Herstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
ARRK Engineering GmbH
Frankfurter Ring 160, 80807 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Hans Dr. Schneider seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Daniel Gerauer seit 16.4.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
ARRK CORPORATION | 98.75% |
ARRK Engineering GmbHEigenbeteiligung | 1.25% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ARRK Engineering GmbHMünchenJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ARRK Engineering GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ARRK Engineering GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ARRK Engineering GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Die in Abschnitt 3 des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 27. Juni 2023 Ernst
& Young GmbH
Räpple, Wirtschaftsprüfer Westermeier, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis 31. März 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023I. Sitz der Gesellschaft Die ARRK Engineering GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht München unter der Nummer 143242. II. Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff., 264 ff. HGB)) aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Aufgrund der aufgestellten positiven Fortbestehensprognose wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022/23 nach dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die erforderlichen Vermerke zu einzelnen Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, soweit nicht bereits dort erfolgt, sind nachstehend aufgeführt. III. Allgemeine Angaben zur Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. IV. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der tatsächlichen Herstellungskosten (Vollkosten) aktiviert und über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (Mietereinbauten 3 bis 13 Jahre, Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 14 Jahre, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre) bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250 bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden als Sofortaufwand gebucht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei dauerhafter Wertminderung auf einem niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten, die Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelrisiken werden bei Bedarf durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Ansatz des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennbetrag. Der Ermittlung der latenten Steuern liegt das bilanzorientierte Temporary Konzept zugrunde (§ 274 Abs. 1 HGB). Neben den latenten Steuern aus zeitlichen Differenzen wurden auch aktive latente Steuern auf Verlustvorträge ermittelt, die innerhalb der nächsten fünf Jahre voraussichtlich zu einer Steuerentlastung führen. Die Berechnung erfolgte mit einem unternehmensindividuellen Steuersatz von 31,91%. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern zu bilanzieren, wird in Anspruch genommen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet, soweit Ausgaben im Geschäftsjahr Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Bestimmung des Erfüllungsbetrages berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden während des Jahres mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Vermögensgegenstände und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst. Bei dem von der Bundesagentur für Arbeit erstatteten Kurzarbeitergeld handelt es sich um einen durchlaufenden Posten. Die von der Bundesagentur für Arbeit erstatteten Sozialversicherungsbeiträge werden als Kürzungen der Personalaufwendungen erfasst. V. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs sind in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Anteilsbesitz der ARRK Engineering GmbH
Der Anteilsbesitz dient der Herstellung einer dauernden Verbindung. Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum um 304 TEUR auf 6.394 TEUR erhöht. Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Aktivierung von Eigenleistung in Höhe von 227 TEUR für die Entwicklung unserer Apix Converter, in der Bilanz getrennt ausgewiesen unter selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstand. Die Gesamtausgaben für Forschung und Entwicklung inklusive dieser Eigenleistung betrugen im Geschäftsjahr 876 TEUR. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 8.511 (Vorjahr: TEUR 9.787) sind ausschließlich kurzfristiger Natur. Einzelrisiken wurden in Form einer Wertberichtigung in Höhe von TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 756) berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen wurde aufgrund der ansonsten einwandfreien Bonität unserer Kunden nicht gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten 7.500 TEUR Forderungen gegen die Konzernmuttergesellschaft ARRK Corporation aus einer Einzahlung der ARRK Engineering GmbH in das gruppenweite Cash Pooling. Die restlichen Forderungen von 1.136 TEUR betreffen wie im Vorjahr (906 TEUR) sämtlich Lieferungen und Leistungen und sind kurzfristig. Dabei betreffen TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 35) Forderungen gegen die Gesellschafterin ARRK Product Development Group Limited. Die sonstigen Vermögensgegenstände weisen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 195 (Vorjahr: TEUR 191) aus. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 3. Aktive latente Steuer Die bilanzierten aktiven latenten Steuern betreffen mit TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 381) aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge. Die restlichen TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 281) entfallen auf temporäre Differenzen aus der unterschiedlichen Bewertung von personalkostenbezogenen Rückstellungen sowie dem steuerlichen Ansatzverbot passiver Abgrenzungen für Büromietzahlung. 4. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen ausschließlich Rückstellungen für Ertragsteuern, zum Großteil für Ertragsteuern aus den Vorjahren. Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
Rückstellungen für Altersteilzeit: Zur Absicherung von Altersteilzeitansprüchen von Mitarbeitern wurden Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 581 (Anschaffungskosten) in Form eines Wertpapierfonds erworben, deren Zeitwert anhand von Börsenkursen ermittelt wurde und am 31.03.2023 TEUR 575 betrug. Diese dienen ausschließlich der Erfüllung des Altersteilzeitanspruchs, sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und wurden deshalb gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen in Höhe von TEUR 581 zum 31.03.2023 verrechnet. Der Saldo von TEUR 6 ist in den sonstigen Rückstellungen in der Bilanz enthalten. Die unwesentlichen Aufwendungen aus der Abzinsung wurden mit den unwesentlichen Zinserträgen in gleicher Höhe verrechnet. 5. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr auf. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.342 (Vorjahr: TEUR 1.033) betreffen im Wesentlichen Lieferungen und Leistungen der Tochtergesellschaften und beinhalten wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin ARRK Product Development Group Limited. 6. Eigenkapital Das frei verfügbare Eigenkapital von TEUR 14.758 unterliegt einer Ausschüttungssperre in Höhe der aktivierten latenten Steuern von TEUR 238 sowie die aktivierten selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 226. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden zu 76,7% im Inland (101.627 TEUR), zu 2,1% (2.835 TEUR) im restlichen EU-Gemeinschaftsgebiet und zu 21,2% (28.073 TEUR) im Nicht-EU-Ausland (insb. Nordamerika und Asien) erzielt.
Der Bereich ADAS ist aus dem im Vorjahr noch gemeinsamen Bereichs Electronics and Software hervorgegangen. 2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen: Erträge aus der Weiterverrechnung von Aufwendungen innerhalb der ARRK-Gruppe in Höhe von TEUR 1.086 (Vorjahr: TEUR 986), Erträge aus Fördergeldern aufgrund der Durchführung von geförderten Projekten in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr: TEUR 35) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Im Vorjahr wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 72 realisiert. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 6.002 (Vorjahr: TEUR 5.876), EDV-Kosten in Höhe von TEUR 3.361 (Vorjahr: TEUR 2.903), sonstigen Personalkosten in Höhe von TEUR 2.964 (Vorjahr: TEUR 1.559), Fremdleistungen in Höhe von TEUR 1.885 (Vorjahr: TEUR 1.990), Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 1.527 (Vorjahr: TEUR 1.427) sowie Reparaturen und Instandhaltung in Höhe von TEUR 1.250 (Vorjahr: TEUR 1.409). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungsdifferenzen in Höhe von TEUR 248 (Vorjahr: TEUR 15). 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwand aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von TEUR 424 (Vorjahr: TEUR 481). Insgesamt ergibt sich ein Aufwand von TEUR 1.440 (Vorjahr: TEUR 566). VII. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 31. März 2023
Der Abschluss von Miet- und Leasingverträgen führt zu einer Verringerung der Kapitalbindung und belässt das Investitionsrisiko beim Vermieter bzw. Leasinggeber. 2. Angaben zu den Arbeitnehmern Unsere Gesellschaft hat im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 1.125 (Vorjahr 1.054) fest angestellte Mitarbeiter beschäftigt. Zum Bilanzstichtag waren unsere Mitarbeiter in folgenden Anstellungsverhältnissen eingesetzt: Mitarbeiter nach Anstellungsverhältnis zum Stichtag 31.03.2023
Unsere fest angestellten Mitarbeiter teilen sich nach Geschlecht folgend auf: Festangestellte nach Geschlecht zum Stichtag 31.03.2023
3. Angaben zu den Gesellschaftsorganen Geschäftsführer der Gesellschaft ist:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die ARRK Product Development Group Limited, GTC Technical Centre, Olympus Park, Quedgeley, Gloucester, Großbritannien, die ihrerseits ein Tochterunternehmen der ARRK Corporation Japan, 10F, Tatsuno Minami Hommachi Building, 2-2-9 Minami Hommachi, Chuo-Ku, Osaka-Shi, Osaka 541-0054, ist. Die ARRK Engineering GmbH ist in den Konzernabschluss der Mitsui Chemicals, Inc., Japan einbezogen; diese Gesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf; ihre Anschrift lautet: Tokyo Midtown Yaesu, Yaesu Central Tower, 2-2-1 Yaesu, Chuo-ku, Tokyo 104-0028 Japan. Dieser Konzernabschluss ist unter der angegebenen Anschrift erhältlich. Die Gesellschaft ist nach § 290 Abs. 5 HGB von der Pflicht befreit, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, da es zwei Tochterunternehmen hat, die gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden brauchen. 5. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind folgende Honorare der Firma Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Aufwendungen erfasst: Gesamtaufwendungen für das Berichtsjahr von TEUR 220, sämtliche Aufwendungen bezogen sich auf die Abschlussprüfung. 6. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB eingetreten. 7. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 707 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr (TEUR 1.801) zu verrechnen und damit TEUR 2.508 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 26. Juni 2023 Dr. Stefan Dömök, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 20231. Geschäftstätigkeit und organisatorische Struktur Die ARRK Engineering GmbH ist ein Entwicklungsdienstleistungsunternehmen mit circa 1.150 Mitarbeitern an fünf Standorten in Deutschland. Der Großteil der Dienstleistungen wird für deutsche Premium-Automobilhersteller erbracht. Ein weiteres wichtiges Standbein sind internationale Start-Up Unternehmen im Bereich E-Fahrzeuge. Die ARRK Engineering GmbH hat folgende Kompetenzen entwickelt, welche sie für ihre Kunden anbietet und in Entwicklungsprojekten anwendet: QUERSCHNITTSTHEMEN Elektronik & Software CAF Material Akustik Composite Digitalisierung & Software MODULE Karosserie & Hochvoltspeicher Antrieb Fahrwerk Interieur & Exterieur Optische Systeme GESAMTFAHRZEUGSYSTEME Automatisiertes-Fahren Passive Sicherheit Thermomanagement NACHHALTIGE TRANSFORMATION Nachaltigkeitsmanagement Die Gesellschaft ist Teil der weltweit tätigen ARRK Gruppe (Konzern der ARRK Corporation, Japan). Die bestehenden Verbindungen und Kundenkontakte, insbesondere in Japan und China, können genutzt werden und führen zu Projekten mit neuen Kunden. Zudem ergänzen sich die Unternehmen der ARRK Gruppe und bieten verschiedene Leistungen im Produktentwicklungszyklus an. So konnte die ARRK Engineering GmbH im Berichtsjahr auch Kundenprojekte mit Schwesterunternehmen zusammen abwickeln, bei denen Teilleistungen der Entwicklung, des Engineerings und des Prototypenbaus integriert erbracht wurden. Seit 24.01.2018 ist die ARRK Gruppe Teil der Mitsui Chemicals Group, einem weltweit agierenden Konzern, der unter anderem Materialien für die Automobilindustrie entwickelt. Die ARRK Engineering GmbH hielt zum Bilanzstichtag 31.03.2023 folgende Beteiligungen:
Die Tochtergesellschaft ARRK Research & Development S.R.L. in Rumänien ist mit ca. 420 Mitarbeitern ein wichtiger Teil der ARRK Gruppe. Die dort beschäftigten Mitarbeiter werden nach Firmenstandards aus- und weitergebildet, wodurch ein Einsatz als vollwertige Projektbearbeiter und eine damit verbundene hohe Wertschöpfung möglich ist. Die Mitarbeiter der im Oktober 2019 gegründeten Tochtergesellschaft in Shanghai betreuen insbesondere unsere chinesischen Kunden in Projekten, die größtenteils in Deutschland bearbeitet werden. Inzwischen arbeiten dort ca. 20 Mitarbeiter, überwiegend auch in direkt bei chinesischen Kunden gewonnenen Projekten. Der Standort dient auch als Portal für Aufträge bei chinesischen Kunden der ARRK Engineering GmbH. Für interne Forschung und Entwicklung ohne direkten Kundenauftrag wurden im Berichtsjahr 876 TEUR (VJ 991 TEUR) aufgewendet. Es wird angewandte Forschung und experimentelle Entwicklung mit Bezug zu bestehenden oder zukünftigen Kundenaufträgen sowie eigenen Produkten betrieben. Es werden insbesondere interdisziplinäre Entwicklungen und Projekte, sowie die Zusammenarbeit mehrerer Bereiche gefördert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Geschäftsjahr 2022/2023 prägten die Auswirkungen des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine, die hohe Inflation sowie - wenn auch in immer geringerem Maße - die Covid-19-Pandemie das Bild. Diesem Gegenwind zum Trotz zeigten sich viele Volkswirtschaften im zweiten Halbjahr 2022 überraschend robust: Hierzu trugen vor allem der private Konsum, Ausrüstungsinvestitionen und staatliche Unterstützungsmaßnahmen bei. Die Nachfrage privater Haushalte ist hoch geblieben auch, weil während der Corona-Krise gebildete Ersparnisse genutzt werden konnten, um aufgestaute Nachfrage nachzuholen. Staatliche Entlastungsmaßnahmen stützten den Konsum zusätzlich. Unternehmen investierten, um die hohe Nachfrage bedienen zu können, was durch zurückgehende Lieferkettenengpässe erleichtert worden ist. Schließlich haben sich die Energiemärkte schneller als erwartet auf die neue Situation nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine eingestellt. Seit dem Spätsommer 2022 sanken die Energiepreise wieder, unter anderem auch dank eines milden Winters und dank Gaseinsparbemühungen in Europa. In China wurden Ende des Vorjahres unerwartet plötzlich die Beschränkungen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie gelockert. 1 Die Werte für Deutschland für das Jahr 2022 entnehmen wir dem statischen Bundesamt, das eine Steigerung des BIP von 1,8 % veröffentlicht, sowie ein Produktionsindex von 116,78 (Basis 2015=100) für technische Dienstleistungen (2021: 109,5). 2 Die Inflationsrate lag für das Jahr 2022 bei 7,9%. 3 2.2. Entwicklung der Branchen 2.2.1. Entwicklung der Gesellschaft im Marktumfeld Die Entwicklung unserer Gesellschaft als Entwicklungsdienstleister ist direkt abhängig von der Automobilindustrie als Hauptkunde und dem Wettbewerbsumfeld im Markt für Entwicklungsdienstleistungen. 2.2.2. Entwicklung der Automobilmärkte Aufgrund der konjunkturellen Abschwächung der Nachfrage auf den Weltmärkten seit 2019, der Auswirkungen der Corona-Pandemie und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine sowie infolge der fortbestehenden Lieferengpässe bei bestimmten Vorprodukten und Rohstoffen war der Pkw-Absatz und die Pkw-Produktion in 2021 und 2022 beeinträchtigt. Weltweit lag der Absatz in 2022 auf dem Niveau des Vorjahres. In 2022 konnte der größte Pkw-Markt China das Absatzvolumen um rund 10 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 2021 steigern, dahingegen ging der Pkw-Absatz in Europa um 11 Prozent zurück. In den USA ging die Nachfrage auf dem Markt der leichten Nutzfahrzeuge (Pkw, Vans) um rund 8 Prozent zurück. Zur deutschen Automobilindustrie zählen die Kraftfahrzeughersteller, die Zulieferer von Kfz-Teilen und Zubehör und die Hersteller von Anhängern und Aufbauten. Nach China, den USA, Japan, Indien und Korea ist Deutschland die sechstgrößte automobilproduzierende Nation.
2 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Bruttoinlandsprodukt (BIP); DESTATIS Statistisches
Bundesamt;
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Tabellen/bip-bubbles.html
abgerufen am 26.06.2023
Der Schwerpunkt der deutschen Automobilindustrie liegt in der Herstellung von Personenkraftwagen (Pkw). In Deutschland wurden im Jahr 2022 rund 3,5 Millionen Pkw hergestellt. Das ist eine Steigerung um 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Davon wurden über 2,6 Millionen Pkw ins Ausland gelieferte, das entspricht einem Exportanteil von 76 Prozent. Noch mehr Pkw produzieren deutsche Hersteller im Ausland: Im Jahr 2022 wurden mehr als 9,6 Millionen Stück außerhalb Deutschlands gefertigt (deutsche Konzernmarken). Das entspricht einer Zunahme um 2 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 mit 9,1 Millionen Stück. Mit insgesamt mehr als 13 Millionen produzierten Pkw gehören die deutschen Fahrzeughersteller in 2022 zu den weltweit führenden Anbietern. 4 2.2.3. Entwicklung und Ausblick des Entwicklungsdienstleistungsmarktes Gemäß einer VDA Studie vom April 2020 wird die Automobilindustrie stark beeinflusst von veränderten gesetzlichen und industriepolitischen Rahmenbedingungen sowie grundlegenden technologischen Innovationen, wie z.B. neuen Antriebssträngen oder autonomen Fahrfunktionen. Gleichzeit verliert das Automobil vor allem bei jüngeren Menschen seine Bedeutung als Statussymbol. Diese Veränderungen betreffen natürlich zunächst die OEM und Tier 1 aber auch die Entwicklungsdienstleister (EDL). Neue Technologien in der Automobilindustrie führen zu einem Wachstum der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, wovon die EDL stark profitieren können. In der Studie wird ein Gesamtmarkt von EDLs in Höhe von 29 Mrd EUR im Jahre 2030 erwartet. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum von ca 3% pro Jahr. Dieses Potential setzt sich jedoch vornehmlich aus neuen Kunden und neuen Aufgabenumfängen zusammen. Bei den OEM und Tier 1, immer noch der größte Umsatzanteil, werden größere Verantwortungsumfänge und hochqualitative Leistungspakete erwartet. In der Studie wird den EDL geraten, neben den eben erwähnten neuen Aufgabenumfängen sich neue Kunden zu suchen, insbesondere chinesische OEM. Diese benötigen Unterstützung um zur automobilen Weltspitze aufzuschließen. Dasselbe gilt auch für andere Elektrofahrzeug-Anbieter, die oftmals nur über ein geringes automobiles Know-How verfügen. Hier kann der EDL mit seinen ausgeprägten Automobilkenntnissen wertvolle Dienste anbieten, bis hin zur umfassenden Gesamtverantwortung. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Transformation für die EDL eher eine Chance als ein Risiko darstellt, dass sich die EDL aber für die Nutzung dieser Chancen verändern müssen. Dies bedeutet, dass sie neue Kompetenzen aufbauen und Themen neu priorisieren müssen, wie etwa im Kontext des autonomen Fahrens und der softwaredominierten E/E-Systeme. Zusätzlich gilt es, ihre regionale Präsenz der sich verschiebenden Wertschöpfung in der Automobilindustrie anzupassen. Des Weiteren sollten die EDL noch stärker als bisher als unternehmerische Partner der OEM agieren. Dies impliziert umfängliche Leistungspakete abzuliefern, Prozesskoordination und Gesamtverantwortung zu übernehmen und Ergebnisse effizient und in hoher Qualität sicherzustellen. 2.3 Beschreibung des Geschäftsverlaufs Das Berichtsjahr 2022/2023 der ARRK Engineering GmbH war von einem sehr starkem Umsatz- und Mitarbeiterwachstum geprägt. Insgesamt konnten die Umsätze um ca. 21% auf EUR 131 Millionen gesteigert werden. Vor allem bei internationalen Start-Ups wurden in Großprojekten große Umsätze erzielt. Gleichzeitig gab es viele zusätzliche Aufträge von den deutschen Premiumautomobilherstellern in den Bereichen Autonomes Fahren, E-Antrieb und Batterietechnik sowie Infotainment. Der gesamte Auftragsbestand hat mit ca. EUR 388 Millionen den höchsten Wert in der Firmengeschichte erreicht. Die hohe Inflation und anhaltend hohe Nachfrage nach spezialisierten Arbeitskräften führen insgesamt zu steigenden Kosten und hohen Aufwendungen in der Mitarbeiterbindung und Mitarbeitergewinnung. Insgesamt war das abgelaufene Geschäftsjahr ein positives Jahr für die ARRK Engineering GmbH. 2.4 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 2.4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Als zentrale finanzielle Leistungsindikatoren dienen die Umsatzerlöse inklusive Bestandsveränderungen sowie das Ergebnis vor Steuern und Zinsen. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2022/2023 werden in Kapitel 2.5.1 zur Ertragslage und in Kapitel 2.6 Gesamtaussage erläutert, in Kapitel 5 werden Erwartungen in Bezug auf diese Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2023/2024 formuliert. 2.4.2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Dienstleistungsgesellschaft ist die ARRK Engineering GmbH in erhöhtem Maße von den eigenen Mitarbeitern und deren Leistung abhängig, daher handelt es sich bei der Qualifikation und Zufriedenheit unserer Mitarbeiter um wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die allerdings nicht zu Steuerungszwecken eingesetzt werden. Ziel dabei ist es, die Fluktuationsrate möglichst gering zu halten und eine effizient geführte Organisation aufrecht erhalten zu können. Dies erreichen wir durch aktives Management unserer Mitarbeiterstruktur, Vergütungsmodelle und Arbeitszeitmodelle bzw. Sozialleistungen sowie Fortbildungsmaßnahmen und interne Fördermaßnahmen. Personal der ARRK Engineering GmbH: Die ARRK Engineering GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2022/2023 durchschnittlich 1.125 (Vorjahr 1.054) festangestellte Mitarbeiter. Zum wiederholten Male wurde ARRK Engineering GmbH unter die besten Arbeitgeber im Branchen-Ranking ausgezeichnet. 2023 erreichten wir Platz 6 im Branchen-Ranking Automobil und Zulieferer (Ausgabe Focus Spezial). Mit der ARRK Engineering Academy unterstreicht die ARRK Engineering GmbH den Anspruch, jeden Mitarbeitenden individuell zu fördern und weiterzuentwickeln, um Erfahrungen und Wissen gezielt weiter zu geben. Die primäre Aufgabe der ARRK Engineering Academy ist die Beratung von Mitarbeitenden und Führungskräften, die Konzeption bedarfsgerechter Entwicklungsmodelle und die Organisation aller Weiterbildungsmöglichkeiten. Das Schulungs- und Trainingskonzept der ARRK Engineering Academy wird konstant optimiert, so dass die neusten Entwicklungen abgedeckt werden. Neben Trainings zum Auf- und Ausbau der fachlichen Kompetenz, wie Simulationsmethoden und CAD-Tools bietet die ARRK Engineering Academy in ihrem Trainingsprogramm Weiterbildungsmaßnahmen zum Auf- und Ausbau der Methoden-Kompetenz, wie z.B. Projektmanagement, der persönlichen und sozialen Kompetenz, sowie der Führungskompetenz. Mit letzterem Angebot unterstützt die ARRK Engineering Academy gezielt Führungs- und Führungsnachwuchskräfte bei der Reflexion und Erweiterung ihrer Management- und Leadership-Kompetenz. Zudem wird zur Erweiterung der Kompetenzen der Mitarbeitenden auch auf externe Schulungen zurückgegriffen. Seit 2022 haben Mitarbeitende auch Zugriff auf die Online Plattform LinkedIn Learning, die ein breites Angebot an E-Learning Kursen aufweist. Dieser Ausbau der digitalen Lernformate zusätzlich zum Trainingsprogramm der ARRK Engineering Academy, dient unter anderem zum Aufbau von Basis-Know-how und als Voraussetzung für spätere, tiefergehende Weiterbildungsveranstaltungen, ist aber auch im Nachgang von Trainings ideal zum "Refreshen" des Know-hows und zum Nachlesen. Personal der Tochtergesellschaften: Immer wichtiger für die Profitabilität der Gesellschaft ist die Mitarbeiterentwicklung der Tochtergesellschaften in Rumänien und China, da mit Einbindung dieser Mitarbeiter größere Margen erreicht werden können. Um unseren Umsatzerwartungen für das Berichtsjahr und die kommenden Jahre gerecht zu werden, haben wir das Personal unserer Tochtergesellschaft in Rumänien im Berichtsjahr um 76 auf 420 Mitarbeiter deutlich erhöht. Auslastung: Ein weiterer wichtiger Leistungsindikator, der aber nicht zu Steuerungszwecken verwendet wird, ist die Auslastung unserer Mitarbeiter, der Prozentanteil der Mitarbeiterstunden, welche für Kundenprojekte verwendet werden. Aufgrund des Mitarbeiter-Wachstums, insbesondere in der zweiten Geschäftsjahreshälfte, wurden viele Stunden in die Ausbildung der neuen Mitarbeiter und zur Vorbereitung auf neu startende Projekte verwendet, was die Auslastung zwar negativ belastet uns aber gleichzeitig auf kommende Herausforderungen vorbereitet hat. Zudem wurden viele Schulungen, die aufgrund von Covid pausiert waren, nachgeholt. Somit lag die durchschnittliche Auslastung des Geschäftsjahres leicht unter den Vorjahreswerten. Umweltschutz Umweltschutz ist ein wichtiger Bestandteil bei ARRK Engineering. Dies zeigt auch der Aufbau unseres neues Geschäftsfeldes Nachhaltigkeitsmanagement. Als Entwicklungsdienstleister sind wir oft der Erste in der Kette, wenn neue Produkte auf den Markt kommen. Dabei achten wir besonders, dass unsere entwickelten Produkte sowohl nachhaltig in der Produktion und Betrieb als auch im Recycling sind. Wir legen großen Wert auf die fachgerechte Entsorgung und Recycling von Arbeitsmitteln in unseren Versuchshallen und der verwendeten IT Hardware. Veraltete IT Hardware wird sukzessive durch neue sparsamere Geräte ersetzt um unseren Energieverbrauch zu reduzieren. Im Moment beziehen wir bereits 71 % Ökostrom und wollen, wenn möglich, auf 100 % Ökostrom umstellen. Wir stellen eine Energie- und CO 2 Bilanz auf, dadurch stellen wir sicher, Potentiale zu erkennen und Maßnahmen zu identifizieren, um den Stromverbrauch und CO 2 -Ausstoß zu reduzieren (z.B. Reduzierung der Dienstreisen durch Online Meetings, LED Beleuchtungstechnologie, Lastganganalysen,...). Ein wichtiger Punkt ist hierbei eine schrittweise Umstellung unserer Firmenwägen auf Hybrid- und Elektroantriebe. Zusätzlich bieten wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit durch Alternativen wie Dienstrad-Leasing oder Jobtickets den Wechsel vom Auto an. 2.5 Beschreibung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage 2.5.1 Beschreibung der Ertragslage In der untenstehenden Grafik sind die Umsatzveränderungen inkl. Bestandsveränderungen der Bereiche im Vergleich zum Vorjahr ersichtlich. Wir konnten in fast allen Bereichen ein Wachstum erzielen. Der Bereich Electronics & Software (VJ EUR 31M) wurde aufgeteilt in Electronics & Software (EUR 19M) und den neuen Bereich ADAS (EUR 24M). Die Haupttreiber des Umsatzwachstums waren v.a. die sehr hohe Nachfrage von unseren Bestandskunden für alle Themen im Zusammenhang mit Elektromobilität und autonomen Fahren, das sehr starke Wachstum im Themenfeld Software und Digitalisierung sowie die erfolgreichen Projekte mit nationalen und internationalen Start Up Unternehmen im Bereich der Elektromobilität, wo vor allem die Gesamtentwicklungskompetenz gefragt ist. Umsatz der Bereiche in TEUR
Der Auftragsbestand konnte während des Berichtsjahres von 261.513 TEUR im Vorjahr auf 387.706 TEUR erhöht werden. Zum einen konnte ein Großprojekt bei einem Start-Up aus der E-Mobilität gewonnen werden, zum anderen wurden vor allem bei den süddeutschen Hauptkunden viele Großprojekte in strategisch wichtigen Zukunftsthemen gewonnen. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 1.153 TEUR (Vorjahr: 1.097 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Kostenweiterbelastungen an Schwestergesellschaften der ARRK Gruppe und an die Tochtergesellschaft ARRK Research & Development S.r.l. Den Umsatzsteigerungen standen auch Kostensteigerungen gegenüber. Der Materialaufwand enthält insbesondere Aufwendungen für bezogene Leistungen und ist im Vergleich zum Vorjahr um 8.530 TEUR auf 22.313 TEUR gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Verhältnis von Materialaufwand zu Umsatzerlösen inkl. Bestandsveränderung) liegt nun bei 16,8% (Vorjahreswert:12,6%). Ein Großteil des Anstiegs (3.814 TEUR) ist auf die Ausweitung der Kapazitäten unserer rumänischen Tochtergesellschaft zurückzuführen. Des Weiteren wurden zur Deckung der Kapazitäten auch vermehrt externe Dienstleister für Engineering Services zur Unterstützung in den Großprojekten Projekten beauftragt (Anstieg 2.511 TEUR). Durch den Ausbau der eigenen Produkte stieg der Materialeinsatz relativ deutlich um 1.329 TEUR auf 2.274 TEUR. Die Personalaufwendungen sind um 10.756 TEUR angestiegen, die Personalaufwandsquote (Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen inkl. Bestandsveränderung) ist mit 65,7% (Vorjahreswert: 69,8%) deutlich gesunken. Gründe hierfür sind vor allem der Ausbau der Nutzung unserer Tochtergesellschaft in Rumänien und der vermehrte Einsatz externer Dienstleister. Der Anstieg der Personalaufwendungen ist überwiegend auf Wachstum und Gehaltssteigerungen zurückzuführen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 3.227 TEUR auf 20.082 TEUR ist im Wesentlichen auf gestiegene Kosten für die Personalbeschaffung, vermehrtes Training der Mitarbeiter, erhöhte IT Kosten zur Abwehr von Cybergefahren und Reiskosten zurückzuführen. Insgesamt führte dies zu einem Anstieg des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen von 1.463 TEUR um 733 TEUR (+50%) auf 2.195 TEUR. 2.5.2. Beschreibung der Vermögenslage und Finanzlage Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich im Berichtszeitraum um 304 TEUR auf 6.394 TEUR erhöht. Ein wesentlicher Anteil daran hatte die Aktivierung von Eigenleistung in Höhe von 227 TEUR für die Entwicklung unseres APIX3 Converter II. IT Hardware und Lizenzen wurden planmäßig erneuert, dafür wurden Neuinvestitionen von insgesamt 1.204 TEUR getätigt. Der Anstieg der unfertigen Leistungen um 1.622 TEUR auf 12.604 TEUR und der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.276 TEUR auf 8.511 TEUR resultieren aus der zum Bilanzstichtag im Vergleich zum Vorjahr leicht verringerten Abrechnungsquote der erbrachten Leistungen. Aufgrund der durchweg guten Bonität unserer Kunden bestehen keine wesentlichen Ausfallrisiken der Forderungen. Aufgrund des insgesamt positiven Cash-Flows konnten 7,5 Mio. EUR in das gruppenweite Cash-Pooling eingezahlt werden, entsprechend stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 6.730 TEUR auf 8.636 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich minimal um 37 TEUR auf 448 TEUR. Der Bankbestand ist mit einer Abnahme von 150 TEUR auf 2.353 TEUR kaum verändert. Schwankungen des Cash- Flows werden über das gruppenweite Cash Pooling ausgeglichen. Die Rechnungsabgrenzungsposten von 1.241 TEUR enthalten wie im Vorjahr größtenteils Abgrenzungen für Lizenzrechnungen, die das Folgejahr betreffen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 14.853 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 36,5% (Vorjahr 42,6%). Aufgrund dieser Kapitalstruktur und der Unterstützung durch den Anteilseigner durch das gruppenweite Cash Pooling sowie einer konzerninternen Kreditlinie in Höhe von 16 Mio. EUR ist die Gesellschaft auch für zukünftige Investitionen und einen geplanten Ausbau des Geschäftsumfangs gut vorbereitet. Die Rückstellungen haben sich aufgrund von Kurzarbeit, Abfindungen und vor allem Steuerrückstellungen um 1.790 TEUR auf 8.706 TEUR erhöht. Der deutliche Anstieg der erhaltenen Anzahlungen um 4.248 TEUR auf 13.409 TEUR resultiert aus dem höheren Geschäftsumfang und den besonderen Zahlungsmodalitäten mit Startup-Kunden. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht um 73 TEUR auf 911 TEUR und enthalten hauptsächlich die monatlichen Lohnsteuerverbindlichkeiten. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 7.527 TEUR auf 40.728 TEUR (Vorjahreswert: 33.202 TEUR) erhöht. 2.6 Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung Die Unternehmensentwicklung war sehr zufriedenstellend. Vor allem im internationalem Umfeld und bei den deutschen Premiumherstellern konnte das Geschäft deutlich ausgebaut werden. Es wurden viele wichtige Projekte gewonnen werden und das Auftragsbuch hat zum Geschäftsjahresende mit circa EUR 388 Millionen einen Höchststand erreicht. Im Vorjahr wurde eine Prognose für das Berichtsjahr für das Ergebnis vor Steuern von ca. 2,5 Mio. Euro aufgestellt. Dieses wurde mit 2,2 Mio. Euro nicht ganz erreicht. Die Vorjahresprognose des Umsatzes inkl. Bestandsveränderungen betrug 131 Mio. Euro, dieses wurde mit 133 Mio. Euro minimal übertroffen. 3. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB Zur Erfüllung unserer Berichterstattungspflicht gemäß § 289f Abs. 4 HGB erklären wir, dass die Geschäftsführung im Beschluss vom Juli 2022 das Ziel einer Frauenquote in den beiden Führungsebenen unterhalb des Geschäftsführers von mindestens 10% bis zum 31.03.2025 festgelegt hatte, welches bis zum 31. März 2023 mit einem Frauenanteil von 12,5% in der ersten und 5,9% in der zweiten Führungsebene unterhalb des Geschäftsführers nur zum Teil erreicht wurde. Die ersten beiden Führungsebenen der Gesellschaft sind überwiegend von männlichen Arbeitnehmern besetzt. Die Gesellschaft strebt weiterhin eine Erhöhung der Anzahl weiblicher Führungskräfte an. Im Rahmen des betrieblichen Beförderungsprogramms wird dieses Ziel weiterverfolgt. Die Erfüllung der Zielgröße von 10% auf der zweiten Ebene des Managements scheitert jedoch bisher unter anderem am Fehlen von weiblichen Ingenieuren und Führungskräften, die im Bereich Automobilindustrie ausgebildet und erfahren sind. Im neuen Beschluss von März 2023 halten wir dennoch an unserer Zielgröße von mindestens 10% Frauenquote in den beiden Führungsebenen unterhalb des Geschäftsführers fest, verlängern das Zieldatum jedoch um ein weiteres Jahr auf den 31.03.2026. Für die Ebene der Geschäftsführung wurde eine Zielgröße von 0% bis zum 31. März 2024 festgelegt, da mindestens bis zu diesem Zeitpunkt weder eine personelle Erweiterung der Geschäftsführung noch ein Wechsel des derzeit einzigen (männlichen) Geschäftsführers vorgesehen ist. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikobericht Als Entwicklungsdienstleistungsunternehmen ist unsere Gesellschaft einer Reihe von operativen und strategischen Risiken ausgesetzt, denen wir mit regelmäßigen und sich an die jeweiligen Gegebenheiten anpassenden Kontrollen und Maßnahmen zur Früherkennung begegnen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, verantwortungsvoll mit der Übernahme angemessener Risiken unseres unternehmerischen Handelns umzugehen. Mögliche Risiken werden insbesondere von der IT Security, der Finanzabteilung, dem Qualitätsmanagementteam sowie den Bereichsleitern in regelmäßigen internen Termin identifiziert und an die Geschäftsleitung kommuniziert, um mögliche nötige Maßnahmen vorzubereiten. Über die wichtigsten bestehenden Risiken und die ergriffenen Maßnahmen werden in einem monatlichen Report unsere Shareholder informiert. Zur Überprüfung unserer Kontrollsysteme und Prozesse werden jährlich Audits durchgeführt sowohl intern durch unser Qualitätsmanagementteam als auch durch externe Prüfer. Im Geschäftsjahr fand wieder eine externe JSOX Prüfung durch unseren Mutterkonzern und unseren Wirtschaftsprüfer statt. Die Zertifizierungen nach ISO 27001 (Informationssicherheit), ISO 9001 (Qualität) und ISO 45001 (Arbeitssicherheit) konnten erfolgreich bestätigt werden. Auch die für die deutsche Automobilindustrie unabdingbare Zertifizierung nach TISAX wurde bestätigt. Nachfolgende Matrix stellt die wichtigsten durch die Geschäftsführung identifizierten Risiken dar:
IT Sicherheit / Datenschutz: In der jährlichen Umfrage "Risk in Focus" des Deutschen Instituts für Interne Revision e.V. haben 2023 haben 82% der befragen Revisionsleiter IT Sicherheit als Top 5 Risiko eingestuft. Dieser hohen Risikobewertung von Cyberkriminalität schließen wir uns an. 5 Als Dienstleister für die Automobil-Branche arbeiten wir mit vertraulichen Daten. In Verträgen mit unseren Kunden verpflichten wir uns zur Vertraulichkeit und Sicherheit, Verfehlungen würden sowohl finanzielle Schäden als auch großen Schaden an unserer Reputation als verlässlicher Partner verursachen. Wir legen daher größtes Augenmerk auf die sachgerechte Ausstattung unserer IT und eine ständige Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter in diesem Bereich, um jederzeit auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnologie zu bleiben. Wir verpflichten alle unsere Mitarbeiter und Dienstleister zu absoluter Geheimhaltung. Die Einhaltung dieser Regelungen wird regelmäßig durch die Fachbereiche und die IT überprüft. Global steigt die Anzahl der Cyberangriffe deutlich an, in Deutschland stiegen vom Bundeskriminalamt erfasste Straftaten im Jahr 2021 in diesem Zusammenhang um ca. 12% im Vergleich zum Vorjahr (https://de.statista.com/infografik/23077/anzahl-der-straftaten-im-bereich-cybercrime). Viele Firmen, mittlerweile auch Mittelstandsbetriebe und kleinere Unternehmen, sind betroffen. Wir investieren weiter in unsere IT Sicherheitssysteme und setzen auch speziell geschultes Personal für die IT Sicherheit ein. Dennoch gibt hier keine 100%ige Sicherheit. Daher ist es neben guter Prävention auch wichtig ausreichende Notfallpläne für den Ernstfall entwickelt zu haben. Wir sind hier gut aufgestellt, werden uns aber in den kommenden Jahren hier weiter verbessern. Hohe Inflation: Teilweise verursacht durch verteuerte Energieimporte auf Grund des Russland-Ukrainekonflikts, sowie durch gestörte Lieferketten und ein nach der Corona-Pandemie geändertes Konsumverhalten der Verbraucher, ist die Inflation weiterhin angestiegen und beträgt im April 2023 in Deutschland 7,2%. 6 Das hauptsächliche Risiko für unsere Gesellschaft ist, dass die Auswirkungen der höheren Einstandskosten für Gehälter, Energie und IT Komponenten schneller wirken als eine Anpassung unserer Verkaufspreise auf Grund des starken Wettbewerbs und auch der längerfristigen Preisbindung bei unseren Kundenverträgen. Aktuell sehen wir diese Entwicklung mit Sorge, aber noch beherrschbar. Allerdings hoffen wir auf eine rasche Beruhigung der Situation. Uns ist bewusst, dass sich diese Entwicklung aber auch noch verstärken kann. Fehlende Auslastung, fehlende Aufträge: Zur Sicherstellung der Profitabilität des Unternehmens ist es entscheidend, eine ausreichende Anzahl gewinnbringender Kundenprojekte zur Bearbeitung zu haben. Im Vordergrund steht dabei das Controlling, das sowohl von der Geschäftsleitung und dem Finanzbereich durchgeführt als auch von den operativen Einheiten als selbstverständliche Managementaufgabe wahrgenommen wird. Neben der monatlichen und sehr zeitnahen Analyse der Ergebnisse des Unternehmens, der Bereiche und der Standorte steht unseren Projektverantwortlichen tagesaktuell der Stand ihrer Projekte in unserer ERP-Software zur Verfügung. Auf diese Weise können wir sofort auf Auslastungsschwankungen und Änderungen der Produktivität reagieren. Qualitätsrisiken: Als Lieferant für Premium-Automobilhersteller ist unser eigener Anspruch, höchste Qualität zu liefern. Damit werden eine gute Kundenbeziehung und Vertrauen aufgebaut und das Risiko zu Nacharbeiten wird minimiert. Wir sehen uns als verlässlicher Entwicklungspartner, der höchste Qualität für unsere Kunden liefert und transportieren dieses Image auch. Qualitätsprobleme könnten Kundenbeziehungen nachhaltig schädigen und sich nicht nur auf das konkrete Projekt, sondern auch auf zukünftige Auftragsvergaben negativ auswirken. Zur Sicherstellung der sehr hohen Leistungsqualität wurden in den letzten Jahren das Projekt- und Qualitätsmanagement laufend verbessert. Je nach Projektgröße und Komplexität werden umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung und Überwachung des Projektmanagements gefordert und umgesetzt. Wir sind nach der folgenden Qualitäts-Norm zertifiziert und werden jährlich auditiert: ISO 9001, Qualitätsmanagementnorm für Dienstleistungen Regelmäßige externe und interne Qualitätsaudits sorgen für die Dokumentation der Einhaltung der Vorschriften und geben der Geschäftsführung die Möglichkeit, diese auch an den Standorten und in den verschiedenen Bereichen zu überprüfen. Zentral ist die Qualität abhängig von den eigenen Mitarbeitern und deren Leistungen. Ziel dabei ist es, die Fluktuationsrate möglichst gering zu halten und eine effizient geführte Organisation aufrecht erhalten zu können. Dies erreichen wir durch aktives Management unserer Mitarbeiterstruktur, Vergütungsmodelle und Arbeitszeitmodelle bzw. Sozialleistungen sowie Fortbildungsmaßnahmen und interne Fördermaßnahmen. Pandemien: Das Unternehmen hat in den Jahren 2020 und 2021 gelernt mit den Auswirkungen einer Pandemie umzugehen. Maßnahmen wie Homeoffice und Hygienevorschriften wurden umgesetzt und von unseren Mitarbeitern positiv aufgenommen. Während die Pandemie in den letzten Geschäftsjahren einen großen Einfluss auf das Arbeitsleben ausgeübt hat, ist dies inzwischen, mit Ausnahme von erhöhten Krankständen als Folge der Lockdowns, nun nicht mehr der Fall. Wir sind jedoch durch unsere Hygienekonzepte und der Möglichkeit des mobilen Arbeitens auch für den Fall einer künftigen Pandemie gut gewappnet. Bewaffnete Konflikte/Ukraine Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses gehen die heftigsten kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa seit 1945 unvermindert weiter. Russische Armeen sind in der Ukraine einmarschiert und es kommt zu hohen militärischen Opferzahlen auf beiden Seiten sowie auf Seiten der ukrainischen Zivilbevölkerung. Die westlichen Länder reagieren zum einen mit Waffenlieferungen und finanzieller bzw. humanitärer Unterstützung, zum anderen mit weitreichenden Boykotten auf russische Güter. Russland wiederum droht mit der Einstellung von Energielieferungen. Der direkte Einfluss auf unsere Gesellschaft ist relativ gering. Wir haben keine Standorte in diesen Ländern und auch keine Kunden oder Lieferanten. Jedoch waren viele Automobilhersteller durch Ihre unterbrochenen Lieferketten teilweise stark beeinträchtigt und die Produktion konnte in einigen Fällen nur mit erheblichen Mehrkosten oder gar nicht mehr aufrechterhalten werden. Mittlerweile sind aber kaum noch direkte Auswirkungen zu verspüren. Bei sinkenden Umsätzen könnte es zu Einsparungen in der Entwicklung bei unseren Kunden kommen. Jedoch sehen wir aktuell noch keine Anzeichen dafür. Aufgrund der unsicheren Versorgungslage kommt es momentan zu starken Schwankungen der Energiepreise. Hier sind wir zum einen direkt betroffen, jedoch sind Energiekosten bei uns nur von untergeordneter Bedeutung. Falls es tatsächlich zu Engpässen beim Erdgas kommen würde, hätte das weitreichende Folgen für die Produktion vieler Güter in Europa und unsere Kunden wären direkt betroffen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit auch zu starken Einsparungen in der Entwicklung einhergehen würde. Im Vergleich zum Vorjahr sehen wir dieses Risiko jedoch als deutlich geringer ein, da die meisten westlichen Staaten ihre Abhängigkeit von russischem Erdgas maßgeblich reduzieren konnten. Währungsrisiken: Durch den steigenden Anteil an Fremdwährungsbeauftragungen, vor allem durch Start Up Unternehmen, steigt das Währungsrisiko für die ARRK Engineering GmbH in nicht unerheblichen Maße. Aus diesem Grund wird bei jeder Fremdwährungsbeauftragung eine Risikoanalyse erstellt und eventuelle Maßnahmen zur Risikominimierung, wie z.B. eine Währungsabsicherung über eine Bank oder im Konzern festgelegt. Finanzierungsrisiken: Eine ausreichende und jederzeit vorhandene Liquidität ist essentiell für das Bestehen des Unternehmens. Verzögerte Zahlungen an Mitarbeiter oder Lieferanten könnten Vertrauensverhältnisse beeinträchtigen. Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebs erfolgt aus der Geschäftstätigkeit insbesondere durch Anforderungen von Anzahlungen nach Projektfortschritt. Aufgrund der Cashflow- und Kapitalstruktur wurden Finanzierungsrisiken minimiert. Jedoch sind eine regelmäßige, mindestens monatliche, Überwachung der zukünftigen Zahlungen und die Überprüfung des zukünftigen Kapitalbedarfs ein wichtiger Teil des Risikomonitorings. Durch Kreditlinien, gesichert durch den Mutterkonzern, zur kurzfristigen Liquidität können saisonale Verschiebungen der Zahlungsströme ausgeglichen werden. Zahlungsausfall: Zur Vermeidung von Zahlungsausfällen findet eine konsequente Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden statt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Diversifikation des Kundenstamms mit Erhöhung des Anteils internationaler Kunden stellt dies eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Zahlungsausfällen dar. Ein Großteil der Umsätze wird jedoch weiterhin mit den großen OEMs der Automobilindustrie generiert. Dadurch besteht ein grundsätzlich geringes Risiko von Zahlungsausfällen und Zahlungen sind nach vereinbarten Terminen in der Regel gegeben, was das Cash Management erleichtert und Risiken minimiert. Die strategische Ausrichtung zu internalen Start-Up Unternehmen erhöht das Risiko von Zahlungsausfällen. Diesem wird aktuell v.a. durch Zahlungsplänen und Anzahlungen begegnet. Interne Prozesse / Compliance: Verstöße gegen regulatorische Compliance-Vorschriften können zu Strafen, Bußgeldern und vor allem zu einem Imageschaden des Unternehmens führen. Bei größeren Verstößen kann der Fortbestand des Unternehmens gefährdet sein. Die Einhaltung interner Compliance Vorgaben wird regelmäßig von der Geschäftsführung geprüft und Prozesse werden im Rahmen des Qualitätsmanagements laufend geprüft und verbessert. Neben den üblichen Jahresabschlussprüfungen werden wir von der ARRK Corporation, Osaka, Japan, über deren Interne Revision geprüft. Monatlich werden von der ARRK Corporation zusätzliche Berichte angefordert, die auch spezielle Risiken bezogen auf Compliance beinhalten. Vorjahresvergleich der Risiken und Gesamtaussage Risikobericht: Im Vergleich zum Vorjahr sind keine bedeutsamen neuen Risiken hinzugekommen. Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe, der Einfluss auf unser Geschäft ist jedoch aktuell nicht messbar. Die hohe Inflation kühlt sich langsam ab. Die Pandemie hat keinen Einfluss mehr auf das Wirtschaftsleben in den westlichen Staaten. Dennoch könnten diese Risiken Umsatzreduzierungen oder Kostenerhöhungen erzeugen und dadurch insbesondere auf das finanzielle Ergebnis einzelner Jahre der Gesellschaft Auswirkungen haben. Eintritt und Umfang können wir als Unternehmen nicht beeinflussen, wir können uns lediglich auf deren Auswirkungen vorbereiten und tun dies wie beschrieben. Durch verschiedene Maßnahmen, von denen die wichtigsten hier aufgeführt wurden, werden die erwarteten Risiken minimiert. Die Geschäftsführung hat die Gesamtrisikolage beurteilt und im Rahmen der Erläuterungen zu den Einzelrisiken dargestellt. Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen sind keine wahrscheinlichen Risiken erkennbar, die einzeln oder in Kombination den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. 4.2 Chancenbericht Der Automobilmarkt befindet sich im Wandel und unterliegt großen strukturellen Veränderungen. Innovationstreiber wie z.B. autonomes und vernetztes Fahren, Elektromobilität, Digitalisierung und neue Mobilitätsdienstleistungen entfalten ihre Wirkung weltweit und beeinflussen auch den Markt für Entwicklungsdienstleistungen. Diese Trends sorgen für eine hohe Dynamik innerhalb des Marktumfelds und bieten die Chance Marktanteile auszubauen und durch konsequente Fokussierung auf diese Wachstumssegmente, sowie entsprechende Mitarbeiterentwicklung Umsatz und Ergebnis zu steigern. Die OEMs stehen hier vor einer großen Transformationsaufgabe ihres Produktportfolios. Weiterhin müssen sie ihre bisherigen Arbeitsweisen und Prioritäten neu definieren sowie gleichzeitig ihre Kostenstrukturen optimieren, um bei dem steigenden Innovationsdruck und dem harten Wettbewerb mit anderen, zum Teil neuen Wettbewerbern, am Markt zu bestehen. Chancen bieten sich für uns dadurch, dass sich die OEMs durch den steigenden Kostendruck vermehrt auf ihre Kernkompetenzen fokussieren müssen und somit die Nachfrage nach der Übernahme von standardisierten Entwicklungsumfängen steigt. Um zusätzlich Kosten zu sparen, wird die Größe und der Leistungsumfang der Vergabepakete steigen. Wir sind gut gerüstet für die Übernahme von Großpaketen und stellen dies aktuell bereits in mehreren Aufträgen unter Beweis. Zusätzlich zu den Veränderungen am Produkt Automobil kann das Unternehmen auch die sich beschleunigende Veränderung der Entwicklungsprozesse gut für sich nutzen. Hier entstehen margenstarke Projekte im Umfeld der Digitalisierung die das 2020 gegründete Digitalisierungsteam hervorragend verwerten kann. Weitere Chancen ergeben sich für uns durch die Vielzahl neuer Automobilhersteller vor allem in den USA, China und Deutschland. Hier sind unsere Kapazitäten und unser Know-How stark nachgefragt und wir bearbeiten aktuell große und attraktive Projekte. 5. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Prognosen: Laut des Kieler Konjunkturberichts des ersten Quartals 2023 wir ein Bruttoinlandsprodukt von 2,5 Prozent für 2023 und von 3,2 Prozent in 2024 für die Weltwirtschaft erwartet. Das bedeutet einen Rückgang von 0,7 Prozentpunkten im Vergleich zu 2022. Nachdem sich die Wirtschaft nach der Corona Pandemie zunächst erholt hat, wurde dieser Entwicklung 2022 durch die hohen Energiepreise sowie der allgemeinen großen Unsicherheit entgegengewirkt. Auch die hohe Inflation und die zunächst recht späte, aber rasch gestraffte Geldpolitik bremste den Auftrieb der Weltwirtschaft weiter ein. Dem entgegen stehen einige positive Entwicklungen für die Gesamtwirtschaft. So sind die Rohstoffpreise, insbesondere für Energie, deutlich gesunken, was die Inflation etwas verringert hat. Auch die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik und eine Verminderung der Lieferengpässe führen zu einem gesunkenen Risiko des Abrutschens in eine ausgeprägte Rezession. Allerdings ist deuten umfragebasierte Frühindikatoren nicht darauf hin, dass die Konjunktur rasch belebt wird. 7 Branchenbezogene Prognosen: Laut VDA (Verband der Automobilindustrie e. V.) konnten im ersten Quartal 2023 mit Ausnahme von China alle großen Automobilregionen deutliche Zuwächse an Neuzulassungen im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres verzeichnen, welches von dem Materialmangel durch den Beginn des Krieges in der Ukraine geprägt. 8 Nach einer positiven Entwicklung des ersten Quartals hat der VDA seine Jahresprognose zu Neuzulassungen auf dem deutschen Pkw-Markt um 4% auf 2,76 Mio. Einheiten angehoben. Trotz dieser positiven Tendenz bleibt der Abstand zum Vorkrisenniveau hoch. So wurden im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2019 im aktuellen Jahr 27% weniger Pkw neu registriert. 9 Es wird erwartet, dass elektrische Fahrzeuge sowie autonomes Fahren einen sehr großen Einfluss auf den Automobilmarkt haben werden. 10 ARRK Engineering GmbH: Das marktbestimmende Thema, alternative Antriebe, führt auch weiterhin zu großem Entwicklungsbedarf. Jedoch wird dieses Thema mehr und mehr durch Software und Elektronik überflügelt. Größere Forderungsausfälle gab es in 2022/2023 nicht und erwarten wir aufgrund der Kundenstruktur auch in Zukunft nicht. Grundsätzlich ist die strategische Ausrichtung zu internationalen Start-Up Unternehmen jedoch hier mit größeren Risiken behaftet. Aktuell sehen wir eine sehr große Nachfrage nach unseren Kapazitäten, die wir nicht an jeder Stelle bedienen können. Vor allem im Bereich Software müssen wir Projekte ablehnen.
7 Vgl. Konjunkturberichte: Weltwirtschaft im
Frühjahr 2023; Kiel Institut für Weltwirtschaft
(www.ifw-kiel.de);
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/kieler-konjunkturberichte/2023/weltwirtschaft-im-fruehjahr-2023hartnaeckige-inflation-gebremste-expansion-0/
abgerufen am 26.05.2023
Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Konkurrenten und Partnern in der Branche wird immer wichtiger. Es gibt weiterhin viele Anfragen aus USA und China. Vor allem durch die Tochtergesellschaft in Shanghai können wir unsere Vertriebsaktivitäten in China noch besser forcieren und wir erwarten ein deutliches Wachstum für unser Geschäft aus diesen Märkten. Jedoch war wegen des zeitweisen sehr strengen Lock-Downs in Shanghai das operative Geschäft vor Ort stark erschwert. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter in den Wachstumsfeldern ist weiterhin eine Herausforderung. Durch die nahezu komplette Digitalisierung unserer Arbeitsprozesse sind wir durch Homeoffice und Wechselarbeitsplätze grundsätzlich flexibler und können auch neue Mitarbeitergruppen erschließen. Auf der anderen Seite wird es schwieriger, die Firmenkultur zu leben und ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu erzeugen. Das Halten bestehenden Mitarbeiter und die Gewinnung neuer Arbeitskräfte gehören zu den wichtigsten Themen der aktuellen Zeit. Für das folgende Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir aufgrund der starken Auftragslage mit einem weiteren deutlichen Wachstum des Umsatzes inklusive Bestandsveränderungen auf ca. 162 Mio. EUR sowie mit einem deutlich positiven Ergebnis vor Steuern und Zinsen von 4 Mio. EUR.
München, den 26. Juni 2023 Dr. Stefan Dömök, Geschäftsführer Regelung zur Geschlechterquote Regelung Nr. 2023-06/01 Entschieden am: 2023-03-31 Durch: GF/BL Gültig ab: 2023-04-01 Gültig bis: 2026-03-31 Weitergabe des Dokuments an: GF / BL Schlagwörter: Gültig für: Alle MA/FK Zum 01. Mai 2015 ist das Gesetz für die Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft getreten. Ist-Zustand der Geschlechterquote bei ARRK Engineering zum Stichtag 03/2023 für die Berufsgruppen: Geschäftsführung: Gesamt Geschäftsleitung
Bereichsleitung: Gesamt Bereichsleitung
Abteilungsleitung: Gesamt Abteilungsleitung
Ziel ist es, die Quote weiblicher Führungskräfte bis zum 31.03.2026 auf Bereichsleitungsebene und auf Abteilungsleitereben auf 10% anzuheben, bzw. nicht zu unterschreiten. Als Maßnahmen zur Erreichung dieser Quote werden folgende Themen untersucht:
2023-04-24 Unterschrift GF: |
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