MEGGLE Cheese Wismar GmbH

Molkereistraße 1, 23970 Wismar, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 7365
Vorher
Rücker's Ostsee-Molkerei Wismar GmbHOstsee-Molkerei Wismar GmbH
Eingetragen
8.1.1982
Branche
Herstellung von MilcherzeugnissenGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und NahrungsfettenGroßhandel mit Fisch und Fischerzeugnissen
Gegenstand
der Betrieb eines vollkaufmännischen Handelsgewerbes, der gerichtet ist auf: a) die Milcherfassung, Milchverarbeitung sowie die Herstellung und den Vertrieb von Milchprodukten jeder Art; b) die Beteiligung - gleichgültig in welcher Rechtsform - an Industrie- und Handelsunternehmungen, auch die Übernahme der Geschäftsführung und Verwaltung eines Geschäftsfbetriebes der unter a) genannten Art; c) jede andere angemessene kaufmännische Nutzung des Gesellschaftsvermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Caroline Zimmer
seit 8.4.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Stefan Fedunik
seit 13.1.2026
Prokura
Alfred Michael Mayr
seit 13.1.2026
Prokura
Cornelia Haas
seit 13.1.2026
Prokura
Matthias Bammert
seit 13.1.2026
Prokura
Manfred Zimmer
seit 5.6.2020
Prokura
Markus Czeromin
seit 19.7.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ostsee-Molkerei Wismar GmbH

Wismar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar

I. Geschäftsverlauf

1. Allgemeine Wirtschaftslage und Entwicklung der Branche

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Nachdem die Wirtschaftsleistung in den ersten 3 Quartalen in etwa stagnierte, fiel das Q4 dann gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % zurück.

Die Bundesregierung senkte zuletzt ihre Wachstumsprognose des BIP für 2024 auf nur noch 0,2 %. In der Prognose des letzten Herbst 2023 war man noch von 1,3% ausgegangen.

Der Milchmarkt

Nach den extremen Preisausschlägen im Vorjahr hat sich die Lage am Milchmarkt 2023 ein Stück weit normalisiert. Die Preise für Milchprodukte gaben im Vergleich zu ihren historischen Höchstmarken vom Frühjahr 2022 durchweg nach, blieben im langfristigen Vergleich aber in den meisten Segmenten überdurchschnittlich. Die Milchanlieferung stieg wieder leicht an, nachdem sie zwei Jahre in Folge gesunken war. Verglichen mit dem Allzeitrekord des Vorjahres sanken die Milcherzeugerpreise in Deutschland deutlich, erreichten mit rund 45 Cent je Kilogramm aber ihren zweithöchsten Wert jemals.

Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation.

Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem.

Die Milchanlieferungen an den deutschen Molkereien sind 2023 um knapp 1% gestiegen und entsprachen damit wieder dem Stand von 2017.

Bei dem Anstieg handelt es sich voraussichtlich um eine kurzfristige Änderung, und nicht um eine Trendwende. Stimuliert wurde die Milchproduktion 2023 vor allem durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze. Längerfristig werden sich verschiedene Umweltauflagen, der fortschreitende Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung voraussichtlich dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken.

Der Strukturwandel in der Milchviehhaltung hat sich 2023 verlangsamt, was vermutlich eine Folge der überdurchschnittlichen Milchpreise war.

Die Inflation zeigt anhaltend Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten. Es wird über eine steigende Beliebtheit von Handelsmarken, große Resonanz auf Aktionen und ein schwieriges Umfeld für Markenartikel berichtet.

Das Exportgeschäft hat sich 2023 wieder verbessert. Die deutsche Milchwirtschaft hatte in den ersten zehn Monaten mehr Milchprodukte exportiert als im Vorjahreszeitraum. Die besonders bedeutenden Käseexporte sind um 6,4 % gestiegen.

2. Entwicklung der Gesellschaft

Geschäftsverlauf und Lage

Insgesamt liegt die produzierte Menge in unserer Gesellschaft leicht unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Folienkäsemenge war rückläufig.

Rohstoffbeschaffung / Milchanlieferung

Die Rohmilchanlieferung von unseren Milchlieferanten betrug im Jahr 2023 rund 338 Mio. kg Rohmilch (Vj. 367 Mio. kg). Der Milchgrundpreis unserer Milchlieferanten war wettbewerbsgerecht und im Verlauf des ersten Halbjahres zwar verzögert aber marktbedingt stark abfallend. Zur Jahresmitte hatten die Milchpreise ein unteres Plateau gefunden und stiegen zum Jahresende wieder moderat an.

Produktion

Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und damit einhergehend die Reduzierung von Kosten und die Verbesserung der Qualität waren weiterhin die wichtigsten Ziele. Investitionen und Instandhaltungen in verschiedenen Bereichen des Unternehmens trugen zur Modernisierung des Werkes bei.

Personalbereich

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 164 (Vorjahr 164) Mitarbeiter/innen (inklusive Auszubildende) beschäftigt. Weiterer Personalbedarf wurde für Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeitsfirmen abgedeckt.

Zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses wird der firmeninternen Aus- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert beigemessen. In der Gesellschaft wurden durchschnittlich 13 (Vorjahr 17) Auszubildende beschäftigt.

Auch im Jahr 2024 ist es unser Ziel, die Anzahl der Auszubildenden weiter zu erhöhen.

Forschung und Entwicklung

Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten war, wie in den vergangenen Jahren die laufende Verbesserung von Produktionsverfahren unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Energieoptimierung. Darüber hinaus wurde laufend an neuen und bestehenden Rezepturen gearbeitet.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft insgesamt 1,1 Mio. Euro. Der überwiegende Teil entfiel auf Ersatzinvestitionen im Bereich technischer Anlagen und Maschinen, sowie Betriebs und Geschäftsausstattungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Lage

Das erste Quartal 2023 war von drastisch fallenden Preisen auf der Absatzseite gekennzeichnet, insbesondere in den Commodity-Segmenten. Da die Rohstoffkosten (Milchpreise) im Vergleich langsamer fielen und sich erst zur Jahresmitte ein Ausgleich zwischen Verwertungs- und Beschaffungspreisen einstellte, gerieten die Margen der Molkerei im ersten Halbjahr stark unter Druck. Dies führte in unserer Gesellschaft zu einer erheblichen Verlustsituation im operativen Ergebnis. Im zweiten Halbjahr stellte sich wieder eine nachhaltig positive Ertragssituation ein, die sich auch zu Beginn des Jahres 2024 weiter fortsetzt. Die Verluste aus dem ersten Halbjahr konnten jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden.

Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung seit Mitte 2023 sehen wir aus dem Verlust 2023 keine weiteren Folgen für den Bestand unseres Unternehmens.

Die Vermögens, Finanz und Ertragslage des Berichtsjahres stellt sich wie folgt dar:

a. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
TEUR
Vorjahr
TEUR
Veränderung
TEUR
Veränderung
%
Umsatzerlöse 220.214 277.325 -57.111 -20,6
Rohertrag 18.133 28.846 -10.713 -37,1
Betriebsergebnis -6.779 3.139 -9.918 -316,0
Finanz- und Beteiligungsergebnis -469 -316 -153 -48,4
Steuerergebnis 1.146 -1.031 2.177
Jahresergebnis -6.102 1.792 -7.894

Der Umsatz ist 2023 im Wesentlichen preisbedingt um 20,6% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Materialaufwand betrug 91,7% der Gesamtleistung (Vorjahr: 89,7%).

Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Verluste des ersten Halbjahres deutlich rückläufig.

In die Analyse des Personalaufwands sind auch die Ausgaben für Leiharbeitnehmer mit einzubeziehen. Dem Personalaufwand laut Gewinn und Verlustrechnung in Höhe von 10.039 TEUR (Vorjahr: 9.750 TEUR) sind dann Kosten für Personalleasing in Höhe von 152 TEUR (Vorjahr: 399 TEUR) hinzuzurechnen. Diese Position wird in der Gewinn und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Gesamtaufwand für die benötigte Personalkapazität betrug demnach im Geschäftsjahr 2023: 10.191 TEUR (Vorjahr: 10.149 TEUR). Den tariflichen Steigerungen der Löhne und Gehälter und einer tariflich vereinbarten Inflationsausgleichszahlung steht eine Verringerung des Bedarfes an Leiharbeitnehmern entgegen.

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 6.102 TEUR (Vorjahr: Überschuss 1.792 TEUR) abgeschlossen.

b. Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie Verbindlichkeiten stets termingerecht zu begleichen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 rund 6,6 Mio. Euro. Bei einem gesunkenen Bilanzvolumen belief sich die Eigenkapitalquote auf 18,2% (Vorjahr 29,3%). Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch ausstehende Milchgeldzahlungen beeinflusst.

Die Tilgung der bestehenden Darlehen erfolgte planmäßig. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von 14,0 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro gesunken. Durch die Bereitstellung vereinbarter Kreditlinien bei den Hausbanken war die Liquidität zu jeder Zeit gesichert.

Mittelherkunft und Mittelverwendung (in TEUR) stellen sich 2023 wie folgt dar:

TEUR Vorjahr
TEUR
Zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 318 5.735
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -1.025 -724
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit 708 -5.012
Veränderung der liquiden Mittel 1 -1
Finanzmittelbestand zu Beginn des Jahres 1 2
Finanzmittelbestand zum Ende des Jahres 2 1

c. Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen ist auf 23,8 Mio. Euro gesunken (zum Vorjahr - 1,6 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die im Berichtsjahr geringere Investitionstätigkeit zurückzuführen.

Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr preisbedingt auf 11,3 Mio. Euro gesunken (zum Vorjahr -2,6 Mio. Euro).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Rücker GmbH, Aurich betrugen zum Stichtag 2,0 Mio. Euro (Vj.: Forderung 3,1 Mio. Euro).

2. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren sind aufgrund der Gesellschaftsverhältnisse im Zusammenhang mit der Schwestergesellschaft Rücker GmbH nur auf Gruppenebene als Steuerungsgröße relevant. Die Daten werden aus unserem Controllingsystem hergeleitet.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

EBITDA

Rohertrag

Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) in Bezug auf Rohertrag.

Das für das Geschäftsjahr 2023 geplante operative EBITDA von 7,3 Mio. Euro wurde mit -4,2 Mio. Euro deutlich verfehlt. Der mit 32,4 Mio. Euro geplante Rohertrag wurde ebenfalls deutlich unterschritten (IST: 18,1 Mio. Euro). Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) in Bezug auf den Rohertrag betrugen 56,1%. Der geplante Wert von 35,0% wurde nicht erreicht. Die Erklärung ergibt sich aus dem dargelegten temporären Auseinanderdriften von Verwertungs- und Beschaffungspreisen.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz der entstandenen Verlustsituation in 2023 als stabil ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung sehen wir im Zusammenhang mit der außergewöhnlichen Marktentwicklung im ersten Halbjahr. Durch den bestehenden Konsortialdarlehensvertrag mit unseren Hausbanken ist die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Forderungen und das Vorratsvermögen gedeckt.

III. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

a. Prognosebericht

Der bestehende Konsortialdarlehensvertrag mit unseren Hausbanken sichert die Finanzierung der Gesellschaften in den nächsten Jahren. Ebenso stellt er die Finanzierung der geplanten Investitionen sicher.

Die Etablierung und Forcierung ertragsstarker und preisstabiler Produkte, um eine höhere und gleichmäßigere Wertschöpfung und bei veränderten Marktsituationen eine bessere Ertragssicherheit zu erreichen, wird die Gesellschaft auch im Jahr 2024 weiter beschäftigen.

Der wichtigste strategische Baustein dazu, ist der Ausbau des Geschäftes unter der Marke "RÜCKER". Das kontinuierliche Wachstum in diesem Segment wurde im Berichtsjahr weiterverfolgt. Dazu trugen neben den etablierten Klassikern, wie ALT MECKLENBURGER oder ALTER SCHWEDE auch neuere Produkte wie ALTER SCHWEDE ZUM STREICHEN und der OSTSEE CHEDDAR bei. Auch der Grill und Pfannenkäse konnte im Markt weiter etabliert werden. Insgesamt machen sich unsere umfangreichen Investitionen im Bereich Produktentwicklung bemerkbar, welche kürzere Reaktionszeiten auf ein sich stark wandelndes Ernährungsverhalten möglich macht. Neben der klassischen Entwicklung neuer milchbasierter Produkte, wurde zusätzlich der Bereich für pflanzenbasierte Produkte weiter gestärkt.

Preisschwankungen sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzmarkt werden die Entwicklung unserer Gesellschaft auch im Jahr 2024 vor Herausforderungen stellen. Diesem Umstand begegnen wir mit umfangreichen Controllinginstrumenten, beispielsweise im Vertriebs und Margencontrolling. Eine extrem schwierige Marktsituation wie Anfang 2023 sehen wir aber nicht wieder.

Die Absicherung von einzelnen Geschäften an der Börse wird weiterhin als Alternative betrachtet.

Alle relevanten Prozesse werden auch 2024 fortlaufend analysiert. Entsprechende Gegenmaßnahmen werden getroffen, um auch gegen Volatilitätsrisiken gewappnet zu sein. Das Führungsinstrument Balanced Scorecard wurde auf alle wichtigen Bereiche und Führungsmitarbeiter ausgerollt.

Zur Sicherung unserer Rohstoffbasis verfolgt die Gesellschaft konsequent die Politik der marktgerechten Milchpreisauszahlung. Weitere Instrumente zur Lieferantenbindung wie zum Beispiel ein "Festpreismodell" sind etabliert.

Die Ostsee-Molkerei Wismar GmbH plant mit einem im Wesentlichen konstanten Absatz, den Rohertrag zu steigern, um die weiter tarifbedingt steigenden Personalkosten zu kompensieren und wiederum ein positives Gesamtergebnis darstellen zu können.

Unsere maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren sehen wir in der Prognose für 2024 wie folgt: Im Bereich EBITDA planen wir mit 2,9 Mio. Euro. Der Rohertrag ist mit 26,2 Mio. Euro geplant. Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) in Bezug auf den Rohertrag betragen im Plan 2024 41,2%.

b. Risikobericht

Für alle uns bekannten Risiken wurden nach jetzigem Kenntnisstand ausreichende Rückstellungen gebildet. Risiken und künftige Entwicklungen, die für unsere Gesellschaft bestandsgefährdend sein könnten, lassen sich derzeit nicht erkennen.

Risiken auf der Beschaffungsseite sehen wir im Verlust von Milchlieferanten, die ihre Betriebe aufgeben oder die Molkerei wechseln. Durch auch zukünftig marktgerechte und attraktive Milchauszahlungspreise, sowie durch eine individuelle und beratungsorientierte Milchlieferantenbetreuung, sehen wir unsere Rohmilchbeschaffung als grundsätzlich gesichert an.

Differenzierte Milchströme (konventionelle Milch, Küstenbauermilch, etc.), Regionalität der Produkte und eine Sensibilität für ein geändertes Verbraucherverhalten werden uns auch im Geschäftsjahr 2024 beschäftigen. Auch das Verbraucherverhalten hin zu pflanzlichen Nahrungsmitteln berücksichtigen wir bei zukünftigen Produktentwicklungen.

Die Zielgruppen, die unsere Gesellschaft mit ihren Produkten anspricht, sind weit gestreut. Neben dem deutschen und europäischen Einzelhandel werden der Großverbraucherservice, die Lebensmittelindustrie und Exporthandelshäuser beliefert. Ein Ausfall eines einzelnen Kunden stellt somit kein erhöhtes Risiko dar.

Zudem nehmen wir eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie im laufenden Reporting unserer Stammkunden vor, welche zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen führt.

Da der weit überwiegende Teil der Umsätze in Euro fakturiert wird, ergeben sich keine wesentlichen Wechselkursrisiken.

Auch wenn der Ukrainekrieg weiter anhält, haben sich die Verfügbarkeiten und Wiederbeschaffungszeiten in einigen Materialgruppen wieder etwas entspannt. Die Energiekosten sind Jahresverlauf 2023 sukzessive gesunken, liegen aber nach wie vor deutlich über dem Ausgangsniveau im Jahr 2021.

Des Weiteren bestehen Risiken durch Cyberkriminalität, denen wir als Unternehmen der kritischen Infrastruktur mit einem umfassenden Informationssicherheits-Management (ISMS) Rechnung tragen.

Konkrete Anhaltspunkte, die wesentliche negative Auswirkungen für uns haben, sind derzeit nicht ersichtlich.

Vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell keine Risiken, welche unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten.

IV. Nachhaltigkeit

Bereits in 2021 wurde das Thema Nachhaltigkeit organisatorische und personell durch die Schaffung einer eigenen Abteilung für Nachhaltigkeitsmanagement fest verankert.

Im Jahr 2022 wurde zusammen mit der Schwestergesellschaft Rücker GmbH ein werksübergreifendes Managementsystem nach dem "ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften" eingeführt. Im Dezember 2022 wurden beide Werke durch ein externes Audit erfolgreich und ohne Abweichungen entsprechend zertifiziert. Das Re-Zertifizierungsaudit wurde im Februar 2024 ebenfalls erfolgreich bestanden.

Ein betriebliches Gesundheitsmanagement wurde eingeführt und wird in 2024 sukzessive weiter ausgebaut. Der Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 befindet sich derzeit in der Erstellung.

 

Wismar, den 23. Februar 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 23.849.603,43 25.395.245,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.741,01 167.010,66
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.741,01 167.010,66
II. Sachanlagen 23.695.362,42 25.227.735,16
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.584.841,41 14.212.839,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.758.419,61 9.213.213,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.659.584,82 1.601.634,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 692.516,58 200.047,75
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Sonstige Ausleihungen 500,00 500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.620.506,46 18.111.944,64
I. Vorräte 11.305.753,79 13.902.430,30
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.293.922,15 2.000.830,29
2. Unfertige Erzeugnisse 1.673.483,72 3.219.635,02
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 7.338.347,92 8.681.964,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.312.919,85 4.208.224,16
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.665,05 0,00
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 0,00 3.089.967,22
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.287.254,80 1.118.256,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.832,82 1.290,18
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 72.644,25 18.384,72
I. Rechnungsabgrenzungsposten 72.644,25 18.384,72
36.542.754,14 43.525.575,18

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 6.641.923,00 12.743.946,44
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 3.000.000,00 3.000.000,00
III. Gewinnvortrag 7.743.946,44 5.952.354,74
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.102.023,44 1.791.591,70
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.493.945,31 4.001.229,95
1. Steuerrückstellungen 449.033,00 1.034.200,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.044.912,31 2.967.029,95
C. VERBINDLICHKEITEN 27.406.885,83 26.780.398,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.180.207,54 9.997.787,63
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.155.858,84 13.971.790,40
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 2.002.667,07 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.068.152,38 2.810.820,76
- davon aus Steuern: EUR 122.155,40 (Vorjahr: EUR 488.615,97)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 134.337,97 (Vorjahr: EUR 132.645,86)
36.542.754,14 43.525.575,18

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 220.214.331,28 277.324.808,05
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -2.932.619,78 3.025.594,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 207.940,78 258.999,26
4. Materialaufwand -199.147.680,27 -251.505.056,07
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -192.902.381,62 -245.804.553,49
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.245.298,65 -5.700.502,58
5. Personalaufwand -10.038.928,37 -9.749.553,95
a) Löhne und Gehälter -8.405.540,42 -8.193.512,33
b) Soziale Abgaben -1.633.387,95 -1.556.041,62
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.577.049,41 -2.686.085,82
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.480.907,26 -13.506.610,32
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.602,88 7.747,23
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -475.370,75 -324.272,38
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.146.042,23 -1.030.683,36
11. Ergebnis nach Steuern -6.078.638,67 1.814.887,27
12. Sonstige Steuern -23.384,77 -23.295,57
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -6.102.023,44 1.791.591,70

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wismar. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin unter der Nummer HRB 7365 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB -erweitert um die Position "Forderungen und Verbindlichkeiten gegen nahestehende Unternehmen" - und unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibung des nicht beweglichen Sachanlagevermögens wird nach der linearen Abschreibungsmethode über eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren vorgenommen.

Beim beweglichen Anlagevermögen, das ebenfalls linear abgeschrieben wird, werden die Nutzungsdauern nach den Vorgaben der amtlichen AfA-Tabellen ermittelt. Für die branchenspezifischen Wirtschaftsgüter wird die spezielle AfA-Tabelle für die Molkereien und Milchwirtschaft und für alle anderen Anlagen die Tabelle für die allgemeinverwendbaren Anlagegüter herangezogen.

Die Nutzungsdauern betragen bei technischen Anlagen und Maschinen 6 bis 13 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung vorwiegend 3 bis 13 Jahre. Für die Zugänge des Berichtsjahres 2023 wurde ausschließlich die lineare Abschreibung angewendet.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR wurden im Jahre ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR werden seit dem Jahr 2008 in einer Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Die Bewertung der Herstellungskosten erfolgt wie im Vorjahr ohne Einbeziehung von Verwaltungskosten.

Zinsen für Fremdkapital, die zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet werden, werden nicht berücksichtigt. Dem Niederstwertprinzip wird durch verlustfreie Bewertung Rechnung getragen.

Es wurde ein Festwert für Ersatzteile gebildet. Dieser wurde zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 gemäß § 240 Abs. 3 Satz 2 HBG aufgenommen und angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die zum Abschlussstichtag bestehenden tatsächlichen Verpflichtungen.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Für unterlassene Instandhaltungsaufwendungen werden Rückstellungen gebildet, wenn sie in den ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt werden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Abschlussstichtag angesetzt.

III. Angaben zu den Posten der Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen, wie im Vorjahr, gesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

sonstige Rückstellungen

EUR
a) Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang:
Ausstehende Milchgeldzahlungen 1.236.300,93
Rückstellung für drohende Verluste 296.000,00
Unterlassene Instandhaltungen 211.884,38
Urlaubsverpflichtungen 147.400,00
Sondervergütungen / Zielprämien 106.800,00
1.998.385,31
b) Rückstellungen mit unerheblichem Umfang: 46.527,00
2.044.912,31

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Art der Sicherheiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.180.207,54 5.648.507,45 5.531.700,09 0,00 *)
Vorjahreswerte 9.997.787,63 3.041.606,24 5.741.542,17 1.214.639,22
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.155.858,84 12.155.858,84 0,00 0,00 **)
Vorjahreswerte 13.971.790,40 13.971.790,40 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 2.002.667,07 2.002.667,07 0,00 0,00
Vorjahreswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 2.068.152,38 1.477.662,38 590.490,00 0,00
Vorjahreswerte 2.810.820,76 1.629.870,76 1.180.950,00 0,00
27.406.885,83 21.284.695,74 6.122.190,09 0,00
Vorjahreswerte 26.780.398,79 18.643.267,40 6.922.492,17 1.214.639,22

*) Besicherung insgesamt durch Grundschulden, Sicherungsübereignung der technischen Anlagen, Maschinen sowie des Warenbestandes.

**) Besicherung insgesamt im Wesentlichen durch übliche Eigentumsvorbehalte.

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

EUR
Umsatzerlöse Käse 195.698.715,76
Umsatzerlöse Magermilchkonzentrat und Sahne 27.179.788,01
Umsatzerlöse Direktvertrieb 219.519,54
sonstige Umsatzerlöse 59.511,91
223.157.535,22
Rückvergütungen -2.943.203,94
220.214.331,28

Der Verkauf der Produkte erfolgt nahezu ausschließlich im Inland.

Periodenfremde Aufwendungen

Unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 45 TEUR ausgewiesen, die im Wesentlichen Abwasserabgaben für vorherige Wirtschaftsjahre betreffen.

V. sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat:

Der im Jahr 2003 fakultativ gegründete Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 beratend begleitet. Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichterstattung der Geschäftsführung ist der Aufsichtsrat über die Geschäftsentwicklung, die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens sowie wesentliche Geschäftsvorfälle informiert gewesen.

Aufsichtsratsmitglieder sind:

Herr Prof. Heinrich Wietbrauk, Professor für Wirtschaftswissenschaften, Barsinghausen (Vorsitzender)

Herr Dr. Christian Ausfelder, Kaufmann, Celle

Herr Michael Krause, M.A., Butzbach

Geschäftsführung:

Herr Diplom Molkerei Ingenieur Klaus Rücker, CEO, Oldenburg

Herr Diplom Molkerei Ingenieur Markus Czeromin, COO, Großefehn

Gesamtbezüge der Organmitglieder

Die Bezüge der Geschäftsführung werden unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB nicht dargestellt.

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden Arbeitnehmer im Durchschnitt in folgenden Gruppen beschäftigt:

Anzahl
gewerbliche Arbeitnehmer 124
Angestellte 27
151
Auszubildende 13
Gesamt 164

Haftungsverhältnisse

Gesamtschuldnerische Haftung: 28.046.296,39 EUR

Von den Beträgen, für die die vorgenannte Haftung übernommen worden ist, ist ein Betrag in Höhe von 18.250.000,00 EUR zusätzlich durch die Bestellung von Sicherheiten besichert.

Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird weiterhin als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus bestehenden Leasingverträgen ergibt sich eine finanzielle Gesamtverpflichtung in Höhe von 399 TEUR p. a. Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs- und Beratungsverträgen in Höhe von 1.494 TEUR p. a. Die Verträge werden nach ihrem Auslaufen mit etwa gleichen finanziellen Verpflichtungen erneuert werden.

Nahestehende Personen / Unternehmen

Marktunübliche Bedingungen für nicht unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das nach § 285 Nr. 17 HGB ermittelte Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf:

EUR
Abschlussprüfungsleistung 30.000,00
sonstige Bestätigungsleistungen 18.310,00
Steuerberatungsleistungen 9.530,00
sonstige Leistungen 7.400,00
65.240,00

Nachträgliche Ereignisse

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ereignet.

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Wismar, den 23. Februar 2024

gez. Klaus Rücker, Geschäftsführer

gez. Markus Czeromin, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Investitionsförderung
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 911.179,78 19.328,93 18.835,00 0,00 0,00 949.343,71
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.020.972,12 0,00 0,00 0,00 0,00 22.020.972,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.124.548,61 2.250,00 0,00 0,00 0,00 49.126.798,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.176.494,14 528.771,05 28.488,26 9.500,67 -50.000,00 10.674.252,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 200.047,75 539.792,09 -47.323,26 0,00 0,00 692.516,58
81.522.062,62 1.070.813,14 -18.835,00 9.500,67 -50.000,00 82.514.540,09
III. FINANZANLAGEN
1. Sonstige Ausleihungen 500,00 0,00 0,00 0,00 0,00 500,00
82.433.742,40 1.090.142,07 0,00 9.500,67 -50.000,00 83.464.383,80
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 744.169,12 51.433,58 0,00 795.602,70
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.808.133,05 627.997,66 0,00 8.436.130,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 39.911.334,76 1.457.044,24 0,00 41.368.379,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.574.859,65 440.573,93 765,62 9.014.667,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
56.294.327,46 2.525.615,83 765,62 58.819.177,67
III. FINANZANLAGEN
1. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
57.038.496,58 2.577.049,41 765,62 59.614.780,37
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 153.741,01 167.010,66
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.584.841,41 14.212.839,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.758.419,61 9.213.213,85
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.659.584,82 1.601.634,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 692.516,58 200.047,75
23.695.362,42 25.227.735,16
III. FINANZANLAGEN
1. Sonstige Ausleihungen 500,00 500,00
23.849.603,43 25.395.245,82

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oldenburg, den 27. Februar 2024

Dr. Bönkhoff & Gilbers PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Franz Bönkhoff, Wirtschaftsprüfer

gez. Hendrik Gilbers, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12. März 2024 festgestellt.

Der Jahresfehlbetrag wird zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorgetragen.

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