sonstige Verbindlichkeiten 294.559,40 226.788,92
- davon aus Steuern EUR 267.894,70 (i. Vj. EUR 165.099,20) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 17.943,29 (i. Vj. EUR 14.330,71) -
7.313.984,87 8.530.391,51
D. Rechnungsabgrenzungsposten 29.039,42 58.362,67
12.155.163,22 13.271.494,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 49.510.869,78 49.172.505,03
2. Sonstige betriebliche Erträge 719.258,97 617.134,49
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -24.372.072,62 -27.399.451,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.268.624,63 -32.640.697,25 -6.799.634,30 -34.199.085,35
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -8.773.066,80 -8.206.954,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.490.821,91 -10.263.888,71 -1.346.411,94 -9.553.366,57
- davon für Altersversorgung EUR 96.333,82 (i. Vj. EUR 67.406,23) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -603.682,05 -415.317,44
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.899.433,87 -2.509.965,54
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 125.948,84 61.097,60
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 125.804,85 (i. Vj. EUR 61.001,08) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.117,00 -11.159,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 14.550,05
10. Ergebnis nach Steuern 3.943.258,71 3.176.393,27
11. Sonstige Steuern -6.587,00 -7.945,00
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -3.936.671,71 -3.168.448,27
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag 2.094.878,29 2.094.878,29
15. Bilanzgewinn 2.094.878,29 2.094.878,29

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Allgemeines

Sitz der ACP IT Solutions AG ist Kolbermoor. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 12714 im Register des Amtsgerichts Traunstein eingetragen.

Der Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG, Kolbermoor, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 266 und § 275 HGB.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt. Die linearen Abschreibungen erfolgen auf der Grundlage einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren bei Einbauten, Betriebsvorrichtungen und Mobiliar und von 3 bis 5 Jahren bei Computer-Anlagen und Testsystemen.

Bewegliche abnutzbare Vermögensgegenstände bis EUR 800,00, die selbstständig genutzt werden können, werden aufwandswirksam erfasst.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte werden ggf. zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht eingerechnet. Die Abwertung der Lagerware wird nach dem vorgeschriebenen Niederstwertprinzip durchgeführt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Ermittlung der pauschalen Wertberichtigung erfolgte in Höhe von 1 % der nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert.

Die Pensionsverpflichtungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der sich nach den versicherungsmathematischen Grundsätzen (Barwert-Methode) ergibt. Die Rückstellung wurde pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Bewertung zum 31. März 2024 erfolgte mit einem Rechnungszinssatz von 1,83 % p. a. unter Einbezug der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck, einem erwarteten Rententrend in Höhe von 1 % und einem vertraglichen Pensionsalter von 60 Jahren. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1,5.

Die Rückstellungen berücksichtigen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist nachfolgend in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

Der bilanzierte Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Die gesamten Forderungen weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf. In den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Kautionen in Höhe von TEUR 2 (i.Vj. TEUR 6) haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestanden zum Abschlussstichtag gegen:

- ACP Holding Deutschland GmbH in Höhe von TEUR 4.177 (VJ. TEUR 3.778)

(Die Forderung resultiert im Wesentlichen aus einer Cash-Pooling Vereinbarung)

- ACP Business Solution GmbH, München in Höhe von TEUR 1.300 (VJ. TEUR 1.300)

(Die Forderung resultiert aus einer Darlehensüberlassung)

- ACP IT Solutions AG, Paderborn in Höhe von TEUR 236 (VJ. TEUR 0)

(Die Forderung entfällt in voller Höhe auf Forderungen aus LuL)

Grundkapital

31.3.2023 31.3.2022
EUR EUR
Gezeichnetes Kapital - mit 200.000 Stückaktien zu je 1,00 EUR/Aktie - 200.000,00 200.000,00

Die Aktionäre der Gesellschaft haben auf der Hauptversammlung am 28. Juni 2023 entschieden, den Bilanzgewinn des Vorjahres in Höhe von EUR 2.094.878,29 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinnvortrag blieb daher unverändert zum Vorjahr bestehen. Die Gesellschaft hat mit der ACP Business Solutions GmbH, München, als Organträgerin einen Ergebnisabführungsvertrag mit erstmaliger Wirkung für das Geschäftsjahr 2016/2017 abgeschlossen

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von TEUR 86. Von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht, sodass in den folgenden Geschäftsjahren je ein Fünfzehntel dieses Betrages den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 6 zugeführt wird. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als sonstiger Aufwand gezeigt. Der zum 31. März 2024 noch nicht in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Erstanwendung in Höhe von TEUR 10 wird innerhalb des verbleibenden Übergangszeitraums den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Zuführung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung nach Art. 75 Abs. 5 EGHGB als sonstiger betrieblicher Aufwand gezeigt.

In der Zuführung zur Pensionsrückstellung sind Zinsaufwendungen von TEUR 7 enthalten. Dabei entfallen TEUR 2 auf den Zinsänderungseffekt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:

- Ausstehende Prämien an Mitarbeiter TEUR 1.155 (VJ. TEUR 1.268)
- Sonstige personalbezogene Rückstellungen (insb. nicht genommener Urlaub) TEUR 278 (VJ. TEUR 247)
- Nachzahlung Nebenkosten /Instandhaltung Gebäude TEUR 79 (VJ. TEUR 96)
- Sonstige Rückstellungen TEUR 90 (VJ. TEUR 65)
- Berufsgenossenschaft TEUR 39 (VJ. TEUR 37)
- Kosten für die Abschlusserstellung und -prüfung TEUR 40 (VJ. TEUR 38)
- Zertifizierungskosten TEUR 22 (VJ. TEUR 22)
- Betriebsprüfungskosten TEUR 20 (VJ. TEUR 20)
- Schadenersatz Ausfall RZ TEUR 50 (VJ. TEUR 0)
- Kosten für Prüfung durch Microsoft TEUR 150 (VJ. TEUR 0)

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag 31.03.2024 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 46 46 0 0
Vorjahr 934 934 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.002 3.002 0 0
Vorjahr 4.182 4.182 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.971 3.971 0 0
Vorjahr 3.187 3.187 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 295 295 0 0
Vorjahr 227 227 0 0
Geschäftsjahr 7.314 7.314 0 0
Vorjahr 8.530 8.530 0 0

Für alle Verbindlichkeiten wurden von der Gesellschaft keine Sicherheiten ausgereicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Form des Gesamtkostenverfahrens aufgestellt. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen oder Erträge haben sich nicht ergeben.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge in Höhe von EUR 5.689,41 und Aufwendungen in Höhe von EUR 10.714,15 aus Währungsumrechnung enthalten.

Die Gesellschaft hat am 17. März 2017 einen Ergebnisabführungsvertrag unterzeichnet. Für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 beträgt der abgeführte Gewinn EUR 3.936.671,71.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse:

Zum 31. März 2024 bestehen aufgrund abgeschlossener Miet- und Leasingverträge folgende finanzielle Verpflichtungen:

- Verpflichtungen innerhalb des Jahres bis 31. März 2025: TEUR 933
- Verpflichtungen im Zeitraum 1. April 2025 bis 31. März 2029: TEUR 1.389
- Verpflichtungen nach dem 31. März 2029: TEUR 0

Zum 31. März 2024 bestehen keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

Zum 31. März 2024 bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Abschlussprüferhonorar

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB in Anspruch und wird der Wirtschaftsprüferkammer auf schriftliche Aufforderung die Höhe des Prüfungshonorars übermitteln.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 131 (VJ 131) Angestellte, davon 16 (VJ 13) leitende Angestellte, beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Robert Pfaffinger (Kaufmann), Riedering

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB.

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Günther Schiller (Kaufmann), Thansau, Aufsichtsratsvorsitzender

Rainer Kalkbrener (Kaufmann), Gießhübl/Österreich, Geschäftsführer und CFO der ACP-Gruppe

Stefan Csizy (Kaufmann), Wien/Österreich

Der Aufsichtsrat erhielt Bezüge i. H. v. EUR 31.980,79.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.094.878,29 auf neue Rechnung vorzutragen. An die Gesellschafterin, die ACP Business Solutions GmbH, München, ist ein Ergebnisbetrag von EUR 3.936.671,71 abzuführen.

Konzernzugehörigkeit

Die ACP lT Solutions AG, Kolbermoor, wurde in den Konzernabschluss der ACP Group AG, Wagenseilgasse 3, A-1120 Wien/Österreich, einbezogen. Der Konzernabschluss kann am Sitz des Mutterunternehmens eingesehen werden.

Beziehungen zu nahen stehenden Personen und Unternehmen

Es bestanden im Geschäftsjahr 2023/2024 Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unter- nehmen und Personen, die zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung eingetreten, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres hatten.

 

Kolbermoor, den 31. Mai 2024

ACP IT Solutions AG

Der Vorstand

Robert Pfaffinger

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.4.2023 Zugänge Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.146,04 0,00 47.805,85 26.340,19
2. Geschäfts- oder Firmenwert 446.883,65 0,00 0,00 446.883,65
521.029,69 0,00 47.805,85 473.223,84
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.891.610,51 1.056.947,04 121.738,19 4.826.819,36
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.300,00 0,00 0,00 1.300,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
2.800,00 0,00 0,00 2.800,00
4.415.440,20 1.056.947,04 169.544,04 5.302.843,20
Kumulierte Abschreibungen
1.4.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.3.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.145,84 0,00 47.805,77 26.340,07
2. Geschäfts- oder Firmenwert 401.270,89 15.612,74 0,00 416.883,63
475.416,73 15.612,74 47.805,77 443.223,70
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.226.933,48 588.069,31 98.419,40 2.716.583,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.702.350,21 603.682,05 146.225,17 3.159.807,09
Buchwerte
31.3.2024 31.3.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,12 0,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 30.000,02 45.612,76
30.000,14 45.612,96
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.110.235,97 1.664.677,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.300,00 1.300,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 1.500,00
2.800,00 2.800,00
2.143.036,11 1.713.089,99

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023/2024

der ACP IT Solutions AG

Kolbermoor

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der ACP IT Solutions AG, Kolbermoor, ("ACP Obb") umfasst die Beratung, den Verkauf und Handel mit Hard- und Softwareprodukten sowie den Betrieb eines Rechenzentrums. Die Strategie der Gesellschaft besteht im Wesentlichen im Ausbau von Marktanteilen in der Region Oberbayern sowie darin, die bisherigen erfolgreichen Kundenbeziehungen mit bestehenden und neuen Serviceleistungen zu intensivieren. Neben der Unternehmenszentrale in Kolbermoor unterhält die ACP Obb auch noch eine Betriebsstätte in München.

2. Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine ("Russland-Ukraine-Krieg"). Die kriegerische Auseinandersetzung verursacht nicht nur unfassbares Leid für diese Region, sondern bedeutet auch wirtschaftliche Einschränkungen für den osteuropäisch-russischen Raum. Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine ist die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 auch in Deutschland mit erheblicher Unsicherheit belastet.

Im Jahr 2023 hat sich das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland als dem Kernabsatzmarkt der ACP Obb preisbereinigt um 0,3 % verringert (Vorjahr: Erhöhung von 1,8 %). Damit lag die deutsche Wirtschaft unter dem Wachstumsniveau des Vorjahres. Im 4. Quartal 2023 lag das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% niedriger als im Vorquartal. 1

1 Quelle: Statistisches Bundesamt

Der Markt für Informationstechnik entwickelte sich mit einem Wachstum von 2,0 % im Jahr 2023 leicht positiv. Die für ACP Obb besonders relevanten Bereiche IT-Hardware und IT-Services entwickelten sich dabei wie folgt: Während der Bereich IT-Hardware um 5,4 % gesunken ist, stieg der Bereich IT Services um 5,1% an. 2

2 www.bitkom.org, ITK-Marktzahlen, Stand: Januar 2024

In der Branche der IT-Dienstleister ist aus unserer Sicht eine weitere Konsolidierung zu beobachten. Begünstigt durch die Niedrigzinslage der Vergangenheit waren hier insbesondere Private Equity-Investoren aktiv. Durch die gestiegenen Zinsen haben sich Transaktionen deutlich verringert und sind auch im Jahr 2024 nur in reduzierter Form zu erwarten.

Entwicklung des Unternehmens

Die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen der ACP Obb sind Umsatz und EBIT. Diese Säulen werden in der jährlichen Planung besprochen und festgelegt. Das monatliche Controlling stellt sicher, dass hier frühzeitig auf Abweichungen reagiert werden kann. Als nicht-finanzielle Steuerungsgrößte dient die Mitarbeiterzahl.

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023/2024 sind von TEUR 49.173 auf TEUR 49.510 leicht gestiegen. Durch die Übernahme des Rechenzentrumsgeschäft, sowie der betroffenen Mitarbeiter der ACP Nord zum 01.04.2023, wurde eine Umsatzsteigerung im Dienstleistungsbereich in Höhe von 38% im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaftet. Die Umsatzsteigerung kommt aus dem Wachstum des Bereichs Security Services und Managed Service.

Neben der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere beeinflusst durch die Folgen der COVID-19-Pandemie und der Energiekrise sowie der Branchenkonjunktur, hatten keine wesentlichen Ereignisse außerhalb des Unternehmens nennenswerte Auswirkung auf den Geschäftsverlauf.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der ACP Obb, übertraf die gesetzten Ziele für das Geschäftsjahr 2023/2024. Die Ausrichtung des Unternehmens auf Cloud-Services und Managed Hosting war zukunftsweisend und zeigt sich auch weiterhin als stabiles Unternehmensfeld.

Im Portfolio-Element "Cloud Services" liegt die ACP Obb aufgrund der bereits geleisteten mehrjährigen Entwicklungsarbeit im vordersten Bereich der Anbieter für mittelständische Kunden in der Region Oberbayern. 3

3 ungeprüft

Das Geschäftsjahr konnte äußert erfolgreich mit einem EBIT von 3.822 TEUR (3.112 TEUR VJ) (Plan 1.507 TEUR i. VJ. TEUR 1.522) abgeschlossen werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ACP Obb, ist im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt positiv.

1. Ertragslage

Die Betriebsleistung ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 49.173 um TEUR 338 auf TEUR 49.511 gestiegen. Im Hard-/Software-Handel ist der Umsatz um TEUR -3.601 (9,26% zum Vorjahr) gefallen. Der Umsatzrückgang im Bereich Hard-/Software begründet sich in der Tatsache, dass im Vorjahr diverse außerplanmäßige Handelsprojekte stattgefunden haben. Im Dienstleistungsbereich stieg der Umsatz im Geschäftsjahr um TEUR 3.939 (38,28 % zum Vorjahr).

Die wesentlichen Aufwendungen betreffen den Materialaufwand sowie den Personalaufwand. Beim Materialaufwand (TEUR 32.641; VJ. TEUR 34.199) war ein Abstieg zu verzeichnen; dies spiegelt den Umsatzrückgang im Bereich Hard-/Software wider.

Die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 131 ist im Vergleich zum Vorjahr (131) gleichgeblieben.

Die Abschreibungen sind von TEUR 415 auf TEUR 604 gestiegen. Die Erweiterung des Datacenter ist für die Erhöhung der AfA maßgeblich beteiligt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.899 und liegen damit 5,9% der Betriebsleistung etwas über dem Vorjahreswert. Im Geschäftsjahr 2023/2024 konnte ein Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung von TEUR 3.943 (VJ. TEUR 3.176) erzielt werden. Der Anstieg des Ergebnisses im Vgl. zum Vorjahr ist auf den außerordentlich guten Umsatz im Bereich Service zurückzuführen.

2. Finanzlage

Die Bestände an liquiden Mitteln sind von TEUR 35 auf TEUR 12 gesunken. Gegenüber der ACP Holding Deutschland GmbH, München besteht zum Bilanzstichtag eine Forderung aus der Cashpooling-Vereinbarung in Höhe von TEUR 4.158 (VJ. TEUR 3.768). Eine nach der indirekten Methode ermittelte Cash-Flow-Rechnung, d. h. ausgehend vom Jahresüberschuss mit Korrektur um die einzelnen nichtzahlungswirksamen Geschäftsvorfälle, zeigt die Veränderung des Bestandes an liquiden Mitteln nachfolgender Tätigkeitsbereiche. Hierbei wurde die Forderung aus dem Cashpooling in den Finanzmittelfonds einbezogen.

31.03.2024 31.03.2023
TEUR TEUR
Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 5.216 6.757
Cash Flow aus Investitionstätigkeit 907- 1.255-
Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 3.942- 3.096-
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 367 2.406
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.803 1.397
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.170 3.803

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Das Unternehmen hat die Möglichkeit, bei der ACP Holding Deutschland GmbH, München, über eine bestehende Kreditrahmenvereinbarung jederzeit Liquiditätsschwankungen auszugleichen. Im Geschäftsjahr wurde diese Möglichkeit nicht in Anspruch genommen. Zum 31. März 2024 besteht diesbezüglich, wie im Vorjahr, keine Darlehensverpflichtung.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der ACP Obb, verringerte sich zum Bilanzstichtag 31. März 2024 auf TEUR 12.155 (VJ. TEUR 13.271).

Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme (Anlagenquote) von 17,6 % (VJ. 12,8 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 1.057 getätigt. Den Zugängen standen Abschreibungen von TEUR 604 (VJ. TEUR 415) gegenüber. In Summe erhöhte sich das Anlagevermögen von TEUR 1.713 auf TEUR 2.143.

Das Umlaufvermögen fiel im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 1.519 auf TEUR 9.987 (VJ. TEUR 11.506). Der Vorratsbestand verringerte sich, da die Gesellschaft einen zuvor höheren Lagerbestand aufgrund vorsorglicher Bevorratung abgebaut hatte. Der Forderungsbestand am Stichtagsende war im Vergleich zum Vorjahr niedriger.

Die Eigenkapitalquote stieg auf 20,8 %, im Vorjahr waren es 19,02 %.

Die kurzfristigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 131 auf TEUR 1.924 gestiegen. Es wurden Rückstellungen für Architekten-/Planungsdienstleistungen für die neuen Räumlichkeiten eingebucht. Zudem sind auch Aufwendungen für die Audits durch verschiedene Hersteller berücksichtigt.

Die Gesamtverbindlichkeiten sind von TEUR 8.530 auf TEUR 7.314 gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fielen um TEUR 1.180 auf TEUR 3.002. Alle langfristigen Verbindlichkeiten aus dem Vorjahr wurden bezahlt. Wegen der Gewinnabführung aus dem Jahresergebnis sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 784 auf TEUR 3.971 gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 67 auf TEUR 294 erhöht.

C. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 erneut ein sehr positives Ergebnis erwirtschaftet. Das geplante EBIT von TEUR 1.507 wurde mit TEUR 3.822 übertroffen. Bedingt durch das umfangreiche Produktportfolio kann schnell auf unterschiedliche Trends und Markterfordernisse reagiert werden. Beides verschafft entscheidende Vorteile gegenüber kleineren Marktmitbewerbern. Durch das breite Branchenspektrum der Kunden ist die Gesellschaft von branchenspezifischen, wirtschaftlichen Schwankungen weitestgehend unabhängig.

D. Bestehende Zweigniederlassungen

Es bestehen Zweigniederlassungen in München (seit 1. Februar 2000) und Bad Tölz (seit 14. Dezember 2008 bis 30. April 2023). Die anteiligen Umsatzerlöse für die Zweigniederlassung in München betrugen TEUR 17.937 (VJ. TEUR 19.136).

Zum 31. März 2024 waren in Kolbermoor 127 und in München 18 Mitarbeiter beschäftigt.

E. Chancen- und Risikobericht

Chancen

Chancen für die zukünftige Entwicklung

Die Erschließung neuer Absatzmärkte, z. B. durch Übernahme von IT-Outsourcing bei kleinen bis mittelständischen Unternehmen, stellt eine wesentliche positive Chance in der Geschäftsentwicklung dar. Speziell der Bereich "Cloud Services" wird sich im IT-Markt voraussichtlich noch stärker etablieren.

Die ACP Obb hier aufgrund bereits geleisteter, mehrjähriger Entwicklungsarbeit gegenüber vielen Anbietern einen entscheidenden Marktvorteil. Das Portfolio in diesem Bereich wird permanent erweitert und die Anzahl der Vertragsabschlüsse steigt stetig. 4

4 ungeprüft

Durch die stärker fokussierte Zentralisierung bzw. Konsolidierung der IT-Services und Rechenzentren bei mittelständischen Kunden und ihrer Außenstellen/Niederlassungen soll sich der Wirkungskreis der ACP Obb von Oberbayern aus auch in den überregionalen Markt ausdehnen. Der Kunden-Schwerpunkt befindet sich jedoch nach wie vor in der Region Oberbayern. Hier planen wir die Kombination zwischen "Hosting im ACP-Rechenzentrum", der "Public Cloud" und "On Premise Managed Services" weiter auszubauen. Auch der Bereich "Key Accounts/Großkunden" wird sich in der ACP Obb erweitern, jedoch ist eine ausschließliche Ausrichtung auf Großkunden nicht geplant.

Im Bereich Hosting und Managed Service gilt es den aktuellen Vertragsbestand weiterauszubauen und Neukunden zu gewinnen.

Hier wurden strategische Investitionen für die Zukunft getroffen und der Umzug des Datacenters in München zu einem leistungsfähigeren Anbieter gestartet.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Leistungsangebotes sind Digitalisierung und Prozessoptimierung in Unternehmen. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen werden im folgenden Geschäftsjahr nochmals verstärkt. Weiterhin wird der Ausbau des Geschäftsfeldes "öffentliche Auftraggeber" vorangetrieben.

Die mittelfristige Entwicklung der ACP Obb wurde im Projekt ACPerspective 2028 festgehalten und zum 18.04.2024 gestartet. Kernziel ist es ein nachhaltiges Wachstum für Kunden und ACP Obb sicherzustellen.

Die Möglichkeit der Finanzierung über die ACP Holding Deutschland GmbH, München führt zu einer stabilen finanziellen Situation, die die vorgenannten Zukunftsinvestitionen ermöglichen.

Risiken, Risikomanagementziele und -methoden

Das Risiko- bzw. Controllingmanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch das interne Controlling (Risikocontrolling und -reporting) abgedeckt.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

ISMS gem. ISO 27001:2013

der Einsatz zuverlässiger Software,

die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals und

Arbeitsanweisungen.

Die wesentlichen Risiken zum 31. März 2024, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, lassen sich anhand der Nettomethode wie folgt skizzieren:

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Auch im Hinblick auf die bestehende Wettbewerbssituation sind die Möglichkeiten, Preiserhöhungen über den jeweiligen aktuellen Inflationswert durchzusetzen, eher begrenzt.

Größere ASP-Verträge (Application Service Provider) bzw. Rechenzentrumverträge haben in der Regel Mindestlaufzeiten von 36 Monaten. Der Hardwarebestand beim Kunden vor Ort wird zum größten Teil über Leasingverträge zwischen Kunden und Leasinggebern oder Direktkauf finanziert (ohne Haftungsbeteiligung der ACP Obb).

Aufgrund der sehr breiten Verteilung unseres Hauptgeschäfts auf eine große Zahl von kleineren und mittelständischen Kunden, speziell im Bereich "Managed Service", ist für die ACP Obb auch das Forderungsausfallrisiko im gleichen Maße gestreut und nicht von wenigen Schlüsselkunden abhängig. Zusätzlich werden Kundenforderungen über die Allianz Trade AG, Hamburg (vormals Euler Hermes AG, Hamburg), gegen einen Ausfall versichert. Die Zusicherung beim Kreditversicherer wird bereits mit der Auftragserteilung eingeholt. Dennoch können in Zukunft Ausfälle von offenen Forderungen oder die Nicht-Realisierung begonnener Projekte nicht vollends ausgeschlossen werden. Die Auswirkungen für das Unternehmen sind jedoch eher begrenzt.

Die ACP Holding Deutschland GmbH, München, stellt liquide Mittel zum Ausgleich von Liquiditätsschwankungen in der notwendigen Höhe zur Verfügung. Für das Unternehmen ist daher ein Zugang zu liquiden Mitteln im unwahrscheinlichen Bedarfsfall jederzeit gewährleistet.

Fremdwährungsrisiken bestehen aufgrund der regionalen Geschäftsausrichtung nicht oder nur in einem sehr geringen Umfang.

Die oben beschriebenen Maßnahmen und Möglichkeiten reduzieren in diesem Bereich unser Risiko auf ein geringes und kalkulierbares Maß.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken:

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Durch das Ausnutzen neuer innovativer Geschäftsideen, wie z. B. die Übernahme von IT-Outsourcing bei mittelständischen Unternehmen, sowie durch Angebote aus dem ACP-Rechenzentrum wird diesem Risiko entgegengewirkt. Aktuelle geopolitische Situationen beeinflussen natürlich auch den globalen IT Markt sowie Produktionsstätten von notwendigen Komponenten. Es kann dadurch wieder zu längeren Lieferzeiten kommen. Die letztjährig angenommene Marktbereinigung von kleineren Anbietern hat bereits begonnen. Die Risikolage für uns schätzen wir als eher gering ein.

Personalrisiken:

Die ACP Obb ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die konsequente Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. So wurden in den letzten Jahren und auch im abgelaufenen Geschäftsjahr nahezu 100 % der Auszubildenden in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Die Nähe zu regionalen Fachhochschulen und Universitäten bieten eine zusätzliche Möglichkeit Fachpersonal frühzeitig zu rekrutieren.

Bei akuten Personalmangel steht uns ebenfalls die komplette ACP Gruppe zur Verfügung, um Ressourcen zu teilen.

Aktuell schätzen wir das Personalrisiko als eher gering ein.

Sonstige Risiken:

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, welche sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht zu erkennen und können durch die oben beschriebenen Sicherungsmaßnahmen für die Gesellschaft nahezu ausgeschlossen werden. Die gesamte Risikolage für das Unternehmens ist sehr gering.

F. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Das Unternehmen erwartet in den folgenden Jahren durch eine steigende Nachfrage nach Digitalisierungslösungen und den damit verbundenen Bedarf an IT-Infrastruktur und korrespondierenden Dienstleistungen weiterhin steigende Umsätze und stabile Ergebnisse.

Durch die Zugehörigkeit der ACP Obb zur ACP Gruppe und damit zu einem der größten Systemhäuser im DACH-Raum sehen wir selbst bei einer weiteren Konsolidierung der Branche und damit einhergehenden wirtschaftlichen Effekten keine signifikante Auswirkung der branchenbezogenen Rahmenbedingungen.

Für das Geschäftsjahr 2024/25 wird mit einem Umsatz in Höhe von EUR 56,8 Mio. geplant. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025, die im März 2024 aufgestellt wurde, weist ein budgetiertes EBIT in Höhe von TEUR 2.557 aus. Der Wert liegt damit über Vorjahresplanwert. Die Planung beruht auf dem weiteren Ausbau des Handelswarengeschäftes sowie einem starken Wachstum im Bereich Managed Service.

Die Auswirkungen des Ukraine Krieges sind immer noch deutlich spürbar. Energiekosten haben sich auf einen stabilen und planbaren Wert eingependelt. Die Inflation lässt in Kombination mit dem Fachkräftemangel die Gehaltsstrukturen im Unternehmen enorm steigen. Wir erwarten daher im Geschäftsjahr 2024 / 2025 einen weiteren Anstieg der Kosten, die nur teilweise an die Kunden weitergeben werden können.

Wir rechnen auch in den nächsten Monaten mit einer vollen Beschäftigung. Mit 145 Mitarbeiter per 31. März 2024 (i. VJ. 129) waren in unserem Unternehmen 12,4 % mehr Mitarbeiter als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt beschäftigt. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Insgesamt rechnet die Geschäftsführung damit, dass sich der positive Geschäftsverlauf im Berichtsjahr auch im nächsten Geschäftsjahr fortsetzen wird.

 

Kolbermoor, den 31. Mai 2024

ACP IT Solutions AG

Der Vorstand

Robert Pfaffinger

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ACP IT Solutions AG, Kolbermoor

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ACP IT Solutions AG, Kolbermoor, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ACP IT Solutions AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Vorstand ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:

• die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des Vorstands und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, den 1. Juli 2024

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Zimmermann, Wirtschaftsprüferin

Stümpfl, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats gem. § 171 Abs. 2 AktG zum Jahresabschluss des Geschäftsjahrs vom 01.04.2023 - 31.03.2024

Mit diesem Bericht informiert der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024. Er unterwirft sich dabei erneut einer gesteigerten Berichtspflicht, mit der wiederum einhergeht, dass der Aufsichtsrat den Abschlussprüfern der Gesellschaft auch seine vollständig abgefassten Protokolle nebst Anlagen zu allen Aufsichtsratssitzungen im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 offengelegt hat.

Der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG hat sich bei seiner gesamten Tätigkeit von den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex leiten lassen.

Auch im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Dieses geschah im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft, den er bei der Leitung des Unternehmens sowohl beraten als auch gemäß § 111 AktG überwacht hat. Insgesamt haben sich aus der Tätigkeit und aus der Überwachung der Geschäftsführung keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat wird deshalb in der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 vorschlagen.

In alle Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und rechtzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete ihn regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage sowie über die aktuelle Geschäftspolitik und das praktizierte Risikomanagement. Den Berichtspflichten von § 90 AktG wurde dabei vollumfänglich entsprochen.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 eine ordentliche Sitzung abgehalten. An dieser Sitzung hat der Vorstand teilgenommen und jeweils umfassend berichtet. Über die Ergebnisse der Sitzung wurde ein Protokoll angefertigt.

Der vom Aufsichtsrat zum Ergebnis seiner Prüfung abzugebende Bericht soll gemäß § 171 Abs. 2 AktG auch die Erklärung dazu vorsehen, welche Ausschüsse er gebildet hat. Da sich der Aufsichtsrat der ACP IT Solutions AG jedoch auf drei Mitglieder beschränkt, hat sich auch im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 eine Ausschussbildung erübrigt.

Den vom Vorstand nach den Vorschriften des HGB und des Aktiengesetzes aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024 sowie den Lagebericht des Vorstands hat der Abschlussprüfer KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie der persönlichen Abstimmung zwischen Herrn Günther Schiller und des Abschlussprüfers im Vorfeld der Sitzung hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Auch für ihn haben sich keine Einwendungen ergeben.

In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats vom 02.07.2024 wurden weitere Einzelheiten in Anknüpfung an den Bestätigungsvermerk abschließend erörtert. Auch hier kamen keine Zweifel an der Richtigkeit der vom Abschlussprüfer gefundenen Ergebnisse auf. Eine darüberhinausgehende Untersuchung war deshalb nicht geboten.

Der Aufsichtsrat hat sodann in der Bilanzsitzung den Jahresabschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns hat sich der Aufsichtsrat angeschlossen. Auch im Geschäftsjahr 01.04.2023 - 31.03.2024 haben Vorstand und Mitarbeiter der ACP IT Solutions AG hervorragende Arbeit geleistet. Der Aufsichtsrat bedankt sich hierfür ausdrücklich mit Respekt und Anerkennung.

 

Kolbermoor, 02.07.2024

Für den Aufsichtsrat

Günther Schiller

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.07.2024 festgestellt.

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