Oxy5 OncoMedical AG
Selbe AdresseForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Krutarth Dr. Patel seit 7.10.2025 | Vorstandsmitglied |
Hendrik Daniel Krämer-Sohns seit 4.9.2023 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zyagnum AGDarmstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB und den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes, sowie des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Sitz der Gesellschaft ist Darmstadt. Beim Amtsgericht Darmstadt ist die Gesellschaft unter HRB 99134 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleine Aktiengesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen des § 274a HGB und § 288 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Dabei hat der Vorstand den Prognosezeitraum von zwölf Monaten ab dem Datum der Genehmigung des Jahresabschlusses zugrunde gelegt. Für den Prognosezeitraum ist zur Vermeidung einer Liquiditätslücke eine externe Finanzierung erforderlich, die durch eine umfangreiche Eigenkapitalbeschaffungsmaßnahme erfolgen soll. Sofern die angestrebte Eigenkapitalbeschaffungsmaßnahme nicht erfolgreich durchgeführt werden kann, gelingt es nur, die Liquiditätslücke zu schließen, wenn die Gesellschaft Maßnahmen zur Kostensenkung und Restrukturierung ergreift und erfolgreich umsetzt und auf ein bereits verbindlich zugesagtes Gesellschafterdarlehen zurückgreifen kann. Diese Ereignisse und Gegebenheiten zeigen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Gleichwohl erfolgt die Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten und die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Herstellungskosten bilanziert. Sie werden, soweit sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige zeitanteilige lineare Abschreibungen vermindert. Die dabei zu Grunde liegenden Nutzungsdauern liegen zwischen vier und zehn Jahren. Bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung zeitanteiliger planmäßiger Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlicher dauernder Wertminderung vorgenommen. Die dabei zu Grunde liegenden Nutzungsdauern liegen bei technischen Anlagen und Maschinen zwischen fünf bis zehn Jahren und bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und zwanzig Jahren. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert von EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden linear über drei Jahre abgeschrieben. Die Herstellungskosten der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens umfassen Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Grundsätzlich werden Finanzanlagen mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung von Finanzanlagen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. 2. Umlaufvermögen In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Waren werden mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten angesetzt. Fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die Material- und Fertigungseinzelkosten, sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, sofern diese auf die Fertigung entfallen, enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist allen erkennbaren Risiken durch angemessene Abwertung (Einzelwertberichtigungen) Rechnung getragen, sofern es erforderlich war. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 4. Gezeichnete Kapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert ausgewiesen. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie den erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet. Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Abzinsungen erfolgen gemäß den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 7. Aktive und passive latente Steuern Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den Überhang der aktiven latenten Steuern nicht zu aktivieren. 8. Währungsumrechnung Die Umrechnung der kurzfristigen Fremdwährungsvermögensgegenstände und -verbindlichkeiten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen In Höhe der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von EUR 3.287.588,00 und unter Berücksichtigung der darauf entfallenden passivenlatenten Steuern in Höhe von EUR 1.042.822,91 ergibt sich gem. § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre. In der Position "Anzahlungen auf Beteiligungen" sind bereits angefallene Kosten für den Erwerb einer Beteiligung in Höhe von EUR 282.965,97 enthalten. Zum Stichtag 31.12.2023 ist eine Aktivierung der Beteiligung wegen des schwebend unwirksamen Vertrags noch nicht möglich. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen ist eine Forderung aus einer Kaution mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von EUR 8.290,80 (Vorjahr: EUR 8.290,80) enthalten. Alle restlichen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen von EUR 679.488,85 (Vorjahr: EUR 111.974,97) und der Gewährung eines Darlehens von EUR 100.000,00 (Vorjahr: EUR 100.000,00). 3. Eigenkapital Die Tavartis GmbH, Hainburg, hält zum 31. Dezember 2023 an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals. Die Hauptversammlung hat mit Beschluss vom 16.08.2023 eine Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 1.500,00 (genehmigtes Kapital 2023/1) genehmigt. Bei den geleisteten Einlagen zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 4.777.468,78 handelt es sich um gewandelte Wandeldarlehen, die im Rahmen der Erhöhung des Grundkapitals (genehmigtes Kapital 2023/1) gewandelt wurden. Der Beschluss der Wandlung erfolgte in 2023, die Eintragung dieser Kapitalerhöhung im Handelsregister erfolgte aber erst im April 2024. Von dem Gesamtbetrag der geleisteten Einlagen zur Durchführung der beschlossenen Kapitalerhöhung wird ein Betrag in Höhe von EUR 713,00 in 2024 in das gezeichnete Kapital umgebucht, der Restbetrag in Höhe von EUR 4.776.755,78 wird in der Kapitalrücklage ausgewiesen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Antikörper- Kit- Lizenzen (EUR 87.249,50; Vorjahr: EUR 15.822,00), für Jahreslizenzen eines Inhaltsstoffes (EUR 309.916,60; Vorjahr: EUR 320.253,06) sowie Rückstellungen für Personalkosten (EUR 153.692,93; Vorjahr: EUR 71.531,28) und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 121.200,00; Vorjahr: EUR 38.850,00). 5. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Finanzverbindlichkeiten (EUR 6.572.930,38; Vorjahr: EUR 5.225.816,84). In den Finanzverbindlichkeiten sind Wandeldarlehen in Höhe von USD 200.000,00 und in Höhe von EUR 149.380,00 enthalten. Die Wandeloptionen wurden im Januar 2024 ausgeübt. Ebenfalls in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind Vorauszahlungen von Kunden in Höhe von EUR 118.578,00 (Vorjahr: EUR 118.578,00), sowie Lohn- und Kirchensteuer (EUR 49.400,75; Vorjahr: EUR 31.832,52). Für Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 1.379.133,33 (Vorjahr: EUR 1.689.173,33) sowie für sonstige Finanzverbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.069.111,11 (Vorjahr EUR 3.034.777,78) wurden Rangrücktrittserklärungen abgegeben. IV. Sonstige Angaben 1. Vorstand und Aufsichtsrat Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Ralf Schierl Hendrik Daniel Krämer (seit dem 01.08.2023) Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Maik Käbisch, Kelkheim, Unternehmer, Vorsitzender Dr. Ralf Dreher, Mühltal, Unternehmer, stellvertretender Vorsitzender Volker Krämer, Rottach-Egern, Unternehmer 2. Konzernabschluss Die Zyagnum AG stellt für den kleinsten und zugleich größten Konsolidierungskreis einen Konzernabschluss auf. 3. Mitarbeiter Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 46 (Vorjahr: 36) Angestellte beschäftigt. 4. Erweiterung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 158 Abs. 1 AktG
5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat einen Mietvertrag mit einer festen Mietzeit bis zum 31. Januar 2027 abgeschlossen. Aus diesem Vertrag ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung von EUR 469.211,80 (Vorjahr: EUR 621.388,60). Bei der Miete handelt es sich um eine Indexmiete, die bei etwaigen Veränderungen des Verbraucherpreisindexes angepasst wird. 6. Ereignisse nach dem Stichtag Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 12. März 2024 wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt. Die Eintragung erfolgt im April 2024. Das neue Grundkapital beträgt nun EUR 75.987,00. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Darmstadt, den 26. September 2024 gez. Ralf Schierl, Vorstand gez. Hendrik Krämer, Vorstand Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.10.2024 festgestellt. |
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