Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 41318
Eingetragen
7.5.2010
Branche
Herstellung von Solarzellen und SolarmodulenGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Solarmodulen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tim Leutert
seit 3.11.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SoLuxTec distribution S.A.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SoLuxTec distribution S.A.
Luxembourg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SoLuxTec GmbH

Bitburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

Grundlagen des Unternehmens

Die SoLuxTec GmbH wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich auf die Herstellung von Photovoltaikmodulen spezialisiert. Der Zukauf von Rohmaterial erfolgt hauptsächlich auf internationalen Märkten und wird in den beiden Produktionsstätten zusammengebaut.

Im Jahr 2022 hat die SoLuxTec GmbH 2 Standorte mit insgesamt 112 Mitarbeiter betrieben. Davon waren 90 Mitarbeiter in der Produktion und 22 Mitarbeiter in der Verwaltung beschäftigt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Situation

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2022 um 1,8% gewachsen. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Einige Wirtschaftsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Die Inflationsrate hatte im Jahr 2022 eine Steigerung von +7,9% (Vorjahr +5,3%). Im Bereich der Energieprodukte hat ein Anstieg von 34,7% stattgefunden. Dies bedeutet einen Anstieg zum Vorjahr von 10,4%.

Branchenentwicklung

Nach Informationen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ist der Stromverbrauch für das Jahr 2022 gesunken. Dennoch hat sich der prozentuale Anteil der Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen im gleichen Zeitraum erhöht.

Jahr 2021 Jahr 2022 Ergebnis
Gesamterzeugnis 585,0 Mrd. kWh 574,5 Mrd. kWh -10,5 Mrd. kWh
Photovoltaik in % 40,5% 44,6% 4,1%
Photovoltaik in Mrd. kWh 236,9 Mrd. kWh 256,2 Mrd. kWh 19,3 Mrd. kWh

Die Bundesregierung hat beschlossen, bis zum Jahr 2030 den Anteil erneuerbarer Energien am (Brutto-) Stromverbrauch Deutschlands von heute knapp über 40 Prozent auf 80 Prozent bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Hierfür sind im Erneuerbare-Energie-Gesetz 215 Gigawatt installierter Photovoltaik-Leistung im Jahr 2030 vorgesehen.

Um das Ziel eines beschleunigten Ausbaus von Photovoltaikanlagen zu erreichen hat die Bundesregierung das Gesetz zur Änderung des EEG und weiterer energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften zur Steigerung des Ausbaus photovoltaischer Energieerzeugung ("Solarpaket I") auf den Weg gebracht, welches zukünftig durch ein "Solarpaket II" erweitert werden soll.

Die PV-Strategie der Bundesregierung enthält zentrale Maßnahmen zur Förderung von PV-Freiflächen- und Dachanlagen. Diese beinhalten Anpassungen in der Baunutzungsverordnung und im Baugesetzbuch, sowie eine flexiblere Pflicht zur Direktvermarktung und niedrigere technische Anforderungen für Kleinanlagen. Zudem sollen bestehende Gebäude im Außenbereich häufiger für PV-Dachanlagen genutzt werden dürfen. Ein weiteres Ziel ist die erleichterte Nutzung von PV-Strom durch Gebäudeeigentümer und Mieter, einschließlich der Einführung einer "Gemeinschaftlichen Gebäudeversorgung" und der Optimierung des Mieterstrommodells. Die Meldepflichten sollen vereinfacht und rechtliche Privilegierungen eingeführt werden. Der Netzanschluss von PV-Anlagen soll beschleunigt und der Kreis der zertifizierungspflichtigen Anlagen verkleinert werden. Die Fachagentur Windenergie wird um das Thema Photovoltaik erweitert, und es sollen Maßnahmen zur Sicherung der Lieferketten und Förderung der europäischen Produktion umgesetzt werden. Zur Unterstützung des Fachkräftebedarfs plant das BMWK zusätzliche Initiativen und die Umsetzung der Fachkräftestrategie. Forschung und Entwicklung bleiben entscheidend, und die Bundesregierung wird diese weiterhin fördern. Trotz der gestiegenen Preise für PV-Anlagen infolge von Pandemie und Krieg soll der Ausbau vorangetrieben werden.

Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2022 muss differenziert bewertet werden.

Insgesamt konnten wir unser Bestandskundengeschäft weiter ausbauen und daneben auch neue Kundenpotenziale erschließen. Gleichzeitig sind aber auch die Kosten durch die Erweiterungsinvestitionen in den Standort Föhren in Form von Miete für Räumlichkeiten und Maschinen sowie durch eine Erhöhung des Personalbestandes im Berichtsjahr wesentlich gestiegen, so dass ohne einen Ausgleich durch die Gesellschafterin ein operativer Verlust entstanden wäre.

Die bereits in den Vorjahren eingeleiteten und laufend fortgeführten Maßnahmen zum strategischen Ausbau des europaweiten Vertriebs an Solargroßhändler haben im Geschäftsjahr weitere Wirkung gezeigt.

Die Gesamtleistung ist im Berichtsjahr beträgt TEUR 61.653 und ist damit im Vergleich zum vorangegangenen Jahr um TEUR 16.296 gestiegen, was einem Anstieg von 35,93 % entspricht. Im Berichtsjahr 2022 konnte die Gesellschaft ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von TEUR 782 (Vorjahr: TEUR 556) erzielen. Nach Abzug von Zinsen, Steuern und Abschreibungen verbleibt ein Jahresüberschuss von TEUR 276 (Vorjahr: TEUR 238).

Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung fertige Erzeugnisse) beträgt TEUR 61.653 und ist damit im Vergleich zum vorangegangenen Jahr um TEUR 16.296 gestiegen.

Der Materialaufwand ist analog zu den Umsatzerlösen um 38,56% von TEUR 39.296 im Vorjahr auf TEUR 54.450 gestiegen. Die Materialeinsatzquote im Verhältnis zur Gesamtleistung entspricht 88,3 % (Vorjahr 86,6 %).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Berichtsjahr um TEUR 3.109 auf TEUR 4.800 gestiegen. Dies Resultiert im Wesentlichen aus einer Ausgleichsforderung gegen die Gesellschafterin SoLuxTec Distribution S.A..

Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 4.445 (Vorjahr: 2.325 EUR). Dies entspricht einer Steigerung von 91,18%. Der Zuwachs resultiert aus der Erweiterung des zweiten Produktionsstandortes in Föhren im dritten Quartal 2021. Gleichzeitig erhöhte sich der die Anzahl der Schichten von einem 1-Schichtbetrieb in 2021 auf einen 3-Schichtbetrieb in 2022. Parallel dazu konnte der Einsatz von Zeitarbeitskräften durch Neueinstellungen und Übernahmen von TEUR 851 auf TEUR 494 reduziert werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Berichtsjahr von TEUR 4.870 um TEUR 1.905 auf TEUR 6.775 erhöht. Dies entspricht einer Steigerung von 39,12 %. Dies resultiert im Wesentlichen aus im dritten Quartal 2021 neu angemieteter Maschinen und gestiegenen Raumkosten samt Energiekosten sowie aus einem Forderungsverlust über TEUR 450.

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr TEUR 276, gegenüber TEUR 238 im Vorjahr.

Finanzlage

Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt im Geschäftsjahr bei 6,27%. Diese lag im Vorjahr bei 4,24%. Die Steigerung resultiert aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Die Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.000 bestehen in gleicher Höhe wie im Vorjahr fort.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr Erweiterungsinvestitionen in Höhe von TEUR 360 getätigt.

Der Zahlungsmittelbestand hat sich wie folgt geändert:

TEUR
Cashflow aus operativer Tätigkeit 405
Cashflow aus Investitionstätigkeit -360
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -280
Veränderung des Zahlungsmittelbestandes -235

Um die Liquiditätslage des Unternehmens nicht zu belasten werden Aufträge im Wesentlichen auf Vorkasse der Kunden abgewickelt. Gleichzeitig erfolgen aber auch Bestellungen bei ausländischen Lieferanten in der Regel gegen Anzahlungen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 13.380 (Vorjahr: 13.282).

Das Anlagevermögen umfasst mit insgesamt TEUR 957 (Vorjahr: 763) einen Anteil am Gesamtvermögen von 7,15% (Vorjahr 5,74 %).

Die Vorräte (ohne Anzahlungen) sind gegenüber dem Vorjahr um 6,73 % gestiegen. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt 65,30% gegenüber 61,63% im Vorjahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich von TEUR 1.488 auf TEUR 238 um 83,97 % reduziert. Dies resultiert unter Anderem aus Forderungsverlusten i.H.v. TEUR 450 sowie einer Einzelwertberichtung von TEUR 202.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 4.968 von TEUR 714 auf TEUR 5.682 gestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Ausgleichsvereinbarung für das Geschäftsjahr 2022.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Berichtsjahr um TEUR 1.199 von TEUR 1.382 auf TEUR 183 reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Umgliederung der geleisteten Anzahlungen aus den sonstigen Vermögensgegenständen in die Vorräte.

Auf der Passivseite entfallen TEUR 839 (Vorjahr: TEUR 563) auf das Eigenkapital.

Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 341. Davon entfallen TEUR 181 auf Steuerrückstellungen sowie TEUR 160 auf sonstige Rückstellungen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr um TEUR 1.331 von TEUR 2.573 auf TEUR 3.903 erhöht.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 1.783 reduziert. Dies ist insbesondere der Umgliederung von erhaltenen Anzahlungen aus den kreditorischen Debitoren in die erhaltenen Anzahlungen im Geschäftsjahr geschuldet.

Gesamtaussage

Insgesamt betrachtet geht die Geschäftsführung bei sorgfältiger Abwägung aller Chancen und Risiken des laufenden Geschäftsjahres davon aus, dass die Vermögens- und Liquiditätslage der Gesellschaft gesichert ist.

Risikobericht

Risikomanagement

Für das Liquiditätsmanagement wurden ein angemessenes Konzept zur Steuerung der kurz, mittel und langfristigen Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen aufgebaut. Die Geschäftsführung steuert Liquiditätsrisiken durch ständiges Überwachen der prognostizierten und der tatsächlichen Zahlungsflüsse.

Risiken der operativen Geschäftstätigkeit

Unsere Produkte unterliegen auf allen Fertigungsstufen einer systematischen Qualitätsprüfung.

Das Unternehmen beobachtet und analysiert laufend die Entwicklungen auf dem Beschaffungsmarkt, um mögliche Risiken frühzeitig identifizieren und geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Zur Einhaltung der Qualitätsstandards werden ausschließlich Lieferanten entsprechend den technischen Vorgaben bzw. Vorschriften eingesetzt.

Organisatorische und Personelle Risiken

Die Gesellschaft arbeitet überwiegend mit Standardsoftware, was die Abhängigkeit zu einzelnen Mitarbeitern oder Softwarepartnern reduziert. IT-Systemausfallrisiken werden durch redundante Systeme, ständige Updates und weiteren Schutzmaßnahmen gegenüber Cyber-Angriffen sowie regelmäßige Wartungen minimiert. Die Datensicherung (Backup) erfolgt täglich.

Personalrisiken ergeben sich vor allem durch Engpässe bei der Personalbeschaffung und bei Know-How-Verlust durch Fluktuation. Diese Risiken mindern wir durch die Anwendung zeitgemäßer Führungs- und Managementtechniken. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Förderung von gezielten Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu Erhaltung bzw. Erweiterung des Qualitätsstandards. Gleichwohl kann sich der allgemein festzustellende Fachkräftemangel auch zu einem Risikofaktor für die Gesellschaft entwickeln.

Finanzielle und rechtliche Risiken

Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über den Gruppenverbund sowie über Darlehen der Kreditinstitute. Weitergehende Finanzierungshilfen wie etwa Factoring nutz die Gesellschaft nicht.

Die Geschäftsleitung weist darauf hin, dass eine finanzielle Abhängigkeit zur Gesellschafterin SoLuxTec Distribution S.A. besteht, welche eine Verlustausgleichsvereinbarung mit der SoLuxTec GmbH getroffen hat. Sollte diese Vereinbarung zukünftig nicht fortbestehen oder die Gesellschafterin nicht in der Lage sein den Verpflichtungen dieser Vereinbarung nachzukommen, könnten weitere Finanzierungsmaßnahmen erforderlich werden.

Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan geführt.

Die meisten Kunden der SoLuxTec GmbH bestellen nach Vorkasse, sodass wir hier das Risiko von finanziellen Ausfällen minimieren können.

Finanzielle Risiken durch Warenverluste werden durch die Einhaltung und Überwachung des Brandschutzkonzepts sowie durch Versicherungen gemindert.

Rechtliche Auseinandersetzungen mit höherem Risiko sind aktuell nicht absehbar.

Gesamtrisiko

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nach derzeitiger Informationslage nicht erkennbar.

Chancenbericht

Die Vertriebsstrategie bleibt weiterhin, Großhandel und größere Installationsbetriebe mit umsatz- (und z.T. auch margen-) abhängig vergüteten Handelsvertretern in den Kernmärkten zu bedienen. Hierbei werden zum einen in Standardbauform (aber mit hochwertigen Komponenten) hergestellte Premium-Photovoltaikmodule "made in Germany" angeboten.

Diese Strategie ermöglicht, einen im Marktvergleich höheren Margenanspruch am Markt durchzusetzen. Neben den "Premium-" und "Spezialisierungseffekten" kann in den Folgejahren durch die Nähe zum Markt Europa am Standort Deutschland auch erwartet werden, dass sich logistische Vorteile gegenüber den chinesischen Herstellern mehr und mehr positiv auswirken, zumal wenn die durch den fortschreitenden technischen Fortschritt weiter sinkenden Kosten des eigentlichen Solarmoduls zunehmend an Bedeutung verlieren.

Ebenso wurde durch die aktuelle Regierung und das Ziel, die Kapazität von heute ca. 100 bis 2030 auf 215 Gigawatt zu verdoppeln, die gesamte Branche gestärkt. Um dieses Ziel zu erreichen, plant das Wirtschaftsministerium unter andrem die Anschaffung von PV-Anlagen stärker zu bezuschussen, auch Solaranlagen über Ackerflächen ins Förderprogramm aufzunehmen und Kürzungen der Einspeisevergütung bei schnellem Zubau zu streichen. Dies könnte zukünftig zu weiterem Entwicklungspotential für das Unternehmen führen.

Prognosebericht

Nachstehender Prognosebericht erhält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die von der Gesellschaft aufgrund ihrer derzeitigen Erwartung und Einschätzung abgegeben werden. Die tatsächlichen Entwicklungen können nicht unwesentlich von den in den in die Zukunft gerichteten Aussagen abweichen. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs und der anstehenden Energiekrise besteht eine außergewöhnliche hohe Unsicherheit für die Prognose der künftigen Entwicklung.

Die wachsenden Umsätze mit den bestehenden Großhandelskunden tragen ebenso zum Erfolg des Unternehmens bei, wie vielversprechende Neukontakte. Vor dem Hintergrund des wachsenden Bewusstseins für Umwelt- und Klimaschutz, ist in den nächsten Jahren mit erhöhter politischer Unterstützung zu rechnen, sodass mittelfristig ein stärkeres Marktwachstum zu erwarten ist.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023 ein positives Jahresergebnis und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von rund TEUR 300.

Insgesamt sehen wir uns aufgrund unserer Kernkompetenz und der hohen Motivation unserer Mitarbeiter weiterhin als ein konkurrenz- und auch leistungsfähiges Unternehmen der Branche an.

 

Bitburg, den 15.08.2024

gez. Tim Leutert, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 957.031,00 763.112,08
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 243.818,00 7.972,00
II. Sachanlagen 713.213,00 755.140,08
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.258,00 16.406,00
2. technische Anlagen und Maschinen 174.195,00 193.787,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.760,00 544.947,08
B. Umlaufvermögen 12.418.383,96 12.514.256,74
I. Vorräte 5.805.360,28 8.186.206,87
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.658.448,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.103.552,65 3.583.610,84
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.682.100,61 713.914,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 421.452,04 2.869.696,46
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 509.471,03 744.439,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.670,00 4.670,00
Aktiva 13.380.084,96 13.282.038,82

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 838.734,47 563.178,67
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 538.178,67 300.675,26
III. Jahresüberschuss 275.555,80 237.503,41
B. Rückstellungen 341.262,76 66.415,73
C. Verbindlichkeiten 12.200.087,73 12.652.444,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 3.000.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.000.000,00 3.000.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 9.200.087,73 9.652.444,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.450.087,73 4.622.444,42
Passiva 13.380.084,96 13.282.038,82

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 12.003.032,86 7.752.553,69
2. Personalaufwand 4.444.760,43 2.325.254,15
a) Löhne und Gehälter 3.726.404,28 1.920.292,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 718.356,15 404.961,42
davon für Altersversorgung 2.355,07 2.145,12
3. Abschreibungen 165.910,16 74.118,33
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 165.910,16 74.118,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.775.447,49 4.870.177,71
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 512.475,13 207.858,36
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 43,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 177,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 197.308,37 173.413,39
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 143.310,61 71.213,25
9. Ergebnis nach Steuern 276.472,80 238.420,41
10. sonstige Steuern 917,00 917,00
11. Jahresüberschuss 275.555,80 237.503,41

Anhang 2022

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die SoLuxTec GmbH hat ihren Sitz in 54634 Bitburg und wird im Handelsregister des Amtsgerichts Wittlich unter der Registernummer B 41318 geführt.

Es handelt sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde nach den aktuellen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff.) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der GmbH.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt;

Im Geschäftsjahr wurde erstmals von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen.

Alle Beträge verstehen sich in Euro, soweit nichts anderes vermerkt ist.

II. Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden werden gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der im Anhang beschriebenen Änderungen grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu einem gewogenen Durchschnittswert unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Erkennbare Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt.

In die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse fließen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich anteiliger Abschreibungen ein. Dabei wird das Niederstwertprinzip beachtet.

Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen wurden im Berichtsjahr erstmals in den Vorräten ausgewiesen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind mit ihrem Nennwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, der Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bei sämtlichen Vermögensposten des Umlaufvermögens ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die Rückstellungen werden mit ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sofern anwendbar, wurde bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags eine angemessene Kostensteigerung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden - soweit vorhanden - mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist im Anlagengitter dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.036,27 300.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 300.000,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.039,00 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 289.062,26 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 835.851,73 59.829,08 0,00
Summe Sachanlagen 1.145.952,99 59.829,08 0,00
Summe Anlagevermögen 1.145.952,99 359.829,08 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 326.036,27
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 326.036,27
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 21.039,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 289.062,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 895.680,81
Summe Sachanlagen 0,00 1.205.782,07
Summe Anlagevermögen 0,00 1.531.818,34
Abschreibung -Zuschreib. Geschäftsjahr
EUR
kumulierte Abschreibung
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.154,00 82.218,27 243.818,00 7.972,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 64.154,00 82.218,27 243.818,00 7.972,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148,00 4.781,00 16.258,00 16.406,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 19.592,00 114.867,26 174.195,00 193.787,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 82.016,16 372.920,81 522.760,00 544.947,08
Summe Sachanlagen 101.756,16 492.569,07 713.213,00 755.140,08
Summe Anlagevermögen 165.910,16 574.787,34 957.031,00 763.112,08

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt TEUR 5.682 (Vorjahr: TEUR 714) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 25.000,00.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Rückstellung für Rechtskosten TEUR 21
Urlaubsrückstellung TEUR 117
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung TEUR 21

Verbindlichkeiten

Die nach den §§ 268 Abs.5 und 285 Nr.1a und b HGB erforderlichen Angaben sind im folgenden "Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022" enthalten:

Davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
mehr als 1 Jahr
TEUR
mehr als 5 Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000 0 2.746 254
Vorjahr 3.000 0 2.003 997
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.658 3.658 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.903 3.903 0 0
Vorjahr 2.573 2.573 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 5.297 5.297 0 0
Vorjahr 7.080 7.080 0 0
davon aus Steuern 349 349 0 0
Vorjahr 27 27 0 0
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
Vorjahr 1 1 0 0
Gesamt 15.859 12.859 2.746 254
Vorjahr 12.653 9.653 2.003 997

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden keine Sicherheiten gewährt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 4.750 (Vorjahr TEUR 5.030) durch Übereignung von Waren gesichert.

Im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Diese wurden im Berichtsjahr gemäß § 268 Abs.5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 2 enthalten.

Erlöse und Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung

In den sonstigen betrieblichen Erlösen wurden im Geschäftsjahr TEUR 4.608 aus einer Verlustübernahme der Gesellschafterin SoLuxTec Distribution S.A. erfasst.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr Forderungsverluste in Höhe von TEUR 450 wegen Uneinbringlichkeit ausgewiesen.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i.V.m. § 286 Abs. 7 HGB

Es bestehen selbstschuldnerische Bürgschaften für Verbindlichkeiten Dritter in Höhe von TEUR 4.500.

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Während des Geschäftsjahres 2022 waren durchschnittlich 112 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 90 gewerbliche Arbeitnehmer, 21 Angestellte und 1 Geschäftsführer.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aufgrund von Dauerschuldverhältnissen bestehen durchschnittlich jährliche finanzielle Verpflichtungen von TEUR 2.560. Diese betreffen im Wesentlichen Mietverträge für Immobilien, Maschinen und KFZ-Leasing.

Angaben zum Geschäftsführungsorgan (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB)

Der Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Tim Leutert, Nittel.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Nachtragsbericht

Die noch immer anhaltende Krise durch COVID-19 sowie der Einmarsch der russischen Streitkräfte in die Ukraine am 24.02.2022, stellen Ereignisse dar, welche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft sowie die Rohstoff-, Güter - und Finanzmärkte haben und damit auch die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens beeinflussen grundsätzlich beeinflussen könnte.

Mögliche Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir derzeit als gering ein. Grundsätzlich könnten aber die Bereiche Rohstoffverfügbarkeit und -preise, Lieferketten, Energieverfügbarkeit, Absatzmärkte, Cyberangriffen tangiert werden.

Ungeachtet dessen gehen wir unter Berücksichtigung möglicher Auswirkungen derzeit von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.

Ergebnisverwendung

Der Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung sieht vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 275.555,80 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bitburg, den 15.08.2024

gez. Tim Leutert, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SoLuxTec GmbH, Bitburg

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagerbericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SoLuxTec GmbH,- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SoLuxTec GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalge sellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlagen für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Das Vorhandensein der Vorräte in Höhe von TEUR 5.805 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über deren Bestand gewinnen konnten. Wir können daher nicht aus schließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Vorräte, des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht ein schließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Wir machen auf die Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die Gewinn- und Verlustrechnung (sonstige betriebliche Erträge) und auf die Ausführungen im Lagebericht zu finanziellen Risiken aufmerksam, in welchen über die Beziehung des Unternehmens zur Gesellschafterin SoLuxTec Distribution S.A. berichtet wird.

Im Berichtsjahr wurde aufgrund einer für das Geschäftsjahr 2022 zwischen dem Unternehmen und der Gesellschafterin geschlossenen Verlustausgleichsvereinbarung eine Forderung in Höhe von TEUR 4.608 gegenüber der Gesellschafterin bilanziert und analog ein sonstiger betrieblicher Ertrag in entsprechender Höhe ausgewiesen.

Wir weisen darauf hin, dass die getroffene Verlustausgleichsvereinbarung keine Bindewirkung für zukünftige Geschäftsjahre entfaltet. Sollte diese Vereinbarung zukünftig nicht fortbestehen oder die Gesellschafterin nicht in der Lage sein den Verpflichtungen dieser Vereinbarung nachzukommen, könnte dies weitere Finanzierungsmaßnahmen auf ebene des Unternehmens erforderlich machen.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebricht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trier, 20. September 2024

Dr. Widdau GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralf Adams, Wirtschaftsprüfer

Roman Klasen, Wirtschaftsprüfer

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