Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 620482
Eingetragen
1.10.1981
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenEinzelhandel mit Wohnmöbeln
Gegenstand
der Betrieb eines Möbelhauses und der Handel mit Möbeln, Hausratsgegenständen, Textilien und aller damit verwandten Waren, sowohl im Einzelsowie auch im Grosshandel, daneben der Handel mit Waren aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art zu erwerben, sich daran zu beteiligen, Interessengemeinschaftsverträge abzuschliessen und Zweigniederlassungen zu errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sophia Cassina Seipp
seit 10.1.2020
Geschäftsführer
Jochen Seipp
seit 9.1.2009
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Volker Seipp
seit 9.1.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 6 angezeigt

Volker Seipp
Weilheim
65.500 €
25.20%
Albert Seipp
Küssaberg/Rheinheim
65.100 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seipp Wohnen GmbH

Waldshut-Tiengen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz per 31.12.2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.886,00 3.136,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.052.491,00 2.120.764,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.210,00 14.997,00
3. andere Anlagen, Betr.- u. Gesch.ausst. 528.893,00 496.645,00
2.595.594,00 2.632.406,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.222,71 93.222,71
2. Beteiligungen 319.249,35 319.249,35
3. sonstige Ausleihungen 149.488,01 237.236,36
561.960,07 649.708,42
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.019.171,64 5.031.282,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.201.703,64 2.466.394,00
davon mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 (VJ: 0,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.707.316,63 6.880.720,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 35.239,02 46.736,11
17.124.871,00 17.710.383,34

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnvortrag 9.778.694,10 9.049.473,88
III. Jahresüberschuss 884.361,98 1.479.220,22
10.923.056,08 10.788.694,10
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 1.471.501,00 1.426.825,00
2. Steuerrückstellungen 260.315,79 204.785,51
3. sonstige Rückstellungen 576.013,39 554.383,35
2.307.830,18 2.185.993,86
C. Verbindlichkeiten 3.889.234,74 4.727.695,38
davon aus Steuern: 198.625,80 (VJ: 89.766,71)
davon i.R.d. sozialen Sicherheit: 305,45 (VJ: 321,41)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.750,00 8.000,00
17.124.871,00 17.710.383,34

Registergericht Freiburg, HRB 620482

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. - 31.12.2023

2023 Vorjahr
Euro Euro
1. Rohergebnis 11.272.935,73 11.881.972,02
davon aus Währungsumrechnung: 414.836,61 (VJ: 485.811,19)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.642.588,93 4.543.617,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
1.042.107,60 931.898,35
5.684.696,53 5.475.516,32
3. Abschreibungen 237.219,21 237.898,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.127.412,57 4.113.625,63
davon aus Währungsumrechnung: 75.607,71 (VJ: 123.537,11)
5. Erträge aus Beteiligungen 3.734,59 55.201,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 78.780,01 4.649,11
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 12.100,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.587,00 26.618,00
davon aus Abzinsung: 24.587,00 (VJ: 26.618,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 394.604,84 594.050,94
10. Ergebnis nach Steuern 886.930,18 1.482.012,46
11. sonstige Steuern 2.568,20 2.792,24
12. Jahresüberschuss 884.361,98 1.479.220,22

Registergericht Freiburg, HRB 620482

Anhang 2023

I. Allgemeines

Bei der Seipp Wohnen GmbH, Waldshut-Tiengen, handelt es sich um eine "mittelgroße" Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 II HGB. Sie wird beim Registergericht Freiburg unter der Nummer HRB 620482 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

II. Erläuterung der angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Abweichungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres liegen nicht vor.

Das Unternehmen arbeitet mit dem EDV-Warenwirtschaftssystem MARAH und mit dem Buchhaltungsprogramm Diamant 2020 in der Version 1.2.03-22c.

Die immateriellen Vermögensgegenstände, die Bauten auf fremden Grundstücken, die technischen Anlagen und Maschinen, die anderen Anlagen sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bei Abschreibungen über die Nutzungsdauer von 3 bis 33 Jahren bewertet.

Die im Wirtschaftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter, bis 800,00 EUR, wurden sofort abgeschrieben. Die Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens wurden pro rata linear abgeschrieben.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bewertet.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist der Einzelaufstellung im Bericht zu entnehmen. Daneben enthält dieser Anhang den nach § 268 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Anlagespiegel.

Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Erkennbare Risiken, z.B. wegen Lagerdauer und Beschädigungen, werden durch Abschläge auf die Anschaffungskosten berücksichtigt.

Die Warenbestände wurden nach Altersgruppen erfasst. Je nach Altersstruktur wurden Abschläge gemacht, die sich nach dem Grad der Lagerzugehörigkeit und Gängigkeit richten.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem sich bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergebenden Wert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt. Zweifelhafte Forderungen werden im Jahresabschluss einzelwertberichtigt bzw. im laufenden Jahr ausgebucht. Pauschalwertberichtigungen sind nach den Erfahrungen der Vergangenheit gebildet.

Die Forderungen gegen Gesellschafter, die sonstigen Vermögensgegenstände, der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Bankguthaben in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs (Schweizer Franken mit 0,9260) zum 31.12.2023 bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten ergeben sich aus einer zeitlichen Abgrenzung von Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für einen Zeitraum nach dem Abschlussstichtag.

Die Pensionsrückstellungen sind mit dem sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ergebenden handelsrechtlichen Wert nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz angesetzt.

Folgende Bewertungsprämissen zum 31.12.2023 sind nach § 285 Nr. 24 HGB anzugeben:

biometrische Annahmen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck
Rechnungszins 1,82%
(der Rechnungszins wurde gem. § 253 Abs.2.2 HGB nach der Vereinfachungsregelung ermittelt)
Bewertungsmethode Projected Unit Credit Method (PUC-Methode)
Fluktuation keine Berücksichtigung
Anwartschaftstrend 0,00 % p.a.
Rententrend 0,00 % p.a.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren (1,82 %) und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren (1,74 %) beträgt 9.995,00 EUR. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre gem. § 285 Nr. 28 HGB. Weitere ausschüttungsgesperrte Beträge liegen nicht vor.

Im Berichtsjahr waren 4 Rentenempfänger zu berücksichtigen.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste angesetzt.

Wesentliche Rückstellungen:

 

Urlaubsrückstellungen

 

Rückstellung für Nachbesserungen

 

Rückstellung für Tantiemen

 

Rückstellung für Jahresabschlussprüfung

 

Rückstellung für Steuerberatung

 

Rückstellung für Aufbewahrungspflichten

 

Rückstellung für Beiträge zur Berufsgenossenschaft

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen in Höhe von 0,00 EUR (VJ: 0,00 EUR).

Zu den Verbindlichkeiten:

Summe (Vorjahr) RLZ bis 1 Jahr (Vorjahr) RLZ ab 1 bis 5 Jahr (Vorjahr) RLZ größer 5 Jahr (Vorjahr) durch Pfand rechte u.ä. gesichert (Vorjahr) Art der Sicherheiten
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.636.103 2.636.103 0 0 0 keine
(3.273.369) (3.273.369) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 693.958 693.958 0 0 693.958 Eigentumsvorbehalt
(746.327) (746.327) (0) (0) (746.327)
sonstige Verbindlichkeiten 559.174 559.174 0 0 0 keine
(707.999) (707.999) (0) (0) (0)
davon aus Steuern 198.626 198.626 0 0 0 keine
(89.767) (89.767) (0) (0) (0)
davon i.R.d. sozialen Sicherheit 305 305 0 0 0 keine
(321) (321) (0) (0) (0)

Die Rechnungsabgrenzungsposten ergeben sich aus einer zeitlichen Abgrenzung von Einnahmen vor dem Abschlussstichtag für einen Zeitraum nach dem Abschlussstichtag.

III. Sonstige Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den Finanzanlagen ist die Beteiligung an der Carl Inneneinrichter AG, 5330 Bad Zurzach (Schweiz), ausgewiesen. Hier wird von der Schutzklausel gem. § 286 III Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr in Höhe von 0,00 EUR (VJ: 0,00 EUR) enthalten.

Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestehen in Höhe von 50.401,29 EUR (VJ: 50.401,29 EUR).

IV. Sonstige Pflichtangaben

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:

gewerbliche Arbeitnehmer 36
Angestellte 84
Auszubildende 16
136
Geschäftsführer sind: Herr Volker Seipp, Betriebswirt
Herr Jochen Seipp, Diplom-Betriebswirt
Herr Martin Seipp, Diplom-Kaufmann
Frau Sophia Seipp, Innenarchitektin / Master BDIA

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a und b HGB betreffend die Bezüge der Geschäftsführungsorgane wurde gemäß § 286 IV HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen bestehen in Höhe von 86.622,76 EUR (VJ: 45.856,77 EUR). Sie sind in Höhe von 86.622,76 EUR (VJ: 40.757,76 EUR) durch Bankbürgschaften abgesichert. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

Zur Einrichtung eines Mehrwertsteuer-Kontos bei der eidgenössischen Zollverwaltung wurde eine Bankbürgschaft in Höhe von 86.622,76 EUR (VJ: 78.196,40 EUR) hinterlegt.

Die Gesellschaft hat ihre Geschäftsräume in Waldshut und in Tiengen langfristig angemietet. Eine Kündigung des Mietverhältnisses ist zum 31.12.2027 möglich. Der Mietvertrag wurde zum 11.02.2008 angepasst und die Laufzeit verlängert. Aus dem Mietvertrag ergeben sich langfristige Verpflichtungen von jährlich 4% des Nettoumsatzes der Seipp Wohnen GmbH.

Weitere wesentliche finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:

Summe (Vorjahr) RLZ bis 1 Jahr (Vorjahr) RLZ 1-5 Jahre (Vorjahr)
aus Miet- und Leasingverträgen 932.047 278.716 615.408
(468.448) (238.260) (230.188)

Zur Sicherung von Ansprüchen aus den Mietverhältnissen wurde eine Bankbürgschaft in Höhe von 20.000,00 EUR (VJ: 20.000,00 EUR) hinterlegt.

V. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

VI. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von 884.361,98 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Waldshut-Tiengen, 28.06.2024

Seipp Wohnen GmbH

die Geschäftsführer:

Volker Seipp

Martin Seipp

Jochen Seipp

Sophia Seipp

Anlagespiegel für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbg. Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte 59.316,41 2.945,00 4.300,00 0,00 57.961,41
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.740.610,33 4.945,50 0,00 0,00 2.745.555,83
2. technische Anlagen und Maschinen 67.988,70 1.625,20 13.969,32 0,00 55.644,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.373.151,41 231.052,51 142.476,26 0,00 2.461.727,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.222,71 0,00 0,00 0,00 93.222,71
2. Beteiligungen 319.249,35 0,00 0,00 0,00 319.249,35
3. sonstige Ausleihungen 249.336,95 272,16 94.446,00 0,00 155.163,11
5.902.875,86 240.840,37 255.191,58 0,00 5.888.524,65
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Jahres-AfA Abgänge AfA Umbg. Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte 56.180,41 2.194,00 4.299,00 0,00 54.075,41
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 619.846,33 73.218,50 0,00 0,00 693.064,83
2. technische Anlagen und Maschinen 52.991,70 2.400,20 13.957,32 0,00 41.434,58
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.876.506,41 159.406,51 103.078,26 0,00 1.932.834,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 12.100,59 -6.425,49 0,00 0,00 5.675,10
2.617.625,44 230.793,72 121.334,58 0,00 2.727.084,58
Netto- Buchwert 31.12.2023 Netto- Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbl. Schutzrechte 3.886,00 3.136,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.052.491,00 2.120.764,00
2. technische Anlagen und Maschinen 14.210,00 14.997,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 528.893,00 496.645,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 93.222,71 93.222,71
2. Beteiligungen 319.249,35 319.249,35
3. sonstige Ausleihungen 149.488,01 237.236,36
3.161.440,07 3.285.250,42

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Seipp Wohnen GmbH führt in Waldshut-Tiengen zwei Möbeleinrichtungshäuser. Mit einem Schwerpunkt auf umfassende Einrichtungsberatung im höherwertigen Einrichtungsbereich werden hauptsächlich die Warengruppen Möbel, Accessoires und Küchen gehandelt. Das Unternehmen betreibt daneben seit 2016 ein exklusives Küchenstudio mit dem Filialnamen "Bulthaup am See" in der Universitätsstadt Konstanz.

Das Kundeneinzugsgebiet umfasst durch die geografische Nähe neben dem süddeutschen Raum, vor allem der Hochrhein-Region, auch das Nachbarland Schweiz mit dem Großraum Zürich inklusive Zürichsee und weitere Kantone in der Schweiz.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Neben den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Verbreitung des Corona Virus (Covid-19) sind der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, sowie das Spannungsfeld zwischen den USA und China die größten Gefahren für die Weltwirtschaft seit der globalen Finanzkrise. So hat die Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2023 zu wesentlichen wirtschaftlichen Brüchen geführt. Dabei sind spürbare Einschränkungen des Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehrs eingetreten und haben zu weitreichenden Verwerfungen in vielen Bereichen geführt. Verstärkt wurden diese globalen Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg und entsprechend Auseinandersetzung zwischen EU und Russland, deren konkrete Auswirkungen heute noch nicht abschließend zu ermessen sind.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die Kaufzurückhaltung trifft die Möbelhersteller und somit auch den stationären Möbeleinzelhandel. Der Umsatz sank 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent auf etwa 18 Milliarden Euro. Den höchsten Rückgang verbuchte die Branche im Bereich Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel, wo der Umsatz um 12,6 % niedriger ausfiel. Bei Matratzen gab es mit 11,2 % ebenfalls ein deutliches Minus. Die Befürchtungen der Möbelindustrie und des Möbelhandels haben sich bestätigt: Die Verbraucher halten sich mit Käufen weiter zurück, die Umsätze in Deutschland fielen dabei stärker als im Ausland.

Das neben der Beratungsqualität, der Angebotsvielfalt im Bereich hochwertiger Design-Möbelkollektionen und dem Service für Auslieferung und Montage für Schweizer Kunden wesentliche Kursverhältnis zwischen Euro und Schweizer Franken schwankte in 2023 zwischen 0,9260 und 1,0056.

2. Geschäftsverlauf

Der Auftragseingang sank um 9,2 %. Der Rohertrag sank um 4,7 % gegenüber dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis ist um rund 47 % und der Jahresüberschuss um rund 40 % gesunken.

Trotzdem blickt das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 auf ein noch zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor als zufriedenstellend zu bezeichnen.

Die Ertragslage ist trotz der weltwirtschaftlichen Auswirkungen für das Jahr 2023 als zufriedenstellend zu kennzeichnen. Umsatz, Betriebsergebnis und Jahresüberschuss liegen im positiven Bereich. Um ein dauerhaft auskömmliches Betriebsergebnis zu erreichen, sind die betrieblichen Kostenstrukturen weiterhin und immer wieder zu überprüfen und anzupassen. Dies ist besonders unter den Kosten-Explosionen im Bereich Personalkosten, aber auch Material- und Betriebskosten als herausfordernd schwierig einzustufen.

Die Vermögenslage ist im Vergleich zu den Vorjahren stabil. Die Eigenkapitalquote ist im Geschäftsjahr auf 63,79 % angestiegen.

Die Finanzlage ist als sehr gut zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

1. Gesamtmarkt- und Branchenspezifische Risiken:

Die Seipp Wohnen GmbH wird auch im Geschäftsjahr 2024 in einem sehr wettbewerbsintensiven Umfeld agieren. Der globale Wirtschaftsraum bleibt nach wie vor sehr fragil. Auswirkungen des Ukraine-Krieges und der stark angestiegenen Inflation, insbesondere im Energiekostenbereich sind erheblich und nicht abschließend einzuschätzen. Im Verhältnis zum Hauptmarkt der Seipp Wohnen GmbH ist das offizielle Scheitern der angestrebten bilateralen Verhandlungen zwischen der EU und dem Nachbarland Schweiz weiterhin ein bedeutendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Risiko. Die nicht konkret absehbaren Folgen beeinflussen die Wirtschaft in Deutschland und noch viel wesentlicher die Grenzregion zwischen Deutschland und der Schweiz, also unseren Hauptmarkt.

Ertragsorientierte Risiken:

Das wesentlichste Risiko liegt in den Auswirkungen der weiteren Entwicklung der Preis- und Teuerungsentwicklung, Personal- und Energiekosten sowie den Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf die Nachfrage. Im Grenzgebiet am Hochrhein ist neben der Auseinandersetzung zwischen EU und der Schweiz der Wechselkurs zwischen den Währungen Euro und dem Schweizer Franken ein gewichtiger Faktor im Hinblick auf die weitere Entwicklung des stationären Einzelhandels, auch im Wettbewerb mit Online-Angeboten. Gerade in der Corona-Pandemie wurde erkennbar, wie sehr Online-Geschäfte eine existenzbedrohende Alternative für den stationären Einzelhandel sein können.

Finanzwirtschaftliche Risiken:

Das Unternehmen sieht für das kommende Jahr aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation keine gravierenden finanzwirtschaftlichen Risiken.

2. Chancenbericht

Für das Wirtschaftsjahr 2024 kann sich ein positiver Effekt bei Bewältigung der Personal-, Material- und Betriebskosten ergeben. Auf der Nachfrageseite sind Effekte denkbar, verstärkt in das private Wohnumfeld und neue gewerbliche Immobilien zu investieren.

IV. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens hängt wesentlich davon ab, in welchem Ausmaß den durch Corona-Pandemie und Ukraine-Krieg ausgelösten Lieferkettenschwierigkeiten, massiven Teuerungszuschlägen, sowie der spürbaren Inflation erfolgreich entgegengewirkt werden kann.

Insgesamt ist davon auszugehen, dass der Umsatz um einige Prozentpunkte unterhalb des Umsatzes 2023 liegen wird. Bei nachhaltig angestiegenen Personalkosten wird das Betriebsergebnis in 2024 deutlich geringer als 2023, aber immer noch positiv sein.

 

Waldshut-Tiengen, den 21.06.2024

Seipp Wohnen GmbH

Die Geschäftsführer:

Volker Seipp

Jochen Seipp

Martin Seipp

Sophia Seipp

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Seipp Wohnen GmbH, Waldshut-Tiengen

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Seipp Wohnen GmbH, Waldshut-Tiengen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Seipp Wohnen GmbH, Waldshut-Tiengen, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschäden) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28. Juni 2024

Dr. Hacker & Partner PartGmbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Mark Hacker, Wirtschaftsprüfer

Dr. Matthias Berger, Wirtschaftsprüfer

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