Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Tiefenbach Control Systems GmbH
Rombacher Hütte 18A, 44795 Bochum, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Mandrella seit 14.5.2024 | Prokura |
Christian Möcklinghoff seit 20.5.2019 | Geschäftsführer |
Axel Fuisting seit 6.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.00% | |
| 5.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tiefenbach Control Systems GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023LAGEBERICHT ZUM 31.03.2023DER TIEFENBACH CONTROLSYSTEMS GMBH, BOCHUMA DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS
B DARSTELLUNG DER LAGE
C HINWEISE AUF RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
D PROGNOSEBERICHT
A DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS A 1 Entwicklung von Branche, Gesamtwirtschaft und Wettbewerb Im Berichtsjahr entwickelten sich die Investitionen bzw. Instandhaltungsaufwendungen in den Kohlebergbau weiterhin deutlich positiv. China nahm den Spitzenplatz ein, bei steigender Produktion, sowohl was die Produktion von Schilden betraf als auch die Kohleförderung im untertägigen Bergbau. Die Corona-Pandemieauswirkungen aus 2020 und 2021 waren nahezu nicht mehr bemerkbar. In den USA stieg die Förderung und Nachfrage im Berichtsjahr, bedingt durch den hohen Kohlepreis und die Lage im Ukraine-Russland-Konflikt. Zu Investitionen in den russischen Bergbau ist wenig bekannt. In allen Märkten entwickelt sich die Nachfrage konstant, und seit Januar 2022 dann weiter stetig steigend. Die Situation des Wettbewerbs ist von gleichen Entwicklungen geprägt, so dass sich an der relativen Marktpräsenz der Berichtsfirma nichts geändert hat. Auf die zu erwartende Entwicklung wird weiter in Punkt C 6 bis D 1 eingegangen. A 2 Umsatz- und Auftragsentwicklung
Die Umsatzerlöse insgesamt haben sich im Berichtsjahr nicht verändert (€ 36,264 Mio. Im Inland betrug die Veränderung + 43%, in der EU +36% und in den Drittländern -6%. Die Gesamtentwicklung kann für das Berichtsjahr als sehr zufriedenstellend bezeichnet werden. Sie stellt unverändert Aufgaben für die Zukunft, was vertriebspolitische wie auch technologisch neu bzw. anders zu setzende Schwerpunkte betrifft. In den zu verzeichnenden Schwankungen wird die projektbezogene, wie auch weltwirtschaftliche Abhängigkeit - insbesondere des Energiesektors - der Firma nach wie vor deutlich. Die Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in den USA, China und Russland, sowie Kooperationspartner u.a. in Australien, Kasachstan und der Türkei unterstützten unverändert die Umsatzbestrebungen. A 3 Entwicklung, Herstellung und Montage Die Entwicklung, das Montieren und Testen unserer Steuerungselemente erfolgte in Bochum wie auch in Baiersdorf. Fest angestellt waren im Durchschnitt 63 Mitarbeiter (35 Gewerbliche, 26 Angestellte, 2 Auszubildende). Es wurden, ab März, 2 Leiharbeitnehmer eingesetzt. A 4 Beschaffung Der Gesamtmaterialeinsatz über alle Produktgruppen hat sich im Berichtsjahr von 49,4% im Vorjahr auf 52,2% des Umsatzes gesteigert, die Schwankungen liegen hier im Rahmen der Projektumfänge. Bezugssicherheit war durch enge Bindungen an unsere Hauptlieferanten unverändert gegeben. 75% der Bezüge stammen von 20 (Vj.: 14) Lieferanten. Aus Deutschland stammen 79% (Vj. 90%) unserer Bezüge. Die Bezugswährung ist fast ausschließlich der Euro. Produktionshemmende Engpässe bedingt durch Zulieferprobleme waren nicht zu verzeichnen, wenngleich die Standardlieferzeiten weiterhin lang waren. Gegen Ende des Jahres 2022 waren sowohl Lieferengpässe bei Edelstahl und Elektrobauteilen, sowohl erhebliche Preissteigerungen bei Lieferanten zu verzeichnen. Die weitere Entwicklung bleibt hier zu beobachten. A 5 Investitionen und Leasingzugänge Investitionen erfolgten im Berichtsjahr insgesamt in Höhe von € 210 Tsd. (Vj.: € 176 Tsd.), für technische Anlagen sowie Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Leasingzugänge waren nicht zu verzeichnen. A 6 Finanzierungsmaßnahmen Es sind ausschließlich ausländische Forderungen zu finanzieren. Die debitorischen Regulierungsmethoden variierten unverändert über eine große Schwankungsbreite von Instrumenten und damit Zielinanspruchnahmen: von Vorkasse über Sichtakkreditive bis zu projektfinanzierungsbedingten, relativ langen, Zielen für u.a. Tochter- und Beteiligungsunternehmen. Es sind zum Stichtag bankseitig erfolgte Garantien für Anzahlungen und Gewährleistungen in Höhe von € 2,334 Mio. herausgelegt worden. Von Finanzierungsinstrumenten wie Factoring wurde unverändert kein Gebrauch gemacht. A 7 Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Alle Tochter- und Beteiligungsgesellschaften schlossen mit deutlich positiven Betriebsergebnissen ab. Die Jahresergebnisse wurden teilweise zum Mutterhaus ausgeschüttet und der andere Teil bei diesen zwecks Stärkung der Eigenkapitalbasis thesauriert. Der Gewinn in Höhe von € 9,844 Mio. wird komplett an die übergeordnete Gesellschaft auf Basis des vorliegenden Gewinnabführungsvertrages ausgeschüttet. Das Eigenkapital verbleibt unverändert bei € 19,376 Mio. (Vj.: 19,376 Mio.) und es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 49% (Vj. 72%). Die langjährigen Eigentümer, die Familie Knapheide, hat Ihre Anteile am Unternehmen veräußert. Käufer und somit neuer Mehrheitseigentümer ist der Finanzinvestor FTI Family Trust Investors aus München der die Gesellschaft mit der bestehenden Geschäftsführung unverändert fortführt. Zum 31.10.2022 hat Swanson Industries die Mehrheit (60%) an Tiefenbach North-America (TNA) von Altmitgesellschaftern, unter anderem dem verrenteten Management, übernommen. Tiefenbach Control Systems GmbH bleibt wie vorher Minderheitsgesellschafter (40%) bei TNA. TNA als integraler Bestandteil von Swanson Industries wird damit zum Marktführer im US-Markt für Produkte rund um den Schildausbau und Longwall-Business. Zum 30.05.2023 wird der Standort Baiersdorf nach Bochum verlegt und in das Stammhaus integriert. B DARSTELLUNG DER LAGE B 1 Vermögenslage Die sich operativ weiter positiv entwickelnde Vermögenslage ist in der Hauptsache gekennzeichnet durch die Relationen von Anlage- und Umlaufvermögensposten bzw. Eigenkapital und Fremdkapital zur Bilanzsumme:
Die Rückstellungen werden in dieser Übersicht als Fremdkapital ausgewiesen. B 2 Finanzlage
Die Liquidität der Firma ist unverändert als sehr positiv zu bezeichnen. Der Effekt ist hauptsächlich auf wirkungsvolles Debitorenmanagement gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. B 3 Ertragslage Die Ertragslage kann für das Berichtsjahr als außerordentlich zufriedenstellend bezeichnet werden. Der Rohertrag beträgt 50,5%, Personalkosten 14,2%, sonstiger Aufwand 13,2%, sonstige Erträge 2,9% und Gewinn nach Steuern 27% (jeweils auf den Umsatz bezogen). HINWEISE AUF RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG C 1 Gesicherter Unternehmensfortbestand Die erarbeitete Eigenkapitalquote von 49% (Vj. 72%) und die langfristig angelegte Entwicklungs-, Vertriebs- und Personalpolitik sind positive Voraussetzungen für den Fortbestand des Unternehmens. Zur Kundenseite hin kann festgestellt werden, dass weiterhin, wenn auch projektabhängig stark schwankende, Umsätze möglich sein sollten. Über ausreichende Rückstellungen sind potentielle Risiken der Vergangenheit abgefangen. Größere Schwankungen der Nachfrage wurden über das Instrument Kurzarbeit abgefangen. Der Unternehmensfortbestand ist also als gesichert anzunehmen. C 2 Ertragsverfallrisiken Wir gehen aufgrund mittelfristig weltweit unverändert konstanter Märkte (Energieerzeugung) und Nachfrage nach den gefertigten Erzeugnissen, zusammen mit unserem Dienstleistungsangebot, trotz steigender, intensiver Konkurrenz auf den lokalen Märkten, davon aus, dass die Erzielung kostendeckender Margen möglich bleibt. Das Risiko erwähnenswerter Ertragsverfalltendenzen erscheint angesichts unserer vielfältigen, technisch begründeten Alleinstellungsmerkmale bei elektro-hydraulischen und elektronischen Steuerungs- und Visualisierungssystemen für Bergbaugewinnungseinrichtungen demzufolge eher als begrenzt. Auf der Kostenseite wird unverändert und verstärkt auf die Entwicklung der größten Kostenblöcke wie Material-, Personal- und Vertriebsnebenkosten zu achten sein. C 3 Risikobericht Es sind gefährdende, externe, quantitative Engpässe oder preislich außergewöhnlich schwankende Entwicklungen bei Bezügen aktuell weder auf den Bezugsmärkten noch im Personalbereich zu erkennen; somit kann der Hauptteil möglicher, operativer Risiken für die Unternehmensfortführung ausgeschlossen bzw. als beherrschbar angesehen werden. C 4 Finanzielle Risiken Im Finanzierungssektor ermöglichen uns die uns begleitenden Institute, die notwendige Liquidität zu wahren, wobei Inanspruchnahmen von Linien im Berichtsjahr nicht notwendig waren. Für verbleibende Einzelrisiken wurden entsprechende Wertberichtigungs- und Rückstellungspositionen in angemessener Höhe gebildet. Kurssicherungen erfolgten im Berichtsjahr nicht. Durch Hausbanken herausgelegte Leistungs- und Garantieavale in Höhe von 1,771Mio. bestehen aktuell (20.06.2023) Inanspruchnahmen durch Kunden hieraus waren nicht zu verzeichnen. Weitere potentielle, finanzielle Risiken sind derzeit nicht zu erkennen. C 5 Steuer- und Rechtsrisiken. Prozessrisiken bestehen keine; aus Zulassungsthemen sind ebenfalls keine solchen abzusehen. Auch steuerliche Risiken sind nicht ersichtlich. C 6 Marktchancen und -Risiken China ist unverändert der größte Markt für den Bergbau, in dem sich mehr und mehr chinesische Firmen etablieren. Eine Prognose für diesen Markt ist schwierig, wir gehen allerdings von gleichbleibender bis steigender Umsatzentwicklung auch durch Präsenz durch unsere chinesische Tochterfirma aus. Im amerikanischen Markt ist mit einem Wachstum zu rechnen. Der zu erwartende Umsatz dürfte stabil in den nächsten 2 Jahren steigen und die Bedeutung an unserem Gesamtumsatz wieder ansteigen. Der russische Markt ist embargobedingt zum Erliegen gekommen. Geschäfte sind zukünftig wohl nur nach Beendigung des Russland-Ukraine-Konfliktes und auf sehr weite Sicht wieder zu erwarten. Der polnische Kohlebergbau ist zurzeit im Wandel. Hier werden Bergwerke verschmolzen, so dass die Zahl insgesamt schrumpfen wird. Erhebliche Investitionen kommen derzeit nicht zur Realisierung. Die Umsatzentwicklung und Bedeutung für unseren Gesamtumsatz werden mittelfristig eher niedrig bleiben. Kleinere Märkte: Es werden kleinere Umsätze in verschiedenen Ländern zu erzielen sein, die hier nicht gesondert betrachtet werden. In diesen Märkten steigt die Nachfrage deutlich zum Ende des Berichtszeitraums an. Dies liegt an hoher Nachfrage und hohem Weltmarktpreis für Kohle. Dieses ist bedingt durch weltweite Rückbesinnung auf lokale Energieerzeugungsquellen inkl. Kohle, durch den Russland-Ukraine-Konflikt. In allen weltweiten Märkten mit Absatzmöglichkeiten für unsere Produkte sind wir durch Vertriebs- und Servicepartnerschaften vertreten. D Prognosebericht D 1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Strategische Planung Die Ausrichtung des Unternehmens ist unverändert auf die Haltung und den Ausbau der existierenden Märkte sowie die Öffnung neuer ausgerichtet. Hierbei werden die Aktivitäten unserer Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften genutzt. Die voraussichtliche Entwicklung der TIEFENBACH Control Systems In Ergänzung zum in C 6 Aufgeführten ist konkret zu kurzfristigen Entwicklungen zu berichten: Insgesamt wird sich für das aktuelle laufende Geschäftsjahr ein Umsatz zwischen € 34 und 36 Mio. auf den berichteten Märkten erzielen lassen. Die Ertragsentwicklung (MBC/Marge) wird gegenüber dem Berichtsjahr auf dem Vorjahresniveau bleiben; es wird sich unverändert ein positives Ergebnis vor Steuern erarbeiten lassen, falls nicht unerwartete Sondereinflüsse auf dem Beschaffungsmarkt dem entgegenstehen sollten. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie und des Russland-Ukraine-Konfliktes wird ebenfalls eine Rolle für den Weltmarktpreis von Kohle spielen. Forschung und Entwicklung Das Produktprogramm wird ständig weiterentwickelt. Flexible Kamerasysteme für unter Tage, Personenerkennungssysteme, Datenfunktechnik, Visualisierung, und die Entwicklung neuer Sensoriken sind weiterhin aktuelle Stichworte. Der geschlossene Exklusivvertrag für die Vermarktung mit einem namenhaften Großkonzern für eine Produktreihe für Emulsionsanalyse wird weiterhin kontinuierlich ausgebaut und um weitere Produkte erweitert. Mittlerweile laufen über 80 Anlagen weltweit und die erste Produktreihe ist etabliert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine weitere Produktreihe in die Märkte eingeführt und nun mit dieser der Eintritt in den Massenmarkt in der spanabhebenden Fertigung vorbereitet. Die personelle und finanzielle Ausgestaltung der "Forschung und Entwicklung" ist ausreichend und erfolgt variabel und entlang jeweils aktueller Notwendigkeiten. Zertifizierungen und Zulassungen Das Unternehmen wurde erfolgreich im Berichtszeitraum erneut nach ISO 9001:2015 und ATEX/IECEx rezertifiziert. Zulassungen für Tiefenbach Produkte liegen für alle aktuellen Zielländer vor, bzw. sind für jeden Einzelfall auf Basis der vorliegenden Dokumente für Einzelprojekte zu erneuern bzw. zu beantragen. Investitionen Größere Investitionen sind nicht geplant. Wertung der Prognosen Die Geschäftsführung hält die Eintrittswahrscheinlichkeit der Prognosen aufgrund der sich derzeit entwickelnder Wachstumsraten im weltweiten Kohleabsatzsektor wegen der unverändert guten Aufstellung der Berichtsgesellschaft mit ca. 80 % für realistisch. D 2 Besondere Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres Da der weitere Verlauf der Pandemie weltweit sowie die Entwicklung von Konflikten und Embargos für Russland und Belarus nicht vorhersehbar sind, bleibt die Unsicherheit in Bezug auf den Verlauf des Gesamtgeschäftsjahres und die Prognose bestehen. Die derzeitige (Stand: 30.06.2023) Auftrags- und Umsatzlage der Berichtsfirma ist wie prognostiziert: fakturierter Umsatz in den ersten 3 Monaten: ca. € 8,4 Mio. Auftragsbestand: ca. € 23,3 Mio. Weiteres von Bedeutung ist nicht zu berichten.
Bochum, den 30. Juni 2023 gez. Axel Fuisting & Christian Möcklinghoff BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang Jahresabschluss zum 31. März 2023Tiefenbach Control Systems GmbH1. Allgemeine Angaben Die Tiefenbach Control Systems GmbH mit Sitz in Bochum, Rombacher Hütte 18a, eingetragen beim Amtsgericht Bochum unter der Handelsregisternummer HRB 11907 ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 267 Abs. 3 HGB). Die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG wurden berücksichtigt. Er schließt an den Jahresabschluss zum 31. März 2022 an. Der vorliegende Jahresabschluss vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Sämtliche Erleichterungsvorschriften bei der Aufstellung und Offenlegung des Anhangs werden in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte sind durch körperliche Bestandsaufnahme zum Bilanzstichtag ermittelt. Sie werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Das Niederstwertprinzip fand Beachtung. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen zum Bilanzstichtag aktiviert. Für Skonti und Boni wurde ein Abschlag vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit den Rohstoffkosten zuzüglich angefallener Verarbeitungskosten, entsprechend der zum Bilanzstichtag erreichten Fertigungsstufe, angesetzt. Gemeinkosten wurden durch die Verwendung von angemessenen Zuschlägen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- bzw. Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten zu ermitteln. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwandt. Folgende Annahmen lagen der Bewertung zugrunde:
Bei der Bestimmung dieses Zinses wurde die Vereinfachungsvorschrift zur Bestimmung der Restlaufzeit mit 15 Jahren genutzt. Der Zinssatz für den Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 1,5 %. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagengitter zu entnehmen: AnlagenspiegelTiefenbach Control Systems GmbH
A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III. Finanzanlagen 1. Beteiligungen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen am Bilanzstichtag nicht. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 9.332 enthalten. Aktive latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz. Entsprechend der Gesamtdifferenzbetrachtung wären aktive latente Steuern auszuweisen. In Ausübung des Wahlrechts i.S. des § 274 Abs. 1 HGB wird auf den Ausweis verzichtet. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Tiefenbach Control Systems GmbH beträgt T€ 1.000 und ist in voller Höhe eingezahlt. Pensionsrückstellungen Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 statt 7 Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 36. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen T€ 1.728 (Vorjahr: T€ 1.639), für Abfindungen T€ 43 (Vorjahr: T€ 0), für Tantiemen T€ 587 (Vorjahr: T€ 477) sowie Rückstellungen für Urlaubs- und Weihnachtsgeld T€ 192 (Vorjahr: T€ 228). Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4. Sonstige Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. T€ 9.944 enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzentwicklung nach Regionen stellt sich wie folgt dar:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 544 (Vorjahr: T€ 901), Erträge aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen T€ 83 (Vorjahr: T€ 82), Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung T€ 0 (Vorjahr: T€ 2) und Erträge aus Fördermitteln T€ 5 (Vorjahr: T€ 17). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von T€ 244 (Vorjahr: T€ 279) enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge aus steuerlicher Betriebsprüfung und dessen Folgewirkung i. H. v. T€ 42 enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 9 (Vorjahr: T€ 52) und Zinserträge von Gesellschaftern in Höhe von T€ 98 (Vorjahr: T€ 0). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 11) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Verzinsung von Rückstellungen bestehen in Höhe von T€ 17 (Vorjahr: T€ 20). Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Dienstleistungsverträgen ergeben sich zukünftig folgende jährliche finanzielle Verpflichtungen:
Haftungsverhältnisse Es bestehen Vertrags- und Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von T€ 2.353, die durch Avalkredite von Kreditinstituten abgesichert sind. Es sind keine Gründe bekannt, die ordnungsgemäßen Vertragserfüllungen entgegenstehen, daher wird die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft hält folgende Anteile (> 20%)
1) umgerechnet zum jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum 31.03.2023 Mitarbeiterzahl
Geschäftsführung Gesamtvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023: Axel Fuisting, Bochum Christian Möcklinghoff, Datteln Angaben über die Höhe der Gesamtbezüge werden mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB nicht vorgenommen. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss wird entsprechend des am 11. November 2022 geschlossenen Gewinnabführungsvertrages an die FT Orange Three GmbH abgeführt. Eine Aufrechnung mit der bestehenden Forderungen gegenüber der FT Orange Three GmbH erfolgt entsprechend der Aufrechnungsvereinbarung im folgenden Wirtschaftsjahr. Konzern Die Gesellschaft ist Konzernunternehmen der FT Organge Three GmbH, München, die Gesellschaft wird in den Konsoliedierungskreis des aufzustellenden Konzernabschlusses einbezogen. Der Konzernabschluss hat für die Gesellschaft befreiende Wirkung im Sinne des § 291 Abs. 1 HGB.
Bochum, den 17. Mai 2023 gez. Axel Fuisting und Christian Möcklinghoff BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung erteile ich dem Jahresabschluss zum 31. März 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023 der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: An die Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tiefenbach Control Systems GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Beckum, den 14. Juli 2023 gez. Dipl.-Kfm. Peter Frölich, Wirtschaftsprüfer |
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Aktuelle Insolvenzverfahren
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