Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 5294
Eingetragen
20.4.1988
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und Halbwaren
Gegenstand
Logistikdienstleistungen, Fulfillment Service und interne Montage-, Konfektionierungs- und Komplettierungsarbeiten für die Automobilindustrie und diverse andere Branchen

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Ambros Seelos
seit 12.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ambros SeelosAmbros Seelos GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
30.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AGRO-NORM Vertriebs GmbH

Mühldorf a. Inn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufes der AGRO-NORM Vertriebs GmbH

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund anhaltender schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen gesunken. Betrug die Wachstumsrate des Bruttoinlandsproduktes gemäß dem statistischen Bundesamt im Vorjahr noch 1,8 %, war im Jahr 2023 in Deutschland ein Rückgang von 0,3 % zu verzeichnen. Zu dieser Entwicklung trugen neben den steigenden Preisen auch die rückläufige Nachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus bei.

Für das erste Quartal 2024 erwartet das ifo-Institut aufgrund der geopolitischen Konflikte und der Auswirkungen der straffen Geldpolitik eine Abnahme der Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorquartal. Eine gesamtwirtschaftliche Erholung wird erst in der zweiten Jahreshälfte mit einer Zunahme des deutschen Bruttoinlandsproduktes in Höhe von 0,2 % erwartet. Die Inflationsrate wird für 2024 laut Schätzungen auf 2,3 % sinken. Für 2025 wird davon ausgegangen, dass die Wirtschaftsleistung um 1,5 % zunimmt und die Inflationsrate auf 1,6 % sinkt.

Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft noch stärker von den anhaltenden Auswirkungen der Pandemie, des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der gesunkenen Nachfrage aufgrund hoher Teuerungsraten betroffen war die deutsche Automobilbranche. Gemäß dem Verband Deutscher Automobilindustrie (VDA) ist der deutsche Pkw-Markt zwar um 7 % gewachsen, bleibt allerdings deutlich hinter dem Marktvolumen des Jahres 2019 zurück.

Für Europa spricht der Verband Deutscher Automobilindustrie bei den Neuzulassungen von einem Plus in Höhe von 14 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Anzahl der Neuregistrierungen liegt aber aktuell noch mit 19 % unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019.

Für den Weltmarkt geht der VDA für 2024 von einem moderaten Wachstum des Absatzvolumens aus, für die deutsche Autoindustrie mit einem Rückgang in Höhe von 1 %, getrieben durch die Änderung bei der Förderung von rein batteriebetrieben Fahrzeugen.

2. Ergebnis- und Auftragsentwicklung

Die Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH, die in eigenen Gebäuden vor allem im Bereich der Komplettierung von Nachrüstkomponenten für die Automobilindustrie tätig ist, konnte im Jahr 2023 die Planungen und Erwartungen mehr als erfüllen. Trotz rückläufiger Umsatzzahlen konnte das Ergebnis aufgrund einer geringeren Materialeinsatzquote und Kosteneinsparungen, insbesondere im Personalbereich, gesteigert werden.

3. Beschaffung

Das Unternehmen konzentriert sich auf die Komplettierung von unterschiedlichen Nachrüstsätzen und Reparatursätzen für die Automobilindustrie und übernimmt hierbei auch in zunehmenden Maße Logistikdienstleistungsaufgaben. Hierbei geht die strategische und operative Zielrichtung dahin, das Unternehmen am Markt gemäß den Prämissen "Markt- und Kundennähe", "Flexibilität" und "Kostenorientierung in der Beschaffung" aufzustellen.

Im Bereich der Beschaffung der zu komplettierenden Produkte und Produktgruppen verfolgt die AGRO-NORM Vertriebs GmbH im Rahmen der bestehenden Lieferverträge und in Abstimmung mit den Kunden weiterhin die seit Jahren bewährte Strategie einer Bezugsquellenoptimierung und der mit einer bestimmten Unternehmensgröße sich ergebenden, kostensenkenden Skaleneffekte.

4. Investitionen

Im Jahr 2023 wurden Investitionen in Sachanlagen im Gesamtumfang von TEUR 33 getätigt. Bei den Investitionen handelt es sich um notwendige Ersatzinvestitionen bzw. Erweiterungen im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung und den technischen Anlagen. Gleichzeitig wurden im Bereich der Ausleihungen TEUR 1.482 getätigt.

5. Personal

Das Unternehmen beschäftigte im Durchschnitt des Geschäftsjahres 50 Mitarbeiter. Für den Erfolg des Unternehmens und das Bestehen am Markt unerlässlich ist die nachhaltige operative Verfolgung einer "0-Fehler-Strategie". Dies bedarf einer permanenten Schulung der betreffenden Arbeiter und Angestellten sowie eines aktiven Forderns und Förderns des Eigenengagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ergänzend werden turnusmäßige Qualitätszertifizierungen durchgeführt, um diesen permanenten Qualitätsmanagementprozess abzurunden. Aus dieser Notwendigkeit heraus verfolgen wir eine langfristig angelegte Personalplanung des bestehenden Personalstammes, der je nach Auftragslage ergänzt wird durch Leiharbeitnehmer. Das hohe Qualitätsniveau zeigt sich in den positiven Ergebnissen der turnusmäßigen Qualitätskontrollprüfungen.

6. Beteiligungen

Seit dem Jahr 2001 besteht eine Beteiligung an der PEGASUS Energietechnik AG mit Sitz in Mühldorf. Gegenstand des Unternehmens sind die Planung, Entwicklung, der Erwerb und die Veräußerung sowie der Betrieb von regenerativen Energieerzeugungsanlagen im In- und Ausland. Im Jahr 2019 wurde der Beteiligungsbuchwert um EUR 12.499 auf EUR 1 wertberichtigt.

Im Jahr 2011 erwarb die AGRO-NORM Vertriebs GmbH eine weitere Beteiligung in Höhe von 10 % an einer im Bereich der erneuerbaren Energien tätigen GmbH, welche im Jahr 2014 durch eine weitere Zuzahlung gestärkt wurde.

Des Weiteren bestand seit 2011 ein Darlehen im Zusammenhang mit der Errichtung eines Solarparks. Der Solarpark wurde im Jahr 2013 fertiggestellt; die AGRO-NORM Vertriebs GmbH hat diesen Solarpark im Jahr 2013 als alleinige Gesellschafterin der Solarpark Zschornewitz UG & Co. KG übernommen. In 2020 löste sich die KG durch Austritt der einzigen Mitgesellschafterin auf und das Vermögen der KG wuchs der AGRO-NORM Vertriebs GmbH an. Aufgrund der Anwachsung besteht nun eine direkte Beteiligung an der ehemaligen Komplementärin Solarpark Zschornewitz Verwaltungs UG mit Sitz in Mühldorf. Diese Solarpark Zschornewitz Verwaltungs UG wurde in 2021 mit der AGRO-NORM Vertriebs GmbH verschmolzen.

B. Darstellung der Lage der Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH

Vermögenslage

Wesentliches Ziel der Gesellschaft und ihres Finanzmanagements ist die Sicherung von Liquidität, finanzieller Flexibilität und Stabilität. Die Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur zeichnet sich insbesondere durch eine hohe Eigenkapitalquote aus.

Das gesamte Anlagevermögen einschließlich der Immobilien in Höhe von nunmehr TEUR 4.217 (Vj. TEUR 5.813) ist zu 152 % abgedeckt durch das Eigenkapital von TEUR 6.420 (Vj. TEUR 7.277). Die mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten mit Laufzeit größer 1 Jahr betragen am Bilanzstichtag TEUR 479 (Vj. TEUR 1.172).

Die solide Vermögens- und Finanzlage spiegelt auch die folgende Kennzahl wider:

2023 2022
Eigenkapitalquote 65 % 61 %

Finanzlage

Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftete betriebsbedingte Cash-Flow als Maßzahl der Finanzkraft lag im Jahre 2023 bei TEUR 1.108 (Vj. TEUR 1.090). Den kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.693 stehen kurzfristige Forderungen von TEUR 349 sowie liquide Mittel von TEUR 735 gegenüber.

Ertragslage (Gewinn- und Verlustrechnung)

Die Gesamtleistung der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr um TEUR 681 auf TEUR 19.995 (Vj. TEUR 20.676) verringert. Der betriebswirtschaftliche Rohertrag 2023 sank um TEUR 16 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.150.

Bei den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 195) handelt es sich ausschließlich um planmäßige Abschreibungen auf erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter (wie z.B. Software) sowie Betriebsgebäude, technische Anlagen, Maschinen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Dagegen handelt es sich bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 3 um außerplanmäßige Abschreibungen von fertigen Erzeugnissen und Forderungen.

Im Berichtsjahr 2023 betrug die reguläre Ertragssteuerbelastung TEUR 326 (Vj. TEUR 261) auf den erzielten Jahresgewinn.

Somit entsteht ein Jahresüberschuss von TEUR 798 (Vj. TEUR 599).

C. Risiko- und Chancenbericht

Jede unternehmerische Tätigkeit ist mit allgemeinen sowie mit speziellen aus der Art der Betätigung resultierenden Risiken verbunden, die entweder aus den Geschäftsaktivitäten entstehen oder als Umweltbedingungen auf ein Unternehmen einwirken.

Das Unternehmen verfügt über ein der Unternehmensgröße angepasstes Risikomanagementsystem, welches auf eine Begrenzung und Beherrschung der durch die Geschäftsführung definierten internen und externen Unternehmensrisiken ausgerichtet ist. Durch Risikoidentifikation, Risikomessung und Implementierung eines Risikobewusstseins bei allen Mitarbeitern soll eine nachhaltige Ertragsentwicklung des Unternehmens gewährleistet werden. Konkrete Risiken für die künftige operative Entwicklung sehen wir aufgrund der weiterhin guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht.

Das Risikomanagement setzt sich im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten zusammen:

Risikoidentifikation:

Die Geschäftsführung und das der Geschäftsführung direkt unterstellte Produktionsmanagement sowie die Controllingabteilung verfolgen eine laufende Überwachung der externen branchenbezogenen Entwicklungen und Risiken sowie der internen operativen Risiken.

Risikomessung:

Das permanent weiterzuentwickelnde Umsatz- und Kostencontrolling dient dazu auftragsbezogene Risiken und Entwicklungen möglichst frühzeitig zu identifizieren, so dass durch die Geschäftsführung rechtzeitig gegengesteuert werden kann. Hierbei bedient sich die Geschäftsführung regelmäßig betriebswirtschaftlicher Auswertungen und Statistiken.

Risikobewusstsein/Risikokommunikation:

Die Geschäftsführung der Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH zielt darauf ab, ein ausgeprägtes Risikobewusstsein im Sinne einer "0-Fehler-Kultur" vor allem bei den mit der direkten Auftragsabwicklung betrauten Mitarbeitern zu entwickeln. Ferner wird eine entsprechende Risikokultur auf allen Hierarchieebenen durch interne Schulungen und Unterweisungen angestrebt. Außerdem fördert die Unternehmensleitung eine unmittelbare und unverzügliche Kommunikation möglicher Risiken an die dafür vorgesehenen Stellen und hier insbesondere an die Geschäftsführung. Zur Fortentwicklung der Risikokultur des Unternehmens implementiert die Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH entsprechende Rahmenbedingungen, die ein effektives Wirken ermöglichen. Hierunter fallen z. B. Personalauswahl, Mitarbeiterförderung, Beurteilungssystematik und zugehörige Sanktionsmechanismen.

Im Rahmen der unternehmerischen Betätigung der Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH werden durch die Geschäftsführung v.a. folgende unternehmerische Risikokategorien und Risikofelder identifiziert:

• gesamtwirtschaftliche Risiken

Der in 2022 ausgebrochene Ukraine-Krieg stellt ein gesamtwirtschaftliches Risiko dar. Die Wirtschaft in Deutschland und der Eurozone wird im kommenden Jahr von einer nur allmählich zurückgehenden Inflation und der damit verbundenen Auswirkungen betroffen sein. Gleichzeitig stellen auch die Energiekrise sowie die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen weitere konjunkturelle Herausforderungen dar, derer sich die AGRO-NORM Vertriebs GmbH gegenübersieht.

• Branchenrisiken

Die Automobilindustrie unterliegt nicht nur in einem zunehmenden Maße einem Innovations- und Kostenreduzierungszwang. Aus der zunehmenden Globalisierung entstehen zudem weitere Risiken für die Automobilbranche. Preisschwankungen an den weltweiten Devisen-, Geld- und Kapital- sowie Rohstoffmärkten als auch kürzere Innovationszyklen führen insgesamt zu einer steigenden Komplexität mit entsprechend hohen Anforderungen. Der Mangel an Vor- und Zwischenprodukten sowie die hohen Energie- und Rohstoffpreise könnten vor allem auch die Automobilindustrie stark treffen. Dies hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Zulieferindustrie, die dadurch mit einem zunehmenden Flexibilisierungs- und Produktivitätssteigerungsdruck konfrontiert wird. Insbesondere durch den Ukraine-Krieg sind Lieferwege verzögert oder teilweise unterbrochen, wodurch sich deutliche Preissteigerungen und Lieferengpässe ergeben.

Die Eingriffe des Gesetzgebers im Rahmen der Klimadiskussionen und die dadurch bedingten Auswirkungen können weitere nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Automobilindustrie haben. Die Geschäftsführung der AGRO-NORM GmbH sieht auf Grund der Tatsache, dass der Schwerpunkt der unternehmerischen Betätigung auf dem Gebiet der Nachrüstsätze und der Reparatursätze für bereits zugelassene Pkw liegt, gerade dort aber auch nicht zu unterschätzende Chancen und Potentiale.

Innerhalb der Branche und gegenüber den Wettbewerbern sehen wir uns im Hinblick auf das hohe von uns gewährleistete Qualitätsniveaus gut positioniert und können aufgrund der überschaubaren Unternehmensgröße jederzeit flexibel auf Nachfrageänderungen hinsichtlich Volumen und Sortiment reagieren.

• Beschaffungsmarktrisiken

Die Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH bezieht in vollem Umfange Produkte und Komponenten von Vorlieferanten. Auf Grund von Veränderungen des Beschaffungsmarktes sowie auf Grund von nachteiligen Rohstoff- und Energiepreisentwicklungen könnten sich nachteilige Bedingungen für die AGRO-NORM Vertriebs GmbH ergeben, die das Unternehmensergebnis belasten könnten. Die Geschäftsleitung geht aber für die kommenden Jahre davon aus, dass Preisveränderungen weitgehend durchgereicht werden können. Auch bestehen Risiken im Zuge der Corona-Krise sowie des Ukraine-Kriegs auf dem Beschaffungsmarkt, da durch Grenzschließung internationale Lieferketten durchbrochen werden und somit eventuell die Beschaffung einzelner Komponenten schwieriger wird. Außerdem kann künftig nicht ausgeschlossen werden, dass auch die AGRO-NORM Vertriebs GmbH indirekt vom aktuellen Rohstoffmangel auf dem Weltmarkt, sowie den Lieferknappheiten durch den Ukraine-Krieg betroffen sein wird, wenn Produkte der Vorlieferanten nicht in gewohntem Maße geliefert werden können.

• Wettbewerbsbedingte Risiken

Risiken können ferner darin bestehen, dass neue Wettbewerber im Markt auftreten und Aufträge, welche bisher an die AGRO-NORM vergeben wurden, nun fremd vergeben werden. Dies kann die unternehmerische Entwicklung der AGRO-NORM Vertriebs GmbH nachhaltig beeinflussen. Aufgrund der bestehenden Kundenstruktur besteht das Risiko, dass bei Wegfall von Großkunden die Entwicklung der Gesellschaft negativ beeinflusst wird. Dadurch ist die Gesellschaft auch weiterhin bemüht, den Kundenstamm zu erweitern, um das Risiko so etwas abzumildern.

• IT-Risiken

Das Unternehmen hat im Bereich der Warenwirtschaft aktuelle Hard- und Software im Einsatz, um möglichen Risiken der Informationstechnologie zu begegnen und Arbeitsabläufe zu optimieren. Durch den Einsatz von IT-Systemen besteht zwangsläufig die Gefahr einer Abhängigkeit, die das Risiko eines Systemausfalls und von Systemfehlern in sich bergen. Die IT-Infrastruktur hat ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit zu gewährleisten. Derartigen Risiken werden durch Notfallpläne, Datensicherungen, Zugriffschutzsysteme begegnet.

• gesamtwirtschaftliche und weltwirtschaftliche Chancen

Trotz des Ukraine-Krieges, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation in 2023, besteht Grund zur Hoffnung, dass Prognosen zufolge die Wirtschaft bis 2025 stabilisiert werden kann und mit einem positiven gesamtwirtschaftlichen Umfeld zu rechnen ist. Für 2024 kann aufgrund der anhaltenden Stagnation zwar mit einem positiven Ergebnis gerechnet werden, allerdings wird dieses hinter dem Ergebnis aus 2023 zurückbleiben.

• branchenspezifische Chancen

Die AGRO-NORM Vertriebs GmbH überwacht in enger Taktung sowohl gesamtwirtschaftliche Trends als auch die Entwicklung des branchenspezifischen sowie generellen Umfelds, wie externe Regulierungen, Lieferanten, Kunden und Wettbewerber. Die Identifikation von Chancen ist in den Strategie- und Planungsprozessen integriert. Auf Basis dieser Analysen wird die Ausrichtung des Produkt- und Serviceportfolios permanent überprüft und es werden beispielsweise Produktprojekte zur Erweiterung des Angebots der Geschäftsführung zur Entscheidung vorgelegt.

Der weitere Ausbau des Produkt- und Mobilitätsportfolio sowie die Expansion in Wachstumsregionen tragen die wichtigsten mittel- bis langfristigen Wachstumschancen für die Automobilbranche.

• unternehmensspezifische Chancen

Im Bereich der Kundenakquise wird weiteres Wachstumspotential für die AGRO-NORM Vertriebs GmbH gesehen. Insbesondere die Neuakquise weiterer Kunden im Automobilbereich wird deutlich ausgebaut und soll auch in den nächsten Jahren fokussiert werden. Durch stetige Prozessoptimierung werden weitere Effizienzgewinne im Bereich der Kostenreduktion gesehen. Im Ausbau des bestehenden Kundenstammes besteht zudem zusätzliches Wachstumspotential.

Außerdem könnte sich durch die Corona-Krise sowie den Ukraine-Krieg in den künftigen Jahren neues Wachstumspotential ergeben, da womöglich Konkurrenten, welche die Krise nicht überleben, vom Markt verschwinden werden und somit die Gesellschaft ihren Marktanteil erhöhen könnte.

D. Lageberichtsangaben gemäß § 289 Abs. 2 HGB

Voraussichtliche Entwicklung im neuen Jahr (Prognosebericht)

Im ersten Halbjahr 2024 musste die Gesellschaft bedingt durch das Absinken der Nachfrage Umsatzrückgänge verzeichnen. Außerdem sah sie sich mit steigenden Einkaufspreisen konfrontiert, wodurch der Gewinn deutlich hinter den Zahlen des Jahres 2023 zurückbleibt.

Da aber die aktuelle Auftragslage als positiv anzusehen ist, blickt die Geschäftsführung der Zukunft optimistisch entgegen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird deshalb erneut mit einem positiven Ergebnis gerechnet.

Aufgrund der weltweiten Entwicklung sieht die Geschäftsführung der Zukunft dennoch eher verhalten entgegen, da für die weiteren Geschäftsjahre zwar eine Abschwächung der Inflation prognostiziert wird, das steigende Zinsniveau allerdings weitere Umsatzeinbrüche nach sich ziehen kann.

Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen

Forschungs- und Entwicklungsmaßnahmen werden durch die AGRO-NORM Vertriebs GmbH nicht betrieben.

Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden durch die Firma AGRO-NORM Vertriebs GmbH nicht unterhalten.

 

Mühldorf, 08. August 2024

AGRO-NORM Vertriebs GmbH

Geschäftsführung

gez. Ambros Seelos

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.217.491,73 5.812.611,21
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 113.754,50 109.656,50
II. Sachanlagen 3.149.097,62 3.265.959,62
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.937.216,12 3.032.900,12
2. technische Anlagen und Maschinen 147.619,00 169.518,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 64.262,50 63.541,50
III. Finanzanlagen 954.639,61 2.436.995,09
1. Beteiligungen 2.837,06 2.837,06
2. Sonstige Finanzanlagen 951.802,55 2.434.158,03
B. Umlaufvermögen 5.618.587,39 6.038.532,92
I. Vorräte 4.535.040,91 5.283.402,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 348.501,66 269.999,08
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9,00 9,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 348.492,66 269.990,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 735.044,82 485.131,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.911,83 54.375,21
Aktiva 9.953.990,95 11.905.519,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.420.484,76 7.276.641,40
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnrücklagen 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Gewinnvortrag 592.743,01 1.647.595,35
IV. Jahresüberschuss 797.741,75 599.046,05
B. Rückstellungen 361.357,60 415.713,43
C. Verbindlichkeiten 3.172.148,59 4.213.164,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.171.874,75 1.996.021,98
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.000.273,84 2.217.142,53
Passiva 9.953.990,95 11.905.519,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.153.893,81 4.188.491,82
2. Personalaufwand 1.689.164,53 1.951.334,61
a) Löhne und Gehälter 1.423.374,65 1.631.761,42
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 265.789,88 319.573,19
davon für Altersversorgung -5.832,00 8.688,00
3. Abschreibungen 328.735,89 246.798,34
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 195.453,85 232.740,82
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 133.282,04 14.057,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.034.016,22 1.142.168,79
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.803,49 20.552,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.729,44 76.700,94
davon aus verbundenen Unternehmen 38.849,37 38.849,37
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.041,44 54.648,08
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 325.817,17 260.995,64
8. Ergebnis nach Steuern 807.848,00 609.247,30
9. sonstige Steuern 10.106,25 10.201,25
10. Jahresüberschuss 797.741,75 599.046,05

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: AGRO-NORM Vertriebs GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mühldorf a. Inn
Registereintrag: 10.04.2001
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: HRB 5294

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen wurden vorgenommen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag bewertet, ebenso die Rechnungsabgrenzungsposten.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt und entspricht dem Handelsregistereintrag.

Die Pensionsverpflichtungen wurden mittels "projected unit credit method" nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurde auf die Richttafeln von 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zurückgegriffen. Die Bewertung erfolgte mit einem Rechnungszins von 1,82 %. Gehalts- oder Rentensteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen wurde gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtungen dienen und mit ihrem Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB bewertet sind, verrechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 3.296.791,64

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 3.457.449,82

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 529.920,47 8.160,00 25.243,25
2. geleistete Anzahlungen 19.200,00 42.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 549.120,47 50.160,00 25.243,25
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.862.591,11 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 591.703,70 1.719,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 656.493,48 30.811,35 9.552,92
Summe Sachanlagen 6.110.788,29 32.530,35 9.552,92
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 2.434.158,03 21.542,91 1.503.898,39
2. Beteiligungen 15.336,06 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.449.494,09 21.542,91 1.503.898,39
Summe Anlagevermögen 9.109.402,85 104.233,26 1.538.694,56
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 512.837,22
2. geleistete Anzahlungen 0,00 61.200,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 574.037,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.862.591,11
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 593.422,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 677.751,91
Summe Sachanlagen 0,00 6.133.765,72
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 951.802,55
2. Beteiligungen 0,00 15.336,06
Summe Finanzanlagen 0,00 967.138,61
Summe Anlagevermögen 0,00 7.674.941,55
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 439.463,97 46.062,00 25.243,25 0,00 460.282,72
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 439.463,97 46.062,00 25.243,25 0,00 460.282,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.829.690,99 95.684,00 0,00 0,00 1.925.374,99
2. technische Anlagen und Maschinen 422.185,70 23.618,00 0,00 0,00 445.803,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.951,98 30.089,85 9.552,42 0,00 613.489,41
Summe Sachanlagen 2.844.828,67 149.391,85 9.552,42 0,00 2.984.668,10
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 12.499,00 0,00 0,00 0,00 12.499,00
Summe Finanzanlagen 12.499,00 0,00 0,00 0,00 12.499,00
Summe Anlagevermögen 3.296.791,64 195.453,85 34.795,67 0,00 3.457.449,82
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 52.554,50 90.456,50
2. geleistete Anzahlungen 0,00 61.200,00 19.200,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 113.754,50 109.656,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2.937.216,12 3.032.900,12
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 147.619,00 169.518,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 64.262,50 63.541,50
Summe Sachanlagen 0,00 3.149.097,62 3.265.959,62
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 951.802,55 2.434.158,03
2. Beteiligungen 0,00 2.837,06 2.837,06
Summe Finanzanlagen 0,00 954.639,61 2.436.995,09
Summe Anlagevermögen 0,00 4.217.491,73 5.812.611,21

Finanzanlagen

In den sonstigen Ausleihungen sind Forderungen gegenüber dem GmbH Gesellschafter i.H.v. EUR 951.802,55 (Vorjahr EUR 2.434.158,03) enthalten. Die Ausleihungen werden mit 1,1 % und 1,5 % verzinst.

Es bestehen Beteiligungen an verbundenen Unternehmen i.H.v. EUR 1,00 (Vj. EUR 1,00). Aufgrund des dauerhaft gesunkenen beizulegenden Teilwerts wurde im Jahr 2019 eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der Pegasus AG, Mühldorf am Inn i.H.v. 12.499,00 € auf den Erinnerungswert i.H.v. 1,00 € vorgenommen.

Im Jahr 2021 wurde die Solarpark Zschornewitz Verwaltungs UG auf die AGRO-Norm GmbH verschmolzen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 65.730,28 (Vorjahr: EUR 41.860,25)

Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Es bestehen Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Es handelt sich um antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 1.898,75 (Vorjahr: EUR 7.797,34)

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Vorsteuer im Folgejahr abziehbar.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G Prof. Heubeck

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.072.147,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 942.654,76
Pensionsrückstellung 129.492,24
verrechnete Aufwendungen 62.554,00
verrechnete Erträge 19.194,00

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 8.129 €.

Sonstige Rückstellungen:

31.12.2023
31.12.2022
Rückstellungen Personalbereich 49.840,00 38.690,00
Rückstellungen für Gewährleistungen 65.900,00 68.200,00
sonstige Rückstellungen 50.368,39 46.844,56
Gesamt: 166.108,39 153.734,56

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 1 Jahre und der Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023
EUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
EUR
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
EUR
Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.171.874,75 692.708,40 479.166,35 0,00
(1.996.021,98) (824.147,23) (1.171.874,75) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.729.844,80 1.729.844,80 0,00 0,00
(1.502.248,30) (1.502.248,30) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 270.429,04 270.429,04 0,00 0,00
(714.894,23) (714.894,23) (0,00) (0,00)
3.172.148,59 2.692.982,24 479.166,35 0,00
(4.213.164,51) (3.041.289,76) (1.171.874,75) (0,00)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 1.171.874,75 durch Grundpfandrechte gesichert.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschulden

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 139.652 € sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Diese Verträge lösen in 2024 Zahlungen in Höhe von voraussichtlich EUR 127.883,15 aus.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.787,68 (Vj.: EUR 1.040,95) und periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 1.768,35 (Vj.: EUR 2.962,20).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.803,49 (Vj.: EUR 20.552,84) und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 886,91 (Vj.: EUR 0,00) aus der Rückforderung der Überbrückungshilfe sowie EUR 130.607,04 (Vj.: 6.000,00 EUR) aus Forderungsverlusten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren ausschließlich aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 1.903,32 (Vorjahr: EUR 20.441,34) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 42
Angestellte (ohne Geschäftsführung) 7
Mitarbeiter gemäß § 267 HGB 49
Geschäftsführung 1
Gesamt 50

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Ambros Seelos Beruf: Wirtschaftsfachwirt

Anteilsbesitzliste

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Gesellschaft zum 31.12.2023 Anteile von mehr als 20 % hat:

Name und Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital leztes Jahresergebnis
PEGASUS Energietechnik AG 25% Jahresüberschuss 2018
Mühldorf EUR 131.802,99
Eigenkapital zum 31.12.2018
EUR -1.780,99

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Am 24.02.2022 begann der Krieg zwischen Russland und der Ukraine.

Für ein international operierendes Unternehmen wie der AGRO-Norm Vertriebs GmbH kann dies zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 797.741,75 wird mit dem Gewinnvortrag der vergangenen Jahre in Höhe von EUR 592.743,01 verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Mühldorf am Inn, 08. August 2024

AGRO-NORM Vertriebs GmbH
Mühldorf am Inn

Geschäftsführung

gez. Ambros Seelos

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AGRO-NORM Vertriebs GmbH, Am Industriepark la, 84453 Mühldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AGRO-NORM Vertriebs GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AGRO-NORM Vertriebs GmbH, Am Industriepark la, 84453 Mühldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß S 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschuss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund -von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung- Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden- Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trostberg, 14.08.2024

M & P Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Daniel Zeus, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.