Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 1358
Eingetragen
21.3.1978
Branche
Spezialisierte Bautätigkeiten im TiefbauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnBrücken- und Tunnelbau
Gegenstand
der Hoch- und Tiefbau, die schlüsselfertige Erstellung von Gebäuden und der Handel mit Baustoffen aller Art. Die Gesellschaft führt das bisher unter der Firma Wendelin Trautmann betriebene Unternehmen fort.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Horst Trautmann
Schulstr. 6, 63834 Sulzbach
17.500 €
50.00%
Gerd Trautmann
Blumenstr. 15, 63834 Sulzbach
17.500 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

W. Trautmann GmbH

Sulzbach

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

Die W. Trautmann GmbH ist als traditionelles mittelständisches Bauunternehmen in den Sparten Hoch- und Tiefbau sowie Schlüsselfertigbau tätig und konnte mit nahezu 100 Beschäftigten (incl. Auszubildende) ihre regionale Positionierung im Rhein Main Gebiet gut behaupten.

Das Unternehmen stellt sich einem durch intensiven Wettbewerb geprägten Markt und profiliert sich durch Termintreue und Qualität bei der Bauausführung.

Die positive Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft setzte sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fort. Bei einem realen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 3,0 %, nahmen die Bauinvestitionen nach den Angaben des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe preisbereinigt in 2011 um 3,5 % zu. Dabei stieg der Anteil des Bauhauptgewerbes an den Bauinvestitionen auf Grund der verstärkten Neubautätigkeit auf 31,6 % (Vorjahr: 28,3 %) an. Insgesamt nahm der Umsatz des Bauhauptgewerbes in 2011 um 12,5 % zu. Getragen wurde dieser Anstieg durch ein Umsatzwachstum im Wohnungsbau von 17,7 % und im Wirtschaftsbau von 13,9 %. Der Umsatz im öffentlichen Bau sank dagegen um rund 3 %.

Trotz der Umsatzsteigerung hat sich die Ertragssituation im Bauhauptgewerbe auch in 2011 nicht wesentlich verbessert. Aufgrund des nach wie vor starken Wettbewerbs war es nur in eingeschränktem Umfang möglich, Kostensteigerungen bei den Material- und Personalkosten über höhere Preise an die Kunden weiterzugeben.

Die W. Trautmann GmbH partizipierte von den verbesserten Rahmenbedingungen und konnte trotz hohem Preisdruck und steigenden Kosten, insbesondere bei den Energie- und Personalkosten, wiederum ein positives Ergebnis erzielen.

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschungs- und Entwicklungstätigkeit.

B. Geschäftsverlauf und Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2011 war geprägt durch eine sich positiv entwickelnde Nachfrage im privaten Wohnungsbau und im gewerblichen Bau. Im Bereich öffentlicher Bau mussten dagegen Einbußen hingenommen werden. Der Geschäftsverlauf 2011 war hinsichtlich der Umsatz- und Ertragsentwicklung insgesamt zufriedenstellend.

Die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und aktivierten Eigenleistungen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 9,3 % erhöht. Grund hierfür sind vor allem höhere Umsatzerlöse.

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.640 auf TEUR 8.274 gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen, die im Vorjahr Erträge aus der Anpassung an die Ergebnisse einer finanzamtlichen Außenprüfung enthielten.

Der Personalaufwand ist um 12,4 % von TEUR 4.602 auf TEUR 5.173 vor allem auf Grund einer höheren Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter sowie der unterjährig durchgeführten Tariferhöhung gestiegen. Die auf die Gesamtleistung bezogene Personalaufwandsquote hat sich von 18,5 % auf 19,0 % erhöht.

Die Abschreibungen von TEUR 734 haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 627) um TEUR 107 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 4.311 auf TEUR 1.532 gesunken. Sie enthielten im Vorjahr Aufwendungen aus Folgewirkungen einer finanzamtlichen Außenprüfung. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit den niedrigeren sonstigen betrieblichen Erträgen.

Das Finanzergebnis hat sich auf TEUR -40 leicht verbessert (VJ: TEUR -46).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verschlechterte sich von TEUR 1.327 auf TEUR 795. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern (TEUR 233) und sonstigen Steuern (TEUR 16) beträgt der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2011 insgesamt TEUR 546 (VJ: TEUR 512).

Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich von TEUR 5.198 auf TEUR 5.607 erhöht. Dies entspricht einer Quote von 31,2 % (VJ: 29,7%) bezogen auf die Bilanzsumme.

Die Rückstellungen erhöhten sich verglichen mit dem Vorjahresstichtag um TEUR 188 auf TEUR 8.652. Sie decken im Wesentlichen Altersversorgungsverpflichtungen und Gewährleistungen ab.

Bankverbindlichkeiten lagen zum Bilanzstichtag nicht vor. Die W. Trautmann GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen unter Ausnutzung von Skontierungsfristen nachzukommen. Die Kreditlinien sind ausreichend und mussten im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen werden.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der in Anlehnung an DRS 2 ermittelt wurde, betrug TEUR 1.079 (VJ: TEUR 1.509). Bei einem Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 1.464 und einem Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 12 wurde der Bestand an Zahlungsmitteln zum Bilanzstichtag im Vorjahresvergleich um TEUR 397 auf TEUR 10.204 abgebaut.

Die wirtschaftliche Lage der W. Trautmann GmbH ist auch weiterhin als stabil zu bezeichnen.

Vermögenslage

Die Aktivseite ist im Wesentlichen geprägt durch das Sachanlagevermögen (TEUR 3.671; VJ: TEUR 2.808), die Vorräte (TEUR 780; VJ: TEUR 191), die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 3.275; VJ: TEUR 3.849) sowie die liquiden Mittel (TEUR 10.204; VJ: TEUR 10.601).

Die Sachanlagenquote betrug 20,4 % gegenüber 16,0 % im Vorjahr. In 2011 wurden Investitionen im Wert von TEUR 1.670 in Sachanlagen durchgeführt. Die Investitionen wurden überwiegend aus Eigenmitteln finanziert. Geringfügige Darlehensaufnahmen bei Leasinggesellschaften erfolgten auf Grund der günstigen Zinskonditionen. Die Investitionen betreffen Baumaschinen, den Fuhrpark und das Verwaltungsgebäude. Die Investitionen in Finanzanlagen (TEUR 6) betreffen den Erwerb der Kommanditanteile an der Trautmann GmbH & Co. KG sowie sonstige Ausleihungen.

Der nach Absetzung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ausgewiesene Vorratsbestand von TEUR 780 wurde im Vergleich zum Vorjahresstichtag um TEUR 589 aufgebaut. Gleichzeitig verminderten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.548 auf TEUR 2.790.

Die liquiden Mittel dienen teilweise der Absicherung von Avalen sowie der Finanzierung der nachfrageschwachen Wintermonate.

C. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

D. Risikobericht

Die W. Trautmann GmbH ist weiterhin bestrebt, für absicherbare Risiken entsprechende Versicherungen abzuschließen.

Für die Entwicklung der W. Trautmann GmbH können sich zukünftig folgende Risiken ergeben:

- Nachhaltige Konjunkturverschlechterung mit der Folge von Auftragsrückgängen bis hin zum kompletten Wegfall von Aufträgen der Öffentlichen Hand und der Industrie

- Höhere Herstellungskosten auf Grund von Preissteigerungen im Einkaufs- und Bearbeitungsprozess. Diese können sich ergeben aus Rohstoffpreissteigerungen, hier insbesondere auf dem Beton- und Stahlmarkt sowie aus höheren Tarifabschlüssen und zu erwartenden, spürbar steigenden Energiekosten.

- Lieferengpässe, insbesondere bei Stahl und Fertigteilen

- Nichterreichen von Planergebnissen, was zu nachteiligen Änderungen in der Finanzierungsstruktur führen kann.

- Erhöhter Vorfinanzierungsbedarf und schleppende Zahlungen der Öffentlichen Hand

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

Saisonale Zahlungsstromschwankungen ergeben sich aus den branchenüblich geringeren Nachfragemengen in den Wintermonaten. Den bestehenden Risiken bei Forderungsausfällen begegnet die W. Trautmann GmbH durch Einforderung von Anzahlungen und Vorgabe sowie Überwachung von Zahlungszielen. Besondere Forderungsausfallrisiken bei Großkunden bestehen nicht.

E. Prognosebericht

Da sich die W. Trautmann GmbH auf Grund ihres technischen Know hows seit über 60 Jahren regional einen guten Ruf in der Baubranche erworben hat, können voraussichtlich auch in Zukunft kostendeckende Aufträge ausgeführt werden. Chancen werden sich weiterhin aus den bereits im Geschäftsjahr 2005 eingeleiteten Maßnahmen zur Qualitätssicherung ("Bauen mit Innungsqualität" Zertifizierung, "Güteschutz Kanalbau AK I") und zur Realisierung von zusätzlichen Kostensenkungspotentialen ergeben.

Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft war auch in 2012 erfreulich. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe rechnet für 2012 mit einem Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr von 2,4 %. Der Ausblick für 2013 ist vorsichtig optimistisch. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe prognostiziert in 2013 für das Bauhauptgewerbe ein Umsatzwachstum von rund 2 %.

Fraglich ist, ob die W. Trautmann GmbH in 2013 im größeren Umfang Aufträge aus dem gewerblichen Bau gewinnen kann. Denn gerade dieser Bereich zeichnet sich durch intensiven Preiswettbewerb aus. Im Bereich des öffentlichen Baus werden weitere Umsatzrückgänge erwartet. Ein Nachfrageschub könnte sich allerdings 2013 aus dem privaten Wohnungsbau ergeben.

Für 2012 wird nach vorläufigen Zahlen insgesamt mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse gerechnet. In 2013 werden sich nach den Planungen der W. Trautmann GmbH die Umsatzerlöse ebenfalls auf diesem Niveau bewegen. Gleichzeitig werden Lohnerhöhungen, Materialpreissteigerungen und die weitere Verteuerung der Bezugskosten für Energie die Ertragslage belasten.

Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2012 ein positives und für 2013 zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis.

 

Sulzbach, im Februar 2013

Die Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2011

AKTIVA

  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.720.772,01 2.861.399,36
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 12,00
II. Sachanlagen 3.671.008,98 2.807.993,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 575.052,00 603.490,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.936.529,99 1.449.743,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.601,99 754.760,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 226.825,00 0,00
III. Finanzanlagen 49.754,03 53.394,36
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.805,46 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 46.948,57 53.394,36
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.258.376,58 14.639.859,00
I. Vorräte 779.537,30 190.600,29
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.000,00 18.000,00
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 15.506.000,00 16.753.961,00
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -14.744.462,70 -16.581.360,71
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.275.021,02 3.848.162,38
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.790.103,63 3.548.126,22
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 239.029,80 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 245.887,59 300.036,16
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 10.203.818,26 10.601.096,33
  17.979.148,59 17.501.258,36

Passiva

   
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.607.376,16 5.197.812,96
I. Gezeichnetes Kapital 35.000,00 35.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.409.563,20 1.000.000,00
III. Bilanzgewinn/-verlust (-) 4.162.812,96 0,00
IV. Gewinnvortrag/Verlustvortrag (-) 0,00 3.651.223,40
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 0,00 511.589,56
B. RÜCKSTELLUNGEN 8.651.520,13 8.463.747,71
C. VERBINDLICHKEITEN 3.720.252,30 3.839.697,69
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.705.733,80 2.389.867,92
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.705.733,80 (Vorjahr: EUR 2.389.867,92)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 115.076,21 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 115.076,21 (Vorjahr: EUR 0,00)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 899.442,29 1.449.829,77
- davon aus Steuern: EUR 407.919,38 (Vorjahr: EUR 1.085.436,06)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 70.681,91 (Vorjahr: EUR 44.075,93)    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 874.796,95 (Vorjahr: EUR 1.427.456,45)    
  17.979.148,59 17.501.258,36

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

  2011
EUR
2010
EUR
1. Rohergebnis 8.273.537,39 10.913.965,79
2. Personalaufwand -5.173.024,04 -4.601.392,54
a) Löhne und Gehälter -3.700.531,34 -3.209.889,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.472.492,70 -1.391.503,09
- davon für Altersversorgung: EUR 77.962,00 (Vorjahr: EUR 47.956,00)    
3. Abschreibungen -733.534,60 -627.446,65
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -733.534,60 -627.446,65
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.531.627,29 -4.311.113,37
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 248,38
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.094,55 118.944,80
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 3.116,50 (Vorjahr: EUR 0,00)    
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -173.194,78 -166.285,11
- davon aus Aufzinsung: EUR 151.581,00 (Vorjahr: EUR 140.618,00)    
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 795.251,23 1.326.921,30
9. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -377.091,00
10. Außerordentliches Ergebnis 0,00 -377.091,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -232.920,24 -385.704,76
12. Sonstige Steuern -16.246,72 -52.535,98
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 546.084,27 511.589,56

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2011

  ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
  01.01.2011
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2011
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 49.396,04 0,00 4.543,53 44.852,51
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.290.716,78 0,00 0,00 2.290.716,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.060.186,83 951.869,03 195.934,92 5.816.120,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.040.581,54 491.371,57 413.528,59 4.118.424,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 226.825,00 0,00 226.825,00
  11.391.485,15 1.670.065,60 609.463,51 12.452.087,24
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.805,46 0,00 2.805,46
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.458,45 0,00 2.458,45 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 53.394,36 2.804,41 9.250,20 46.948,57
  55.852,81 5.609,87 11.708,65 49.754,03
  11.496.734,00 1.675.675,47 625.715,69 12.546.693,78
  AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
  01.01.2011
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31.12.2011
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 49.384,04 0,00 4.540,53 44.843,51
II. SACHANLAGEN        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.687.226,78 28.438,00 0,00 1.715.664,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.610.443,83 451.814,04 182.666,92 3.879.590,95
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.285.821,54 253.282,56 353.281,57 3.185.822,53
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.583.492,15 733.534,60 535.948,49 8.781.078,26
III. FINANZANLAGEN        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.458,45 0,00 2.458,45 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  2.458,45 0,00 2.458,45 0,00
  8.635.334,64 733.534,60 542.947,47 8.825.921,77
  NETTOBUCHWERTE
  31.12.2011
EUR
31.12.2010
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 9,00 12,00
II. SACHANLAGEN    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 575.052,00 603.490,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.936.529,99 1.449.743,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 932.601,99 754.760,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 226.825,00 0,00
  3.671.008,98 2.807.993,00
III. FINANZANLAGEN    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.805,46 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 46.948,57 53.394,36
  49.754,03 53.394,36
  3.720.772,01 2.861.399,36

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2011

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Zur Klarheit der Darstellung werden alle nach den gesetzlichen Vorschriften zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, grundsätzlich im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Gliederung

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden abweichend zum Vorjahresstichtag ab dem Geschäftsjahr 2011 offen von den Vorräten abgesetzt. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden entsprechend angepasst.

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauer der Software beträgt zwischen 3 und 5 Jahren.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare und, soweit es dem Wertverzehr entspricht, degressive Abschreibungen angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten sowie angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung, Zinsen für Fremdkapital sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert. Auf Zugänge wird die Abschreibung auf Monatsbasis vorgenommen.

Für die Berechnung der Abschreibungen wird folgende Nutzungsdauer zugrunde gelegt:

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken: 50 Jahre

Technische Anlagen und Maschinen: 3-14 Jahre

Betriebs- und Geschäftsausstattung: 2-20 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 150,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis einschließlich EUR 1.000,00 werden in einem Sammelposten ausgewiesen und im Wirtschaftsjahr des Zugangs sowie in den Folgejahren mit jeweils 20 Prozent linear abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das Körperschaftsteuerguthaben wurde mit dem Barwert angesetzt.

Umlaufvermögen

Vorräte

Für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist ein Festwert von EUR 18.000,00 angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse, unfertige Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten oder dem aus dem voraussichtlichen Veräußerungswert abgeleiteten niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten beinhalten alle Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie den Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Herstellung veranlasst ist. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung, Zinsen für Fremdkapital sowie Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebes, für freiwillige soziale Leistungen und für betriebliche Altersversorgung werden nicht aktiviert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos und der Zinsverluste wird eine pauschale Wertberichtigung der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert angesetzt. Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt EUR 4.162.812,96.

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Grundlage der Richttafeln von Prof. Dr. K. Heubeck aus dem Jahr 2005 und unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 5,14 %. Dabei handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Ein Rententrend wurde mit 1,0 % berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte abgesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 0).

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem Grundstücksmietvertrag ergibt sich bis zum Laufzeitende des Vertrages am 31. Dezember 2012 eine Belastung von TEUR 83.

Der Grundstücksmietvertrag dient der Sicherstellung der betriebsnotwendigen Grundstücksflächen bei gleichzeitiger Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Schonung der Liquidität.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 221) sowie Buchgewinne aus Anlagenabgängen (TEUR 147) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Buchverluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 20.

4. Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (FH) Gerd Trautmann, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (BA) Steffen Trautmann, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer

Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Jörg Trautmann, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Horst Trautmann, technischer und kaufmännischer Geschäftsführer (bis 31. März 2012)

Die im Geschäftsjahr an Mitglieder der Geschäftsführung bezahlten Gesamtbezüge betrugen EUR 505.

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 89 Arbeitnehmer, davon 24 kaufmännische und 65 gewerbliche Arbeitnehmer.

Unbeschränkte Haftung

Es besteht eine unbeschränkte Haftung aus den am Bilanzstichtag eingegangenen Arbeitsgemeinschaften, die in der Rechtsform der Gesellschaft bürgerlichen Rechts geführt werden. Zum Abschlussstichtag war die Gesellschaft an folgenden Arbeitsgemeinschaften beteiligt:

ARGE Neubau Forensik Riedstadt Hörnig / Trautmann

ARGE Hilscher Hattersheim Michel Bau / Trautmann

ARGE Hainburg Kohl / Trautmann

ARGE St 2309 Obernau Strassing / Trautmann

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält an folgenden Unternehmen unmittelbar und mittelbar Anteile von mindestens 20%:

Name Sitz Beteiligungsquote
%
Eigenkapital 31.12.2011
EUR
Jahresergebnis 2011
EUR
Trautmann GmbH & Co. KG Bauunternehmen Sulzbach a. Main 100,00 3.241,16 1.097,45
VS Management GmbH & Co. KG Sulzbach a. Main 100,00 9.871,13 2.962,36
VS Management Beteiligungs GmbH Sulzbach a. Main 100,00 29.717,52 1.842,74

Hinsichtlich der Anteile an den Arbeitsgemeinschaften wird für die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB von der Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

 

Sulzbach, den 25. Februar 2013

Die Geschäftsführung

Gerd Trautmann

Steffen Trautmann

Jörg Trautmann

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 9. März 2013

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form unter Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der W. Trautmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Aschaffenburg, den 25. Februar 2013

DR. MÖHLER TREUHAND GMBH & CO. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Möhler, Wirtschaftsprüfer

ppa. Keller, Wirtschaftsprüfer

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