Belvivo Wohnen GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Heiko Jüngling seit 16.3.2021 | Prokura |
Thomas Kullick seit 29.7.2016 | Prokura |
Volker Teschner seit 14.8.2014 | Geschäftsführer |
Bernd Jungclaus seit 12.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
meta4log GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Die meta4log GmbH versteht sich als Logistik-Dienstleister, der seinen Kunden über intelligente Konzepte Kosten- und Zeitvorteile bietet, weil wir in gesamtheitlichen Prozessen denken und bis ins Detail handeln. Wir liefern nicht nur just-in-time, sondern koordinieren Abläufe prozessübergreifend für einen optimalen Workflow bei unseren Kunden. Die wachsende Komplexität der Produktionsprozesse, immer kürzere Zeitfenster sowie ein hohes Maß an Flexibilität erfordern professionelle Logistik und übergreifendes Verständnis. Von Teil- und Komplettladungen über Terminfahrten bis hin zu Expresslieferungen beherrschen wir das komplette Leistungsspektrum klassischer Speditions- und Transportdienstleistungen - europaweit. Durch diverse Lagerstandorte sind wir in der Lage, unseren Kunden darüber hinaus professionelle Lagerlogistik und Fullfilment-Lösungen anzubieten. Dabei sind wir unserer Verantwortung in Zeiten des Klimawandels bewusst und wollen einen aktiven Beitrag leisten, unsere Arbeit für unsere Kunden so umweltschonend wie eben möglich zu gestalten. Ein wichtiges Segment unserer Tätigkeit ist der Markt der Printmedien und des Papiers. Wir betreuen Druckereien 24/7 und habe beste Kenntnisse über Produktion und Weiterverarbeitung. Zu unseren Kunden zählen zahlreiche einschlägig bekannte Industrie- und Handelsunternehmen, Papierhersteller, Druckereien, Agenturen und Baumärkte. II. Wirschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Grundsätzlich war im Jahr 2023 ein gesamtwirtschaftlicher Rückgang zu verzeichnen, verbunden mit der Abnahme des realen Bruttoinlandsprodukts. Besonders seit dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine ist ein stetiger Rückgang der LKW-Fahrleistung zu verzeichnen. Neben der in Deutschland zu verzeichnenden um fast 6% gestiegenen Inflationsrate ließen gestiegene Treibstoff- und Personalkosten sowie die zum Ende des Jahres 2023 vorgenommene Mauterhöhung, die eine Kostensteigerung von über 80% beinhaltet, die realen logistischen Leistungen deutlich einbrechen. Eine Entspannung der Situation ist nicht in Sicht. Im Gegensatz zur spürbaren Abnahme des Transportaufkommens stieg die Nachfrage nach Lager- und Mehrwertleistungen, die den starken Einbruch zumindest teilweise kompensieren konnte. Obwohl eine Anzahl von Transportunternehmern Insolvenz anmelden musste, stellt der Fahrermangel nach wie vor ein Problem dar. Laut Bundesregierung fehlen allein in Deutschland über 11.000 Berufskraftfahrer. Im Markt für Print-Werbung fanden fundamentale Veränderungen statt (Einstellung der Printwerbung bei REWE/Einkauf aktuell). 2. Geschäftsverlauf und Lage Die meta4log GmbH unterhält 3 Standorte in Essen, Kassel und Scharbeutz, wobei die Niederlassung Essen auf Printmedienlogistik spezialisiert ist. Die Situation im Printsektor war geprägt von Volumenrückgängen und grundlegenden Veränderungen im Werbemarkt. Dies stellt große Anforderungen an unsere Flexibilität und erfordert eine hohe Kundenorientierung. Durch unsere speziellen Kenntnisse und Erfahrungen können wir unseren Kunden einen großen Mehrwert bieten. Hierdurch haben wir neue Kunden gewinnen und marktbedingte Volumen- und Erlösrückgänge weitgehend kompensieren können. Mit Kompetenz und Qualität ist es uns gelungen, dem Preisdruck entgegenzuwirken und das operative Ergebnis der NL Essen trotz leicht zurückgegangenem Umsatz zu verbessern. Um den Anforderungen an höhere Flexibilität gerecht zu werden, haben wir den eigenen Fuhrpark erweitert und weitere feste Subunternehmer unter Vertrag genommen. Mit der Erweiterung des Lagers in Ratingen um zusätzliche über 1.000 qm sind wir den neuen Aufträgen der bestehenden Kundschaft gerecht geworden und konnten ebenfalls neue Lagerkunden sowohl für reine Lagerung als auch für logistische Zusatzleistungen gewinnen. Die positive Entwicklung der Niederlassung Kassel konnte im Jahr 2023 nicht vergleichbar fortgeführt werden. Insbesondere ab dem 2. Quartal ist der wirtschaftliche Rückgang auch in Kassel spürbar geworden und konnte erst im Laufe des Jahres abgeschwächt werden. Umsatz- und Ergebnisrückgang führen zu Planungen hinsichtlich Personalanpassungen für das kommende Jahr. Die Niederlassung in Scharbeutz war von der Konjunkturschwäche ab dem 2. Quartal stark betroffen und hat im Vergleich zu dem sehr starken Vorjahr die einschneidendsten Rückgänge in Umsatz und Ergebnis zu vermelden. Personalanpassungen führten hinsichtlich der Transportabrechnungen dazu, dass diese für die NL Kassel nicht mehr in Scharbeutz bearbeitet werden, sondern künftig in Essen und Kassel selbst. Verstärkt nehmen wir eine Beachtung von Nachhaltigkeitszielen in der Nachfrage nach Logistikleistungen wahr. Im vergangenen Jahr konnten wir mit einzelnen Maßnahmen eine hohe Akzeptanz unserer Klimaneutralität und nachhaltiger Lösungen erreichen. Gegenüber dem Vorjahr verzeichneten wir einen Umsatzrückgang von 9,35%. a) Ertragslage
Der Umsatz des gesamten Unternehmens sank gegenüber dem VJ um 9,35% auf € 30,65 Mio. und liegt damit mit 11,11% unter dem geplanten Umsatz von € 34,45 Mio €. Die Erwartungen der geplanten Umsatzrendite von 4,0 % aus dem Prognosebericht für das Jahr 2023 konnten aufgrund der Wirtschaftslage nicht realisiert werden. Das Jahresergebnis lag im Berichtszeitraum mit T€ 691,1 um T€ 687,5 oder 49,87% unter dem Vorjahreswert. Die Ertragslage hat sich, nachdem die Erträge im Jahr 2022 stark gestiegen waren, jetzt wieder auf ein stabiles Niveau entwickelt. Insbesondere die Steigerung der Raum- und Personalkosten sowie die gestiegenen Abschreibungen aufgrund der Investitionen des Vorjahres im Fuhrpark haben sich negativ auf das Betriebsergebnis ausgewirkt. b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr T€ 915. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit konnten die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug im Berichtsjahr T€ -147, ein Großteil entfällt auf Investitionen ins Sachanlagevermögen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug aufgrund von regulären Auszahlungen an die Gesellschafter T€ -1.382, die Tilgung von Krediten erfolgte planmäßig. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht beansprucht. c) Vermögenslage Aktiva
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 43 gesunken. Dabei stehen den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von T€ 170 andererseits Abgänge in Höhe von T€ 2 sowie Abschreibungen in Höhe von T€ 211 gegenüber. Im Wesentlichen wurden Investitionen im Bereich des Fuhrparks vorgenommen. Der Barmittelbestand ist trotz des hohen negativen Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit, der getätigten Investitionen und der gesunkenen Bankverbindlichkeiten nur um T€ 615 auf T€ 1.808 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag von T€ 4.423 im Vorjahr um T€ 128 gesunken. Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen konnten aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements auch im Geschäftsjahr sehr niedrig gehalten werden. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 1.341. Die Eigenkapitalquote liegt bei 18 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gesunken. Die Minderung der Rückstellungen von T€ 752 um T€ 198 auf T€ 554 ist weitestgehend auf die Entwicklung der Steuerrückstellungen für anfallende Körperschafts- und Gewerbesteuer aufgrund des niedrigeren Jahresüberschusses zurückzuführen. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Geschäftsjahr um T€ 174 gemindert. Im nächsten Jahr erfolgt eine planmäßige Reduzierung der Darlehensverbindlichkeiten um weitere T€ 175. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um T€ 353 auf T€ 4.190 reduziert. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit änderte sich von 42 im Vorjahr auf 49 Tage im Berichtsjahr. Die Kreditorenlaufzeit veränderte sich von 62 Tagen im Vorjahr auf 66 Tage im Berichtsjahr. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Betriebsergebnis • Branchenentwicklung Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow heran. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als befriedigend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist vor dem Hintergrund der allgemeinen negativen Marktentwicklung als befriedigend anzusehen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei entsprechenden Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. III. Zweigniederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Essen unverändert über zwei inländische Niederlassungen in • Kassel / Hessen sowie • Scharbeutz-Gleschendorf / Schleswig-Holstein sowie vier Läger in • Bochum • Ratingen • Kassel (2 Standorte) Insgesamt beschäftigen wir außerhalb von Essen 29 Mitarbeiter (29 im Vorjahr) IV. Prognosebericht Die Nachfrage nach Lager- und logistischen Mehrwertleistungen sowie Managementaufgaben ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, da sich die Komplexität im Handling und in der Steuerung und Planung von Logistikketten kontinuierlich gesteigert hat. Hierauf sind wir gut vorbereitet und haben entsprechende Vorkehrungen getroffen. Grundsätzlich erwarten wir ein weiteres schwieriges Jahr. Die anhaltende Konjunkturschwäche sowie der wachsende Kostendruck gestalten das Jahr 2024 herausfordernd für die Logistik im Allgemeinen. Wir erwarten frühestens für die 2.Jahreshälfte evtl. eine leichte Entspannung der Situation verbunden mit einer höheren Nachfrage. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einer Steigerung der Flexibilität und Individualisierung unserer Leistung, um den Anforderungen des Marktes unser passendes Angebot zu präsentieren. Wir suchen die Chancen in dieser gesamtwirtschaftlichen schwierigen Situation und wollen den Kunden mit unseren Dienstleistungen optimale Lösungen bieten. Hierdurch versprechen wir uns einen Ausbau bestehender Kundenverbindungen und neues Kundenpotential. Aufgrund unserer Stellung im Markt, unseres Prozessdenkens und unseres motivierten und qualifizierten Personals sind wir optimistisch, die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis stabil halten zu können. Auf einen möglichen wirtschaftlichen Aufschwung und wachsendes Volumen sind wir mit den bestehenden Strukturen vorbereitet. Hinsichtlich Personalkosten ist weiterhin mit einer Zunahme auf hohem Niveau zu rechnen, denn der Fachkräftemangel hat die Personalkosten zuletzt in die Höhe getrieben und die Inflation verhindert ein Absinken. Durch Motivation und leistungsbezogene Prämien binden wir bestehendes Personal, um unerwünschten Fluktuationen größtmöglich entgegenzuwirken. Dem Fachkräftemangel begegnen wir in Essen unter anderem durch qualifizierte Ausbildung, um unseren Nachwuchs entsprechend zu fördern und langfristig zu binden. Ebenso haben wir lernwillige und engagierte Migranten aus der Ukraine eingestellt, die stetig in unser Team hereinwachsen und somit beide Seiten davon profitieren. Die Kostenbelastung durch die Ende 2023 vorgenommene eklatante Erhöhung der Maut um durchschnittlich 83% für schwere LKW, bedingt durch die CO 2 -Steuer und die neue Einstufung in Emissionsklassen, wird ab Juli 2024 noch weitere Herausforderungen mit sich bringen, wenn erstmals auch Fahrzeuge über 3,5 to. von der Maut betroffen sein werden. Es ist zu erwarten, dass Teilladungen zur Normalität werden. Full Truck Loads werden seltener, stattdessen werden LKW-Kapazitäten kurzfristig und mit höherer Frequenz gesucht, so dass verstärkt für zusätzliche Beiladungen und Zusatzgeschäfte gesorgt werden muss. Der verstärkten Nachfrage nach nachhaltigen Transportdienstleistungen begegnen wir mit entsprechenden Planungen bezüglich e-Mobilität im Güterkraftverkehr und sind diesbezüglich in regem Austausch mit namhaften Herstellern. Prognose für 2024
Insgesamt ist die meta4log GmbH nach wie vor gut aufgestellt und wir sind auch weiterhin zuversichtlich, unsere Stellung im Markt festigen und ausbauen zu können. V. Chancen- und Risikobericht Noch immer ist eine flexible und leistungsfähige Logistik unabdingbar in der heutigen Zeit. Entfallene Wettbewerber und neu hinzugewonnene Geschäfte eröffnen uns große Chancen für eine positive Ausweitung unserer Logistikdienstleistungen, die unter anderem durch vorausschauend geplante Hinzunahme weiterer Lagerflächen und fester Vertragspartner problemlos realisiert werden können. Darüber hinaus bietet die vorgenommene deutliche Erweiterung der eigenen Fahrzeugflotte die Sicherheit, auf Kapazitätsengpässe im Markt entsprechend flexibel und kurzfristig reagieren zu können. Als attraktiver Arbeitgeber ist es uns -auch durch Weiterempfehlungen- gelungen, das entsprechende Fahrpersonal zu gewinnen. Große Risiken stellen sicherlich stetig steigende Faktoren wie Personalkosten und die Ausweitung der Maut dar, sofern diese auf dem Markt nicht rechtzeitig und in angemessener Höhe durchgesetzt werden können. Hier ist eine umsichtige und langfristige Planung unverzichtbar. Insgesamt betrachtet wird das Jahr 2024 geprägt sein von schwer kalkulierbaren Entwicklungen und Unsicherheiten über zukünftige Rahmenbedingungen. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko ist mittlerweile branchenübergreifend die Cyberkriminalität, wodurch ganze Unternehmensketten von heute auf morgen lahmgelegt werden und von Schäden in Millionenhöhe bedroht sind. Eine ausreichend abgesicherte EDV-Landschaft sowie äußerst sensibel geschulte Mitarbeiter sind daher essentiell. Aus unserem laufenden Geschäftsbetrieb heraus verzeichnen wir aktuell keine wesentlichen Risiken, die Auswirkungen auf das operative Ergebnis 2024 haben könnten bzw. über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Tätigkeit hinausgehen.
Essen, 17.05.2024 gez. Bernd Jungclaus gez. Volker Teschner HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte waren nicht vorhanden. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Verbindlichkeiten mit Sicherheiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 500.000,00. Bei den Sicherheiten handelt es sich um die Bestellung von Grundschulden. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Bernd Jungclaus, Geschäftsführer Herr Volker Teschner, Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 691.110,48 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 1.316.443,46 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 1.316.443,46 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Essen, 17.05.2024 gez. Bernd Jungclaus gez. Volker Teschner sonstige BerichtsbestandteileDie Gesellschafterversammlung vom 24.05.2024 hat beschlossen, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von EUR 700.000,00 an die Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 616.443,46 auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss (Bilanz und Anhang) wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 Nr. 1 und 2 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die meta4log GmbH, Essen Prüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der meta4log GmbH, Essen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der meta4log GmbH, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen und Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Essen, den 22. Mai 2024 Tanja Brucks, Wirtschaftsprüferin |
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