MAX Facility Management UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseAllgemeine Gebäudereinigung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Akihiko Kawashima seit 4.3.2019 | Geschäftsführer |
Norihiro Koike seit 4.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kabushikigaisha Saki Corporation | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saki Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Saki Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Saki Europe GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saki Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Hinweis auf Erstprüfung Der Jahresabschluss der Saki Europe GmbH, München, für das vorhergehende Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022, der die Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 bildet, wurde nicht geprüft. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist diesbezüglich nicht modifiziert.
München, den 24. Januar 2025 EY
GmbH & Co. KG
Horbach, Wirtschaftsprüfer BILANZAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Das Unternehmen wird gemäß § 267 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft eingestuft. Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB wird zum Teil Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2. Angaben zur Gesellschaft gemäß Registergericht Firma gemäß Registergericht: Saki Europe GmbH Registereintrag: Handelsregister B, Amtsgericht München, HRB 187004 Sitz der Gesellschaft: Landsberger Straße 183, 80687 München 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden waren im Wesentlichen maßgeblich für die Erstellung des Jahresabschlusses und sind unverändert zum Vorjahr: Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer
Geringwertige Vermögensgegenstände mit Netto-Anschaffungskosten bis zu 1.000,00 EUR werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Schwer verkäufliche Vorräte werden auf niedrigere beizulegende Werte abgeschrieben. Forderungen werden zunächst mit ihrem Nennbetrag bewertet. Forderungen werden nach Abzug von Wertberichtigungen zu ihrem realisierbaren Wert angesetzt. Zuführungen zu den Wertberichtigungen werden ergebniswirksam verbucht. Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag betreffen. Latente Steuern berücksichtigen temporäre Differenzen zwischen handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Höhe der resultierenden Steuerforderungen oder -verbindlichkeiten wird zu den Steuersätzen bewertet, die in dem Jahr gelten, in dem die Differenz entsteht. Der Steuersatz betrug 2023 21 % und 2022 19 % und galt für die Tschechische Republik, da wesentliche latente Steuerpositionen aus den Aufzeichnungen der Saki Europe Zweigniederlassung in Tschechien stammen. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet und der aktivische Überhang gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB in der Bilanz ausgewiesen. Fremdwährungsgeschäfte: Vermögengegenstände und Verbindlichkeiten, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten in Fremdwährung ausgewiesen sind, werden entweder zu internen monatlichen Wechselkursen (Verkaufsrechnungen) oder im Fall von Eingangsrechnungen für Gemeinkosten, die ursprünglich in CZK (Tschechische Kronen) denominiert sind, mit dem Jahreskurs des ersten Geschäftstags des jeweiligen Jahres in EUR umgerechnet. Zum Bilanzstichtag wurden monetäre Posten zu den am 31. Dezember veröffentlichten Wechselkursen angepasst. Realisierte und unrealisierte Kursgewinne und -verluste wurden in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Jahres einbezogen. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Anhang zur Bilanz Anlagevermögen - Sachanlagevermögen ANSCHAFFUNGSKOSTEN (EUR)
WERTBERICHTIGUNGEN UND KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
Vorräte Zum 31. Dezember 2023 und 2022 umfassen die Warenbestände in Höhe von 3.420.265,19 EUR bzw. 3.317.412,15 EUR gekaufte Bestände an Waren (Maschinen und Ersatzteile). Überbestände, veraltete und schwer verkäufliche Bestände wurden auf ihren geschätzten realisierbaren Nettoerlös abgeschrieben, wobei ein Wertberichtigungskonto verwendet wurde. Die Wertberichtigung wurde auf Basis einer Analyse der Bestandsnutzung, des Umschlags und der Marktgängigkeit der einzelnen Bestandspositionen ermittelt. Zum 31. Dezember 2023 und 2022 sah die Geschäftsführung keinen Anlass, eine Wertberichtigung gegen Vorräte vorzunehmen. Forderungen Wertberichtigungen auf ausstehende Forderungen, die als zweifelhaft eingestuft werden, wurden ergebniswirksam vorgenommen. Die Bewertung basiert auf einer Altersanalyse und der Einbringlichkeit der einzelnen Forderungsposten. Zum 31. Dezember 2023 und 2022 sah die Geschäftsführung keinen Grund, Wertberichtigungen auf Forderungen zu bilden. Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und 2022 in Höhe von 27.638,12 EUR bzw. 18.641,33 EUR ausgewiesen. Der Saldo enthält Beträge für Dienstleistungen, die an das Mutterunternehmen Saki Corporation, Tokio, Japan, erbracht wurden. Alle Forderungen sind kurzfristig. Latente Steuern Zum 31. Dezember 2023 und 2022 hat das Unternehmen latente Steueransprüche in Höhe von 32.635,25 EUR bzw. 28.203,40 EUR ausgewiesen. Die latente Steuer wurde auf Basis der temporären Differenzen zwischen der handelsrechtlichen und steuerlichen Bewertung der Rückstellungen berechnet. Der größte Teil ist auf die unterschiedliche Bewertung von Rückstellungen für jährliche Mitarbeiterbonuszahlungen zurückzuführen. Rückstellungen Rückstellungen wurden ausschließlich für jährliche Mitarbeiterbonuszahlungen gebildet. Verbindlichkeiten Zum 31. Dezember 2023 und 2022 resultieren alle Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen im gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Sonstige Verbindlichkeiten in Bezug auf Steuern zum 31. Dezember 2023 und 2022 betreffen insbesondere Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und Körperschaftsteuer. Sonstige Verbindlichkeiten enthalten außerdem Gehaltsverbindlichkeiten (Lohnverbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern, Lohnsteuer sowie Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub). Alle Verbindlichkeiten sind kurzfristig. 5. Anhang zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse: Die Aufschlüsselung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar (in EUR):
Ein Großteil der Umsatzerlöse entfällt auf Kunden aus der Automobilindustrie in Ländern der Europäischen Union. Sonstige betriebliche Aufwendungen umfassen insbesondere Verkaufsprovisionen, Logistikkosten, Mietkosten für Betriebsräume, Konzerngebühren und sonstige für Produktionsunternehmen übliche Dienstleistungen. Die Wechselkursdifferenzen, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sind, stellen sich wie folgt dar (in EUR):
6. Sonstige Angaben Anzahl der Beschäftigten
In den Jahren 2022 und 2023 waren die Geschäftsführer der Saki Europe GmbH:
BEPS Säule II Das Unternehmen ist in Ländern tätig, die bis zum Berichtsstichtag Mindeststeuergesetze gemäß den Anforderungen der OECD ("Säule-II-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze gelten für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2023 beginnen. Das Unternehmen hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze analysiert und erwartet hieraus keine wesentlichen Auswirkungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und aus Miet- und Operating- Leasingverträgen resultieren, belaufen sich auf insgesamt 167.419,06 EUR (Vorjahr: 300.556,49 EUR). Alle Verpflichtungen haben eine verbleibende Laufzeit von bis zu 5 Jahren. Vergütung der Geschäftsführer Hinsichtlich der Managementstruktur wurde von der Erleichterung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Konzernzugehörigkeit Die Muttergesellschaft der Saki Europe GmbH ist die Saki Corporation. Die oberste Muttergesellschaft der Saki Corporation-Gruppe ist DMG MORI Co., Ltd., Japan, die den die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Saki Europe GmbH ist in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft Saki Corporation, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am eingetragenen Sitz der Saki Corporation verfügbar: DMG MORI Tokyo Digital Innovation Center, Edagawa 3-1-4, Koto-ku, Tokyo, 135-0051, Japan. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 haben könnten. Vorschlag zur GewinnverwendungFolgende Gewinnverwendung wird vorgeschlagen: Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2022: 2.958.590,39 EUR. Jahresüberschuss für das Jahr 2023: 388.308,35 EUR. Der Gesamtbetrag in Höhe von 3.346.898,74 EUR wird auf neue Rechnung in die anderen Gewinnrücklagen übertragen.
München, 18. Dezember 2024 SAKI Europe GmbH Koike Norihiro, Geschäftsführer Kawashima Akihiko, Geschäftsführer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023I. Allgemeine Informationen Die Saki Europe GmbH (im Folgenden "das Unternehmen") mit Sitz in München, Handelsregisternummer HRB 187004, ist eine Tochtergesellschaft der Saki Corporation, Tokio, Japan, einem Hersteller von automatisierten Inspektionssystemen für die Elektronikmontage. Die Saki Corporation bietet ein umfassendes Portfolio an Inspektionsmaschinen für SPI (Solder Paste Inspection), AOI (Automated Optical Inspection) und AXI (Automated X-ray Inspection), die eine zuverlässige Qualitätssicherung vom SMT (Surface Mounted Technology)-Prozess bis zu bedrahteten Bauteilen gewährleisten. Die Saki Europe GmbH vertreibt die Produkte ihrer Muttergesellschaft und bietet Installations-, Service- und Supportleistungen für Kunden an, hauptsächlich im europäischen Markt. Elektronische Module sind das Herzstück der zunehmend digitalen und vernetzten Welt. Sie werden nicht nur in Autos, Flugzeugen, Smartphones, Personalcomputern sowie in den Basisstationen und Datenservern benötigt, die diese Dienste unterstützen, sondern sind auch von entscheidender Bedeutung für eine effiziente Energienutzung angesichts der immer ernster werdenden Umweltprobleme. Durch die Vermeidung von Defekten und die Sicherstellung von qualitativ hochwertiger Fertigung trägt die Saki-Gruppe zur Verwirklichung einer nachhaltigen Gesellschaft bei. Die Saki Europe GmbH unterhält eine Zweigniederlassung, die Saki Europe, organizační složka, mit Sitz in der Tschechischen Republik, Anschrift: Severní 334, Ořech, 252 25, Identifikationsnummer 01858513, eingetragen unter der Aktennummer A 76195 beim Stadtgericht in Prag. II. Makroökonomische und branchenspezifische Rahmenbedingungen Der globale Markt für Surface Mount Technology (SMT) hat in den letzten Jahren ein erhebliches Wachstum verzeichnet, getrieben durch die steigende Nachfrage nach kleineren, leichteren und effizienteren elektronischen Geräten in verschiedenen Industriezweigen (Quelle: Global SMT Market Report, veröffentlicht im März 2024). Nach Einschätzung der Geschäftsführung war das Jahr 2023 jedoch sowohl für den EU- als auch den deutschen Markt wirtschaftlich herausfordernd. Der größte Teil des Industriesektors befand sich weiterhin in einer schwachen Phase, geprägt von einem schwierigen Wettbewerbsumfeld und den Folgen der gestiegenen Energiekosten in Deutschland. Die Inflation in Deutschland war rückläufig und sank im Jahr 2023 auf einen Jahresdurchschnitt von 6,1 %, bevor sie im Jahr 2024 auf 2,7 % zurückgehen wird (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2023). Laut dem Monatsbericht der Deutschen Bundesbank vom Dezember 2023 wird die deutsche Wirtschaft Anfang 2024 voraussichtlich auf einen Wachstumspfad zurückkehren, da erste Anzeichen für eine leichte Verbesserung erkennbar sind (Quelle: Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2023). III. Geschäftsentwicklung Das Jahr 2023 war für das Unternehmen erfolgreich. Die Saki Europe GmbH konnte in neue Märkte im Bereich der Elektromobilität und der Automobilindustrie im Allgemeinen eintreten. In diesen Segmenten hat sich der Umsatz beschleunigt. Das Unternehmen hat seine Marktposition im Bereich der Röntgeninspektion von Leistungsmodulen gestärkt, was in den kommenden Jahren zusätzliche Umsätze bringen könnte. Die erfolgreichsten Vertriebsregionen waren Deutschland, Italien, Ungarn, Tschechien und Bulgarien. IV. Ertragslage Trotz sich verschlechternder Marktbedingungen wurden die Umsatzerwartungen erfüllt und konnten im Vergleich zum Vorjahr um 8,68 % gesteigert werden. Die Hauptmärkte für Maschinen, Ersatzteile und zugehörige Dienstleistungen befinden sich in den EU-Ländern, mit einem signifikanten Beitrag der Kunden, wie im vorigen Abschnitt beschrieben. Der Bruttogewinn (Umsatzerlöse abzgl. Materialaufwand) erhöhte sich um 278 Tsd. EUR aufgrund einer leichten Verbesserung des Umsatzkostenverhältnisses (Materialaufwand in Relation zu Umsatzerlöse) um 0,17 %-Punkte (78,86 % im Vergleich zu 79,03 % im Vorjahr). Der Bruttogewinn beläuft sich auf 3.182 Tsd. EUR (Vorjahr: 2.904 Tsd. EUR). Die Personalaufwandsquote verschlechterte sich um 0,50 %-Punkte (8,19 % aktuelles Jahr, 7,69 % Vorjahr). Der Hauptgrund dafür liegt in der gestiegenen Inflation, die sich teilweise in der Gehaltserhöhung des aktuellen Jahres widerspiegelt. Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr beliefen sich auf 1.233 Tsd. EUR (Vorjahr: 1.065 Tsd. EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen erhöhten sich um 28,03 %. Dies umfasst hauptsächlich höhere Marketingkosten in Höhe von 80 Tsd. EUR (Teilnahme an der internationalen Messe "Productronica 2023" in München), höhere externe Dienstleistungen des Mutterunternehmens (Weiterbelastung der unterstützenden Vertriebs- und Logistikdienstleistungen direkt aus Japan, Erhöhung um 53 Tsd. EUR), gestiegene Prüfungskosten in Höhe von 36 Tsd. EUR (hauptsächlich aufgrund der erstmaligen Pflichtprüfung der Gesellschaft) sowie höhere Verkaufsprovisionen, die auf Grundlage von Verträgen mit Vertriebspartnern gezahlt wurden, in Höhe von 34 Tsd. EUR. Da die Betriebsausgaben ständig unter strenger Kontrolle stehen, wurden einige von ihnen im Vergleich zum Vorjahr reduziert (Büromaterialien um 25 Tsd. EUR, Aus- und Weiterbildungskosten um 10 Tsd. EUR, Kommunikationskosten um 3 Tsd. EUR). Die laufenden Steueraufwendungen verringerten sich entsprechend dem Rückgang des Ergebnisses, jedoch enthält der Betrag für das Berichtsjahr die endgültige Zahlung einer Rückstellung aus dem Vorjahr in Höhe von 104 Tsd. EUR. Der Jahresüberschuss liegt um 311 Tsd. EUR unter dem des Vorjahres, vor allem begründet durch die im Vergleich zur Entwicklung der Umsatzerlöse überproportional gestiegenen sonstigen betrieblichen - und Steueraufwendungen. V. Vermögenslage
Im Geschäftsjahr 2023 stieg die Bilanzsumme um 447 Tsd. EUR auf 7.385 Tsd. EUR (2022: 6.939 Tsd. EUR). Der Hauptgrund dafür war der Anstieg des Umlaufvermögens (einschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) um 608 Tsd. EUR auf 3.635 Tsd. EUR (2022: 3.027 Tsd. EUR), was dem höheren Umsatz im letzten Monat des Geschäftsjahres 2023 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres entspricht. Weiterhin erhöhte sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss von 388 Tsd. EUR auf 3.677 Tsd. EUR (2022: 3.289 Tsd. EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 78 Tsd. EUR auf 2.887 Tsd. EUR (2022: 2.809 Tsd. EUR). Die Eigenkapitalquote belief sich zum 31.12.2023 auf 49,79 % und zum 31.12.2022 auf 47,41 %. VI. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen konzentriert sich auf die folgenden zwei bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren:
*) EBIT = Umsatz abzüglich Aufwendungen
ohne Steuern und Zinsen
Der Rückgang des EBIT im Vergleich zur Umsatzsteigerung ist hauptsächlich auf die höheren Betriebsausgaben für Marketingdienstleistungen (Messeauftritt "Productronica 2023" in Deutschland), externe Berater- und Prüfungsdienstleistungen sowie den höheren Anteil der von der SAKI Corporation an die SAKI Europe GmbH erbrachten Dienstleistungen zurückzuführen. VII. Gesamtbeurteilung Unter Berücksichtigung der Entwicklungen in der globalen Wirtschaftssituation und unter Einbeziehung der allgemeinen Rahmenbedingungen bewerten wir das Jahr 2023 positiv. Trotz des Rückgangs des Jahresergebnisses im Jahr 2023 betrachtet die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens als stabil. VIII. Finanzierung Das Unternehmen wird hauptsächlich durch kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Saki Corporation finanziert (2023: 2.887 Tsd. EUR / 2022: 2.809 Tsd. EUR). Zum Bilanzstichtag beliefen sich die liquiden Mittel auf 257 Tsd. EUR (Vorjahr: 487 Tsd. EUR). IX. Prognosebericht Die erwartete steigende Nachfrage nach "Inline"-automatisierten 3D-Röntgeninspektionssystemen hat sich im Jahr 2023 bestätigt. Daher stieg der Auftragsbestand der SAKI Europe GmbH für diese Geräte. Die Lieferung dieser Projekte wird im Q1 2024 oder Q2 2024 erwartet und dann als Umsatzerlöse gebucht, was zu guten Ergebnissen im Geschäftsjahr 2024 führen dürfte. Zudem plant das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024, neue globale Schlüsselkunden zu gewinnen, um den Verkauf von 3D-Röntgensystemen weiter zu steigern. Das zentrale Ziel des Gesamtgeschäftsplans für das folgende Jahr ist eine Erhöhung des EBIT um 5 %.
X. Chancen- und Risikobericht Obwohl das Unternehmen im Jahr 2023 ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnete, sind gewisse Risiken, die aus dem Zielmarktsegment resultieren, zu berücksichtigen. Derzeit verfügt das Unternehmen über kein lokal implementiertes Risikomanagementsystem. Potenziell bedeutende Risiken werden jedoch durch das globale Risikomanagementsystem der Saki Corporation überwacht. Ab 2025 plant das Unternehmen die Einführung des Risikomanagementsystems der DMG MORI Co., Ltd., Tokio, Japan, (oberste Konzernmuttergesellschaft) die über eine eigene Abteilung für Risikomanagement verfügt und ebenfalls das Risikomanagement für ihre Tochtergesellschaften übernehmen wird. Risiken sind grundsätzlich als mögliche negative Abweichung von der Ergebnisprognose für das jeweilige Geschäftsjahr definiert, wohingegen Chancen als positive Abweichung von der Ergebnisprognose zu verstehen sind. Wir bewerten Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und ihren möglichen finanziellen Auswirkungen. Unser Startpunkt in der Risikoberichterstattung ist dasjenige Risiko mit der größtmöglichen negativen Bedeutung. Aus Vertriebsperspektive zeigt die allgemeine Marktsituation, insbesondere in den Bereichen Automobil und automobilnahen Feldern, erste Anzeichen einer Abschwächung, die auf eine niedrige Endkundennachfrage zurückzuführen ist. Daraus ergibt sich ein Risiko eines geringeren Auftragseingangs, was zu einem Umsatzrückgang in diesem Bereich von bis zu 30 % führen könnte. Dies veranlasst das Unternehmen, seine Aktivitäten neu zu strukturieren und den Fokus auf andere Bereiche wie Industrie, Medizintechnik, Verteidigung oder allgemeine EMS-Unternehmen (Electronic Manufacturing Services) zu richten. Hierdurch entstehen Chancen, den Großteil unserer Vertriebs- und Technologie-Ressourcen aktiv auf größere EMS-Unternehmen auszurichten. Da das Unternehmen langfristig die Diversifizierung seiner Zielmärkte anstrebt, kann das oben genannte Risiko als mittleres Risiko eingestuft werden. Die Marktabschwächung wird sich auch auf die Bestandsniveaus auswirken, die sorgfältig kontrolliert werden müssen, um dennoch die Lieferzeiterwartungen unserer Kunden zu erfüllen. Eine der Chancen, die das Unternehmen sieht, besteht darin, einen Teil der Maschinenproduktion hier in der EU zu lokalisieren. Ein weiteres, damit zusammenhängendes Risiko ist der Marktpreisverfall. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, arbeitet das Unternehmen an Softwareoptionen mit höherem Mehrwert, die den Rückgang der Maschinenpreise kompensieren könnten. Durch die konsequente Einhaltung der IT-Sicherheitsrichtlinien der Saki Corporation zielen wir darauf ab, das Risiko von IT-Infrastruktur-Angriffen zu minimieren, die unser Tagesgeschäft und potenziellen Datenverlust beeinflussen könnten. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts sind für das Jahr 2024 keine Risiken erkennbar, die einzeln oder im Zusammenspiel mit anderen Risiken die Fortführung des Unternehmens gefährden könnten.
München, 18. Dezember 2024 SAKI Europe GmbH Koike Norihiro, Geschäftsführer Kawashima Akihiko, Geschäftsführer |
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