Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 734671
Vorher
WIRSOL r.e. GmbH
Eingetragen
11.10.2019
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenWärme- und KältehandelBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Projektierung, der Handel, der Vertrieb und die Verwaltung von Anlagen und damit verbundenen Teilen auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten sowie Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Dennis Siegler
seit 25.7.2024
Prokura
Geschäftsführer
Markus Wirth
seit 11.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
17.502 €
70.00%
Germany
7.500 €
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WIRSOL Aufdach GmbH

Waghäusel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht 2024

WIRSOL Aufdach GmbH

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die WIRSOL Aufdach GmbH, Waghäusel, wurde im Jahr 2019 gegründet und verantwortet den bundesweiten Vertrieb und die Projektierung von PV-Anlagen und weiteren komplementären Produkten sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten sowie Dienstleistungen an Privat- und Gewerbekunden.

Die WIRSOL Aufdach GmbH hat ihren Geschäftssitz in Waghäusel. Mehrheitseigner der WIRSOL Aufdach GmbH ist seit 2024 die im FTSE 100 notierte DCC plc.

Die Geschäftsführung der WIRSOL Aufdach GmbH bestand zum Geschäftsjahresende 2024 aus drei Personen. Herr Markus Wirth ist seit dem 11.12.2019 und Herr Johannes Groß ist seit dem 23.09.2020 in der geschäftsführenden Funktion tätig. Am 25.07.2024 stieß Benjamin Ködel in die Geschäftsleitung dazu. Die Geschäftsführung verfolgt bei ihrer Arbeit das Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Umsatzes und der Gewinnung von Marktanteilen.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2024 war weiterhin von konjunktureller Schwäche geprägt. Hohe Inflation, steigende Finanzierungskosten und geopolitische Unsicherheiten führten zu einer verhaltenen Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) prognostizierte für das Gesamtjahr ein BIP-Wachstum von lediglich 0,2 %, was die fragile wirtschaftliche Lage verdeutlicht. Besonders im Industriesektor zeigte sich eine zunehmende Zurückhaltung bei langfristigen Investitionen.

Das anhaltend hohe Zinsniveau erschwerte Unternehmensfinanzierungen und führte dazu, dass Investitionen im Mittelstand häufig verschoben oder gestrichen wurden. Die Photovoltaik-Branche erwies sich im Vergleich zu anderen Sektoren als resilient, sah sich jedoch zunehmend regulatorischen und infrastrukturellen Herausforderungen gegenüber, die das Marktwachstum dämpfen könnten.

Ein stabilisierender Faktor war das "Energiepaket 2023", das durch regulatorische Anreize und steuerliche Vergünstigungen den Ausbau erneuerbarer Energien förderte. Allerdings blieb die Netzinfrastruktur ein limitierender Faktor: Verzögerungen beim Netzausbau und zunehmende Einspeisebeschränkungen stellten wirtschaftliche Risiken für Betreiber und Investoren dar. Die Diskussion um mögliche Anpassungen der Fördermechanismen erhöhte die Unsicherheit und führte zu zögerlichen Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig stieg die Stromerzeugung aus Photovoltaik im Jahr 2024 um 16 % gegenüber dem Vorjahr. Dennoch blieb die Import- und Exportentwicklung volatil, da die Importe von Photovoltaikanlagen um 66 % und die Exporte um 64,9 % zurückgingen.

2. Entwicklung des Photovoltaik-Marktes

2.1 Installationszahlen und Marktwachstum

Nach einem starken Zubau von über 14 GW im Jahr 2023 setzte sich das Marktwachstum 2024 fort, wenn auch mit nachlassender Dynamik. Während das erste Halbjahr in Stagnation verlief, war im zweiten Halbjahr eine Abschwächung spürbar. Allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Finanzierungskosten und strukturelle Probleme beim Netzausbau führten zu einer zurückhaltenden Investitionstätigkeit.

Im Residential-Segment war ein Rückgang zu verzeichnen, wenngleich Unsicherheiten über zukünftige Förderungen und Einspeisevergütungen zu Zurückhaltung bei Käufern führten. Das Commercial- und Industriesegment zeigte eine gedämpfte Investitionsbereitschaft, da Unternehmen verstärkt wirtschaftliche Risiken und Finanzierungsmöglichkeiten bewerteten. Power Purchase Agreements (PPAs) werden zukünftig ein zentrales Instrument zur Absicherung von Energiekosten werden, diese sind jedoch ebenfalls von makroökonomischen Faktoren abhängig.

2.2 Preisentwicklung und Angebotslage

Die Preisentwicklung im Jahr 2024 war uneinheitlich. Während die Preise für Solarmodule stabil bis Q3 blieben und ab Ende Q4 anzogen, führten steigende Rohstoffkosten, Logistikprobleme und geopolitische Unsicherheiten zu Preissteigerungen bei Wechselrichtern und Batteriespeichern. Dies beeinträchtigte die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte und führte zu einer selektiveren Investitionstätigkeit.

Die Abhängigkeit von asiatischen Zulieferern blieb ein kritischer Faktor. Trotz europäischer Initiativen wie dem "Net-Zero Industry Act" war der Markt weiterhin stark von China dominiert. Handelskonflikte oder Exportrestriktionen könnten mittelfristig zu Preissteigerungen oder Versorgungsengpässen führen, was die europäische Photovoltaik-Industrie zusätzlich unter Druck setzen würde. Darüber hinaus traten im Jahr 2024 an 457 Stunden negative Strompreise auf, was etwa 5,2 % des Jahres entspricht. Dies stellte für Betreiber von Photovoltaikanlagen eine wirtschaftliche Herausforderung dar und beeinflusst negativ die Nachfrage. Dadurch wird die Wirtschaftlichkeit zukünftig besonders ab 2025 negativ beeinflusst.

3. Auswirkungen der Due-Diligence-Prüfung auf die WIRSOL Aufdach GmbH

Neben den allgemeinen Marktbedingungen wurde das Geschäftsjahr 2024 für die WIRSOL Aufdach GmbH maßgeblich durch eine umfassende Due-Diligence-Prüfung geprägt. Diese erforderten erheblichen internen Ressourcen und führte zu Verzögerungen bei strategischen Entscheidungen sowie operativen Abläufen. Der Prüfprozess stellte eine hohe administrative Belastung dar und zeigte Verbesserungspotenziale in der internen Prozesslandschaft auf.

Die Ergebnisse der Prüfung bestätigten die langfristige Stabilität des Unternehmens. Besonders die Notwendigkeit einer effizienteren Gestaltung interner Abläufe sowie einer flexibleren Steuerung von Investitionsprojekten wurde deutlich. Zudem zeigte sich, dass der hohe administrative Aufwand teilweise auf eine unzureichende digitale Integration der Finanz- und Projektmanagementsysteme zurückzuführen ist.

Die Einführung des "Solarspitzengesetzes" im Februar 2025 erfordert zudem eine Überprüfung bestehender Projekte hinsichtlich Einspeisevergütungen und Smart-Metering-Technologien.

4. IT-Sicherheit und Bronze-Standard-Zertifizierung

Im Jahr 2024 legte die WIRSOL Aufdach GmbH einen verstärkten Fokus auf die IT-Sicherheit. In diesem Zusammenhang wurde der DCC IT Bronze-Standard gemäß den aktuellen IT-Sicherheitsrichtlinien begonnen zu implementieren. Dieser Standard definiert grundlegende Schutzmaßnahmen für Unternehmensnetzwerke, Datenverschlüsselung und Zugriffsmanagement. Die Implementierung stellt einen ersten Schritt dar, um das Unternehmen langfristig auf ein höheres IT-Sicherheitsniveau zu bringen. Weitere Zertifizierungsmaßnahmen sind für die kommenden Jahre geplant. Diese Maßnahme dient dem Schutz sensibler Unternehmensdaten und der Sicherstellung eines reibungslosen Betriebsablaufs. Die Zertifizierung nach dem Bronze-Standard stellt sicher, dass grundlegende Sicherheitsanforderungen erfüllt werden, was insbesondere in Zeiten zunehmender Cyber-Bedrohungen von essenzieller Bedeutung ist.

5. Kooperationen und Projekte

Als Vertriebsgesellschaft für erneuerbare Energien und energienahe Dienstleistungen betreibt die WIRSOL Aufdach GmbH keine mit produzierenden Unternehmen vergleichbare Forschung und Entwicklung.

Sie ist jedoch im Bereich des Business Development an der kompletten Wertschöpfung stets hochinteressierter Marktbegleiter und ergreift Opportunitäten, wenn diese wirtschaftlich sinnvoll erscheinen. Die WIRSOL Aufdach GmbH intensivierte im Jahr 2024 ihre Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern, um den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Eine bedeutende Kooperation wurde mit der Solarize Energy Solutions GmbH eingegangen, einem Spezialisten für die Abrechnung dezentraler Energielösungen. Gemeinsam wurden Projekte realisiert, darunter die Ausstattung kommunaler Gebäude mit Photovoltaikanlagen.

6. Fazit

Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von wirtschaftlichen Unsicherheiten, regulatorischen Anpassungen und infrastrukturellen Herausforderungen. Trotz dieser Rahmenbedingungen konnte die Photovoltaik-Branche insgesamt weiter wachsen, wenn auch mit reduzierter Dynamik im Vergleich zu den Vorjahren. Der steigende Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromerzeugung unterstreicht die Bedeutung der Branche für die Energiewende.

Für die WIRSOL Aufdach GmbH bedeutet dies, dass eine kontinuierliche Optimierung interner Prozesse und eine verstärkte Digitalisierung essenziel. bleiben, um langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Die Anpassung an neue regulatorische Anforderungen, insbesondere durch das 'Solarspitzengesetz', stellt eine strategische Herausforderung dar. Gleichzeitig ergeben sich Chancen für zukunftsfähige Geschäftsmodelle, insbesondere durch die stärkere Integration von Batteriespeichern und intelligentem Energiemanagement. Die Entwicklung neuer Marktsegmente und eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern werden entscheidend sein, um das Unternehmen erfolgreich in die nächsten Jahre zu führen.

7. Geschäftsverlauf

7.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung ist im Berichtsjahr 2024 von 39.569 TEUR auf 23.714 TEUR deutlich gesunken. Dieser Rückgang resultiert insbesondere aus einer reduzierten Nachfrage sowie einer generellen Investitionszurückhaltung aufgrund gestiegener Finanzierungskosten. Darüber hinaus wurden einige Großprojekte durch Verzögerungen im Bauablauf verschoben.

Der Materialaufwand ist infolge des Rückgangs von 24.905 TEUR auf 16.780 TEUR zurückgegangen. Der Personalaufwand ist von 2023 nach 2024 nahezu unverändert geblieben.

Die Abschreibungen belaufen sich auf 133 TEUR gegenüber dem Vorjahresniveau 149 TEUR.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 4.764 TEUR auf 3.575 TEUR deutlich zurückgegangen. Ursächlich hierfür sind i.W. gesunkene Kosten der Warenabgabe und Provisionen.

Somit ergibt sich ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit nach HGB i.H.v. 54 TEUR (Vj. 5.976 TEUR). Die Ergebnisverschlechterung resultiert hauptsächlich aus rückläufigen Auftragseingängen, erhöhten Finanzierungskosten und einer schwächeren Nachfrage in beiden Segmenten. Darüber hinaus waren in 2024 viele personelle Ressourcen für die M&A Transaktion, das Onboarding und die neue CRM/ERP Software von operativen Tätigkeiten abgezogen, sodass auch insbesondere die Personalkosten auf Vorjahresniveau blieben, was die Ertragslage zusätzlich belastete.

Das Finanzergebnis liegt mit +76 TEUR über dem Vorjahresniveau von -9 TEUR, und setzt sich aus Zinserträgen i.H.v. 380 TEUR und Zinsaufwendungen i.H.v. 304 TEUR zusammen. Das Ergebnis nach Steuern ist von 4.207 TEUR im Jahr 2023 auf -137 TEUR im Jahr 2024 gefallen.

7.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme im handelsrechtlichen Jahresabschluss der WIRSOL Aufdach GmbH ist im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 20.388 TEUR auf 21.964 TEUR gesunken.

Auf der Aktivseite resultiert die Veränderung primär aus einer aktiven Reduktion der Vorräte (-12.980 TEUR) sowie dem Rückgang von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (-6.231 TEUR).

Auf der Passivseite sind die Rückstellungen um 3.036 TEUR, die Kreditverbindlichkeiten um 3.918 TEUR und die Lieferverbindlichkeiten um 15.256 TEUR zurück gegangen. Bestehende Kreditverbindlichkeiten wurden durch strategische Umschichtungen von Liquiditätsreserven reduziert, um die Zinsbelastung zu senken.

Das Eigenkapital im Berichtsjahr 2024 beträgt 11.383 TEUR und ging im Vergleichszeitraum 2023 (12.256 TEUR) um 874 TEUR zurück.

7.3 Nicht finanzielle Kennzahlen

7.3.1 Mitarbeiter*innen

Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die WIRSOL Aufdach GmbH 73 Mitarbeitenden einschließlich Auszubildende. Damit liegt die Anzahl der Mitarbeitenden im Vergleich zum Vorjahresstichtag (60 Mitarbeitende) auf höherem Niveau.

7.3.2 Personal- und Managemententwicklung

Die im Geschäftsjahr 2023 gestarteten und bis 2024 anhaltenden organisationsstrukturellen Anpassungen zeigten bis zum Geschäftsjahresende 2024 Erfolg. Durch das Einsetzen von Führungskräften in allen operativen Bereichen, konnte die WIRSOL Zuständigkeiten von der Geschäftsführung auf die jeweilige abteilungsleitende Führungskraft übertragen. Dadurch konnte die fachliche Expertise im Unternehmen gestärkt und die Effizienz der Entscheidungsprozesse verbessert werden

7.4 Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der WIRSOL Aufdach GmbH zeigt im Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr. Hauptursachen sind der Umsatzrückgang, regulatorische Unsicherheiten und gestiegene Finanzierungskosten. Trotz dieser Herausforderungen wurden erste Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion eingeleitet. Die Geschäftsführung wird die Optimierung der internen Prozesse und die Erschließung neuer Geschäftsfelder weiter vorantreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

8. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

8.1 Risikobericht

Die Gesellschaft verfügt über ein monatliches Reporting mit Soll-Ist-Vergleich und Liquiditätsplanung. Im Rahmen der Berichterstattung können Risiken frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden.

Zentrale Risiken betreffen im Besonderen einen weiter zunehmenden Wettbewerb am Endkundenmarkt (B2B/B2C) für erneuerbare Energien und auf der Beschaffungsseite die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten sowie die hohe Kapitalbindung in Form von Lagerhaltung. Zusätzlich besteht ein erhebliches regulatorisches Risiko durch das neue Solarspitzengesetz, welches die Rahmenbedingungen für Einspeisevergütungen und Netzeinspeisungen verändern könnte. Die Gesellschaft beobachtet diese Entwicklungen genau und passt ihre Geschäftsstrategie entsprechend an. Preisänderungsrisiken werden durch Einkaufsbündelungen entgegengewirkt. Die bilanzierten Forderungen werden laufend auf ihre Werthaltigkeit untersucht, wesentlichen Ausfall- und Liquiditätsrisiken sieht sich die Gesellschaft nicht ausgesetzt.

Die Risiken werden überwacht und ihnen wird durch geeignete Steuerungsmaßnahmen entgegengewirkt. Soweit absehbar, sind die Risiken aus denkbaren Kostenerhöhungen als Folge gesetzlicher Änderungen von Rahmenbedingungen im Rahmen der Mittelfristplanung berücksichtigt worden.

8.2 Chancenbericht

Die WIRSOL Aufdach GmbH sieht sich im Jahr 2025 auch wieder gut gerüstet, um durch zielgruppenorientiertes Handeln die zunehmend herausfordernden Wettbewerbsbedingungen zu egalisieren und den Marktanteil der WIRSOL bei den mittleren und großen PV-Projekten weiter auszubauen. Durch die bestehende Flexibilität der Unternehmensstruktur, kann bei einem Wandel des Markts aber auch kurzfristig wieder der Kleinprojektsektor forciert werden, der die Chancen des Unternehmens unterstreicht.

Das Unternehmen richtet sich weiterhin daran aus, die Ergebnisziele zu erreichen. Dabei geht es der WIRSOL Aufdach GmbH vor allem darum, die Markenstärke zu erhalten, um sich auch weiterhin von den Wettbewerbern zu differenzieren. Außerdem wird ein Schwerpunkt darauf liegen, die Digitalisierung weiter voranzutreiben und die Kundenzufriedenheit auf hohem Niveau zu halten. Das Digitalisierungsprojekt mit der ARVATO Systems wird zu Beginn des Jahres 2025 abgeschlossen, sodass die WIRSOL Zugriff auf ein integriertes CRM- und ERP-System haben wird. Interne Prozesse können hierdurch effizienter, kundenorientierter und individueller abgebildet werden. Die WIRSOL Aufdach GmbH schafft es somit die Kundenorientierung nachhaltig sicherzustellen und das Produkt- und Kundenportfolio weiter optimieren zu können.

8.3 Prognosebericht

8.3.1 Erwartete Entwicklung des Marktumfelds und Vertriebsgeschäfts

Entwicklungen im Marktumfeld der Photovoltaik-Branche sind seit jeher stark von politischen Entscheidungen getrieben. Die Anpassung politischer Einflussnahmen, wie die als Subvention angelegte EEG-Vergütung, hat stets exogene positive oder negative Nachfrageschocks für die Branche zur Folge. Im Jahr 2025 werden neben den gewöhnlichen Anpassungen der EEG-Vergütung auch das neue Solarspitzengesetz sowie die zeitweise negativen Vergütungssätze nachteilige Nachfrageeffekte für große Photovoltaik-Anlagen mit sich bringen. Die Ausweitung und Spezialisierung der Geschäftstätigkeiten auf ganzheitliche PV-Systeme mit großen Batteriespeichersystemen und intelligentem Strommanagement eröffnen die Möglichkeit, den Nachteilen des Solarspitzengesetzes begegnen zu können. Durch die Optimierung von Eigenverbräuchen, batterieseitige Lastspitzenkappungen und die Vermeidung von Netzeinspeisungen bei negativen Strompreisen sind im Markt der Photovoltaik behind-the-meter-Speichersysteme für große CI-PV-Anlagen eine Maßnahme, um im Marktumfeld weiterhin eine realistische, langfristige Wirtschaftlichkeit gewährleisten zu können. Dementsprechend wandelt sich der Markt der Photovoltaik von simplen, subventionsgetriebenen Volleinspeisungs-PV-Anlagen zu intelligenten, einmaligen Business Case Betrachtungen für jede Einzelanlage im CI-Markt. Es besteht die Möglichkeit, dass die WIRSOL von dieser Verschiebung zu einem erhöhten Erklärungserfordernis profitiert, da das Unternehmen und deren Mitarbeitende die erforderliche Expertise verkörpert. Weiterhin kann diese erhöhte Komplexität für kleine Unternehmen auf dem PV-Markt zu einem unüberwindbaren Hindernis werden, weshalb weitere Insolvenzen und Betriebsaufgaben im Markt nicht undenkbar sind.

Insgesamt ist bei Interessenten derzeit eine lange Entscheidungsfindung für die Investition in eine PV-Anlage zu beobachten. Diese kann neben der zunehmenden Komplexität des Investmentvehikels auch auf die derzeitige wirtschaftliche Lage Deutschlands zurückgeführt werden. Die politische und wirtschaftliche Entwicklung bleibt weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Während das angekündigte Finanzpaket mit 500 Milliarden für Infrastruktur und 100 Milliarden für Klimaprojekte langfristige Wachstumsimpulse setzen könnte, bleibt unklar, inwieweit diese Maßnahmen kurzfristig Einfluss auf den Photovoltaik-Sektor haben werden. Daher ist eine vorsichtige Marktstrategie weiterhin geboten. Eine Erhöhung der politischen Sicherheit lässt indes auch auf eine steigende Investitionsbereitschaft der Marktakteure hoffen. Wie sich diese Effekte jedoch konkret auf das Geschäftsjahr 2025 auswirken, lässt sich nicht abschließend prognostizieren.

8.3.2 Erwartete Entwicklung der finanziellen Steuerungsgrößen

Die WIRSOL Aufdach GmbH wird aufgrund der Übernahme durch die DCC plc. das Geschäftsjahr umstellen. Einem Rumpfgeschäftsjahr beginnend vom 01.01.2025 und endend am 31.03.2025 folgt der neue Geschäftsjahresbeginn, angelegt an die Konzernvorgaben der DCC, am 01.04.2025. Das dann startende Geschäftsjahr 2026 endet am 31.03.2026. In der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 01.04.2025 - 31.03.2026 ist ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von ca. 3.800 TEUR hinterlegt bei moderatem Anstieg der Umsatzerlöse.

Die wirtschaftliche Entwicklung des bearbeiteten B2C-Marktes mit Privatpersonen und Kleingewerbeunternehmen ist in Hinblick auf den vorher diskutierten hohen Preisdruck auf dem Markt durch viele Anbieter und durchschnittlicher Nachfrage zurzeit wenig attraktiv. Eine zunehmende Fokussierung der Unternehmensausrichtung auf Großprojekte erscheint im Gesamtjahr 2025 daher als wahrscheinlich.

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der WIRSOL Aufdach GmbH beruhen. Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Begebenheiten wie Ergebnisse, Finanzlagen, Entwicklungen oder Performance der Gesellschaft von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen können.

 

Waghäusel, den 19.03.2025

Gez. Geschäftsführung

Johannes Groß

Markus Wirth

Benjamin Ködel

Bilanz

Aktiva

scroll
31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.019.939,03 437.459,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.006,00 2.715,00
II. Sachanlagen 1.005.433,03 422.244,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.652,00 10.468,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 343.509,00 411.776,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 652.272,03
III. Finanzanlagen 12.500,00 12.500,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
B. Umlaufvermögen 20.847.264,57 41.780.558,65
I. Vorräte 12.660.003,08 25.639.608,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.302.929,74 14.537.554,36
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.730.061,95 5.211.243,37
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 884.331,75 1.603.396,29
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.530,92 133.912,67
Aktiva 21.963.734,52 42.351.930,32

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 11.382.964,43 12.256.307,21
I. Gezeichnetes Kapital 25.002,00 25.001,00
II. Kapitalrücklage 2.032.459,16 2.032.459,16
III. Gewinnvortrag 9.462.597,05 5.991.693,14
IV. Jahresfehlbetrag 137.093,78 -4.207.153,91
B. Rückstellungen 1.913.776,08 4.950.067,08
C. Verbindlichkeiten 5.657.844,36 23.596.154,60
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 3.917.943,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 561.611,98
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 3.356.331,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.750.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.750.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.907.844,36 19.678.211,34
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.907.844,36 19.678.211,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.009.149,65 1.549.401,43
Passiva 21.963.734,52 42.351.930,32

Gewinn- und Verlustrechnung

scroll
1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 7.709.562,12 14.869.145,07
2. Personalaufwand 3.947.384,90 3.979.741,80
a) Löhne und Gehälter 3.275.327,31 3.419.984,75
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 672.057,59 559.757,05
davon für Altersversorgung 34.964,53 27.938,64
3. Abschreibungen 133.112,82 149.243,40
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 133.112,82 149.243,40
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.575.400,48 4.763.853,71
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 379.831,54 150.257,17
davon aus verbundenen Unternehmen 82.508,23
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 303.601,44 159.729,01
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 252.581,80 1.752.448,03
8. Ergebnis nach Steuern -122.687,78 4.214.386,29
9. sonstige Steuern 14.406,00 7.232,38
10. Jahresfehlbetrag 137.093,78 -4.207.153,91

Anhang zum 31. Dezember 2024

WIRSOL Aufdach GmbH Montage u. Wartung Aufdachphotovoltaikanlagen, Schwetzinger Str. 22-26, 68753 Waghäusel

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firmenname laut Registergericht: WIRSOL Aufdach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Waghäusel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 734671

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: - Fehlanzeige -

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
Euro
Zugänge Abgänge-
Euro
31.12.2024
Euro
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2024 bis 31.12.2024
Euro
Buchwert 31.12.2024
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.485,67 7.479,67 709,00 2.006,00 2.715,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.485,67 7.479,67 709,00 2.006,00 2.715,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.420,00 1.768,00 816,00 9.652,00 10.468,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 741.180,23 63.322,82 427.220,94 131.587,82 343.509,00 411.776,00
33.773,11-
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 652.272,03 0,00 652.272,03 0,00
Summe Sachanlagen 752.600,23 715.594,85 428.988,94 132.403,82 1.005.433,03 422.244,00
3.773,11-
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 0,00 12.500,00 12.500,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00 0,00 12.500,00 12.500,00
Summe Anlagevermögen 774.585,90 715.594,85 436.468,61 133.112,82 1.019.939,03 437.459,00
33.773,11-

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: Steuerforderungen 2024

Erläuterungen sonstige Rückstellungen

Wesentliche Positionen der sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalaufwendungen (556 TEuro), Rückstellungen für Gewährleistungen (130 TEuro), Rückstellungen für Abschluss-und Prüfungskosten (93 TEuro), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (684 TEuro) und Rückstellungen für Archivierung (56 TEuro).

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind keine Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

Angaben zu Verbindlichkeiten

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Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2024 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 3.163,5 3.163,5 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 585,0 585,0 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 1.750,0 1.750,0 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 159,3 159,3 0,0 0,0
Summe 5.657,8 5.657,8 0,0 0,0

davon durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte gesichert: 0 TEuro (Vorjahr 2.267 TEuro).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 Euro.

Auf die Aktivierung latenter Steuern wurde gem § 274 Abs. 1 HGB verzichtet (Wahlrecht).

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen: -Fehlanzeige-

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.428.284,25 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: - Miet-und Leasingverpflichtungen -

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend der Altersversorgung aufzuführen: -Fehlanzeige-

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen: -Fehlanzeige-

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend assoziierter Unternehmen aufzuführen: -Fehlanzeige-

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

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Transaktionskosten in Höhe von 781 TEuro
Recht-und Beratungskosten in Höhe von 327 TEuro

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

-Fehlanzeige-

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter
Angestellte 73,00
leitende Angestellte

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 73,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer:

Johannes Groß

Geschäftsführer:

Markus Wirth

Geschäftsführer:

Benjamin Ködel

Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht und die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen unterlassen.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

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Firmenname / Sitz Anteilshöhe
W Solartec GmbH, Philippsburg 12.500,00 €

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Es wird beschlossen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Änderung des Wirtschaftsjahres hin zu einem abweichenden Wirtschaftsjahr ab dem 31.03.2025.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Waghäusel, 19.03.2025

Geschäftsführer

Johannes Groß

Benjamin Ködel

Markus Wirth

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der zur Offenlegung bestimmte und nach § 326 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31.12.2024 entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss berichtet unser Bericht vom 26.03.2025. Diesem Jahresabschluss haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WIRSOL Aufdach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WIRSOL Aufdach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WIRSOL Aufdach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks."

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Dipl.-Kfm. Dr. Hans-Peter Früh Wirtschaftsprüfer.

 

Heidelberg, den 26.03.2025

AUDIT Dr. Früh & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Früh, Wirtschaftsprüfer

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