Tiefenbach Control Systems GmbH

Rombacher Hütte 18A, 44795 Bochum, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 11907
Eingetragen
28.11.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
ist die Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und der Vertrieb von steuerungstechnischen Anlagen einschließlich der Ingenieurleistungen für die Einsatzgebiete Bergbau, Industrie und Offshore-Technik. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland zu errichten sowie andere Unternehmen im In- und Ausland zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben und Handlungen vornehmen, die geeignet sind, dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Mandrella
seit 14.5.2024
Prokura
Geschäftsführer
Axel Fuisting
seit 6.1.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
FT Orange Three GmbH
Germany
1.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Tiefenbach Control Systems GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

LAGEBERICHT ZUM 31.03.2023

DER TIEFENBACH CONTROLSYSTEMS GMBH, BOCHUM

A DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1.

Entwicklung von Branche, Gesamtwirtschaft und Wettbewerb

2.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

3.

Herstellung, Entwicklung und Montage

4.

Beschaffung

5.

Investitionen und Zugänge per Leasingfinanzierung

6.

Finanzierungsmaßnahmen bzw.-vorhaben

7.

Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

B DARSTELLUNG DER LAGE

1.

Vermögenslage

2.

Finanzlage

3.

Ertragslage

C HINWEISE AUF RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1.

Gesicherter Unternehmensfortbestand

2.

Ertragsverfallrisiken

3.

Risikobericht

4.

Finanzielle Risiken

5.

Steuer- und Rechtsrisiken

6.

Marktchancen- und Risiken

D PROGNOSEBERICHT

1.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

2.

Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag

A DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

A 1 Entwicklung von Branche, Gesamtwirtschaft und Wettbewerb

Im Berichtsjahr entwickelten sich die Investitionen bzw. Instandhaltungsaufwendungen in den Kohlebergbau weiterhin deutlich positiv. China nahm den Spitzenplatz ein, bei steigender Produktion, sowohl was die Produktion von Schilden betraf als auch die Kohleförderung im untertägigen Bergbau. Die Corona-Pandemieauswirkungen aus 2020 und 2021 waren nahezu nicht mehr bemerkbar. In den USA stieg die Förderung und Nachfrage im Berichtsjahr, bedingt durch den hohen Kohlepreis und die Lage im Ukraine-Russland-Konflikt. Zu Investitionen in den russischen Bergbau ist wenig bekannt. In allen Märkten entwickelt sich die Nachfrage konstant, und seit Januar 2022 dann weiter stetig steigend. Die Situation des Wettbewerbs ist von gleichen Entwicklungen geprägt, so dass sich an der relativen Marktpräsenz der Berichtsfirma nichts geändert hat.

Auf die zu erwartende Entwicklung wird weiter in Punkt C 6 bis D 1 eingegangen.

A 2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

31.03.2022 31.03.2023 Abw.
in %
Umsatz: 36.228 36.264 0%
davon:
Drittländer 87% 81%
31.497 29.645 -6%
Inland 7% 10%
2.432 3.481 +43%
EU 6% 9%
2.299 3.138 +36%

Die Umsatzerlöse insgesamt haben sich im Berichtsjahr nicht verändert (€ 36,264 Mio. Im Inland betrug die Veränderung + 43%, in der EU +36% und in den Drittländern -6%. Die Gesamtentwicklung kann für das Berichtsjahr als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Sie stellt unverändert Aufgaben für die Zukunft, was vertriebspolitische wie auch technologisch neu bzw. anders zu setzende Schwerpunkte betrifft. In den zu verzeichnenden Schwankungen wird die projektbezogene, wie auch weltwirtschaftliche Abhängigkeit - insbesondere des Energiesektors - der Firma nach wie vor deutlich.

Die Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in den USA, China und Russland, sowie Kooperationspartner u.a. in Australien, Kasachstan und der Türkei unterstützten unverändert die Umsatzbestrebungen.

A 3 Entwicklung, Herstellung und Montage

Die Entwicklung, das Montieren und Testen unserer Steuerungselemente erfolgte in Bochum wie auch in Baiersdorf. Fest angestellt waren im Durchschnitt 63 Mitarbeiter (35 Gewerbliche, 26 Angestellte, 2 Auszubildende). Es wurden, ab März, 2 Leiharbeitnehmer eingesetzt.

A 4 Beschaffung

Der Gesamtmaterialeinsatz über alle Produktgruppen hat sich im Berichtsjahr von 49,4% im Vorjahr auf 52,2% des Umsatzes gesteigert, die Schwankungen liegen hier im Rahmen der Projektumfänge.

Bezugssicherheit war durch enge Bindungen an unsere Hauptlieferanten unverändert gegeben. 75% der Bezüge stammen von 20 (Vj.: 14) Lieferanten. Aus Deutschland stammen 79% (Vj. 90%) unserer Bezüge. Die Bezugswährung ist fast ausschließlich der Euro. Produktionshemmende Engpässe bedingt durch Zulieferprobleme waren nicht zu verzeichnen, wenngleich die Standardlieferzeiten weiterhin lang waren. Gegen Ende des Jahres 2022 waren sowohl Lieferengpässe bei Edelstahl und Elektrobauteilen, sowohl erhebliche Preissteigerungen bei Lieferanten zu verzeichnen. Die weitere Entwicklung bleibt hier zu beobachten.

A 5 Investitionen und Leasingzugänge

Investitionen erfolgten im Berichtsjahr insgesamt in Höhe von € 210 Tsd. (Vj.: € 176 Tsd.), für technische Anlagen sowie Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Leasingzugänge waren nicht zu verzeichnen.

A 6 Finanzierungsmaßnahmen

Es sind ausschließlich ausländische Forderungen zu finanzieren. Die debitorischen Regulierungsmethoden variierten unverändert über eine große Schwankungsbreite von Instrumenten und damit Zielinanspruchnahmen: von Vorkasse über Sichtakkreditive bis zu projektfinanzierungsbedingten, relativ langen, Zielen für u.a. Tochter- und Beteiligungsunternehmen. Es sind zum Stichtag bankseitig erfolgte Garantien für Anzahlungen und Gewährleistungen in Höhe von € 2,334 Mio. herausgelegt worden.

Von Finanzierungsinstrumenten wie Factoring wurde unverändert kein Gebrauch gemacht.

A 7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Alle Tochter- und Beteiligungsgesellschaften schlossen mit deutlich positiven Betriebsergebnissen ab. Die Jahresergebnisse wurden teilweise zum Mutterhaus ausgeschüttet und der andere Teil bei diesen zwecks Stärkung der Eigenkapitalbasis thesauriert.

Der Gewinn in Höhe von € 9,844 Mio. wird komplett an die übergeordnete Gesellschaft auf Basis des vorliegenden Gewinnabführungsvertrages ausgeschüttet. Das Eigenkapital verbleibt unverändert bei € 19,376 Mio. (Vj.: 19,376 Mio.) und es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 49% (Vj. 72%).

Die langjährigen Eigentümer, die Familie Knapheide, hat Ihre Anteile am Unternehmen veräußert. Käufer und somit neuer Mehrheitseigentümer ist der Finanzinvestor FTI Family Trust Investors aus München der die Gesellschaft mit der bestehenden Geschäftsführung unverändert fortführt.

Zum 31.10.2022 hat Swanson Industries die Mehrheit (60%) an Tiefenbach North-America (TNA) von Altmitgesellschaftern, unter anderem dem verrenteten Management, übernommen. Tiefenbach Control Systems GmbH bleibt wie vorher Minderheitsgesellschafter (40%) bei TNA. TNA als integraler Bestandteil von Swanson Industries wird damit zum Marktführer im US-Markt für Produkte rund um den Schildausbau und Longwall-Business.

Zum 30.05.2023 wird der Standort Baiersdorf nach Bochum verlegt und in das Stammhaus integriert.

B DARSTELLUNG DER LAGE

B 1 Vermögenslage

Die sich operativ weiter positiv entwickelnde Vermögenslage ist in der Hauptsache gekennzeichnet durch die Relationen von Anlage- und Umlaufvermögensposten bzw. Eigenkapital und Fremdkapital zur Bilanzsumme:

31.03.2022 31.03.2023
Bilanzsumme 27.065.444 39.792.278
100% 100%
Summe Anlagevermögen 3.028.986 2.911.227
in% 11% 7%
Summe Umlaufvermögen 24.036.458 36.881.050
in% 89% 93%
Eigenkapital 19.376.078 19.376.078
in% 72% 49%
Fremdkapital 7.689.366 20.416.200
in% 28% 51%

Die Rückstellungen werden in dieser Übersicht als Fremdkapital ausgewiesen.

B 2 Finanzlage

31.3. 2022
T€
2023
T€
Forderungen aus LuL 8.297 7.121
Verbindl. aus LuL 1.229 1.646
Waren-Bestände 8.378 11.608
Bankstände Haben 5.536 6.765

Die Liquidität der Firma ist unverändert als sehr positiv zu bezeichnen. Der Effekt ist hauptsächlich auf wirkungsvolles Debitorenmanagement gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

B 3 Ertragslage

Die Ertragslage kann für das Berichtsjahr als außerordentlich zufriedenstellend bezeichnet werden.

Der Rohertrag beträgt 50,5%, Personalkosten 14,2%, sonstiger Aufwand 13,2%, sonstige Erträge 2,9% und Gewinn nach Steuern 27% (jeweils auf den Umsatz bezogen).

HINWEISE AUF RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

C 1 Gesicherter Unternehmensfortbestand

Die erarbeitete Eigenkapitalquote von 49% (Vj. 72%) und die langfristig angelegte Entwicklungs-, Vertriebs- und Personalpolitik sind positive Voraussetzungen für den Fortbestand des Unternehmens.

Zur Kundenseite hin kann festgestellt werden, dass weiterhin, wenn auch projektabhängig stark schwankende, Umsätze möglich sein sollten. Über ausreichende Rückstellungen sind potentielle Risiken der Vergangenheit abgefangen. Größere Schwankungen der Nachfrage wurden über das Instrument Kurzarbeit abgefangen. Der Unternehmensfortbestand ist also als gesichert anzunehmen.

C 2 Ertragsverfallrisiken

Wir gehen aufgrund mittelfristig weltweit unverändert konstanter Märkte (Energieerzeugung) und Nachfrage nach den gefertigten Erzeugnissen, zusammen mit unserem Dienstleistungsangebot, trotz steigender, intensiver Konkurrenz auf den lokalen Märkten, davon aus, dass die Erzielung kostendeckender Margen möglich bleibt. Das Risiko erwähnenswerter Ertragsverfalltendenzen erscheint angesichts unserer vielfältigen, technisch begründeten Alleinstellungsmerkmale bei elektro-hydraulischen und elektronischen Steuerungs- und Visualisierungssystemen für Bergbaugewinnungseinrichtungen demzufolge eher als begrenzt. Auf der Kostenseite wird unverändert und verstärkt auf die Entwicklung der größten Kostenblöcke wie Material-, Personal- und Vertriebsnebenkosten zu achten sein.

C 3 Risikobericht

Es sind gefährdende, externe, quantitative Engpässe oder preislich außergewöhnlich schwankende Entwicklungen bei Bezügen aktuell weder auf den Bezugsmärkten noch im Personalbereich zu erkennen; somit kann der Hauptteil möglicher, operativer Risiken für die Unternehmensfortführung ausgeschlossen bzw. als beherrschbar angesehen werden.

C 4 Finanzielle Risiken

Im Finanzierungssektor ermöglichen uns die uns begleitenden Institute, die notwendige Liquidität zu wahren, wobei Inanspruchnahmen von Linien im Berichtsjahr nicht notwendig waren. Für verbleibende Einzelrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungs- und Rückstellungspositionen in angemessener Höhe gebildet.

Kurssicherungen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Durch Hausbanken herausgelegte Leistungs- und Garantieavale in Höhe von 1,771Mio. bestehen aktuell (20.06.2023) Inanspruchnahmen durch Kunden hieraus waren nicht zu verzeichnen. Weitere potentielle, finanzielle Risiken sind derzeit nicht zu erkennen.

C 5 Steuer- und Rechtsrisiken.

Prozessrisiken bestehen keine; aus Zulassungsthemen sind ebenfalls keine solchen abzusehen. Auch steuerliche Risiken sind nicht ersichtlich.

C 6 Marktchancen und -Risiken

China ist unverändert der größte Markt für den Bergbau, in dem sich mehr und mehr chinesische Firmen etablieren. Eine Prognose für diesen Markt ist schwierig, wir gehen allerdings von gleichbleibender bis steigender Umsatzentwicklung auch durch Präsenz durch unsere chinesische Tochterfirma aus.

Im amerikanischen Markt ist mit einem Wachstum zu rechnen. Der zu erwartende Umsatz dürfte stabil in den nächsten 2 Jahren steigen und die Bedeutung an unserem Gesamtumsatz wieder ansteigen.

Der russische Markt ist embargobedingt zum Erliegen gekommen. Geschäfte sind zukünftig wohl nur nach Beendigung des Russland-Ukraine-Konfliktes und auf sehr weite Sicht wieder zu erwarten.

Der polnische Kohlebergbau ist zurzeit im Wandel. Hier werden Bergwerke verschmolzen, so dass die Zahl insgesamt schrumpfen wird. Erhebliche Investitionen kommen derzeit nicht zur Realisierung. Die Umsatzentwicklung und Bedeutung für unseren Gesamtumsatz werden mittelfristig eher niedrig bleiben.

Kleinere Märkte: Es werden kleinere Umsätze in verschiedenen Ländern zu erzielen sein, die hier nicht gesondert betrachtet werden.

In diesen Märkten steigt die Nachfrage deutlich zum Ende des Berichtszeitraums an. Dies liegt an hoher Nachfrage und hohem Weltmarktpreis für Kohle. Dieses ist bedingt durch weltweite Rückbesinnung auf lokale Energieerzeugungsquellen inkl. Kohle, durch den Russland-Ukraine-Konflikt.

In allen weltweiten Märkten mit Absatzmöglichkeiten für unsere Produkte sind wir durch Vertriebs- und Servicepartnerschaften vertreten.

D Prognosebericht

D 1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Strategische Planung

Die Ausrichtung des Unternehmens ist unverändert auf die Haltung und den Ausbau der existierenden Märkte sowie die Öffnung neuer ausgerichtet. Hierbei werden die Aktivitäten unserer Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften genutzt.

Die voraussichtliche Entwicklung der TIEFENBACH Control Systems

In Ergänzung zum in C 6 Aufgeführten ist konkret zu kurzfristigen Entwicklungen zu berichten:

Insgesamt wird sich für das aktuelle laufende Geschäftsjahr ein Umsatz zwischen € 34 und 36 Mio. auf den berichteten Märkten erzielen lassen. Die Ertragsentwicklung (MBC/Marge) wird gegenüber dem Berichtsjahr auf dem Vorjahresniveau bleiben; es wird sich unverändert ein positives Ergebnis vor Steuern erarbeiten lassen, falls nicht unerwartete Sondereinflüsse auf dem Beschaffungsmarkt dem entgegenstehen sollten. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konfliktes wird ebenfalls eine Rolle für den Weltmarktpreis von Kohle spielen.

Forschung und Entwicklung

Das Produktprogramm wird ständig weiterentwickelt. Flexible Kamerasysteme für unter Tage, Personenerkennungssysteme, Datenfunktechnik, Visualisierung, und die Entwicklung neuer Sensoriken sind weiterhin aktuelle Stichworte.

Der geschlossene Exklusivvertrag für die Vermarktung mit einem namenhaften Großkonzern für eine Produktreihe für Emulsionsanalyse wird weiterhin kontinuierlich ausgebaut und um weitere Produkte erweitert. Mittlerweile laufen über 80 Anlagen weltweit und die erste Produktreihe ist etabliert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine weitere Produktreihe in die Märkte eingeführt und nun mit dieser der Eintritt in den Massenmarkt in der spanabhebenden Fertigung vorbereitet.

Die personelle und finanzielle Ausgestaltung der "Forschung und Entwicklung" ist ausreichend und erfolgt variabel und entlang jeweils aktueller Notwendigkeiten.

Zertifizierungen und Zulassungen

Das Unternehmen wurde erfolgreich im Berichtszeitraum erneut nach ISO 9001:2015 und ATEX/IECEx rezertifiziert. Zulassungen für Tiefenbach Produkte liegen für alle aktuellen Zielländer vor, bzw. sind für jeden Einzelfall auf Basis der vorliegenden Dokumente für Einzelprojekte zu erneuern bzw. zu beantragen.

Investitionen

Größere Investitionen sind nicht geplant.

Wertung der Prognosen

Die Geschäftsführung hält die Eintrittswahrscheinlichkeit der Prognosen aufgrund der sich derzeit entwickelnder Wachstumsraten im weltweiten Kohleabsatzsektor wegen der unverändert guten Aufstellung der Berichtsgesellschaft mit ca. 80 % für realistisch.

D 2 Besondere Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres

Da der weitere Verlauf der Pandemie weltweit sowie die Entwicklung von Konflikten und Embargos für Russland und Belarus nicht vorhersehbar sind, bleibt die Unsicherheit in Bezug auf den Verlauf des Gesamtgeschäftsjahres und die Prognose bestehen.

Die derzeitige (Stand: 30.06.2023) Auftrags- und Umsatzlage der Berichtsfirma ist wie prognostiziert:

fakturierter Umsatz in den ersten 3 Monaten: ca. € 8,4 Mio.

Auftragsbestand: ca. € 23,3 Mio.

Weiteres von Bedeutung ist nicht zu berichten.

 

Bochum, den 30. Juni 2023

gez.

Axel Fuisting

&

Christian Möcklinghoff

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.911.227,43 3.028.986,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.480,00 10.730,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 11.480,00 10.730,00
II. Sachanlagen 2.512.968,26 2.631.477,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.202.531,71 2.171.151,71
2. technische Anlagen und Maschinen 122.994,00 229.661,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.456,00 227.678,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.986,55 2.986,55
III. Finanzanlagen 386.779,17 386.779,17
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 325.286,73 325.286,73
2. Beteiligungen 61.492,44 61.492,44
B. Umlaufvermögen 36.801.885,87 23.696.127,56
I. Vorräte 11.608.270,52 8.377.744,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.428.669,61 9.781.952,78
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.090.959,58 6.513.316,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.449.524,41 1.530.905,20
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 913.314,66 253.359,86
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.974.870,96 1.484.371,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.764.945,74 5.536.430,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.164,90 340.330,08
Summe Aktiva 39.792.278,20 27.065.444,07

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.376.078,79 19.376.078,79
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 1.000.000,00 820.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 820.000,00
II. Gewinnvortrag 18.376.078,79 10.547.118,16
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 8.008.960,63
B. Rückstellungen 4.719.344,56 3.873.845,34
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 848.808,00 904.091,00
2. Steuerrückstellungen 990.720,19 494.681,00
3. sonstige Rückstellungen 2.879.816,37 2.475.073,34
C. Verbindlichkeiten 15.696.854,85 3.815.519,94
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.524.526,81 1.456.832,48
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.645.789,39 1.229.412,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.385.816,10 1.018.537,19
4. sonstige Verbindlichkeiten 140.722,55 110.737,84
Summe Passiva 39.792.278,20 27.065.444,07

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Betriebsergebnis 8.571.489,14 11.069.872,38
a) Rohergebnis 18.216.801,42 19.885.861,50
b) Personalaufwand 5.222.801,42 5.172.645,89
c) Abschreibungen 327.842,81 322.854,58
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 327.842,81 322.854,58
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 4.094.668,05 3.320.488,65
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 1.287.767,62 662.608,54
a) Erträge aus Beteiligungen 1.197.934,90 630.456,25
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.638,72 52.175,29
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.806,00 20.023,00
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1,00 3.704.730,37
4. Ergebnis nach Steuern 9.859.257,76 8.027.750,55
5. sonstige Steuern 14.767,46 18.789,92
6. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -9.844.490,30 0,00
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 9.844.490,30 0,00
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 8.008.960,63

Anhang Jahresabschluss zum 31. März 2023

Tiefenbach Control Systems GmbH

1. Allgemeine Angaben

Die Tiefenbach Control Systems GmbH mit Sitz in Bochum, Rombacher Hütte 18a, eingetragen beim Amtsgericht Bochum unter der Handelsregisternummer HRB 11907 ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 267 Abs. 3 HGB). Die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG wurden berücksichtigt. Er schließt an den Jahresabschluss zum 31. März 2022 an.

Der vorliegende Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Sämtliche Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung und Offenlegung des Anhangs werden in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag ermittelt. Sie werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag aktiviert. Für Skonti und Boni wurde ein Abschlag vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit den Rohstoffkosten zuzüglich angefallener Verarbeitungskosten, entsprechend der zum Bilanzstichtag erreichten Fertigungsstufe, angesetzt. Gemeinkosten wurden durch die Verwendung von angemessenen Zuschlägen berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:

31.03.2023 31.03.2022
Rechnungszinsfuß p.a.: 1,79 % 1,81 %
Gehaltstrend p.a.: 3,00 % 3,00 %
Rententrend p.a.: 2,00 % 2,00 %
Fluktuation p.a.: ./. ./.

Bei der Bestimmung dieses Zinses wurde die Vereinfachungsvorschrift zur Bestimmung der Restlaufzeit mit 15 Jahren genutzt. Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,5 %.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagengitter zu entnehmen:

Anlagenspiegel

Tiefenbach Control Systems GmbH

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
AK/HK 01.04.2022 AK/HK Zugänge AK/HK Abgänge AK/HK 31.03.2023 Abschreibungen 01.04.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 776.766,16 11.584,76 0,00 788.350,92 766.036,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.458.598,90 134.324,00 0,00 3.592.922,90 1.287.447,19
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.397.887,66 5.867,47 0,00 1.403.755,13 1.168.226,66
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.467.279,80 58.307,58 7.223,36 1.518.364,02 1.239.601,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.986,55 0,00 0,00 2.986,55 0,00
6.326.752,91 198.499,05 7.223,36 6.518.028,60 3.695.275,65
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 399.885,17 0,00 0,00 399.885,17 13.106,00
399.885,17 0,00 0,00 399.885,17 13.106,00
7.503.404,24 210.083,81 7.223,36 7.706.264,69 4.474.417,81
Abschreibungen Nettobuchwerte
Abschreibungen Zugänge Abschreibungen Abgänge Abschreibungen 31.03.2023 31.03.2023 31.03.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.834,76 0,00 776.870,92 11.480,00 10.730,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.944,00 0,00 1.390.391,19 2.202.531,71 2.171.151,71
2. Technische Anlagen und Maschinen 112.534,47 0,00 1.280.761,13 122.994,00 229.661,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.529,58 7.223,36 1.333.908,02 184.456,00 227.678,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 2.986,55 2.986,55
317.008,05 7.223,36 4.005.060,34 2.512.968,26 2.631.477,26
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 13.106,00 386.779,17 386.779,17
0,00 0,00 13.106,00 386.779,17 386.779,17
327.842,81 7.223,36 4.795.037,26 2.911.227,43 3.028.986,43

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

2. Technische Anlagen und Maschinen

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

II. Sachanlagen

1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

2. Technische Anlagen und Maschinen

3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 9.332 enthalten.

Aktive latente Steuern

Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Entsprechend der Gesamtdifferenzbetrachtung wären aktive latente Steuern auszuweisen. In Ausübung des Wahlrechts i.S. des § 274 Abs. 1 HGB wird auf den Ausweis verzichtet.

Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital der Tiefenbach Control Systems GmbH beträgt T€ 1.000 und ist in voller Höhe eingezahlt.

Pensionsrückstellungen

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 statt 7 Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 36. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen T€ 1.728 (Vorjahr: T€ 1.639), für Abfindungen T€ 43 (Vorjahr: T€ 0), für Tantiemen T€ 587 (Vorjahr: T€ 477) sowie Rückstellungen für Urlaubs- und Weihnachtsgeld T€ 192 (Vorjahr: T€ 228).

Verbindlichkeiten

Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

Stand 31.03.2023
T€
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
davon Restlaufzeit bis 5 Jahre
T€
davon Restlaufzeit > 5 Jahre
T€
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.524 2.524 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.646 1.646 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.386 11.386 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 141 141 0 0
15.697 15.697 0 0

1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

4. Sonstige Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. T€ 9.944 enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten:

Berichtsjahr Vorjahr
- aus Steuern T€ 44 67
- aus Sozialversicherungen T€ 9 9

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzentwicklung nach Regionen stellt sich wie folgt dar:

2022/2023
T€
2021/2022
T€
Inland 3.547 2.473
EU 3.138 2.299
Drittland 29.646 31.499
36.331 36.271
./. Erlösschmälerungen -68 -43
36.263 36.228

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 544 (Vorjahr: T€ 901), Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen T€ 83 (Vorjahr: T€ 82), Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung T€ 0 (Vorjahr: T€ 2) und Erträge aus Fördermitteln T€ 5 (Vorjahr: T€ 17). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 244 (Vorjahr: T€ 279) enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus steuerlicher Betriebsprüfung und dessen Folgewirkung i. H. v. T€ 42 enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 52) und Zinserträge von Gesellschaftern in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 11) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Aufwendungen aus der Verzinsung von Rückstellungen bestehen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 20).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Dienstleistungsverträgen ergeben sich zukünftig folgende jährliche finanzielle Verpflichtungen:

- aus Mietverträgen für Gebäude rd T€ 22
- aus Mieten für Betriebs- und Geschäftsausstattung rd T€ 13
- aus Kfz-Leasingverträgen mit Dritten rd T€ 30

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Vertrags- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 2.353, die durch Avalkredite von Kreditinstituten abgesichert sind. Es sind keine Gründe bekannt, die ordnungsgemäßen Vertragserfüllungen entgegenstehen, daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt.

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Die Gesellschaft hält folgende Anteile (> 20%)

Name, Sitz Beteiligungsquote Eigenkapital zum Schluss des letzten Geschäftsjahres 1)
T€
Jahresergebnis des letzten Geschäftsjahres 1)
T€
Tiefenbach Rossija GmbH, Kemerowo, Russland 100% 2.043 485
Tiefenbach (Tianjin) Control Systems Co, Ltd., China 100% 2.124 321
Tiefenbach North America, LLC, Morgantown / USA 39,76% 3.167 12.465

1) umgerechnet zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum 31.03.2023

Mitarbeiterzahl

2022/2023 2021/2022
Gewerbliche Arbeitnehmer 36 34
Angestellte 32 33
68 67

Geschäftsführung

Gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023:

Axel Fuisting, Bochum

Christian Möcklinghoff, Datteln

Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht vorgenommen.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss wird entsprechend des am 11. November 2022 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die FT Orange Three GmbH abgeführt. Eine Aufrechnung mit der bestehenden Forderungen gegenüber der FT Orange Three GmbH erfolgt entsprechend der Aufrechnungsvereinbarung im folgenden Wirtschaftsjahr.

Konzern

Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der FT Organge Three GmbH, München, die Gesellschaft wird in den Konsoliedierungskreis des aufzustellenden Konzernabschlusses einbezogen. Der Konzernabschluss hat für die Gesellschaft befreiende Wirkung im Sinne des § 291 Abs. 1 HGB.

 

Bochum, den 17. Mai 2023

gez.

Axel Fuisting

und

Christian Möcklinghoff

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem Jahresabschluss zum 31. März 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:

An die Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab.

Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Beckum, den 14. Juli 2023

gez. Dipl.-Kfm. Peter Frölich, Wirtschaftsprüfer

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