Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 30295 HB
Eingetragen
1.4.2015
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von TurbinenBauträger für Wohngebäude
Gegenstand
des Unternehmens ist die Beratung, Entwicklung, Finanzierung und Betrieb von Infrastrukturprojekten, sowie die Produktion von in vorgenannten Projekten eingesetzten Anlagen, die Beteiligungen an Infrastrukturprojekten sowie der Vertrieb von derariten Beteiligungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Philipp
seit 24.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

tsw product GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 22.268.595,33 9.836.327,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.858.597,17 9.425.481,01
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.819.976,87 295,36
11.678.574,04 9.425.776,37
III. Guthaben bei Kreditinstituten 6.004.114,89 26.739.412,32
39.951.284,26 46.001.516,02

PASSIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 11.229.542,58 3.281.313,33
III. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -5.437.082,95 7.948.229,25
5.817.459,63 11.254.542,58
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 0,00 4.863.024,16
2. Sonstige Rückstellungen 32.380,00 988.059,31
32.380,00 5.851.083,47
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.540.491,17 28.895.383,83
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.236,00 506,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.555.717,46 0,00
34.101.444,63 28.895.889,97
39.951.284,26 46.001.516,02

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.697.735,50 46.818.576,37
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.005.030,54 1.096.050,40
3. Materialaufwand:
Aufwendungen für bezogene Waren -9.127.371,25 -35.385.445,01
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -286.823,62 -797.320,53
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 261.272,09 44.466,78
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 256.768,77 (Vorjahr: EUR 44.466,78)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.676,37 0,00
7. Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vorjahr: Aufwand) 1.019.750,16 -3.828.098,76
8. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -5.437.082,95 7.948.229,25

ANHANG ZUM 31. DEZEMBER 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die tsw product GmbH (im Folgenden kurz: Gesellschaft) hat ihren Sitz in Bremen. Das zuständige Registergericht ist das Amtsgericht Bremen, HRB 30295 HB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenklassen einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden nicht vorgenommen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nominalbetrag ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährung in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden beim Zugang mit dem aktuellen Devisenkassamittelkurs eingebucht und sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.254.528,29 (Vorjahr: EUR 7.378.180,90)

Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 7.604.068,88 (Vorjahr: EUR 2.047.300,11)

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen EUR 7.604.068,88 (Vorjahr: EUR 2.047.300,11).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Restlaufzeit
Summe bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.540.491,17 29.540.491,17 0,00 0,00
Vorjahr 28.895.383,83 28.895.383,83 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.236,00 5.236,00 0,00 0,00
Vorjahr 506,14 506,14 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.555.717,46 4.555.717,46 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
31.12.2023 34.101.444,63 34.101.444,63 0,00 0,00
Vorjahr 28.895.889,97 28.895.889,97 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen EUR 4.551.750,00 (Vorjahr: EUR 0,00) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betreffen die Lieferung von Windenergieanlagen und Solarmodulen und wurden ausschließlich in Taiwan erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 2.645,86 (Vorjahr: EUR 0,00) sowie Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von EUR 80.866,68 (Vorjahr: EUR 1.096.050,40) enthalten.

Materialaufwendungen

Die Materialaufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 7.650 (Vorjahr TEUR 0) periodenfremde Aufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 4.824,00 (Vorjahr: EUR 1.740,00) sowie Kursdifferenzen in Höhe von EUR 243.696,04 (Vorjahr: EUR 755.251,12) enthalten.

Angabe von Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Erstattungen aufgrund Vertragsauflösungen in Höhe von TEUR 920 enthalten.

Die Materialaufwendungen betreffen mit TEUR 7.650 nachträgliche Aufwendungen für in 2022 abgerechnete Projekte.

V. Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 11 und beinhaltet Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wurde in den Konzernabschluss der wpd GmbH mit Sitz in Bremen einbezogen.

Der Konzernabschluss der wpd GmbH, Bremen, wird im Unternehmensregister offengelegt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die folgenden Personen geführt:

Vorname / Name ausgeübter Beruf
Ralf Ketteler (bis Juni 2024) Chief Operating Officer
Sebastian Philipp Chief Operating Officer

 

Bremen, den 28. Juni 2024

gez. Sebastian Philipp, Geschäftsführer

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

tsw product GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die tsw product GmbH wurde im Jahr 2015 in der Rechtsform einer GmbH gegründet. Die einzige Gesellschafterin ist die wpd onshore GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremen.

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Windenergieanlagen sowie Photovoltaikequipment für internationale Onshore Wind- und Solarenergieprojekte.

Die tsw product GmbH beliefert im Wesentlichen Projekte für Gesellschaften der wpd-Gruppe in Taiwan. Bei der wpd-Gruppe handelt es sich um Gesellschaften, die dem Konzernverbund der wpd GmbH angehören.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die tsw product GmbH belieferte im Berichtsjahr allein Onshore-Wind sowie Photovoltaikprojekte auf dem taiwanischen Markt.

Die taiwanische Regierung hat ambitionierte Ausbauziele für Erneuerbare Energien festgelegt. Laut MOEA (Wirtschaftsministerium) wird erwartet, dass das zunächst für 2025 angekündigte Ziel, 20% der Stromproduktion über erneuerbare Energien zu decken, nunmehr im Jahr 2026 oder 2027 erreicht wird 1. Im Jahr 2023 wurde etwa ein Anteil von 10% erneuerbarer Energien am Strommix generiert, ein moderater Anstieg gegenüber 8% im Jahr 2022 2. Besonders stark entwickelte sich weiterhin der Ausbau der Photovoltaikkapazitäten. Im Jahr 2023 wurde ein Rekordzubau von 2,6 GW erreicht 3.

Um die Ziele der Regierung zu erreichen ist jedoch ein weiterer Ausbau von sowohl Onshore Wind als auch Photovoltaik nötig. Die installierte PV Kapazität auf dem taiwanischen Markt betrug zum Ende des Berichtsjahres ca. 12,4 GW und soll nach Ausbauzielen der Regierung bis spätestens 2025 auf 20 GW ansteigen. 4

1 https://www.gtai.de/de/trade/taiwan/specials/taiwan-verfehlt-ziele-bei-erneuerbaren-energien-894424 Zugriff 22.06.2023
2 https://www.taipower.com.tw/tc/page.aspx?mid=212&cid=120&cchk=f3alble0-03e5-45fa-b72e-b28c5cb94f37 Zugriff 25.03.2024
3 https://www.esist.org.tw/newest/monthly?tab=%E5%86%8D%E7%94%9F%E8%83%BD%E6%BA%90 Zugriff 25.03.2024

Auch für Onshore Wind werden weiterhin stabile Zubauquoten benötigt. Zwischen 2013 und 2023 stieg die installierten Wind Onshore Kapazität von 614 MW auf 911 MW 5. Bis 2025 sind 1,1 GW als Ausbauziel vorgesehen. 6

2. Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr wurde ein neuer Turbinenverkaufsvertrag für Windanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 4,2 MW bei der tsw product GmbH geschlossen. Weiterhin wurde das Bestellungsvolumen für einen bereits bestehenden Vertrag von 18 MW auf 16,8 MW Nennleistung reduziert.

Daneben wurde ein Verkaufsvertrag für PV-Module über ca. 1,3 MW abgeschlossen.

Die ersten Komponenten von insgesamt 5 Windenergieanlagen wurden im Jahr 2023 geliefert. Die Lieferung wird im Jahr 2024 vervollständigt. Entsprechende Anzahlungen an den Hersteller wurden bereits ab 2022 geleistet, wobei der wesentliche Teil der Anzahlungen auf das Berichtsjahr entfiel.

4 https://www.ey.gov.tw/Page/5A8A0CB5B41DA11E/46de50e1-7381-4634-93e7- 4cd320ec308b#:~: text=%E6%AD%A4%E5%A4%96
%EF%BC%8C%E8%87%B3112%E5%B9%B410,%E5%8D% A0%E6%AF%94%E9%81%9410%25%EF%BC%89%E3%80%82 Zugriff 25.03.2024
5 https://www.esist.org.tw/newest/monthly?tab=%E5%86%8D%E7%94%9F%E8%83%BD%E6%BA%90 Zugriff 25.03.2024
6 https://www.ey.gov.tw/Page/5A8A0CB5B41DA11E/46de50e1-7381-4634-93e7-4cd320ec308b#:~:text=%E6%AD%A4%E5%A4%96%EF%
BC%8C%E8%87%B3112%E5%B9%B410,%E5%8D%A0%E6%AF%94%E9%81%9410%25%EF%BC%89%E3%80%82 5,6 GW Zugriff 25.03.2024

3. Lage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Der Umsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 45.121 auf TEUR 1.698. Die Umsätze betrafen die Lieferungen von Solarmodulen und wurde ausschließlich in Taiwan erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 1.096) enthalten.

Die Materialaufwendungen haben sich umsatzbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 26.258 vermindert. Sie betrafen mit TEUR 7.650 überwiegend nachträgliche Aufwendungen von Lieferungen aus 2022.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 797 auf TEUR 287 vermindert. Sie enthalten im Vorjahr vorwiegend Aufwendungen aus Kursdifferenzen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich um TEUR 211 gegenüber dem Vorjahr.

Die Steuererträge betrugen aufgrund der Ergebnissituation TEUR 1.019.

Der Jahresüberschuss hat sich aufgrund nachlaufender Kosten - anders als erwartet - von TEUR 7.948 im Vorjahr auf einen Jahresfehlbetrag TEUR 5.437 verschlechtert.

b) Finanzlage

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 6.004 (Vorjahr: TEUR 26.739). Der Cash- Flow aus der operativen Geschäftstätigkeit belief sich auf EUR 20.735 (Vorjahr: TEUR 5.830). Die Zahlungsfähigkeit konnte auch ohne Unterstützung der wpd Gruppe jederzeit sichergestellt werden.

c) Vermögenslage

Die geleisteten Anzahlungen betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 22.268 (Vorjahr: TEUR 9.836). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen erhöhten sich projektfortschrittsbedingt gegenüber dem Vorjahr von TEUR 28.895 auf TEUR 29.540.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im gleichen Zeitraum von TEUR 9.425 auf TEUR 9.858 erhöht.

Am Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital TEUR 5.817 (Vorjahr: TEUR 11.254) und die bilanzielle Eigenkapitalquote 14,5 % (Vorjahr: 24,4 %) der insgesamt TEUR 39.951 (Vorjahr: TEUR 46.001) umfassenden Bilanzsumme.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 988) beinhalteten Jahresabschlusskosten.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die wpd-Gruppe und damit auch die tsw product GmbH bewertet/prognostiziert regelmäßig sowohl die gesamtwirtschaftliche Lage als auch branchenspezifische Entwicklungen, um Chancen und Risiken möglichst früh zu identifizieren.

Im Berichtsjahr hat sich der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert, die Liquidität der Gesellschaft ist jedoch weiterhin gesichert. Im Durchschnitt aller realisierten Projekte konnte bisher immer eine gute Umsatzrendite erzielt werden.

Die wpd-Gruppe als maßgeblicher Kunde der tsw product GmbH hat auch für die kommenden Jahre eine starke Pipeline angekündigt. Obwohl die Onshore-Wind Branche in Taiwan auf Grund der zunehmenden Komplexität in der Planung und im Genehmigungsprozess insgesamt ein stabiles, wenn auch moderates Wachstum erwartet, hat die wpd-Gruppe weitere Wind-Onshore Projekte angekündigt, die jedoch mit entsprechend längeren Vorlaufzeiten geplant werden. Die angekündigte PV-Pipeline für den taiwanischen Markt ist ebenfalls stabil und rechnet mit schnellerer Projektumsetzung.

Es wird davon ausgegangen, dass die tsw product GmbH im Jahr 2024 mindestens Lieferverträge für Photovoltaikprojekte in Taiwan mit einer Gesamtnennleistung von ca. 3,7 MW bedienen kann. Weiterhin ist geplant, die Lieferung von 5 Windenergieanlagen, für die erste Komponenten bereits 2023 geliefert wurden, abzuschließen.

Insgesamt wird für 2024 von einem steigenden Umsatz und einem geringen Jahresüberschusses ausgegangen.

Perspektivisch zieht die tsw product GmbH in Betracht, sich auch anderen asiatischen Märkten zu öffnen und damit die Chancen auf eine weitere Geschäftsausweitung zu nutzen. Intensive Vorgespräche über potenzielle Projekte in den nächsten Jahren wurden geführt.

Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung können aus den bisher allein auf Taiwan ausgerichteten Geschäftsaktivitäten sowie den Projekten selbst innewohnenden Risiken der Finanzierung und Umsetzung resultieren.

Existenzbedrohende Risiken sind nicht zu erkennen.

Insgesamt wird die weitere Entwicklung der Gesellschaft als stabil eingeschätzt.

V. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung und verfügt über keine eigenen Mitarbeiter.

 

Bremen, den 28. Juni 2024

Die Geschäftsführung

gez. Sebastian Philipp, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die tsw product GmbH, Bremen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der tsw product GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tsw product GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 28. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Thomas Dräger, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Holger Schreiber, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 15. Oktober 2024 festgestellt.

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