Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 113119
Eingetragen
21.6.2006
Branche
Herstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenHerstellung von Maschinenspannzeugen und sonstigem Zubehör für WerkzeugmaschinenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Teilefertigung, insbesondere Herstellung von Zubehörteilen der Automobilindustrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Heller
seit 26.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
57.40%
Hans-Peter Wilhelm Lindemann
37.60%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Hamburg
28.700 DM
57.40%
Hans-Peter Wilhelm Lindemann
Rosengarten
18.800 DM
37.60%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Zander GmbH

Waltershausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 1.248.714,34 1.390.143,34
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 420,00 3.530,00
II. Sachanlagen 1.248.294,34 1.386.613,34
B. Umlaufvermögen 674.309,37 993.875,68
I. Vorräte 150.000,00 260.821,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 240.559,76 712.596,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 25.243,85 25.243,85
davon gegen Gesellschafter 28.507,86 31.400,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 283.749,61 20.458,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.424,66 11.433,03
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 82.951,43  
Aktiva 2.034.399,80 2.395.452,05

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 0,00 764.880,09
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 739.315,50 957.422,45
III. Jahresfehlbetrag 847.831,52 218.106,95
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 82.951,43  
B. Rückstellungen 727.966,67 699.575,91
C. Verbindlichkeiten 1.306.433,13 930.996,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 860.547,43 385.868,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 445.885,70 545.127,59
davon gegenüber Gesellschaftern 101.445,52 79.073,92
Summe Passiva 2.034.399,80 2.395.452,05

Anhang



Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen­den Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Zander GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Waltershausen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: 113119

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Für den Darstellungswechsel sind fol­gende Gründe anzuführen:
Zum 18.10.2021 wurde die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens zum 31.12.2022 wurden die offenen Forderungen uneinbringlich einzelwertberichtigt.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:
Offene Forderungen in Höhe von 304.560,11 EUR.
Diese wurden pauschal wertberichtigt in Höhe von -87.701,54 EUR
und einzelwertberichtigt in Höhe von -216.858,54 EUR.

Zur Erläuterung wird ausgeführt: Die offenen Forderungen wurden mit Anordnung der vorläufigen Insolvenzverwaltung als Forderungsverluste aufwandswirksam abgeschrieben.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Folgende Anhaltspunkte begründen Zweifel an der Unternehmensfortführung:
Nach derzeitigem Stand fehlen dem Unternehmen Umsätze in einer Größenordnung  von bis zu 140 TEUR monatlich, um kostendeckend zu arbeiten. Nach weiteren Umsatzrückgängen im September 2021 wurden die letzten Reserven verbraucht. Mit Eigenantrag vom 11.10.2021 beim Amtsgericht Erfurt wurde mit Beschluss vom 18.10.2021 die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Am 01.01.2022 wurde gemäß Beschluss des Amtsgericht Erfurt - Insolvenzgericht unter AZ: 171 IN 250/21 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Firma Zander GmbH eröffnet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnut­zung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutz­bar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemein­ko­sten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögens­ge­genstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer hö­heren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

-  unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanz­stichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rück­stel­lungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Be­ur­tei­lung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pen­sions­rückstel­lun­gen betra­gen 589.041,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einbeziehung von Zinsen für Fremdkapital in die Herstellungskosten

Die Herstellungskosten beinhalten auch Zinsen für Fremdkapital, soweit dieses der Finanzierung des Her­stel­lungsvorgangs dient. Der einbezogene Zinsaufwand betrifft nur die Dauer der Herstellung.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
We­sentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren be­trägt  429.498,60 EUR (Vorjahr: 545.099,01 EUR).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:
Es wurden Maschinen und Fahrzeuge über die GEFA Bank und die VW Bank finanziert in Höhe
von 344.411,60 EUR.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Coronasoforthilfe in Höhe von 87.219,03 EUR.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 39.

Zum 01.07.2006 wurde Herr Andreas Heller, geb.am 05.03.1961, zum Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt. Frau Simone Fuchs erhielt als leitende Angestellte am 01.02.2018 Prokura. Die Gesellschaft wurde seinerzeit mit einem Stammkapital in Höhe von (50.000 Dm) 25.564,59 EUR ausgestattet, welches sich wie folgt seit 2017 verteilt:
Peter Dennis Meyenburg, geb. 01.04.1979 von (28.700 DM) 14.674,07 EUR
Hans-Peter Wilhelm Lindemann, geb. 21.11.1940 von (18.800 DM)  9.612,29 EUR
Andreas Heller, geb. 05.03.1961 von (2.500 DM) 1.278,23 EUR



sonstige Berichtsbestandteile


Zum 01.01.2022 wurde vom Amtsgericht Erfurt unter AZ: 171 IN 250/21
RA Thomas Beck, Hochheimer Str. 47, 99094 Erfurt zum Insolvenzverwalter bestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

Dresden, 07.07.2025
gez. Rae Thomas Beck
Ort, Datum
Unterschrift


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2025 festgestellt.

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