Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 778
Vorher
EK Pack Folien GmbH
Eingetragen
18.1.1908
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Die Herstellung, Veredelung und der Vertrieb von flexiblen Folien für Verpackungsanwendungen aus Polymeren, Papier und Metall.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Ziegler
seit 28.1.2025
Prokura
Timo Müller
seit 28.1.2025
Geschäftsführer
Douglas Allen Kramer
seit 28.1.2025
Geschäftsführer
Prokura
Peter Stober
seit 3.8.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Oliver Healthcare Packaging CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Erbengemeinschaft nach Rudolf Englisch
Germany
360000
72.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EK-Pack Folien GmbH

Wiggensbach, Ortsteil Ermengerst

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023

EK-Pack Folien GmbH, Ermengerst

Unternehmen

Die EK-Pack Folien GmbH mit Sitz in Wiggensbach, Ortsteil Ermengerst, ist Hersteller flexibler Mehrschichtfolien für die Anwendungsbereiche Lebensmittel, Medizin & Pharma sowie Technik.

Die Vertriebsaktivitäten erfolgen weltweit mit dem Schwerpunkt Europa. Das Technologieportfolio umfasst die Verfahren Flachfolien(co)extrusion, Blasfoliencoextrusion, LF-Kleberkaschierung, Extrusionskaschierung, Flexodruck sowie Rollenschneiden.

Am 22.06.2023 wurde die Gesellschaft von der Oliver Healthcare Packaging Gruppe erworben - einem weltweiten Marktführer für medizinische Verpackungen. Mit der Übernahme werden sich die Geschäftsaktivitäten in den kommenden Jahren allmählich in den medizinischen Anwendungsbereich verschieben.

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023 verzeichnete die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland einen Rückgang um - 6 % auf einen Branchenumsatz von 72,5 Mrd. €, welcher durch einen Rückgang der verarbeiteten Menge von absolut 13,6 Mio. t im Vorjahr auf 12,7 Mio. t bedingt ist. Die rückläufige Mengenentwicklung resultierte insbesondere aus der schwachen Konjunktur der Chemie- sowie Automobilindustrie, einer schwächelnden Nachfrage von Seiten vieler Markenartikler und der Flaute im Bausektor.

Das Segment "Verpackungen" setzte deutlich weniger Material ein: 3,8 Mio. t statt 4,2 Mio. t im Vorjahr. Folglich sackte der Umsatz bei den Verpackungsherstellern um - 7,7% ab und betrug 16,8 Mrd. EUR gegenüber 18,2 Mrd. EUR im Vorjahr.1 Der Rückgang ist zum einen durch vermehrte Substitution von Kunststoffen durch Papier und Papierverbunde und zum anderen durch die zunehmenden Importe bedingt. Im Folienbereich lag der Rückgang gar bei - 14,1%.

Die dargestellte Branchensituation des Jahres 2023 spiegelte sich in wesentlichen Teilen auch im Geschäftsverlauf unseres Unternehmens wider. Der zur Mitte des dritten Quartals 2022 in all unseren Produktsegmenten einsetzende Nachfragerückgang setzte sich im Jahr 2023 fort. Die Folge waren unter anderem auch Maschinenstillstandzeiten. Einhergehend mit dieser Abkühlung verstärkte sich der kundenseitige Preisdruck zusehends, während sich die Rohstoffpreise unterproportional hierzu reduzierten. Folglich kam es im Jahr 2023 zu einem rückläufigen Auftragseingang, einer nachlassenden Auslastung, geringere Absatzmengen und Ertragsrückgängen. Unter diesen Rahmenbedingungen war das 1. Quartal 2023 noch das bessere, alle Folgequartale zeigten einen geringen Umsatz- und Ergebnisbeitrag. Ein wesentlicher Treiber hierfür waren die europaweit gravierend gestiegenen Energiekosten, die auch unser Haus im Jahr 2023 ganz erheblich belasteten.

Die im Berichtsjahr durchgeführten Rezertifizierungs-/Überwachungsaudits bestätigten wiederholt die Konformität unseres Integrierten Managementsystems mit den Normen BRC Global Standard, ISO 9001, ISO 50001 sowie dem GKV-Verhaltenskodex. Ferner wurden erneut die Zertifizierungen unserer Prozesse und Produkte nach den Kriterien des Halal- sowie des Kosher-Standards fortgeführt.

1) Artikel "Deutsche Kunststoffverarbeitung" auf www.kiweb.de / GKV-Jahrespressekonferenz auf https://www.gkv.de/de/service/presse/kunststoff-verarbeitende-industrie-fordert-wachstumsagenda.html

Das Geschäftsjahr 2023 konnte trotz eines sehr schwierigen Marktumfeldes und den unverändert hohen Energiekosten mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden, welches über unserer Gewinnerwartung notierte.

Das Schweizer Tochterunternehmen Vacopack H. Buchegger AG verzeichnete in 2023 einen guten Geschäftsverlauf, es erfolgten keine Dividendenzahlungen an die Muttergesellschaft.

Umsatz- und Ertragsentwicklung:

Die Umsatzerlöse reduzierten sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um 24,9 % auf 81,3 Mio. € (Vj.: 108,3 Mio. €) und die Gesamtleistung um 27,6 % auf 80,2 Mio. € (Vj.: 110,8 Mio. €). Seitens der Exportquote war ein leichter Rückgang um - 0,9 Prozentpunkte auf 52,1 % (Vj.: 53,0 %) zu konstatieren. Der an der Gesamtleistung anteilige Material- und Fremdleistungsaufwand verringerte sich um - 4,8 Prozentpunkte auf nunmehr 71,0 % (Vj.: 75,8 %). Infolge eines Abbaus seitens unserer Halbfertig- und Fertigwaren enthält die Gesamtleistung des Berichtsjahres eine Bestandsveränderung von - 1,1 Mio. € (Vj.: +2,5 Mio. €).

Der Rohertrag, relativ zur Gesamtleistung, stieg gegenüber dem Vorjahr um +4,8 Prozentpunkte und das Betriebsergebnis lag absolut bei 1,9 Mio. €, was 2,4 % der Gesamtleistung entspricht. Die Gesamtleistung je Mitarbeiter verringerte sich auf 395 T€ (Vj.: 538 T€). Ebenso ging der Rohertrag je Mitarbeiter auf 114 T€ (Vj.: 130 T€) zurück. Der Jahresüberschuss notierte bei 1,6 Mio. € und lag damit mit -42,4 % deutlich unter dem Vorjahreswert.

Investitionen:

Im Geschäftsjahr 2023 tätigte das Unternehmen Investitionen ins Sachanlagevermögen im Umfang von 785 T€ wovon knapp 280 T€ auf eine Photovoltaik-Dachanlage entfielen. Weitere 505 T€ betrafen diverse Komponenten der betriebstechnischen Ausstattung.

Vermögens- und Finanzlage:

Das Eigenkapital erhöhte sich um + 5,5 % auf 30.383 T€. Die Eigenkapitalquote liegt bei 74,8 % (Vj.: 70,7 %) und der Anlagendeckungsgrad I bei 559 % (Vj.: 458 %). Die Gesellschaft verfügte im Berichtsjahr zu jeder Zeit über eine ausreichende Liquidität. Fremdwährungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang, da überwiegend in Euro fakturiert und ausschließlich in dieser Währung eingekauft wird. Der Anteil der liquiden Mittel an der Bilanzsumme verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr auf 20,1 % (Vj.: 14,8 %), zusätzlich konnten die Bankverbindlichkeiten auf 943 T€ reduziert werden. In der Position Wertpapiere sind Vermögenswerte zur Abdeckung von Arbeitszeitguthaben der Mitarbeiter 300 T€ (Vj.: 300 T€) enthalten.

Personal- und Sozialbereich:

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 203 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (Vj.: 206) im Unternehmen beschäftigt, wovon 146 Personen dem gewerblichen Bereich zuzuordnen sind und wovon 20 Personen in Teilzeit beschäftigt waren. Zudem bildeten wir mit 5 Auszubildenden eigenen Nachwuchs in den Berufen Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik sowie Maschinen- und Anlagenführer aus. Der Personalaufwand in Höhe von 12,5 Mio. € (Vj.: 12,5 Mio. €) lag auf dem Vorjahresniveau.

Wie bereits in den Vorjahren, wurde die Suche nach geeignetem Personal durch den anhaltenden Fachkräftemangel partiell beeinträchtigt. Auch für die kommenden Jahre ist hier keine Besserung zu erwarten.

Forschung und Entwicklung:

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten des Unternehmens richteten sich während des Berichtsjahres auf folgende Schwerpunkte:

• Entwicklung und Weiterentwicklung recyclingfähiger Materialkombinationen inklusive entsprechender Zertifizierungen.

• Diverse Rohstoff- und Rezepturanpassungen zur Kostenoptimierung.

• Starke Zunahme an Projekten und Aktivitäten für medizinische und pharmazeutische Anwendungen, bedingt durch die gestiegene, konzerninterne Nachfrage.

• Aktivitäten bzgl. Rohstoffalternativen hinsichtlich Konformitäten und Umweltanforderungen (Stichworte PFAS, Rezyklateinsatz)

Risikomanagement

Die wesentlichen Elemente unseres Risikomanagements sind weiterhin ein planmäßiges Finanzcontrolling, die Überwachung der offenen Forderungen, die regelmäßige Einholung von Ratings und Finanzauskünften der Debitoren und Kreditoren, die Einbindung einer Debitorenversicherung, die kontinuierliche Beobachtung der Finanzmärkte sowie der gesetzlichen Rahmenbedingungen für unsere Geschäftstätigkeit. Darüber hinaus haben wir unser Risikomanagementsystem in Folge der Integration in den Oliver-Konzern weiterentwickelt. Beispielsweise analysieren wir unsere Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an den Oliver-Konzern und besprechen die Analyseergebnisse mit dem Oliver-Management. Hierbei werden in verschiedenen Beobachtungsbereichen Risikoindikatoren ermittelt und bewertet. Zum internen Kontrollsystem der Gesellschaft gehören auch Regelungen zur Compliance. Neben den geltenden gesetzlichen Bestimmungen sind unternehmensinterne als auch konzerninterne Richtlinien und Anweisungen Bestandteil des Compliance Management Systems. Unser Risikomanagement- als auch Compliance Management System werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Zur Absicherung von Schadensfällen und daraus gegebenenfalls resultierender Haftungsansprüche gegenüber unserem Unternehmen, bestehen entsprechende Versicherungsverträge.

Die kontinuierliche Überwachung unseres Tochterunternehmens erfolgt monatlich auf Basis dessen monatlicher Berichterstattung an das Oliver-Management. Weiterhin bestehen regelmäßig unterjährige Kontakte mit der dortigen Unternehmensleitung, in den unter anderem neben spezifischen sowie anlassbezogenen Themen auch der Geschäftsverlauf besprochen wird.

Ausblick, Ziele, Risiken und Chancen

Nachdem das Jahr 2023 erwartungsgemäß von einer moderaten Auslastung, mäßigen Umsatzerlösen sowie hohem Margendruck geprägt war, erwarten wir für das Jahr 2024 eine insgesamt unveränderte Geschäftsentwicklung sowie weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. Die Unternehmen sind nach wie vor zurückhaltend bei Investitionen. Dies ist den weiterhin unsicheren Zukunftsaussichten für die Industrie in Deutschland geschuldet.

Eine Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage könnte sich aus dem verabschiedeten Wachstumschancengesetz ergeben. Durch eine zukunftsorientierte Wachstumsagenda, die insbesondere die Themen Energie, Bürokratie, Investitionen und Digitalisierung adressiert, könnte die Industrie in Deutschland in zwei bis drei Jahren wieder Fahrt aufnehmen. Kurzfristig erwarten wir aber für den weiteren Geschäftsgang im Jahr 2024 hieraus noch keine wesentlichen Impulse, so dass wir basierend auf der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2024 nicht von einer wesentlichen Belebung der Nachfrage bis zum Jahresende ausgehen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für das Jahr 2024 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis.

Aus den anhaltenden Kriegshandlungen Russlands gegen die Ukraine sowie den damit einhergehenden politischen (Sanktions-)Maßnahmen können sich unverändert weitere negative Effekte auf die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft und damit auch unser Unternehmen ergeben. Auch der aktuell bestehende Nahostkonflikt zwischen Israel und der Hamas könnte diese negativ beeinflussen. Dies wird maßgeblich von der Fortdauer und weiteren Entwicklung beider Kriege abhängen, was zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht einschätzbar ist. Im zunehmenden Trend hin zu einer verstärkten Kreislaufwirtschaft sehen wir für die Zukunft einen gewissen Anpassungsbedarf seitens unserer Produktionstechnologien als auch in den Mehrschichtfolienstrukturen selbst. Anhand der in diesem Zusammenhang bisher durchgeführten, umfangreichen Entwicklungen und Kundenprojekte erkennen wir jedoch auch Chancen zur Erschließung neuer Anwendungsfelder, in denen unsere Produkte einen wichtigen Beitrag zum Verpackungsrecycling leisten können.

Die Hauptabsatzmärkte unseres Unternehmens liegen weiterhin in den Bereichen Lebensmittel, Medizin & Pharma sowie Technik, werden sich aber durch die Zugehörigkeit zur Oliver Gruppe kontinuierlich in den Bereich Medizin verschieben. Für die kommenden Jahre werden wir einen erhöhten Entwicklungs- und Qualifizierungsaufwand betreiben sowie auch neue Produktionstechnologien einführen, damit der Wandel hin zu medizinischen und pharmazeutischen Anwendungen unterstützt wird. Unser weitreichendes Technologie- und Produktportfolio sowie unsere hohen Qualitätsansprüche sehen wir als solide Basis, um die Anforderungen der bisherigen sowie auch der neuen Absatzmärkte zu erfüllen.

 

Ermengerst, den 27.06.2024

EK Pack Folien GmbH

Geschäftsführung

Marco Ziegler

Peter Stober

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.485.562,18 6.302.875,64
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 50.240,99 44.182,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.240,99 44.182,00
II. Sachanlagen 3.732.829,00 4.556.201,45
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304.323,00 239.935,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.054.445,00 2.881.379,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 374.061,00 355.795,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.079.092,45
III. Finanzanlagen 1.702.492,19 1.702.492,19
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.702.492,19 1.702.492,19
B. Umlaufvermögen 35.085.245,83 34.369.497,83
I. Vorräte 15.280.570,00 17.108.000,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.810.590,00 5.490.000,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.230.120,00 3.532.000,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 7.239.860,00 8.086.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.342.482,20 10.940.696,66
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.959.436,64 8.831.261,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.172.786,93 1.083.372,62
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.210.258,63 1.026.062,88
III. Wertpapiere 299.701,59 299.701,59
1. sonstige Wertpapiere 299.701,59 299.701,59
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.162.492,04 6.021.099,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.510,56 33.174,00
Aktiva 40.599.318,57 40.705.547,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 30.383.313,27 28.797.414,07
I. Gezeichnetes Kapital 255.900,00 255.900,00
II. Gewinnrücklagen 5.200.000,00 5.200.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 5.200.000,00 5.200.000,00
III. Gewinnvortrag 23.341.514,07 20.588.631,80
IV. Jahresüberschuss 1.585.899,20 2.752.882,27
B. Rückstellungen 3.466.400,00 6.030.525,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 1.133.841,00
2. Steuerrückstellungen 154.700,00 1.301.684,00
3. sonstige Rückstellungen 3.311.700,00 3.595.000,00
C. Verbindlichkeiten 6.749.605,30 5.877.608,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 943.462,00 2.455.669,30
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 25.729,36 276.350,28
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.659.193,72 1.997.882,83
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.121.220,22 1.147.705,99
davon aus Steuern 749.064,31 401.131,92
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6.308,58 8.507,76
Passiva 40.599.318,57 40.705.547,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 81.335.869,62 108.272.648,13
2. Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.148.020,00 -2.485.000,00
3. sonstige betriebliche Erträge 823.860,54 192.801,14
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 2.116,10 594,26
4. Materialaufwand 56.944.346,11 83.973.654,06
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 50.333.561,11 80.808.909,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.610.785,00 3.164.744,62
5. Personalaufwand 12.452.230,84 12.583.745,97
a) Löhne und Gehälter 10.457.656,73 10.557.973,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.994.574,11 2.025.772,34
davon für Altersversorgung 10.336,56 17.182,10
6. Abschreibungen 1.623.175,56 1.672.187,47
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.623.175,56 1.672.187,47
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.064.920,15 8.842.086,08
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.578,94 2.110,14
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 78.988,80 454,54
davon aus verbundenen Unternehmen 6.666,67
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.573,60
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.815,27 40.407,67
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 21.034,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 366.005,42 1.057.786,08
12. Ergebnis nach Steuern 1.610.205,61 2.777.462,88
13. sonstige Steuern 24.306,41 24.580,61
14. Jahresüberschuss 1.585.899,20 2.752.882,27

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

EK Pack Folien GmbH mit dem Sitz in Ermengerst eingetragen im Handelsregister Abt. B des Amtsgerichts Kempten unter HRB Nr. 778

I. Gesetzliche Grundlagen

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der EK Pack Folien GmbH, Ermengerst, wurde nach den einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und § 264 ff. HGB) sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Gliederung

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Ausweis- und Bilanzierungsmethoden aufgestellt worden. Die Bewertungsmethoden wurden bis auf die nachfolgend dargestellte Änderung wie im Vorjahr angewandt:

Insbesondere aufgrund des erstmaligen Konzerneinbezugs (siehe Lagebericht), aber auch um den zeitlichen Ermittlungsaufwand und auch das Fehlerrisiko durch manuelles Bearbeiten weiter zu reduzieren, erfolgte die Ermittlung der Herstellkosten im Jahr 2023 nunmehr softwaregestützt mit entsprechender Auswirkung auf die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse. Insgesamt hat sich hierdurch der Ausweis der Vorräte zum 31. Dezember 2023 und ebenso das Jahresergebnis 2023 vor Ertragsteuern um rd. € 1,7 Mio. erhöht.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzung linear abgeschrieben und ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (ohne Verwaltungskosten und Zinsen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen, deren Dauer der voraussichtlichen betrieblichen Nutzungsdauer entspricht, ggf. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Beim beweglichen Anlagevermögen wurde bis einschließlich 2010 die degressive Abschreibungsmethode verwendet, soweit diese zu höheren Abschreibungswerten als die lineare Abschreibungsmethode führte. Auf Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2011 wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zum Pflichtinhalt der handelsrechtlichen Herstellungskosten bewertet, soweit nicht der jeweilige beizulegende Wert niedriger war.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten, ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen aktiviert. Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen erfolgt, aufgrund relevanter Restlaufzeiten am Bilanzstichtag von bis zu einem Jahr, zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Die Bewertung der Wertpapiere erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind gebildet für Ausgaben, soweit dieser Aufwand künftiger Geschäftsjahre darstellen.

Gemäß § 274 HGB wird eine saldierte Abgrenzung für die voraussichtlichen zukünftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aufgrund handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede gebildet. Vom Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden im Berichtsjahr aufgelöst, da sämtliche Pensionsansprüche durch eine Abfindungszahlung erfüllt wurden.

Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Berechnung erfolgte nach dem modifizierten Teilwertverfahren, als Rechnungszins wurden 1,78 %, der Rententrend mit 1,50 % und der Gehaltstrend mit 0 % angesetzt. Als Sterbetafeln kamen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zur Anwendung.

Die übrigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Langfristige Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekanntgegeben wird, abgezinst. Ferner werden ggf. künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ist am Ende des Anhangs wiedergegeben.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben, mit Ausnahme eines an ein verbundenes Unternehmen ausgereichtes Darlehen in Höhe von T€ 4.000 eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 1.166 (Vorjahr T€ 1.083) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 4.007 sonstige Forderungen. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen T€ 31 Forderungen gegenüber dem Gesellschafter.

Von den Wertpapieren ist ein Betrag in Höhe von T€ 300 (Vj.: T€ 300) zur Absicherung von Arbeitszeitkonten verpfändet.

Aus der Gegenüberstellung von Handels- und Steuerbilanz und der Bewertung der temporären und quasi permanenten Differenzen ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, der gemäß dem Wahlrecht in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert wurde. Die aktiven Latenzen beruhen auf Differenzen bei den sonstigen Rückstellungen. Aufgrund unterschiedlicher Abschreibungsmethoden beim Anlagevermögen in Handels- und Steuerbilanz ergeben sich passive Latenzen. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 27 %.

Passiva

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für unterlassene Instandhaltung, Gewährleistung, Personalkosten und Rückbauverpflichtung im Betriebsgebäude gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 210 (Vj.: T€ 549) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und in Höhe von T€ 733 (Vj.: T€ 1.907) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis zu fünf Jahren. Es bestanden keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten PV-Anlage gesichert.

Die erhaltenen Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB

Die Angabe nach § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 2 HGB.

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Die periodenfremden Erträge betreffen mit T€ 300 Erträge aus der Herabsetzung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen sowie mit T€ 112 Erträge aus der Anpassung der Handelsbilanz an steuerbilanzielle Werte.

V. Sonstige Angaben

Beteiligungen nach § 285 Nr. 11 HGB

Von der Ausnahmeregelung des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben nach § 285 Nr 14 und 14a HBG

Name und Sitz des Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt (§ 285 Nr. 14 HGB):

Berwind Consolidated Holding II Inc., C/O THE Corporation Trust Company, Corporation Trust Center, 1209 Orange ST, Wilmington 19801, United States.

Name und Sitz des Mutterunternehmen der Gesellschaft, welches den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt (§ 285 Nr. 14a HGB):

Oliver Holdings, Inc., 251 LITTLE FALLS DRIVE, WILMINGTON, New Castle, DE, 19808, United States.

Außerbilanzielle Geschäfte / sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über das Betriebsanwesen betragen derzeit T€ 972 (Vj. T€ 972) p. a.. Der Mietvertrag für das Betriebsanwesen ist bis 31.12.2033 fest geschlossen.

Jährliche finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über bewegliche Wirtschaftsgüter bestehen derzeit in Höhe von T€ 150 (Vj. T€ 133) mit einer Restlaufzeit von durchschnittlich 24 Monaten (Vj. 28).

Weitere finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen derzeit in Höhe von T€ 72 (Vj.: T€ 70) p. a. für Kfz, mit einer Restlaufzeit von durchschnittlich 22 Monaten (Vj.: 20).

Zweck / Vorteil: Die Leasinggeschäfte tragen zur Bilanzneutralität und zur Schonung der Liquidität bei und ermöglichen es, das Sachanlagevermögen auf einem neuen Stand zu halten.

Risiko: Bei Nichtnutzung der Leasingobjekte sind grundsätzlich die Leasingkosten bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu entrichten.

Aus Investitionen besteht zum 31.12.2023 kein offenes Bestellobligo (Vj.: T€ 106).

Abschlussprüferhonorare

Die Honorare für den Abschlussprüfer umfassen für das Geschäftsjahr 2023 für

a) Abschlussprüfungsleistungen T€ 34
b) andere Bestätigungsleistungen T€ 3
c) Steuerberatungsleistungen T€ 3
d) sonstige Leistungen T€ 4

Geschäftsführung

Frau Renate Englisch, Kempten (Allgäu) (bis 22.01.2024)

Herr Dipl.-Ing. (FH) Peter Stober, Oy-Mittelberg (Allgäu)

Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. (Uni) Marco Ziegler, Wiggensbach (Allgäu).

Die Angaben nach § 285 Nrn. 9 a und b HGB unterbleiben mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Beschäftigte

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Angestellte 57 58
Gewerbliche Arbeitnehmer 146 148
203 206
Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 533.262,49 26.859,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 533.262,49 26.859,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.509.770,68 13.681,41 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 29.734.672,87 332.887,04 33.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.072.769,30 158.789,57 37.880,40
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.079.092,45 279.683,58 0,00
Summe Sachanlagen 34.396.305,30 785.041,60 70.880,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.702.492,19 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.702.492,19 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 36.632.059,98 811.901,10 70.880,40
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.982,99 571.104,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.982,99 571.104,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 102.469,00 1.625.921,09
2. technische Anlagen und Maschinen 1.245.324,04 31.279.883,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.193.678,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.358.776,03 0,00
Summe Sachanlagen -10.982,99 35.099.483,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.702.492,19
Summe Finanzanlagen 0,00 1.702.492,19
Summe Anlagevermögen 0,00 37.373.080,68
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 489.080,49 31.783,50 0,00 0,00 520.863,99
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 489.080,49 31.783,50 0,00 0,00 520.863,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.269.835,68 51.762,41 0,00 0,00 1.321.598,09
2. technische Anlagen und Maschinen 26.853.293,87 1.399.187,08 27.042,00 0,00 28.225.438,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.716.974,30 140.442,57 37.799,40 0,00 1.819.617,47
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 29.840.103,85 1.591.392,06 64.841,40 0,00 31.366.654,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 30.329.184,34 1.623.175,56 64.841,40 0,00 31.887.518,50
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 50.240,99 44.182,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 50.240,99 44.182,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 304.323,00 239.935,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.054.445,00 2.881.379,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 374.061,00 355.795,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 1.079.092,45
Summe Sachanlagen 0,00 3.732.829,00 4.556.201,45
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.702.492,19 1.702.492,19
Summe Finanzanlagen 0,00 1.702.492,19 1.702.492,19
Summe Anlagevermögen 0,00 5.485.562,18 6.302.875,64

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den zum 31. Dezember 2023 in Höhe von € 24.927.413,27 ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ermengerst, den 27.06.2024

EK Pack Folien GmbH

Geschäftsführung

Marco Ziegler

Peter Stober

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EK-Pack Folien GmbH, Ermengerst-Wiggensbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EK-Pack Folien GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EK-Pack Folien GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kempten (Allgäu), den 27. Juni 2024

ATG
Allgäuer Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reber, Wirtschaftsprüfer

Slabon, Wirtschaftsprüfer

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