Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 687
Vorher
Taglieber GmbH
Eingetragen
23.3.1981
Branche
Zimmerei und IngenieurholzbauHerstellung von sonstigen Konstruktionsteilen, Fertigbauteilen, Ausbauelementen und Fertigteilbauten aus HolzHerstellung von Türen und Fenstern aus Holz
Gegenstand
Betrieb einer Holzbaufirma, einer Zimmerei, Treppenbau, Innenausbau und Altbausanierungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Taglieber
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Christine Taglieber
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Franziska Taglieber
seit 15.1.2021
Geschäftsführer
Rainer Allwißner
seit 29.1.2007
Prokura
Erwin Taglieber
seit 9.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

86732 Oettingen
50000
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
16.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Taglieber Holzbau GmbH

Oettingen i. Bay.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Wirtschaftsbericht

Gegenstand des Unternehmens

Die Taglieber Holzbau GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Holzbauunternehmen, mit den Schwerpunkten Holzhausbau, Zimmerei Sanierung, Gewerbebau und Schreinerei Treppenbau.

Im Bereich Holzhausbau werden Ein- und Mehrfamilienwohnhäuser in Holzrahmenbauweise, überwiegend für Privatkunden produziert.

Im Bereich Zimmerei Sanierung sind die Hauptleistungen Komplettsanierungen, Aufstockungen, Dachsanierungen und Dachstühle.

Im Bereich Gewerbebau werden Produktions- und Lagerhallen erstellt, Bürogebäude errichtet sowie Kindergärten und Seniorenwohnheime gebaut.

Die Schreinerei plant und fertigt individuelle Möbel. Im Treppenbau werden Treppen in verschiedenen Stilrichtungen hergestellt.

Das seit 1921 bestehende Unternehmen beschäftigt derzeit rund 230 Mitarbeiter.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war von einer Vielzahl wirtschaftlicher Herausforderungen geprägt, die das Wachstum erheblich belasteten.

Die deutsche Wirtschaft geriet im Jahr 2023 in eine Rezession. Nach einem leichten Schrumpfen der Wirtschaft im ersten Halbjahr stagnierte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) über das Jahr hinweg. Die ursprünglichen Prognosen für ein moderates Wachstum von etwa 0,2 % bis 0,3 % mussten aufgrund globaler Unsicherheiten, hoher Energiepreise und schleppendem Welthandel korrigiert werden.

Die Inflation blieb weiterhin hoch, auch wenn sie sich nach dem allmählichen Anstieg im Jahr 2022 leicht abkühlte. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei etwa 6 %.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte 2023 ihren restriktiven Kurs fort und erhöhte die Leitzinsen weiter, um die Inflation zu bekämpfen. Dies führte zu höheren Kreditkosten für Unternehmen und Haushalte, was Investitionen und Konsum dämpfte.

Der Immobiliensektor erlebte 2023 einen deutlichen Dämpfer. Steigende Zinsen und hohe Baukosten führen zu einer Beeinträchtigung bei Neubauprojekten und Transaktionen im Immobilienmarkt. Besonders in den Ballungszentren war ein Rückgang der Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern zu beobachten, während die Mietpreise weiter stiegen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war stark von globalen Krisen und internen strukturellen Herausforderungen geprägt. Obwohl der Arbeitsmarkt stabil blieb, sorgten hohe Inflation, Rezessionstendenzen und Unsicherheiten im Energiesektor für ein durchwachsenes Jahr. Es wird erwartet, dass sich die Wirtschaft im Laufe des Jahres 2024 wieder erholt, sofern die geopolitischen Spannungen abnehmen und die Inflationsraten weiter sinken.

Branchenentwicklung Zimmerer- und Holzbauunternehmen

Der Umsatz 2022 wurde im Jahr 2023 mittels Mixmodell auf 10.240 Mio. hochgerechnet. Aus der aktuellen Totalerhebung wissen wir, dass der Umsatz auf 10.065 Mio. Euro angestiegen ist. Demnach fiel der tatsächliche Anstieg mit 10,1 % geringer aus als zuvor berechnet (+12,0%). Unabhängig von der Herangehensweise: Das Umsatzplus ist in erster Linie auf die Turbulenzen bei den Baustoffpreisen zurückzuführen. Denn ein solcher Anstieg ist weder bei den geleisteten Arbeitsstunden noch bei den Arbeitsentgelten ablesbar.

Bei den Umsatzanteilen nach Auftraggebern nehmen auch im Jahr 2022 die Privaten mit 74 % (VJ 73 %) den größten Anteil ein, gefolgt von den Gewerblichen mit 16 % (VJ 16%) und den Öffentlichen mit 10 % (VJ 11 %). Über die zurückliegenden fünf Jahre betrachtet ist diese Verteilung recht stabil.

Die Anzahl der genehmigten Wohngebäude ist im Jahr 2023 mit einem Minus von 38,6 % regelrecht eingebrochen. Steigende Zinsen, zunehmende Inflation und Diskontinuität bei der Förderpolitik haben viele Baupläne und Bauvorhaben zum Erliegen gebracht. Dennoch steigt die Holzbauquote kontinuierlich an und lag 2023 bei 22 % (25,8 % in Bayern).

Bei der Anzahl der genehmigten Nichtwohngebäude fiel der Rückgang mit 9,1 % weitaus moderater aus. Entgegen dem allgemeinen Trend stieg auch hier die Holzbauquote an. Sie erreichte erstmals 23,4 % (28,0 % in Bayern). Dabei verzeichnet der Bau industrieller Betriebsgebäude in Holz den deutlichsten Zuwachs.

Fachkräfte werden allerorts gesucht, egal ob als Facharbeiter in Fertigung und Montage oder technische bzw. kaufmännische Angestellte im Büro. Laut Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland fehlt es nicht nur an Bewerbern, sondern teilweise auch an deren fachlicher Eignung für die Belange des Zimmererhandwerks. Das wiederum spricht für die hohe Bedeutung der Ausbildung im Betrieb.

Geschäftsverlauf und Lage der Taglieber Holzbau GmbH

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist 2023 durch ein Bilanzvolumen von 18,0 Mio. € gekennzeichnet, wovon 9,7 Mio. € auf das Eigenkapital entfallen. Das entspricht 53,9 % des Bilanzvolumens (Vorjahr: 47,6 %). Als wesentliche Aktivposten sind das zum Bilanzstichtag bestehende Sachanlagevermögen mit 9,8 Mio. € (Vorjahr: 10,5 Mio. €), die teilfertigen Arbeiten mit 28,4 Mio. € (Vorjahr: 19,2 Mio. €), die Forderungen und Vermögensgegenstände mit 1,7 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) sowie die flüssigen Mittel mit 4,2 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio. €) zu nennen.

Die Anlagenintensität betrug 66 % (Vorjahr: 65 %), die Vorräteintensität 0% (Vorjahr: 0 %) und die Quote der liquiden Mittel 23 % (Vorjahr: 21 %).

Neben den üblichen Erhaltungsinvestitionen wurde in einen neuen Shredder investiert.

Ertragslage

Das Geschäftsjahr führte 2023 zu Umsatzerlösen von 33,9 Mio. € bei einer Bestandsveränderung von in Ausführung befindlichen Bauaufträgen von insgesamt 9,2 Mio. € und sonstiger aktivierter Eigenleistungen von 0,06 Mio. €.

Die Gesamtleistung betrug somit 43,2 Mio. € (Vorjahr: 45,1 Mio. €). Der Jahresüberschuss belief sich auf 0,6 Mio. € (Vorjahr: 2,2 Mio. €).

Die Personalaufwandsquote stieg, bedingt durch Lohnerhöhungen und Neueinstellungen auf 28,9 % (Vorjahr: 26,1 %).

Die Materialaufwandsquote blieb mit 58,9 % (Vorjahr: 58,5 %) annähernd gleich.

Die Eigenkapitalrendite sank auf 6,4 % (Vorjahr: 23,8 %).

Finanzlage

Die Finanzschulden haben sich um 0,4 Mio. € auf 1,1 Mio. € reduziert. Die Anlagendeckung belief sich zum Stichtag auf 82% (Vorjahr: 73%).

Es wurde ein operativer Cashflow i.H.v. 1,6 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio. €). Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

Zweifelhafte Forderungen wurden wertberichtigt. Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

Gesamtaussage

Insgesamt ist die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet. Der Geschäftsverlauf war aus Sicht der Geschäftsleitung zufriedenstellend.

Klimaneutraler Betrieb

Bis 2045 soll unser Gebäudebestand in Deutschland nach den Zielen der Bundesregierung klimaneutral sein. Das heißt wir müssen heute schon so bauen und auch als Unternehmen unseren Beitrag leisten. Im Rahmen des Projektes KlimaWirtschaft haben wir uns deshalb während zwei Online-Workshops mit der Treibhausgasbilanzierung nach GHG Protocol und möglichen Reduktionsmaßnahmen auseinandergesetzt. Außerdem haben wir parallel zu den Workshops eine CO 2 -Bilanz für das Unternehmen sowie konkrete Reduktionsmaßnahmen für die nächsten Jahre erarbeitet. Ziel des Projektes ist es, dass die teilnehmenden Unternehmen ihre Treibhausgase messbar senken. Ende 2023 fand ein dritter Workshop statt, indem gemeinsam die Wirkung der ersten Maßnahmen bewertet wurde.

Taglieber geht mit gutem Beispiel voran, das gehört heute zum bewussten und nachhaltigen Wirtschaften.

Bauherren achten immer mehr darauf.

2. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet, dass sich die schwache Entwicklung der deutschen Volkswirtschaft im Jahr 2024 zunächst fortsetzt und im Jahresdurchschnitt das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preisbereinigt nur minimal um 0,2 % steigt. Er revidiert damit seine Prognose gegenüber dem Herbst 2023 um 0,5 Prozentpunkte nach unten. Im Jahr 2025 ist mit einem moderaten Wachstum der Gesamtwirtschaft um 0,9 % zu rechnen. Die Inflation dürfte im Jahr 2024 durchschnittlich 2,4 % betragen und damit um 0,2 Prozentpunkte geringer ausfallen als im Herbst 2023 prognostiziert. Im Vergleich zum Jahr 2023, als sie noch 5,9 % betrug, dürfte sie im Jahr 2024 damit deutlich zurückgehen. Im Jahr 2025 ist mit einer Inflationsrate von 2,1 % zu rechnen. Die Kerninflation beträgt 3,0 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025.

Die konjunkturelle Entwicklung wird seit dem Herbst 2023 zunehmend durch die schwache gesamtwirtschaftliche Nachfrage gebremst. So ist das Ausgabeverhalten der privaten Haushalte trotz Reallohnzuwächsen zurückhaltend. Angesichts eines weiterhin anziehenden Wachstums der Realeinkommen dürfte der private Konsum im Prognosehorizont allerdings steigen, wobei eine anhaltend erhöhte Sparquote einen stärkeren Zuwachs verhindert. Darüber hinaus dürften die Bauinvestitionen angesichts verbesserter Finanzierungsbedingungen im Jahr 2025 wieder zunehmen. Die Fiskalpolitik dürfte im Prognosehorizont restriktiv wirken. So laufen die Maßnahmen anlässlich der Coronakrise und der Energiepreiskrise nach und nach aus, und die Haushaltskonsolidierungsbemühungen der Bundesregierung führen dazu, dass im Prognosezeitraum Ausgaben gekürzt oder Einnahmen erhöht werden. Arbeitskostensteigerungen und anhaltend hohe Industriepreise für Energie sowie eine demografisch bedingte geringere Dynamik am Arbeitsmarkt belasten ebenfalls das gesamtwirtschaftliche Wachstum.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Die Geschäftsleitung strebt auch 2024 eine mindestens gleichbleibende Gesamtleistung an.

Der erwartungsgemäße Rückgang im Auftragsbestand beim Wohnungsneubau wird unter anderem mit Aufträgen im Bereich energetische Sanierung ausgeglichen. Eine entscheidende Komponente hierbei ist das "serielle" Sanieren.

Der Grad der Vorfertigung soll weiter erhöht werden, um die Bauprojekte noch effizienter abwickeln zu können und um schnellere Bauzeiten zu erreichen.

Der Trend zu einem einzigen Ansprechpartner, für alle Planungs- und Ausführungsphasen, ist stark im Kommen. Dem soll durch das Angebot der ganzheitlichen Beratung Rechnung getragen werden. Von der Planung über Energie- und Nachhaltigkeitsberatung, Innenarchitektur, Werkplanung bis hin zur Ausführung. Durch den früheren Einstieg, bereits in der Planungsphase, wird es ermöglicht von Anfang an nachhaltige und effiziente Lösungen zu integrieren. Die Schreinerei rundet das Angebot mit Treppen- und Möbelbau ab.

3. Chancen-undRisikobericht

Chancen

- Digitalisierung und Prozessoptimierung

Das 2021 gestartete Projekt, die Einführung eines Warenwirtschaftssystems, wurde 2023 fortlaufend weitergeführt. Auch im Jahr 2024 wird weiterhin an der Optimierung der Software und der begleitenden Prozesse gearbeitet. Ein weiterer Baustein ist die Digitalisierung und Einbindung der Lagerverwaltung.

Die Einführung von digitalen Technologien wie Drohnen, Sensorik und künstlicher Intelligenz in der Bauplanung und Bauausführung optimiert die Bauprozesse.

- Nachhaltiges Bauen

Es gibt ein wachsendes Bewusstsein für Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz. Durch unser Vorzeigeprojekt "GrünerLeben" in Oettingen leisten wir bereits einen entscheidenden Beitrag, durch eine nachhaltige Planung und eine möglichst niedrige Energiebilanz des Quartiers über den gesamten Lebenszyklus.

- Renovierung und Sanierung von Bestandsbauten

Aufgrund der alternden Bausubstanz gibt es eine wachsende Nachfrage nach Sanierung und Modernisierung von Gebäuden. Energieeffizienzmaßnahmen und barrierefreies Bauen spielen dabei eine zentrale Rolle. Durch den demografischen Wandel steigt die Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum.

- Smart Home

Integration von innovativen Technologien wie vernetze Haustechnik, Sicherheitssysteme oder energieeffiziente Heiz- und Beleuchtungssysteme in die Bauprojekte.

Die Baubranche befindet sich im Umbruch und bietet eine Fülle an neuen Geschäftsfeldern, insbesondere durch technologische Fortschritte, ökologische Anforderungen und gesellschaftlichen Veränderungen. Chancen müssen frühzeitig erkannt und in die richtigen Strategien investiert werden.

Risiken

- Beschaffungsmarkt

Der Beschaffungsmarkt in der Baubranche ist komplex und von verschiedenen internen und externen Faktoren abhängig. Bauunternehmen müssen flexibel agieren und in der Lage sein, auf Veränderungen im Markt zu reagieren. Digitale Tools, nachhaltige Beschaffungsstrategien und die Optimierung von Lieferketten sind wesentliche Erfolgsfaktoren, um im Beschaffungsmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben. Die langfristige Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern ist ein wesentlicher Faktor, um Lieferengpässe zu vermeiden.

- Absatzmarkt

Große Verunsicherung bei den Bauherren, da nach wie vor keine verlässlichen Rahmenbedingungen seitens der Politik herrschen, vor allem bzgl. Förderungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren.

Gestiegene Zinsen und hohe Baupreise machen es den Bauherren immer schwieriger ihre Bauvorhaben finanziert zu bekommen.

Im Rahmen unserer Hausmesse haben wir deshalb gezielt Maßnahmen aufgezeigt, wie der Traum von Eigenheim realisiert werden kann.

- Fachkräftemangel

Fachkräfte werden allerorts gesucht, egal ob als Facharbeiter in Fertigung und Montage oder technische bzw. kaufmännische Angestellte im Büro. Laut Konjunkturumfrage von Holzbau Deutschland fehlt es nicht nur an Bewerbern, sondern teilweise auch an deren fachlicher Eignung für die Belange des Zimmererhandwerks. Das wiederum spricht für die hohe Bedeutung der Ausbildung im Betrieb.

- Klimawandel

Heißere Sommer, mildere Winter, häufigere Starkregen und Stürme - die Folgen des Klimawandels werden für Handwerksbetriebe zunehmend spürbar, sei es bei Arbeitsabläufen, bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen oder dem Schutz der Mitarbeitenden. Auch bei unserer täglichen Arbeit sind wir damit konfrontiert. Im Verbundprojekt "Anpassung an den Klimawandel für Unternehmen der Holzbaubranche" (Ka-Hoba) fand deshalb in Zusammenarbeit mit dem bifa Umweltinstitut GmbH, dem Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin Klinikum der Universität München sowie der Handwerkskammer für Schwaben wurden 25 Maßnahmen entlang den Handlungsfeldern "Produkt und Produktentwicklung", "Kund:innen und Lieferant:innen" sowie "Mitarbeitende und Arbeitssicherheit" für die Anpassung an den Klimawandel eines Holzbauunternehmens entwickelt. Die Maßnahmen sind in Datenblättern detailliert dargestellt. Für unseren Betrieb haben wir einen konkreten Maßnahmenplan für die nächsten Jahre ausgearbeitet.

Die Taglieber Holzbau GmbH verfügt über ein gutes Risikomanagement, das sie in die Lage versetzt, eventuell auftretende Risiken rechtzeitig zu erkennen. Die hier im Lagebericht dargestellten Risiken haben derzeit weder einzeln noch kumuliert bestandsgefährdenden Charakter.

Insgesamt bietet die Baubranche sowohl vielversprechende Chancen als auch erhebliche Risiken. Der Erfolg hängt stark davon ab, wie Unternehmen in der Lage sind, innovative Lösungen zu entwickeln, den sich wandelnden Anforderungen gerecht zu werden und flexibel auf Marktentwicklungen zu reagieren.

4. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Oettingen, den 07.10.2024

gez.

Taglieber Erwin, Geschäftsführer

Manz Christine, Geschäftsführerin

Taglieber Franziska, Geschäftsführerin

Taglieber Stefan, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 11.946.072,47 12.435.021,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 283.040,00 237.480,00
II. Sachanlagen 9.787.882,47 10.322.391,09
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.292.820,47 4.442.952,47
2. technische Anlagen und Maschinen 2.606.193,00 2.835.652,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.813.869,00 3.015.264,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 75.000,00 28.522,62
III. Finanzanlagen 1.875.150,00 1.875.150,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.850.000,00 1.850.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 150,00 150,00
B. Umlaufvermögen 5.993.734,88 6.584.900,93
I. Vorräte 0,00 0,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.543.771,01 20.266.413,86
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.774.236,86 2.542.178,99
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 666,58
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.219.498,02 4.042.721,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 130.030,32 86.155,76
Aktiva 18.069.837,67 19.106.077,78

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.761.974,99 9.134.468,27
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Bilanzgewinn 9.736.410,40 9.108.903,68
B. Rückstellungen 2.217.277,11 2.435.379,19
C. Verbindlichkeiten 5.966.557,57 7.445.911,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.156.521,00 1.552.633,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.810.036,57 5.893.278,32
D. Passive latente Steuern 124.028,00 90.319,00
Passiva 18.069.837,67 19.106.077,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.231.307,85 19.105.569,60
2. Personalaufwand 12.496.118,58 11.763.569,41
a) Löhne und Gehälter 10.272.673,62 9.697.861,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.223.444,96 2.065.707,71
davon für Altersversorgung 7.416,41 14.315,27
3. Abschreibungen 1.695.614,44 1.608.192,83
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.695.614,44 1.608.192,83
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.245.818,82 3.064.524,95
5. Erträge aus Beteiligungen 50.000,00 66.666,67
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 67.624,27 13.834,46
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.884,10 17.369,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 235.988,61 527.026,41
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 33.709,00 90.319,00
9. Ergebnis nach Steuern 661.507,57 2.205.388,13
10. sonstige Steuern 34.000,85 34.925,46
11. Jahresüberschuss 627.506,72 2.170.462,67
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.108.903,68 7.938.441,01
13. Ausschüttung 1.000.000,00
14. Bilanzgewinn 9.736.410,40 9.108.903,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Taglieber Holzbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Oettingen i. Bay.
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Augsburg
Register-Nr.: HRB 687

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 144.599,09 Euro.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 65.983,62 €

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 7.928.717,72 €

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 9.332.907,99 €

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 799.377,45 243.760,15 6.812,08
2. geleistete Anzahlungen 0,00 41.550,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 799.377,45 285.310,15 6.812,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.495.951,62 71.881,41 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.725.010,34 327.879,78 21.528,35
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.439.726,78 505.080,12 293.046,76
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.522,62 75.000,00 28.522,62
Summe Sachanlagen 17.689.211,36 979.841,31 343.097,73
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.850.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.875.150,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.363.738,81 1.265.151,46 349.909,81
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.036.325,52
2. geleistete Anzahlungen 0,00 41.550,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.077.875,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 5.567.833,03
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 6.031.361,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 6.651.760,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 75.000,00
Summe Sachanlagen 0,00 18.325.954,94
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.850.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.875.150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 21.278.980,46
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 561.897,45 239.749,15 6.811,08 0,00 794.835,52
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 561.897,45 239.749,15 6.811,08 0,00 794.835,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.052.999,15 222.013,41 0,00 0,00 1.275.012,56
2. technische Anlagen und Maschinen 2.889.358,34 553.690,76 17.880,33 0,00 3.425.168,77
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.424.462,78 680.161,12 266.732,76 0,00 3.837.891,14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.366.820,27 1.455.865,29 284.613,09 0,00 8.538.072,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.928.717,72 1.695.614,44 291.424,17 0,00 9.332.907,99
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 241.490,00 237.480,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 41.550,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 283.040,00 237.480,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 4.292.820,47 4.442.952,47
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.606.193,00 2.835.652,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.813.869,00 3.015.264,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 75.000,00 28.522,62
Summe Sachanlagen 0,00 9.787.882,47 10.322.391,09
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 25.000,00
2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 1.850.000,00 1.850.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 150,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.875.150,00 1.875.150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 11.946.072,47 12.435.021,09

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 1,50 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 3.059 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 251.436,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 106.837,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung 31.12.2023 31.12.2022
unterlassene Instandhaltung < 3 Monate 0 20.500
Gewährleistung 895.060 906.084
Abschluss- und Prüfungskosten 41.000 39.000
Aufbewahrungspflicht 31.837 34.057
Personalkosten 1.082.781 1.079.752
sonstige Rückstellungen 22.000 20.000
sonstige Rückstellungen gesamt 2.072.678 2.099.393

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.156.521,00 Euro (Vorjahr: 1.552.633,00 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.156.521,00 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1.156,5 385,5 771,0 0,0
erhaltene Anzahlungen 2.595,3 2.595,3 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.091,0 1.091,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.123,8 1.123,8 0,0 0,0
Summe 5.966,6 5.206,1 1.156,5 0,0

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 544.109 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 109,00
Angestellte 93,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 202,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Erwin Taglieber
Christine Manz
Franziska Taglieber
Stefan Taglieber

Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft nach § 264 Abs. 2 HGB von untergeordneter Bedeutung ist.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 627.506,72 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 9.736.410,40 Euro, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 9.736.410,40 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Oettingen, 11.06.2024

Erwin Taglieber, Geschäftsführer

Christine Manz, Geschäftsführerin

Franziska Taglieber, Geschäftsführerin

Stefan Taglieber, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Taglieber Holzbau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Taglieber Holzbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Taglieber Holzbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Donauwörth, 13.12.2024

dp Audit & Advisory GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Demharter, Wirtschaftsprüfer

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