Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 100240
Vorher
Libra 1 GmbHCIS bio GmbH
Eingetragen
24.1.2006
Branche
Großhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Der Kauf und Verkauf von Unternehmen aus dem Bereich der Radiopharmazie sowie der Erwerb und Vertrieb radiopharmazeutischer Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vianney Battle
seit 23.4.2026
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Curium International Trading B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Curium International Trading B.V.
Netherlands
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Curium Germany GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Feststellungsdatum: 29.10.2024

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Curium Germany GmbH, Berlin

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Curium Germany GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der mit der Curium Holding Germany GmbH mit dem Sitz in Berlin (Amtsgericht Charlottenburg, HRB 174958 B) bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 27. Juni 2017 ist durch Verschmelzung der beiden Gesellschaften mit Wirkung zum 1. Januar 2023 erloschen.

Gesellschaftsidentifikation laut Registergericht

Firma: Curium Germany GmbH
Sitz: Berlin
Eintragung: Handelsregister HRB 100240
Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

2. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Größenklassen

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr aus folgenden Gründen abgewichen:

Mit Verschmelzungsvertrag vom 21. August 2023 verschmolzen die Curium Germany GmbH (aufnehmende Gesellschaft, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 100240) und die Curium Holding Germany GmbH (übertragende Gesellschaft, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, HRB 174958; der bisherige Gesellschafter der Curium Germany GmbH) vollständig. Die Übertragung des Vermögens als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten der übertragenden Gesellschaft auf die übernehmende Gesellschaft erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2023. Die Eintragung der Verschmelzung im Handelsregister der aufnehmenden Gesellschaft erfolgte am 15. September 2023.

Die bilanzielle Abbildung der Verschmelzung erfolgte nach der Buchwertmethode, wobei die in der Schlussbilanz des übertragenden Rechtsträgers angesetzten Buchwerte als Anschaffungskosten bei der aufnehmenden Gesellschaft angesetzt wurden.

Auf Grund der Verschmelzung der Curium Holding Germany GmbH als übertragende Gesellschaft auf die Curium Germany GmbH als übernehmende Gesellschaft zum 1. Januar 2023 ist die Vergleichbarkeit der Zahlen zum Vorjahresabschluss nur eingeschränkt möglich.

Damit ein Vergleich mit Vorjahreszahlen (nachfolgend: Vorjahr) möglich ist, wurden Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung um zusätzliche Vorjahresspalten (nachfolgend: Vorjahr angepasst) ergänzt. Die angepassten Vorjahresvergleichszahlen ergeben sich aus der Addition der Vorjahreswerte der Curium Germany GmbH und der Curium Holding Germany GmbH unter Berücksichtigung von Aufrechnungseffekten. Weitere Angaben zu den bilanziellen Auswirkungen der Verschmelzung finden sich in den Erläuterungen zu den betroffenen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.

3. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Zugänge aus der Verschmelzung wurden mit ihren historischen Anschaffungskosten und den beim übertragenden Rechtsträger bereits angesetzten Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist in Anlage 3, Seite 10 dargestellt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen und steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen.

Liquide Mittel werden mit dem Nennwert ausgewiesen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) zum Bilanzstichtag bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen werden Rückstellungen gebildet. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr: 2,5 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % (Vorjahr: 1,5 %) zugrunde gelegt. Die Fluktuation wurde auf individualistischer Basis durch altersabhängige Prozentsätze berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Größenabhängige Erleichterungen

Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

4. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Forderungen aus Cash- Pooling in Höhe von T€ 9.011 (Vorjahr: T€ 15.111, Vorjahr angepasst: T€ 8.392). Des Weiteren sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 92 (Vorjahr: T€ 59, Vorjahr angepasst: T€ 5.480) enthalten.

Gegen den Gesellschafter besteht eine Verbindlichkeit aus dem Gewinnabführungsvertrag in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 5.421, Vorjahr angepasst: T€ 5.421). Es bestehen Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von T€ 17.706 (Vorjahr: T€ 151, Vorjahr angepasst T€ 18.349). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen T€ 1.470 (Vorjahr T€ 1.273, Vorjahr angepasst: T€ 1.273).

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurde ein Anspruch aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 1.082 (Vorjahr: T€ 1.093, Vorjahr angepasst: T€ 1.093) erfasst.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe T€ 25 (Vorjahr: T€ 25, Vorjahr angepasst: T€ 25) eingezahlt.

Zum Stichtag liegt für die Gesellschaft eine buchmäßige Überschuldung vor. Die Geschäftsführung geht gleichwohl von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Diese ist durch die Rangrücktrittsvereinbarung zwischen der Gesellschaft Curium BidCo S.à.r.l., Luxemburg, und der Curium Germany GmbH gesichert.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Die Ermittlung erfolgte gemäß § 253 HGB mit den folgenden Berechnungsparametern: Richttafeln von Klaus Heubeck 2018, 10-Jahresdurchschnittszins 1,82 % (Vorjahr 1,78 %), 7-Jahresdurchschnittszins 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %). Die Zinssätze gelten für eine Laufzeit von 15 Jahren.

Die Pensionsrückstellungen betragen T€ 2.286 (Vorjahr: T€ 2.323, Vorjahr angepasst: T€ 2.323).

Die Pensionsrückstellungen liegen um T€ 26 (Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben- Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. Der Unterschiedsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von T€ 26 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n. F.

Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungen enthalten.

in T€ 2023 2022 angepasst 2022
Transferpreisanpassungen 4.348 3.080 3.080
Personalkosten 396 317 317
Abschluss/-Beratungskosten 187 157 134
Managementgebühren 15 3 3
Übrige 526 454 423
Summe 5.472 4.011 3.957

Bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich überwiegend um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Latente Steuern

Durch Unterschiede in den Wertansätzen einiger Vermögensgegenstände und Schulden ergibt sich ein Aktivüberhang der latenten Steuern, auf dessen Bilanzierung unter Anwendung des Wahlrechts in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet wurde.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit * Gesamtbetrag davon Beträge mit einer Restlaufzeit von
bis zu 1 Jahr 1 - 5 Jahren mehr als 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
aus Lieferungen und Leistungen 137 137
(85) (85)
[85] [85]
gegenüber verbundenen Unternehmen 19.176 1.626 17.550
(6.845) (6.845) 0
[25.043] 7.043 [18.000]
Sonstige Verbindlichkeiten 493 493
(197) (197)
[197] [197]
Summe 19.807 2.257 17.550
(7.127) (7.127) (0)
[25.325] [7.325] [18.000]
Art der Forderung *
aus Lieferungen und Leistungen 2.539 2.539
(2.392) (2.392)
[2.392] [2.392]
gegen verbundene Unternehmen 9.103 9.103
(15.170) (15.170)
[13.872] [13.872]
Sonstige Vermögensgegenstände 1.333 211 1.122
(1.097) (4) (1.093)
[1.206] [113] [1.093]
Summe 12.975 11.853 1.122
(18.659) (17.566) (1.093)
[17.470] [16.377] [1.093]

* (Vorjahr), [Vorjahr angepasst]

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 493 (Vorjahr: T€ 162, Vorjahr angepasst: T€ 162), wovon aus Steuern T€ 483 (Vorjahr: T€ 39, Vorjahr angepasst: T€ 39) resultieren.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die erzielten Umsatzerlöse entfallen überwiegend auf den Vertrieb von medizinischen Produkten und in geringem Umfang in Höhe von T€ 265 (Vorjahr: T€ 244, Vorjahr angepasst: T€ 244) auf Weiterbelastungen im Konzern.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 194 (Vorjahr: T€ 131, Vorjahr angepasst: T€ 131) sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 131 (Vorjahr: T€ 56, Vorjahr angepasst: T€ 56) enthalten.

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 5 HGB (Gesamtkostenverfahren) besteht aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren und Transportkosten.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen entfallen auf Kosten von Transport und Logistik in Höhe von T€ 3.093 (Vorjahr: T€ 2.942, Vorjahr angepasst: T€ 2.942).

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

in T€ 2023 2022 angepasst 2022
Löhne und Gehälter 2.227 2.068 2.068
Soziale Abgaben 299 252 252
Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 32 261 261
Summe 2.558 2.581 2.581

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gliedern sich wie folgt:

in T€ 2023 2022 angepasst 2022
Rechtsberatungs- und Abschlusskosten 671 536 518
Versicherungen, Beitrage und Abgaben 224 188 169
Fahrzeugkosten 136 132 132
Raumkosten 159 102 102
Werbe- und Reisekosten 464 272 272
Kostenweiterbelastung / Managementgebühren 97 129 129
Reparaturen und Instandhaltungen 72 47 47
verschiedene betriebliche Kosten 203 265 264
Summe 2.026 1.671 1.633

Finanzergebnis

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Zinsen für Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.477(Vorjahr: T€ 6, Vorjahr angepasst: T€ 892) sowie aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 43 (Vorjahr: T€ 38, Vorjahr angepasst: T€ 38).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen den Steueraufwand für das Jahr 2023 sowie Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen für frühere Jahre.

Zudem sind in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufwendungen für 2019 aufgrund einer steuerlichen Außenprüfung in Hohe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 25) enthalten.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Bewertungseinheiten

Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

In T€ Restlaufzeit
Gesamt bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 590 168 422 0
Summe 590 168 422 0

Gewinnverwendung

Die Gesellschafterversammlung schlägt vor, das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:

Defourt, Xavier, Chief Legal Officer; Kraainem / Belgien

Töllner, Claudius Steffen, Chief Executive Officer Germany, Elmenhorst / Lichtenhagen

Faia, Ciril, Chief Executive Officer SPECT Europe, Besancon / Frankreich

Die Gesellschaft hat am Bilanzstichtag der Geschäftsführung keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

Nur Herr Claudius Steffen Töllner hat im Geschäftsjahr 2023 Bezüge erhalten. Auf die Offenlegung des Gehalts der Geschäftsführer wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da ansonsten dessen Bezüge offengelegt würden.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahrs waren im Durchschnitt 21 Arbeitnehmer im Unternehmen beschäftigt. Diese arbeiten in folgenden Abteilungen:

Verkaufsabteilung 5
Kundendienst 4
Marketingabteilung 6
Geschäftsentwicklungsabteilung 1
Geschäftsleitung / Verwaltung 5
Summe 21

Konzernabschluss

Die Konzerngesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis van Unternehmen aufstellt, ist die GLO Healthcare SCA. Luxembourg, B203114, 13 rue Aldringen, L-1118 Luxembourg.

Der Konzernabschluss ist unter derselben Adresse verfügbar.

Nachtragsbericht

Es sind keine (positiven als auch negativen) Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, welche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, eingetreten.

 

Berlin, den 9. Oktober 2024

gez. Claudius Steffen Töllner, Geschäftsführer

gez. Xavier Defourt, Geschäftsführer

gez. Ciril Faia, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 265.914,34 0,00 0,00 0,00 265.914,34
265.914,34 0,00 0,00 0,00 265.914,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.039.424,97 343.867,04 0,00 0,00 1.383.292,01
1.305.339,31 343.867,04 0,00 0,00 1.649.206,35
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 212.593,30 10.578,71 0,00 0,00 223.172,01
212.593,30 10.578,71 0,00 0,00 223.172,01
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 747.924,81 213.225,95 0,00 0,00 961.150,76
960.518,11 223.804,66 0,00 0,00 1.184.322,77
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.742,33 53.321,04
42.742,33 53.321,04
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.141,25 291.500,16
464.883,58 344.821,20

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäftsmodell

Die Unternehmensgruppe Curium ist eines der weltweit führenden Unternehmen in der Nuklearmedizin, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und Lieferung von hochqualitativen radiopharmazeutischen Produkten für Kunden weltweit konzentriert. Der Curium Konzern beschäftigt ca. 2.000 Mitarbeiter an 50 betrieblichen und kommerziellen Standorten und versorgt jährlich über 14 Mio. Patienten mit diagnostischen und therapeutischen Lösungen. Die Produkte werden an 6.000 Kunden in 60 Ländern, insbesondere an nuklearmedizinische Abteilungen in Krankenhäusern und Privatpraxen geliefert.

Das Ziel von Curium ist es, die Qualität der nuklearmedizinischen Versorgung von Patienten zu verbessern, indem wir lebensrettende diagnostische und therapeutische nuklearmedizinische Produkte zur erfolgreichen Behandlung herstellen und vertreiben. Curium bietet u. a. als einzige Firma weltweit therapeutische Radiopharmaka für die Behandlung verschiedener Gelenkerkrankungen (RSO-Radiosynoviorthese: z. B. rheumatoide Arthritis) an, die wiederum exklusiv in Deutschland durch die Curium Germany GmbH vertrieben werden. In Deutschland werden pro Jahr ca. 25.000 Patienten mit der RSO behandelt. Wir wollen unsere globale Führungsposition ausbauen, wirtschaftlich wachsen und gleichzeitig als bevorzugter und zuverlässiger Partner bestmöglich zum Erfolg unserer Kunden beitragen. Die Curium Konzernzentrale ist in Paris, Frankreich, wohingegen die Herstellungsstandorte in Saclay, Frankreich, in Petten, Niederlande und Maryland Heights, Missouri, USA angesiedelt sind. In Prag haben wir ein ,Shared Service Center' mit den folgenden Abteilungen: IT, Controlling, Accounting, Finance Administration, Customer Service und HR.

Die Curium Germany GmbH war eine Tochtergesellschaft der Curium Holding Germany GmbH. Seit 27. Juni 2017 bestand ein Gewinnabführungsvertrag der Curium Germany GmbH mit der Curium Holding Germany GmbH.

Mit Verschmelzungsverträgen vom 21. August 2023 hat die Gesellschafterversammlung die Verschmelzung der Curium Germany GmbH (Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) unter HRB 100240 B, Steuernummer 30/254/51819) als übernehmende Gesellschaft und der Curium Holding Germany GmbH (Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 174958 B, Steuernummer 30/254/50901) als übertragende Gesellschaft beschlossen. Die Übertragung des Vermögens als Ganzes mit allen Rechten und Pflichten der übertragenden Gesellschaft auf die übernehmende Gesellschaft erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2023. Die Verschmelzung der Curium Holding Germany GmbH auf die Curium Germany GmbH wurde am 15. September 2023 im Handelsregister Berlin-Charlottenburg bei der aufnehmenden Gesellschaft eingetragen. Die Gesellschaft hat weiterhin ihren Sitz in Berlin, Alt-Moabit 91d, 10559.

Im Berliner Büro der Curium Germany GmbH sind der Kundenservice sowie Marketing, Product Management, Inside Sales Department und das General Management ansässig. Der persönliche Kontakt vor Ort zu den nuklearmedizinischen Kunden wird durch unseren Außendienst gewährleistet.

II. Ziele und Strategie

Die Curium Germany GmbH verkauft Arzneimittel (Radiopharmaka) und Medizinprodukte (3D-Ultraschalldiagnostik als Handelspartner für die Firma PIUR) für das nuklearmedizinische- Segment in Deutschland. Die Kunden sind primär Nuklearmediziner in öffentlichen oder privaten Institutionen. Die Curium Germany GmbH ist darauf ausgerichtet, die regelmäßig (wöchentlich/2-wöchentlich) belieferten Kunden in Rahmenlieferverträgen (RLV), speziell für die Tc99m-Generatoren, hinsichtlich Abnahmevolumen und Preisvereinbarungen mittelfristig (3-5 Jahre) zu binden. Diese Bindung ist wiederum wichtig, da auch Curium mit seinen Hauptlieferanten Abnahmeverträge für mehrere Jahre eingeht. Curium bietet u. a. therapeutische Radiopharmaka (I-131 Kapseln) für die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen an, die wiederum in Deutschland durch die Curium Germany GmbH vertrieben werden. In Deutschland werden pro Jahr ca. 60.000 Radiojodtherapien durchgeführt (https://www.forum-schilddruese.de/diagnostik-und-therapie/radiojodtherapie). Ein weiteres Hauptgeschäftsfeld stellt die Therapie der Synovialitis (RSO) dar, damit wird die Behandlung entzündlicher Gelenkerkrankungen durchgeführt. Die Curium Germany GmbH kooperiert mit dem RSO-Exzellenznetzwerk Deutschland. (https://rso-exzellenznetz.de/)

Die Curium Germany GmbH vertreibt darüber hinaus exklusiv pharmazeutische Produkte anderer radiopharmakologischer Anbieter (Lantheus Medical Imaging, USA). Die Bestellungen sowie Auftragsannahme dieser Produkte werden durch die Curium Germany GmbH in Berlin verarbeitet und an die Hersteller weitergeleitet. Nach unserer Einschätzung sind eine Erhöhung im einstelligen Prozentbereich unserer Marktanteile und somit Umsatz- und Gewinnsteigerungen durch diese Produkte sehr wahrscheinlich.

Die Curium Germany GmbH ist der exklusive Distributionspartner von unseren Schwesterunternehmen CIS bio International (Saclay, Frankreich) und auch von Curium Netherlands Holding BV (Niederlande) in Deutschland. Die primär radioaktive Ware wird in Saclay (Frankreich) und Petten (Niederlande) produziert und direkt von dort nach Deutschland zu unseren nuklearmedizinischen Kunden geliefert. Hierfür hat die Curium Germany GmbH (vormals CIS bio GmbH) die Großhandelserlaubnis für pharmazeutische Produkte vom Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in Berlin erhalten (LAGeSo Berlin: AZ 5384/11-CIS bio/1). Ein ausführliches Audit durch das LAGeSo erfolgte im Frühjahr 2023. Das Audit der Aufsichtsbehörde wurde mit wenigen, kleineren Beanstandungen erfolgreich bestanden. Korrekturmaßnahmen zu den Anforderungen wurden eingeleitet und größtenteils auch abgeschlossen.

Die zukünftige strategische Ausrichtung inklusive der Steuerung aller Produktions- und Vertriebsgesellschaften/-abteilungen wird in 3-5 Jahresplanungen in Abstimmung mit dem Curium Corporate-Management sowie den Geschäftsführern und Außendienstleitern der einzelnen Länder durchgeführt. Es werden beginnend ab dem 2. Quartal Jahrespläne für das folgende Geschäftsjahr (1. Januar bis 31. Dezember) mit verschiedenen KPIs (z. B. Umsatz und EBIT) erstellt und diese KPIs mindestens monatlich (Business Review) zwischen SOLL- und IST analysiert. Bei negativen Abweichungen wird zeitnah gegengesteuert.

Die Planungen in den einzelnen Ländern basieren auf den erreichten IST-Daten vergangener Quartale als auch auf dem Potential der einzelnen Produkte für die zukünftigen Umsatz- und Gewinnerwartungen.

III. Wirtschaftsbericht

A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der nuklearmedizinische Markt lässt sich in die Segmente ,Diagnostik" und "Therapie' einteilen. Die diagnostischen bildgebenden Szintigrafie-Verfahren unterteilen sich wiederum in PET (Positronen-Emissions-Tomographie) und SPECT (Single Photon Emission Computed Tomography). Hierbei werden organspezifische Substrate mit radioaktiven Isotopen (Tracer) gekoppelt und in die Patienten zur diagnostischen Untersuchung injiziert (https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearmedizin). Im Segment ,Therapie' werden sowohl onkologische als auch rheumatologische Krankheiten mit verschiedenen Radiopharmaka behandelt (https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearmedizin).

Im Jahr 2023 war -wie bereits in der vorherigen Jahren- der branchenbezogene Nuklearmedizin-Bereich nach Einschätzungen der Geschäftsführung von mehreren Praxisschließungen betroffen. Die Hauptgründe waren die Pensionierung von Nuklearmedizinern sowie die Konsolidierung verschiedener kleinerer, privaten Praxen. Der von Hellwig et al. 2017: ,Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken' beschriebene Trend hält weiterhin an.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie waren im Jahr 2023 nur noch mäßig spürbar in dem Sinne, dass bereits in den vorherigen (COVID)-Jahren Institutionen aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurden. Im Jahr 2023 spielten außenpolitische Ereignisse eine tragende Rolle bei der allgemeinen Preisentwicklung. Energie-, Logistik- und Beschaffungskosten stiegen im Vergleich zu den Vorjahren überproportional. Ebenfalls sorgte eine hohe unterjährige Inflation für Kostendruck und eine deutliche Zurückhaltung bei Investitionen. (Quelle: Interne Analysen und Daten des statistischen Bundesamtes: https://www.destatis.de/)

Ein weiterer Trend ist der Zusammenschluss von Praxen zu Einkaufsgemeinschaften; ebenso ist eine Übernahme von Praxisgemeinschaften durch fachfremde Investoren im Bereich der Radiologie / Nuklearmedizin zu beobachten. Durch beide Vorgänge erhöht sich der Preisdruck auf die Curium Germany GmbH.

Der Absatzmarkt für die Curium Germany GmbH ist Deutschland. Der Gesamtmarkt für nuklear-medizinische Produkte (PET & SPECT) wird auf ca. 85 Mio. EUR in 2023 geschätzt, wobei der für die Curium Germany GmbH relevante SPECT-Zielmarkt für diagnostische und therapeutische Verfahren auf ca. 60 Mio. EUR beziffert wird (Interne Curium Markteinschätzung basierend auf der Auswertung der Entwicklung bis einschließlich 2015 in Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken: Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Auswirkungen von COVID-19 auf die Nuklearmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Eine internationale Umfrage im April 2020 [Freudenberg LS et al. Impact of COVID-19... Nuklearmedizin 2020; 59: 294- 299]).

B. Geschäftsverlauf

Damit ein Vergleich mit Vorjahreszahlen (nachfolgend: Vorjahr) möglich ist, wurden Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung um zusätzliche Vorjahresspalten (nachfolgend: Vorjahr angepasst) ergänzt. Die angepassten Vorjahresvergleichszahlen ergeben sich aus der Addition der Vorjahreswerte der Curium Germany GmbH und der Curium Holding Germany GmbH unter Berücksichtigung von Aufrechnungseffekten. Weitere Angaben zu den bilanziellen Auswirkungen der Verschmelzung finden sich in den Erläuterungen zu den betroffenen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung.

Zur Darstellung des Geschäftsverlaufs werden die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT erläutert. Diese Leistungsindikatoren reflektieren das Geschäftsjahr 2023 sowie die langfristigen Ziele und die Strategien des Unternehmens.

Der Gesamtumsatz der Curium Germany GmbH belief sich im Jahr 2023 auf TEUR 32.082 gegenüber TEUR 30.168 (Vorjahr angepasst: TEUR 30.168) im Jahr 2022. Die Umsatzsteigerung lässt sich im Wesentlichen auf eine konstante Produktion im Jahr 2023 zurückführen. Jedoch hielten negative Entwicklungen wie zum Beispiel Schließungen und Konsolidierungen nuklearmedizinischer Einrichtungen an, getrieben auch durch die oben beschriebenen - nicht durch die Curium Germany beeinflussbaren - externen Umstände. Als Gegenmaßnahme - um den damit einhergehenden Rückgang des EBIT im Geschäftsjahr 2023 zu kompensieren, wurden die Preise erhöht. Das EBIT belief sich auf TEUR 1.126 im Jahr 2022 (Vorjahr angepasst: TEUR 1.088) und verringerte sich leicht auf TEUR 1.075 im Jahr 2023.

C. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Die Curium Germany GmbH weist im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 0, Vorjahr angepasst: Jahresüberschuss: TEUR 49) aus.

Seit dem 27. Juni 2017 bestand ein Gewinnabführungsvertrag der Curium Germany GmbH mit der Curium Holding Germany GmbH, laut diesem Vertrag wurde der Gewinn abgeführt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 25, Vorjahr angepasst: TEUR 199).

Die finanziellen Leistungsindikatoren beinhalten einen Umsatz von TEUR 32.082 (Vorjahr: TEUR 30.168, Vorjahr angepasst: TEUR 30.168) im Geschäftsjahr 2023 und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR 1.075 (Vorjahr: TEUR 1.126, Vorjahr angepasst: TEUR 1.088 ). Sie dienen zur internen Steuerung des Unternehmens.

Den Umsatz erzielte die Gesellschaft mit Generatoren TEUR 19.950 (Vorjahr: TEUR 18.877), Cold Kits TEUR 3.855 (Vorjahr TEUR 3.327), Hot Kits TEUR 5.711 (Vorjahr TEUR 5.025) und sonstigen Umsatzerlösen TEUR 2.566 (Vorjahr TEUR 2.939).

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 131, Vorjahr angepasst: TEUR 131) angestiegen. Der Anstieg wurde durch die Auflösung der ungenutzten Rückstellungen verursacht.

Hauptkostentreiber ist der Materialaufwand in Höhe von TEUR 26.393 (Vorjahr: TEUR 24.819, Vorjahr angepasst: TEUR 24.819). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Erhöhung von Verrechnungspreisen (TPA) um TEUR 1.268 im Vergleich zum Jahr 2022 zurückzuführen. Gleichzeitig haben sich die Kosten von Transport und Logistik erhöht.

Der Personalaufwand ist im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um TEUR 24 auf TEUR 2.558 gesunken. Im Jahr 2023 sind zwar die Bonuszahlungen im Vergleich zu 2022 um TEUR 61 angestiegen und auch die Gehälter waren im Vergleich zu 2022 um TEUR 103 höher. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sowie für Unterstützungen haben sich jedoch dagegen um TEUR 182 verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf TEUR 2.027 (Vorjahr: TEUR 1.633, Vorjahr angepasst TEUR 1.671) angestiegen. Der Anstieg ist auf die Erhöhung von Werbekosten um TEUR 5, den Reisekosten um TEUR 62, den Raumkosten um TEUR 57, den Rechtsberatungs- und Abschlusskosten um TEUR 118, den Versicherungskosten um TEUR 74 und die Erhöhung von Kosten für IT-Projekte um TEUR 26 zurückzuführen.

2. Finanzlage

Durch die Integration in das Cash-Pooling-Management von Curium Medical BV, 5211 BMs/Hertogenbosch, Niederlande, ist die Finanzierung des Unternehmens über den vorhersehbaren Prognosezeitraum nach dem derzeitigen Stand der Unternehmensplanungen gewährleistet. Die Forderungen aus Cash-Pooling haben sich im Berichtsjahr von TEUR 15.111 (Vorjahr angepasst: TEUR 8.392) auf TEUR 9.011 verringert.

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Jahresende TEUR 479 (Vorjahr: TEUR 504, Vorjahr angepasst: TEUR 506) und hat sich somit im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 25 verringert.

Das Working Capital beträgt zum Ende des Berichtsjahres TEUR 10.340 (Vorjahr: TEUR 10.973, Vorjahr angepasst: TEUR 9.587) und weist auf finanzielle Flexibilität der Curium Germany GmbH und die langfristige Finanzierung des Umlaufvermögens hin.

Die Verbindlichkeiten des Unternehmens bestehen ausschließlich in Euro, sodass Währungsrisiken nicht bestehen. Swaps, Caps oder andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Bei den langfristigen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um langfristige Darlehen gegen verbundene Unternehmen mit Restlaufzeiten bis zu 6 Jahren (bis 31.7.2029). Die durchschnittliche Zinsbelastung für diese Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,24 %.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von TEUR 19.642 (Vorjahr angepasst: TEUR 38.446) auf TEUR 27.565 angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Ende des Berichtsjahres 0 % (im Vorjahr: 32 %). Das Anlagevermögen beträgt TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 345, Vorjahr angepasst: TEUR 345). Zum Stichtag liegt für die Gesellschaft eine buchmäßige Überschuldung vor. Die Geschäftsführung geht gleichwohl von der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Diese ist durch die Rangrücktrittsvereinbarung zwischen der Gesellschaft Curium BidCo S.a.r.l. und der Curium Germany Germany GmbH gesichert.

Das Umlaufvermögen liegt zum Stichtag bei TEUR 13.720 (Vorjahr: TEUR 19.193, Vorjahr angepasst: TEUR 24.726).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um TEUR 147 auf TEUR 2.539 (Vorjahr: TEUR 2.392, Vorjahr angepasst: TEUR 2.392) erhöht und betreffen im Wesentlichen Forderungen aus verkauften Handelswaren.

Die Verringerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 15.170 (Vorjahr angepasst: TEUR 20.591) auf TEUR 9.103 ist eine Auswirkungen der Verschmelzung der Curium Germany GmbH und der Curium Holding Germany GmbH aufgrund der Verrechnung von Cash-Pool, Gewinnabführungsforderungen und Gewinnabführungsverbindlichkeiten.

Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister eingetragen und in voller Höhe TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25, Vorjahr angepasst: TEUR 25) eingezahlt.

Die Kapitalrücklagen betragen TEUR 2.675 (Vorjahr: TEUR 1.750, Vorjahr angepasst: TEUR 2.626).

Die Gewinnrücklagen betragen TEUR - 16.673 (Vorjahr: TEUR 3.758, Vorjahr angepasst: TEUR - 16.673) und der Gewinnvortrag bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert und beträgt TEUR 703.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 3.957 (Vorjahr angepasst: TEUR 4.011) in 2022 auf TEUR 5.472 in 2023. Der Erhöhung wurde im Wesentlichen durch den Anstieg der Rückstellungen für Transferpreisanpassungen um ca. TEUR 1.300 verursacht.

Die Pensionsrückstellungen betragen TEUR 2.286 (Vorjahr: TEUR 2.323, Vorjahr angepasst: TEUR 2.323). Die Minderung wurde durch die Aufwertung der Pensionsrückstellungen verursacht.

4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftliche Lage der Curium Germany GmbH hat sich bedingt durch die im Jahresbericht 2022 beschriebenen Reaktorausfälle (das Jahr 2022 war geprägt von Ausfällen bei Reaktoren, die die unverzichtbaren Ausgangsstoffe für die Herstellung der radioaktiven Substanzen liefern. Von dieser Situation waren alle Hersteller von Radiopharmaka weltweit betroffen) im Geschäftsjahr 2023 nicht vorteilhaft entwickelt. Die Vertrauensrückgewinnung bei den Kunden stand 2023 im Vordergrund.

Im Jahr 2023 haben wir die Anzahl der langfristigen Tc99m-Generator-Rahmenlieferverträge stabilisieren können. Diese Rahmenlieferverträge beinhalten neben einer mit den Kunden vereinbarten Liefermenge eine spezifizierte Preisstruktur für die kommenden Jahre. Der Abschluss dieser Rahmenlieferverträge beinhaltet den Wunsch der Kunden, eine verbindliche und verlässliche Lieferung unter dedizierten Vertragsklauseln für die kommende Jahre zu erhalten, und Planungssicherheit für Curium in Rohstoffbeschaffung und Produktion zu gewährleisten.

Der durch Schließung nuklearmedizinischer Praxen bedingte Rückgang der Tc99m-Generator Volumina sowie der dadurch reduzierte Umsatz wurde wiederum durch die durchgesetzten Preisanpassungen weitestgehend kompensiert. Insgesamt wurden die Erwartungen an Umsatzerlöse für das Jahr 2023 nicht erreicht. Durch Produktionsausfälle aufgetretene Einnahmeverluste wurden durch eine konsequente Ausgabenkontrolle verringert.

Durch Vorgaben aus der "Arbeitsstättenverordnung Büro" wurden im Jahr 2022 Investitionen in den Umbau des Standortes in Berlin notwendig. Der Umbau konnte Anfang 2023 abgeschlossen werden.

IV. Prognose-, Chancen-& Risikobericht

A. Risikobericht

Die Curium Germany GmbH ist über die zwischen verbundenen Unternehmen abgeschlossenen Verträge und vereinbarten Vergütungsstrukturen verbunden und partizipiert an positiven und negativen Entwicklungen der verbundenen Unternehmen. Die im Anschluss folgenden Szenarien beziehen sich daher auch auf über die verbundenen Unternehmen wirkende Chancen und Risiken.

1. Wesentliche Risiken, die sich insgesamt bedeutsam auf die VFE-Lage auswirken können.

Risiken aus Kostensteigerungen und Preiserhöhungen

Die Bereitstellung des radioaktiven Ausgangsmaterials wird hauptsächlich durch staatlich kontrollierte Kernreaktoren ermöglicht. Die verschiedenen Länder (z. B. Niederlande, Belgien, Polen, Südafrika, Australien etc.), welche die Betreiber der Kernreaktoren sind, verkaufen die Bestrahlungskapazitäten an die Molybdänaufbereiter.

Das Jahr 2022 hat aufgezeigt, wie fragil die Wertschöpfungskette der Nuklearmedizin ist, wenn die für die Rohstoffgewinnung benötigten Reaktoren nicht voll einsatzbereit sind und verlängerte Wartungsphasen anstehen. Investitionen in neue Reaktoren sind unbedingt erforderlich und erfolgen wie z. B. zur Zeit in den Niederlanden (PALLAS-Reaktor; die Fertigstellung ist aber erst in einigen Jahren zu erwarten), um langfristig die Versorgung mit Rohmaterialien und damit die Patientenversorgung in der nuklearmedizinischen Diagnostik und Therapie sicherzustellen. Dem Risiko weiterer langfristiger Ausfälle wird durch bevorzugte Kooperationsvereinbarungen mit den Reaktorbetreibern begegnet. Dies geht mit Investitionen einher, die sich zum heutigen Zeitpunkt noch nicht beziffern lassen.

Den Beschaffungsmarktrisiken durch Preissteigerungen wird dadurch begegnet, dass langfristige Abnahmeverträge mit definierten Preisen und Volumina zwischen Curium und den Reaktorbetreibern verhandelt und abgeschlossen werden (OECD 2023-2027: The Supply of Medical Radioisotopes; https://www.oecd-nea.org/jcms/pl_87477/the-security-of-supply-of-medical-
radioisotopes-demand-and-capacity-projections-for-99mo/99mtc-for-the-2023- 2027-period).

Kostensteigerungen und Preiserhöhungen bergen immer das Risiko, Kunden bzw. Aufträge zu verlieren. Die Curium Germany GmbH begegnet diesem Risiko, indem sie versucht, eine langfristige und positive Kundenbindung durch nachhaltige und zuverlässige Belieferung aufzubauen.

Für die privaten Praxen werden die Radiopharmaka primär nach dem ,Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM)' vergütet, wobei diese Kostenerstattungen nicht mehr aktuellen Erfordernissen entsprechen. Die Kürzungen haben negativen Einfluss auf die Vergütung der nuklearmedizinischen Anwendungen. Eine Neuberechnung der EBM-Vergütung wurde zum 1. April 2020 realisiert, wobei sich dieses in einer Reduktion des nuklearmedizinischen Budgets um 8 % niederschlägt. Eine weitere Anpassung wurde bis Ende 2022 nicht vorgenommen; im Frühjahr 2023 konnte erstmals seit vielen Jahren eine Erhöhung der Nuklidkostenpauschale für die RSO-Radionuklide erreicht werden. Die Dysbalance zwischen Kosten für die Anwendung der nuklearmedizinischen Verfahren und den Erlösen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen hat Auswirkungen hinsichtlich der erforderlichen Preisanpassungen; kleine nuklearmedizinische Praxen können u. U. dem Preisdruck nicht mehr standhalten. Das wiederum führte bereits seit 2020 zu Praxisaufgaben und Konsolidierungen bzw. zur Übernahme durch fachfremde Investoren, die nur profitable Untersuchungsmethoden langfristig etablieren.

Die negative Aussicht auf Verbesserung der Kostenerstattungssituation führt bereits seit Jahren dazu, dass immer weniger junge Ärzte und Ärztinnen die Facharztausbildung Nuklearmedizin absolvieren und ein Mangel an Fachärzten und Fachärztinnen daher bereits besteht. Dies kann weitere negative Entwicklungen nach sich ziehen, wenn es um die nuklearmedizinische Versorgung von Patienten, vor allem in Flächenländern, geht.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch, das Schadensausmaß dieses Szenarios auf die finanziellen Leistungsindikatoren werden vom Management als mittel bis hoch eingestuft.

Politische Risiken

Mögliche Veränderungen im politischen Umfeld, insbesondere die Regulierung von erstattungsfähigen Produkten und Erstattungsbeträgen, können Umsatz und Gewinn mindern oder verbessern.

Seit Februar 2022 haben sich durch die politische Instabilität in Osteuropa die Energiepreise deutlich erhöht; ein Umstand, der auch bei den Anwendern zu einem erhöhten finanziellen Druck führt. Eine hohe Inflationsrate (besonders in H1 2023) führte zu weiteren Kostensteigerungen (z. B Gehaltsanpassungen, die die Kunden in ihren Einrichtungen durchführen mussten). Ebenso haben sich die Spritkosten und damit auch die Transportkosten erhöht. Die Curium Germany GmbH hat diese Kosten nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben, sondern unterstützt den Logistikpartner partnerschaftlich mit einer Zusatzpauschale für die gestiegenen Kraftstoffpreise.

Die Fragilität von Lieferketten, die erschwerten Abläufe in der Rohstoffbeschaffung und die damit verbundenen Kosten sind eine direkte Folge der weltpolitischen Situation.

Die Abhängigkeit von den staatlichen Reaktorbetreibern wird deutlich, wenn ein Staat beschließt, die ständig steigenden Kosten für Wartungen und Sicherheitsaufwendungen direkt an die nuklearmedizinischen Versorger weiterzuleiten, oder wenn der betreffende Staat beschließt, die Reaktoranlage zu schließen bzw. nicht mehr für die Bereitstellung medizinischer Radioisotope zu verwenden.

Für Unsicherheit bei Anwendern sorgen auch die von politischen Institutionen verschärften Auflagen und regulatorischen Anforderungen hinsichtlich des Umgangs mit Radioaktiven Substanzen. Als Beispiel dafür mag die geplante Novellierung der DIN 25422 (Aufbewahrung und Lagerung sonstiger radioaktiver Stoffe - Anforderungen an Aufbewahrungseinrichtungen und deren Aufstellungsräume zum Strahlen-, Brand- und Diebstahlschutz) dienen.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie das Schadensausmaß dieses Szenarios auf die finanziellen Leistungsindikatoren werden vom Management als mittel bis hoch eingestuft. Die Produktionsanlagen sind bereits am Ende ihrer Laufzeit angelangt und werden mit hohem Aufwand funktions- und einsatzfähig gehalten. Eine Neuinvestition zur Aufrechterhaltung des dauerhaften Betriebs sowie die Investition in Redundanzen (um Ausfälle zu minimieren) ist dringend geboten.

2. Risiken von untergeordneter Bedeutung

Ein aufgrund der COVID-19 Pandemie verhängter, erneuter Lockdown oder eine Verschärfung der Situationen durch ein Wiederaufflammen der Pandemie ist zur Zeit nicht zu erwarten und birgt daher momentan nicht das Risiko z. B. von zusätzlichen Schließungen oder dem Rückgang der Versorgungsleistungen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Wichtige Finanzinstrumente sind die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aus der alltäglichen Geschäftstätigkeit. Anleihen bei Dritten gibt es nicht.

Das Finanz- und Risikomanagement sowie das Cash-Management (Pooling) unterliegen der Kontrolle der Finanzabteilung. Risiken werden durch einen systematischen Risikomanagementprozess begrenzt.

Die Gesellschaft ist gegen die erheblichen Risiken versichert, die sich aus ihrer Geschäftstätigkeit sowohl durch die Curium-Gruppe als auch durch lokal abgeschlossene Versicherungen wie Transportversicherungen bei Beschädigung oder Verlust ergeben.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit sowie das Schadensausmaß dieses Szenarios auf die finanziellen Leistungsindikatoren werden vom Management als gering eingestuft.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, liegen nicht vor.

B. Chancenbericht

Der nuklearmedizinische Markt in Deutschland zeigt nur eine leichte Steigerung hinsichtlich durchzuführender Diagnosen und Therapien, von deren weiterem Anhalten die Geschäftsleitung ausgeht. Dieses wird primär durch den demographischen Wandel herbeigeführt, da die verschiedenen Populationen deutlich älter werden und die medizinischen Möglichkeiten zur Detektion und lebensverlängernden Behandlungsmaßnahmen speziell im Bereich Nuklearmedizin zunehmen (Nuklearmedizin 2016; 55(04): 139-144). Eine Zulassung eines neuen Tracers für die Detektion von Metastasen beim Prostatakarzinom durch die Curium ist in 2023 erfolgt. Ein flächendeckender Verkauf in Deutschland kann erst nach und nach verwirklicht werden, da zuerst Produktionsstätten identifiziert werden müssen und im Anschluss aufwendige Zulassungsverfahren durchlaufen müssen.

Die deutsche Nuklearmedizin ist in vielen Bereichen (z. B. Prostatakrebs-Screening und Behandlung) weltweiter Vorreiter bei der Entwicklung neuer Methoden, sodass wir speziell in Deutschland eine deutliche Umsatzsteigerung der nuklearmedizinischen Radiopharmaka erwarten (Hellwig et al. 2017: Nuklearmedizin in Deutschland - Aktualisierte Kennzahlen und Trends aus offiziellen Statistiken). Besondere Chancen bietet die PET-Diagnostik (besonders im Bereich der Detektion von Prostata Karzinomen), wohingegen die SPECT-Diagnostik sich auf einem Plateau bewegt bzw. leicht abfällt. Besonderes Augenmerk gilt dem Netzwerk aus zuweisenden Fachärzten, eine Volumenerhöhung kann durch das Rekrutieren im interdisziplinären Umfeld realisiert werden. Jedoch ist hierbei der unter Punkt A. 1. beschriebene Mangel an Nachwuchs in der Nuklearmedizin ein entscheidender Faktor bei geplanten Therapie- oder Diagnostikausweitungen.

Curium Germany engagiert sich stark im Bereich der Verbesserung der Vergütung nuklearmedizinischer Sachkosten; Fokus liegt dabei auf der Radiosynoviorthese.

Die wirtschaftliche Lage der Curium Germany GmbH ist nach Ansicht der Geschäftsleitung gut, geplante Strategien und Verkaufsaktivitäten konnten durchgesetzt werden, wurden allerdings durch nicht beeinflussbare Faktoren (z. B. politische Rahmenbedingungen) auch in der Umsetzung erschwert. Durch Personal-Neueinstellungen in 2023 konnten zuvor ruhende Aktivitäten wieder aufgenommen werden.

C. Prognosebericht

Die aktuelle weltpolitische Lage (Ukraine-Krieg, extreme Kostensteigerungen bei Energie und der Rohstoffbeschaffung) hat entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des Geschäfts. Die Entwicklung der Kosten, die damit einhergehenden Beschränkungen im nuklearmedizinischen Bereich bei gleichzeitig hoher Inflationsrate, als auch die weiter unsichere Lage bei den Reaktoren lassen eine verlässliche Abschätzung der Auswirkungen auf die zu erwartende Geschäftsentwicklung der Curium Germany GmbH nicht zu, werden aber insgesamt als ausgeglichen bewertet. Das Management geht davon aus, dass für die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT mit einer stabilen Entwicklung auf ähnlichem Niveau für 2024 im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr zu rechnen ist.

 

Berlin, den 9. Oktober 2024

gez. Claudius Steffen Töllner, Geschäftsführer

gez. Xavier Defourt, Geschäftsführer

gez. Ciril Faia, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022 angepasst 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.742,33 53.321,04 53.321,04
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 422.141,25 290.615,07 290.615,07
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 885,09 885,09
464.883,58 344.821,20 344.821,20
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 263.189,62 14.353,58 14.353,58
2. Geleistete Anzahlungen 2.005,52 15.559,14 15.559,14
265.195,14 29.912,72 29.912,72
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.539.231,26 2.392.030,33 2.392.030,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.103.162,59 20.591.105,39 15.169.669,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.333.229,11 1.206.698,52 1.097.219,52
12.975.622,96 24.189.834,24 18.658.919,19
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 479.215,47 506.429,54 504.197,02
13.720.033,57 24.726.176,50 19.193.028,93
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.753,11 104.220,60 104.220,60
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 13.360.500,82 13.270.652,69 0,00
27.565.171,08 38.445.870,99 19.642.070,73

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022 angepasst 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklagen 2.674.904,67 2.625.685,52 1.749.904,67
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen -16.673.240,09 -16.673.240,09 3.758.071,65
IV. Gewinnvortrag 702.682,73 702.682,73 702.682,73
V. Jahresfehlbetrag 89.848,13 49.219,15 0,00
nicht gedeckter Fehlbetrag 13.360.500,82 13.270.652,69 0,00
0,00 0,00 6.235.659,05
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 2.286.235,00 2.323.043,00 2.323.043,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 68.057,13 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 5.471.804,86 4.010.758,44 3.956.782,08
7.758.039,86 6.401.858,57 6.279.825,08
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 137.528,87 84.534,61 84.534,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 19.176.260,44 31.762.757,19 6.845.331,37
3. Sonstige Verbindlichkeiten 493.341,91 196.720,62 196.720,62
- davon aus Steuern EUR 39.313,00 (Vorjahr: EUR 835.825,74)
19.807.131,22 32.044.012,42 7.126.586,60
27.565.171,08 38.445.870,99 19.642.070,73

3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir den nachfolgend wiedergegebenen Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Curium Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Curium Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Curium Germany GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 9. Oktober 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefanie Weisner, Wirtschaftsprüfer

Tobias Genz, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022 angepasst 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 32.081.951,90 30.168.044,02 30.168.044,02
2. Sonstige betriebliche Erträge 193.542,29 131.256,39 131.256,39
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 165,22)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -23.299.935,33 -21.876.818,11 -21.876.818,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -3.092.621,82 -2.941.952,76 -2.941.952,76
-26.392.557,15 -24.818.770,87 -24.818.770,87
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.227.025,52 -2.068.206,68 -2.068.206,68
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -330.628,32 -513.108,52 -513.108,52
- davon für Altersversorgung EUR 31.558,51 (EUR 261.266,12)
-2.557.653,84 -2.581.315,20 -2.581.315,20
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -223.910,03 -188.132,41 -188.132,41
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.026.580,87 -1.671.264,41 -1.633.173,27
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 93,14)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 416.212,67 147.126,52 147.126,52
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.519.865,04 -937.152,13 -44.812,53
- davon an verbundene Unternehmen EUR 1.476.726,04 (EUR 0,00)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 42.916,00 (EUR 38.302,00)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -58.200,44 -198.556,59 -25.109,82
8. Ergebnis vor und nach Steuern -87.060,51 51.235,32 1.155.112,83
9. Sonstige Steuern -2.787,62 -2.016,17 -2.016,17
10. Ertrag/Aufwand aus Gewinnabführung 0,00 0,00 1.153.096,66
11. Jahresfehlbetrag/-überschuss -89.848,13 49.219,15 0,00

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