STAR Oil Gas Power West GmbH
Selbe AdresseErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und Erdgas
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Daimer seit 2.4.2026 | Geschäftsführer |
Hikmet Öz seit 17.3.2025 | Prokura |
David Hähnert seit 21.11.2024 | Prokura |
Claudia Wehmeyer seit 21.11.2024 | Prokura |
Florian Sipp seit 21.11.2024 | Prokura |
Marc Wehrlein seit 21.11.2024 | Prokura |
Tim Pester seit 21.11.2024 | Prokura |
Christian Schwestka seit 29.10.2024 | Prokura |
Volker Dipl.-Kfm. Magga seit 29.10.2024 | Prokura |
Mario Lieder seit 29.10.2024 | Prokura |
David Pierre Marcel Emin seit 17.4.2024 | Geschäftsführer |
Andrea Dr. Schmid seit 7.10.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Johnson Controls Eastern European Investment S.à r.l. | 63.00% |
Johnson Controls Eastern European Investment S.à r.l. | 37.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls Systems & Service GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Bilanz zum 30. September 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Allgemeine Angaben 1. Jahresabschluss Die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und ist beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB19422 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird nach den geltenden handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 265 ff. HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. 2. Unternehmensgegenstand Unternehmensgegenstand der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, ist die Planung, Entwicklung, Projektierung und Herstellung von Anlagen und Geräten auf den Gebieten der Kälte-, Klima- und Regelungstechnik und verwandten Gebieten sowie Teilen davon bzw. Anlagen und Geräten, an denen Kälte-, Klima- und Regelungstechnik einen wesentlichen Anteil hat, sowie der Vertrieb, die Montage und die Wartung solcher Anlagen und Geräte. Seit dem 1. Oktober 2006 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Johnson Controls Systems & Service GmbH (Organtochter) und der JCI Beteiligungs GmbH, Ratingen (Organmutter). 3. Verschmelzungen im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr wurden drei verbundene Unternehmen mit der Johnson Controls System & Services verschmolzen. Die Verschmelzung der Johnson Controls Technischer Service GmbH, Essen (HRB: 26129) zum 16.12.2022 führte zu einem Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 6.557, die Verschmelzung der JCI Regelungstechnik Unterstützungsgesellschaft mbH, Essen (HRB: 5126) zum 24.07.2023 führte zu einem Verschmelzungsgewinn von TEUR 395, die Verschmelzung der York Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim (HRB: 1290) zum 17.08.2023 in die Johnson Controls System & Services GmbH führte zu einem Verschmelzungsgewinn in Höhe von TEUR 6.378. Zum Stichtag hält die Johnson Controls System & Services GmbH keine Anteile an verbundenen Unternehmen. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Die nachstehend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr unverändert beibehalten. Die Bilanzierung erfolgt unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung. 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare und soweit erforderlich um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der linear vorgenommenen Abschreibungen Sachanlagen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Geringwertige Anlagegegenstände mit bis zu EUR 800,00 Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB werden sofort abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder bei andauernder Wertminderung mit dem niedrigen beizulegenden Zeitwert bilanziert. Ausleihungen werden zu Nominalwerten bilanziert. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. Hierbei sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihren Nennwerten bzw. Anschaffungskosten aktiviert. Sofern erforderlich sind im Einzelfall für erkennbare Ausfallrisiken Einzelwertberichtigungen gebildet worden. Außerdem wurde zur Abdeckung des in den Forderungen enthaltenen latenten Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung gebildet und vom Bruttowert der Forderungen abgesetzt. Im Rahmen eines Forderungskaufvertrages verkaufte Forderungen werden vollständig ausgebucht, da im Wesentlichen alle Risiken und Chancen aus diesen Forderungen an den Käufer übergegangen sind. Die liquiden Mittel, bestehend aus dem Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten, werden zu Nominalwerten angesetzt. Unter den Aktiven bzw. Passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben und Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der projizierten Einmalbetragsmethode (Projected Unit Credit Method) berechnet. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet (Bundesbankzins). Der jeweils verwendete Marktzinssatz entspricht - in Ausübung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB - einer angenommenen Duration von 15 Jahren. Es wurden darüber hinaus die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.656. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden verrechnet mit dem Deckungsvermögen (Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind). Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Bewertung der längerfristigen Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen, wobei die Jubiläumsrückstellung nach der projizierten Einmalbetragsmethode ermittelt wurde. Darüber hinaus liegen der Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen sowie der Jubiläumsverpflichtungen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie folgende Annahmen zugrunde.
Die Sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden nur so weit unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen, wie sie die entsprechenden angearbeiteten Aufträge in Montage befindlicher Anlagen (und darauf geleistete Anzahlungen) übersteigen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden bei Einbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs zum Rechnungsdatum umgerechnet. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen bzw. - verbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren bzw. höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Auf fremde Währung laufende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr sowie liquide Mittel sind gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bilanziert. Erträge und Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung werden periodengerecht erfasst. Umsatzerlöse werden im Zeitpunkt der Übertragung des wirtschaftlichen Eigentums bzw. der Leistungserbringung an den Kunden realisiert. III. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagengitter ersichtlich. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen reduzierten sich aufgrund der Verschmelzungen im Geschäftsjahr auf TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 51). Als verbundene Unternehmen werden entsprechend § 271 Abs. 2 HGB Gesellschaften angesehen, an denen die Johnson Controls Inc., Milwaukee/USA, direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 80.606 (Vorjahr TEUR 51.005) betreffend im wesentlichen Forderungen aus Verlustausgleich 41.905 (Vorjahr TEUR 30.515), dem Liefer- und Leistungsaustausch mit TEUR 35.526 (Vorjahr TEUR 20.188), Cash-Pool TEUR 1.700 (Vorjahr TEUR 0) sowie aus Darlehenszinsen TEUR 346 (Vorjahr TEUR 302). In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.722 (Vorjahr TEUR 2.830) sind im Wesentlichen Forderungen gegen den Pensionsfonds in Höhe von TEUR 1.902 (Vorjahr TEUR 1.902) enthalten, die innerhalb eines Jahres fällig sind. Das Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 15.156 (Vorjahr TEUR 19.933) besteht aus den Bankbeständen der Gesellschaft. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.274 (Vorjahr TEUR 2.143) beinhalten im Wesentlichen im Voraus gezahltes Urlaubsgeld in Höhe von TEUR 1.190 (Vorjahr TEUR 1.186). Die Kapitalrücklage bleibt unverändert zum Vorjahr. Der Ergebnisabführungsvertrag zwischen der JCI Beteiligungs GmbH und der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, besteht seit 1. Oktober 2006. Die Pensionsverpflichtung besteht aus einem Plan mit unmittelbaren Versorgungszusagen. Das Deckungsvermögen ist in einen Pension Master Fund angelegt. Aufgrund der Verschmelzungen handelt es sich nunmehr ausschließlich um unmittelbare Verpflichtungen.
Der Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 24.564 (Vorjahr TEUR 22.994) setzt sich wie folgt zusammen:
Die übrigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 244 (Vorjahr TEUR 1.705) beinhalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Archivierungs- und Versicherungskosten. Verbindlichkeitenspiegel: Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Zum 30. September 2023 bestanden insgesamt Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 26.929 (Vorjahr TEUR 32.781). Hiervon bestanden Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 26.929 (Vorjahr TEUR 4.735) und kurzfristige Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling und USt- Organschaft in Höhe von TEUR 0. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.527 (Vorjahr TEUR 1.505) enthält im voraus bezahlte Rechnungen auf noch nicht erbrachte Leistungen. IV. Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Hohe von TEUR 19.034 (Vorjahr TEUR 1.381) bestehen überwiegend aus (nicht) margenbehafteten Kostenweiterbelastungen. Die Personalaufwendungen in Hohe von TEUR 80.162 sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.834 bzw. 14,7 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 84.435 (Vorjahr TEUR 47.630) resultieren überwiegend aus Kostenweiterbelastungen verbundener Unternehmen, Miet- und Leasingkosten, Rechts- und Beratungskosten sowie Reise- und Verpflegungskosten. Die Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens an verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Zinsen aus Darlehen in Höhe von TEUR 895 (Vorjahr TEUR 895). In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind sonstige Zinserträge in Höhe von TEUR 1.837 (Vorjahr TEUR 89) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.826 (Vorjahr TEUR 7.017) enthalten Zinsaufwendungen, die gegenüber verbundenen Unternehmen angefallen sind in Höhe von TEUR 2.732. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse der Gesellschaft unterliegt der gesamtschuldnerischen Mithaftung für den Debit Saldo auf dem Cash-Pool-Konto, das von der Tyco Fire & Security Holding GmbH, Ratingen, geführt wird. Das bei der Deutsche Bank AG geführte Cash-Pool-Konto weist zum Bilanzstichtag insgesamt einen positiven Saldo aus. 2. Mitarbeiter Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 844 (Vorjahr 816) Mitarbeiter beschäftigt, davon sind 801 (Vorjahr 791) Arbeiter und Angestellte und 43 (Vorjahr 25) Auszubildende. 3. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bzw. bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfts abzuschließen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer erhielten keine Bezüge von der Gesellschaft. 4. Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit Es besteht zwischen der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, und der JCI Beteiligungs GmbH, Ratingen, als Organträger eine umsatz -, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft. Der Konzernabschluss der Johnson Controls International plc, Bishopstown, Cork, Irland, ist der für den größten Kreis von Unternehmen erstellte Konzernabschluss. Er ist bei der SEC in Washington/USA, unter der Registernummer CIK 0000 833 444 hinterlegt. Ein Konzernabschluss für einen kleineren Kreis von Unternehmen wird nicht aufgestellt. Die Johnson Controls Systems & Service GmbH ist daher gemäß § 292 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Dafür sind die Unterschiede zwischen deutscher und US-Rechnungslegung zu erläutern. Grundsätzlich unterscheidet sich die Rechnungslegung nach US-Rechnungslegung (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB- Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und Vorsichtsprinzips geprägt. Die Vorräte werden entsprechend international üblichem Vorgehen nach den Vollkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips orientiert sich die Vorratsbewertung nach US-GAAP stärker am Absatzmarkt als nach HGB. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum HGB u.U. höhere Wertansätze. Darüber hinaus werden bei langfristiger Auftragsfertigung Teilgewinne nach US GAAP realisiert. ("Percentage of Completion"). Langfristige Rückstellungen (>1 Jahr) werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert. Nach HGB ist das Leasingobjekt dem Leasingnehmer zuzuordnen, wenn der wirtschaftliche Charakter einem Ratenkauf unter Eigentumsvorbehalt entspricht. In der unkündbaren Grundmietzeit müssen mindestens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten gedeckt sein. Nach US-GAAP hat der Leasingnehmer das Leasingobjekt zu bilanzieren, wenn der Leasingnehmer alle wesentlichen Chancen und Risiken am Leasingobjekt trägt. Es ermöglicht dem Leasinggeber den Rückfluss des investierten Kapitals einschließlich einer entsprechenden Verzinsung. 6. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2023 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr. 17 HGB):
Zum Abschlussstichtag bestehen unrealisierte Vermögensmehrungen aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 6.899 (Vorjahr: TEUR 6.909). Da ausreichende freie Rücklagen zur Verfügung stehen, unterliegen diese Beträge nicht der Abführungssperre gemäß § 301 AktG. 7. Abführungssperren Zum Abschlussstichtag bestehen unrealisierte Vermögensmehrungen aus der Zeitwertbewertung des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 6.899 (Vorjahr: TEUR 6.909). Da ausreichende freie Rücklagen zur Verfügung stehen, unterliegen diese Beträge nicht der Abführungssperre gemäß § 301 AktG. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Bei allen dargestellten Verträgen handelt es sich um Operating-Lease, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führten. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 9. Außerbilanzielle Geschäfte Mit der Teilnahme an einem im September 2021 neu abgeschlossenen Factoring- Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Das Risiko von Forderungsausfällen ist vollständig auf den Käufer übergegangen. Daher werden die verkauften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.550 (Vorjahr TEUR 14.769) vollständig ausgebucht. Das Unternehmen hatte Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen. Die Transaktionen mit diesen nahestehenden Unternehmen resultieren aus dem normalen Lieferungs- und Leistungsaustausch, sonstigen Dienstleistungen und Transaktionen und aus der Finanzierung.
10. Ergebnisverwendung Der im Berichtsjahr vor Abführung erzielte Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 41.904.621 wird im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der JCI Beteiligungs GmbH, Ratingen ausgeglichen. 11. Nachtragsbericht Es sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.
Essen, den 01. Juli 2024 Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen Die Geschäftsführung Maik Bohlmann David Pierre Marcel Emin Peter Schiesser Entwicklung des Anlagevermögens zum 30.09.2023Johnson Controls System & Service GmbH
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Organisation und rechtliche Struktur Die Johnson Controls Systems & Service GmbH ist ein Unternehmen der Johnson Controls-Gruppe mit der Johnson Controls International plc, Cork/Irland ("JCI") als Konzernobergesellschaft. Die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB und ist an mehreren Standorten in Deutschland tätig. Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der Johnson Controls Technischer Service GmbH, Essen, der JCI Regelungstechnik Unterstützungs-Gesellschaft mbH, Essen, und York International Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim. Seit dem 1. Oktober 2006 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Johnson Controls Systems & Service GmbH (Organtochter) und der JCI Beteiligungs GmbH, Ratingen (Organmutter). Im Geschäftsjahr wurden drei verbundene Unternehmen mit der Johnson Controls System & Services verschmolzen. Die Verschmelzung der Johnson Controls Technischer Service GmbH, Essen (HRB: 26129) zum 16.12.2022 führte zu einem Verschmelzungsverlust in Höhe von TEUR 6.557, die Verschmelzung der JCI Regelungstechnik Unterstützungsgesellschaft mbH, Essen (HRB: 5126) zum 24.07.2023 führte zu einem Verschmelzungsgewinn von TEUR 395, die Verschmelzung der York Unterstützungseinrichtung GmbH, Mannheim (HRB: 1290) zum 17.08.2023 in die Johnson Controls System & Services GmbH führte zu einem Verschmelzungsgewinn in Höhe von TEUR 6.378. Zum Stichtag hält die Johnson Controls System & Services GmbH keine Anteile an verbundenen Unternehmen. Geschäftsbereich Das Geschäft der Johnson Controls Systems & Service GmbH ist überwiegend auf Kälte- und Klimatechnik, Mess-, Steuer- und Regelsysteme für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik sowie die Wartung von Anlagen und die europaweite Lieferung von MSR (Mess-, Steuer- und Regelsysteme) Komponenten ausgerichtet. Die Entwicklung dieses Geschäftes ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Baubranche abhängig, insbesondere in den Bereichen Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung. Diese erfolgen zentral in entsprechenden Gesellschaften der Johnson Controls-Gruppe. So weit die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen unsere Gesellschaft betreffen, werden diese durch Konzernumlagen an uns belastet. II. Wirtschaftsbericht A. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Das Statistische Bundesamt hat für das Jahr 2023 eine um 0,1% gesunkene Bruttowertschöpfung festgestellt. Während einige Branchen Wachstum verzeichnen konnten, musste insbesondere das produzierende Gewerbe eine sinkende Bruttowertschöpfung hinnehmen. Insgesamt belasteten vor allem die Energiekrise und geopolitische Spannungen das Investions- und Konsumklima. Zusätzlich verschlechterten sich die bisher günstigen Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen. 1
1 Microsoft Word -
Statement_PK_BIP_2023_final.docx (destatis.de)
Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen kombiniert mit gestiegenen Rohstoffpreisen setzte insbesondere die Baubranche unter Druck. Während die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 noch um 0,2% zulegen konnte, zeigte der reale Auftragseingang einen Rückgang um 5,5%. 2 Zusätzlich sinkt der ifo-Geschäftsklimaindex in der Baubranche im Geschäftsjahresverlauf weiter. Die Entwicklung zum Ende des Geschäftsjahres zeigte sich allerdings wieder etwas positiver. 3
2
BauTelegrammKonjunktur4.Vj2023_Stand_27.02.2024.pdf
(bauindustrie.de)
B. Investitionen Die Gesellschaft tätigte Neu- und Ersatzinvestitionen in Höhe von etwa TEUR 200, die sich im Wesentlichen auf die Bereiche der Betriebs- und Geschäftsausstattung und Maschinen erstreckten. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 sind keine Erweiterungsinvestitionen geplant. C. Personal und sonstige Angaben zur Unternehmensführung Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt 844 (Vorjahr 816), davon 801 Arbeiter/ Angestellte und 43 Auszubildende. Im Unternehmen existieren insgesamt 14 lokale Betriebsräte. Der Gesamtbetriebsrat setzt sich aus 23 Mitgliedern zusammen. Die Mitbestimmung in der Gesellschaft erfolgt nach dem Betriebsverfassungsgesetz. Insgesamt sind 68 Mitarbeiter in den Betriebsräten aktiv. Die Entlohnung erfolgt nach den jeweiligen Tarifvereinbarungen der Standorte. Die Gesellschaft ist auch weiterhin bemüht, Projektleiter und Techniker einzustellen, um so dem steigenden Servicebedarf der Kunden gerecht zu werden. D. Geschäftsverlauf Der bedeutsame zur internen Steuerung verwendete finanzielle Leistungsindikator des Konzerns sowie der Gesellschaft ist das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US-GAAP) ermittelte "Segment Income" (SINC). Steuerungsrelevante HGB-Zahlen sind der Umsatz und Ergebnis vor Ergebnisabführung. Das SINC beträgt im Geschäftsjahr TEUR 24.416 (Vorjahr TEUR 24.081). Vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Bilanzierung des Projektgeschäfts weicht das nach US-GAAP ermittelte und zur Steuerung genutzte SINC deutlich von dem nach HGB ermittelten Ergebnis ab. Ein weiterer finanzieller Leistungsindikator sind die Auftragseingänge. Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde ein Auftragseingangsvolumen in Höhe von TEUR 151.006 erreicht. Im Projektgeschäft unterscheiden sich die erzielten Umsätze nach § 277 HGB oft erheblich von den geplanten Umsätzen nach US-GAAP (Realisationsprinzip vs Percentage of Completion). In diesem Geschäftsjahr lagen die entsprechenden HGB-Umsätze bei TEUR 216.672 (Vorjahr TEUR 237.574). F. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 und im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -20.902 oder 8,8 % gesunken. Im Projektbereich unterteilen sich die Umsätze in die Bereiche Controls, MSR Mess-, Steuer- und Regelsysteme und Industriekälte. Im Projektgeschäft sind durch die Umsatzrealisierung erst nach finaler Abnahme der Projekte Umsatzschwankungen jederzeit möglich.
Die Bestandsveränderung von TEUR 16.981 ist im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Aufbau von Beständen der in Montage befindlichen Anlagen auf TEUR 114.711 (Vorjahr TEUR 98.522) zu sehen. Insgesamt führen die gesunkenen Umsätze und die im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 27.199 höhere Bestandsveränderung zu einer Steigerung der Gesamtleistung um TEUR 6.297 auf TEUR 233.653 (Vorjahr TEUR 227.356). Die Rohertragsmarge gegenüber der Gesamtleistung für das Geschäftsjahr 2022/2023 sinkt auf 44,7 % (Vorjahr 51,4 %). Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 13.834 oder 14,7 % gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die einmalige Auszahlung von Pensionsansprüchen im Vorjahr zurückzuführen. Die anderen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 36.506 oder 75,8 % gestiegen. Dieses resultiert im Wesentlichen daraus, dass die Management Fees und Lizenzaufwendungen bzw. Erträge im Vorjahr saldiert ausgewiesen wurden. Für das Geschäftsjahr wird im Zuge des Ergebnisabführungsvertrages ein Verlust in Höhe von TEUR 41.905 von der JCI Beteiligungs GmbH, Ratingen ausgeglichen. 2. Vermögenslage Vermögensstruktur Die Vermögenslage der Gesellschaft stellt sich nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2022/2023 hat sich die Bilanzsumme im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 15.281 oder 5,3 % erhöht. Das kurzfristige Vermögen hat sich insgesamt um TEUR 16.250 erhöht; dies resultiert vor allem aus den höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Gegenläufig haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um TEUR 4.756 vermindert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich insgesamt um TEUR 29.601 erhöht. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Forderungen aus Verlustübernahme in Höhe von TEUR 41.905 (Vorjahr TEUR 30.515) zurückzuführen. Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote ist von 51,5 % im Vorjahr auf 48,9 % zum 30. September 2023 gesunken. Der Anstieg der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus den höheren kurz- und mittelfristig fälligen erhaltenen Anzahlungen auf in Montage befindliche Anlagen und den gestiegenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.426 gestiegen. Es besteht zum Stichtag aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, sowie sonstigen Rückstellungen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind um TEUR 8.085 gestiegen. Das resultiert im wesentlichen aus der Verschmelzung der zwei Unterstützungseinrichtungen und der Übernahme der Verpflichtungen, denen kein Deckungsvermögen gegenüber steht. Die lang- und mittelfristigen sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 9.594 (Vorjahr TEUR 3.962), aus Rückstellungen für Altersteilzeit in Höhe von TEUR 5.012 (Vorjahr TEUR 4.939) und aus Gewährleistungsrückstellungen in Höhe von TEUR 882 (Vorjahr TEUR 1.181) zusammen. Das kurzfristige Fremdkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 11.854 gestiegen. Im kurzfristigen Fremdkapital sind sonstige Personalrückstellungen von TEUR 7.088 (Vorjahr TEUR 6.884) enthalten. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus den erhaltenen Anzahlungen für in Montage befindlichen Anlagen. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft sowie die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds lassen sich anhand der nachfolgenden Cashflow-Analyse darstellen. Abweichend zur Darstellung nach DRS 21 werden Cash Pool-Forderungen und -Verbindlichkeiten im Finanzmittelfonds berücksichtigt. Die Darstellung des Cashflows beruht auf internen Berechnungen und weicht von der Darstellung nach DRS 21 ab.
Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt die kurzfristigen Bankguthaben wieder. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist vor Allem geprägt durch die gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, den gestiegenen Rückstellungen für Pensionen und den anstieg der erhaltenen Anzahlungen für in montage befindliche Anlagen. In diesem Jahr resultiert der Cash Flow aus Investitionstätigkeit hauptsächlich aus Investitionen im Wesentlichen aus den erhaltenen Zinszahlungen für ein an ein verbundenes Unternehmen gewährtes Darlehen. Die Entwicklung des Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen daraus, dass die Gesellschaft als Cash-Pool-Master nur noch die Banksalden der Konten der Johnson Controls Systems & Service GmbH bei der Commerzbank AG verwaltet. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft in das Cash-Management der Johnson Controls-Gruppe eingebunden ist und neben den für das Projektgeschäft erhaltenen Anzahlungen bei Bedarf auch über Konzerngesellschaften finanziert wird. Des Weiteren werden im Zuge des Risikomanagements die Zahlungsziele der Lieferanten und der Kunden überprüft und falls nötig Handlungsszenarien entwickelt, um die Liquidität sicherzustellen. III. Nachhaltigkeitsberichterstattung A. Mitarbeiterentwicklung JCI unterstützt und entwickelt die Stärken und die persönliche berufliche Laufbahn der Mitarbeiter durch diverse Maßnahmen. Denn ",Karriere" und "Erfolg" sind persönliche Pläne, die von den individuellen Zielen und Wünschen jedes einzelnen Mitarbeiters geprägt sind. Talententwicklung beginnt mit der Unterstützung des Bewusstseins für die berufliche Laufbahn des Mitarbeiters und der Orientierung. In Europa bietet JCI mit Hilfe unserer HR-Manager und -Spezialisten Seminare zur "Orientierung zum beruflichen Werdegang" an. Dabei ist es das Ziel, dass jeder die Position findet, die sie oder ihn begeistert und in der die persönlichen Stärken entfaltet werden können. Zudem sind alle JCI-Mitarbeiter angehalten, im Rahmen kontinuierlicher Reviews ihre persönlichen Zielvorgaben und Entwicklungsziele zu definieren und auch zu überprüfen. Diese werden im Sinne einer gerechten Beurteilung halbjährlich bestätigt oder angepasst. Vierteljährliche Talent-Reviews ermöglichen es, die besten Kandidaten für Entwicklungsmaßnahmen in neuen Aufgabenbereichen zu bestimmen. Die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen beschäftigte im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 844 Mitarbeiter (Vorjahr: 816 Mitarbeiter). Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Zuwachs um 28 Mitarbeiter. Die Gesellschaft ist bemüht, weitere Projektleiter und Techniker einzustellen, um so dem steigenden Servicebedarf der Kunden gerecht zu werden. B. Arbeitsschutz Die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen ist sich ihrer gesellschaftsrechtlichen Verantwortung bewusst. Arbeitnehmerbelange und Arbeitsschutz stehen im Zentrum des täglichen Wirkens und werden durch ein konzerninternes Arbeitsschutz-Programm (Zero Harm) zur Unfallvermeidung bei Mitarbeitern umgesetzt. Die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen legt auch sehr großen Wert auf vorbeugenden Gesundheits- und Arbeitsschutz. Größere Unfälle hat es seit längerem nicht mehr gegeben. Sicherheitsregeln und Sicherheitspläne werden laufend überwacht und kommuniziert. Die JCI-Vorschriften zum Arbeitsschutz richten sich nach den Vorgaben des Arbeitssicherheitsmanagementsystems OHSAS 18001. C. Chancengleichheit / Erklärung zur Unternehmensführung- Frauenquote Chancengleichheit sowie eine von Vielfalt geprägte Belegschaft haben für JCI einen hohen Stellenwert. Dazu wurde das "Women's Growth Network" (WGN) ins Leben gerufen. Dieses Netzwerk setzt sich für die Wertschätzung, Entwicklung und den beruflichen Aufstieg von Frauen ein - im Sinne der Stärkung des Unternehmenserfolgs. Im WGN können Frauen weltweit mit anderen Kolleginnen aus sämtlichen Bereichen des JCI-Konzerns in den Dialog treten, Erfahrungen und Ideen austauschen, an Netzwerkveranstaltungen teilnehmen, Fähigkeiten zur persönlichen und beruflichen Entwicklung erweitern; gleichzeitig gibt das Netzwerk den Frauen ein Forum und eine Stimme für relevante Themen. Die Geschäftsführung der Gesellschaft besteht momentan aus drei Geschäftsführern, davon keine Frauen. Laut Gesellschafterversammlung wurde für den Frauenanteil in der Geschäftsführung eine Zielgröße von Null im Gesamtgremium festgelegt. Die Festsetzung der Zielgröße Null erfolgt bis zum 30. September 2024. Begründung für die Festlegung der Zielgröße von Null: Die Gesellschaft und die Gesellschafter sind Teil der Johnson Controls International Gruppe, welche in Deutschland gesellschaftsübergreifend strukturiert ist. Es besteht eine Vielzahl von operativ und nicht operativ tätigen Gesellschaften. Das bedeutet, dass bestimmte Leitungsfunktionen zwar innerhalb einer Matrix-Struktur der Johnson Controls International Gruppe wahrgenommen werden, die betreffenden weiblichen Führungspersonen aber nicht notwendigerweise auch bei derjenigen Gesellschaft angestellt sind, für die sie entsprechende Leitungsfunktionen wahrnehmen und für die die spezielle gesetzliche Verpflichtung gilt, Zielquoten für den Frauenanteil in der Geschäftsführung festzulegen. Darüber hinaus ist in den kommenden Jahren eine Umorganisation der Geschäftsstrukturen in Deutschland geplant, so dass gewisse Funktionen innerhalb der Johnson Controls International Gruppe in Deutschland zukünftig möglicherweise neu allokiert werden. Zudem ist eine Konsolidierung der Gesellschaften in Deutschland geplant, die sich möglicherweise zusätzlich auf Funktionen und Führungspositionen innerhalb der Johnson Controls International Gruppe in Deutschland auswirken wird. Vor diesem Hintergrund macht daher derzeit eine Festlegung auf eine bestimmte Zielquote zum Frauenanteil in der Geschäftsführung auf der Ebene der Gesellschaft wenig Sinn. Im Übrigen wird verwiesen auf die Diversity Grundsätze der Johnson Controls International Gruppe, die unter anderem die Förderung von weiblichem Führungsnachwuchs und die Erhöhung der Anzahl von weiblichen Führungspersonen zum Ziel hat. Diese gelten auch für die deutschen Konzerngesellschaften. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat die Zielgröße für den Frauenanteil und Fristen für die beiden oberen Führungsebenen festgelegt. Als sog. "erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung" gelten Regionalleiter sowie Bereichsleiter. Als sog. "zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung" gelten Abteilungsleiter. Auf der ersten Leitungsebene wurde die Zielgröße Null bis 30. September 2024 festgelegt. Auf der zweiten Leistungsebene wurde die Zielgröße von drei Frauen bis zum 30. September 2024 festgelegt. Begründung für die Festlegung der Zielgrößen: Die Gesellschaft ist Teil der Johnson Controls International Gruppe, die in Deutschland gesellschaftsübergreifend strukturiert ist. Es besteht eine Vielzahl von operativ und nicht operativ tätigen Gesellschaften. Das bedeutet, dass bestimmte Leitungsfunktionen zwar innerhalb einer Matrix-Struktur der Johnson Controls International Gruppe wahrgenommen werden, die betreffenden weiblichen Führungspersonen aber nicht notwendigerweise auch bei derjenigen Gesellschaft angestellt sind, für die sie entsprechende Leitungsfunktionen wahrnehmen und für die die spezielle gesetzliche Verpflichtung gilt, Zielquoten für den Frauenanteil in der Geschäftsführung festzulegen. Darüber hinaus ist in den kommenden Jahren eine Umorganisation der Geschäftsstrukturen in Deutschland geplant, so dass gewisse Funktionen innerhalb der Johnson Controls International Gruppe in Deutschland zukünftig möglicherweise neu allokiert werden. Zudem ist eine Konsolidierung der Gesellschaften in Deutschland geplant, die sich möglicherweise zusätzlich auf Funktionen und Führungspositionen innerhalb der Johnson Controls International Gruppe in Deutschland auswirken wird. Vor diesem Hintergrund macht daher derzeit eine Festlegung auf eine bestimmte Zielquote zum Frauenanteil in der Geschäftsführung auf der Ebene der Gesellschaft wenig Sinn. Im Übrigen wird verwiesen auf die Diversity Grundsätze der Johnson Controls International Gruppe, die unter anderem die Förderung von weiblichem Führungsnachwuchs und die Erhöhung der Anzahl von weiblichen Führungspersonen zum Ziel hat. Diese gelten auch für die deutschen Konzerngesellschaften. D. Umwelt JCI misst dem Schutz der Umwelt und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen hohe Bedeutung zu. Der Konzern beteiligt sich an einer Umweltkampagne, die das Ziel hat, den weltweiten Energieverbrauch zu reduzieren und damit die Freisetzung von Treibhausgasen zu verringern. Die Gesellschaft hat das sogenannte EHS Managementsystem installiert (Environmental, Health, Safety). Hiermit soll sichergestellt werden, dass eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitssicherheit und des Gesundheits- und Umweltschutzes erfolgt. Die Geschäftsführung gibt jährlich Vorgaben, welche Verbesserungen qualitativ und quantitativ anzustreben sind. Über einen EHS Koordinator werden die Mitarbeiter, aber auch Subunternehmer in den Entwicklungsprozess eingebunden. Nachhaltigkeit Johnson Controls unternimmt erhebliche Anstrengungen, um die Umweltbelastung infolge seiner Geschäftstätigkeit so weit wie möglich zu reduzieren, für seine Kunden und zukünftige Generationen Lösungen zu entwickeln, die sich durch geringeren Energieverbrauch und Ressourcenschonung auszeichnen, und neue Wege hin zu einem gesunden, kohlenstoffneutralen kommunalen Umfeld zu ebnen. Johnson Controls schaffte es im weltweiten Index des CDP unter die besten 12 % der klimafreundlichen Unternehmen, wurde kürzlich in die Honoree List der World's Most Ethical Companies® aufgenommen und von Corporate Knights als eins der 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit eingestuft. George Oliver, Chairman und CEO von Johnson Controls, ist gleichzeitig Vorsitzender des Business Roundtable Energy und Environment Committee, wo er Richtlinien zum Umweltschutz und für eine maximale Nutzung nachhaltiger Energieoptionen auf den Weg bringt. In diesem Jahr gab Johnson Controls die Anerkennung seiner ambitionierten Emissionssenkungsziele durch die Science Based Targets Initiative (SBTil) bekannt: Die Emissionen der Wertschöpfungskette von Johnson Controls stehen im Einklang mit den branchenüblichen Best Practices. Die Nachhaltigkeitsbestrebungen von Johnson Controls beinhalten:
4 www.sensormatic.com/de, Whitepaper zur
Nachhaltigkeit, Seite 5
Kundenzufriedenheit Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde das Programm zur Kundenzufriedenheit von Johnson Controls weiter fortgesetzt. Sowohl die Großkundenbefragung als auch die Zufriedenheitsabfragen zur den Serviceleistungen und zum Kaufprozess wurden erneut durchgeführt. IV. Chancen- und Risikobericht sowie Prognosebericht A. Risikomanagementsystem Das Ziel des Risikomanagements ist es, die Risiken durch den Einsatz geeigneter Kontroll- und Managementsysteme zu begrenzen. Nachstehend erfolgt eine Aufstellung der identifizierten wesentlichen Risiken und Chancen, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen beeinflussen können. Alle JCI-Gesellschaften unterliegen einem kontinuierlichen Überwachungsprozess, um sie bei Bedarf zeitnah zu unterstützen und deren Profitabilität sicherzustellen. Bestandteil dieses Systems sind eine Geschäftsplanung mit einem stets aktuell detaillierten Berichtswesen, Projektcontrolling und internem Überwachungssystem, unterstützt durch umfassende Beratung über mögliche Risiken des Steuer-, Wettbewerbs- und Kartellrechts durch interne und externe Experten.
Die Risikobewertung in Rahmen einer Matrix wurde für die Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen auf Einzelgesellschaftsbasis vorgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Risikoeinschätzung im Wesentlichen unverändert. B. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Wesentlicher Bestandteil unseres Geschäftes ist die Durchführung von Projekten in den Bereichen Mess- und Regeltechnik sowie Kälte- und Klimatechnik als auch die Durchführung und weiterer Entwicklung des daraus folgenden Service- und Ersatzteilgeschäftes. Es wird angestrebt, im Bereich der Projekte über die Akquisition neuer Kunden oder neuer Projekte mit bereits vorhandenen Kunden das Geschäftsvolumen der Gesellschaft insgesamt profitabel zu steigern. Hier könnte das zunehmende Kosten- und Umweltbewusstsein der Betreiber bzw. Nutzer von Wirtschaftsbauten Chancen für die Gesellschaft eröffnen. Wir gehen in Zukunft von einer Steigerung der Nachfrage nach energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten bzw. Anlagen aus, die sowohl Neuinvestitionen als auch die Verbesserung bestehender Anlagen betreffen. Dem wird auch durch die europäische Gesetzgebung Nachdruck verliehen. Auch im Produktgeschäft mit Großhändlern, Produktverwendern sowie OEM-Kunden wird ein Wachstumspotential durch eine immer stärkere Automatisierung in Gebäuden gesehen. Durch Umsetzen von Niederlassungsstrukturen, klaren Verantwortlichkeiten sowie aktiven Maßnahmen im Risikomanagement wurde das Unternehmen nachhaltig auf eine potenzielle Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Situation vorbereitet. Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenziertere Betrachtung der folgenden Risikokategorien:
Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken in absteigender Reihenfolge identifiziert:
Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering bis mittel ein. Dem Risiko, das sich aus Rückgängen der Investitionsneigung in der Industrie sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden und Lieferanten wird durch Umstrukturierungen im Abwicklungs- und Risikorahmen eines Geschäftsbereiches und einer fortlaufenden Überwachung und Planung entgegengewirkt. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der Konjunktur in der deutschen Bauwirtschaft und den Investitionen in der Industrie abhängig. Die Auswirkungen der gestiegenen Energiekosten und der zeitweise stark gestiegenen Inflationswerte lassen sich weder hinsichtlich des Zeitpunktes noch hinsichtlich des Ausmaßes auf die einzelnen Bereiche des Geschäftes der Gesellschaft verlässlich abschätzen. Dem Insolvenzrisiko bei Kunden wird durch ein zeitnahes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Es wird versucht, der Abhängigkeit von Kunden durch Erweiterung des Kundenkreises entgegenzuwirken. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko bei Kunden einer gesonderten Überwachung durch das Management. Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen wir hochqualifizierte Manager und Mitarbeiter einstellen, halten und weiterbilden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und -kapazitäten und dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können wir unsere Ziele erreichen und den strategischen Plan ausführen. Das Fehlen von qualifiziertem Personal (speziell von Technikern) hätte mittlere Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit. Dieser Entwicklung des Fachkräftemangels wird mit einem verstärkten Ausbildungsprogramm begegnet. Sukzessive sollen über mehrere Jahre steigende Ausbildungszahlen sowohl im technischen wie kaufmännischen Bereich generiert werden. Negativ für die künftige Entwicklung der Gesellschaft könnten sich vor allem hohe Tarifabschlüsse auswirken. Als Gesamtaussage zur zukünftigen Entwicklung ist festzustellen, dass trotz des weiterhin als schwierig einzuschätzenden wirtschaftlichen Umfelds eine positive Entwicklung gesehen wird. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. C. Prognosebericht Im Hinblick auf die aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Lage ist es für uns schwierig, die genauen Auswirkungen für die Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr zu prognostizieren. Ein besonderes Risiko stellen dabei die wirtschaftliche Lage in Deutschland, steigenden Energiepreise sowie Lieferengpässe dar. Wir gehen für das Geschäftsjahr 2023/2024 von steigenden Umsätzen aus. Sowohl das Geschäft mit Komponenten als auch unser Servicebereich sollten nach unserer Einschätzung zeitversetzt von einer Verbesserung der Auftragslage im Projektgeschäft profitieren können. Auch für das für uns steuerungsrelevante SINC nach US-GAAP Zahlen gehen wir von einem leichten Anstieg gegenüber dem Berichtsjahr aus. Für die steuerungsrelevanten HGB Zahlen Umsatz und Ergebnis vor Ergebnisabführung gehen wir von stabilen Umsätzen im Geschäftsjahr 2023/24 und einem leicht verbesserten Ergebnis aus.
Essen, den 01. Juli 2024 Johnson Controls Systems & Service GmbH, Essen Die Geschäftsführung Maik Bohlmann David Pierre Marcel Emin Peter Schiesser BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Johnson Controls Systems & Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Johnson Controls Systems & Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johnson Controls Systems & Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 19. Juli 2024 Breidenbach
und Partner PartG mbB
Knöller, Wirtschaftsprüfer Wendlandt, Wirtschaftsprüfer |
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