Finger Haustechnik GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Geil seit 15.11.2019 | Prokura |
Stefan Ochse seit 15.11.2019 | Prokura |
Birgit Scheer seit 8.3.2017 | Prokura |
Klaus Cronau seit 30.8.2013 | Geschäftsführer |
Mathias Prof. Dr. Schäfer seit 30.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MB Effizienzkeller GmbHFrankenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Unser Unternehmen ist Teil der Finger-Gruppe mit Sitz in Frankenberg. Die Gruppe plant, erstellt und vertreibt Wohnhäuser für Familien, im Wesentlichen als Einfamilienhaus. Unser Unternehmen übernimmt für die Gruppe die Planung und Koordination der Bereiche Fundamentplatten und Fertigkeller. Soweit es unsere Kapazität zulässt und es nicht aufgrund der Entfernung des Bauvorhabens unwirtschaftlich ist, werden die Aufträge durch unser Unternehmen ausgeführt. Darüber hinaus realisieren wir auch eigene Bauvorhaben in Fertigbauweise. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 betrug 4.121,2 Mrd. Euro und ist preisbereinigt um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Verbraucherpreise haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 in Deutschland um 5,9 % erhöht (Vorjahr: 7,9 %). Die Preisentwicklung wurde weiterhin durch krisenbedingte Sondereffekte beeinflusst, insbesondere durch die anhaltend hohen Energiepreise (+5,3 %) und die gestiegenen Kosten für Nahrungsmittel (+12,4 %). Das Jahr 2023 war erneut von Unsicherheiten geprägt, die sich aus geopolitischen Spannungen, Materialengpässen, Preissteigerungen und steigenden Zinsen ergaben. Das Bauhauptgewerbe verzeichnete im Jahr 2023 einen nominalen Umsatz von 162,5 Mrd. Euro (+1,4 %), jedoch führte die Inflation zu einem preisbereinigten Umsatzrückgang von 5,3 %, wie vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie berichtet. Den deutlichsten Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5 %, da diese Sparte von steigenden Baupreisen und Zinsen besonders hart getroffen wurde. Der öffentliche Bau verzeichnete ein reales Minus von 1,6 % und der Wirtschaftsbau verzeichnete ein Minus von real 0,9 %. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe lag laut Statistischem Bundesamt nominal um 3,3 % über dem Vorjahresniveau, jedoch real (preis- und kalenderbereinigt) um 4,4 % unter dem Vorjahresniveau. Der Beschäftigtenstand blieb mit rund 928.000 Beschäftigten stabil (+0,1 % gegenüber dem Vorjahr). Nach den Daten des Statistischen Bundesamts wurden in Deutschland im Jahr 2023 294.400 Wohnungen (Baufertigstellung für neue Gebäude und Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden) fertiggestellt. Die Zahl der Fertigstellungen reduzierte sich damit um 0,3 % oder 900 Wohnungen gegenüber dem Vorjahr. Für die Einfamilienhäuser ergab sich eine Verminderung um 9,3 %. Die Zahl der Wohnungen erhöhte sich bei Zweifamilienhäusern um 3,8 % und bei Mehrfamilienhäusern um 4,1 %. Die Zahl der Baugenehmigungen ist laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2023 mit 259.600 um 26,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dies führt nunmehr zu einem Überhang von genehmigten, aber noch nicht fertiggestellten Wohnungen von insgesamt 826.800 Wohnungen (Steigerung von 58.100 Wohnungen gegenüber 2022). Der Bauüberhang hat sich erstmals seit dem Jahr 2008 verringert. Der Rückgang des Bauüberhangs ist auf die hohe Zahl erloschener Baugenehmigungen zurückzuführen, bei denen in der Regel die mehrjährige Gültigkeitsdauer abgelaufen ist. Im Kalenderjahr 2023 sind 22.700 Baugenehmigungen erloschen. Für das Gesamtjahr 2024 prognostizierte der Zentralverband Deutsches Baugewerbe im Dezember 2024 ein Fertigstellungsvolumen von 250.000 Wohneinheiten und einen realen Umsatzrückgang von 5,3 %, der hauptsächlich durch einen Rückgang im Wohnungsbau von real 14,0 % verursacht wird. Im Jahr 2024 haben die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten für einen starken Nachfragerückgang bei den Bauleistungen gesorgt. 2. Allgemeiner Geschäftsverlauf Das Baugewerbe in 2023 war weiterhin durch die hohen Baukosten, den Fachkräftemangel sowie ein hohes Zinsniveau geprägt. Außerdem stellten im Kalenderjahr 2023 weiterhin hohe Energiekosten und eine signifikante Inflationsrate zusätzliche Belastungsfaktoren für die Geschäftsentwicklung dar. In diesem schwierigen Marktumfeld konnten wir uns auch in 2023 gut behaupten. Die Auftragseingänge entwickelten sich im Jahresverlauf positiv. Aufgrund einer stabilen Auslastung im gesamten Jahr lagen die Umsatzerlöse 1,8 Mio. Euro über Vorjahresniveau. Dabei kam es zu einer Steigerung der Erlöse mit unseren Gruppenunternehmen um 11,4 %. Die Fremdumsätze reduzierten sich um 32,0 %. Die Gesamtleistung erreichte im Geschäftsjahr 2023 einen Wert von 24,5 Mio. Euro und liegt damit um 5,7 % über dem vorangegangenen Jahr. Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt 1,7 Mio. Euro (2022: 1,3 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 1,2 Mio. Euro und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. Euro erhöht. Die Entwicklung der Gesamtleistung lag über den Erwartungen der Geschäftsleitung während der Jahresüberschusses die Erwartungen nicht vollständig erreichte. Die Zahl der durchschnittlich im Jahr 2023 im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter reduzierte sich von 65 Personen im Vorjahr auf 62 Personen im Berichtsjahr. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Geschäftsjahr 2023 erfreulich dar und kann als stabil bezeichnet werden. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der teilweisen Thesaurierung des Jahresüberschusses 2023 und der gestiegenen Bilanzsumme auf Vorjahresniveau geblieben. Die Liquiditätslage ist unverändert als sehr gut zu bezeichnen. Eine langfristig und nachhaltig positive Finanz- und Ertragslage sowie eine solide Kapitalstruktur bilden die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens. Die nachfolgenden Kennzahlen fassen die Finanzlage und Kapitalstruktur der MB Effizienzkeller GmbH zusammen: Vermögenslage
Finanzlage Die liquiden Mittel beliefen sich am Bilanzstichtag auf 2,8 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro). Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf einen gesunkenen Vorratsbestand zum 31. Dezember 2023 zurückzuführen. Die finanziellen und liquiditätsmäßigen Verhältnisse der Gesellschaft sind sehr gut. Bereits seit Jahren bestehen gegenüber unseren Banken keine Verbindlichkeiten. Die Kontokorrentkonten bei den Kreditinstituten werden im Guthaben geführt. Nach wie vor ist sichergestellt, dass die Gesellschaft ihre finanziellen Verpflichtungen jederzeit uneingeschränkt erfüllen kann. Ertragslage
Der Jahresüberschuss hat sich aufgrund einer gestiegenen Gesamtleistung von 926 TEUR im Vorjahr auf 1.181 TEUR im Kalenderjahr 2023 erhöht. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Operative Risiken Unser Unternehmen ist integraler Bestandteil der Finger-Gruppe. Aufgrund der guten Auslastung der Gruppe ergeben sich keine wesentlichen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslastung unseres Unternehmens. Innerhalb der Gruppe obliegt unserer Gesellschaft die gesamte Planung und Abwicklung von Kellerbauwerken und von Fundamentplatten. Soweit es unsere Kapazität zulässt und es nicht aufgrund der Entfernung des Bauvorhabens unwirtschaftlich ist, werden die Aufträge durch unser Unternehmen ausgeführt. Dabei sind wir jedoch auch immer dem Konkurrenzdruck von anderen Unternehmen des Baugewerbes ausgesetzt. Durch ständige Überwachung unserer Planungs-, Einkaufs- und Produktionsabläufe arbeiten wir an der Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Engagement und Professionalität unserer Mitarbeiter sind uns sehr wichtig. Dazu gehört auch die langfristige Bindung unserer Fach- und Führungskräfte. Um dies zu erreichen, schaffen wir ein möglichst positives Arbeitsumfeld mit einer leistungsgerechten Vergütung, attraktiven sozialen Leistungen und umfangreichen Schulungsmaßnahmen. Unsere Geschäftsprozesse werden von IT-Systemen gesteuert und unterstützt. Mit aktuellen technischen und organisatorischen Maßnahmen minimieren wir das Risiko unberechtigter Datenzugriffe oder Datenverluste. Gesamtrisiko Bestandsgefährdende Risiken bestanden im Geschäftsjahr 2023 für unser Unternehmen nicht. Anhaltende Preissteigerungen beim Bezug von Baumaterialen belasteten unser Ergebnis in 2023. Die Ausführung und Fertigstellung von Bauten war hiervon jedoch nicht beeinträchtigt. 2. Chancenbericht Unsere Chancen in der weiteren Entwicklung bestehen in der konsequenten Durchführung von Maßnahmen zur Sicherung und Verbesserung der Qualität unserer Produkte. Laufende Überprüfungen der eigenen Produktionsabläufe und eine Kontrolle der zugekauften Produkte gelten unserem besonderen Augenmerk. 3. Prognosebericht Der Auftragsbestand an plan- und baureifen Bauvorhaben in der Finger-Gruppe liegt weiterhin auf einem hohen Niveau und gegenwärtig wird mit einer Auslastung bis in den Frühsommer 2026 hinein geplant. Damit ist auch die Auslastung unserer Produktion für diesen Zeitraum weitgehend gesichert. Unter Zugrundelegung des aktuellen Auftragsbestandes prognostizieren wir eine Jahresgesamtleistung für das Geschäftsjahr 2024 von 22,0 Mio. EUR mit einem Ergebnis von rd. 1,3 Mio. EUR.
Frankenberg, den 9. Dezember 2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die MB Effizienzkeller GmbH hat den Sitz in Frankenberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Marburg unter HRB 6322. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Wir sind nach den in § 267 Abs. 2 HGB bestimmten Größenmerkmalen eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und haben den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 unter Inanspruchnahme der für diese Gesellschaften bestehenden größenabhängigen Erleichterungen und vor Verwendung des Jahresergebnisses erstellt. Die ergänzenden Angaben zu den Restlaufzeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten haben wir in den Anhang aufgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten negative Zinsen aus Geldanlagen erweitert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig bei einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 8 Jahren linear abgeschrieben. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und - bei außergewöhnlichen Wertminderungen - um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Unter Zugrundelegung einer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren sind die Abschreibungen nach der linear Abschreibungsmethode vorgenommen worden. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Regelungen mit dem höchstzulässigen Betrag abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Für Altbestände und ungängige Teile wurden angemessene Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der noch nicht abgerechnete Bauleistungen erfolgt zu Herstellungskosten, in die neben Einzelkosten anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen für das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Allgemeine Verwaltungskosten sind nicht berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen für bereits erbrachte Bauleistungen werden offen vom Vorratsvermögen abgesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind mit ihren Netobeträgen ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Für erkennbare Risiken sind Wertberichtigungen gebildet. Der Bestand an liquiden Mitteln ist zum Nominalwert aktiviert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Vorauszahlungsbetrag angesetzte Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Die Passivierung der Rückstellungen erfolgt zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Steuerrückstellungen beinhalten erwartete Nachzahlungen an Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt:
Umlaufvermögen Zu dem Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ergeben sich folgende ergänzenden Angaben:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und weiteren Angaben ergeben sich aus der anschließenden Übersicht:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Gegenständen des Anlagevermögens sowie von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden wesentlichen Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Daneben besteht ein Betriebspachtvertrag gegenüber verbundenen Unternehmen mit unbestimmter Laufzeit. Hieraus ergeben sich voraussichtliche jährliche Verpflichtungen von TEUR 290. IV. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
2. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 die Herren Dipl.-Ing. Klaus Cronau, Burgwald (technischer Geschäftsführer der FingerHaus GmbH, Frankenberg), und Dr. Mathias Schäfer, Marburg (kaufmännischer Geschäftsführer der FingerHaus GmbH, Frankenberg). Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. 3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Finger GmbH & Co. KG, Vermögensverwaltung, Frankenberg, in deren Konzernabschluss sie einbezogen wird.
Frankenberg, den 9. Dezember 2024 gez. Klaus Cronau gez. Dr. Mathias Schäfer Geschäftsführer Der Jahresüberschuss 2023 von 1.181.152,03 EUR wird mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von 4.441.007,42 EUR verrechnet und auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkVorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zum vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und Lagebericht 2023 der MB Effizienzkeller GmbH haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MB Effizienzkeller GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MB Effizienzkeller GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MB Effizienzkeller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eschenburg, den 9. Dezember 2024 Dr. Czwalinna, Wirtschaftsprüfer |
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