MEGGLE Cheese Wismar GmbH
Molkereistraße 1, 23970 Wismar, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Caroline Zimmer seit 8.4.2026 | Geschäftsführer |
Matthias Walter Oettel seit 13.1.2026 | Geschäftsführer |
Stefan Fedunik seit 13.1.2026 | Prokura |
Alfred Michael Mayr seit 13.1.2026 | Prokura |
Cornelia Haas seit 13.1.2026 | Prokura |
Matthias Bammert seit 13.1.2026 | Prokura |
Manfred Zimmer seit 5.6.2020 | Prokura |
Markus Czeromin seit 19.7.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ostsee-Molkerei Wismar GmbHWismarJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, WismarI. Geschäftsverlauf 1. Allgemeine Wirtschaftslage und Entwicklung der Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,3% gesunken. Nachdem die Wirtschaftsleistung in den ersten 3 Quartalen in etwa stagnierte, fiel das Q4 dann gegenüber dem Vorquartal um 0,3 % zurück. Die Bundesregierung senkte zuletzt ihre Wachstumsprognose des BIP für 2024 auf nur noch 0,2 %. In der Prognose des letzten Herbst 2023 war man noch von 1,3% ausgegangen. Der Milchmarkt Nach den extremen Preisausschlägen im Vorjahr hat sich die Lage am Milchmarkt 2023 ein Stück weit normalisiert. Die Preise für Milchprodukte gaben im Vergleich zu ihren historischen Höchstmarken vom Frühjahr 2022 durchweg nach, blieben im langfristigen Vergleich aber in den meisten Segmenten überdurchschnittlich. Die Milchanlieferung stieg wieder leicht an, nachdem sie zwei Jahre in Folge gesunken war. Verglichen mit dem Allzeitrekord des Vorjahres sanken die Milcherzeugerpreise in Deutschland deutlich, erreichten mit rund 45 Cent je Kilogramm aber ihren zweithöchsten Wert jemals. Die deutsche Milchwirtschaft hat sich 2023 erneut in einem sehr herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld bewegt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland entwickelte sich im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Die Inflation blieb 2023 weiter ein Thema, auch wenn sich die Teuerungsrate, die 2022 auf den höchsten Stand seit siebzig Jahren gestiegen war, im Jahresverlauf abschwächte. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen auch 2023 höher als die Gesamtinflation. Mehrere Zinserhöhungen der EZB dämpften die Inflationsraten, führten aber zu höheren Finanzierungskosten. Die Energiekosten, die 2022 regelrecht explodiert waren, gaben 2023 wieder nach, blieben aber höher als in der Zeit vor dem Preisschock. Obwohl die Arbeitslosigkeit im Laufe von 2023 leicht zugenommen hat, sind Personalengpässe in der deutschen Wirtschaft ein größer werdendes Problem. Die Milchanlieferungen an den deutschen Molkereien sind 2023 um knapp 1% gestiegen und entsprachen damit wieder dem Stand von 2017. Bei dem Anstieg handelt es sich voraussichtlich um eine kurzfristige Änderung, und nicht um eine Trendwende. Stimuliert wurde die Milchproduktion 2023 vor allem durch die höheren Milchpreise, eine leichte Entspannung auf der Kostenseite und das im Vergleich zu den Vorjahren "normalere" Sommerwetter mit mehr Regen und weniger Hitze. Längerfristig werden sich verschiedene Umweltauflagen, der fortschreitende Klimawandel und der Strukturwandel in der Milchviehhaltung voraussichtlich dämpfend auf das Milchaufkommen auswirken. Der Strukturwandel in der Milchviehhaltung hat sich 2023 verlangsamt, was vermutlich eine Folge der überdurchschnittlichen Milchpreise war. Die Inflation zeigt anhaltend Auswirkungen auf das Einkaufsverhalten. Es wird über eine steigende Beliebtheit von Handelsmarken, große Resonanz auf Aktionen und ein schwieriges Umfeld für Markenartikel berichtet. Das Exportgeschäft hat sich 2023 wieder verbessert. Die deutsche Milchwirtschaft hatte in den ersten zehn Monaten mehr Milchprodukte exportiert als im Vorjahreszeitraum. Die besonders bedeutenden Käseexporte sind um 6,4 % gestiegen. 2. Entwicklung der Gesellschaft Geschäftsverlauf und Lage Insgesamt liegt die produzierte Menge in unserer Gesellschaft leicht unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere die Folienkäsemenge war rückläufig. Rohstoffbeschaffung / Milchanlieferung Die Rohmilchanlieferung von unseren Milchlieferanten betrug im Jahr 2023 rund 338 Mio. kg Rohmilch (Vj. 367 Mio. kg). Der Milchgrundpreis unserer Milchlieferanten war wettbewerbsgerecht und im Verlauf des ersten Halbjahres zwar verzögert aber marktbedingt stark abfallend. Zur Jahresmitte hatten die Milchpreise ein unteres Plateau gefunden und stiegen zum Jahresende wieder moderat an. Produktion Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft und damit einhergehend die Reduzierung von Kosten und die Verbesserung der Qualität waren weiterhin die wichtigsten Ziele. Investitionen und Instandhaltungen in verschiedenen Bereichen des Unternehmens trugen zur Modernisierung des Werkes bei. Personalbereich Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 164 (Vorjahr 164) Mitarbeiter/innen (inklusive Auszubildende) beschäftigt. Weiterer Personalbedarf wurde für Kapazitätsspitzen durch Zeitarbeitsfirmen abgedeckt. Zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses wird der firmeninternen Aus- und Weiterbildung ein hoher Stellenwert beigemessen. In der Gesellschaft wurden durchschnittlich 13 (Vorjahr 17) Auszubildende beschäftigt. Auch im Jahr 2024 ist es unser Ziel, die Anzahl der Auszubildenden weiter zu erhöhen. Forschung und Entwicklung Ein Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten war, wie in den vergangenen Jahren die laufende Verbesserung von Produktionsverfahren unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Umweltverträglichkeit und Energieoptimierung. Darüber hinaus wurde laufend an neuen und bestehenden Rezepturen gearbeitet. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 investierte die Gesellschaft insgesamt 1,1 Mio. Euro. Der überwiegende Teil entfiel auf Ersatzinvestitionen im Bereich technischer Anlagen und Maschinen, sowie Betriebs und Geschäftsausstattungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Lage Das erste Quartal 2023 war von drastisch fallenden Preisen auf der Absatzseite gekennzeichnet, insbesondere in den Commodity-Segmenten. Da die Rohstoffkosten (Milchpreise) im Vergleich langsamer fielen und sich erst zur Jahresmitte ein Ausgleich zwischen Verwertungs- und Beschaffungspreisen einstellte, gerieten die Margen der Molkerei im ersten Halbjahr stark unter Druck. Dies führte in unserer Gesellschaft zu einer erheblichen Verlustsituation im operativen Ergebnis. Im zweiten Halbjahr stellte sich wieder eine nachhaltig positive Ertragssituation ein, die sich auch zu Beginn des Jahres 2024 weiter fortsetzt. Die Verluste aus dem ersten Halbjahr konnten jedoch nicht vollständig ausgeglichen werden. Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung seit Mitte 2023 sehen wir aus dem Verlust 2023 keine weiteren Folgen für den Bestand unseres Unternehmens. Die Vermögens, Finanz und Ertragslage des Berichtsjahres stellt sich wie folgt dar: a. Ertragslage
Der Umsatz ist 2023 im Wesentlichen preisbedingt um 20,6% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Materialaufwand betrug 91,7% der Gesamtleistung (Vorjahr: 89,7%). Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Verluste des ersten Halbjahres deutlich rückläufig. In die Analyse des Personalaufwands sind auch die Ausgaben für Leiharbeitnehmer mit einzubeziehen. Dem Personalaufwand laut Gewinn und Verlustrechnung in Höhe von 10.039 TEUR (Vorjahr: 9.750 TEUR) sind dann Kosten für Personalleasing in Höhe von 152 TEUR (Vorjahr: 399 TEUR) hinzuzurechnen. Diese Position wird in der Gewinn und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Der Gesamtaufwand für die benötigte Personalkapazität betrug demnach im Geschäftsjahr 2023: 10.191 TEUR (Vorjahr: 10.149 TEUR). Den tariflichen Steigerungen der Löhne und Gehälter und einer tariflich vereinbarten Inflationsausgleichszahlung steht eine Verringerung des Bedarfes an Leiharbeitnehmern entgegen. Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit einem Verlust in Höhe von 6.102 TEUR (Vorjahr: Überschuss 1.792 TEUR) abgeschlossen. b. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie Verbindlichkeiten stets termingerecht zu begleichen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 rund 6,6 Mio. Euro. Bei einem gesunkenen Bilanzvolumen belief sich die Eigenkapitalquote auf 18,2% (Vorjahr 29,3%). Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen durch ausstehende Milchgeldzahlungen beeinflusst. Die Tilgung der bestehenden Darlehen erfolgte planmäßig. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von 14,0 Mio. Euro auf 12,2 Mio. Euro gesunken. Durch die Bereitstellung vereinbarter Kreditlinien bei den Hausbanken war die Liquidität zu jeder Zeit gesichert. Mittelherkunft und Mittelverwendung (in TEUR) stellen sich 2023 wie folgt dar:
c. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist auf 23,8 Mio. Euro gesunken (zum Vorjahr - 1,6 Mio. Euro). Dies ist im Wesentlichen auf die im Berichtsjahr geringere Investitionstätigkeit zurückzuführen. Die Vorräte sind gegenüber dem Vorjahr preisbedingt auf 11,3 Mio. Euro gesunken (zum Vorjahr -2,6 Mio. Euro). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Schwestergesellschaft Rücker GmbH, Aurich betrugen zum Stichtag 2,0 Mio. Euro (Vj.: Forderung 3,1 Mio. Euro). 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind aufgrund der Gesellschaftsverhältnisse im Zusammenhang mit der Schwestergesellschaft Rücker GmbH nur auf Gruppenebene als Steuerungsgröße relevant. Die Daten werden aus unserem Controllingsystem hergeleitet. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Das für das Geschäftsjahr 2023 geplante operative EBITDA von 7,3 Mio. Euro wurde mit -4,2 Mio. Euro deutlich verfehlt. Der mit 32,4 Mio. Euro geplante Rohertrag wurde ebenfalls deutlich unterschritten (IST: 18,1 Mio. Euro). Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) in Bezug auf den Rohertrag betrugen 56,1%. Der geplante Wert von 35,0% wurde nicht erreicht. Die Erklärung ergibt sich aus dem dargelegten temporären Auseinanderdriften von Verwertungs- und Beschaffungspreisen. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz der entstandenen Verlustsituation in 2023 als stabil ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung sehen wir im Zusammenhang mit der außergewöhnlichen Marktentwicklung im ersten Halbjahr. Durch den bestehenden Konsortialdarlehensvertrag mit unseren Hausbanken ist die Finanzierung der Gesellschaft sichergestellt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Forderungen und das Vorratsvermögen gedeckt. III. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken a. Prognosebericht Der bestehende Konsortialdarlehensvertrag mit unseren Hausbanken sichert die Finanzierung der Gesellschaften in den nächsten Jahren. Ebenso stellt er die Finanzierung der geplanten Investitionen sicher. Die Etablierung und Forcierung ertragsstarker und preisstabiler Produkte, um eine höhere und gleichmäßigere Wertschöpfung und bei veränderten Marktsituationen eine bessere Ertragssicherheit zu erreichen, wird die Gesellschaft auch im Jahr 2024 weiter beschäftigen. Der wichtigste strategische Baustein dazu, ist der Ausbau des Geschäftes unter der Marke "RÜCKER". Das kontinuierliche Wachstum in diesem Segment wurde im Berichtsjahr weiterverfolgt. Dazu trugen neben den etablierten Klassikern, wie ALT MECKLENBURGER oder ALTER SCHWEDE auch neuere Produkte wie ALTER SCHWEDE ZUM STREICHEN und der OSTSEE CHEDDAR bei. Auch der Grill und Pfannenkäse konnte im Markt weiter etabliert werden. Insgesamt machen sich unsere umfangreichen Investitionen im Bereich Produktentwicklung bemerkbar, welche kürzere Reaktionszeiten auf ein sich stark wandelndes Ernährungsverhalten möglich macht. Neben der klassischen Entwicklung neuer milchbasierter Produkte, wurde zusätzlich der Bereich für pflanzenbasierte Produkte weiter gestärkt. Preisschwankungen sowohl im Beschaffungs- als auch im Absatzmarkt werden die Entwicklung unserer Gesellschaft auch im Jahr 2024 vor Herausforderungen stellen. Diesem Umstand begegnen wir mit umfangreichen Controllinginstrumenten, beispielsweise im Vertriebs und Margencontrolling. Eine extrem schwierige Marktsituation wie Anfang 2023 sehen wir aber nicht wieder. Die Absicherung von einzelnen Geschäften an der Börse wird weiterhin als Alternative betrachtet. Alle relevanten Prozesse werden auch 2024 fortlaufend analysiert. Entsprechende Gegenmaßnahmen werden getroffen, um auch gegen Volatilitätsrisiken gewappnet zu sein. Das Führungsinstrument Balanced Scorecard wurde auf alle wichtigen Bereiche und Führungsmitarbeiter ausgerollt. Zur Sicherung unserer Rohstoffbasis verfolgt die Gesellschaft konsequent die Politik der marktgerechten Milchpreisauszahlung. Weitere Instrumente zur Lieferantenbindung wie zum Beispiel ein "Festpreismodell" sind etabliert. Die Ostsee-Molkerei Wismar GmbH plant mit einem im Wesentlichen konstanten Absatz, den Rohertrag zu steigern, um die weiter tarifbedingt steigenden Personalkosten zu kompensieren und wiederum ein positives Gesamtergebnis darstellen zu können. Unsere maßgeblichen finanziellen Leistungsindikatoren sehen wir in der Prognose für 2024 wie folgt: Im Bereich EBITDA planen wir mit 2,9 Mio. Euro. Der Rohertrag ist mit 26,2 Mio. Euro geplant. Die Personalkosten (inkl. Leiharbeiter) in Bezug auf den Rohertrag betragen im Plan 2024 41,2%. b. Risikobericht Für alle uns bekannten Risiken wurden nach jetzigem Kenntnisstand ausreichende Rückstellungen gebildet. Risiken und künftige Entwicklungen, die für unsere Gesellschaft bestandsgefährdend sein könnten, lassen sich derzeit nicht erkennen. Risiken auf der Beschaffungsseite sehen wir im Verlust von Milchlieferanten, die ihre Betriebe aufgeben oder die Molkerei wechseln. Durch auch zukünftig marktgerechte und attraktive Milchauszahlungspreise, sowie durch eine individuelle und beratungsorientierte Milchlieferantenbetreuung, sehen wir unsere Rohmilchbeschaffung als grundsätzlich gesichert an. Differenzierte Milchströme (konventionelle Milch, Küstenbauermilch, etc.), Regionalität der Produkte und eine Sensibilität für ein geändertes Verbraucherverhalten werden uns auch im Geschäftsjahr 2024 beschäftigen. Auch das Verbraucherverhalten hin zu pflanzlichen Nahrungsmitteln berücksichtigen wir bei zukünftigen Produktentwicklungen. Die Zielgruppen, die unsere Gesellschaft mit ihren Produkten anspricht, sind weit gestreut. Neben dem deutschen und europäischen Einzelhandel werden der Großverbraucherservice, die Lebensmittelindustrie und Exporthandelshäuser beliefert. Ein Ausfall eines einzelnen Kunden stellt somit kein erhöhtes Risiko dar. Zudem nehmen wir eine umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie im laufenden Reporting unserer Stammkunden vor, welche zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen führt. Da der weit überwiegende Teil der Umsätze in Euro fakturiert wird, ergeben sich keine wesentlichen Wechselkursrisiken. Auch wenn der Ukrainekrieg weiter anhält, haben sich die Verfügbarkeiten und Wiederbeschaffungszeiten in einigen Materialgruppen wieder etwas entspannt. Die Energiekosten sind Jahresverlauf 2023 sukzessive gesunken, liegen aber nach wie vor deutlich über dem Ausgangsniveau im Jahr 2021. Des Weiteren bestehen Risiken durch Cyberkriminalität, denen wir als Unternehmen der kritischen Infrastruktur mit einem umfassenden Informationssicherheits-Management (ISMS) Rechnung tragen. Konkrete Anhaltspunkte, die wesentliche negative Auswirkungen für uns haben, sind derzeit nicht ersichtlich. Vor diesem Hintergrund sehen wir aktuell keine Risiken, welche unsere Entwicklung nachhaltig beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden könnten. IV. Nachhaltigkeit Bereits in 2021 wurde das Thema Nachhaltigkeit organisatorische und personell durch die Schaffung einer eigenen Abteilung für Nachhaltigkeitsmanagement fest verankert. Im Jahr 2022 wurde zusammen mit der Schwestergesellschaft Rücker GmbH ein werksübergreifendes Managementsystem nach dem "ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften" eingeführt. Im Dezember 2022 wurden beide Werke durch ein externes Audit erfolgreich und ohne Abweichungen entsprechend zertifiziert. Das Re-Zertifizierungsaudit wurde im Februar 2024 ebenfalls erfolgreich bestanden. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement wurde eingeführt und wird in 2024 sukzessive weiter ausgebaut. Der Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2023 befindet sich derzeit in der Erstellung.
Wismar, den 23. Februar 2024 Bilanz zum 31. Dezember 2023Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, WismarAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, WismarI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Wismar. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Schwerin unter der Nummer HRB 7365 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der §§ 266 ff. HGB -erweitert um die Position "Forderungen und Verbindlichkeiten gegen nahestehende Unternehmen" - und unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens für die Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung des nicht beweglichen Sachanlagevermögens wird nach der linearen Abschreibungsmethode über eine Nutzungsdauer von 25 bis 50 Jahren vorgenommen. Beim beweglichen Anlagevermögen, das ebenfalls linear abgeschrieben wird, werden die Nutzungsdauern nach den Vorgaben der amtlichen AfA-Tabellen ermittelt. Für die branchenspezifischen Wirtschaftsgüter wird die spezielle AfA-Tabelle für die Molkereien und Milchwirtschaft und für alle anderen Anlagen die Tabelle für die allgemeinverwendbaren Anlagegüter herangezogen. Die Nutzungsdauern betragen bei technischen Anlagen und Maschinen 6 bis 13 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung vorwiegend 3 bis 13 Jahre. Für die Zugänge des Berichtsjahres 2023 wurde ausschließlich die lineare Abschreibung angewendet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu 250,00 EUR wurden im Jahre ihres Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 250,00 EUR bis zu 1.000,00 EUR werden seit dem Jahr 2008 in einer Sammelposten zusammengefasst und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Auf die Gegenstände des Anlagevermögens werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. In die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Die Bewertung der Herstellungskosten erfolgt wie im Vorjahr ohne Einbeziehung von Verwaltungskosten. Zinsen für Fremdkapital, die zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet werden, werden nicht berücksichtigt. Dem Niederstwertprinzip wird durch verlustfreie Bewertung Rechnung getragen. Es wurde ein Festwert für Ersatzteile gebildet. Dieser wurde zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 gemäß § 240 Abs. 3 Satz 2 HBG aufgenommen und angepasst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Liquide Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten die zum Abschlussstichtag bestehenden tatsächlichen Verpflichtungen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Für unterlassene Instandhaltungsaufwendungen werden Rückstellungen gebildet, wenn sie in den ersten drei Monaten des folgenden Geschäftsjahres nachgeholt werden. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Abschlussstichtag angesetzt. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände besitzen, wie im Vorjahr, gesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
*) Besicherung insgesamt durch Grundschulden, Sicherungsübereignung der technischen Anlagen, Maschinen sowie des Warenbestandes. **) Besicherung insgesamt im Wesentlichen durch übliche Eigentumsvorbehalte. IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Der Verkauf der Produkte erfolgt nahezu ausschließlich im Inland. Periodenfremde Aufwendungen Unter den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 45 TEUR ausgewiesen, die im Wesentlichen Abwasserabgaben für vorherige Wirtschaftsjahre betreffen. V. sonstige Angaben Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat: Der im Jahr 2003 fakultativ gegründete Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 beratend begleitet. Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichterstattung der Geschäftsführung ist der Aufsichtsrat über die Geschäftsentwicklung, die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens sowie wesentliche Geschäftsvorfälle informiert gewesen. Aufsichtsratsmitglieder sind:
Geschäftsführung:
Gesamtbezüge der Organmitglieder Die Bezüge der Geschäftsführung werden unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB nicht dargestellt. Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden Arbeitnehmer im Durchschnitt in folgenden Gruppen beschäftigt:
Haftungsverhältnisse
Von den Beträgen, für die die vorgenannte Haftung übernommen worden ist, ist ein Betrag in Höhe von 18.250.000,00 EUR zusätzlich durch die Bestellung von Sicherheiten besichert. Haftungsverhältnisse werden nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit der eigenen Geschäftstätigkeit eingegangen. Die hiermit verbundenen Risiken werden kontinuierlich überwacht. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses gewonnen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass die Verpflichtungen, die den Haftungsverhältnissen zugrunde liegen, von den jeweiligen Hauptschuldnern erfüllt werden können. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird weiterhin als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Leasingverträgen ergibt sich eine finanzielle Gesamtverpflichtung in Höhe von 399 TEUR p. a. Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Wartungs- und Beratungsverträgen in Höhe von 1.494 TEUR p. a. Die Verträge werden nach ihrem Auslaufen mit etwa gleichen finanziellen Verpflichtungen erneuert werden. Nahestehende Personen / Unternehmen Marktunübliche Bedingungen für nicht unwesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Honorar des Abschlussprüfers Das nach § 285 Nr. 17 HGB ermittelte Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf:
Nachträgliche Ereignisse Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich bis zum Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ereignet. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige nach den §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.
Wismar, den 23. Februar 2024 gez. Klaus Rücker, Geschäftsführer gez. Markus Czeromin, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ostsee-Molkerei Wismar GmbH, Wismar, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, den 27. Februar 2024 Dr.
Bönkhoff & Gilbers PartG mbB
gez. Dr. Franz Bönkhoff, Wirtschaftsprüfer gez. Hendrik Gilbers, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12. März 2024 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag wird zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorgetragen. |
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