Lechner Immobilien Development GmbH

Altenhöferallee 133, 60438 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83513
Vorher
FMB Franken Massivbau GmbH Generalunternehmen
Eingetragen
29.12.1993
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Bauträger- und Baubetreuungsgeschäft, auch Generalübernehmer für Wohn- und Gewerbebauten, die Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr bzw. Baubetreuer nach § 34 c Abs. 1 Ziff. 2 der Gewerbeordnung sowie der Kauf und Verkauf von unbebauten und bebauten Grundstücken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Irina Germanus
seit 22.5.2025
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Karsten May
seit 10.6.2010
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

75.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Bernd Lechner
50.00%
Rötz
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Bernd Lechner
91486 Uehlfeld Steigerwaldstr. 3
50.000 €
50.00%
Jobst Dentler
90457 Stein Mühlstr. 8
25.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lechner Immobilien Development GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Unsere Gesellschaft erstellt und vertreibt exklusive und hochwertige Wohn- und Geschäftsbauten.

2. Forschung und Entwicklung

Neben der laufenden kundenorientierten Weiterentwicklung aller unserer Geschäftsprozesse und Tätigkeiten wird keine explizite Forschung und Entwicklung betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Weiterhin wirkten sich verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde Corona-Pandemie auf die wirtschaftliche Entwicklung aus. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) dennoch um 2,0 % höher aus als im Jahr 2021. Trotz der nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher.

Noch Anfang dieses Jahres rechneten Experten für das Bruttoinlandsprodukt 2023 mit einem Anstieg von 2,5 %. Allerdings hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz seine Frühjahrsprognose 2023 deutlich gesenkt und rechnet jetzt nur noch mit einem Wachstum von 0,4 %. Die binnenwirtschaftliche Dynamik hat zwar im Zuge wieder leicht steigender Reallöhne und einer anhaltend positiven Investitionsentwicklung langsam an Fahrt aufgenommen. Allerdings hat sich die Auslandsnachfrage im Zuge der noch schwachen wirtschaftlichen Entwicklung weiter eingetrübt. Während also für das restliche Jahr 2023 eine schrittweise Erholung des privaten Konsums erwartet wird, lassen die Rückgänge der Einkaufsmanager-Indizes und die geringeren Auftragseingänge aus dem Ausland keine Trendwende bei den verschlechterten Exportzahlen erwarten. Die Inflationsrate lag im August 2023 bei 6,1 %. Nach wie vor sind es vor allem die Preise für Energie und Nahrungsmittel, die die allgemeine Teuerung treiben. Für die nächsten Monate ist - auch mit Blick auf die Preiserwartungen der Unternehmen - von einer weiter hohen, aber langsam abflauenden Preisdynamik auszugehen. Das aktuelle Prognosespektrum der Wirtschaftsforschungsinstitute für die Inflationsrate im Jahr 2023 liegt bei 6,0 bis 6,1 % und im Jahr 2024 bei 2,1 bis 3,0 %.

Für das Jahr 2024 erwarten OECD-Experten nur ein sehr geringes Wachstum der deutschen Wirtschaft. Die langanhaltende starke Abhängigkeit von günstigen Energielieferungen aus Russland, die seit der Invasion in die Ukraine weitgehend weggefallen sind, schwächen die Wirtschaft anhaltend. Verschiedene Institute prognostizieren für die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2024 einen Zuwachs zwischen 0,7 und 1,6 %.

1.2. Entwicklung der Branche

Das deutsche Bauhauptgewerbe verzeichnet im Jahr 2022 einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 5,1 %. Die nominalen Zuwächse wurden durch die starken Materialpreissteigerungen mehr als aufgezehrt. Eine schwache Auftragslage und weiterhin hohe Material- und Zinskosten belasten die Branche sichtlich.

Der Umsatzeinbruch für den Wohnungsbau beträgt für das Jahr 2022 4,5 %. Für das Jahr 2023 erwartet der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. einen weiteren Umsatzrückgang in Höhe von 9 %.

Die Preissteigerungen bei den Energiekosten treibt die Baukosten ständig weiter nach oben. Parallel dazu haben sich die Zinsen für Immobilienkredite massiv erhöht. Zudem bleibt die Baustoffbeschaffung für die Bauunternehmen im Gegensatz zu Vor-Corona-Niveau weiterhin aufwendig. Auch die Materialkosten verharren weiter auf historisch hohem Niveau. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes lagen die Preise für Bauleistungen im August 2022 im Wohnungsbau um 16,5 % über den Vorjahreswerten.

Für das Jahr 2023 prognostiziert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. bei der Fertigstellung von Wohnungen einen Rückgang um 12,5 % und hofft darauf, dass eine Überarbeitung der Förderprogramme und Anpassung steuerlicher Regelungen diesen Abwärtstrend noch abmildern könnte.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich. Das Jahresergebnis in Höhe von 2.891.036,84 Euro stieg im Vergleich zum Vorjahr um 88.696,66 Euro. Die Erwartungen des Vorjahres konnten vollständig erfüllt werden. Wir sehen den Geschäftsverlauf als zufriedenstellend an.

Durch die Erschließung von Grundstücken und den Verkauf der Häuser im Großraum Frankfurt am Main konnte eine stabile Auftragslage erreicht werden. Dazu dienten der Internetauftritt und das Info-Center, welche das Rückgrat des Vertriebs darstellen. Weiterhin bemühte sich die Geschäftsleitung um die Akquise von Großaufträgen. Durch den Gewinn des GdW-Wettbewerbs 2018 ist unsere Gesellschaft in den Katalog der GdW-Rahmenvereinbarung für seriellen und modularen Wohnungsbau aufgenommen worden. Hierdurch sollen nachhaltig Großaufträge von Wohnungsunternehmen akquiriert werden.

Die Konzentration des Vertriebs auf Ballungsräume wird auch zukünftig die Auftragslage bei einer angemessenen Gewinnspanne sichern.

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14.513 TEuro auf 119.823 TEuro erhöht.

Unsere Kapitalstruktur zum 31. März 2023 ist durch einen Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme von 22,8 % (Vorjahr 23,2 %) gekennzeichnet.

Die unfertigen Bauprojekte werden zu einem großen Teil durch entsprechende Anzahlungen abgedeckt. Die Grundstücke des Umlaufvermögens werden durch fristenadäquate Bankdarlehen finanziert. Auch das kurzfristige Fremdkapital ist durch entsprechendes kurzfristiges Vermögen (Forderungen, flüssige Mittel) finanziert.

Wir sind der Auffassung, dass unsere Vermögenslage positiv und stabil ist und sich durch geplante Thesaurierungen zukünftiger Gewinne weiter verbessern wird.

3.2. Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 5.732.693,09 Euro durchgeführt. Im Wesentlichen (mit 5.593.217,69 Euro) entfallen diese auf die Errichtung eines zur eigenen Vermietung errichteten Gebäudes. Weiterhin entfallen sie auf die Entwicklung von Internetauftritten, den Erwerb von Einrichtungsgegenständen für die Büros und Ausstellungsräume, den Erwerb von Software, Betriebsvorrichtungen, Pkws und EDV-Technik sowie auf geringwertige Wirtschaftsgüter. Die Finanzierung erfolgte durch erwirtschaftete Abschreibungen, aufgenommene Darlehen und Eigenmittel.

3.3. Finanzlage

Es wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein Cashflow in Höhe von 3.095.261,24 Euro (Vorjahr 2.994.488,87 Euro) erwirtschaftet (Gewinn zuzüglich Abschreibungen auf Anlagevermögen).

Durch fristenkongruente Finanzierung von Bauprojekten durch entsprechende Anzahlungen und speziell abgestimmten Darlehen, langfristig gebundenes Vermögen durch Eigenkapital sowie langfristige Darlehen waren wir jederzeit in der Lage unsere Verpflichtungen fristgemäß zu erfüllen.

Wir rechnen damit, auch in Zukunft unsere finanziellen Verpflichtungen immer rechtzeitig erfüllen zu können.

3.4. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil entwickelt. Zwar zeigten sich die Umsatzerlöse (-T€ 37.204) und die Gesamtleistung (-T€ 5.679) rückläufig, dennoch konnte das Jahresergebnis mit T€ 2.891 auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 2.802) gehalten werden. Der deutliche Rückgang des Umsatzes ist auf die Fokussierung auf ein Großprojekt zurückzuführen, das zum Geschäftsjahresende noch nicht abgeschlossen war. Dementsprechend ist hier im Folgejahr bei Projektabschluss eine deutliche Umsatzerhöhung zu erwarten.

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir nach unseren Planungsrechnungen ein verringertes aber deutlich positives Jahresergebnis.

3.5. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Betriebsergebnis (EBIT)

• Cash Flow und

• Eigenkapitalquote

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelten sich diese wie folgt:

2022/2023 2021/2022 Differenz
Betriebsergebnis in T€ 6.236 6.606 -370
Cash Flow in T€ 3.095 2.994 101
EK Quote in % 22,8 23,2 -0,4

Wir gehen davon aus, dass im Geschäftsjahr 2023/2024 die finanziellen Leistungsindikatoren verbessert werden können.

3.6. Mitarbeiterentwicklung

Die Zahl der Mitarbeiter ist im Durchschnitt um 2 auf 53 (Vorjahr 51) gestiegen.

III. Risikomanagementziele und -methoden

Als Finanzinstrumente werden in unserer Gesellschaft mit Bankguthaben, Anzahlungen, Forderungen und entsprechende Verbindlichkeiten nur die klassischen Instrumente genutzt. Derivative Finanzinstrumente o.ä. werden nicht genutzt.

Unsere Gesellschaft hat Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Insbesondere wird eine Unternehmensplanung erstellt auf deren Basis Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsrisiken beurteilt und in quartalsweisen Besprechungen mit dem steuerlichen- und betriebswirtschaftlichen Berater erörtert werden.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Unser Unternehmen verfügt somit über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören außerdem:

- der Einsatz zuverlässiger Software

- die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

IV. Risiken und Chancen

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in der Baubranche und speziell im Segment des Wohnungs- bzw. Eigenheimbaus. Des Weiteren ist die Gesellschaft von weiteren durch sie selbst nicht beeinflussbaren Größen abhängig, wozu insbesondere auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen gehören.

Ertragsrisiken und Prognoserisiken ergeben sich aus der aktuellen Krise auf dem Immobilienmarkt, die durch steigende Zinsen bei weiter hohen Baukosten verursacht wurde. Aufgrund unseres Auftragsvorlaufes ist hier im Geschäftsjahr 2023/2024 noch kein deutlicher Einbruch zu erwarten, vertriebsseitig ist allerdings bereits ein Nachlassen der Nachfrage festzustellen. Da der Bedarf an Wohnraum in Deutschland weiterhin hoch ist und durch die aktuelle Bautätigkeit nicht gedeckt werden kann, gehen wir davon aus dass mittelfristig politische Eingriffe notwendig sein werden, um die ambitionierten Wohnbaupläne der Bundesregierung zu erreichen.

Auf der anderen Seite kann die Inflation auch zu einer Nachfrageerhöhung auf dem Immobilienmarkt führen (Flucht in Sachwerte).

Entsprechend den Zahlungsplänen mit dem Bauherrn finanziert sich die Gesellschaft auch über erhaltene Anzahlungen. Bei einem derzeit nicht zu erwartenden drastischen Auftragsrückgang kann eine neue Finanzierungsstruktur erforderlich sein.

Für Schwestergesellschaften wurden Bürgschafts-, Kapitalüberlassungs- und Rangrücktrittserklärungen sowie Kreditsicherungsgarantien abgegeben. Die Geschäftsentwicklung in diesen Gesellschaften verlief bis zum Bilanzaufstellungstag planmäßig, so dass mit einer Inanspruchnahme aus diesen Verpflichtungen nicht gerechnet wird.

Ein verbleibendes Risiko ist der branchenübliche Aufwand für eventuelle Mängelbeseitigungen.

Spezielle Risiken, die über das allgemeine Unternehmerrisiko und die allgemeinen Risiken eines Immobilienunternehmens hinausgehen sind ansonsten nicht erkennbar.

V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir trotz des schwierigen Marktumfeldes nach unseren Planungsrechnungen eine Steigerung der Umsatzerlöse und ein leicht verringertes aber deutlich positives Ergebnis.

Eine mittelfristige Prognose ist aktuell kaum möglich. Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (Zinsen, Baukosten, Wohnbauförderung) nicht ändern, ist mit einem weiteren Rückgang der Bautätigkeit zu rechnen, die sich auch auf unsere Ertragslage negativ auswirken wird. Auf der anderen Seite besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf an Wohnraum - gerade in Ballungszentren. Es kann somit davon ausgegangen werden, dass mittelfristig politische Maßnahmen ergriffen werden, um den Wohnbau zu fördern. Dementsprechend kann mittelfristig mit einer Erholung der Nachfrage und der Wohnbautätigkeit gerechnet werden.

Aufgrund unserer flexiblen und schlanken Kostenstruktur sowie unserer guten Eigenkapitalausstattung sind wir in der Lage auf konjunkturbedingte Umsatzschwankungen jederzeit adäquat zu reagieren.

Die gegenwärtige strategische Ausrichtung der Gesellschaft soll auch in Zukunft nicht wesentlich verändert werden.

VI. Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main sowie eine Niederlassung in Uehlfeld.

Bilanz

Aktiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Anlagevermögen 23.648.819,10 18.120.350,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.522,00 14.179,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.522,00 14.179,00
II. Sachanlagen 23.628.597,10 18.105.471,41
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.529.269,70 7.660.834,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.720,00 222.247,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.815.607,40 10.222.389,71
III. Finanzanlagen 700,00 700,00
1. Genossenschaftsanteile 700,00 700,00
B. Umlaufvermögen 96.038.782,80 87.090.213,81
I. Vorräte 52.216.477,59 37.303.657,36
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 80.958.378,00 59.746.253,11
2. sonstige Vorräte 14.412.798,85 15.129.269,31
3. geleistete Anzahlungen 15.000,00 15.000,00
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 43.169.699,26 37.586.865,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 37.152.179,22 35.376.368,56
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.299.258,37 5.646.173,23
2. sonstige Vermögensgegenstände 30.852.920,85 29.730.195,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.670.125,99 14.410.187,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 69.650,30 52.295,74
D. Aktive latente Steuern 65.930,80 46.770,62
Aktiva 119.823.183,00 105.309.630,58

Passiva

31.3.2023
EUR
31.3.2022
EUR
A. Eigenkapital 27.366.991,46 24.475.954,62
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 24.424.825,43 21.622.485,25
III. Jahresüberschuss 2.891.036,84 2.802.340,18
B. Rückstellungen 4.781.582,71 4.630.527,30
1. Steuerrückstellungen 228.233,70 824.902,61
2. sonstige Rückstellungen 4.553.349,01 3.805.624,69
C. Verbindlichkeiten 87.652.295,63 76.198.796,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.420.077,20 54.287.602,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.578.504,51 4.932.783,93
3. sonstige Verbindlichkeiten 17.653.713,92 16.978.409,89
davon aus Steuern 1.028.118,38 643.978,11
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.223,14 5.690,69
D. Rechnungsabgrenzungsposten 22.313,20 4.352,50
Passiva 119.823.183,00 105.309.630,58

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1.4.2021 - 31.3.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 36.895.437,24 74.099.843,00
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 21.212.124,89 -10.462.549,60
3. andere aktivierte Eigenleistungen 421.346,27 570.290,13
4. sonstige betriebliche Erträge 395.599,51 215.521,83
5. Materialaufwand 45.654.996,79 51.467.094,23
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.594.727,55 51.409.074,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 60.269,24 58.019,59
6. Personalaufwand 3.014.435,68 2.842.799,71
a) Löhne und Gehälter 2.550.481,95 2.423.696,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 463.953,73 419.102,75
davon für Altersversorgung 10.929,34 10.819,34
7. Abschreibungen 204.224,40 192.148,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 204.224,40 192.148,69
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.773.700,99 3.301.736,02
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 500.787,64 391.282,60
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.466.421,35 2.826.272,29
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.379.604,81 1.368.611,03
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 19.160,18 6.269,90
12. Ergebnis nach Steuern 2.931.911,53 2.815.725,99
13. sonstige Steuern 40.874,69 13.385,81
14. Jahresüberschuss 2.891.036,84 2.802.340,18

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Lechner Immobilien Development GmbH, Altenhöferallee 133, 60438 Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 83513) für das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis 31. März 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 3 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr unverändert beibehalten worden.

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den beweglichen Anlagegütern wurde die lineare Abschreibung gewählt.

Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 800,00 Euro nicht übersteigen, wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr die Sofortabschreibung in Anspruch genommen. Wirtschaftsgüter unter 250,00 Euro wurden aus Vereinfachungsgründen sofort als Betriebsausgabe erfasst.

Die Anlagen im Bau wurden mit den Material- und Fertigungseinzelkosten sowie einem angemessenen Teil der Gemeinkosten bilanziert. Zinsen wurden nicht in die Bewertung der Herstellungskosten einbezogen.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB).

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei wurden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Verwaltungsgemeinkosten mit einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen wurden nicht angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Die Eigenkapitalpositionen wurden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Höhe der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte über eine Nutzungsdauer von drei Jahren oder über die geringere wirtschaftliche Nutzungsdauer.

Für die Abschreibungen der abnutzbaren Sachanlagen wurden die folgenden Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:

Geschäftsbauten 30 bis 34 Jahre
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 Jahre

3.2. Vorräte

Für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden die Aufwendungen auf separaten Konten je Bauvorhaben erfasst. Aktiviert wurden die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Zinsen wurden nicht in die Bewertung der Herstellkosten einbezogen.

Von den in Ausführung befindlichen Bauaufträgen wurden die erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt.

3.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 18.725.180,42 Euro (Vorjahr 28.284.848,93 Euro) ausgewiesen.

Die Forderungen und die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen keine Forderungen gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr 0,00 Euro) (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

3.4. Rechnungsabgrenzungsposten

Unter dem Posten Aktive Rechnungsabgrenzung sind Zahlungen bis zum Bilanzstichtag erfasst, die Aufwand für die folgenden Geschäftsjahre darstellen.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungen sind keine Beträge für Disagien enthalten.

3.5. Abgrenzung latenter Steuern

Die latenten Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Behandlung von verschiedenen Sachverhalten in der Handels- und Steuerbilanz. Es wurde ein Steuersatz von 30% der Bewertung zu Grunde gelegt. Bei diesen Sachverhalten handelt es sich um die Ausübung steuerlicher Wahlrechten bei der Abschreibung des Anlagevermögens, die Wertberichtigung einzelner Forderungen, die Berechnung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen, der Rückstellung für Gewährleistungen, der Rückstellung für Aufbewahrungskosten und der Rückstellung für Betriebsprüfungen.

die latenten Steuersalden entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt:

01.04.2022
Veränderungen
31.03.2023
aktive latente Steuer 53.558,72 21.354,38 74.913,10
passive latente Steuer 6.788,10 2.194,20 8.982,30
46.770,62 19.160,18 65.930,80

3.6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 100.000,00 DM. Eine Umstellung auf Euro-Beträge ist noch nicht erfolgt.

3.7. Rückstellungen

Die Rückstellungen entwickelten sich wie folgt:

01.04.2022 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.03.2023
Steuern
Gewerbesteuer 393.339,00 € 393.338,57 € 0,43 € 108.829,00 € 108.829,00 €
Körperschaftsteuer 431.563,61 € 431.563,61 € 0,00 € 119.404,70 € 119.404,70 €
824.902,61 € 824.902,18 € 0,43 € 228.233,70 € 228.233,70 €
Personalbereich
Urlaub/ Überstunden 118.428,83 € 118.428,83 € 0,00 € 106.781,71 € 106.781,71 €
Weihnachtsgeld/ Einmalzahlungen 26.267,45 € 26.267,45 € 0,00 € 19.372,88 € 19.372,88 €
Berufsgenossenschaft 1.785,73 € 1.785,73 € 0,00 € 804,02 € 804,02 €
146.482,01 € 146.482,01 € 0,00 € 126.958,61 € 126.958,61 €
Andere Bereiche
Gewährleistung 2.923.411,79 € 95.340,82 € 0,00 € 100.000,00 € 2.928.070,97 €
Aufbewahrungskosten 7.538,00 € 0,00 € 0,00 € 1.551,00 € 9.089,00 €
Prozesskosten 9.688,31 € 7.840,62 € 0,00 € 6.844,16 € 8.691,85 €
Betriebsprüfungskosten 14.060,00 € 0,00 € 0,00 € 1.980,00 € 16.040,00 €
MABV-Prüfung 1.900,00 € 0,00 € 0,00 € 1.900,00 € 3.800,00 €
Abschluss- und Prüfungskosten 75.898,58 € 60.199,20 € 0,00 € 59.999,20 € 75.698,58 €
Baukosten 626.646,00 € 626.646,00 € 0,00 € 1.385.000,00 € 1.385.000,00 €
3.659.142,68 € 790.026,64 € 0,00 € 1.557.274,36 € 4.426.390,40 €
Summe 4.630.527,30 € 1.761.410,83 € 0,43 € 1.912.466,67 € 4.781.582,71 €

3.8. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
31.03.2023 bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61.420.077,20 € 14.022.446,31 € 47.397.630,89 € 18.282.572,37 €
(Vorjahr) 54.287.602,34 € 18.788.046,07 € 35.499.556,27 € 8.858.385,85 €
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.578.504,51 € 7.345.281,80 € 1.233.222,71 € 0,00 €
(Vorjahr) 4.932.783,93 € 4.465.090,15 € 467.693,78 € 0,00 €
sonstige Verbindlichkeiten 17.653.713,92 € 1.738.824,16 € 15.914.889,76 € 0,00 €
(Vorjahr) 16.978.409,89 € 786.605,88 € 16.191.804,01 € 4.573.602,18 €
Summe 87.652.295,63 € 23.106.552,27 € 64.545.743,36 € 18.282.572,37 €
(Vorjahr) 76.198.796,16 € 24.039.742,10 € 52.159.054,06 € 13.431.988,03 €

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 1.028.118,38 Euro (Vorjahr 643.978,11 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 7.223,14 Euro (Vorjahr 5.690,69 Euro) enthalten.

Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert ist, beträgt 61.420.077,20 Euro. Die Besicherung erfolgte durch Grundschulden auf die Grundstücke des Anlagevermögens der finanzierten Anlagegüter, durch Abtretung der Rechte aus Miet- und Pachtverträgen, durch Grundschulden auf die Grundstücke des Umlaufvermögens, durch die Abtretung von Versicherungsansprüchen, durch die Abtretung von Werkleistungsansprüchen, durch die Verpfändung von Kundenguthaben, durch Globalzession der Kaufpreisforderungen bei diesen Finanzierungen und durch Bürgschaften.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (Vorjahr 0,00 Euro) (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Aufgliederung der Umsätze nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt (§ 285 Nr. 4 HGB):

Vermietung und Verpachtung 215.196,09 Euro
Bauvorhaben 36.357.183,54 Euro
davon Bauträger 36.357.183,54 Euro
davon Generalübernehmer 0,00 Euro
Sonstige Umsätze 323.057,61 Euro

Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr nur Umsätze auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland.

4.2. Aufgliederung von zusammengefassten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

In dem Posten Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge in Höhe von 19.160,18 Euro (Vorjahr Ertrag in Höhe von 6.269,90 Euro) aus der Anpassung der latenten Steuern enthalten.

4.3. Periodenfremde Erträge

Das Geschäftsergebnis wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht durch periodenfremde Erträge beeinflusst.

4.4. Periodenfremde Aufwendungen

Das Geschäftsergebnis wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht durch periodenfremde Aufwendungen beeinflusst.

4.5. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2022/2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.891.036,84 Euro. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen auf laufende Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

5.1. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB)

Die Gesellschaft hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 260 TEuro zur Sicherung eines Darlehens der DHM Projektgesellschaft Leipzig GmbH abgegeben.

Zur Sicherung eines Darlehens der LG Projektbau GmbH hat die Gesellschaft eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 2.000 TEuro sowie eine Garantie in Höhe von 2.310 TEuro abgegeben.

Als Mitdarlehensnehmerin eines Darlehens der LG Projektbau Niederdorfelden GmbH in Höhe von 12.000 TEuro haftet die Gesellschaft im Rahmen einer Gesamtschuldnerschaft.

Die Gesellschaft hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft in Höhe von 3.000 TEuro zur Sicherung eines Darlehens der BID Berliner Immobilien Development GmbH abgegeben.

Zur Sicherung der von der DHM Projektgesellschaft Leipzig GmbH, DHM Projektgesellschaft Wiesbaden GmbH und LG Projektbau GmbH aufgenommenen Darlehen hat die Gesellschaft für die an die drei Schwestergesellschaften ausgereichten Darlehen Rangrücktritts- und Belassungserklärungen in Höhe von insgesamt 7.198 TEuro abgegeben.

Von der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Sicherungsnehmer nicht ausgegangen.

Für die offenen Forderungen gegenüber der LT Bau-Treuhandpool AG hat die Gesellschaft eine Rangrücktrittserklärung über 1.940 TEuro abgegeben.

Risiken aus Wechseln und Schecks bestehen nicht. Es wurden keine weiteren Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestellt.

Von der Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage der Sicherungsnehmer nicht ausgegangen.

5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Pachtverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von 60 TEuro, aus Leasingverträgen für PKW in Höhe von insgesamt 108 TEuro und aus Leasingverträgen für Büroeinrichtungen in Höhe von insgesamt 6 TEuro.

5.3. Gewährte Vorschüsse und Kredite an das Geschäftsführungsorgan

An das Geschäftsführungsorgan wurden keine Kredite und Vorschüsse gewährt.

5.4. Anteilsbesitz

Es bestehen keine Beteiligungen.

5.5. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres in der Gesellschaft beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Zahl
Mitarbeiter im Vertrieb 4
Mitarbeiter in der Planung 9
Bauleiter 18
Verwaltungsangestellte 22

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt somit 53.

5.6. Namen und Vergütung der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte unverändert durch Herrn Bernd Lechner (Dipl. Bau-Ing.) geführt.

Es wird von der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5.7. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers

Abschlussprüfung 14,0 TEuro
Sonstige Leistungen 1,9 TEuro

5.8. Ausschüttungssperre

Der rechnerische Überhang der aktiven latenten Steuern in Höhe von 65.930,80 Euro unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB.

5.9. Nachtragsbericht

Berichtspflichtige Sachverhalte haben sich nicht ergeben.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.04.2022
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.03.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 136.104,13 20.244,01 0,00 156.348,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 136.104,13 20.244,01 0,00 156.348,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.328.225,37 0,00 0,00 8.328.225,37
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 797.623,94 119.231,39 0,00 916.855,33
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.222.389,71 5.593.217,69 0,00 15.815.607,40
Summe Sachanlagen 19.348.239,02 5.712.449,08 0,00 25.060.688,10
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 700,00 0,00 0,00 700,00
Summe Finanzanlagen 700,00 0,00 0,00 700,00
Summe Anlagevermögen 19.485.043,15 5.732.693,09 0,00 25.217.736,24
Abschreibungen Restbuchwerte
Stand 01.04.2022
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Stand 31.03.2023
EUR
Stand 31.03.2023
EUR
Stand 31.03.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 121.925,13 14.901,01 136.826,14 19.522,00 14.179,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 121.925,13 14.901,01 136.826,14 19.522,00 14.179,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 667.390,67 131.565,00 798.955,67 7.529.269,70 7.660.834,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 575.376,94 57.758,39 633.135,33 283.720,00 222.247,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 15.815.607,40 10.222.389,71
Summe Sachanlagen 1.242.767,61 189.323,39 1.432.091,00 23.628.597,10 18.105.471,41
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 700,00 700,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 700,00 700,00
Summe Anlagevermögen 1.364.692,74 204.224,40 1.568.917,14 23.648.819,10 18.120.350,41

sonstige Berichtsbestandteile

 

Frankfurt am Main, 22.12.2024

gez. Bernd Lechner

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Lechner Immobilien Development GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lechner Immobilien Development GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lechner Immobilien Development GmbH, Frankfurt am Main für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Amberg, den 15. Dezember 2023

HD BAYERN AUDIT AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer

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