GESA Technik GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christopher Rau seit 24.1.2025 | Prokura |
Julia Schäfer seit 24.1.2025 | Prokura |
Livia Rau seit 21.10.2022 | Geschäftsführer |
Benjamin Regnier seit 17.12.2014 | Geschäftsführer |
Jürgen Peter Rau seit 4.3.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GESA FORM + FUNKTION Displaybau GmbHDreieichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023ANHANG zum Jahresabschluss 31.12.2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, soweit nachfolgend nichts anderes beschrieben ist, unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme des Grundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Ferner wurden auch Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet wird und soweit es auf den Zeitraum der Herstellung entfällt, in die Aktivierung der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände einbezogen. Die Herstellungskosten werden - sofern nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist - um lineare planmäßige Arbeit vermindert. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt für die Entwicklung Plan Incline 1.0 fünf Jahre und entspricht dem Produktlebenszyklus bzw. der Dauer der erwarteten Synergieeffekte. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer für Plan Incliné 2.0 beträgt 10 Jahre. Abschreibungsbeginn ist der 01.01.2021. Etwaige Weiterentwicklungen sind als nachträgliche Herstellungskosten zu sehen, die auf den bestehenden Vermögensgegenstand aktiviert werden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 250 € wurden im Jahr des Zugangs aufwandswirksam erfasst. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € wurden im Anlageverzeichnis erfasst und im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist und Kosten der allgemeinen Verwaltung. Risiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Des Weiteren werden bei Bedarf Abwertungen auf Grund der retrograden verlustfreien Stichtagsbewertung vorgenommen. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurde als Bewertungsvereinfachungsverfahren auf Artikelebene unterstellt, dass die zuerst angeschafften Vermögensgegenstände zuerst verbraucht worden sind (Fifo-Methode). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbarem Risiko behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der Zinsverluste wurde eine pauschale Wertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert bilanziert. Passive latente Steuern (aus dem Ansatz der selbst geschaffenen Vermögensgegenstände) waren nicht anzusetzen, da wahlweise aktive latente Steuern (aus steuerlichen Verlustvorträgen und langfristigen Rückstellungen) in gleicher Höhe angesetzt werden konnten. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in € umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. - Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Angaben zur Bilanz Forschungs- und Entwicklungskosten Im Geschäftsjahr wurden keine selbst geschaffenen immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Aus den insgesamt aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen resultiert zum Bilanzstichtag gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von 7,23 Mio. €. Forderungen an Organmitglieder In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Geschäftsführer enthalten, die gleichzeitig Forderungen gegen Gesellschafter darstellen. Sie resultieren aus gewährten Vorschüssen und Krediten, sind kurzfristig und werden in Höhe des Basiszinssatzes zuzüglich eines Risikoaufschlags in Höhe von 0,5% verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart. Betragsmäßig haben sie sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt:
Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 11.008,00 €. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Aus der in 2010, gemäß dem BilMoG, erfolgten Umstellung der Bewertung, verbleibt zum 31.12.22 ein Betrag in Höhe von 5.687,00 € (Vorjahr 11.374,00 €), der noch nicht bilanziert und bis 31.12.24 zu passivieren ist. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (insgesamt rd. 1,5 Mio. €) wurde das Umlaufvermögen - insbesondere das Vorratsvermögen - sicherungsübereignet. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich (330 T €) und für ausstehende Rechnungen (174 T €). Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Die Miet- und Pachtverpflichtung bestehen im Wesentlichen für die Produktionsstätte, einschließlich der Verwaltung in Dreieich Offenthal in Höhe von 512 T €. Die Verträge sind längstens mit einer Frist von einem Jahr zum Kalenderjahresende kündbar. Es bestehen weiter finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 579 T€, die hauptsächlich aus 200 T € Softwarelizenzen, 138 T € KFZ-Leasing und 135 T € Versicherungsgebühren resultieren. Factoring Im Rahmen eines Factoringvertrages wurden Forderungen in Höhe von rd. 3,02 Mio. € an eine Bank abgetreten. Dies hatte eine Liquiditätsverbesserung zum Zweck. Besserungsabreden Aus erklärten Forderungsverzichten zu erhaltenen Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt 1,3 Mio. € bestehen aus Vorjahren Besserungsabreden. Die Bedingungen für eine Besserung sind noch nicht eingetreten. Bei Eintritt sind die Darlehensverbindlichkeiten wieder aufwandswirksam zu erfassen. Nicht marktübliche Effekte Solche Geschäfte lagen nicht vor. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den Abschreibungen auf Finanzanlagen ist ein außergewöhnlicher Aufwand in Höhe von 162 T € ausgewiesen. Dieser Betrag betraf eine außerplanmäßige Abschreibung auf die Ausleihung an das Tochterunternehmen GESA UK LTD. Diese Tochter ist nicht in der Lage das Darlehen zurückzuzahlen. Sie ist ferner bilanziell überschuldet und erzielt nachhaltig keine Gewinne, so dass eine dauerhafte Wertminderung vorlag. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 118,75. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Otmar Rau (bis 21.08.2023), Geschäftsführer für die strategische Konzeption des Unternehmens Weitere Geschäftsführer: Benjamin Régnier, Geschäftsführer für Entwicklung & Vertrieb Livia Rau Geschäftsführerin für Finanzen, Produktion, Einkauf und Personalwesen Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Angaben zur Vergütung der Geschäftsführung Auf die Angabe wird unter Verweis auf die Schutzklausel § 286(4) HGB verzichtet. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 83.583,17 €. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 2.854.951,78 €, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 2.854.951,78 € vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dreieich, den 22. Mai 2024 Benjamin Régnier Livia Rau LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens GESA Form + Funktion Displaybau GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" oder "GESA") ist ein mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen mit Sitz in Dreieich-Offenthal/Hessen, das im Geschäftsfeld "Point of Sales - Displays" tätig ist. Die Gesellschaft unterhält zum Bilanzstichtag eine Vertriebsgesellschaft in Loughborough/England. Des Weiteren besteht eine Schwestergesellschaft in den USA. Für internationale Kunden aus der Kosmetikindustrie, Luxusgüterindustrie und Customer Electronics produziert GESA Verkaufsdisplays, vor allem Permanentmöbel, die weltweit am Point of Sale zum Einsatz kommen. Die Geschäftstätigkeit reicht von der Entwicklung über die Produktion bis hin zur Installation. Die Kompetenzen erstrecken sich über die Bereiche Design, Konstruktion, Holz, Licht, Druck, Metall, Kunststoff, Spritzguss und Innovation: im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden diese konsequent weiter verstärkt inklusive des Themas Nachhaltigkeit, Digitalisierung, 3-D-Scanning und 3-D-Printing. Im europäischen Wettbewerb sieht sich GESA als einer der Top-Anbieter im Markt. II. Forschung und Entwicklung Neben den branchenüblichen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten konzentriert sich GESA auf die Optimierung von Fertigungsverfahren sowie die Neu- und Weiterentwicklung eines nachhaltigen Produktportfolios mit starkem Fokus auf Flexibilität und Innovation. Im Jahr 2023 legte die Firma zudem einen besonderen Fokus auf die Entwicklung von digitalen Lösungen, die künftig am Point-of-Sale integriert werden können. Im Berichtsjahr hat GESA hierzu einige Expertengespräche geführt, Research im Bereich künstliche Intelligenz betrieben und erste Prototypen entwickelt, die in den Folgejahren ausgebaut und umgesetzt werden sollen. Zudem hat die Firma im Jahr 2023 eine neue, smarte Theke entwickelt, die aus nachhaltigen Materialen gebaut und mit leicht zu konfektionierenden und trennenden Komponenten besteht. Die hier entstandenen Entwicklungskosten beliefen sich auf 90T EUR. III. Unternehmenssteuerung Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Finanzergebnis und Abschreibungen). B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das BIP war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Die Gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war nach wie vor auf allen Wirtschaftsstufen geprägt von hohen Preisen, die die Konjunktur dämpften. Zudem wurden Finanzierungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland schwierig. Im Produzierenden Gewerbe ging die Wirtschaftsleistung mit -2,0% deutlich zurück. Auch die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen, wie Chemie und Metall, die auch GESA betrafen, sank, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %) Das Branchenumfeld blieb demnach weiter schwierig. Dennoch konnte Das Unternehmen dem allgemeinen Trend, dank smarter Entwicklungen und Innovationen entgegenwirken und die Nachfrage nach Kosmetiktheken stieg weiter an. II. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens a) Allgemein Nachdem im Jahr 2022 bereits eine Erholung des Marktes zu spüren war, konnte das Unternehmen im Berichtsjahr einen deutlichen Umsatzanstieg erwirtschaften. Dies ist insbesondere auf das innovative, nachhaltige Produktportfolio und Preisanpassungen zurückzuführen. Auch die eingeleiteten Personalmaßnahmen und Prozessoptimierungen trugen zur Erholung des Unternehmens bei. Investitionen von Bestandskunden sind in 2023 deutlich gestiegen, was eine sichere Budgetplanung und effiziente Steuerung der Ressourcen zufolge hatte. Zudem konnte GESA mit den in 2022 gewonnen Neukunden erste Umsätze in 2023 verbuchen, die auch in 2024 zu Umsatzsteigerungen führen. Eine Herausforderung bildet im Berichtsjahr, neben der Inflation und politischer Unsicherheiten, nach wie vor der Fachkräftemangel. Das Unternehmen wirkte dem mit schlanken Prozessen, digitalen Steuerungstools und einem starken Zusammenhalt im Team entgegen. Neben dem Thema Nachhaltigkeit gewinnt im Berichtsjahr das Thema Digitalisierung immer mehr an Bedeutung. So investiert das Unternehmen in die Forschung von digitalen Lösungen am Point-of-Sale, um in der Zukunft Lösungen anbieten zu können. Insbesondere Künstliche Intelligenz und App- Entwicklung spielen hier eine wesentliche Rolle, aber auch die Weiterentwicklung interner, digitaler Tools war 2023 dominierend. b) Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Umsatzanstieg 14% im Vergleich zum Vorjahr. Das Rohergebnis (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung - Materialaufwand) ist auf 11,1 Mio. € (Vorjahr 8,7 Mio. €) angestiegen. Ursächlich für das gestiegene Rohergebnis sind im Wesentlichen unterproportional erhöhte Materialaufwendungen. Die Wareneinsatzquote konnte durch die Verwendung von nachhaltigeren Materialien und verbesserten Einkaufskonditionen gesenkt werden. Im Jahresdurchschnitt wurden 119 Arbeitnehmer beschäftigt, während es im Vorjahr noch 110 Arbeitnehmer waren. Der Personalaufwand hat sich aufgrund des erhöhten Personalbestands, Tariferhöhung und Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie gegenüber dem Vorjahr auf 6,6 Mio. € (Vorjahr 6,0 Mio. €) erhöht. Die planmäßigen Abschreibungen haben sich mangels wesentlicher Investitionen in das Anlagevermögen von 1,4 Mio. € im Vorjahr auf 1,3 Mio. € im Berichtsjahr verringert. Sie entfallen nun fast vollständig auf die Anfang 2021 fertiggestellte und aktivierte selbsterstellte Entwicklung des immateriellen Vermögensgegenstands Plan Incline 2.0. Da unser Tochterunternehmen GESA UK nachhaltig keine Gewinne erwirtschaftet und zudem bilanziell überschuldet ist, mussten wir wegen dauerhafter Wertminderung eine außerplanmäßige Abschreibung bei den Finanzanlagen vornehmen, die das Ergebnis um 0,2 Mio. € belastet hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert und betragen 2,6 Mio. €. Insgesamt konnte unter Berücksichtigung der vorgenannten Einflüsse im abgelaufenen Geschäftsjahr die Ertragslage verbessert und ein positives Jahresergebnis von 83 T € (Vorjahr Jahresverlust 1.871 T €) erzielt werden. Unter Herausrechnen von Abschreibungen und Zinsen ergab sich ein positives EBITDA von 2,0 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €). c) Finanzlage: Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 3,6 Mio. € (Vorjahr 3,5 Mio. €). Die Eigenkapitalquote beträgt 35,1 % (Vorjahr 29,6 %). Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft unverändert über keine wesentlichen liquiden Mittel. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 0,2 Mio. € auf 1,5 Mio. € abgebaut werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde für ausgewählte Kunden am Factoring-Verfahren teilgenommen. Das Delkredererisiko geht dabei auf den Factoringgeber über. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,02 Mio. € (Vorjahr 2,2 Mio. €) an den Factoringgeber übertragen. Die Rückstellungen in Höhe von 1,9 Mio. € (Vj. 2,1 Mio. €) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen (1,3 Mio. €) und weitere Verpflichtungen aus dem Personalbereich wie Urlaub, Arbeitszeitkonten, Dienstjubiläen etc. (0,3 Mio. €). Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (in Anlehnung an DRS 21) ist positiv und beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 0,8 Mio. €. Infolge der Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit von 0,2 Mio. € und aus der Finanzierungstätigkeit von 0,4 Mio. € hat sich die Liquidität damit per Saldo um 0,2 Mio. € verbessert. Die Liquiditätslage bleibt jedoch weiter angespannt. Die laufende Kreditlinie ist regelmäßig ausgeschöpft. Dennoch konnten alle wesentlichen laufenden Zahlungsverpflichtungen (Löhne, Sozialabgaben, Umsatzsteuer etc.) im abgelaufenen Geschäftsjahr grundsätzlich pünktlich erfüllt werden. d) Vermögenslage: Zum Bilanzstichtag beinhaltet die Aktivseite zunächst das langfristig gebundene Vermögen (=Anlagevermögen) in Höhe von 7,4 Mio. € (Vj. 8,7 Mio. €), das mit 7,2 Mio. € überwiegend selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände betrifft. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens an der Bilanzsumme beträgt 73,0 % (Vj. 74,0%). Ferner besteht kurzfristig gebundenes Vermögen (=Umlaufvermögen inkl. Rechnungsabgrenzungen) in Höhe von 2,7 Mio. € (Vj. 3,1 Mio. €). Das kurzfristig gebundene Vermögen beinhaltet im Wesentlichen Vorräte in Höhe von 1,9 Mio. € (Vj. 1,8 Mio. €), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 0,4 Mio. € (Vj. 0,5 Mio. €), Forderungen gegen Gesellschafter von 0,3 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €) und übrige Aktiva von 0,2 Mio. € (Vj. 0,4 Mio. €). Im Geschäftsjahr wurden hinsichtlich der Sachanlagen lediglich Ersatzinvestitionen in Höhe von 0,04 Mio. € getätigt. Dem standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 1,3 Mio. € gegenüber. Ferner wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 0,2 Mio. € vorgenommen. In den Passiva sind lang- und mittelfristiges Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) in Höhe von 1,3 Mio. € (Vj. 1,3 Mio. €) sowie kurzfristiges Fremdkapital in Höhe von 5,3 Mio. € (Vj. 7,0 Mio. €) enthalten. Das kurzfristige Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (1,5 Mio. € , Vj. 1,7 Mio. €), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2,8 Mio. €, Vj. 3,8 Mio. €) sowie kurzfristigen sonstigen Rückstellungen (0,6 Mio. €, Vj. 0,8 Mio. €). III. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse liegen um 14 % über dem Vorjahresniveau und damit im Bereich unserer Erwartungen. Dies hängt mit der anziehenden Nachfrage nach der schweren Corona-Krise zusammen. Das EBITDA lag bei 2,0 Mio. € (Vj. 0,1 Mio. €). Unter Herausrechnung von Sondereffekten hat sich das operative Ergebnis aufgrund der ergriffenen Maßnahmen (Anpassung Verkaufspreise, Senkung Wareneinsatzquote) gegenüber 2022 wesentlich verbessert. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht L Prognosebericht Dieser Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen über wirtschaftliche Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Die in 2022 umgesetzten Preiserhöhungen, gepaart mit den gestiegenen Vertriebsaktivitäten, führen im Jahr 2023 zu um ca. 14% gestiegenen Umsätzen. In 2024 erwartet das Unternehmen, aufgrund der in 2023 gewonnen Projekte, einen weiteren Umsatzanstieg von ca. 10% im Vergleich zum Vorjahr. Der prognostizierte hohe Auftragsbestand in Q1 und Q2 2024 konnte realisiert werden. Zudem konnten weitere Preisanpassungen realisiert werden. Das Unternehmen setzt das Projektmanagement-System Click-up nun auch vermehrt in den Bereichen, Arbeitsvorbereitung, Produktion und Qualitätssicherung ein, um für mehr Transparenz in den Kennzahlen zu sorgen. So kann jederzeit in "real-time" auf die wichtigsten Kennzahlen zugegriffen werden, was die Effizienz in den Prozessabläufen weiter steigert. GESA investiert weiterhin in Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Das Unternehmen entwickelt derzeit eine "smart-Unit" aus nachhaltigen und trennbaren Materialien, die kostengünstig, lokal zu Beschaffen sind. Durch diese Entwicklung kann sich das Unternehmen vom Wettbewerb abheben und plant in Q4 2024 und 2025 einen internationalen Roll-out mit den größten und wichtigsten Kunden der Industrie. Zudem entwickeln sich die Investitionen der Bestandskunden weiterhin positiv, sodass auch mit dem bestehenden Produktportfolio steigende Umsätze zu erwarten sind. Für das Jahr 2024 erwarten wir ein EBITDA von ca. 2,2 Mio. EUR. II. Chancen- und Risikobericht a.) Risikobericht 1. Branchenspezifische Risiken Nach der COVID 19 Pandemie war in 2022 ein deutliches Marktwachstum zu verzeichnen, welches in 2023 wieder auf das Vor-COVID-Niveau gesunken ist. Dennoch konnte das Unternehmen, aufgrund von treuen Bestandskunden, die Dank des nachhaltigen und qualitativ hochwertigen Produktportfolios, entgegen des Trends investiert haben, Umsatzsteigerungen verbuchen. Dieser Trend setzt sich, trotz der Inflation und den damit verbundenen Kosten, in 2024 weiter fort. Das Unternehmen reagiert auf preissensible Kunden mit einer innovativen Neuentwicklung. Der für GESA besonders relevante Bereich dekorative Kosmetik wächst in allen betrachteten Märkten überproportional zu den weiteren Bereichen. Das größte Wachstumspotential im Kosmetikmarkt bieten derzeit Trendthemen wie z. B.:
Strukturgebend sind nachwievor die Drogeriemärkte und Retailer, die mit stabil hohen Wachstumsraten zum festen Einkaufsstättenportfolio der Verbraucher gehören. In diesem Zusammenhang gewinnt das Thema "Digitalisierung am Point-of-Sale" immer mehr an Bedeutung. So arbeitet das Unternehmen mit Experten im Bereich Künstliche Intelligenz, Software und Hardware, sowie App-Entwicklern, um Lösungen für diesen Trend anbieten zu können. GESA sieht sich nicht mehr nur als Partner für Point-of- Sale Möbel, sondern auch als Anbieter für digitale Lösungen. Hier wird mit Risiken hinsichtlich des Datenschutzes der Endkonsumenten gerechnet, für die das Unternehmen bereits an Lösungsansätzen arbeitet. 2. Ertragsorientierte Risiken Innovative Systemlösungen und kundenorientierte Serviceleistungen werden immer wichtiger. Marktauftritt sowie Produkt- und Serviceangebot müssen an den Marktveränderungen und den lokalen Bedürfnissen angepasst werden. Die konsequente Marktbeobachtung ist Voraussetzung für einen frühzeitigen Änderungsbedarf der strategischen Ausrichtung und fließt in das Produktmanagement mit ein. Zudem unterliegen wir, insbesondere aufgrund der Inflation, der damit verbundenen Tariferhöhungen und Inflationsausgleichszahlungen, nicht unerheblichen Preisrisiken. Diesen Risiken begegnen wir durch ein auf die Marktbedürfnisse angepasstes Angebotskalkulationssystem, neuen Fertigungstechniken, mehr inhouse Fertigung und dem Einsatz von Materialien aus der Kreislaufwirtschaft. Hinzu kommen die anhaltenden Risiken, die in Verbindung mit dem Ukraine Krieg stehen. So ist mit weiteren Preissteigerungen aufgrund von gestiegenen Energiepreisen und Knappheit einiger Rohstoffe, wie Metall, zu rechnen. GESA wirkt dem mit einem neuen Produktportfolio und dem Einsatz alternativer Materialien entgegen. Die Organisation selbst setzt, wie schon in der Vergangenheit, vermehrt auf Handarbeit, um die eigenen Energiekosten, insbesondere hinsichtlich des Einsatzes von Maschinen, so gering wie möglich zu halten. Unser Geschäft ist im Wesentlichen ein Projektgeschäft. Hierzu ist es notwendig, dass Risiken aus der Projektannahme und Projektfortführung erkannt und begegnet werden. Während der Projektdurchführung werden die Projekte regelmäßig auf Risiken aus unerwarteten Belastungen untersucht. Hierzu setzen wir standardisierte Verfahren ein. Risiken können sich insbesondere aus nachfolgenden Faktoren/Umständen ergeben:
3. Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken bestehen grundsätzlich dahingehend, dass unsere Gesellschaft die hohen Kosten im Bereich Forschung und Entwicklung möglicherweise nicht im geplanten Zeitraum mit Umsätzen wird kompensieren können. Zudem ist inflationsbedingt mit steigenden Personal -/ Energie und Materialkosten zu rechnen. Der gestiegene Umsatz und Preisanpassungen erlauben dem Unternehmen jedoch, ohne ein Liquiditätsrisiko, die steigenden Kosten zu kontrollieren. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen das Factoring von Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Den bestehenden Risiken aus möglichen Forderungsausfällen bei Forderungen gegen fremde Dritte wird durch die Vereinbarung von Zahlungszielen sowie durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Weitere Risiken können sich insbesondere aus nachfolgenden Faktoren/Umständen ergeben:
4. Risikomanagementsystem Das Risikomanagement der Gesellschaft ist nach wie vor auf frühzeitiges Erkennen wesentlicher Risiken, insbesondere bestandsgefährdender Risiken ausgerichtet, um so die Handlungsfähigkeit der Unternehmensleitung sicherzustellen. Zu den wesentlichen Elementen der Risikoüberwachung gehören:
Die Geschäftsleitung geht derzeit davon aus, dass der Fortbestand des Unternehmens gesichert ist. b) Chancenbericht Nach wie vor dominiert, nicht nur in der Kosmetikbranche, das Thema Nachhaltigkeit. GESA ist mit Ihren Produktinnovationen, Fertigungsmethoden und besonders der eingesetzten Materialien Marktführer im Bereich "Nachhaltige Innovationen". GESA fokussiert sich zukünftig, neben der Weiterentwicklung eines nachhaltigen Produktes, maßgeblich auf ein rundum nachhaltiges Eco-System. Angefangen bei der Auswahl der Werkstoffe, eigene Fertigungstechniken, erneuerbare Energien für den Betrieb der Maschinen, über die Auswahl von lokalen Lieferanten und deren Sub-Lieferanten, bis hin zur Rückführung und Wiederverwendung bereits verkaufter Ware. Dies bietet GESA, neben dem tatsächlichen Produzieren von POS-Lösungen, ein zweites Standbein im Bereich "Sustainable Services". Dieser Prozess erlaubt GESA den Rohmaterialverfügbarkeiten am Markt entgegenzuwirken, da bereits verkaufte und produzierte Ware wieder eingeschmolzen und zur Produktion von Neuware eingesetzt werden kann. Dadurch und durch die vermehrte In-House Produktion ist GESA weniger abhängig von Lieferanten und die Materialquote kann weiter, nachhaltig verbessert werden. Im Jahr 2023 hat GESA zudem das Produktportfolio um weitere innovative, nachhaltige Produkte erweitert und in F&E investiert. Diese wurden den Kunden in Q4 2023 vorgestellt und werden nun in 2024 produziert. Zudem arbeitet GESA weiter an der Standardisierung des Produktportfolios. So hat GESA die Alu- Karkasse entwickelt, die "Cross-Brand" eingesetzt, Just-In-Time, maschinell gefertigt werden kann. Dies hat eine Reduktion der Personalkosten zur Folge. GESA kann lange Vorfinanzierungszeiten sowie Kapitalbindung vermeiden. Um das einzigartige Eco-System aus innovativen, nachhaltigen Produkten und den "Sustainable Services" entsprechend vermarkten zu können, plant GESA weiterhin Investitionen im Bereich der Digitalisierung. D. Risikoberichtserstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Hierzu wurde im Zusammenhang mit der Liquiditätsplanung ein Frühwarnsystem eingerichtet, das ständig verfeinert wird. Dieses dient als Basis der Geldmitteldisposition und somit zur Absicherung des Liquiditätsrisikos bzw. der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen (inkl. Factoring), Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Zur Minimierung von Forderungsausfällen verfügt GESA über ein adäquates Debitorenmanagement mit einem Mahnwesen. Verbleibende Ausfallrisiken werden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Preisänderungsrisiken, Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sowie Liquiditäts- und Ausfallrisiken ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Wesentliche Risiken aus Währungskursdifferenzen bestehen am Bilanzstichtag nicht, da grundsätzlich sämtliche Einkäufe und Verkäufe in Euro erfolgen.
Dreieich, den 22. Mai 2024 Benjamin Régnier Livia Rau BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GESA Form + Funktion Displaybau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GESA Form + Funktion Displaybau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GESA Form + Funktion Displaybau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mainz, den 22. Mai 2024 DELTA
AUDIT GMBH
gez. Christian Müller, Wirtschaftsprüfer ANHANG-Anlagenspiegel zum 31.12.2023 - Handelsrecht GESA Form + Funktion Displaybau GmbH
BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.05.2024 festgestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Montage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und Messen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen