BayGrund II GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralph Matthias Dr. Dengler seit 7.9.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 95.00% | |
| 3.33% | |
BayPack GmbHEigenbeteiligung | 1.67% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
2 von 3 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BayPack GmbHStettenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 3. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens Die BayPack GmbH, Stetten, versteht sich als kreativer Dienstleister, d. h. Entwickler, Lieferant und Partner für die Food- und Nonfoodbranche in allen Fragen der handelsgerechten Transport- und Regalverpackung sowie für Faltschachteln und Sleeves. Unser Anspruch bei der kreativen Entwicklung und effizienten Produktion (Drucken, Stanzen und Kleben) von Transport- und Regalverpackungen liegt in der Einsparung von Supply-Chain-Kosten für unsere Kunden (insbesondere im internen und externen Logistikprozess). Die Optimierung der Verkaufs- und Marketingaspekte mit dem Ziel der Abverkaufsteigerung der Produkte unserer Kunden liegen ebenfalls im Fokus des Unternehmens. Die Produktionsstätte befindet sich am Sitz der Gesellschaft in Stetten, in welcher im Jahresdurchschnitt 2023 rd. 72 Arbeitnehmer beschäftigt waren. Die Steuerung des Unternehmens erfolgt anhand der Leistungsindikatoren Umsatz und Jahresergebnis sowie der verarbeiteten Menge in t. Darüber hinaus werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte Kennzahlen zur Unternehmenssteuerung ausgewertet. So wird sichergestellt, dass bei Abweichung frühzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Monatsbericht vom Januar 2024 des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) zeigt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Gesamtjahres 2023 nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts preisbereinigt um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Auch im Schlussquartal des Jahres verzeichnete die Wirtschaft nach vorläufigen Angaben einen rückläufigen Trend. Zu Beginn des Jahres 2024 ist eine Belebung der wirtschaftlichen Dynamik noch nicht messbar, und die kurzfristigen Erwartungen der Unternehmen bleiben branchenübergreifend pessimistisch. Auch das ifo Institut schätzte die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 als herausfordernd ein. Besonders deutlich war der Rückgang der Wertschöpfung in der Industrie und der Bauwirtschaft. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch einen Mangel an Aufträgen, einen schneereichen Dezember und einen außergewöhnlich hohen Krankenstand beeinflusst. Aktuell stützt der private Konsum die Konjunktur. Die Inflation verzeichnet seit einem Jahr einen kontinuierlichen Rückgang und erreichte im Februar 2024 mit 2,5% den niedrigsten Wert seit Juni 2021. Zugleich verzeichnen die Lohneinkommen kräftige Zuwachsraten. Der Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung für das Jahr 2024 skizziert eine anspruchsvolle wirtschaftliche Lage für Deutschland, die durch geopolitische Veränderungen, die Notwendigkeit der Dekarbonisierung und demografische Herausforderungen geprägt sei. Zusätzlich erschwere der über die Jahre aufgebaute Umfang an Bürokratie und Regelungen die wirtschaftliche Entwicklung und eingeleitete Transformation. Die jüngste wirtschaftliche Entwicklung wurde auch maßgeblich durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise, eine ausgeprägte weltwirtschaftliche Schwäche und die spürbaren Effekte einer restriktiveren Geldpolitik beeinflusst. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 gestaltete sich entsprechend der Erwartungshaltung zu Beginn des Jahres auch für den Gesamtmarkt faserbasierter Verpackungen und deren Vorprodukte als herausfordernd. So reduzierte sich der Gesamtabsatz in Tonnen in Europa für Wellpappenrohpapiere als wesentliches Vorprodukt von Wellpappenverpackungen gemäß Branchenverband Cepi um rd. 5% gegenüber 2022. Hier zeigte sich im Jahresverlauf eine Trendumkehr, da einige Monate im zweiten Halbjahr 2023 im Absatz in Tonnen über den entsprechend schwachen Vorjahresmonaten 2022 lagen. Allerding war dieser Trend noch nicht stetig. Der Verband der deutschen Wellpappendindustrie geht von einem Volumenrückgang 2023 vs. 2022 von 6,4% bei seinen Mitgliedern aus. Auch der Export brachte durch eine eingeschränkte Wettbewerbsfähigkeit in Verbindung mit den hohen Energiepreisen in Europa für die heimischen Hersteller von Wellpappenrohpapieren nur eine begrenzte Entlastung auf der Absatzseite. So reduzierte sich das Außenhandelsdefizit prozentual signifikant blieb aber sehr deutlich positiv. Im Bereich Faltschachtel meldet der deutsche Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI) für seine Mitgliedsunternehmen ein Absatzrückgang von 6,2% in 2023 gegenüber Vorjahr und zeigt somit eine entsprechend negative Entwicklung wie in der Wellpappe. In anderen relevanten Subsegmenten von Verpackungen bzw. Verpackungspapieren zeigen sich sogar noch größere Rückgangsraten. Die Entwicklung bei graphischen Papieren ist nach Meinung der Geschäftsführung sogar als dramatisch einzuschätzen. Branchenanalysten führen die Volumenrückgange auf Lagerabbau von Fertigware entlang der Supply Chain, auf Verbraucherzurückhaltung aufgrund der hohen Inflation sowie eine insgesamt sehr schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung zurück. Bei der Preisentwicklung für faserbasierte Verpackung und deren Vorprodukte führte sich die Trendumkehr, die im Herbst 2022 startete, im Jahr 2023 fort. Hervorgerufen durch die Energiepreisexplosion im Jahr 2022 stiegen die Preise auf breiter Front im Jahr 2022 an. Eine entsprechende Beruhigung der Energiemärkte führte zu der erwähnten Trendumkehr, die sich im Jahr 2023 stetig fortsetzte. Dabei ist zu beachten, dass die Preisanpassungen nach oben in 2022 als auch nach unten in 2023 deutlich weniger extrem verliefen als die Entwicklung bei den sogenannten Spotmarktpreisen für Energie, da die Papierhersteller in der Regel langfristig Energie einkaufen und die entsprechenden Effekte auch in Sinne der Endkunden abfedern. In Summe führte die niedrige Nachfrage in Kombination mit den teils signifikanten Preisrückgängigen, nach Auffassung der Geschäftsführung, zu einer nachhaltig nicht ausreichenden Profitabilität, insbesondere im Bereich der Standardsorten für Papier und Verpackungen. Im Bereich von Spezialanwendungen zeigte sich die Profitabilität bei ebenfalls deutlich negativen Entwicklungen allerdings noch auskömmlich. 2. Geschäftsverlauf und Lage Das Unternehmen verzeichnete in Umsatz sowie Ertrag im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leichte Einbußen. Der Jahresüberschuss stabilisierte sich dennoch auf einem vergleichsweise hohem Niveau. Dies gelang zum einen durch neue und innovative Entwicklungen und Produkte, sowie sichere und mängelfreie Versorgung unserer Kunden. Die verarbeitete Menge Rohware verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,5% und belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 19.214 t. Damit blieb man hinter den Erwartungen, die ein konstantes Level von 21.000 t verarbeiteter Rohware vorsahen. Durch konsequente Diversifikation und Vertriebsanstrengungen konnte die Gesellschaft, nach Meinung der Geschäftsführung, ihre Marktposition in 2023 weiter festigen. Der Geschäftsverlauf kann für die Gesellschaft als günstig bezeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Umsatzerlöse um 1.744 T€ und damit um 6%, jedoch übertraf die Entwicklung die Planzahlen, die von einem Rückgang von 10% ausgingen, moderat. Das Jahresergebnis übertraf die Planungen, die ein positives Jahresergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021 von 1,5 Mio. € annahmen, deutlich. Dies ist auf geringere Kostensteigerungen zurückzuführen, von denen in der Planung ausgegangen wurde. Hier sind insbesondere ein geringerer Materialaufwand sowie geringere Kosten für Instandhaltung und Lagerhaltung hervorzuheben. Insgesamt waren Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft somit sehr zufriedenstellend. a) Ertragslage
Nach einem sehr ertragreichen Jahr 2022 konnten trotz Umsatzrückgang die Erträge des Unternehmens auf einem vergleichsweise hohen Niveau stabilisiert werden. Die Stabilisierung des Rohertrages, sowie Verbesserung der Produktionsprozesse führten zu einer sehr zufriedenstellenden Ertragslage. Der Materialaufwand entwickelte sich korrespondierend zu den Umsatzerlösen ebenfalls rückläufig und verringerte sich um 6,5%. Dahingegen stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen durch gestiegene Instandhaltungskosten. Ein geänderter Ausweis von Provisionskosten im Verkauf führte zudem zu einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und gleichzeitig zu einem Rückgang der Personalaufwendungen i. H. v. 342 T€ (Vj. € 348 T€). Durch frei werdendeLiquidität und ein gestiegenes Zinsniveau für Guthabenszinsen konnte das Finanzergebnis ebenfalls nachhaltig verbessert werden. Weiterhin wird das Finanzergebnis durch Zinsaufwendungen aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen sowie Erträgen aus Beteiligungen geprägt. b) Finanzlage Zum Jahreswechsel 2023/2024 existierten zur Finanzierung des Unternehmens neben den Warenschulden und sonstigen Verbindlichkeiten lediglich Kredite von Gesellschaftern. Die für den laufenden Geschäftsbetrieb notwendige Liquidität wurde über den laufenden Cashflow bereitgestellt. Im Zuge der Optimierung der Produktionsprozesse und Verbesserung der internen Abläufe wurden im Bereich der Kleberei Ersatzinvestitionen getätigt. c) Vermögenlage
Das Anlagevermögen stieg aufgrund Ersatzinvestitionen um ca. 21% im Vergleich zum Vorjahr an. Die Entwicklung der Vermögenswerte spiegelt die Unternehmensplanung wider. Die Vorräte sind aufgrund der Preisreduzierungen und damit auch geringeren Beschaffungskosten gesunken. Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen hauptsächlich aufgrund von Steuerrückerstattungen, als auch durch gestiegene sonstige Vermögensgegenstände an, die aus einer Bonusgutschrift resultieren. Die liquiden Mittel nahmen gegenüber dem Vorjahr um ca. 8,5 % ab, belaufen sich aber mit 3,4 Mio. € auf einem hohen Niveau. Das Eigenkapital ist aufgrund des thesaurierten Jahresüberschusses um 25 % angestiegen. Aufgrund der zu erwartenden Steuererstattungen wurden die Rückstellungen dementsprechend reduziert. Die Verbindlichkeiten des Unternehmens konnten um 23,5 % reduziert werden, das im Wesentlichen auf geringere Verbindlichkeiten aus Steuern zurückzuführen ist. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist, wie in den Vorjahren, geordnet. 3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als überaus positiv ein. Die realisierten Umsätze, sowie Gesamtleistung des Unternehmens konnte unsere Planrechnung übertreffen. Die Ertragssituation in 2023 ist aufgrund der vorherrschenden Marktsituation ebenfalls als sehr positiv zu beurteilen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferantenverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. III. Prognosebericht Gemäß den Prognosen internationaler Organisationen wird laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) in diesem Jahr nach Abschluss der Lagerkorrekturen und einem erneuten Anstieg des Neugeschäfts eine mäßige Erholung des Welthandelsvolumens erwartet (2023: 0,5 %, 2024: 3,1 %). Trotz einer voraussichtlich unterdurchschnittlichen Zuwachsrate von rund 3 % beim Welt-BIP zeichnet sich somit insgesamt eine Erholung ab. In den westlichen Volkswirtschaften wird das Wirtschaftswachstum voraussichtlich durch die Abkühlung in den USA und die Erholung in den EU-Ländern, nach der starken Betroffenheit durch die Energiepreiskrise, angenähert. Im Gegensatz dazu wird in Asien eine Divergenz erwartet, mit sich abschwächenden Expansionsraten in China und Japan einerseits und recht kräftig wachsenden übrigen asiatischen Ländern andererseits, allen voran Indien. Alles in allem deutet sich gemäß Einschätzung der Bundesregierung nach der ausgeprägten Schwäche im abgelaufenen Jahr eine Rückkehr zum Wachstum an. Für die Nachfrage nach deutschen Exportgütern in diesem Jahr erwartet man sogar eine spürbare Belebung. Das ifo Institut sieht ebenfalls noch ein gesamtwirtschaftliches Wachstum für Deutschland, hat seine Wachstumsprognose für 2024 von 0,9%, die es noch Mitte Dezember vorhergesagt hatte, aber mehrmals reduziert und prognostiziert nun nur noch 0,2% Wachstum für 2024. Für 2025 sieht man das Wachstum über der bisherigen Prognose bei 1,5%. In Summe ist im Jahresverlauf 2024 mit einem leichten Anziehen des Wachstums zu rechnen, im Industriesektor ist aber weiter von wenig Dynamik auszugehen. Die Branche für faserbasierte Verpackung erwartet auch für 2024 herausfordernde Bedingungen. Die Auslastung der Produktionskapazitäten in den Supply-Chains wird vor dem Hintergrund auch in 2024 noch sehr begrenztem allgemeinwirtschaftlichen Wachstum unterdurchschnittlich sein und zu einer weiterhin hohen Wettbewerbsdynamik beitragen. Durch Reallohnzuwächse wird allerdings mit weiter leicht positiven Effekten in der Binnenkonsumnachfrage zu rechnen sein. Auch Effekte des "Destockings" sollten in 2024 keine wesentliche Rolle mehr spielen . Insgesamt ist mit leicht steigendem Volumenwachstum zu rechnen. Auf der Seite der Preise wird erwartet, dass die Papierproduzenten Preiserhöhungen durchsetzen können, um sich von einem nicht auskömmlichen Niveau wieder in positives Territorium zu bewegen. Allerdings ist nicht auszuschließen, dass auch die Preise für Vorprodukte und Personal deutlich steigen können und somit hoher Margendruck bestehen bleibt. Auf der Seite der Investitionen in der Papierindustrie zeichnet sich sehr deutlich ab, dass man einen Wechsel vom Volumenwachstum hin zu noch mehr Fokussierung auf Kosteneffizenz und Schritte in Richtung Dekarbonsierung sehen wird. Die Unternehmen müssen sich für die nächste Phase der Marktentwicklung aufstellen. Im Hinblick auf die Regulierung scheint es derzeit so, dass der für die Branche ursprünglich als sehr bedrohlich angesehene Entwurf einer neuen EU-Verpackungsrichtlinie in wesentlichen Aspekten positiv verändert wurde. Die ursprüngliche Version wäre aus Sicht der Branche für das eigentlich beabsichtigte Ziel einer nachhaltigen Entwicklung der Verpackungswelt kontraproduktiv gewesen. Die Branche für faserbasierte Verpackungen ist somit positiv , weiterhin auch im Sinne der Nachhaltigkeit wachsen zu können und somit auch dazu beizutragen, z.B. umweltschädliche Plastikverpackungsabfälle zu reduzieren. Es verbleibt in der Industrie die große Herausforderung der Dekarbonisierung des Energieeinsatzes in der Produktion. Hier, aber auch in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit baut die Regulierung einen sehr hohen Formalismus auf, den die Unternehmen der Branche nun erfüllen müssen. Wesentliche Rahmenbedingungen der zukünftigen Energielandschaft bleiben aber leider diffus und sind somit schwierig einzuschätzen. Dennoch machen sich die Firmen der Branche auf unterschiedlichste Art und Weise auf den Weg, die eigene Dekarbonisierung voranzutreiben und somit zur Einhaltung der Klimaschutzziele aktiv beizutragen. Nachdem die Bezugspreise in den Jahren 2020 - 2022 stark anstiegen, fielen diese aufgrund oben genannter Marktfaktoren in 2023 wieder. Aktuell sehen wir in 2024 eine Bodenbildung und Stabilisierung der Rohstoffkosten. Schwankende Energiebezugspreise und stark ansteigender Wettbewerb seitens der Wellpappe drücken derzeit auf die Verkaufspreise. Starke Inflation führen aktuell zu einem geänderten Nachfrageverhalten. Während in den Jahren 2020-2022 die Versorgungssicherheit für viele Kunden an erster Stelle stand, kann aktuell wieder eine erhöhte Preisaffinität und daraus auch gestiegener Wettbewerb beobachtet werden. Durch die o.g. Krisen ist die Branche allgemein nach wie vor durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber gekennzeichnet. Durch Diversifikation des Unternehmens und der, nach Meinung der Geschäftsführung, mittlerweile starken Marktposition des Unternehmens und der Gruppe können, trotz der genannten Umstände, für das Geschäftsjahr 2024 Umsätze 10% unter dem Niveau von 2023 prognostiziert werden. Für das Jahresergebnis wird eine rückläufige Entwicklung erwartet, die in 2024 aufgrund von erhöhtem Kosten- und Margendruck zu einer Verringerung von etwa 65% führen wird. Die verarbeitete Menge Rohware wird im nächsten Geschäftsjahr mit ca. 17.300 t im Vergleich zum Vorjahr um 10% rückläufig prognostiziert. Das Geschäftsjahr 2024 begann im Rahmen unserer Erwartungen. Eine Vielzahl von Angeboten mündeten bereits in Aufträgen. Das Ergebnis im Januar 2024 übertraf unsere Planung, jedoch wurden die Umsatzziele um etwa 10% unterschritten. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf. IV. Chancen- und Risikobericht Unser unternehmerisches Handeln ist mit Chancen und Risiken verbunden. Als wesentliche Geschäftschance sehen wir nach wie vor den Vertrieb und die Entwicklung individueller und innovativer Verpackungslösungen unter Betrachtung der kompletten supply chain. Eine ganzheitliche Betrachtung des Verpackungsprozesses bis hin zum Endkunden ermöglicht sowohl Kosteneinsparungen beim Kunden, als auch eine deutliche Verbesserung der Nachhaltigkeit. Des Weiteren ermöglicht ein bewussteres Einkaufsverhalten der Verbraucher und dem soweit möglichen Verzicht von Kunststoffverpackungen der Branche vor allem im Bereich shelf ready packaging zusätzlich manigfaltige Einsatz- und Vertriebsmöglichkeiten. Ab dem III. Quartal 2024 gehen wir aufgrund der allgemein erwarten Konjunktureintrübung von einer sinkenden Nachfrage, sowie einem erhöhtem Wettbewerb und Preisdruck auf unsere Produkte aus. Diese Situation ist bereits in der Planrechnung für das Jahr 2024 berücksichtigt. Durch die Installation einer PV Anlage in 2021 ist die Gesellschaft von Schwankungen am Energiemarkt weniger stark betroffen.. Durch ein verbessertes ERP System im Unternehmen werden "just in time" alle Aufträge und Auftragsrisiken betrachtet und die Prozesse des Unternehmens insbesondere die Produktivität stetig besprochen, laufend geprüft und wenn notwendig angepasst. Grundlage hierfür ist eine qualitativ hohe Datenbasis aus dem ERP System. Darüber hinaus gibt es kontinuierliche, laufende Abstimmungsprozesse in wichtigen Bereichen (z. B. Produktion, Vertrieb und Finanzen). Qualitätsrisiken werden durch regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter und dem laufenden Austausch zwischen dem Führungspersonal und den Mitarbeitern sowie Schwester- und Fachbetrieben direkt begegnet. Risiken im Forderungsbereich werden durch Bonitätsprüfungen vor Auftragserteilung und dementsprechender Absicherung durch Kreditversicherer sowie einer laufenden Forderungsüberwachung minimiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind wir keine Einzelrisiken eingegangen, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. Auch für das Geschäftsjahr 2024 sind solche Risiken nicht zu erkennen. Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.
Stetten, 26. März 2024 Geschäftsführung Dr. Ralph Dengler Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der BayPack GmbH, StettenAllgemeine Angaben Die BayPack GmbH hat ihren Sitz in Stetten und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Memmingen (Reg.Nr. HRB 14342). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den §§ 242 ff., 264 ff. des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurde die Gewinn und Verlustrechnung um Posten 12 "Finanzergebnis" erweitert. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden über die Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen der Technischen Anlagen und Maschinen werden über Nutzungsdauern von 2 bis 20 Jahren vorgenommen. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden planmäßig über Nutzungsdauern von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 (Vj. € 800,00) werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Für unfertige und fertige Erzeugnisse erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Nennwert der erworbenen eigenen Anteile wird offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennwert und den Anschaffungskosten der erworbenen eigenen Anteile wird mit den frei verfügbaren Rücklagen sowie dem Bilanzgewinn verrechnet. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag mit einem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern Zum 31.12.2022 errechnen sich künftige Steuerentlastungen saldiert aus abweichenden Wertansätzen in der Steuerbilanz im Wesentlichen bei der Rückstellung für Urlaubs- und Überstundenverpflichtungen. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 30 % zugrunde. Eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuer in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Finanzanlagen Es handelt sich um Anteile an verbunden Unternehmen, die zu Anschaffungskosten bewertet sind. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 72 % an der Speedpong GmbH mit Sitz in Stetten. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.08.2023 T€ -12,0 und das Jahresergebnis vom 01. Januar - 31. August 2023 T€ -0,5. Die Gesellschaft befindet sich in Liquidation, daher wurde die Beteiligung auf EUR 1,00 abgeschrieben. Ferner wird eine 51 %- Beteiligung an der BayPack Vertriebsgesellschaft mbH mit Sitz in Stetten gehalten. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am 31.12.2022 T€ 445 das Jahresergebnis 2023 ist noch nicht bekannt (Vj. T€ 178). Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände. Eigenkapital Das Stammkapital von € 1.290.000,00 (Vj. € 1.290.000,00) ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Es wurden eigene Anteile mit einem Nennbetrag i. H. v. € 21.500,00 (Vj. € 21.500,00) erworben. Die Differenz zwischen dem vom gezeichneten Kapital abzusetzenden Betrag und dem reinen Kaufpreis der eigenen Anteile ist mit frei verfügbaren Rücklagen zu verrechnen. Dies ist in Höhe von T€ 120 erfolgt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 2.368 (Vj.: TEUR 3.309). Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 701 (Vj.: 701). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen in Höhe von TEUR 701 (Vj.: 701). Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 28.499,10 (Vj. € 390.883,89) und im Vorjahr gegenüber Gesellschaftern von € 14.161,00 ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen in Höhe von € 14.161,00 Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 1.878.502,67 (Vj. € 2.048.635,50) sonstige Verbindlichkeiten. Gewinn und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. € 170,31 (Vj. € 0,00) enthalten. Der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
Ein geänderter Ausweis von Provisionskosten im Verkauf führte zudem zu einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und gleichzeitig zu einem Rückgang der Personalaufwendungen i. H. v. € 342.336,45 (Vj. € 348.415,16). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. € 36,26 (Vj. € 74,59) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen i. H. v. € 15.625,00 (Vj. € 15.625,00) enthalten. In den Erträgen aus Beteiligungen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 35.700 (Vj. € 20.400,00) enthalten. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Die Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 69 (Vj. 71) zzgl. 3 (Vj. 3) Auszubildende. Von den beschäftigten Arbeitnehmern entfallen auf Angestellte 13 (Vj. 13) sowie auf gewerbliche Arbeitnehmer 59 (Vj. 58). Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse, die aus der Bilanz nicht ersichtlich sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen im Zusammenhang mit Miet- und Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge und Bürogeräte sowie Mietverträge für Gebäude. Dies betrifft im Wesentlichen die jährliche Mietverpflichtungen für Werks-, Lager- und Verwaltungsgebäude in Höhe von T€ 586,8. Im Geschäftsjahr besteht auch ein erhebliches Volumen an Leasingverträgen, im Wesentlichen aus dem Bereich technische Anlagen und Maschinen sowie Kraftfahrzeuge. Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 8.894 (Vj. T€ 9.883), wovon T€ 1.159 (Vorjahr T€ 566) innerhalb des folgenden Geschäftsjahres fällig werden. Konzernzugehörigkeit/Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Halbzellstoff-Industrie GmbH einbezogen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen). Der Konzernabschluss der Halbzellstoff- Industrie GmbH wird im Unternehmensregister offengelegt. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von €3.214.839,74 ab. Aus dem Jahresüberschuss erfolgt gemäß Gesellschafterbeschluss eine Gewinnausschüttung i. H. v. € 1.607.419,87 und der verbleibende Jahresüberschuss i. H. v. € 1.607.419,87 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag i. H. v. € 5.278.173,08 auf neue Rechnung vorgetragen. Organe Herr Dr. Ralph Dengler (Buxheim) ist zum Geschäftsführer bestellt. Hinsichtlich der Angaben der direkten Aufwendungen für Bezüge der Geschäftsführung nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB für den § 285 Abs. 9a HGB in Anspruch, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft bezieht.
Stetten, den 26. März 2024 Dr. Ralph Dengler, Geschäftsführer Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang) und Lagebericht handelt es sich um für die Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BayPack GmbH, Stetten PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der BayPack GmbH, Stetten - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BayPack GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESAB-SCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Oldenburg, 26. März 2024 BDO
Oldenburg GmbH & Co. KG
gez. Wilkens, Wirtschaftsprüfer gez. Kunze, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 Auf der Gesellschafterversammlung der BayPack GmbH vom 08.05.2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt. Beschluss über die Ergebnisverwendung 2023 Die Gesellschafterversammlung beschließt am 08.05.2024 die Ergebnisverwendung entsprechend des Ergebnisverwendungsvorschlags im Anhang der Gesellschaft. |
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