B-Invest 2 GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tanja Burkhadt seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Carola Ida Anna Burkhardt seit 9.7.2025 | Prokura |
Claus Burkhardt seit 9.7.2025 | Geschäftsführer |
Jörg Heim seit 6.12.2018 | Prokura |
Jens Rühle seit 25.4.2017 | Prokura |
Jens Schaffernicht seit 25.4.2017 | Prokura |
Andreas Großhauser seit 29.11.2016 | Prokura |
Emil Meier seit 18.5.2006 | Prokura |
Ludwig Schuderer seit 8.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Burkhardt GmbHMühlhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den gesetzlichen Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 9 Jahren. Die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben (Nutzungsdauer zwischen 3 und 21 Jahren). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 netto wurden im Zugangsjahr vollabgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht erforderlich. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den ursprünglichen Anschaffungskosten - soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die regelmäßig ersetzt werden, deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist und deren Bestand in seiner Größe, seinem Wert und seiner Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt, werden mit einem Festwert angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 4. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahre 2023 ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus der Anlage. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von € 5.500,00 (Vj. € 5.500,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen "projected unit credit method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Der Aktivwert aus dem Rückdeckungsvermögen für die Pensionsverpflichtung (Zeitwert des Deckungsvermögens) in Höhe von € 70.998,00 wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Rückstellungsbetrag saldiert. Der Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 S. 2 HGB beträgt € 602.784,00. Der passive Unterschiedsbetrag nach Vermögenssaldierung (auf Basis der Einzelbewertung bestimmt) in Höhe von € 531.786,00 wird auf der Passivseite unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ausgewiesen. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt € 11.156,00; der Ertrag aus dem Deckungsvermögen € 3.189,00. Zum 31.12.2023 beläuft sich der Erfüllungsbetrag bei Abzinsung mit dem 7-Jahresdurchschnittszins (1,74 %) auf € 608.559,00. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen der Abzinsung mit dem 10-Jahresdurchschnittszins und dem 7-Jahresdurchschnittszins beträgt € 5.775,00 (Ausschüttungssperre). Die sonstigen Rückstellungen betragen € 2.175.877,00 und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Laufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ist im beigefügten Verbindlichkeitenspiegel dargestellt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind auch Verbindlichkeiten für Einbehalte von Arbeitnehmern im Rahmen eines Wertkontenmodells enthalten. Als Sicherheiten in gleicher Höhe sind teilweise Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und Buchgrundschulden an die Arbeitnehmer verpfändet. Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse und finanzielle Verpflichtungen:
Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen. Bei den sonstigen Verpflichtungen handelt es sich um Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer Grundmietzeit zwischen 36 und 144 Monaten, endend im Januar 2024 bis November 2028. Darüber hinaus gehende, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte im Sinne des § 285 Satz 1 Nr. 3a HGB bestehen nicht. Die Gesellschaft hat gegenüber anderen Unternehmen selbstschuldnerische Bürgschaften und andere Sicherheiten gestellt. Die besicherten Darlehen haben zum 31.12.2023 einen Stand in Höhe von € 3.539.571,00. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. Weitere Eventualverbindlichkeiten und aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen lagen am Bilanzstichtag nicht vor. Weitere finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB bestehen nicht. 5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In den Umsatzerlösen sind auch die Erlöse aus dem Verkauf von Pflanzenöl und die Erlöse aus Stromeinspeisung ausgewiesen. Des Weiteren sind in den Umsatzerlösen auch Erlöse aus dem Verkauf von Holzpellets enthalten. Von den Umsatzerlösen entfallen € 8,45 Mio. auf Geschäftstätigkeiten im EU-Bereich, € 76,70 Mio. der Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt und die übrigen Umsatzerlöse (€ 2,44 Mio.) im Drittland. Die Ertragsteuern belasten ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 6. Sonstige Angaben a) Angaben zur Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023
Der einzelvertretungsberichtigte Geschäftsführer Herr Gerhard Burkhardt ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Schuderer ist ebenfalls einzelvertretungsberechtigt, jedoch nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt € 23.000,00, welches vollumfänglich auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. b) Angaben zu Arbeitnehmern
c) Beteiligungen Die Gesellschaft ist seit dem 08.12.2023 an der neugegründeten MEP Münsterland Energy Production GmbH mit Sitz in Mühlhausen zu 90 % beteiligt. Das Stammkapital beträgt 25.000,00 €. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Der Krieg in der Ukraine hat immer noch Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, welche zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Gewinnvortrag in Höhe von € 38.174.824,51 und den Jahresüberschuss in Höhe von € 4.152.946,89 auf neue Rechnung vorzutragen.
Mühlhausen, 09. Oktober 2024 gez. Gerhard Burkhardt, Geschäftsführer gez. Ludwig Schuderer, Geschäftsführer Gez. Werner Klenk, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Burkhardt GmbH ist in dem Bereich Energie- und Gebäudetechnik tätig. Der Grundstein der Burkhardt GmbH wurde in einem Schmiedebetrieb gelegt. Hieraus entstanden die Geschäftsfelder Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär, Spenglerei und Service in der Gebäudetechnik. Seit dem Jahr 2005 wurde der Geschäftsbetrieb vom reinen Dienstleister zum Hersteller in der Energietechnik stetig ausgebaut. So erweiterten wir unser Geschäftsfeld um die Produktion von Blockheizkraftwerken und Holzvergasern mit dem damit verbundenen Brennstoffhandel sowie den Service unserer Anlagen. Von der Planung bis zur Wartung bieten wir unseren Kunden individuelle Lösungen in den verschiedensten Branchen. Unsere Beziehungen zu unseren Kunden, Lieferanten sowie Mitarbeitern sind auf Beständigkeit und Langfristigkeit ausgerichtet. II. Wirtschaftliche Grundlagen des Unternehmens 1) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 dürften für viele Firmen sehr herausfordernd gewesen sein. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von einer schwachen Konjunktur, hoher Inflation, Herausforderungen in der Energieversorgung und anhaltenden globalen Unsicherheiten wie den geopolitischen Spannungen mit Russland, Handelskonflikte mit China und Unsicherheiten in den USA geprägt. Dennoch blieb der Arbeitsmarkt robust. Die Arbeitslosenquote lag stabil bei etwa 5,5 bis 6 %, was auf eine insgesamt stabile Nachfrage nach Arbeitskräften hinweist. Der Mangel an Fachkräften in vielen Bereichen war weiterhin ein großes Problem für die deutsche Wirtschaft. Die konjunkturellen Herausforderungen wirken die auch auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland aus. Im Jahr 2023 zeigte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) und die preisbereinigte Bruttowertschöpfung in Deutschland im Vergleich zu 2022 verhalten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Destatis: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24). Neben den konjunkturellen Entwicklungen waren auch die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland für den Rückgang verantwortlich. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 gegenüber dem Jahr 2022 auch leicht zurück (-0,1 %). Die Bruttowertschöpfung entwickelte sich in den verschiedenen Wirtschaftssektoren unterschiedlich. Während einige Bereiche wie das verarbeitende Gewerbe und die Bauwirtschaft aufgrund der hohen Energiepreise, gestörten Lieferketten, höheren Produktionskosten, der zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen und nicht zuletzt der globalen Unsicherheiten rückläufig waren, verzeichneten andere Sektoren wie Dienstleistungen oder IT-Branchen weiterhin leichtes Wachstum. Auch die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung (Destatis: Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - 019/24). Insgesamt fiel die Entwicklung sowohl des preisbereinigten BIP als auch der preisbereinigten Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 schwach aus. Beide Indikatoren spiegelten die wirtschaftlichen Unsicherheiten wider, die durch die Inflation, die Energiekrise und die globale geopolitische Lage beeinflusst wurden. 2) Wirtschaftliche Lage des Unternehmens Die Burkhardt GmbH hat Tradition und hat sich trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 äußerst positiv entwickelt und konnte in mehreren zentralen Bereichen beachtliche Erfolge verzeichnen. Wir konnten unsere Kunden, wie auch in den vergangenen Jahren, durch Kompetenz, hochwertige Produkte und Serviceleistungen sowie stetige Innovation überzeugen. Umsatzsteigerung und Marktposition Im Jahr 2023 konnten wir unseren Umsatz gegenüber dem Vorjahr signifikant steigern. Die Umsatzsteigerung um 26,5 % zeigt, dass wir trotz des schwierigen makroökonomischen Umfelds, geprägt von hoher Inflation und anhaltender Energiekrise, erfolgreich Marktanteile ausbauen konnten. Unsere strategischen Investitionen in neue Märkte und die Fokussierung auf wachstumsstarke Produktsegmente trugen maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Dadurch konnten wir unsere Marktposition in den Kernbereichen weiter festigen und ausbauen. Ergebnisverbesserung und Effizienzgewinne Unsere konsequenten Maßnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz zeigten 2023 deutliche Wirkung. Wir konnten den EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) durch gezielte Kostensenkungen und eine verbesserte Prozessoptimierung auf T€ 5.979 (i.V. T€ 4.719) erhöhen. Im Jahr 2023 hatten wir ebenfalls mit hohen Material- und Beschaffungskosten zu kämpfen. Einen entscheidenden Vorteil konnten wir uns durch die Struktur unseres Einkaufs und Lagerhaltung sichern. Auch bei der Energiebeschaffung konnten wir uns durch unsere Unabhängigkeit von örtlichen Netzbetreibern einen Vorteil erarbeiten, da wir den Stromverbrauch für unsere Standorte über unsere Eigenanlagen decken. Trotz gestiegener Rohstoffpreise ist die Wirtschaftlichkeit unserer Anlagen für die Betreiber weiterhin gegeben. Dies gilt in besonderem Maße für Betreiber, die sowohl Strom als auch Wärme nutzen können. Deshalb hat sich die Nachfrage nach unseren Produkten aufgrund der entstandenen Marktunsicherheit erhöht. Um die termingerechte und qualitativ hochwertige Bearbeitung von künftigen Aufträgen zu sichern, wurde weiter in Personal und Anlagevermögen investiert. Verschiedene Maßnahmen trugen dazu bei, die Mitarbeiterzahlen zu erhöhen. Die Ertragskraft blieb weiterhin stabil. Trotz entsprechend gestiegener Personalaufwendungen konnte ein deutlicher Jahresüberschuss erwirtschaftet werden. Bei einem Umsatz von T€ 87.591 (i.V. T€ 69.244) betrug der Jahresüberschuss T€ 4.153 (i.V. T€ 3.527). Wir beurteilen die Geschäftsentwicklung als gut. Produktion Dank eines soliden Auftragsbestandes im Bereich der Energietechnik waren unsere Mitarbeiter auch im vergangenen Jahr durchgehend gut ausgelastet. Zur Abfederung von Leistungsspitzen wurden im Bedarfsfall Leiharbeitnehmer eingesetzt. Wartung / Service Die Anfragen für Wartungs- und Serviceleistungen gerade im Bereich der Haustechnik nehmen immer weiter zu. In diesen Bereichen besteht stets eine Vollauslastung. Wir bauen kontinuierlich unseren Personalbestand aus, um weiterhin die Aufträge termingerecht ausführen zu können. Auch die Wartungsaufträge in der Energietechnik nehmen kontinuierlich zu. Diesen Bereich möchten wir zu Zwecken der Kundenbindung nach Möglichkeit so weit ausbauen, dass alle von uns gebauten Anlagen auch von uns und unseren Servicepartnern betreut werden können, sofern das kundenseitig gewünscht ist. Damit wirkt sich eine gute Auftragslage im Bereich der Energietechnik langfristig auch immer positiv auf die Entwicklungen im Servicebereich aus. Forschung und Entwicklung Ein wesentlicher Faktor für unseren wirtschaftlichen Erfolg war die erfolgreiche Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung setzte auch 2023 neue Impulse, die nicht nur den bestehenden Kundenstamm festigten, sondern auch neue Zielgruppen erschlossen haben. Inspiriert durch schwankende Preise auf dem Pelletmarkt konnten wir erste Vergaser mit dem Betriebsstoff Hackschnitzel in Betrieb nehmen. Die Inbetriebnahmen erfolgten sowohl bei uns als auch bei Kunden. Die Entwicklung der Hackschnitzelvergaser mit zugehöriger Steuerung wurde im Jahr 2023 weiter optimiert, um eine weitere Effizienz- und Ertragssteigerung zu erzielen. Die Produktion von eigenen getrockneten Hackschnitzeln und Pellets ist im Jahr 2023 gestartet. Diese werden nun in unseren eigenen Anlagen und zum Teil auch bei Kunden verwendet. Wir streben Weiterentwicklungen an, um unseren Produktionsprozess zu verbessern. Des Weiteren laufen hier weiterführende Versuche, um den Vergasungsprozess in unseren Anlagen zu verbessern. Für Kunden, die mit Hochtemperaturwärme arbeiten, versuchen wir gerade geeignete Methoden zu entwickeln, sodass wir auch für diese Kundengruppe interessant werden. Gerade diese Branchen sind von hohen Energiekosten getroffen und suchen dringend nach Alternativen. Steigende CO 2 -Preise führen immer mehr zu Rückenwind für unsere Technik. Die Kosten der Forschung und Entwicklung werden größtenteils aus den eigenen Finanzmitteln gedeckt. Für verschiedene Forschungsprojekte erhalten wir zudem Unterstützung von verschiedenen Fördergebern. Brennstoffhandel Hauptsächlich zur Serviceoptimierung unserer Kunden haben wir uns vor Jahren dafür entschieden, auch im Brennstoffhandel tätig zu werden. Der Brennstoffhandel bringt für das Unternehmen keine großen Margen. Die Erkenntnisse, die wir hier erlangen können, sind jedoch enorm wertvoll für uns, da wir dadurch die Entwicklungen am Brennstoffmarkt stets im Blick haben. Unsere Kunden schätzen unseren Rundumservice und müssen sich um nahezu nichts kümmern. So generieren wir eine hohe Kundenzufriedenheit und eine langfristige Kundenbindung. Da immer mehr Kunden diesen Service in Anspruch nehmen möchten, nehmen die einzukaufenden Brennstoffmengen auch kontinuierlich zu. So können wir unsere Marge durch Nachlässe aufgrund von großen Abnahmemengen festigen und gleichzeitig gute Preise für unsere Kunden erzielen. Beschaffung Die gestiegenen Energiekosten wirken sich merklich auf die Einstandspreise aus. Auch die Preise für Transport sind weiter angestiegen. Darin sehen wir allerdings keinen Wettbewerbsnachteil, da auch unsere Mitbewerber diesen Problemen gegenüberstehen dürften. Wir konzentrieren uns weiterhin auf eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Lieferanten. Investitionen Wir haben 2023 unsere Nachhaltigkeitsstrategie durch gezielte Investitionen in grüne Technologien und Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeffizienz weiter vorangetrieben, was sowohl unserer Marktstellung als auch unserer langfristigen Wettbewerbsfähigkeit zugutekommt. Im Jahr 2023 wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 10.548 getätigt. Der Großteil hiervon wurde in Anlagen (T€ 4.225) und Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 2.273) investiert. Weitere T€ 3.552 betreffen noch in Bau befindliche technische Anlagen. Die größten Investitionen waren die Erneuerung des Fuhrparks, die Fertigstellung der Hackschnitzel/Pelletierungsanlage sowie einige PV-Anlagen. Personalentwicklung Die verfügbaren Fachkräfte werden bekanntlich immer knapper. Deshalb ist uns die Zufriedenheit unserer Belegschaft ein großes Anliegen. Unsere Bemühungen werden erfreulicherweise mit einer niedrigen Fluktuationsrate belohnt. Durch kontinuierliche Weiterbildungen und Schulungen des Personals werden unsere Qualitätsstandards weiter auf einem hohen Niveau gehalten. Volle Einsatzbereitschaft und eine flexible Arbeitsweise sind uns hierbei sehr wichtig. Zum Jahresende 2023 waren 361 Personen bei der Burkhardt GmbH tätig. Davon waren 56 Auszubildende in den Ausbildungsberufen Anlagenmechaniker/in, Kauffrau/mann für Büromanagement, Elektroniker/in Automation, Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung, Fachinformatiker/in Systemintegration, Fachkraft Lagerlogistik, Konstruktionsmechaniker/in, Mechatroniker/in, Mechatroniker/in für KfZ, Mechatroniker/in für Kälte, Metallbauer/in, Spengler/in, technische/r Systemplaner/in für Versorgungstechnik sowie technische/r Produktdesigner/in beschäftigt. Wir haben unser Engagement in der Aus- und Weiterbildung verstärkt, was zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung führte. Kontinuierliche Weiterbildungen und Schulungen unserer Mitarbeiter gewährleisten auch, dass unser Qualitätsstandard weiter auf einem hohen Niveau gehalten wird. Die Schaffung einer innovativen und kollaborativen Arbeitsumgebung hat es uns ermöglicht, Fachkräfte langfristig an uns zu binden und die Innovationskraft des Unternehmens zu stärken. Unser bewährtes Entlohnungssystem besteht zum Teil aus Festgehältern bzw. Löhnen und außerdem aus leistungsbezogenen Provisionen/Prämien, die eine zusätzliche Motivation darstellen. Die Personalkosten betrugen im Jahr 2023 T€ 21.521. Zweigniederlassung Die Burkhardt GmbH verfolgt ihre Geschäftstätigkeit neben dem Hauptsitz in Mühlhausen in der unselbständigen Zweigniederlassung für den Bereich Haustechnik in der Bremer Str. 37, 01067 Dresden. Des Weiteren besteht eine Serviceniederlassung im Bereich Energietechnik Am Kanal 45 in 49549 Ladbergen. Das gesamte Rechnungswesen, sowie die Lohn- und Gehaltsabrechnungen werden in Mühlhausen abgewickelt und fließen in die laufende Buchhaltung bzw. das Ergebnis der Burkhardt GmbH mit ein. II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich wie im Vorjahr gut entwickelt. Ertragslage Folgendes Schaubild, basierend auf der Gewinn- und Verlustrechnung der Geschäftsjahre 2023 und 2022, zeigt die Ertragslage und deren Veränderung gegenüber dem Vorjahr:
Finanzlage Zur besseren Beurteilung der Finanzlage bedienen wir uns folgender Kennzahlen: Die Kennzahl EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) stellt das Ergebnis vor Ertragsteuern und dem Finanzergebnis dar:
Der EBITDA ("Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization") d.h. das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern hat sich wie folgt entwickelt:
Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich um 1,9 % auf T€ 56.042 erhöht. Das Eigenkapital ist mit T€ 42.456 um 10,8 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) liegt bei 75,8% und stellt weiterhin eine solide Grundlage unseres Unternehmens dar. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresergebnis / Eigenkapital) ist mit 9,8 % positiv hervorzuheben. Dieser Tendenz schließt sich die Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsergebnis / Gesamtkapital) mit 10,7 % an.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31.12.2023 T€ 2.149. Diese beruhen zum größten Teil auf kurz vor oder nach dem Jahreswechsel eingegangene Verbindlichkeiten, die im Jahr 2024 termingerecht beglichen wurden. Die flüssigen Mittel betrugen zum 31.12.2023 T€ 4.402. III. Geschäftsrisiken und Chancen der künftigen Entwicklung Risikomanagementsystem Die Burkhardt GmbH analysiert mögliche Risiken sehr genau und versucht diese durch ihre Stärken auszugleichen. Durch ein kontinuierliches Controlling werden die Geschäftsprozesse laufend ausgewertet und auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft. Die Kosten- und Leistungsrechnung liefert die zugrundeliegenden Werte und gibt Aufschluss über deren Entstehung. Mithilfe von Audits und einem entsprechenden Qualitätsmanagement halten wir die Standards hoch und können Prozesse durchleuchten. Damit gelingt es uns, Abläufe auf Sinnhaftigkeit und Fehleranfälligkeit hin zu prüfen und somit effizienter zu werden. Über das aktuelle Marktgeschehen, vor allem am Brennstoffmarkt und Strommarkt, sind wir immer bestens informiert. Deshalb können wir Trends schnell erkennen, uns schnell anpassen und Alternativen suchen. Gerade im Bereich Energietechnik ist uns ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess wichtig, um unseren Kunden immer das bestmögliche Produkt für die individuellen Bedürfnisse anbieten zu können. Die Firma Burkhardt verfügt in diesem Bereich über großen Erfindergeist und kreativen Köpfen. Hackerangriffe und Datendiebstahl sind existenzbedrohende Risiken, denen wir uns nicht ungeschützt aussetzen möchten. Um solche Gefahren zu minimieren, haben wir uns dazu entschieden, die Mitarbeiter entsprechend zu schulen. Alle Mitarbeiter werden daher auf mögliche Folgen eines IT-Angriffes aufmerksam gemacht und im Umgang mit gefährlichen Phishing-Mails unterwiesen. Versorgungsengpässe sollen durch vorausschauende Planung, ausreichende Lagerbestände und durch eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten abgemildert werden. Großen Wert legen wir hierbei auch auf eine Mehrquellenbeschaffung. Durch unser fortlaufendes Bürgschafts- und Sicherheitenmanagement gewährleisten wir ein möglichst geringes Bürgschaftsvolumen sowie deren Besicherung, was sich äußerst positiv auf die Kreditlinien auswirkt. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten zählen Leasing, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unser Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zu Forderungsausfällen kommt es daher äußerst selten. Da wir langfristige Kundenbeziehungen pflegen, erfreuen wir uns einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Chancen und Risiken Die Nachfrage nach Blockheizkraftwerken und Holzvergasern ist abhängig von Vergütungssätzen und gesetzlichen Bestimmungen. Diese können je nach Absatzland variieren. Außerdem kann sich die Entwicklung am Rohstoffmarkt auf die Rentabilität unserer Anlagen auswirken. Da die Gaspreise weiterhin hoch sind, rechnen wir mit einer zunehmenden Nachfrage nach unseren Produkten. Gerade auch von Kunden, die für die Produktion auf Hochtemperaturwärme angewiesen sind. Es kommt uns auch zugute, dass die Wende hin zu regenerativen Energien weiterhin ein großes Thema bleibt. So bietet der Umbau bestehender Heizungsanlagen in Häusern ein attraktives Auftragspotential. Hohe Gaspreise erhöhen zusätzlich die Attraktivität unserer Blockheizkraftwerke. Diese eignen sich hervorragend zur zentralen Wärmeerzeugung für Fernwärmenetze. Mit dem Bereich Wartung/Service haben wir ein solides Standbein, auf das wir bauen können. Wir haben zahlreiche Wartungsverträge geschlossen, die uns in den kommenden Jahren gut auslasten werden. Dadurch entsteht eine sehr gute Kundenbindung, aus der oft Folgeaufträge generiert werden können. In der Gebäudetechnik profitieren wir durch eine enge Zusammenarbeit mit namenhaften Firmen aus der Region. Auch unsere Kunden aus dem öffentlichen Bereich kommen gerne auf uns zu. Wir haben uns hier eine sehr gute Marktposition erarbeitet. Im Bereich Einfamilienhaus ist trotz der aktuellen Entwicklungen auf dem Finanz- und Rohstoffmarkt kein Auftragsrückgang zu verzeichnen. In Zukunft rechnen wir jedoch vermehrt mit Modernisierungsaufträgen. Besonders wertgeschätzt wird in jedem Fall unser qualifiziertes Personal. Außerdem versuchen wir alle Projekte auf den jeweiligen Kunden abgestimmt abzuwickeln. Auch eine fachmännische Nachbetreuung im Bereich des Kundendienstes/Service ist für uns selbstverständlich und zeichnet uns aus. Risiken bestehen, dass aufgrund des allgemeinen Personalmangels unser Wachstum limitiert werden könnte. Diesem Risiko begegnen wir durch eine vorausschauende proaktive Personalpolitik und einer hohen Ausbildungsquote. Um die Ausbildungsquote zu halten, informieren wir zusätzlich über unser Unternehmen und die Ausbildung an unserem Ausbildungstag. Grundsätzlich bestehen auch für die kommenden Jahre weiterhin konjunkturelle und geopolitische Risiken, wie z.B. kriegerische Auseinandersetzungen, die zu Einschränkungen auf dem Beschaffungs- und Absatzmarkt führen können. Diese Risiken versuchen wir durch unsere oben ausgeführte Risikoinstrumente adäquat abzufedern, ohne diese naturgemäß dadurch nicht vollständig ausschließen zu können. Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. Mit einer hohen Eigenkapitalquote von 75,8 %, stetigen Investitionen, Innovation und qualifiziertem Personal begreifen wir die Zukunft eher als Chance, denn als Risiko. IV. Prognosebericht Insgesamt besteht eine sehr gute Auftragssituation. In der Energietechnik wurde die internationale Geschäftstätigkeit weiter ausgebaut. Zum Jahresende 2023 waren bereits Aufträge vorhanden, um die Produktion die erste Jahreshälfte 2024 auszulasten. Auch im Bereich Gebäudetechnik sind bereits einige Aufträge mit einer Laufzeit bis zur Jahresmitte 2024 fest vergeben. Der Bereich Service Gebäudetechnik ist komplett ausgelastet. Auch der Service für die Energietechnik ist solide beschäftigt und kann die durch die Wartungsverträge anfallenden Aufträge bewerkstelligen. Im weiteren Verlauf des Jahres 2024 gehen wir von sinkenden Materialkosten und eine verbesserte Situation bei den Lieferketten aus. Grundsätzlich sehen wir uns in einer guten Marktposition, die durch hervorragende Lieferanten- und Kundenbeziehungen, unsere Flexibilität, das vorhandene qualifizierte Fachpersonal und einer soliden Auftragslage unterstrichen wird. Auf Basis der starken wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2023 und unserer soliden strategischen Ausrichtung blicken wir optimistisch in die Zukunft. Für 2024 gehen wir insgesamt von einer stabilen Umsatz- und Ertragsentwicklung aus und sind gut gerüstet, um den Herausforderungen des Marktes erfolgreich zu begegnen. Durch kontinuierliche Innovationskraft, nachhaltige Geschäftspraktiken und eine klare Kundenorientierung werden wir unsere Marktposition weiter ausbauen und langfristig sichern.
Mühlhausen, den 09. Oktober 2024 gez. Gerhard Burkhardt, Geschäftsführer gez. Ludwig Schuderer, Geschäftsführer- gez. Werner Klenk, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Burkhardt GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Burkhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Burkhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, den 22. Oktober 2024 gez. Oehlen Oehlen, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung der Burkhardt GmbH, Mühlhausen vom 21. November 2024 festgestellt worden. Beschluss über die Ergebnisverwendung des Geschäftsjahres 2023Die Gesellschafterversammlung der Burkhardt GmbH, Mühlhausen vom 21. November 2024 hat sich dem Vorschlag der Geschäftsführung über die Verwendung des Ergebnisses des Geschäftsjahres 2023 angeschlossen und beschlossen, dass der Gewinnvortrag in Höhe von € 38.174.824,51 und der Jahresüberschuss in Höhe von € 4.152.949,89 auf neue Rechnung vorgetragen werden. |
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