Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 3476
Vorher
Hydraulik Markranstädt Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
9.9.1991
Branche
Betrieb von Parkhäusern und ParkplätzenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Entwicklung, die Fertigung und der Vertrieb von Parksystemen, Ersatzteilen und Zubehör sowie die Erbringung damit in Zusammenhang stehender Beratungs-, Montage-, Service- und Reparaturleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Holger Michael Nußbaum
Markranstädt
9000000
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nussbaum Parking GmbH

Markranstädt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht

1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Nussbaum Parking GmbH ist ein deutsches Familienunternehmen. Unser Unternehmen konzentriert sich auf das Kerngeschäft Parksysteme sowie die Herstellung von hydraulischen Zylindern. Die Tätigkeiten beinhalten die Projektierung, Entwicklung, Herstellung, Vertrieb und den Service von Parksystemen. Die Leistungspalette umfasst individuelle, manuelle und semi-automatisch arbeitende Parksysteme für den Innen- und Außeneinsatz.

1.2. Ziele und Strategien

Die Nussbaum Parking GmbH wird als traditionelles und bodenständiges deutsches Industrieunternehmen mit internationaler Ausrichtung und einer Jahrzehnte langen Innovationskraft permanent strategisch weiterentwickelt.

In diesem Zusammenhang wird neben einer stärkeren Industrialisierung der vorhandenen Entwicklungs- und Produktionsprozesse, vor allem eine noch stringentere und vollständigere Ausrichtung aller unternehmensinternen Auftragsdurchlaufprozesse auf die individuellen Belange der weltweiten Kunden der Nussbaum Parking GmbH angestrebt. Auch zukünftig wird die Nussbaum Parking GmbH ihr Portfolio als kreativer Lösungsanbieter, Made-in-Germany, weiter ausbauen und ihre Marktposition durch nachhaltiges Innovationsmanagement weiter festigen. Die Innovationskraft und Technologieführerschaft erlaubt eine umwelt- und klimabewusste Unternehmenstätigkeit sowie eine optimale Auslastung der verfügbaren Ressourcen. Voraussetzung für unsere technische Exzellenz sind neben schlanken Prozessen vor allem unsere Mitarbeiter. Die Nussbaum Parking GmbH wird daher weiter verstärkt in die Ausbildung ihrer Mitarbeiter investieren und die Technikbegeisterung fördern.

1.3. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt liegt in der ständigen Weiterentwicklung von Parklösungen. Unsere Alleinstellungsmerkmale, wie zum Beispiel die Fähigkeit zur Individualisierung unserer Parksysteme und die Anpassung auch an komplizierte Einbauanforderungen sowie unsere Entwicklungskompetenz im Bereich der Hydraulik stützen das geplante Umsatzwachstum.

Die Nussbaum Parking GmbH versteht sich als Problemlöser. Die Zufriedenheit unserer Kunden zeigt, dass es der Nussbaum Parking GmbH gelungen ist, Parksysteme den Anforderungen der Auftraggeber entsprechend am Markt zu platzieren.

Das Leistungsportfolio der Nussbaum Parking GmbH umfasst verschiedene Parksystemvarianten. Die künftige Fokussierung zielt auf komplexe und individuelle Parksysteme, wobei die Komponenten Mechanik, Elektrik und Hydraulik mit einzigartiger Lösungskompetenz kombiniert werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt verzeichnete im Jahr 2017 preisbereinigt ein Wachstum in Höhe von 2,2 % gegenüber 1,9 % im Vorjahr. Die Exporte stiegen weiter um 4,7 % nach einem Zuwachs in Höhe von 2,6 % im Vorjahr. Die Investitionen im Bereich Bauten konnten wie im Vorjahr eine Steigerung um 2,7 % verzeichnen. Die Ausrüstungsinvestitionen legten dagegen um 4,0 % zu nach 2,2 % im Vorjahr. Betrachtet man die Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft für 2017, so wird deutlich, dass das Wirtschaftswachstum 2017 stärker von den Anlageinvestitionen als von Konsumausgaben (privat wie öffentlich) getragen wurde.

Die Neuzulassungen von Personenkraftwagen stiegen erneut, und zwar um 2,7 %, nachdem im Vorjahr ein starker Anstieg von 4,5 % zu verzeichnen war. Insgesamt 3,44 Mio. Pkw-Neuzulassungen weist das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für 2017 aus.

Für Parksysteme ist in Deutschland eine steigende Nachfrage durch zunehmende Urbanisierung spürbar, da ein erhöhter Bedarf an innerstädtischem Wohn- und somit auch Parkraum besteht. Auch international ist bereits eine hohe Akzeptanz und Nutzung von Parksystemen gegeben. Darüber hinaus wird erwartet, dass durch die steigende Anzahl an Neubauten sowie städtischer Verordnungen die Anzahl der benötigten Parkplätze zum Teil nur durch Parksysteme realisierbar wird.

2.2. Geschäftsverlauf

Das im Vorjahreslagebericht gezeigte Umsatzziel konnte nicht erreicht werden. Hintergrund dafür waren dabei insbesondere Verzögerungen in der Umsetzung von Maßnahmen zur Neuausrichtung des Unternehmens, kundenseitige Projektverschiebungen sowie gestiegene Rohstoffpreise und damit verbundene Preiserhöhungen für Parksysteme, die erst verzögert am Markt durchgesetzt werden konnten.

Das Geschäftsjahr 2017 war geprägt durch die Verselbständigung der Nussbaum Parking GmbH sowie damit verbundene Restrukturierungsaufwendungen. Die Entwicklung der Gesamtleistung auf EUR 13,1 Mio. ist unter den im Vorjahreslagebericht geäußerten Erwartungen geblieben (Vj. EUR 15,4 Mio.). Der Jahresfehlbetrag fiel mit TEUR 1.251 deutlich schlechter als erwartet aus. Dies ist insbesondere auf die temporäre Unterauslastung im III. Quartal 2017 zurückzuführen. Das Unternehmen hat sich als Full-Service-Supplier für individuelle Lösungen im Segment der Parksysteme etabliert. Das Geschäft hatte sich bereits in 2016 stabilisiert und für 2018 wird auch wieder von einer guten Auslastung und positiven Ergebnis ausgegangen.

2.3. Lage

2.3.1. Ertragslage

Das Ergebnis im Geschäftsjahr 2017 war insbesondere aufgrund der durch die Verzögerung von Maßnahmen zur Neuausrichtung des Unternehmens verursachten Unterauslastung deutlich negativ. Die vorgesehenen Maßnahmen verzögerten sich und konnten erst zum Ende des Geschäftsjahres abgeschlossen werden.

Die Gesamtleistung in 2017 i. H. v TEUR 13.143 lag unter Plan und um 15 % niedriger als 2016. Der Umsatz betrug TEUR 13.224. Davon wurden 85 % (Vj. 83 %) im Bereich Autoparksysteme, 9 % (Vj. 9 %) mit Hydraulikkomponenten und 6 % (Vj. 8 %) mit Service-Kundendienstleistungen erzielt.

Der Materialaufwand i. H. v TEUR 6.856 ist im Vergleich zum Rückgang der Gesamtleistung (15 %) gegenüber dem Vorjahr (TEUR 7.918) um 13 % gesunken. Die Materialaufwandsquote ist von 51 % auf 52 % gestiegen. Das Rohergebnis ist von TEUR 7.711 auf TEUR 6.790 (12 %) gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge i. H. v. 503 TEUR resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf der Grundstücke und Produktionsanlagen an die Otto Nußbaum GmbH & Co. KG.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2017 auf TEUR 2.899 erhöht. In diesem Posten sind außergewöhnliche Aufwendungen i. H. v TEUR 346 (Vj. TEUR 223) enthalten.

Das Ergebnis von TEUR -1.251 liegt deutlich unter dem Vorjahresergebnis.

Die Anzahl der durchschnittlichen Beschäftigten lag bei 125 gegenüber 113 im Vorjahr. Der Schwerpunkt der Personalarbeit bei der Nussbaum Parking GmbH liegt in der Gewinnung von Fach- und Führungskräften. Die Zahl der Auszubildenden lag mit sieben wie geplant unter dem Stand des Vorjahres

(Vorjahr 12).

2.3.2. Finanzlage

2.3.2.1. Kapitalstruktur

Zum 31.12.2017 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 16 aus. Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf TEUR 4.393 (Vorjahr TEUR 6.310), wovon TEUR 1.537 (Vorjahr TEUR 83) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren hatten.

Im Berichtsjahr wurden die bebauten Grundstücke in Markranstädt mit Gebäuden und Produktionsanlagen an die Otto Nußbaum GmbH & Co. KG veräußert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden mit dem Veräußerungserlös bedient. Um die Liquidität sicherzustellen, sind dem Unternehmen langfristige Fremdmittel in Höhe von TEUR 1.500 zugeflossen, welche als typische stille Beteiligungen in den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen werden.

2.3.2.2. Investitionen

Im Berichtsjahr wurden verschiedene Investitionen in EDV und Ersatzbeschaffung durchgeführt. Das gesamte Volumen belief sich auf TEUR 137. Die Auszahlungen für Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert.

2.3.2.3. Liquidität

Mit einem Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Anlehnung an DRS 21 in Höhe von TEUR -1.961 lagen wir um TEUR 2.409 unter dem Vorjahreswert. Durch den Anlagenabgang ergibt sich ein Cash Flow aus Investitionen von TEUR 3.669 (Vorjahr TEUR -454). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um TEUR 145 zurückgeführt werden. Die flüssigen Mittel lagen mit TEUR 2.015 über dem Wert des Vorjahres (TEUR 503). Dies ist im Wesentlichen auf den Zufluss von TEUR 1.500 aus stillen Beteiligungen zurückzuführen. Aus der Geschäftsplanung ergibt sich auch für 2018 noch die Notwendigkeit einer aktiven und exakten Liquiditätssteuerung.

2.3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.303 auf TEUR 4.834. Die wesentliche Veränderung auf der Aktivseite erfolgte mit einem Abbau von TEUR 3.783 bei den Sachanlagen aufgrund des Verkaufs von Grundstücken mit aufstehenden Gebäuden inkl. technischer Anlagen an die Otto Nußbaum GmbH & Co. KG. Des Weiteren verringerten sich die Vorräte um TEUR 485.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände beliefen sich auf TEUR 814 (Vorjahr TEUR 1.283), wovon TEUR 42 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hatten.

Auf der Passivseite reduzierten sich die Rückstellungen um TEUR 61. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen reduzierten sich aufgrund des Grundstückverkaufs um TEUR 2.795. Die Bankverbindlichkeiten wurden um TEUR 145 zurückgeführt.

In der Gesamtschau ist die Lage des Unternehmens als angespannt zu beurteilen. Für die Geschäftsjahre 2018 ff. wird eine Gesamtleistung von EUR 14 Mio. bis EUR 16 Mio. sowie jeweils positive Jahresergebnisse erwartet, welche die Eigenkapitalquote stabilisieren werden.

2.4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Personal

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl der Nussbaum Parking GmbH blieb im Wirtschaftsjahr trotz der gesunkenen Gesamtleistung konstant. Die durchschnittliche Anzahl an Auszubildenden betrug sieben (12 Vorjahr). Die Personalarbeit ist auf die Gewinnung von Fach- und Führungskräften fokussiert. Daneben hat auch die Ausbildung von Facharbeitern und Ingenieuren im Rahmen des berufsbegleitenden Studiums (Berufsakademie) weiterhin einen hohen Stellenwert.

3. Prognose, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Die Neuausrichtung der Nussbaum Parking GmbH sowie Personalmaßnahmen wurden in 2017 fortgeführt. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die Geschäftsführung nach Neustrukturierung der Finanzierung und des Vertriebs sowie aufgrund des guten Auftragsbestandes eine wieder verbesserte Ertragslage. Die Gesamtleistung für 2018 soll auf EUR 14,7 Mio. ansteigen sowie ein positives Jahresergebnis erreicht werden.

Geschäftsjahr 2018

Das aktuelle Jahr 2018 wird durch weitere Konsolidierungsschritte geprägt. Dazu gehören bei der Nussbaum Parking GmbH primär die Optimierung der Fertigungsprozesse sowie die Intensivierung der Kundenbeziehungen. Dabei steht insbesondere der Aufbau eines leistungsstarken Servicenetzwerks für eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit im Fokus.

3.2. Risikobericht

Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung sehen wir nach wie vor in starken Schwankungen der Rohstoffpreise sowie in der generellen Entwicklung der Wirtschaft. Der wirtschaftliche Fortbestand hängt weiterhin von der Umsetzung und dem Erfolg der Maßnahmen zur Neuausrichtung des Unternehmens ab. Sollten die gesetzten Ziele dennoch verfehlt werden, können hieraus entwicklungsbeeinträchtigende bzw. bestandsgefährdende Risiken erwachsen.

Leistungs-, Qualitäts- und Marktrisiken

Marktrisiken resultieren im Wesentlichen aus Absatzschwankungen. Diesen wirken wir durch ein umfangreiches Liefer- und Serviceangebot und den weltweiten Vertrieb entgegen. Risiken sehen wir in den Unwägbarkeiten der Finanzmärkte sowie potentiell politischer Instabilität. Dem Wettbewerbsdruck begegnen wir durch die Entwicklung innovativer Lösungen. Eine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden besteht nicht. Zur Aufrechterhaltung unserer weltweiten Absatzmärkte bedarf es weiter einer Verbesserung unserer Prozesse.

Durch qualifizierte Mitarbeiter stellen wir sicher, dass Risiken rechtzeitig erkannt werden. Deshalb hat bei uns neben der Gewinnung weiterer Fach- und Führungskräfte auch die Aus- und Weiterbildung einen hohen Stellenwert. Zum Jahresende befanden sich fünf junge Menschen in der Ausbildung.

Unsere Controlling-Systeme werden verstärkt weiterentwickelt, um Fehlentwicklungen besser erkennen und damit auch entsprechend gegensteuern zu können. Ein aktives Debitorenmanagement in Verbindung mit unserer Warenkreditversicherung lassen bestandsgefährdende Ausfallrisiken als unwahrscheinlich erscheinen. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Finanzrisiken

Bei den Finanzrisiken handelt es sich im Wesentlichen um Finanzierungs-, Zins- und Währungsrisiken.

Termingeschäfte und derivative Finanzierungsinstrumente werden nicht getätigt.

Beschaffungsrisiken

Beschaffungsrisiken bestehen im Wesentlichen in der Preisentwicklung für Rohstoffe (Stahl und Energie). Wir begrenzen unsere Beschaffungsrisiken durch langfristige Beziehungen zu Lieferanten.

Sonstige Risiken

Unser Versicherungsschutz wird laufend überprüft und gegebenenfalls an die laufende Entwicklung angepasst.

IT-Risiken können durch den zunehmenden digitalen Datenaustausch mit unseren Kunden und Lieferanten entstehen. Wir versuchen diese durch Überwachung der Datensicherheit zu minimieren.

3.3. Chancenbericht

Nach Umsetzung des umfassenden Umstrukturierungsprogrammes wird die Gesellschaft in der Lage sein, zukünftig wirtschaftlich im Markt zu agieren. Die kostenseitige und leistungswirtschaftliche Restrukturierung sowie die strategische Ausrichtung des Vertriebes (auf Parklösungen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad in der Projektierung und Umsetzung).

Die mittelfristigen Planungen gehen für die kommenden Jahre von Gesamtleistungen in Höhe von EUR 15 Mio. bis über EUR 16 Mio. aus. Das Ergebnis wird durch die weitere Umsetzung der festgelegten Maßnahmen positiv ausfallen.

Die Stärken der Nussbaum Parking GmbH zeigen sich unter anderem in der internen Projektentwicklungskompetenz und in einem wettbewerbsfähigen breiten Angebotsspektrum. Dies wird immer wieder von Bauherren und Architekten bestätigt.

Die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin bei Rohstoffpreisen und der erfolgreichen Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Vor dem Hintergrund unserer Stärken sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken bei ausreichender Liquidität gerüstet. Langfristige Fremdmittel in Höhe von TEUR 1.500, welche dem Unternehmen zugeflossen sind, dienen dabei als gute Basis für das laufende Geschäftsjahr.

 

Markranstädt, 29.03.2018

Nussbaum Parking GmbH

Holger Nußbaum, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 1.200.985,29 4.949.854,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.635,00 38.597,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 72.635,00 38.597,00
II. Sachanlagen 1.128.350,29 4.911.257,86
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 326.552,29 3.778.167,86
2. technische Anlagen und Maschinen 599.224,00 879.543,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.574,00 253.547,00
B. Umlaufvermögen 3.585.264,90 3.026.884,13
I. Vorräte 756.814,07 1.241.360,51
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 2.792.799,23 2.333.272,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 813.513,44 1.282.909,86
1. sonstige Vermögensgegenstände 813.513,44 1.282.909,86
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.014.937,39 502.613,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 47.500,00 160.330,98
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.833.750,19 8.137.069,97

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 15.968,02 1.266.994,85
I. gezeichnetes Kapital 4.601.626,93 4.601.626,93
II. Bilanzverlust 4.585.658,91 3.334.632,08
B. Rückstellungen 424.838,00 485.475,00
C. Verbindlichkeiten 4.392.944,17 6.309.600,12
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 103.576,61 248.837,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125.487,93 2.920.520,43
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.163.879,63 3.140.242,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 75.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.833.750,19 8.137.069,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 6.789.939,56 7.711.369,68
2. Personalaufwand 4.585.104,31 4.342.064,70
a) Löhne und Gehälter 3.821.268,90 3.644.243,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 763.835,41 697.821,27
3. Abschreibungen 474.961,41 494.747,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 474.961,41 494.747,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.899.075,36 2.834.203,43
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 50.850,09 74.674,02
davon an verbundene Unternehmen 30.651,72 52.500,00
6. Ergebnis nach Steuern -1.220.051,61 -34.320,31
7. sonstige Steuern 30.975,22 31.559,27
8. Jahresfehlbetrag 1.251.026,83 65.879,58

Ergebnisverwendung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
8. Jahresfehlbetrag 1.251.026,83 65.879,58
9. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 3.334.632,08 33.665.313,11
10. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 609.188,43
11. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 29.787.372,18
a) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 29.787.372,18
12. Bilanzverlust 4.585.658,91 3.334.632,08

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die Nussbaum Parking GmbH hat ihren Sitz in Markranstädt. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Leipzig unter HRB 3476 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Nussbaum Parking GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Sie macht bezüglich der Anhangangaben von den Befreiungen des § 288 Abs 2 HGB Gebrauch.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gliederungsvorschriften des § 266 HGB für die Bilanz wurden beachtet.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zugunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

B. Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Die Abschreibung erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Es wurde linear abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind hinsichtlich der Zugänge mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonti, bewertet worden.

Die Abschreibungen erfolgten linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist.

Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 150,00 wurden sofort abgeschrieben.

Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,01 bis EUR 1.000,00 werden entsprechend der steuerlichen Regelung über fünf Jahre abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

2. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei der Bestimmung der Anschaffungskosten wurden die gleitenden Durchschnitte zugrunde gelegt. Bei ungängigen Artikeln wurde eine Reichweitenermittlung vorgenommen.

Unfertige- und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkten Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind auf Basis der bei normaler Beschäftigung anfallenden Kosten ermittelt. Zinsen auf Fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei ungängigen Artikeln wurde ein Reichweitenabschlag vorgenommen.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten oder verlustfrei bewertet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden mit dem Nennwert oder niedrigeren Tageswerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen (sonstige Rückstellungen) sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem fristenkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre der deutschen Bundesbank abgezinst.

Es wurden die üblichen Rückstellungen für Urlaub sowie Risikorückstellungen für eventuelle Garantieleistungen und drohende Verluste gebildet. Die Garantierückstellungen wurden pauschal gebildet. Die Urlaubsrückstellungen werden nach handelsrechtlichen Grundsätzen unter Berücksichtigung von 230 Arbeitstagen und die Rückstellung für drohende Verluste wurde auftragsbezogen ermittelt.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit die Tageswerte über den Rückzahlungswerten liegen, kommt der höhere Tageswert zum Ansatz.

5. Latente Steuern

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, kommt eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuer und eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuer in der Bilanz saldiert zum Ansatz. Dabei wird das Wahlrecht zum Ansatz eines Überhangs aktiver latenter Steuern aufgrund sich in der Zukunft ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht ausgeübt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Mit Kaufvertrag vom 17.07.2017 wurden Grundstücke mit aufstehenden Gebäuden sowie diverses Zubehör per 31.07.2017 an die Otto Nußbaum GmbH & Co. KG veräußert.

Umlaufvermögen

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind in Höhe von EUR 41.883,33 (Vj. TEUR 50) in den sonstigen Vermögensgegenständen vorhanden.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen den Geschäftsführer in Höhe von EUR 29.477,44 (Vj. TEUR 0) enthalten, die im ersten Quartal 2018 zurückgeführt wurden.

Verbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden Verbindlichkeiten:

- Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit weniger 1 Jahr: EUR 2.856.023 (Vj. TEUR 6.227)

- Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, weniger 5 Jahre: EUR 1.536.921 (Vj. TEUR 83)

- Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren: EUR 0 (Vj. TEUR 0)

Die Sicherheiten bestehen in Form von Sicherungsübereignungen in Höhe von EUR 103.577.

Über die genannten Sicherheiten hinaus bestehen in Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im branchenüblichen Maße Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.795 auf TEUR 125 zurückgegangen. Diese Verbindlichkeiten sind gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 125 (Vj. TEUR 1.871) enthalten.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Sie enthält wesentliche aperiodische und außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 446 u.a. aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 389 und der Auflösung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 57. Des Weiteren sind aperiodische und außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 346 enthalten, die im Zusammenhang mit der Restrukturierung des Unternehmens stehen und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden.

Nachtragsbericht

Mit Verträgen vom 28.12.2017 wurden mit Wirkung zum 01.01.2018 langfristige Fremdmittel in Höhe von EUR 1,5 Mio. in Form stiller Beteiligungen aufgenommen.

E. Sonstige Angaben

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von EUR 4.585.658,91 (Verlustvortrag von EUR 3.334.632,08 zuzüglich Jahresfehlbetrag EUR 1.251.026,83) auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2017 Herr Holger Nußbaum, Bankkaufmann, Markkleeberg.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

68 (Vj. 67) Arbeiter

49 (Vj. 43) Angestellte

8 (Vj. 3) Teilzeitkräfte

7 (Vj. 12) Auszubildende

Die Nussbaum Parking GmbH ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Otto Nußbaum GmbH & Co. KG, Kehl-Bodersweier, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschuss wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten, die zum 31.12.2017 in Höhe von EUR 5.376.858 (Vorjahr EUR 5.376.858) valutieren, zu vermerken. Diese bestehen gegenüber der Otto Nußbaum GmbH & Co. KG.

Gemäß einer Vereinbarung mit den Finanzierern der Otto Nußbaum GmbH & Co. KG wird das Haftungsvolumen im neuen Jahr auf die Höhe ausstehender Avale begrenzt und damit stark reduziert.

Aufgrund der aktuell positiven Unternehmensentwicklung der Otto Nußbaum GmbH & Co. KG ist eine Inanspruchnahme der genannten Haftungsverpflichtungen nicht zu erwarten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen, die zur Vermeidung von sofortigen Liquiditätsabflüssen im jeweiligen Geschäftsjahr abgeschlossen wurden:

2018
TEUR
ab 2019
TEUR
Mietverträge 89 60
Leasingverträge 77 89
Pachtverträge 180 1.530
- davon ggü. verbundenen Unternehmen: 180 (Vj. TEUR 0) 1.530 (Vj. TEUR 0)

Die übrigen finanziellen Verpflichtungen, insbesondere das Bestellobligo, liegen im geschäftsüblichen Rahmen.

 

Markranstädt, den 29.03.2018

Nussbaum Parking GmbH

Holger Nussbaum

Anlagespiegel

Immaterielle Wirtschaftsgüter
Sachanlagen
Anschaffung-/ Herstellungskosten    
Stand 01.01.2017 734.895 17.698.498
Zugänge 98.871 38.266
Abgänge 26.136 9.825.311
Stand 31.12.2017 807.630 7.911.453
Kumulierte Abschreibungen    
Stand 01.01.2017 696.298 12.787.240
Zugänge 49.531 425.431
Abgänge 10.834 6.429.568
Stand 31.12.2017 734.995 6.783.103
Buchwert 31.12.2017 72.635 1.128.350
Buchwert 31.12.2016 38.597 4.911.258

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.07.2018 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und den Lagebericht der Nussbaum Parking GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 unter Einbeziehung der Buchführung geprüft. Die Buchführung sowie die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss und den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die Rechnungslegung der Gesellschaft geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin, wonach der Fortbestand der Gesellschaft maßgeblich von der weiteren Umsetzung der verabschiedeten und bereits begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen abhängt."

 

Kehl am Rhein, den 29.03.2018

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