HAURELIA GmbH
Selbe AdresseErbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Berz seit 22.7.2019 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STROGON GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtA. Grundlagen Geschäftsmodell Die Strogon GmbH wurde in 2014 gegründet und hat ihren Sitz in Bonn. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von und der Handel mit Dienstleistungen im Energiebereich und alle hiermit im Zusammenhang stehenden Leistungen. Dies betrifft insbesondere die Belieferung von Haushaltkunden in den Segmenten Strom und Gas. Strategie und Ziele Die Strogon GmbH konnte bereits in den ersten Jahren ein stetiges Kundenwachstum verzeichnen. Der zunächst gestartete Stromvertrieb wurde um das Segment Gas in 2016 erweitert und konnte in 2017 erfolgreich ausgebaut werden. Es wurde stets auf ein bundesweites Kundenportfolio Wert gelegt. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung mit einem soliden binnenwirtschaftlichen Fundament. Die Kapazitäten sind gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise sind stabil. Im Jahr 2017 ist die deutsche Wirtschaft so kräftig gewachsen wie seit 2011 nicht mehr: um 2,2 % nahm das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt zu. Für das Jahr 2018 wird ein Zuwachs von 2,4 % erwartet. Getragen wird die gute wirtschaftliche Entwicklung von nahezu allen Bereichen: Die privaten Konsumausgaben sind auch im letzten Jahr sehr stark angestiegen; dieses Mal um 3,6 %. Im Jahr 2017 kam es durch das verbesserte weltwirtschaftliche Umfeld zusätzlich zu verstärkten außenwirtschaftlichen Impulsen. Angesichts ausgelasteter Produktionskapazitäten und günstiger Finanzierungsbedingungen zogen auch die privaten Investitionen in Ausrüstungen an. Die kräftigen Exporte stimulierten ebenfalls die Investitionen in Ausrüstungen. Die Investitionen in Bauten blieben angesichts der hohen Nachfrage und dem günstigen Finanzierungsumfeld rege. Alles in allem kam es somit im vergangenen Jahr zu einem Aufschwung auf breiter binnen- und außenwirtschaftlich fundierter Basis. Allerdings ist in Segmenten des Arbeitsmarktes auch die Knappheit an Fachkräften spürbarer geworden. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das ist erneut ein Höchststand seit 1991. Die Arbeitslosigkeit sank um 158.000 auf 2,53 Mio. Personen und die Arbeitslosenquote verringerte sich damit um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 %. 2. Wettbewerb und Marktumfeld Am 22. Juli 2017 ist das Gesetz zur Modernisierung der Netzentgeltstruktur (NEMoG) in Kraft getreten. Es sieht zum einen die schrittweise Vereinheitlichung der Übertragungsnetzentgelte in fünf Stufen im Zeitraum 01.01.2019 bis 01.01.2023 vor. Zum anderen regelt es die Abschmelzung der vermiedenen Netzentgelte. Die Berechnungsgrundlagen für vermiedene Netzentgelte werden bei allen Bestandsanlagen ab 2018 auf dem Niveau des Jahres 2016 eingefroren. Im Vorfeld der NEMoG-Verabschiedung hatten die Pläne der Bundesregierung zur Netzentgeltreform in der Branche für Unruhe gesorgt. Vorgesehen war zunächst eine vollständige Abschmelzung aller vermiedenen Netzentgelte. Dies hätte die Wirtschaftlichkeit von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erheblich beeinträchtigt. Nach vorläufigen Angaben der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen e.V. vom 21.12.2017 lag die Brutto-Stromerzeugung in Deutschland mit 654,2 Mrd. kWh leicht über dem Vorjahresniveau (649,1 Mrd. kWh). Gegenüber dem Vorjahr rückläufig waren vor allem die Stromerzeugung mit Steinkohle (-18,0 Mrd. kWh) und mit Kernenergie (-8,7 Mrd. kWh). Vermehrt zum Einsatz kamen insbesondere Onshore-Windenergie (+20,9 Mrd. kWh), Offshore-Windkraft (+6,0 Mrd. kWh) und Erdgas (+4,7 Mrd. GWh). Der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Bruttostromerzeugung hat insgesamt gegenüber dem Vorjahr deutlich - von 188,3 Mrd. kWh auf 216,6 Mrd. kWh - zugenommen. Dies entspricht einem Anteil der Erneuerbaren von rd. 33 Prozent an der Bruttostromerzeugung in Deutschland. Mit 600,2 Mrd. kWh lag der Inlands-Stromverbrauch etwas über dem Level des Vorjahres (595,4 Mrd. kWh). 54,0 Mrd. kWh betrug im Saldo der Überschuss der Stromflüsse in das Ausland gegenüber den Zuflüssen aus dem Ausland (Vorjahr 53,7 Mrd. kWh). 3. Strom- und Gaspreise / Beschaffung Der durchschnittliche Börsenstrompreis ist nach jahrelangem Abwärtstrend und einem im Vorjahr erreichten Tiefstand merklich gestiegen. So hat der Strompreis im Day-Ahead-Handel im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 18 Prozent angezogen. Am Terminmarkt kletterte der Strompreis für die Lieferung im Folgejahr 2018 auf das Jahr gesehen im Durchschnitt um 22 Prozent. Der Preisanstieg am Stromgroßmarkt war dabei durch höhere Rohstoffpreise für Kohle, Erdgas und Öl getrieben. Die Großhandelspreise Gas lagen durchschnittlich höher als im Vorjahr, wobei sich eine gestiegene Gasnachfrage und vermehrte Stromproduktion in Gaskraftwerken auswirkten. Dabei folgte der Gaspreis allerdings nicht dem kräftigen Anstieg des Ölpreises im Berichtsjahr. Auch wenn die meisten Verträge im Gasgroßhandel inzwischen nicht mehr an den Ölpreis gebunden sind, gibt in der Regel aber noch immer der Ölpreis die Richtung vor. Die Preise für Emissionsrechte (European Union Allowances - EUA) bewegten sich in der ersten Hälfte des Berichtsjahres auf sehr niedrigem Niveau. In der zweiten Jahreshälfte stiegen sie deutlich, auf einen Durchschnittspreis von im letzten Quartal 7,40 EUR pro Tonne CO 2 an. Trotz der bisherigen Schritte zur Mengenreduktion der Zertifikate kennzeichnet auch in der dritten, bis 2020 reichenden Handelsperiode ein Angebot an Emissionsrechten weit über Bedarf die Marktsituation. Im November des Berichtsjahres haben sich die Organe der EU auf weitere Reformschritte zur Mengensteuerung für die vierte, von 2021 bis 2030 reichende Handelsperiode geeinigt. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Schwäche des europäischen Emissionshandelssystems (ETS) werden zudem in einer Reihe von EU-Staaten Forderungen zur Einführung eines CO 2-Mindestpreises lauter. Der gesetzliche Umlageanteil am Strompreis nahm in 2017 insgesamt um rd. 6,5 Prozent weiter zu. Dies lag primär an einem Zuwachs bei der EEG-Umlage, die zum 01. Januar 2017 von 6,354 ct/kWh auf 6,880 ct/kWh anstieg. Die KWK-Umlage sank dagegen leicht von 0,445 ct/kWh auf 0,438 ct/kWh. Die Umlage nach § 19 StromNEV zur Entlastung stromintensiver Betriebe erhöhte sich von 0,378 ct/kWh auf 0,388 ct/kWh. Die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f EnWG verringerte sich von 0,040 ct/kWh auf -0,028 ct/kWh. Die im Vorjahr nicht erhobene Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV betrug 0,006 ct/kWh. Zu dem Anstieg bei der gesetzlichen Umlage traten noch teils erheblich gestiegene Netzentgelte in der überwiegenden Zahl der Netzgebiete und Regelzonen hinzu. C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Das Geschäftsjahr 2017 der Strogon GmbH war gekennzeichnet durch ein weiterhin stabiles und überproportionales Wachstum, welches insbesondere durch das marktgerechte Produktportfolio, hocheffiziente Prozesse und die optimale Positionierung im Wettbewerb realisiert wurde. Somit blickt die Strogon GmbH trotz des Wettbewerbs auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Es konnten viele Neukunden hinzugewonnen und der Kundenstamm konnte entsprechend gesteigert werden. Dadurch wurde die Marktposition insgesamt deutlich verbessert und gefestigt. D. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage Im Berichtsjahr wurde eine gegenüber dem Vorjahr um 5,383 Mio. € höhere Bilanzsumme ausgewiesen und ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Umlaufvermögens zurückzuführen. Dieses ist geprägt durch die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse um 2,260 Mio. € auf 4,277 Mio. €, der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1,156 Mio. € auf 4,477 Mio. € und der leichten Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um 0,086 Mio. € auf 0,392 Mio. €. Der zum Stichtag per 31.12.2017 ausgewiesene Cashflow betrug 0,003 Mio. € und lag damit 0,057 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 3,94%. Die Passiva sind geprägt durch die Erhöhung sonstiger Rückstellungen um 1,601 Mio. €, der Reduzierung von Steuerrückstellungen um 0,543 Mio. €, sowie der Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten um 4,215 Mio. €. Dies ist auf die Erhöhung der Kundenzahlen, den damit gestiegenen Umsätzen und den daraus resultierend erhöhten Umsatzsteuern und sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. b. Finanzlage Die Strogon GmbH ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Tätigkeiten nur geringen Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Durch die stetige Liquiditätsplanung ist sichergestellt, dass zu jederzeit ausreichend Liquidität zur Verfügung steht. Die Liquidität war mit 1,868 Mio.€ zum Bilanzstichtag deutlich erkennbar gesichert. c. Ertragslage Im Berichtsjahr konnte die Zahl der in Belieferung befindlichen Kunden in den Segmenten Strom und Gas gesteigert werden, dies spiegelt sich in der Materialaufwandsquote wieder, die auf 83,22 % gestiegen ist. Der Materialaufwand, gekennzeichnet durch die Steigerungen der bezogenen Leistungen um 5,883 Mio. € auf 7,710 Mio. € und der Erhöhung der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 10,691 Mio. € auf 20,478 Mio. €., lag mit 28,189 Mio. € um 16,574 Mio. € über dem Vorjahreswert. Der Personalaufwand ist 0,135 Mio. €, die Personalaufwandsquote liegt mit 0,40 %. auf einem sehr niedrigen Niveau. Der Jahresüberschuss fiel im Berichtsjahr mit 0,002 Mio. € um 0,056 Mio. € unter dem Vorjahreswert aus, der EBIT liegt mit 0,009 Mio.€ um 0,078 Mio. € unter dem Vorjahreswert. E. Chancen-, Risiken und Risikobericht Da unternehmerisches Handeln grundsätzlich mit Chancen und Risiken verbunden ist, wurde von der Geschäftsleitung ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Das Risikomanagementsystem umfasst verschiedene Module. Hierzu zählen im Wesentlichen die Strategie-, Planungs- und Controlling Prozesse. Die Unternehmensleitung wird in die Lage versetzt, frühzeitig Risiken zu erkennen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. a. Risiken Risiken aus dem Kundenbestand und der Kundentreue Aufgrund der hohen Mitbewerberzahl der Stromanbieter auf den einschlägigen Internet-Plattformen und den finanziellen Anreizen für einen Wechsel des Anbieters ergeben sich Bestandsrisiken dahingehend, dass Kunden nach der Mindest-Vertragslaufzeit wieder kündigen, um die Bonus-Angebote eines Mitbewerbers wahrzunehmen. Dieses Risiko ist Bestandteil des Geschäftsmodells und wird bei der Unternehmensplanung mit einer definierten Kündigungsquote berücksichtigt und durch zahlreiche Kundenzufriedenheitsprogramme minimiert. Die Gesellschaft überwacht die Kündigungsquote fortlaufend und nimmt bei Bedarf Anpassungen an der Planung vor. Marktpreisrisiken Für die Strogon GmbH ergeben sich durch die Tätigkeiten am Energiemarkt Chancen und Risiken. Aus ungünstigen Preisentwicklungen an den Energiemärkten entstehen zum Beispiel Risiken, wenn Energiemengen bei steigenden Marktpreisen eingedeckt oder bereits beschaffte Mengen bei sinkenden Preisen verkauft werden müssen. Diesen Risiken wird durch eine strukturierte Beschaffung unter Verwendung marktüblicher Instrumente entgegengewirkt. Regulatorische und rechtliche Risiken Risiken können sich durch Veränderungen der regulatorischen, energiepolitischen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen ergeben. Durch die Vorgaben der Bundesnetzagentur können branchentypische Regulierungsrisiken bei der Strogon GmbH entstehen. Anpassungen der Netzentgelte oder gesetzlicher Umlagen können einen direkten Einfluss auf Kosten nehmen. Solche Risiken werden durch eine entsprechende Vertragsgestaltung mit den Endkunden im Rahmen einer eingeschränkten Preisgarantie begrenzt. Die Ziele und möglichen regulatorischen Maßnahmen der Regierung werden nach Einschätzung der Strogon GmbH zu einem anhaltend starken Wettbewerb führen. Die Positionierung der Strogon GmbH in Verbindung mit der effizienten Kostenstruktur eröffnet allerdings gerade im verstärkten Wettbewerb weitere Chancen für die Strogon GmbH. Weniger flexible Stromversorger können im Gegensatz zur Strogon GmbH auch weniger flexibel auf entsprechende Entwicklungen reagieren. Liquiditätsrisiken Dank des umfassenden Risikomanagementsystems und den beschriebenen Maßnahmen zur Sicherung der Finanz- und Ertragskraft sieht die Strogon GmbH gegenwärtig keine Gefahren für den Fortbestand der Strogon GmbH. b. Chancen Chancen bieten sich der Strogon GmbH durch die Umsetzung von Kostenoptimierungsprojekten zum Beispiel in der IT-Infrastruktur der Strogon GmbH. Hierdurch ergeben sich im verstärkten Wettbewerb weitere Chancen für die Strogon GmbH, da sehr schnell auf die Marktentwicklung reagiert werden kann. Weniger flexible Stromversorger können im Gegensatz zur Strogon GmbH auch weniger flexibel auf entsprechende Entwicklungen reagieren. Der Gasmarkt gestaltet sich weiterhin lukrativ, da hinsichtlich der Preisstrukturen weitere Potentiale realisierbar erscheinen. F. Prognosebericht Konjunktureller Ausblick Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2018 um rund 3 % steigen. Im Euroraum könnte das Wachstum mit rund 2 % ähnlich hoch ausfallen wie 2017. Für Deutschland rechnet der Sachverständigenrat mit einem Plus von 2,2 %. Impulse dürften weiterhin vom privaten Verbrauch ausgehen. Die niederländische Wirtschaft sollte voraussichtlich etwas stärker expandieren als die der Eurozone, die belgische dagegen etwas unterdurchschnittlich. Für Großbritannien erwarten Experten ein Plus von 1,5 %. Die Prognosen für unsere zentralosteuropäischen Märkte fallen wesentlich besser aus: Experten erwarten, dass Polen, Tschechien, Ungarn und die Slowakei ein Wirtschaftswachstum zwischen 3 % und 4 % erreichen können. Energiemarkt Der Energieverbrauch in 2018 wird voraussichtlich höher als im Vorjahr sein. Die Prognose zum diesjährigen Energieverbrauch leitet sich aus der angenommenen konjunkturellen Entwicklung ab. Darüber hinaus wird unterstellt, dass die Temperaturen 2018 auf dem langjährigen Normalniveau liegen werden und damit insgesamt niedriger ausfallen als im relativ milden Vorjahr. Unter diesen Voraussetzungen rechnen wir für Deutschland mit einer stabilen bis leicht steigenden Stromnachfrage. Den Impulsen vom Wirtschaftswachstum und einer möglicherweise kühleren Witterung stehen dämpfende Einflüsse eines immer effizienteren Energieeinsatzes gegenüber. Auch beim Gas wird mit einem allgemeinen Verbrauchsanstieg gerechnet. Das ergibt sich aus der Annahme einer Normalisierung der Temperaturen und einem dementsprechend höheren Heizwärmebedarf. Daneben dürfte das prognostizierte Wirtschaftswachstum die Gasnachfrage anregen. Strompreise Der gesetzliche Umlageanteil am Strompreis sinkt in 2018 insgesamt um rd. 1,7 Prozent. Dabei vermindert sich die EEG-Umlage zum 01. Januar 2018 von 6,880 ct/kWh auf 6,792 ct/kWh. Die KWK-Umlage verringert sich von 0,438 ct/kWh auf 0,345 ct/kWh. Die Umlage nach § 19 StromNEV zur Entlastung stromintensiver Betriebe sinkt von 0,388 ct/kWh auf 0,370 ct/kWh. Demgegenüber erhöhen sich die Offshore-Haftungsumlage nach § 17 f EnWG von -0,028 ct/kWh auf 0,037 ct/kWh und die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV von 0,006 ct/kWh auf 0,011 ct/kWh. Die Strompreise werden voraussichtlich auch 2018 weiter steigen. Nachdem 2017 der bundesdurchschnittliche Strompreis pro Kilowattstunde mit 29,2 Cent ein neues Rekordhoch erreicht hat, gehen Markteilnehmer 2018 von einem weiteren Anstieg aus. Grund für diese Annahme sind vor allem Befürchtungen, dass die Netznutzungsentgelte, die Gebühren der Netzbetreiber für die Durchleitung des Stroms, sowie die EEG-Umlage weiter steigen dürften. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft - Vorgänge von besonderer Bedeutung Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. Nachdem die vergangenen Geschäftsjahre von Kundenwachstum geprägt waren, soll im Geschäftsjahr 2018 der Fokus auf Nachhaltigkeit durch umfassende Aktivitäten zur Bindung und Rückgewinnung von Kunden gelegt werden. G. Risikoberichtserstattung über die Verwendung der Finanzinstrumente Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, sowie die Kontokorrentlinien bei den Kreditinstituten. Durch eine aktive Liquiditätssteuerung wird sichergestellt, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen termingerecht nachkommen kann. Die Gesellschaft verfügt über einen weit überwiegend solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle bewegen sich in einem branchenüblichen Maß. Zudem besteht ein hoher Anteil an Lastschrifteinzügen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Mitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. H. Schlussbemerkung / Gesamtaussage Der Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen zur Entwicklung von Strogon GmbH. Diese Aussagen sind ausschließlich Erwartungen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn die Geschäftsleitung davon überzeugt ist, dass die getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft aufgrund der Vielzahl von internen und externen Faktoren hiervon abweichen.
Bonn, den 29.07.2019 Andreas Berz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Firma STROGON GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, in der Fassung des BilRUG, aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: STROGON GmbH Firmensitz laut Registergericht: Bonn Registergericht: Bonn Register-Nr.: HRB 21043 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die im Vorratsvermögen enthaltenen unfertigen Leistungen wurden unter Berücksichtigung des jeweiligen Standardlastprofils bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist, aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Einschätzung der zukünftigen Entwicklung nicht zu rechnen. Angaben zu den sonstigen Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Positionen von nicht unerheblichen Umfang enthalten: Rückstellung Marketingmaßnahmen Euro 3.354.504,39 Rückstellung Netznutzungsentgelte Euro 1.294.855,09 Rückstellung Sonstige Euro 31.400,00 Summe Euro 4.680.759,48 Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Frau Claudia Tatarczyk ist zum 21.07.2019 nicht mehr Geschäftsführerin. Neuer Geschäftsführer zum 22.07.2019:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 2.141,49. Auf neue Rechnung werden Euro 2.141,49 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Bonn, den 29.07.2019 gez. Andreas Berz, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2019 festgestellt. BestätigungsvermerkDer folgende Bestätigungsvermerk der Firma Maurel GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB). Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der STROGON GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 19. Dezember 2019 MAUREL GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer |
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