GESA FORM + FUNKTION Displaybau GmbH

Wernher-von-Braun-Straße 20, 63303 Dreieich, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 30237
Eingetragen
16.9.1965
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Displays und von Warenträgern aus Kunststoffen sowie der Handel mit den vorgenannten Erzeugnissen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christopher Rau
seit 24.1.2025
Prokura
Julia Schäfer
seit 24.1.2025
Prokura
Livia Rau
seit 21.10.2022
Geschäftsführer
Benjamin Regnier
seit 17.12.2014
Geschäftsführer
Jürgen Peter Rau
seit 4.3.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Dreieich
112.200 €
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GESA FORM + FUNKTION Displaybau GmbH

Dreieich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

ANHANG zum Jahresabschluss 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: GESA FORM + FUNKTION Displaybau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dreieich-Offenthal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Offenbach
Register-Nr.: HRB 30237

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Aufstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, soweit nachfolgend nichts anderes beschrieben ist, unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Ferner wurden auch Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird und soweit es auf den Zeitraum der Herstellung entfällt, in die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände einbezogen. Die Herstellungskosten werden - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist - um lineare planmäßige Arbeit vermindert. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt für die Entwicklung Plan Incline 1.0 fünf Jahre und entspricht dem Produktlebenszyklus bzw. der Dauer der erwarteten Synergieeffekte. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer für Plan Incliné 2.0 beträgt 10 Jahre. Abschreibungsbeginn ist der 01.01.2021. Etwaige Weiterentwicklungen sind als nachträgliche Herstellungskosten zu sehen, die auf den bestehenden Vermögensgegenstand aktiviert werden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 € wurden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € wurden im Anlageverzeichnis erfasst und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Risiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Des Weiteren werden bei Bedarf Abwertungen auf Grund der retrograden verlustfreien Stichtagsbewertung vorgenommen. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde als Bewertungsvereinfachungsverfahren auf Artikelebene unterstellt, dass die zuerst angeschafften Vermögensgegenstände zuerst verbraucht worden sind (Fifo-Methode).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbarem Risiko behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der Zinsverluste wurde eine pauschale Wertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Liquide Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert.

Passive latente Steuern (aus dem Ansatz der selbst geschaffenen Vermögensgegenstände) waren nicht anzusetzen, da wahlweise aktive latente Steuern (aus steuerlichen Verlustvorträgen und langfristigen Rückstellungen) in gleicher Höhe angesetzt werden konnten.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

- Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1, Selbst geschaffene gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.222.684,00 12.222.684,00
3, Konzessionen u. a. Rechte 880.050,78 880.050,78
Summe imm. Vermögensgegenstände 13.102.734,78 0,00 13.102.734,78
II. Sachanlagen
1, Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 550.954,12 550.954,12
2, technische Anlagen und Maschinen 214.713,06 11.644,91 57,88 226.300,09
3, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.768.486,36 25.431,40 1.793.917,76
Summe Sachanlagen 2.534.153,54 37.076,31 57,88 2.571.171,97
III. Finanzanlagen
1, Anteile an verbundenen Unternehmen 12.784,00 12.784,00
2, Ausleihungen an verbundene Unternehmen 441.170,42 161.723,73 602.894,15
Summe Finanzanlagen 453.954,42 161.723,73 615.678,15
Insgesamt 16.090.842,74 198.800,04 57,88 16.289.584,90
kumulierte Abschreibunge 01.01.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibunge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1, Selbst geschaffene gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.729.350,00 1.268.320,00 4.997.670,00
3, Konzessionen u. a. Rechte 801.054,28 19.362,00 820.416,28
Summe imm. Vermögensgegenstände 4.530.404,28 1.287.682,00 5.818.086,28
II. Sachanlagen
1, Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 544.079,62 742,00 544.821,62
2, technische Anlagen und Maschinen 189.394,06 13.726,41 12,88 203.107,59
3, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.669.219,86 28.050,40 1.697.270,26
Summe Sachanlagen 2.402.693,54 42.518,81 12,88 2.445.199,47
III. Finanzanlagen
1, Anteile an verbundenen Unternehmen 6.746,87 6.746,87
2, Ausleihungen an verbundene Unternehmen 441.169,42 161.723,73 602.893,15
Summe Finanzanlagen 447.916,29 161.723,73 609.640,02
Insgesamt 7.381.014,11 1.491.924,54 12,88 8.872.925,77
Zuschreibunge Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1, Selbst geschaffene gew erbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.225.014,00 8.493.334,00
3, Konzessionen u. a. Rechte 59.634,50 78.996,50
Summe imm. Vermögensgegenstände 7.284.648,50 8.572.330,50
II. Sachanlagen
1, Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 6.132,50 6.874,50
2, technische Anlagen und Maschinen 23.192,50 25.319,00
3, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.647,50 99.266,50
Summe Sachanlagen 125.972,50 131.460,00
III. Finanzanlagen
1, Anteile an verbundenen Unternehmen 6.037,13 6.037,13
2, Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 6.038,13 6.038,13
Insgesamt 7.416.659,13 8.709.828,63

Angaben zur Bilanz

Forschungs- und Entwicklungskosten

Im Geschäftsjahr wurden keine selbst geschaffenen immaterielle Vermögenswerte aktiviert.

Aus den insgesamt aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen resultiert zum Bilanzstichtag gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von 7,23 Mio. €.

Forderungen an Organmitglieder

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Geschäftsführer enthalten, die gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter darstellen. Sie resultieren aus gewährten Vorschüssen und Krediten, sind kurzfristig und werden in Höhe des Basiszinssatzes zuzüglich eines Risikoaufschlags in Höhe von 0,5% verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart. Betragsmäßig haben sie sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:

Stand 01.01.2023 357.256,46 €
Zuführung 9.932,77 €
Abnahme 106.864,76 €
Stand 31.12.2023 260.324,47 €

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Rententrend
2 Verpflichtungen 3,00 %
2 Verpflichtungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 11.008,00 €. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre.

Aus der in 2010, gemäß dem BilMoG, erfolgten Umstellung der Bewertung, verbleibt zum 31.12.22 ein Betrag in Höhe von 5.687,00 € (Vorjahr 11.374,00 €), der noch nicht bilanziert und bis 31.12.24 zu passivieren ist.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.387.122,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 131.588,00
verrechnete Aufwendungen 24.758,00
verrechnete Erträge 2.462,71

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (insgesamt rd. 1,5 Mio. €) wurde das Umlaufvermögen - insbesondere das Vorratsvermögen - sicherungsübereignet.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (330 T €) und für ausstehende Rechnungen (174 T €).

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Die Miet- und Pachtverpflichtung bestehen im Wesentlichen für die Produktionsstätte, einschließlich der Verwaltung in Dreieich Offenthal in Höhe von 512 T €.

Die Verträge sind längstens mit einer Frist von einem Jahr zum Kalenderjahresende kündbar.

Es bestehen weiter finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 579 T€, die hauptsächlich aus 200 T € Softwarelizenzen, 138 T € KFZ-Leasing und 135 T € Versicherungsgebühren resultieren.

Factoring

Im Rahmen eines Factoringvertrages wurden Forderungen in Höhe von rd. 3,02 Mio. € an eine Bank abgetreten. Dies hatte eine Liquiditätsverbesserung zum Zweck.

Besserungsabreden

Aus erklärten Forderungsverzichten zu erhaltenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt 1,3 Mio. € bestehen aus Vorjahren Besserungsabreden. Die Bedingungen für eine Besserung sind noch nicht eingetreten. Bei Eintritt sind die Darlehensverbindlichkeiten wieder aufwandswirksam zu erfassen.

Nicht marktübliche Effekte

Solche Geschäfte lagen nicht vor.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den Abschreibungen auf Finanzanlagen ist ein außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von 162 T € ausgewiesen. Dieser Betrag betraf eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Ausleihung an das Tochterunternehmen GESA UK LTD. Diese Tochter ist nicht in der Lage das Darlehen zurückzuzahlen. Sie ist ferner bilanziell überschuldet und erzielt nachhaltig keine Gewinne, so dass eine dauerhafte Wertminderung vorlag.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 80,25
Angestellte 38,50

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 118,75.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer:

Otmar Rau (bis 21.08.2023),

Geschäftsführer für die strategische Konzeption des Unternehmens

Weitere Geschäftsführer:

Benjamin Régnier,

Geschäftsführer für Entwicklung & Vertrieb

Livia Rau

Geschäftsführerin für Finanzen, Produktion, Einkauf und Personalwesen

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
GESA Form + Funktion UK LTD, Loughborough 100% -96.658,30 -585.983,00

Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung

Auf die Angabe wird unter Verweis auf die Schutzklausel § 286(4) HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 83.583,17 €.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.854.951,78 €, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.854.951,78 € vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dreieich, den 22. Mai 2024

Benjamin Régnier

Livia Rau

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

GESA Form + Funktion Displaybau GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "GESA") ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Dreieich-Offenthal/Hessen, das im Geschäftsfeld "Point of Sales - Displays" tätig ist. Die Gesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag eine Vertriebsgesellschaft in Loughborough/England. Des Weiteren besteht eine Schwestergesellschaft in den USA.

Für internationale Kunden aus der Kosmetikindustrie, Luxusgüterindustrie und Customer Electronics produziert GESA Verkaufsdisplays, vor allem Permanentmöbel, die weltweit am Point of Sale zum Einsatz kommen. Die Geschäftstätigkeit reicht von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Installation.

Die Kompetenzen erstrecken sich über die Bereiche Design, Konstruktion, Holz, Licht, Druck, Metall, Kunststoff, Spritzguss und Innovation: im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden diese konsequent weiter verstärkt inklusive des Themas Nachhaltigkeit, Digitalisierung, 3-D-Scanning und 3-D-Printing. Im europäischen Wettbewerb sieht sich GESA als einer der Top-Anbieter im Markt.

II. Forschung und Entwicklung

Neben den branchenüblichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten konzentriert sich GESA auf die Optimierung von Fertigungsverfahren sowie die Neu- und Weiterentwicklung eines nachhaltigen Produktportfolios mit starkem Fokus auf Flexibilität und Innovation.

Im Jahr 2023 legte die Firma zudem einen besonderen Fokus auf die Entwicklung von digitalen Lösungen, die künftig am Point-of-Sale integriert werden können. Im Berichtsjahr hat GESA hierzu einige Expertengespräche geführt, Research im Bereich künstliche Intelligenz betrieben und erste Prototypen entwickelt, die in den Folgejahren ausgebaut und umgesetzt werden sollen.

Zudem hat die Firma im Jahr 2023 eine neue, smarte Theke entwickelt, die aus nachhaltigen Materialen gebaut und mit leicht zu konfektionierenden und trennenden Komponenten besteht.

Die hier entstandenen Entwicklungskosten beliefen sich auf 90T EUR.

III. Unternehmenssteuerung

Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen).

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das BIP war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war nach wie vor auf allen Wirtschaftsstufen geprägt von hohen Preisen, die die Konjunktur dämpften. Zudem wurden Finanzierungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland schwierig. Im Produzierenden Gewerbe ging die Wirtschaftsleistung mit -2,0% deutlich zurück. Auch die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen, wie Chemie und Metall, die auch GESA betrafen, sank, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %)

Das Branchenumfeld blieb demnach weiter schwierig. Dennoch konnte Das Unternehmen dem allgemeinen Trend, dank smarter Entwicklungen und Innovationen entgegenwirken und die Nachfrage nach Kosmetiktheken stieg weiter an.

II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

a) Allgemein

Nachdem im Jahr 2022 bereits eine Erholung des Marktes zu spüren war, konnte das Unternehmen im Berichtsjahr einen deutlichen Umsatzanstieg erwirtschaften. Dies ist insbesondere auf das innovative, nachhaltige Produktportfolio und Preisanpassungen zurückzuführen.

Auch die eingeleiteten Personalmaßnahmen und Prozessoptimierungen trugen zur Erholung des Unternehmens bei.

Investitionen von Bestandskunden sind in 2023 deutlich gestiegen, was eine sichere Budgetplanung und effiziente Steuerung der Ressourcen zufolge hatte. Zudem konnte GESA mit den in 2022 gewonnen Neukunden erste Umsätze in 2023 verbuchen, die auch in 2024 zu Umsatzsteigerungen führen.

Eine Herausforderung bildet im Berichtsjahr, neben der Inflation und politischer Unsicherheiten, nach wie vor der Fachkräftemangel. Das Unternehmen wirkte dem mit schlanken Prozessen, digitalen Steuerungstools und einem starken Zusammenhalt im Team entgegen.

Neben dem Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Berichtsjahr das Thema Digitalisierung immer mehr an Bedeutung. So investiert das Unternehmen in die Forschung von digitalen Lösungen am Point-of-Sale, um in der Zukunft Lösungen anbieten zu können. Insbesondere Künstliche Intelligenz und App- Entwicklung spielen hier eine wesentliche Rolle, aber auch die Weiterentwicklung interner, digitaler Tools war 2023 dominierend.

b) Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatzanstieg 14% im Vergleich zum Vorjahr. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung - Materialaufwand) ist auf 11,1 Mio. € (Vorjahr 8,7 Mio. €) angestiegen. Ursächlich für das gestiegene Rohergebnis sind im Wesentlichen unterproportional erhöhte Materialaufwendungen. Die Wareneinsatzquote konnte durch die Verwendung von nachhaltigeren Materialien und verbesserten Einkaufskonditionen gesenkt werden.

Im Jahresdurchschnitt wurden 119 Arbeitnehmer beschäftigt, während es im Vorjahr noch 110 Arbeitnehmer waren. Der Personalaufwand hat sich aufgrund des erhöhten Personalbestands, Tariferhöhung und Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie gegenüber dem Vorjahr auf 6,6 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €) erhöht.

Die planmäßigen Abschreibungen haben sich mangels wesentlicher Investitionen in das Anlagevermögen von 1,4 Mio. € im Vorjahr auf 1,3 Mio. € im Berichtsjahr verringert. Sie entfallen nun fast vollständig auf die Anfang 2021 fertiggestellte und aktivierte selbsterstellte Entwicklung des immateriellen Vermögensgegenstands Plan Incline 2.0.

Da unser Tochterunternehmen GESA UK nachhaltig keine Gewinne erwirtschaftet und zudem bilanziell überschuldet ist, mussten wir wegen dauerhafter Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung bei den Finanzanlagen vornehmen, die das Ergebnis um 0,2 Mio. € belastet hat.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und betragen 2,6 Mio. €.

Insgesamt konnte unter Berücksichtigung der vorgenannten Einflüsse im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ertragslage verbessert und ein positives Jahresergebnis von 83 T € (Vorjahr Jahresverlust 1.871 T €) erzielt werden. Unter Herausrechnen von Abschreibungen und Zinsen ergab sich ein positives EBITDA von 2,0 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €).

c) Finanzlage:

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 3,6 Mio. € (Vorjahr 3,5 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 35,1 % (Vorjahr 29,6 %).

Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft unverändert über keine wesentlichen liquiden Mittel.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 0,2 Mio. € auf 1,5 Mio. € abgebaut werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für ausgewählte Kunden am Factoring-Verfahren teilgenommen. Das Delkredererisiko geht dabei auf den Factoringgeber über. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,02 Mio. € (Vorjahr 2,2 Mio. €) an den Factoringgeber übertragen.

Die Rückstellungen in Höhe von 1,9 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (1,3 Mio. €) und weitere Verpflichtungen aus dem Personalbereich wie Urlaub, Arbeitszeitkonten, Dienstjubiläen etc. (0,3 Mio. €).

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21) ist positiv und beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 0,8 Mio. €. Infolge der Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von 0,2 Mio. € und aus der Finanzierungstätigkeit von 0,4 Mio. € hat sich die Liquidität damit per Saldo um 0,2 Mio. € verbessert. Die Liquiditätslage bleibt jedoch weiter angespannt. Die laufende Kreditlinie ist regelmäßig ausgeschöpft. Dennoch konnten alle wesentlichen laufenden Zahlungsverpflichtungen (Löhne, Sozialabgaben, Umsatzsteuer etc.) im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich pünktlich erfüllt werden.

d) Vermögenslage:

Zum Bilanzstichtag beinhaltet die Aktivseite zunächst das langfristig gebundene Vermögen (=Anlagevermögen) in Höhe von 7,4 Mio. € (Vj. 8,7 Mio. €), das mit 7,2 Mio. € überwiegend selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betrifft. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme beträgt 73,0 % (Vj. 74,0%).

Ferner besteht kurzfristig gebundenes Vermögen (=Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungen) in Höhe von 2,7 Mio. € (Vj. 3,1 Mio. €). Das kurzfristig gebundene Vermögen beinhaltet im Wesentlichen Vorräte in Höhe von 1,9 Mio. € (Vj. 1,8 Mio. €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 0,4 Mio. € (Vj. 0,5 Mio. €), Forderungen gegen Gesellschafter von 0,3 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €) und übrige Aktiva von 0,2 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €).

Im Geschäftsjahr wurden hinsichtlich der Sachanlagen lediglich Ersatzinvestitionen in Höhe von 0,04 Mio. € getätigt. Dem standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,3 Mio. € gegenüber. Ferner wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 0,2 Mio. € vorgenommen.

In den Passiva sind lang- und mittelfristiges Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) in Höhe von 1,3 Mio. € (Vj. 1,3 Mio. €) sowie kurzfristiges Fremdkapital in Höhe von 5,3 Mio. € (Vj. 7,0 Mio. €) enthalten. Das kurzfristige Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1,5 Mio. € , Vj. 1,7 Mio. €), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2,8 Mio. €, Vj. 3,8 Mio. €) sowie kurzfristigen sonstigen Rückstellungen (0,6 Mio. €, Vj. 0,8 Mio. €).

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse liegen um 14 % über dem Vorjahresniveau und damit im Bereich unserer Erwartungen. Dies hängt mit der anziehenden Nachfrage nach der schweren Corona-Krise zusammen. Das EBITDA lag bei 2,0 Mio. € (Vj. 0,1 Mio. €). Unter Herausrechnung von Sondereffekten hat sich das operative Ergebnis aufgrund der ergriffenen Maßnahmen (Anpassung Verkaufspreise, Senkung Wareneinsatzquote) gegenüber 2022 wesentlich verbessert.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

L Prognosebericht

Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen über wirtschaftliche Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen.

Die in 2022 umgesetzten Preiserhöhungen, gepaart mit den gestiegenen Vertriebsaktivitäten, führen im Jahr 2023 zu um ca. 14% gestiegenen Umsätzen. In 2024 erwartet das Unternehmen, aufgrund der in 2023 gewonnen Projekte, einen weiteren Umsatzanstieg von ca. 10% im Vergleich zum Vorjahr. Der prognostizierte hohe Auftragsbestand in Q1 und Q2 2024 konnte realisiert werden. Zudem konnten weitere Preisanpassungen realisiert werden.

Das Unternehmen setzt das Projektmanagement-System Click-up nun auch vermehrt in den Bereichen, Arbeitsvorbereitung, Produktion und Qualitätssicherung ein, um für mehr Transparenz in den Kennzahlen zu sorgen. So kann jederzeit in "real-time" auf die wichtigsten Kennzahlen zugegriffen werden, was die Effizienz in den Prozessabläufen weiter steigert.

GESA investiert weiterhin in Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Das Unternehmen entwickelt derzeit eine "smart-Unit" aus nachhaltigen und trennbaren Materialien, die kostengünstig, lokal zu Beschaffen sind. Durch diese Entwicklung kann sich das Unternehmen vom Wettbewerb abheben und plant in Q4 2024 und 2025 einen internationalen Roll-out mit den größten und wichtigsten Kunden der Industrie.

Zudem entwickeln sich die Investitionen der Bestandskunden weiterhin positiv, sodass auch mit dem bestehenden Produktportfolio steigende Umsätze zu erwarten sind.

Für das Jahr 2024 erwarten wir ein EBITDA von ca. 2,2 Mio. EUR.

II. Chancen- und Risikobericht

a.) Risikobericht

1. Branchenspezifische Risiken

Nach der COVID 19 Pandemie war in 2022 ein deutliches Marktwachstum zu verzeichnen, welches in 2023 wieder auf das Vor-COVID-Niveau gesunken ist. Dennoch konnte das Unternehmen, aufgrund von treuen Bestandskunden, die Dank des nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Produktportfolios, entgegen des Trends investiert haben, Umsatzsteigerungen verbuchen. Dieser Trend setzt sich, trotz der Inflation und den damit verbundenen Kosten, in 2024 weiter fort. Das Unternehmen reagiert auf preissensible Kunden mit einer innovativen Neuentwicklung.

Der für GESA besonders relevante Bereich dekorative Kosmetik wächst in allen betrachteten Märkten überproportional zu den weiteren Bereichen. Das größte Wachstumspotential im Kosmetikmarkt bieten derzeit Trendthemen wie z. B.:

Smart Kosmetik mit digitalen Elementen

Nachhaltige Kosmetik/ Naturkosmetik

Kleine, junge Brands (Start-Ups)

Strukturgebend sind nachwievor die Drogeriemärkte und Retailer, die mit stabil hohen Wachstumsraten zum festen Einkaufsstättenportfolio der Verbraucher gehören. In diesem Zusammenhang gewinnt das Thema "Digitalisierung am Point-of-Sale" immer mehr an Bedeutung. So arbeitet das Unternehmen mit Experten im Bereich Künstliche Intelligenz, Software und Hardware, sowie App-Entwicklern, um Lösungen für diesen Trend anbieten zu können. GESA sieht sich nicht mehr nur als Partner für Point-of- Sale Möbel, sondern auch als Anbieter für digitale Lösungen. Hier wird mit Risiken hinsichtlich des Datenschutzes der Endkonsumenten gerechnet, für die das Unternehmen bereits an Lösungsansätzen arbeitet.

2. Ertragsorientierte Risiken

Innovative Systemlösungen und kundenorientierte Serviceleistungen werden immer wichtiger. Marktauftritt sowie Produkt- und Serviceangebot müssen an den Marktveränderungen und den lokalen Bedürfnissen angepasst werden. Die konsequente Marktbeobachtung ist Voraussetzung für einen frühzeitigen Änderungsbedarf der strategischen Ausrichtung und fließt in das Produktmanagement mit ein.

Zudem unterliegen wir, insbesondere aufgrund der Inflation, der damit verbundenen Tariferhöhungen und Inflationsausgleichszahlungen, nicht unerheblichen Preisrisiken. Diesen Risiken begegnen wir durch ein auf die Marktbedürfnisse angepasstes Angebotskalkulationssystem, neuen Fertigungstechniken, mehr inhouse Fertigung und dem Einsatz von Materialien aus der Kreislaufwirtschaft.

Hinzu kommen die anhaltenden Risiken, die in Verbindung mit dem Ukraine Krieg stehen. So ist mit weiteren Preissteigerungen aufgrund von gestiegenen Energiepreisen und Knappheit einiger Rohstoffe, wie Metall, zu rechnen. GESA wirkt dem mit einem neuen Produktportfolio und dem Einsatz alternativer Materialien entgegen. Die Organisation selbst setzt, wie schon in der Vergangenheit, vermehrt auf Handarbeit, um die eigenen Energiekosten, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes von Maschinen, so gering wie möglich zu halten.

Unser Geschäft ist im Wesentlichen ein Projektgeschäft. Hierzu ist es notwendig, dass Risiken aus der Projektannahme und Projektfortführung erkannt und begegnet werden. Während der Projektdurchführung werden die Projekte regelmäßig auf Risiken aus unerwarteten Belastungen untersucht. Hierzu setzen wir standardisierte Verfahren ein.

Risiken können sich insbesondere aus nachfolgenden Faktoren/Umständen ergeben:

Wesentliche und nur schwer prognostizierbare Risiken liegen insbesondere in der, dem wirtschaftlichen Umfeld geschuldeten, hohen Abhängigkeit von Projektgeschäften sowie der Planungsunsicherheit im Langfristbereich und dem Entstehen von möglichen Vorfinanzierungskosten für Entwicklungsaufwendungen im Zusammenhang mit Projektentwicklungen für Kunden.

Preiserhöhungen und erheblich längere Lieferzeiten am Beschaffungsmarkt, welche nicht unerheblich längere Projektdurchlaufzeiten und damit verbunden Vorfinanzierungen für Material zur Folge haben.

3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Risiken bestehen grundsätzlich dahingehend, dass unsere Gesellschaft die hohen Kosten im Bereich Forschung und Entwicklung möglicherweise nicht im geplanten Zeitraum mit Umsätzen wird kompensieren können. Zudem ist inflationsbedingt mit steigenden Personal -/ Energie und Materialkosten zu rechnen. Der gestiegene Umsatz und Preisanpassungen erlauben dem Unternehmen jedoch, ohne ein Liquiditätsrisiko, die steigenden Kosten zu kontrollieren.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen das Factoring von Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Den bestehenden Risiken aus möglichen Forderungsausfällen bei Forderungen gegen fremde Dritte wird durch die Vereinbarung von Zahlungszielen sowie durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Weitere Risiken können sich insbesondere aus nachfolgenden Faktoren/Umständen ergeben:

Liquiditätsrisiken bei wesentlichen Zahlungsausfällen bzw. unerwarteten, signifikanten Zahlungsverzögerungen der Kunden

Nachteilige Änderungen in der Finanzierungsstruktur aufgrund nicht erfüllter Vertragspflichten

4. Risikomanagementsystem

Das Risikomanagement der Gesellschaft ist nach wie vor auf frühzeitiges Erkennen wesentlicher Risiken, insbesondere bestandsgefährdender Risiken ausgerichtet, um so die Handlungsfähigkeit der Unternehmensleitung sicherzustellen.

Zu den wesentlichen Elementen der Risikoüberwachung gehören:

Budgetierung des für das Folgejahr erwarteten Geschäftsverlaufs

Rollierende Liquiditätsplanung für einen Zeitraum von 12 Monaten

Regelmäßiger Informationsaustausch zwischen Geschäftsleitung und leitenden Mitarbeitern sowie ein standardisierter Reportingprozess

Analyse der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen mit Soll-/Ist-Vergleichen und Abweichungsanalysen im Finanz- und Rechnungswesen

Aktives Forderungs- und Liquiditätsmanagement

Die Geschäftsleitung geht derzeit davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist.

b) Chancenbericht

Nach wie vor dominiert, nicht nur in der Kosmetikbranche, das Thema Nachhaltigkeit. GESA ist mit Ihren Produktinnovationen, Fertigungsmethoden und besonders der eingesetzten Materialien Marktführer im Bereich "Nachhaltige Innovationen". GESA fokussiert sich zukünftig, neben der Weiterentwicklung eines nachhaltigen Produktes, maßgeblich auf ein rundum nachhaltiges Eco-System. Angefangen bei der Auswahl der Werkstoffe, eigene Fertigungstechniken, erneuerbare Energien für den Betrieb der Maschinen, über die Auswahl von lokalen Lieferanten und deren Sub-Lieferanten, bis hin zur Rückführung und Wiederverwendung bereits verkaufter Ware.

Dies bietet GESA, neben dem tatsächlichen Produzieren von POS-Lösungen, ein zweites Standbein im Bereich "Sustainable Services".

Dieser Prozess erlaubt GESA den Rohmaterialverfügbarkeiten am Markt entgegenzuwirken, da bereits verkaufte und produzierte Ware wieder eingeschmolzen und zur Produktion von Neuware eingesetzt werden kann. Dadurch und durch die vermehrte In-House Produktion ist GESA weniger abhängig von Lieferanten und die Materialquote kann weiter, nachhaltig verbessert werden.

Im Jahr 2023 hat GESA zudem das Produktportfolio um weitere innovative, nachhaltige Produkte erweitert und in F&E investiert. Diese wurden den Kunden in Q4 2023 vorgestellt und werden nun in 2024 produziert.

Zudem arbeitet GESA weiter an der Standardisierung des Produktportfolios. So hat GESA die Alu- Karkasse entwickelt, die "Cross-Brand" eingesetzt, Just-In-Time, maschinell gefertigt werden kann. Dies hat eine Reduktion der Personalkosten zur Folge. GESA kann lange Vorfinanzierungszeiten sowie Kapitalbindung vermeiden.

Um das einzigartige Eco-System aus innovativen, nachhaltigen Produkten und den "Sustainable Services" entsprechend vermarkten zu können, plant GESA weiterhin Investitionen im Bereich der Digitalisierung.

D. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Hierzu wurde im Zusammenhang mit der Liquiditätsplanung ein Frühwarnsystem eingerichtet, das ständig verfeinert wird. Dieses dient als Basis der Geldmitteldisposition und somit zur Absicherung des Liquiditätsrisikos bzw. der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen (inkl. Factoring), Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Zur Minimierung von Forderungsausfällen verfügt GESA über ein adäquates Debitorenmanagement mit einem Mahnwesen. Verbleibende Ausfallrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Preisänderungsrisiken, Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sowie Liquiditäts- und Ausfallrisiken ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Wesentliche Risiken aus Währungskursdifferenzen bestehen am Bilanzstichtag nicht, da grundsätzlich sämtliche Einkäufe und Verkäufe in Euro erfolgen.

 

Dreieich, den 22. Mai 2024

Benjamin Régnier

Livia Rau

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GESA Form + Funktion Displaybau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GESA Form + Funktion Displaybau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GESA Form + Funktion Displaybau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, den 22. Mai 2024

DELTA AUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer

ANHANG-Anlagenspiegel zum 31.12.2023 - Handelsrecht GESA Form + Funktion Displaybau GmbH

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 12.222.684,00 12.222.684,00
3. Konzessionen u. a. Rechte 880.050,78 880.050,78
Summe imm. Vermögensgegenstände 13.102.734,78 0,00 13.102.734,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 550.954,12 550.954,12
2. technische Anlagen und Maschinen 214.713,06 11.644,91 57,88 226.300,09
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.768.486,36 25.431,40 1.793.917,76
Summe Sachanlagen 2.534.153,54 37.076,31 57,88 2.571.171,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.784,00 12.784,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 441.170,42 161.723,73 602.894,15
Summe Finanzanlagen 453.954,42 161.723,73 615.678,15
Insgesamt 16.090.842,74 198.800,04 57,88 16.289.584,90
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibunge Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.729.350,00 1.268.320,00 4.997.670,00
3. Konzessionen u. a. Rechte 801.054,28 19.362,00 820.416,28
Summe imm. Vermögensgegenstände 4.530.404,28 1.287.682,00 5.818.086,28
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 544.079,62 742,00 544.821,62
2. technische Anlagen und Maschinen 189.394,06 13.726,41 12,88 203.107,59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.669.219,86 28.050,40 1.697.270,26
Summe Sachanlagen 2.402.693,54 42.518,81 12,88 2.445.199,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.746,87 6.746,87
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 441.169,42 161.723,73 602.893,15
Summe Finanzanlagen 447.916,29 161.723,73 609.640,02
Insgesamt 7.381.014,11 1.491.924,54 12,88 8.872.925,77
Zuschreibungen Geschäftsjahr Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.225.014,00 8.493.334,00
3. Konzessionen u. a. Rechte 59.634,50 78.996,50
Summe imm. Vermögensgegenstände 7.284.648,50 8.572.330,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten 6.132,50 6.874,50
2. technische Anlagen und Maschinen 23.192,50 25.319,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.647,50 99.266,50
Summe Sachanlagen 125.972,50 131.460,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.037,13 6.037,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1.00
Summe Finanzanlagen 6.038,13 6.038,13
Insgesamt 7.416.659,13 8.709.828,63

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 7.416.659,13 8.709.828,63
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.284.648,50 8.572.330,50
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.225.014,00 8.493.334,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 59.634,50 78.996,50
II. Sachanlagen 125.972,50 131.460,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.132,50 6.874,50
2. technische Anlagen und Maschinen 23.192,50 25.319,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 96.647,50 99.266,50
III. Finanzanlagen 6.038,13 6.038,13
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.037,13 6.037,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 2.654.929,78 2.940.488,12
I. Vorräte 1.881.965,16 1.777.318,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 762.837,63 1.155.857,48
1. Forderungen gegen Gesellschafter 260.324,47 357.256,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 502.513,16 798.601,02
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 -2.150.821,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.126,99 7.312,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 89.284,54 115.383,68
Aktiva 10.160.873,45 11.765.700,43

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 3.563.951,78 3.480.368,61
I. Gezeichnetes Kapital 220.000,00 220.000,00
II. Kapitalrücklage 489.000,00 489.000,00
III. Gewinnvortrag 2.771.368,61 4.642.282,36
IV. Jahresüberschuss 83.583,17 -1.870.913,75
B. Rückstellungen 1.852.589,26 2.075.496,07
C. Verbindlichkeiten 4.744.332,41 6.209.835,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.541.014,01 1.731.714,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.541.014,01 1.731.714,74
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.203.318,40 4.478.121,01
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.203.318,40 4.478.121,01
Passiva 10.160.873,45 11.765.700,43

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 11.106.115,46 8.656.594,60
2. Personalaufwand 6.579.939,56 5.973.190,91
a) Löhne und Gehälter 5.334.664,82 4.937.353,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.245.274,74 1.035.836,98
davon für Altersversorgung 48.907,97 50.346,05
3. Abschreibungen 1.330.200,81 1.371.922,93
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.330.200,81 1.371.922,93
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.568.754,97 2.574.321,88
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.865,75 3.308,23
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 5.687,00 5.687,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.130,12 17.618,98
davon aus verbundenen Unternehmen 17.797,35 17.527,65
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 161.723,73 341.169,42
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 161.723,73 341.169,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 405.382,34 283.527,19
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 23.783,29 25.998,34
8. Ergebnis nach Steuern 85.244,17 -1.869.918,75
9. sonstige Steuern 1.661,00 995,00
10. Jahresüberschuss 83.583,17 -1.870.913,75

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt.

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