phi GmbH
87mVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Haag seit 8.1.2024 | Prokura |
Philipp Jäckel seit 16.11.2023 | Prokura |
Roland Fuchs seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
ZHT-GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wolfgang Preinfalk GmbHSt. IngbertJahresabschluss
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| 1 | Quelle: BIP-Zahlen: IMF World Economic Outlook Update January 2019 |
| 2 | Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA |
1.2 Rahmenbedingungen in den spezifischen Geschäftsfeldern des Unternehmens
Das Jahr 2018 war im Getriebebau von einer fortgesetzt stärkeren Nachfrage gekennzeichnet. Diese positive Geschäftsentwicklung war sowohl international, wie in Deutschland zu verzeichnen.
Vor dem Hintergrund starker weltweiter Bergbauaktivitäten belebte sich in 2018 insbesondere die Nachfrage nach Bergbaugetrieben. Positiv wirkten sich dabei die höheren Kohlepreise in wichtigen Bergbauregionen wie China, der Ukraine, Russland, Polen und der Türkei aus.
Auch bei Industriegetrieben zeigte sich in 2018 eine weitere Belebung. Im deutschen Markt wie auch international konnten profitable Aufträgen abgewickelt werden.
Im Bereich der Komponentenfertigung Windenergie zeigten sich erst im letzten Quartal deutliche Belebungen, die sich mit einem sehr guten Auftragsbestand in das Jahr 2019 fortsetzen. Auf das Jahr gerechnet, reduzierten sich die Umsätze in 2018 um ca. 37% gegenüber 2017.
Allerdings produziert das Unternehmen auch in nennenswertem Umfang Komponenten für große Dieselmotoren, wie sie unter anderem auf Schiffen eingesetzt werden. In diesem Geschäftsfeld wirkte sich eine steigende Nachfrage in 2018 positiv auf die realisierten Umsätze aus, ohne allerdings den Einbruch bei Windenergie-Komponenten vollständig kompensieren zu können. Die Umsätze in diesem Segment Antriebstechnik konnten im Vergleich zum Vorjahr um rd. 26% gesteigert werden.
Beim Auftragsbestand konnte im 1. Halbjahr 2018 ein positiver Trend verzeichnet werden, der sich jedoch in Q3/2018 zwischenzeitlich wieder unter Ziel reduzierte. Die Auftragseingänge bei Windenergie-Komponenten verzeichneten im vierten Quartal 2018 eine deutliche Steigerung, so dass zum Jahresende erneut ein solider Auftragsbestand in das Folgejahr übertragen werden konnte.
1.3 Geschäftsentwicklung
Im Berichtsjahr lagen die Umsatzerlöse des Unternehmens insgesamt leicht unterhalb des Vorjahres bei 26,4 Mio. € (2017: 26,7 Mio. €). Als Folge der wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen in 2018 konnte der Umsatz mit Bergbau-Getrieben weiter gesteigert werden.
Zu den Bergbau-Kernmärkten zählen China, die Ukraine, Polen und die Türkei. In Australien wird auf Basis vertrieblicher Aktivitäten für 2019 mit größeren Projekten gerechnet. Bei Industriegetrieben wurde in 2018 ein ebenfalls höherer Umsatz bei verbesserter Preisqualität realisiert. Auch der Bereich Komponenten für Antriebstechnik war von einer stärkeren Nachfrage geprägt. Lediglich Komponenten für Windkraft verzeichneten einen marktbedingten Umsatzrückgang von ca. einem Drittel in 2018.
Als Folge der strukturellen Umsatzverlagerung (mehr Getriebe, weniger Komponenten) im Geschäftsjahr hat sich der Umsatz des Unternehmens im Kerngeschäft zwar nicht wesentlich verändert, jedoch wirkte sich die Mixveränderung negativ auf den Deckungsbeitrag aus.
Das Unternehmen konnte im Getriebebereich den Markttrends folgend Umsatzsteigerungen von insgesamt annähernd 34 % erreichen. Das Wachstum im Bereich Bergbaugetriebe betrug hierbei 26 % auf einem bereits deutlich gesteigerten Niveau in 2017, wobei dies überwiegend auf einen Anstieg im chinesischen Markt zurück zu führen ist. Im Bereich Industriegetriebe stieg der Umsatz bei einer verbesserten Preisqualität um ca. 46 % an.
Das Unternehmen konnte jedoch auch im Berichtsjahr erneut stark von der weiter gestiegenen Nachfrage im Bereich Komponenten für Antriebstechnik profitieren (+26%). Es ist bereits jetzt absehbar, dass sich die Nachfrage auch in 2019 weiterhin auf einem hohen Niveau halten wird.
Als Folge einer fortgesetzt schwachen Nachfrage sank der mit der Herstellung von Komponenten für die Windenergie erzielte Umsatz in 2018 deutlich.
Getrieben durch die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Ukraine, Polen und der Türkei verkaufte das Unternehmen in 2018 deutlich weniger Ersatzteile als im Vorjahr. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um etwa 39%.
Das Geschäftsfeld "Technischer Service und Reparaturen" konnte auch in 2018 mit eigener Tochtergesellschaft weiter deutlich ausgebaut werden.
1.4 Unternehmensstruktur
1.4.1 Geschäftsmodell der Gesellschaft
Die Tätigkeitsfelder des Unternehmens beinhalten die Entwicklung, die Herstellung, den Vertrieb und den technischen Service von Spezialgetriebelösungen und Hochdruckpumpen für den Bergbau sowie die Herstellung von Verzahnungskomponenten für OEMs.
Die Gesellschaft bedient nationale und internationale Märkte, insbesondere in den Bereichen Energiegewinnung und Maschinenbau. Eine Kernkompetenz sind Spezialgetriebeanwendungen des internationalen Bergbaus.
1.4.2 Ziele und Strategien
Wichtigstes Ziel der Gesellschaft ist und bleibt eine nachhaltige Steigerung von Umsatz und Ergebnis in einem insgesamt nach wie vor schwierigen Marktumfeld. Die weltweiten Marktzugänge und die marktseitige Diversifikation sollen sukzessive weiter ausgebaut werden. Sowohl bei Getriebelösungen wie auch im Geschäftsfeld Komponentenfertigung sollen Risiken durch einen Ausbau des Kundenstamms und der Anwendungsbreite weiter reduziert werden.
Dies soll zum einen durch die gezielte Entwicklung und Vermarktung von Spezialgetriebelösungen erfolgen. Diese Getriebe haben partiell Wiederholcharakter mit entsprechenden Fertigungsvorteilen, partiell handelt es sich um Neukonstruktionen für wachsende Anwendungsfelder. Durch den breiten Erfahrungsschatz in der Gruppe kann vielfach auf in der Vergangenheit realisierte Getriebelösungen zurückgegriffen werden.
Im Geschäftsjahr 2018 konnten weiterhin Fortschritte bei der Umsetzung dieser Strategie erzielt werden. Dabei entwickelte sich insbesondere das Getriebegeschäft positiv. Die technisch-vertrieblichen Aktivitäten wurden weiter ausgebaut und auf definierte Produktmanagementfelder strategisch ausgerichtet.
1.4.3 Steuerungssystem
Das Unternehmen verfügt über moderne Steuerungsstrukturen, die auf regelmäßig vom Controlling erstellten Berichten und darauf aufbauenden Besprechungsstrukturen basieren.
Die gesamte Steuerung der Abwicklung von Kundenaufträgen, vom Angebot über den Auftrag bis hin zur Zahlungsabwicklung, erfolgt durch ein IT-gestütztes Kommunikationssystem. Es wird regelmäßig an strategische Neuausrichtungen angepasst.
Die finanzielle Steuerung erfolgt anhand von Kennzahlen, Monatsabschlüssen und Liquiditätsplanungen, die in das Reporting der Muttergesellschaft SCHOTTEL Industries GmbH, Spay, eingebunden sind.
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
2.1 Vermögenslage
Dem Geschäftsmodell entsprechend bilden Maschinen, maschinelle Anlagen, Vorratsvermögen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen das wesentliche in der Bilanz ausgewiesene Vermögen.
Im Geschäftsjahr 2018 verringerte sich die Bilanzsumme der Gesellschaft um 1,3 Mio. € auf ca. 28,0 Mio. €. Ursächlich hierfür waren auf der Aktivseite neben abschreibungsbedingten Reduzierungen im Anlagevermögen vor allem die Verringerung der Forderungen im Umlaufvermögen. Die Forderungen insgesamt verringerten sich um ca. 1,9 Mio. € auf 2,10 Mio. € (Vorjahr 3,98 Mio. €); dabei hauptsächlich gegenüber Dritten (um 1,59 Mio. €) und verbundene Unternehmen (0,83 Mio. €; Vorjahr 1,07 Mio. €).
Auf der Passivseite ist das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag um 2,08 Mio. € vermindert, wodurch die Eigenkapitalquote auf 33,2 % (Vorjahr: 38,9 %) zurückging. Die sonstigen Rückstellungen haben sich weiter um ca. 181 T€ reduziert, im Wesentlichen durch Auszahlungen und Auflösungen in Verbindung mit geringeren Zuführungen. Die Verbindlichkeiten erhöhten sich um ca. 957 T€ auf 17,1 Mio. €.
2.2 Finanzlage
Die im Vorjahr leicht verbesserte Entwicklung der finanziellen Situation konnte in 2018 aufrechterhalten werden. Der operative Cashflow wurde dennoch vor allem durch den Jahresfehlbetrag wesentlich beeinflusst. Durch den Abbau der Forderungen reduzierte sich das Umlaufvermögen trotz einer Erhöhung der Vorräte (ca. 1,4 Mio. €) auf 11,4 Mio. € (Vorjahr: 11,7 Mio. €). Überwiegend durch den Anstieg der kurzfristigen Verbindlichkeiten getrieben, hat sich das Working Capital im Berichtsjahr um 994 T€ erhöht.
Die Fremdfinanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Kreditinstitute und die Muttergesellschaft SCHOTTEL Industries GmbH.
2.3 Finanzmanagement
Das Finanzmanagement der Wolfgang Preinfalk GmbH umfasst die Themengebiete Liquiditätsmanagement und Bonitätsausfallrisiken.
Mit dem Liquiditätsmanagement stellen wir die jederzeitige Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen sicher. Die Basis für das Liquiditätsmanagement bildet eine Vorschaurechnung, die alle kommerziellen Zahlungsströme erfasst und wöchentlich auf rollierender Basis aktualisiert wird. Für den Ausgleich der Risiken aus inkongruenten Zahlungsströmen und zur Sicherstellung der Liquidität wird neben Finanzierungslinien von Banken eine Linie der Muttergesellschaft SCHOTTEL Industries GmbH genutzt.
Um möglichen, in der Kundenbonität begründeten Ausfallrisiken von Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen entgegenzuwirken, streben wir soweit wie möglich den Einsatz von Akkreditiven, Bankbürgschaften, Vorauszahlungen oder anderen Garantien an.
2.4 Ertragslage
Das gegenüber dem Vorjahr strukturell veränderte Umsatzvolumen (mehr Getriebe und Komponenten mit Materialanteil und deutlich weniger Lohnbearbeitung ohne Materialanteil) war in 2018 trotz gestiegener Margen ein Ergebnistreiber. Darüber hinaus haben ein sehr hoher Krankenstand zu Jahresanfang zu erheblichen Störungen des Fertigungsflusses und der Ausbringung mit deutlich negativen Ergebniseffekten geführt. Zusätzlicher Ergebnistreiber waren kundenbedingte Umsatzverschiebungen zum Jahresende.
Die Umsatzerlöse einschl. Bestandsveränderungen an fertigen/unfertigen Erzeugnissen lagen mit knapp 28,0 Mio. € circa 1,9 Mio. € über dem Vorjahr. Nach Eliminierung von Sondereffekten in den sonstigen betr. Erträgen (Vorjahr: rd. 1,0 Mio. €) führten jedoch u.a. umsatzmixbedingt erhöhte Waren-/Materialaufwendungen zu einem rd. 1,8 Mio. € geringeren Rohergebnis von circa 14,1 Mio. € (Vorjahr: 15,9 Mio. €).
Die reduzierten Beschäftigtenzahlen führten in Verbindung mit strukturellen Veränderungen der Personalzusammensetzung neben einer Erhöhung der Löhne und Gehälter (2,0% ab 01.04.2018) insgesamt zu einer Kostenreduzierung in Höhe von 390 T€.
Unter den bezogenen Leistungen ergab sich eine umsatzbedingte Erhöhung der Kosten für Provisionen um 353 T€ und eine Steigerung für sonstige Kosten der Warenabgabe um ca. 100 T€ (insbesondere für Verpackungs- und Frachtkosten). Die sonstigen betr. Aufwendungen belaufen sich auf 3,5 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) und zeigen damit eine erhebliche Kostenreduzierung, insbesondere im Bereich der Wertberichtigungen auf Forderungen. Den schwierigen Rahmenbedingungen geschuldet liegt damit das operative Betriebsergebnis (EBIT) mit -1,77 Mio. € erheblich unterhalb des Vorjahreswerts (-231 T€).
Das Geschäftsjahr schloss mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -2.084 T€ (Vorjahr: -609 T€) ab.
2.5 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage
Die wirtschaftliche Lage der Wolfgang Preinfalk GmbH unterlag im Geschäftsjahr 2018 ungünstigen Einmalfaktoren.
Insbesondere 2 Faktoren wirkten sich negativ auf das Jahresergebnis aus, wodurch das Geschäftsjahr mit einem Verlust abgeschlossen wurde:
| (1) | In den ersten Monaten des Jahres konnte ein hoher Krankenstand, insbesondere in der am Anfang des Fertigungsprozess stehenden Dreherei, nicht kompensiert werden, was zu einer erheblichen Störung des Fertigungsflusses und der Ausbringung führte. Trotz voller Auftragsbücher konnte so in den ersten Monaten des Berichtsjahres ein nur geringer Umsatz mit in der Folge deutlich negativen Monatsergebnissen erzielt werden. |
| (2) | Zum Jahresende konnten verschiedene Aufträge für die Ukraine und China kundenseitig nicht ausgeliefert werden, was ebenfalls zu einer deutlichen Ergebnisbelastung führte. |
Die Umsatzsteigerungen im Bergbau- und Industriegetriebesektor und ein weiterhin sehr gutes Geschäft bei den Komponenten für Dieselmotoren konnten die Umsatzrückgänge im Komponentengeschäft Windenergie nicht kompensieren. Der höhere Materialanteil bei Getrieben bei gleichzeitig fehlenden Umsätzen für die Windenergie (ohne Materialanteil) wirkte sich ebenfalls als Ergebnistreiber aus.
Die eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Prozessoptimierungen, Kostensenkungen, Entwicklung des Geschäftsmodells) werden in 2019 mit externer Unterstützung im Rahmen eines breit angelegten Projekts intensiv ausgebaut. Zudem sind weitere nachhaltige Effekte durch eine kontinuierliche internationale Neukundenakquisition und die Konzentration auf Produktmanagementfelder zu erwarten.
Die Planung für 2019 führt, ausgehend von einer Umsatzsteigerung von ca. 14 % und soliden Auftragsbeständen in der Komponentenfertigung, zu einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Die Liquidität wird durch externe und konzerneigene Finanzierungslinien weiterhin sichergestellt.
3. Wertsteigernde Faktoren
3.1 Forschung und Entwicklung (R & D), Innovationen
Bei Bergbaugetrieben wurden weitere Sondergetriebelösungen konstruktiv erarbeitet. Damit kann unter anderem die Nachfrageentwicklung in höhere Leistungsklassen abgedeckt werden. Auch im Bereich der Entwicklung und Vermarktung von Antriebssystemen konnten Neuprojekte realisiert werden.
Im Zuge der Integration der Konstruktions- und Entwicklungsbereiche der 100%-igen Tochtergesellschaft, PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH, wurden konstruktive Entwicklungen im Prüfstandsbereich deutlich vorangetrieben und mit weltweit agierenden Schlüsselkunden in Projekten umgesetzt. Dieser Bereich wird auch zukünftig für das Unternehmen weiter an Bedeutung gewinnen.
Bei Industriegetrieben konnten Spezialanwendungen in neuen Branchenanwendungen entlang der definierten Produktmanagementfelder entwicklungsseitig realisiert werden. Die erarbeiteten Lösungen und daraus resultierenden Kundenvorteile im Wettbewerbsvergleich wurden weiterhin sehr positiv vom Markt aufgenommen.
3.2 Beschaffung
Auch innerhalb des Jahres 2018 waren die teilweise deutlich gestiegenen Level bei Preisen und Lieferzeiten der vom Unternehmen eingesetzten Zukaufteile und Materialien zu verzeichnen.
Diese Entwicklungen werden eng beobachtet und im Jahr 2018 bei Projekt- und Beschaffungsplanungen sowie der Preiskalkulation berücksichtigt.
Zur Sicherstellung möglichst kurzer Lieferzeiten für Wiederholgetriebe werden kritische Komponenten vorab disponiert und bestellt. Dadurch können Lieferzeiten deutlich reduziert werden.
Bedingt durch den erneuten Anstieg des Getriebegeschäfts haben sich die Vorräte wertmäßig im Vergleich zum Vorjahr wieder erhöht. Darüber hinaus beinhaltet der Bilanzwert der Vorräte weiterhin nicht unerhebliche Abschläge für Alter und Gängigkeit der Materialien. Ein gezieltes Abverkaufs-Programm zur Reduzierung des nach wie vor zu hohen Bestands an Vorräten ist auch für das Geschäftsjahr 2019 geplant.
3.3 Kundenbeziehungen
Die Unternehmensleitung verfolgt das Ziel, die weltweiten Marktzugänge und die marktseitige Di-versifikation weiter auszubauen. Neben deutlich intensivierten Akquisitionsaktivitäten bietet der breite Erfahrungsschatz der gesamten Gruppe in unterschiedlichen Anwendungsfeldern eine exzellente Basis zur Geschäftsentwicklung. Die organisatorisch umgesetzte Konzentration auf definierte Produktmanagementfelder zielt auf die weitere Platzierung des Unternehmens als hoch kompetenter Anwendungsspezialist. Auf dieser Basis sollen zunehmend Kunden und Aufträge zu höheren Deckungsbeiträgen gewonnen werden.
In 2018 konnten im Getriebe- und Komponentenbereich neue (OEM-) Kunden gewonnen werden sowie Geschäftsbeziehungen und Kundenzulassungen erarbeitet werden. Das Unternehmen erweitert dadurch - national wie international - das bediente Geschäftsfeld sukzessive.
Die Liefertreue von Aufträgen für Schlüsselkunden des Unternehmens konnte im Vorjahresvergleich weiter gesteigert werden. Das Unternehmen arbeitet kontinuierlich daran, Planungsprozesse zu verbessern, um so für den internationalen Kundenstamm ein überdurchschnittlich zuverlässiger Partner zu sein. Insgesamt konnte bei den wesentlichen Bestandskunden und auch bei Neukunden die Kundenbindung im Berichtsjahr weiter ausgebaut werden.
3.4 Produktion
Die Produktionskapazitäten waren im Berichtsjahr nahezu durchweg mit Aufträgen belegt. Es wurden allerdings mehr Teile für eigene Getriebe im Verhältnis zu Komponenten gefertigt. Insbesondere die Komponentenauslastung für die Windenergie war deutlich geringer als im Vorjahr. Diese Situation verbesserte sich erst zum Jahreswechsel 2018/19.
Wie oben benannt, lag die Ausbringung in den ersten Monaten 2018 auf einem niedrigen Niveau. Das besserte sich produktionsseitig deutlich im zweiten Halbjahr und die Ausbringung konnte signifikant gesteigert werden. Es wird in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess strukturiert daran gearbeitet, die Produktionsplanung und -steuerung zielgerichtet weiterzuentwickeln und so stetige Prozessverbesserungen und Effizienzsteigerungen zu erreichen.
Die Lieferzuverlässigkeit hat sich unter neuem Produktionsmanagement in 2018 weiter verbessert. Angepasst an die jeweils vorliegende Auslastung, wird auch weiterhin proaktiv daran gearbeitet, Engpässe zu erkennen und frühzeitig aufzulösen. So werden bei temporären Kapazitätsengpässen auf Maschinengruppen proaktiv externe Ausweichkapazitäten genutzt, die im Laufe des Jahresverlaufs aufgebaut wurden. Die Integration der PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH eröffnet zudem die Möglichkeit einer gegenseitigen kurzfristigen Unterstützung und der Allokation von Produktionsaktivitäten in das am besten passende Umfeld.
Im zweiten Halbjahr konnte sich das Unternehmen als erster Lieferant unseres Schlüsselkunden über ein fertigungstechnischen Entwicklungsprojekts für die mechanische Bearbeitung hochkritischer Windenergie-Komponenten im engsten Toleranzbereich qualifizieren und dadurch zusätzliche Auslastung, bei gleichzeitigem Aufbau einer hohen strategischen Barriere dem Wettbewerb gegenüber, sichern.
Auch in 2018 hat das Unternehmen weiter in gut ausgelastete Maschinengruppen und Spezialwerkzeuge investiert. So wurden neben größeren Instandhaltungen ein eigener Getriebeprüfstand hergestellt, sowie eine neue Drehmaschine und eine robotische Entgratzelle bestellt. Insgesamt lag das Investitionsvolumen im Sachanlagevermögen im Berichtsjahr bei ca. 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €); dem gegenüber standen Abschreibungen i.H.v. ca. 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €).
3.5 Produktqualität
In 2018 wurden die Prozesse zur Überwachung und Optimierung der Produktqualität weiter entwickelt. Eine Reihe von Kundenaudits konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt hat sich die Produkt- und Prozessqualität in dem fordernden Umfeld einer Fertigung in engsten Toleranzen weiter verbessert. Potentiale bei der Reduzierung von Fehlerkosten werden in fertigungsnahen Qualitätszirkel weiterhin erschlossen. Die Fehlerkosten zeigen weiterhin eine deutliche Verbesserung.
3.6 Service
In den Bereichen Getriebeservice, Reparaturen, Ersatzteilgeschäft bis hin zum Austauschgetriebe profitiert das Unternehmen von der Integration der PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH als 100%iges Tochterunternehmen und erschließt neue Kundensegmente. Da das Servicegeschäft erfahrungsgemäß einen guten Zugang zu Neukunden ermöglicht, werden auch in der Zukunft deutlich positive Effekte für die Preinfalk-Gruppe als Ganzes erwartet.
Das Service- und Reparaturgeschäft in China wurde mit langfristigen Verträgen an einen langfristig bekannten und erfahrenen externen Kooperationspartner übertragen.
3.7 Tochtergesellschaften
Die 100%ige Tochter PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH entwickelte sich mit dem Ge-schäftsfeld Service, Reparaturen und Austauschgetriebe vor dem Hintergrund der starken Marktposition aus 100 Jahren (Sonder-)Getriebebau erwartungsgemäß sehr gut weiter. Auch für die Zukunft werden die Synergieeffekte in der Gruppe insgesamt die strategische Entwicklung vorantreiben.
Zur Betreuung des polnischen Marktes hat die Wolfgang Preinfalk GmbH eine Vertriebsgesellschaft in Łaziska Górne (Polen). Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen im polnischen Bergbau ist das Geschäft dieser Gesellschaft in den letzten Jahren zurückgegangen.
In Tianjin (China) existiert darüber hinaus noch die ursprüngliche Servicegesellschaft Wolfgang Preinfalk Mining Machinery mit geringer operativer Tätigkeit.
Weitere Anteile hält die Gesellschaft an der Carbotherm GmbH & Co. KG, die mit einem engen operativen Bezug innerhalb der betrieblichen Abläufe ihrer Muttergesellschaft zu einer effizienten Wertschöpfungskette mit eigener Wärmebehandlung beiträgt.
Die Anteile an diesen Gesellschaften werden unter den Finanzanlagen bilanziert.
3.8 Sonstige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
3.8.1 Mitarbeiter
Als Kosteneinsparmaßnahme wurde der Headcount in 2018 temporär auch im direkten Bereich reduziert, was sich jedoch Richtung Jahresende 2018 wieder relativiert hat. Um eine bessere Besetzung kritischer Maschinen sicherstellen zu können, wird seitdem die Belegschaft in der Produktion aufgestockt und als Kostenausgleich Overheadbereiche reduziert. Dadurch kann der Ausstoß der Engpassmaschinen noch einmal gesteigert und Auslastung in Folgearbeitsgängen verbessert werden.
Die Entgelte wurden im Berichtsjahr - orientiert an den Vereinbarungen der Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie - erhöht.
3.8.2 Qualitätsmanagement
Das Unternehmen hat auch innerhalb der Berichtsperiode alle QM-Auditierungen und Zertifizierungen sowie alle Kundenaudits mit Erfolg bestanden. Dies spricht für den hohen Qualitätsstandard des Unternehmens.
In 2018 konnten die internen Ausschusskosten im Vergleich zum Vorjahresschnitt auf einem deutlich verbesserten Niveau gehalten werden. Durch verbesserte Kontrollmechanismen und eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Betriebsleitung und Qualitätssicherung wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, die Qualität sowie die Termintreue weiter zu verbessern.
3.8.3 Umweltschutz/-management
Der Umweltschutz nach Möglichkeit wird stetig verbessert. Insbesondere bei Neuanschaffungen findet der Umweltaspekt ein besonderes Augenmerk. Vermeidung von Müll und Recycling stehen beispielsweise ebenso im Vordergrund wie die Wiedergewinnung von Kühlmitteln und Ölen.
4. Chancen- und Risikobericht
4.1 Markt
Das Unternehmen verfolgt die Strategie, mit zuverlässigen Lieferungen kritischer Komponenten bei Neu- und Bestandskunden im Bereich Windkraft an Marktentwicklungen zu partizipieren. Die Umsätze in diesem Segment fielen 2018 gegenüber 2017 marktgetrieben um ein Drittel geringer aus. Zum Jahresende belebte sich das Geschäft aber wieder und für das Jahr 2019 sind die Kapazitäten für das erste Halbjahr sehr gut belegt. Erfahrungsgemäß ist im Geschäftsfeld Windkraft generell mit temporären kundenbezogenen Nachfrageschwankungen zu rechnen, die sich positiv oder negativ auswirken können. Dem begegnet die Gesellschaft mit einem kontinuierlichen Akquisitionsprozess, um die Risikostruktur auf Basis eines wachsenden Kundenstammes sukzessive zu verbessern. So kündigt ein neu akquirierter Kunde für 2019/20 nennenswerte Bedarfe an.
Im Bereich Zahnradfertigung für Dieselmotoren hat sich die erwartete deutliche Geschäftsbelebung in 2018 realisiert. Für 2019 ist weiterhin von starken Nachfrageimpulsen auszugehen, die sich in entsprechenden Produktionsvolumina manifestieren sollten. Auch steht das Unternehmen in konkreten Kontakten mit neuen Leads aus diesem Segment.
Die global verbesserte Nachfragesituation nach Bergbaugetrieben sollte sich auch in 2019 fortsetzen und dem Unternehmen Wachstumsmöglichkeiten im Getriebebau eröffnen. Auf Basis einer regional erweiterten Akquisition sollen weitere Märkte und Kunden erschlossen werden.
Neue Chancen erwartet das Unternehmen auch durch die breiteren Marktzugänge bei Industriegetrieben und schnelldrehenden Getrieben. In 2019 werden die akquisitorischen Aktivitäten strukturiert vorangetrieben.
4.2 R & D
Das Unternehmen konzentriert sich auf Entwicklungen mit unmittelbarem Markt- und Kundenbezug. Dabei wurden in verschiedenen Anwendungsfeldern vom Markt sehr positiv aufgenommene Entwicklungen realisiert. Für 2019 werden Entwicklungen im Rahmen eines neu strukturierten Innovationsprozesses umgesetzt.
4.3 Beschaffung
Das Unternehmen setzt den Prozess einer einkaufsseitigen Nutzung von Potentialen im nationalen wie internationalen Zulieferumfeld fort. Durch die Fokussierung auf strategische Lieferanten und Bedarfsplanungen sollen Einkaufspreisverbesserungen bei gleichzeitig hoher Qualität erzielt werden.
Mit Blick auf das Jahr 2019 dürften die Materialpreise zum Vorjahr relativ konstant bleiben.
4.4 Qualität
Zur Verbesserung der Qualität wurde im ERP-System ein umfassendes Monitoring von internen und externen Quality-Claims eingerichtet, was zu einer verbesserten Transparenz führt. Durch produktionsnahe Qualitätszirkel konnte bereits eine erhebliche Verbesserung ab Mitte 2017 realisiert werden. Die Qualitätskosten konnten in 2018 dauerhaft auf geringerem Niveau gehalten werden. Dadurch ist das Unternehmen überzeugt, auch die Produkt- und Servicequalität sowie letztlich die Kundenbindung weiter verbessern zu können.
4.5 Rechtsstreitigkeiten
Im Berichtsjahr gab es keine nennenswerten Rechtsstreitigkeiten oder Klageerhebungen.
4.6 Gesamtrisiko
Der Unternehmenserfolg des Unternehmens ist nach wie vor zu einem erheblichen Masse von der Entwicklung des Komponentengeschäfts mit Schlüsselkunden aus Windenergie und Dieselmotorenbau sowie der Marktsituation im globalen Kohlebergbau abhängig.
Das Unternehmen arbeitet weiter aktiv daran, Abhängigkeiten durch den Aufbau weiterer Schlüsselkunden zu verringern und im Getriebebau sukzessive breitere Marktzugänge zu schaffen. Damit wird die Strategie verfolgt, eine möglichst breite Streuung in Branchen und Anwendungen zu schaffen und damit Risiken zu reduzieren. Die Belebung auf den weltweiten Bergbaumärkten und das kontinuierliche Öffnen neuer Märkte bei Industriegetrieben bieten dabei neue Chancen. Durch die Konzentration auf Produktmanagementfelder entstehen nach innen und außen neue Entwicklungspotentiale.
Risiken liegen allgemein für den deutschen Maschinenbau in der weltwirtschaftlichen Entwicklung im Hinblick auf die aktuellen Handelskonflikte und den Brexit. Das gilt auch für das Unternehmen.
Als Teil der SCHOTTEL-Gruppe hat das Unternehmen genug finanzielle Stärke, um die schwierige Marktsituation überstehen zu können.
Wir gehen nach unseren aktuellen Planungen davon aus, dass eine verlust- und liquiditätsbedingte Bestandsgefährdung des Unternehmens mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht eintritt.
5. Prognosebericht
5.1 Wachstum
Der Trend des Auftragseingangs wurde in der Planung verarbeitet. Das Unternehmen hat sich für 2019 eine Steigerung des Umsatzes auf knapp 30,1 Mio. € vorgenommen. Die Grundlage für dieses Wachstum bildet zum einen der sehr gute Ausblick bei Verzahnungskomponenten für die Windenergie und Antriebstechnik. Zum anderen ist von einem weiteren Anstieg des Getriebeumsatzes als Folge einer fortgesetzten Erholung auf den globalen Bergbaumärkten auszugehen. Bei Industrieanwendungen ist die weitere Entwicklung vor dem Hintergrund der aktuellen Handelskonflikte abzuwarten. Eine belastbare Einschätzung ist zum aktuellen Zeitpunkt schwierig und entsprechend in unserer Planung berücksichtigt.
Der Auftragsbestand lag zu Jahresende 2018 auf einem hohen Niveau oberhalb der 20 Mio. €-Marke. Damit ist das Jahr 2019 zwar nicht gesichert, die Auftragsbasis und absehbare Marktchancen stellen sich aber positiv dar.
Die Auftragseingänge im Januar und Februar 2019 liegen im Ziel. Das erste Halbjahr 2019 ist durch eine sehr gute Auslastung in der Komponentenfertigung gekennzeichnet. Auch bei Bergbaugetrieben zeigt sich eine weiterhin gute Marktsituation in 2019 ab.
Zusammenfassend ist die Unternehmensführung optimistisch, verglichen mit dem Vorjahr, in 2019 eine deutliche Steigerung des Umsatzes erreichen zu können.
5.2 Investitionsplanung
Die Investitionsplanung für 2019 sieht im Wesentlichen Neu- und Ersatzinvestitionen oberhalb des Abschreibungsvolumens vor. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf dem gezielten Ersatz und der Modernisierung von Maschinen, die nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Weiterhin sind Investitionen in sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie für EDV-technische Optimierungen geplant.
5.3 Ertragslage und Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung
Im Jahr 2018 wurden weitere Kostensenkungen realisiert. Diese Strategie wird in 2019 weiter verfolgt.
Die Ertragslage wurde im ersten Halbjahr 2018 insbesondere durch eine den krankheitsbedingt (außerordentliche Grippewelle) massiv gestörten Fertigungsfluss belastet. Zudem verschoben sich Umsätze kundenseitig zum Jahresende in 2019. Der Auftragsbestand ist zum Jahresende 2018 wieder auf ein gutes Niveau gewachsen.
Die Herausforderung in 2019 liegt darin, die hohe Auslastung des ersten Halbjahres auch in eine entsprechende monatliche Gesamtleistung zu überführen. Die notwendigen Maßnahmen sind ergriffen und werden eng verfolgt. Verkaufspreise werden sukzessive weiter erhöht, einkaufsseitig werden Preise und Lieferzeiten aktiv gesteuert, Altbestände werden abverkauft bzw. verwertet.
An der Entwicklung des Unternehmens wird in vielen Bereichen proaktiv gearbeitet. Im Hinblick auf eine Erhöhung der realisierten Monatsumsätze werden Produktionsplanung und -steuerung konsequent weiter entwickelt. Gleichzeitig wird an der weiteren Öffnung von Ausweichkapazitäten für Engpassmaschinengruppen gearbeitet. Die Integration der PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH eröffnet zudem partiell die Möglichkeit eines gegenseitigen Kapazitätsausgleichs.
Auch von der Marktseite besteht ein weiterhin hohes Synergie- und Entwicklungspotential im Zusammenspiel mit dem Tochterunternehmen in Kirn. Eine weitere Intensivierung und Professionalisierung der akquisitorischen Anstrengungen wird zusammen mit einem branchenspezifisch und international breiteren Marktansatz die Basis für das Erschließen neuer Kundenpotentiale bilden.
Die Geschäftsführung ist überzeugt, dass mit den eingeleiteten Maßnahmen ein "Turn Around" erreicht werden kann. So wird für 2019 ein leicht positives Ergebnis zwischen 10 T€ und 50 T€ angestrebt.
St. Ingbert, den 01. März 2019
gez.
Volker Datzko
Geschäftsführer
AKTIVA
| 31.12.2018 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Anlagevermögen | |||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 58.549,75 | 83.125,75 | |
| II. Sachanlagen | |||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 7.555.673,86 | 7.695.316,41 | |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.968.570,00 | 5.952.456,00 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 990.312,00 | 1.073.831,00 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 295.375,00 | 0,00 | |
| 13.809.930,86 | 14.721.603,41 | ||
| III. Finanzanlagen | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.738.292,26 | 2.738.292,26 | |
| 16.606.772,87 | 17.543.021,42 | ||
| B. Umlaufvermögen | |||
| I. Vorräte | 8.808.168,30 | 7.441.958,80 | |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 2.102.478,06 | 3.981.141,04 | |
| - davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 827.978,97 | 1.071.091,00 | |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 446.564,18 | 309.814,47 | |
| 11.357.210,54 | 11.732.914,31 | ||
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 43.091,79 | 31.730,52 | |
| 28.007.075,20 | 29.307.666,25 | ||
|
PASSIVA |
|||
| 31.12.2018 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 1.002.000,00 | 1.002.000,00 | |
| II. Kapitalrücklage | 10.000.000,00 | 10.000.000,00 | |
| III. Gewinnvortrag | 390.513,37 | 999.181,75 | |
| IV. Jahresfehlbetrag | -2.084.275,86 | -608.668,38 | |
| 9.308.237,51 | 11.392.513,37 | ||
| B. Rückstellungen | 1.613.686,46 | 1.786.656,96 | |
| C. Verbindlichkeiten | 17.085.151,23 | 16.128.495,92 | |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 10.444.153,79 | 10.483.468,14 | |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 5.239.017,77 | 4.464.055,21 | |
| 28.007.075,20 | 29.307.666,25 | ||
| 2018 | Vorjahr | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Rohergebnis | 14.154.218,19 | 16.933.040,38 | ||
| 2. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -8.805.294,98 | -9.137.643,02 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.848.420,71 | -1.905.960,75 | ||
| - davon für Altersversorgung: 122.940,06 EUR | ( 127.417,26 | ) | ||
| -10.653.715,69 | -11.043.603,77 | |||
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -1.764.213,40 | -1.903.937,13 | ||
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.506.146,57 | -4.216.876,19 | ||
| - davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 1.290,14 EUR | (0,00) | |||
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 22.462,32 | 35.062,29 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 22.462,32 EUR | (35.062,29) | |||
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 9.477,06 | 64.544,11 | ||
| - davon aus verbundenen Unternehmen: 9.477,06 EUR | (63.404,26) | |||
| - davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: 0,00 EUR | (1.039,00) | |||
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -346.357,77 | -476.898,07 | ||
| - davon an verbundene Unternehmen: 121.477,89 EUR | (291.220,35) | |||
| - davon Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: 12.425,25 EUR | (20.438,38) | |||
| 8. Ergebnis nach Steuern/Jahresfehlbetrag | -2.084.275,86 | -608.668,38 | ||
1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag wie bereits im Vorjahr die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 HGB auf. Soweit nicht anders bezeichnet wurden alle Angaben in der Währungseinheit Euro gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Besondere Umstände, die dazu führten, dass der Jahresabschluss, trotz Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild nicht vermittelt, liegen nicht vor. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich vorrangig zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
2.1 Allgemeine Angaben
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigen die Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG).
Die Fremdwährungsumrechnung erfolgte grundsätzlich zum Zahlungsdatum mit den Umrechnungskursen gemäß der Internetseite http://www.bundesbank.de. Die buchhalterische Erfassung erfolgt mit den entsprechenden Euro-Beträgen.
Abweichungen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerrechtlichen Jahresabschluss ergeben sich bei den Jubiläumsrückstellungen.
2.2 Anlagevermögen
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen/wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Als Nutzungsdauer wurden bei Software und bei Lizenzen drei bis fünf Jahre, bei gewerblichen Schutzrechten zwei bzw. fünfzehn Jahre zugrunde gelegt.
Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Abschreibungen erfolgten entsprechend der betriebsgewöhnlichen/wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Verwendung der linearen Methode.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten den Betrag von € 250,00 (bis 2017: € 150,00) nicht überschreiten, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten den Wert von € 250,00 (bis 2017: € 150,00), nicht aber den Wert von € 1.000,00 überschreiten, werden in einem Sammelposten zusammengefasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben.
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten angesetzt.
2.3 Umlaufvermögen
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.
Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen - soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind - berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Darüber hinaus wurden die Vorräte aufgrund des Alters einzelwertberichtigt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert, unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken, angesetzt. Auf den nicht bereits einzelwertberichtigten Forderungsbestand wurde zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung vorgenommen.
Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.
Die aktiven und die passiven latenten Steuern werden in der Bilanz insgesamt saldiert ausgewiesen. Auf die Aktivierung des Überhangs der aktiven latenten Steuern über die passiven latenten Steuern wurde verzichtet. Bei der Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurden bestehende steuerliche Verlustvorträge nicht berücksichtigt.
2.4 Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet, der alle nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt. Im Einzelnen wird auf die Ausführungen unter 3.5 verwiesen.
Der voraussichtliche Erfüllungsbetrag der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
2.5 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
3. Angaben zu einzelnen Bilanzpositionen
3.1 Anlagevermögen
Die Aufgliederung der Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang widergegeben.
3.2 Angaben zu wesentlichen Beteiligungen
| Name | Sitz |
Beteili-
gungs- quote |
Eigen-
kapital * |
Ergebnis
des letzten Geschäfts- jahres |
Stichtag
des letzten Jahres- abschlusses |
| in % | € | € | |||
| PW Hueber Sondergetriebebau & -service GmbH | Kirn | 100 % | 88.240,82 | -31.799,45 | 31.12.2018 |
| Carbotherm GmbH & Co. KG | St. Ingbert | 100 % | 2.134.267,38 | 66.359,77 | 31.12.2018 |
| Carbotherm Verwaltungs-GmbH | St. Ingbert | 100 % | 28.269,86 | 521,17 | 31.12.2018 |
| Wolfgang Preinfalk Sp. z.o.o. | Łaziska Górne (PL) | 100 % | 162.748,21 | 6.490,15 | 31.12.2018 |
| Wolfgang Preinfalk Mining Machinery (Tianjin) Co., Ltd. | Tianjin (CN) | 100 % | 400.262,56 | -125.574,61 | 31.12.2018 |
* inkl. Jahresergebnis
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind € 0,00 (Vorjahr: € 0,00) gegenüber Gesellschaftern enthalten. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von € 466.978,35 (Vorjahr: € 769.966,02) aus Lieferungen und Leistungen.
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.
3.4 Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft ist zum Nennbetrag angesetzt.
3.5 Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 3.034.131,14 (Vorjahr: € 2.261.358,02) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von € 5.181.766,80 (Vorjahr: € 4.464.055,21) aus Darlehen und in Höhe von € 57.250,97 (Vorjahr: € 0,00) aus Lieferungen und Leistungen.
Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen (Vorjahreszahlen in Klammern):
| Restlaufzeit | ||||
| bis 1 Jahr | > 1 Jahr | |||
| Gesamt | Gesamt | Gesamt | davon > 5 Jahre | |
| € | € | € | € | |
| SUMME | 17.085.151,23 | 14.504.997,54 | 2.580.153,69 | 378.931,11 |
| (16.128.495,92) | (13.763.211,09) | (1.885.713,16) | (479.571,67) | |
| Davon Verbindlichkeiten gegenüber | 10.444.153,79 | 8.971.592,94 | 1.472.560,85 | 95.138,19 |
| Kreditinstituten | (10.483.468,14) | (9.695.071,39) | (788.396,75) | (0,00) |
| Davon Verbindlichkeiten gegenüber | 5.239.017,77 | 4.131.424,93 | 1.107.592,84 | 283.792,92 |
| verbundenen Unternehmen | (4.464.055,21) | (2.887.167,13) | (1.097.316,41) | (479.571,67) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen sind wie folgt besichert:
| - | Grundpfandrechte auf Grundvermögen der Gesellschaft sowie verbundener Unternehmen, |
| - | Sicherungsübereignungen von beweglichem Anlage- und Umlaufvermögen, |
| - | Sicherungsabtretung von Forderungen aus dem Geschäftsverkehr, |
| - | Gewährleistungsverpflichtungen verbundener Unternehmen. |
In den Verbindlichkeiten enthalten sind:
| Verbindlichkeiten | Stand zum 31.12.2018 | Stand zum 31.12.2017 |
| € | € | |
| aus Steuern | 104.587,71 | 206.736,24 |
| im Rahmen der sozialen Sicherheit (inkl. Vermögensbildung) | 35.850,10 | 41.774,56 |
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
| Außergewöhnliche Aufwands- und Ertragsposten | 2018 | 2017 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | € | € |
| - Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des AV | 5.337,00 | 10.904,00 |
| - Verluste aus Wertminderungen/dem Abgang von Gegen- ständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen | 33.158,61 | 507.562,52 |
5. Sonstige Angaben
5.1 Angaben zu Haftungsverhältnissen nach § 251 HGB
Aus Gewährleistungsverträgen und der Bestellung von Sicherheiten für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen haftet die Gesellschaft in Höhe von € 2.276.152,22 (Vorjahr: € 2.581.978,67). Als Sicherheit für die Haftung für fremde Verbindlichkeiten wurden Grundpfandrechte sowie Sicherungsübereignungen von beweglichem Anlage- und Umlaufvermögen, als auch von Forderungen aus dem Geschäftsverkehr eingeräumt, die wiederum gleichzeitig zur Sicherung der eigenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der ausreichenden Liquiditätsausstattung der Hauptschuldner gering.
5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar:
Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen bei den befristeten Verträgen beträgt € 1.292.403,50 (darunter gegenüber verbundenen Unternehmen € 0,00), davon entfallen auf Mietverträge (Immobilien) € 215.050,00 und auf Leasingverträge (Maschinen, Pkw, BGA und Software) € 1.073.022,50. Bei den unbefristeten Verträgen fallen jährliche Aufwendungen von € 320.635,26 an (davon gegenüber verbundenen Unternehmen € 166.224,00). Außerdem bestehen regelmäßige Geschäftsbeziehungen zu dem verbundenen Unternehmen Carbotherm GmbH & Co. KG, dem die Gesellschaft Dienstleistungen abnimmt.
5.3 Angaben zu Arbeitnehmern
Die durchschnittliche Zahl der im Jahr 2018 beschäftigten Arbeitnehmer (inkl. Auszubildende) beträgt 195,50.
Hiervon entfallen auf
| 2018 | 2017 | |
| Vollzeitbeschäftigte | 167,50 | 185,25 |
| Teilzeitbeschäftigte | 17,00 | 14,75 |
| Aushilfen | 2,75 | 2,00 |
| Auszubildende | 8,25 | 7,00 |
| 195,50 | 209,00 |
5.4 Angaben zu den Organen der Gesellschaft
5.4.1 Geschäftsführung
Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2018 war:
| - | Herr Volker Datzko. |
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans.
5.4.2 Beirat
Neben der Geschäftsführung besteht als weiteres Organ der Gesellschaft ein Beirat. Dieser setzte sich im Geschäftsjahr 2018 aus folgenden Mitgliedern zusammen:
| - | Herr Andreas Block, Oberdreis |
| - | Herr Prof. Dr.-Ing. Gerhard Jensen, Beulich |
| - | Herr Stefan Kaul, Boppard (bis 20.11.2018) |
| - | Herr Dr. Steffen Schäfer, Rheinböllen (ab 20.11.2018) |
Für den Beirat wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge aufgewendet. Die Geschäftsführung bedarf zur Vornahme der in § 5 Nr. 3 des Gesellschaftsvertrags im Einzelnen aufgezählten Geschäfte der Zustimmung des Beirats.
5.5 Angaben über Mutterunternehmen im Konzernabschluss
Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens SCHOTTEL Industries GmbH, Spay/Rhein, einbezogen. Die Wolfgang Preinfalk GmbH ist hierdurch von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen.
Der Konzernabschluss der SCHOTTEL Industries GmbH wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.
5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres
Es gibt keine wesentlichen Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres zu berichten.
Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € -2.084.275,86 auf neue Rechnung vorzutragen.
St. Ingbert, den 01. März 2019
gez.
Volker Datzko
Geschäftsführer
| Bilanzposten | Entwicklung der Anschaffungswerte | ||||
| Anfangsbestand 01.01.2018 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Endstand 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.351.825,22 | 17.455,00 | 0,00 | 0,00 | 1.369.280,22 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 9.756.157,68 | 138.244,45 | 0,00 | 0,00 | 9.894.402,13 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 20.260.150,94 | 105.392,71 | -213.150,76 | 20.152.392,89 | |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.627.558,38 | 278.177,69 | -24.675,63 | 4.881.060,44 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 295.375,00 | 0,00 | 0,00 | 295.375,00 |
| 34.643.867,00 | 817.189,85 | 0,00 | -237.826,39 | 35.223.230,46 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.738.292,26 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 2.738.292,26 |
| gesamt | 38.733.984,48 | 834.644,85 | 0,00 | -237.826,39 | 39.330.802,94 |
| Bilanzposten | Entwicklung der Abschreibungen | ||||
| Anfangsbestand 01.01.2018 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | Endstand 31.12.2018 | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.268.699,47 | 42.031,00 | 0,00 | 0,00 | 1.310.730,47 |
| II. Sachanlagen | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.060.841,27 | 277.887,00 | 0,00 | 0,00 | 2.338.728,27 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 14.307.694,94 | 1.082.938,71 | 0,00 | -206.810,76 | 15.183.822,89 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.553.727,38 | 361.356,69 | 0,00 | -24.335,63 | 3.890.748,44 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 19.922.263,59 | 1.722.182,40 | 0,00 | -231.146,39 | 21.413.299,60 | |
| III. Finanzanlagen | |||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| gesamt | 21.190.963,06 | 1.764.213,40 | 0,00 | -231.146,39 | 22.724.030,07 |
| Bilanzposten | Restbuchwerte | |
| Stand am 31.12.2018 | Stand am 31.12.2017 | |
| EUR | EUR | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 58.549,75 | 83.125,75 |
| II. Sachanlagen | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 7.555.673,86 | 7.695.316,41 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.968.570,00 | 5.952.456,00 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 990.312,00 | 1.073.831,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 295.375,00 | 0,00 |
| 13.809.930,86 | 14.721.603,41 | |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.738.292,26 | 2.738.292,26 |
| gesamt | 16.606.772,87 | 17.543.021,42 |
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.
An die Wolfgang Preinfalk GmbH:
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Wolfgang Preinfalk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wolfgang Preinfalk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • | entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und |
| • | vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • | identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
| • | gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
| • | beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
| • | ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • | beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
| • | beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
| • | führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 12. April 2019
RSM
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
gez.
Jüsgen
Wirtschaftsprüfer
gez.
Dierdorf
vereidigter Buchprüfer
Der Jahresabschluss wurde am 22. Mai 2019 festgestellt.
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