Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 45485
Vorher
Krauth & Timmermann GmbH
Eingetragen
5.10.1990
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
der Handel mit medizintechnischen Erzeugnissen und Geräten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

61.51% identifiziert38.49% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Krauth + Timmermann GmbHEigenbeteiligung
38.49%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Diedrich Friedrich Adolf Timmermann
Hamburg
196.842 €
61.51%
Krauth + Timmermann GmbH
Germany
123.158 €
38.49%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Krauth + Timmermann GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungsberichte verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Krauth + Timmermann GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Krauth & Timmermann GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Krauth + Timmermann GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. September 2023

Dr. Ehlers ∙ Gruttke ∙ Dr. Volkmann und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Ehlers, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva:

31.12.2022 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.357,00 1.425,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.494,00 10.495,00 16.375,00
16.376,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 67.381,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.201,67 725.595,73
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 638,18)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 391.035,38 511.321,06
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
3. Sonstige Wertpapiere 991.000,00 1.389.237,05 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.896.485,65 6.690.918,62
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.521,00 2.265,00
D. Aktive latente Steuern 95.362,00 98.137,00
4.395.457,70 8.113.419,81

Passiva:

31.12.2022 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
1. Gezeichnetes Kapital 320.000,00 320.000,00
2. Nennbetrag eigene Anteile (123.158,00) 196.842,00 0,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 3.880.444,97 0,00
III. Bilanzgewinn 10.399,35 6.277.736,52
4.087.686,32 6.597.736,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 130.132,91 129.831,73
2. Steuerrückstellungen 83.700,00 83.700,00
3. Sonstige Rückstellungen 38.000,00 251.832,91 777.761,72
991.293,45
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.547,82 183.658,35
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 32.547,82 (Vorjahr: € 183.658,35)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 23.390,65 55.938,47 340.731,49
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 46,05 (Vorjahr: € 127.546,46) 524.389,84
- davon aus Steuern: € 848,02 (Vorjahr: € 23.305,16)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 23.390,65 (Vorjahr: € 290.205,37)
- davon mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren € 0,00 (Vorjahr: € 50.526,12)
4.395.457,70 8.113.419,81

Gewinn- und Verlustrechnung

2022 Vorjahr
1. Rohergebnis 420.611,42 7.659.373,78
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter (69.044,06) (3.285.194,29)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (11.902,57) (80.946,63) (598.461,09)
- davon für Altersversorgung: € 3.701,19 (Vorjahr: € 70.291,35)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (6.148,96) (149.406,17)
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen (280.972,43) (368.068,02) (1.867.523,02)
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 0,00 (Vorjahr: € 0,00)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.319,71 18.594,66
6. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (9.000,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17.871,90) (13.552,19) (38.406,49)
1.738.977,38
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 425,48 (120.484,05)
- davon Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern: € 2.775,00 (Vorjahr: € 46.499,00)
9. Ergebnis nach Steuern 39.416,69 1.618.493,33
10. Sonstige Steuern (248,70) (4.182,84)
11. Jahresüberschuss 39.167,99 1.614.310,49
12. Zuführung zur Gewinnrücklage (28.768,64)
13. Gewinnvortrag 0,00 5.425.498,12
14. Gewinnausschüttung 0,00 (250.000,00)
15. Auszahlung im Rahmen Anteilseinziehung 0,00 (512.072,09)
16. Bilanzgewinn 10.399,35 6.277.736,52

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Sitz der Krauth + Timmermann GmbH ist in Hamburg. Sie ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 45485 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen in Zusammenhang mit § 267 Abs. 4 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit nutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die Wertpapiere, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zu Nominalwerten angesetzt und ggf. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere wurden zum aktuellen Stichtagskurs bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem Bilanzstichtag geleistete Ausgaben aktiviert worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die aktiven latenten Steuern werden aufgrund der Wertunterschiede bei der Bewertung der Vermögensgegenstände in Handels- und Steuerbilanz ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Das saldierte Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anlagenspiegel 2022

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 540.270,76 1.250,95 0,00 0,00 541.521,71
540.270,76 1.250,95 0,00 0,00 541.521,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.826,33 0,00 0,00 0,00 3.826,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 766.682,54 0,00 (50.650,16) 0,00 716.032,38
770.508,87 0,00 (50.650,16) 0,00 719.858,71
Gesamtsumme 1.310.779,63 1.250,95 (50.650,16) 0,00 1.261.380,42
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 538.845,76 1.318,95 0,00 540.164,71
538.845,76 1.318,95 0,00 540.164,71
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.825,33 0,00 0,00 3.825,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 750.307,54 4.830,00 (49.599,16) 705.538,38
754.132,87 4.830,00 (49.599,16) 709.363,71
Gesamtsumme 1.292.978,63 6.148,95 (49.599,16) 1.249.528,42
Buchwert
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.357,00 1.425,00
1.357,00 1.425,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.494,00 16.375,00
10.495,00 16.376,00
Gesamtsumme 11.852,00 17.801,00

2. Aktive latente Steuern

Aktive latente Steuern werden aufgrund sich ergebender temporärer Differenzen bei den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Pensionsrückstellungen ausgewiesen (Vorjahr: GWG Sammelposten und Pensionsrückstellungen). Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 2 HGB wurde, wie auch im Vorjahr, Gebrauch gemacht.

Die Bewertung erfolgte auf Basis des aktuell gültigen Körperschaftsteuersatzes von 15 % zuzüglich Solidaritätszuschlag von 5,5 % und des Gewerbesteuersatzes von 16,45 %. Der temporäre Wertunterschied in Höhe von T€ 295.468,00 mit einer durchschnittlichen Steuerbelastung von insgesamt 32,28 % führt so zu einer Aktivierung latenter Steuern in folgender Höhe:

Wert zum 01.01.2022 98.137,00
Auflösung latenter Steuern (2.775,00)
Wert zum 31.12.2022 95.362,00

3. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren auf Basis eines Zinsfußes von 1,78 % (10 Jahresdurchschnitt) angewendet. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter der Beachtung der versicherungsmathematischen Grundsätze.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

zugrunde gelegte Sterbetafel 2018G

Erwartete Gehaltsteigerungen waren nicht zu berücksichtigen, da es sich bei den Verpflichtungen bei allen Mitarbeitern um Festbeträge handelt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalkosten (T€ 18) sowie Prüfungskosten (T€ 10) und Aufbewahrung (T€ 8).

5. Ausschüttungssperre

Die Differenz zwischen der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,78 % (10 Jahresdurchschnitt) und 1,44 % (7 Jahresdurchschnitt) beträgt insgesamt € 35.040,00. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Der Betrag der aktiven latenten Steuern unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre
Aktive latente Steuern 95.362,00
Zuführung Pensionsrückstellung mit Rechnungszins 1,44 % 848.172,00
./. Zuführung Pensionsrückstellung mit Rechnungszins 1,78 % (813.132,00) 35.040,00
Gesamtbetrag 130.402,00

6. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte zum 31. Dezember 2022 ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden
(Pensionsrückstellungen) 813.132,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 682.848,27
- davon aus Rückdeckungsversicherungen: € 0,00
- davon aus verpfändetem Bankguthaben: € 682.848,27
Verrechnete Erträge (aus Rückdeckungsversicherungen) im Personalaufwand 0,00

7. Mitzugehörigkeitsvermerk

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 461,42 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Aus Bürgschaften, Mietavalen und Gewährleistungen 500.000,00
- davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
- davon Altersversorgung 0,00
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
- davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Verbindlichkeiten

In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 15 (Vorjahr: T€ 15) enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Das Unternehmen beschäftigt durchschnittlich 2 Angestellte und 1 Geschäftsführer.

2. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

 

Herr Diedrich Timmermann, Kaufmann, Hamburg

3. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von € 39.167,99 wird in Höhe von € 28.768,64 in die Gewinnrücklagen eingestellt und in Höhe von € 10.399,35 auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Hamburg, den 14. Juli 2023

Diedrich Timmermann, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 17.07.2023.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Das Unternehmen

Die Krauth + Timmermann GmbH war bis 2021 ein medizintechnisches Fachhandelsunternehmen mit den Vertriebsbereichen Allgemeine Medizintechnik (AMT) und Elektrostimulation (ELS). Nach dem Verkauf des Geschäftsbereiches ELS zum 1. Juni 2021 an die Krauth + Timmermann Elektrostimulation GmbH und des Geschäftsbereiches Vertrieb AMT zum 15. November 2021 an die medika Medizintechnik GmbH ist die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2022 nur noch im Rahmen der Verwaltung eigenen Vermögens tätig. Im August erfolgte zudem eine Konsolidierung im Gesellschafterkreis.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Hohe Energiepreise belasten die deutsche Konjunktur. Folglich stieg das Bruttoinlandsprodukt in 2022 nur um 1,7 % und für 2023 wird mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von nur 0,2 % gerechnet. Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland erreichte im Jahr 2022 den höchsten Wert seit Anfang der 1950er Jahre. Seit Jahresbeginn 2022 sind die Energiepreise weiter gestiegen. Die nun höheren Produktionskosten werden zunehmend an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben, was auch die Kerninflation antreibt. Für das Jahr 2023 wird mit einer Inflationsrate von 7,4 % gerechnet. Hohe Inflationsraten dämpfen das Wirtschaftswachstum und können sich negativ auf den Arbeitsmarkt auswirken.

Nach der Erhöhung der Leitzinssätze der Europäischen Zentralbank als Folge der anhaltend hohen Inflation sind die Zinssätze für Tagesgeld und Festgeld weiter gestiegen. Im Rahmen der eigenen Vermögensverwaltung nach Aufgabe des operativen Geschäftes können somit höhere Kapitalerträge generiert werden.

B. Darstellung der Lage

1. Umsatz- und Ertragslage

Durch die der Veräußerung des operativen Geschäftsbetriebes sind die Finanzzahlen des Geschäftsjahres 2022 nicht mit denen des Geschäftsjahres 2021 vergleichbar.

Im ersten Quartal 2022 wurden noch im geringen Umfang Altaufträge abgewickelt und abgerechnet. Insgesamt konnten im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von T€ 360 erzielt werden. Noch bestehende Arbeitsverhältnisse wurden vertragsgemäß beendet. Im Ergebnis konnte ein Jahresüberschuss nach Steuern von T€ 39 erzielt werden.

2. Finanz- und Vermögenslage

Nach der Veräußerung der Geschäftsbereiche besitzt die Gesellschaft kein Vorratsvermögen und bis auf Büroausstattung kein Anlagevermögen mehr. Das Vermögen im Rahmen der Vermögensverwaltung besteht im Wesentlichen aus täglich fälligen Bankguthaben und Wertpapieren von insgesamt rund Mio. € 3,9 sowie aus gewährten Darlehen an Schwestergesellschaften von rund Mio. € 0,3.

Das Eigenkapital beträgt Mio. € 4,1, die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 93 %. Daneben bestehen Rückstellungen von Mio. € 0,3. Hiervon entfallen Mio. € 0,1 auf zwei Pensionsverpflichtungen.

Die Verringerung des Finanzmittelfonds um Mio. € 3,8 ist im Wesentlichen auf zwei Effekte zurückzuführen. Zum einen ergibt sich aus der Anlage in Wertpapiere ein negativer Cash Flow aus der Investitionstätigkeit von Mio. € 1,0. Zum anderen sind im Bereich der Finanzierungstätigkeit durch das Ausscheiden von zwei Gesellschaftern Mittel von Mio. € 2,6 abgeflossen. Im Ergebnis verbleibt ein Finanzmittelfonds von Mio. € 2,9.

C. Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Nach Abwicklung des operativen Geschäfts sehen wir uns, außer der gesamtwirtschaftlichen Situation, keinen relevanten Risiken ausgesetzt.

D. Prognosebericht

Aus der Vermögensverwaltung erwarten wir im laufenden Jahr ein positives Ergebnis.

 

Hamburg, 13. September 2023

Diedrich Timmermann

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