Clinic-ID GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marcel Christof Dr. Stotko seit 20.11.2025 | Geschäftsführer |
Florian Bäumler seit 20.11.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
S+P Samson GmbHKissingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens S+P ist in der Entwicklung und Verarbeitung von Rohmaterialien zur Herstellung von Etiketten und Kennzeichnungslösungen tätig. Zu den Kunden zählen Branchengrößen der verarbeitenden Industrie, insbesondere die Stahl-, Chemie und Bauindustrie weltweit. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand der Entwicklungstätigkeit ist die Recherche und Prüfung von bahnförmigen Materialien und von Klebstoffen auf Ihre Einsatzmöglichkeiten für Kennzeichnungslösungen in Spezialanwendungen. Mit dem Leiter Technische Entwicklung, Teamleitung Versuch, den Produkt- und Marktmanagern sind aktuell 5 Personen mit dieser Aufgabe betraut. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die kritische Versorgungslage und die massiven Preissteigerungen der Vorjahre führten zu einer Überhitzung des Marktes. In der Folge war die Nachfrage im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 rückläufig. Der Rückgang konzentriert sich auf den Absatzmarkt Deutschland. Die Nachfrage aus EU-Ländern und Regionen weltweit weist einen moderaten Rückgang auf. Kunden in aufstrebenden Märkten wie Brasilien investieren weiterhin in neue Technik, unter anderem auf Basis von RFID. Im Verlauf des Geschäftsjahres gelingt es, nach und nach niedrigere Einstandspreise durchzusetzen. Ein wesentlicher Punkt, um der sinkenden Nachfrage kostenseitig zu begegnen. Abnahmeverpflichtungen verzögern einen Umbau von Lieferquellen und den Abbau von Beständen. 2. Geschäftsverlauf Die Abkühlung der Nachfrage beginnt mit Start des Geschäftsjahres 2023 und erreicht ihren Tiefpunkt Mitte des Jahres. Eine zusätzliche Belastung entsteht durch einen Hagelsturm im August. Der Sturm führt zu massiven Schäden in der Gebäudehülle und zu einer kurzfristigen Unterbrechung der Produktion. Nach ca. einer Woche sind alle Geschäftsprozesse wiederhergestellt. Die Ertragsziele des Geschäftsjahres 2023 wurden nicht erreicht. Der Umsatzrückgang betrifft nahezu die gesamte Produktpalette, mit Ausnahme von RFID. Die Materialquote ist gestiegen. Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen sind die anteiligen Aufwendungen für Personal über dem Niveau der Vorjahre. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist stabil und zeugt von Kontinuität. Investitionen in innovative Technologien führen zu einer steigenden Attraktivität des Produktportfolios und zu einer Erhöhung der Verarbeitungstiefe. Die wesentlichen Ergebnisquellen sind Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen. Die Beschäftigungslage ist als gut zu bezeichnen. Das Working Capital Management ist darauf angelegt, die Finanzlage stetig zu verbessern, insbesondere auf Grund der verbesserten Beschaffungs- und Versorgungslage. Investitionsprojekte und hohe Materialbestände haben die kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten erhöht. Die Investitionen dienen der Energiegewinnung und sind somit auf eine Erhöhung der Effizienz und Autarkie ausgelegt. Der gestiegene Zinssatz für kurzfristige Refinanzierung wirkt sich negativ auf die Zinsbelastung aus. Für die Finanzierung des stark schwankenden Bedarfs an Rohmaterial werden entsprechende Betriebsmitteldarlehen eingesetzt. Zusatzeffekte wie die Vorfinanzierung des Hagelschadens und der Förderung (BAFA) der energetischen Sanierung erhöhen vorübergehend den Kapitalbedarf. S+P verfügt über deutlich höhere Kreditlinien, als durchschnittlich in Anspruch genommen werden. Neben effizienzsteigernden Modernisierungs- / Sanierungsmaßnahmen hat die Erneuerung des Produktionsspektrums Priorität. So wurden im Jahr 2023 verschiedene Rohmaterialien durch günstigere Substitute ersetzt. Die Inbetriebnahme einer neuen Beschichtungslinie erhöht die Wertschöpfung bei Klebeverbunden. Die Digitalisierung wird mit Ausbau des ERP-Systems für die Automatisierung von Prozessen fortgeführt. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich. Die Vermögenslage ist weitgehend unverändert. Die Struktur unseres gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten blieb insgesamt stabil. Die Inanspruchnahme an Fremdkapital ist vorübergehend gestiegen. Die Eigenkapitalquote hat sich auf einem Niveau von 40 % stabilisiert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz je Mitarbeiter, Umsatzrendite, Produktivität und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) langfristiger Rückstellungen. Diese Kennzahlen haben sich im Jahr 2023 verschlechtert, was dem zurückhaltenden Umfeld geschuldet ist. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als verhalten gut bezeichnet werden. III. Nachtragsbericht Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, sowie solche Vorgänge die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, ist nicht zu berichten. IV. Prognosebericht Mit Abschluss der Investitionsprojekte 2023 und der Beseitigung der Folgen des Hagelschadens sind die Maßnahmen zur Konsolidierung überwiegend abgearbeitet. Insbesondere der Portfolio-Umbau mit Wechsel einiger Kernmaterialien bzw. Lieferanten und die Rückführung der Beschaffungspreise auf ein Niveau von 2019 senkt die Kosten nachhaltig. Personelle Abgänge, bzw. freiwerdende Stellen werden nicht nachbesetzt. Der Ausblick auf die Ziele 2024 ist positiv. Die Märkte erholen sich nach und nach. Kunden investieren in neue Kennzeichnungslösungen für automatisierten Materialfluss. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Beurteilung der Entwicklung des Unternehmens ist positiv. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und zeitnah nachzukommen. V. Chancen und Risikobericht 1. Risikobericht Im Zuge der konjunkturellen Erholung Europas gehen wir für 2024/2025 von einer stabilen Lage bei Rohstoffen und Rohmaterialien aus. Der Wegfall der Märkte Russland und Ukraine hat aktuell keine Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung. Die Versorgung mit Energie wird durch eigene Stromerzeugung (50 %) und Umschichtung auf regenerative Primär-Energieträger gesichert. Das Gesamtbild für die Geschäftsentwicklung von S+P wird verhalten positiv beurteilt. Ertragsorientierte Risiken Die Situation bei Rohstoffen und Werkzeugen hat sich stabilisiert. Die Substitution von Rohmaterialien erhöht kurzfristig den Materialaufwand wegen Doppelbeständen und das Risiko von Reklamationen. Die Lieferfähigkeit ist auf absehbare Zeit gesichert. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation von S+P sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Erwartung auf ein leicht sinkendes Zinsniveau trifft auf eine deutliche Reduzierung des Bedarfs an Fremdkapital. Die Währungsrisiken sind begrenzt und beherrschbar. Die Liquiditätslage ist gut - es sind keine Engpässe zu erwarten. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten unseres Unternehmens zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Finanzinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen langjährigen, solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind absolute Ausnahmen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt - in der Regel mit Nutzung von Skonto. Im kurz- und mittelfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Betriebsmitteldarlehen und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs und die Vorsorge gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Das Management verfolgt eine konservative Risikopolitik und eine langfristige, nachhaltige Geschäftsentwicklung. Planszenarien werden für mehrjährige Perioden entwickelt, die über Quartals- und Monatspläne aktualisiert werden. Die Verfolgung der Liquidität wird tagesgenau aktualisiert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Klassische derivative Finanzinstrumente werden vom Unternehmen unterjährig zur Währungsabsicherung eingesetzt. Dabei handelt es sich um Devisentermingeschäfte bezüglich der chinesischen Währung im Zuge von Rohstoffeinkäufen.
Kissing, den 05. Juni 2024 gez. Karl Tochtermann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen gebildet worden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: In den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in der Bilanz mit € 34.389,81 (Vj: € 60.744,87) ausgewiesen, sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. € 34.389,81 (Vj: € 60.744,87) enthalten. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus betrieblichen Wertguthaben mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus Personalaufwand, Verkaufsprovisionen, Gewährleistungen und Abschluss- und Prüfungskosten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 1.227.299,83 (Vj: € 1.005.452,64). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Grundpfandrechte am gewerblichen Objekt in Kissing sowie Verpflichtungs- und Rangrücktrittserklärungen für Gesellschafterdarlehen sowie Sicherungsübereignungen einzelner Maschinen € 7.174.919,49 (Vj: € 6.778.315,30). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte € 838.710,33 (Vj: € 604.742,15) gesichert. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.402,9 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Leasingverpflichtungen Die Verträge haben noch eine durchschnittliche Laufzeit zwischen 1 und 9 Jahren. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung der Beteiligungen wurde verzichtet, da diese für das Unternehmen von untergeordneter Bedeutung sind. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 72.345,72. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von € 4.803.264,03, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden € 4.803.264,03 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kissing, den 05. Juni 2024 gez. Karl Tochtermann, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die S+P Samson GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der S+P Samson GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der S+P Samson GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Fürstenfeldbruck, den 12.06.2024 B.R.M.
gez. Ralf Mattern, Wirtschaftsprüfer |
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