CCL Label Trittenheim GmbH
Moselweinstraße 34, 54349 Trittenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Heinrich Refflinghaus seit 16.8.2022 | Geschäftsführer |
Nadine Bender seit 4.11.2016 | Prokura |
James Nilles seit 6.10.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
CCL Label A/S | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CCL Label Trittenheim GmbHTrittenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der CCL Label Trittenheim GmbH1. Grundlagen der Gesellschaft Die CCL Label Trittenheim GmbH mit Sitz in Trittenheim ist ein Unternehmen der in Kanada ansässigen CCL Industries Inc. in Willowdale, Kanada. Die CCL Industries Inc. ist ein global agierendes Unternehmen der Verpackungsbranche, das in die Geschäftssegmente "CCL", "Avery", "Checkpoint" und "Innovia" gegliedert ist. Zur CCL-Gruppe gehören über 200 Werke mit ca. 26.000 Mitarbeitern in 43 Ländern auf sechs Kontinenten. Das Geschäftssegment "CCL" ist ein weltweit führender Verarbeiter von Spezialfolien für eine breite Palette von dekorativen, erklärenden und funktionalen Anwendungen für große globale Kunden in den Bereichen Verbraucherverpackung, Gesundheitswesen und Chemie, Unterhaltungselektronik und Automobil. Zu den Produkten gehören Etiketten, extrudierte und laminierte Kunststofftuben, Aluminiumaerosole und Spezialflaschen, gefaltete Beipackzettel, präzise dekorierte und gestanzte Komponenten für elektronische Displays. An Regierungsinstitutionen werden teilweise bedruckte Banknoten auf von "Innovia" hergestellten Polymer-Banknotensubstrat und andere ergänzende Produkte und Dienstleistungen verkauft. Die CCL Label Trittenheim GmbH gehört seit 2015 zur CCL-Gruppe und hat zwei Geschäftsbereiche. Im Bereich "Wine & Spirits Germany" ("WSG") werden am Standort Trittenheim Selbstklebeetiketten vor allem für die Wein-, Sekt- und Spirituosenindustrie produziert und vermarktet. Der zweite Geschäftsbereich am Standort Föhren umfasst eine B2B-Online-Druckerei ("Etikett.de"), die unter den Domains etikett.de, label.co.uk, labelletiquette.fr, unieketiket.nl, etichetta.it und etiqueta.es Etiketten im Digitaldruck produziert. Hierbei gibt es keine Spezialisierung auf eine bestimmte Branche. Kunden aus der Getränke- und Lebensmittelindustrie, der Logistik sowie der Industrie bestellen selbstständig über die Webseiten. Alternativ können sie auch eine vollintegrierte Lösung nutzen, bei der Aufträge automatisiert direkt vom ERP-System des Kunden in das Produktionsmanagementsystem übergeben werden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Rezession wurde hauptsächlich den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation verursacht. Auch die Druck- und Medienwirtschaft litt dem Bundesverband Druck und Medien (bvdm) 2023 unter der schwachen Konjunktur. Durch die hohe Inflation sowohl bei Verbraucher- als auch bei Erzeugerpreisen im Jahr 2023, waren viele Betriebe gezwungen die Preise zu erhöhen. Bei gleichzeitig gedämpfter Konsumneigung führt dies beim Durchschnitt der Druckunternehmen zu einer niedrigeren Auftragslage. 2.2 Lage des Unternehmens und Geschäftsverlauf Trotz der negativen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte die CCL Label Trittenheim GmbH erneut ein positives Ergebnis erzielen. Der Umsatz konnte um 8% gesteigert werden. Der Bereich "Wine & Spirits Germany" ("WSG") erhöhte den Umsatz erneut um 9%. 2023 gilt für uns als ein erfolgreiches Jahr. Wir haben unsere Produktionsprozesse weiter optimiert, Projekte zur Digitalisierung gestartet und die Planungen für den gemeinsamen Neubau in Föhren vorbereitet. Alle diese Maßnahmen gelten als Grundlage für die weitere Optimierung der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Im Bereich "Etikett.de" konnte der Umsatz durch die breitere Marktausrichtung im Online-Geschäft im Vergleich zum Vorjahr um 9% gesteigert werden. Die gesetzten Umsatzziele in Höhe von 15% konnten jedoch nicht erreicht werden. Jedoch konnte die Materialquote durch die Weitergabe der gestiegenen Rohmaterialpreise des Vorjahres and die Kunden gesenkt werden. Zeitgleich sind die Materialpreise im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr auch gefallen, sodass die Marge hier deutlich verbessert werden konnte. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren, die auch für die Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind der Rohertrag sowie das EBIT.
1 ) Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung abzgl. Materialaufwendungen Ertragslage Im Berichtsjahr wurde der Umsatz um 8% im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Die Umsätze wurden mit 70% im Inland und mit 30% im Ausland erzielt. Sie teilten sich zu 48% in den Geschäftsbereich "WSG" und zu 52% in den Geschäftsbereich "Etikett.de" auf. Im Geschäftsjahr konnte das Ergebnis nach Steuern um T€ 247 auf + T€ 1.636 (Vorjahr: + T€ 1.389) verbessert werden. Im Jahr 2023 beläuft sich der Jahresüberschuss auf + T€ 1.637 (Vorjahr: + T€ 1.382). Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme stieg um T€ 202. Auf der Aktivseite verringerten sich die Sachanlagen (T€ 697) sowie die Vorräte und Forderungen (T€ 81). Dagegen erhöhte sich der Kassenbestand um T€ 936. Außerdem wurden die Verbindlichkeiten um insgesamt T€ 1.419 reduziert, wovon € 1.750 auf die Rückzahlungen des Gesellschafter-Darlehens entfallen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die Zugehörigkeit der Gesellschaft zur CCL-Gruppe jederzeit sichergestellt. Die Gesellschaft konnte während des Berichtszeitraums ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Wirtschaftliche Prognose der Gesellschaft Im Rahmen des konzernweiten Planungsprozesses wird jährlich ein Budget je Geschäftsbereich für die Folgejahre mit Umsatz- und Ergebniszielen erarbeitet. Dies umfasst eine detailliierte Umsatz-, Personal- und Investitionsplanung. Aufgrund der Zugehörigkeit der Gesellschaft zu einem internationalen Konzern wird die Planung unter Berücksichtigung der Bilanzierungsvorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Im Geschäftsbereich "Wine & Spirits Germany" ("WSG") verfolgen wir weiter unser Ziel hoch-veredelten Etiketten für zufriedene Kunden zu produzieren. Daraus ergibt sich, dass wir unsere guten Kundenbeziehungen zu Großkunden durch gute Beratung, Qualität und Flexibilität weiter ausbauen wollen. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten im benachbarten Ausland wie z.B. Benelux und Frankreich, sehen wir erste Erfolge der Umsatzsteigerung. Unsere geografische Nähe zu diesen Ländern ist dabei für uns vorteilhaft und wir wollen den Umsatz in unseren Zielmärkten der hoch-veredelten Etiketten weiter ausbauen. Der Geschäftsbereich "Etikett.de" hat sich für 2024 ein Umsatzwachstum von 12% als Ziel gesetzt. Damit soll das kontinuierliche Wachstum seit 2016 fortgeführt werden, insbesondere im B2B-Markt. Darüber hinaus werden wir eine Website in Polen einrichten, um Verkäufe in "neuen Ländern" zu generieren. Zusätzlich ist ein Relaunch der Webseiten geplant, um diese noch kundenfreundlicher zu gestalten, der bereits in vollem Gange ist. Der im Jahr 2021 online geschaltete Shop honeystickers.com, der hauptsächlich B2C Kunden bedient entwickelt sich zu einem starken Margengeschäft. Im März 2024 soll für honeystickers auch die USA freigeschaltet werden, wovon wir uns nochmal eine deutliche Umsatzsteigerung im Bereich des honeystickers bzw. des B2C Segements erhoffen. Im Jahr 2023 haben wir die französische Version honeystickers.fr eingeführt. Ebenfalls Anfang 2023 haben wir unsere spanische Website und Marke etiqueta.es etabliert. Darüber hinaus haben wir uns stärker auf digitales Marketing, zusätzliche Kundendienstleiter und eine bessere Online-Performance konzentriert, um den Umsatz zu steigern, insbesondere durch die Gründung von honeystickers.fr und etiqueta.es. 3.2 Chancen der zukünftigen Entwicklung Durch den Neubau in Föhren, der voraussichtlich Ende 2025 fertig gestellt werden soll, erwarten wir zahlreiche Chancen. Zum einen schaffen wir durch die erweitere Produktionskapazität die Grundlage für weiteres Wachstum. Zum anderen können wir in einem modernen Gebäude Photovoltaik und effizientes Heiz- und Kühlsystem große Fortschritte hin zu einem nachhaltigen Unternehmen machen. Im Geschäftsbereich "Wine & Spirits Germany" ("WSG") wird die oben beschriebene Strategie weiter intensiviert. Der verschärften Markt- und Wettbewerbssituation begegnen wir durch erfolgreiche Aktivitäten der Sales-Teams in neuen Ländern. Dazu planen wir unsere Messeauftritte im Ausland zu verstärken. Im Geschäftsbereich "Etikett.de" sehen wir große Chancen neben dem etablierten Geschäft die "Satelliten"-Website für spezielle Branchen wie honeystickers.com weiter auszubauen. Dies soll insbesondere durch neue Absatzmärkte wie honeystickers.fr und etiqueta.es, aber auch durch die Fokussierung und den Ausbau bestehender Marken erreicht werden. 3.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung Der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022 und der Konflikt in Nahost stellen Ereignisse dar, die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft sowie die Rohstoff-, Güter- und Finanzmärkte hat und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens beeinflusst. Aspekte mit möglichen Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir insbesondere bei der schwankenden Rohstoffverfügbarkeit und -preisen sowie den Energiepreisen. Der anhaltende Fachkräftemangel schlägt sich auch in der Druckindustrie nieder. Wir haben nicht nur bei Fachkräften im Bereich Druck, sondern auch bei allen anderen Berufsgruppen Schwierigkeiten unseren Bedarf zeitnah zu decken. Deshalb betreiben wir weiterhin verstärkt Maßnahmen im Personalmarketing als auch im Bereich Arbeitgeberattraktivität. Ungeachtet dessen gehen wir unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen derzeit davon aus, dass die geschilderten Maßnahmen dazu führen werden, negative Auswirkungen auf unser Geschäft zu vermeiden. Über das monatliche Reporting ist die CCL Label Trittenheim GmbH in das konzernweite Risikomanagementsystem eingebunden. Im Jahresabschluss sind Rückstellungen für bekannte Risiken in ausreichender Höhe gebildet. Die Geschäftsführung erwartet darüber hinaus keine Risiken, die eine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben können. Bestandsgefährdende Risiken bestehen aus heutiger Sicht nicht. 3.4 Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung In der Gesamtbetrachtung der dargestellten Chancen und Risiken streben wir ein stabiles Wachstum und eine positive Weiterentwicklung an.
Trittenheim, den 31. März 2024 gez. James Nilles, Geschäftsführer gez. Uwe Refflinghaus, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der CCL Label Trittenheim GmbH mit Sitz in Trittenheim (Amtsgericht Wittlich, HRB 21242) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Zum Bilanzstichtag ist die CCL Label Trittenheim GmbH ("Gesellschaft") eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Zugänge werden ab dem Monat der erstmaligen Nutzung abgeschrieben. Nachträgliche Herstellungskosten werden während einer angemessenen verkürzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Für Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen € 150,01 und € 1.000,00 lagen, wurde bis 2015 jährlich ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Geschäftsjahr zu 100 % abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Zugang und noch im gleichen Jahr als Abgang erfasst. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 60 Monaten abgeschrieben. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu tatsächlichen Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Wiederbeschaffungspreis am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser zugrunde gelegt. Lagerrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Die Eigenerzeugnisse und halbfertigen Arbeiten werden zu Herstellungskosten angesetzt, die nach der retrograden Methode vom Verkaufspreis abgeleitet werden. Das Niederstwertprinzip wird berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für erwartete Skontoabzüge werden pauschal ermittelte Wertberichtigungen angesetzt. Bankguthaben in ausländischer Währung werden zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag (Devisenkassamittelkurs) umgerechnet. Kassenbestände und Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert. Bezüglich der Währungsumrechnung werden Aufwendungen und Erträge in fremder Währung von einem in Euro geführten Bankkonto gezahlt werden bzw. eingehen, werden sie mit dem Kurs am Tage des Zahlungsvorgangs bewertet. Unterjährige Aufwendungen und Erträge in fremder Währung, die noch nicht ausgeglichen sind, werden mit dem Konzernvorgabekurs aus Kanada zum Ultimo des Vormonats bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkurs der Europäischen Zentralbank am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem ungünstigeren Devisenkurs am Bilanzstichtag unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bewertet. Den Pensionsrückstellungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens, nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projizierte Einmalbetragsmethode) errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. Aufgrund der festen Versorgungszusage werden weder Rentensteigerungen noch Lohn- und Gehaltssteigerungen berücksichtigt. Als Abzinsungsfaktor wurde aufgrund des geänderten § 253 Abs. 2 HGB ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % angesetzt (i. Vj. 1,78 %). Der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 7 Jahre betrug zum Ende des Geschäftsjahres 1,76 % (i. Vj. 1,44 %). Der Unterschiedsbetrag im Verpflichtungswert gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beläuft sich per 31.12.2023 auf 3.560 Euro, der der Ausschüttungssperre unterliegt. Mangels Ausschüttung kam eine Ausschüttungssperre nicht zur Anwendung. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Im Jahr 2023 wurden insgesamt T€ 1.008 investiert. Hauptsächlich wurde in Maschinen, Betriebsausstattung und digitale Prozesse investiert. Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte sowie die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagengitter zu entnehmen. Pensionsrückstellungen Den Pensionsrückstellungen wurde im Berichtsjahr gemäß der versicherungsmathematischen Berechnung, unter Zugrundelegung der Sterbetafeln 2018 G von K. Heubeck, der ermittelte Höchstbetrag zugeführt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten besitzen in Höhe von insgesamt € 8.034.896,01 (Vorjahr: € 9.453.618,43) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) und der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Die innerhalb der Bilanzposition "Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weisen in Höhe von € 5.286.814,26 (Vorjahr: € 7.063.529,18) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren beträgt € 0,00 (Vorjahr: € 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 5.260 (Vorjahr: T€ 7.010). Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gem. § 251 HGB Es lagen zum Bilanzstichtag keine Eventualverbindlichkeiten vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen künftigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht bilanziert sind, betragen T€ 1.309. Der Betrag wurde unter Berücksichtigung des frühestmöglichen Kündigungszeitpunktes ermittelt. Hauptsächlich setzen sich diese aus Mietverträgen für betrieblich genutzte Gebäude und Grundstücke sowie aus Leasingverträgen zusammen. Außerdem besteht ein Bestellobligo für erteilte Investitionen von T€ 47. Es wurden langfristige Mietverträge geschlossen, aus denen sich eine Verpflichtung von T€ 964 ergibt. Darin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 511. 4. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 146 Arbeitnehmer*innen beschäftigt.
Geschäftsführer James Nilles, Betriebswirt Uwe Refflinghaus, Industriemeister Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr unterbleibt. Die Gesellschaft macht von der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine Tochtergesellschaft der Syrinx Holding Germany GmbH, Holzkirchen. Der Konzernabschluss sowohl für den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen wird von der CCL Industries Inc., Willowdale/Kanada aufgestellt. Der Konzernabschluss ist bei CCL Industries Inc. Investor Relations Department, Willowdale/Kanada, als Download unter www.cclind.com verfügbar und wird von der Syrinx Holding Germany GmbH im Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Es sind keine bestandsgefährdenden Tatsachen bekannt. Bei Eintritt unvorhersehbarer, außergewöhnlicher Risiken ist ein Einfluss auf die Leistungs- und Ergebnisentwicklung nicht auszuschließen. Auswirkungen Corona-Pandemie Die Pandemie führte nicht zu wesentlichen Hindernissen oder zu Risiken für den Geschäftsprozess oder die Fortführung des Unternehmens.
Trittenheim, den 31. März 2024 gez. James Nilles, Geschäftsführer gez. Uwe Refflinghaus, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Trittenheim, den 31. März 2024 gez. James Nilles, Geschäftsführer gez. Uwe Refflinghaus, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 der CCL Label Trittenheim GmbH den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CCL Label Trittenheim GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CCL Label Trittenheim GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CCL Label Trittenheim GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 31.07.2024 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
gez. Annette Theobald, Wirtschaftprüferin gez. Stefan Fleury, Wirtschaftsprüfer |
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