DSV Holding Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Kordas seit 1.4.2026 | Prokura |
René Freiboth seit 1.4.2026 | Prokura |
Kornelis Straat seit 27.2.2026 | Prokura |
Bernhard Dr. Wirt.-Ing. Heimann seit 27.2.2026 | Prokura |
Michael Ivchansky seit 27.2.2026 | Prokura |
Marc Hennecke seit 27.2.2026 | Prokura |
Nicolas Kleindienst seit 27.2.2026 | Prokura |
David Frey seit 27.2.2026 | Prokura |
Timo Koch seit 27.2.2026 | Prokura |
Hansgeorg Böttcher seit 27.2.2026 | Prokura |
Florian Herr seit 27.2.2026 | Prokura |
Oliver Spellmann seit 27.2.2026 | Prokura |
Martin Stolz seit 27.2.2026 | Prokura |
Adam Kühn seit 27.2.2026 | Prokura |
Laura Rolf seit 23.2.2026 | Prokura |
Sarah Amend seit 23.2.2026 | Prokura |
Dominik Krins seit 28.11.2023 | Prokura |
Miriam de Giorgi seit 29.9.2022 | Prokura |
Maurice Cordes seit 7.6.2022 | Prokura |
Zsolt Kocsis seit 3.12.2019 | Prokura |
Fabian Winkler seit 21.2.2018 | Prokura |
Jörg Rössler seit 22.11.2017 | Prokura |
Bartholomeus Peter Hermanus Peeters seit 30.9.2015 | Geschäftsführer |
Niels Lahme seit 20.8.2015 | Prokura |
Kris Anné seit 29.4.2014 | Prokura |
Michael Römer seit 23.10.2013 | Prokura |
Michael Eder seit 25.3.2013 | Prokura |
Friedbert Dieterle seit 8.6.2011 | Prokura |
Markus Walke seit 9.3.2010 | Prokura |
Nicolai Knudsen seit 9.3.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DSV Solutions Holding A/S | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSV Solutions GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhaltsverzeichnis Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Entwicklung des Anlagevermögens BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Grundlagen des Unternehmens DSV Solutions entwickelt maßgeschneiderte und ganzheitliche Logistiklösungen, die passgenau auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind. Dabei profitieren diese stets vom Full- Service eines weltweit agierenden Transport- und Logistikdienstleisters: In der Kontraktlogistik kombinieren wir unsere Kernkompetenzen Transport, Lagerung und Mehrwertleistungen und fügen Dienstleistungsmodule zu modernen, maßgeschneiderten Logistiklösungen für unsere Kunden zusammen. Über die Divisionen DSV Air & Sea und DSV Road gewährleisten wir zudem reibungslose Schnittstellen zur Beschaffung und Distribution der Waren per Land, See und Luft. Die wichtigsten Kennzahlen, die gruppenweit zur Steuerung herangezogen werden, sind die operativen Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über den Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit, die Einbindung in das gruppenweite Cash-Pooling, sowie durch ein Factoring-Programm mit der Skandinaviska Enskilda Banken, Dänemark. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltkonjunktur hielt sich trotz Inflationsschock und massiver Straffung der Geldpolitik besser als erwartet und konnte um 3,1 % wachsen. 1 Das BIP im Euroraum und der EU ist nach ersten Schätzungen nur um 0,5 % gestiegen. 2 Hohe Lebenshaltungskosten, eine schwache Auslandsnachfrage sowie die Straffung der Geldpolitik haben dazu geführt, dass die europäische Wirtschaft im Jahr 2023 an Dynamik verloren hat. 3 Die Arbeitslosenquote im Euroraum sank auf einen Wert von 6,4 % (Vorjahr: 6,7 %). 4
1
https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/weltwirtschaft-im-winter-2023-konjunkturelle-dynamik-bleibt-vorerst-gering-32318/,
abgerufen am 05.03.2024.
Das Bruttoinlandsprodukt ist in Deutschland im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,3 % gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die gesamtwirtschaftliche Lage war hierbei vom Ukraine-Krieg, den gestiegenen Energiepreisen und der Inflation geprägt, so dass es zu einer Rezession im Jahr 2023 kam. 5 Die Kaufzurückhaltung und der nachwirkende Kaufkraftverlust führten zu einem Rückgang des privaten Konsums. Ebenfalls rückläufig waren die staatlichen Konsumausgaben sowie die Bruttoanlageinvestitionen. Die schwache Nachfrage führte zu einem Rückgang der Importe (-3,0 %). Die Exporte nahmen um 1,8 % ab. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte hingegen, nahm gestützt durch gestiegene Arbeitnehmerentgelte sowie Unternehmens- und Vermögenseinkommen spürbar zu. Dazu trugen auch staatliche Entlastungsmaßnahmen wie die Energiepreisbremse, die Möglichkeit der steuerfreien Inflationsausgleichprämien und Erhöhung der Sozialleistungen bei. Ebenfalls positiv war der robuste Arbeitsmarkt. Die Erwerbstätigkeit erreicht trotz der konjunkturellen Schwächephase im Jahresdurchschnitt 2023 einen historischen Höchststand. 6 II. Marktentwicklung Die Logistik ist in Deutschland der drittgrößte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Erfolgreiche Logistiker müssen fundierte Prozesskenntnisse sowie Kenntnisse über die Versorgungsketten des Handels und der Industrie besitzen, um den zunehmend hohen und komplexen Anforderungen zu begegnen. 7 Im Vergleich zum Jahr 2022 konnte die Branche in Deutschland um 2,5 % wachsen, wobei der Anstieg auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben ist. 8 Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Kontraktlogistikmarkt rezessionsresistent. Für 2023 wird dennoch erwartet, dass der europäische Kontraktlogistikmarkt um 0,3 % geschrumpft ist. Die Inflation und die Zinsentwicklung haben die Wirtschaftstätigkeit belastet. Aufgrund transparenter Verträge gelingt es einigen Anbietern Kostenerhöhungen direkt an Kunden weiterzugeben und unter den schwierigen Bedingungen sogar zu wachsen und die Margen stabil zu halten. 9
5
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/,
abgerufen am 26.02.2024.
Die Kontraktlogistik umfasst schon seit längerem nicht mehr nur einfache Kommissionier- und Montagetätigkeiten, sondern auch Aufgaben, die sehr produktionsnah sind oder die die Abdeckung ganzheitlicher Prozesse entlang der Supply Chain betreffen. Hier spielt insbesondere auch die fortschreitende Digitalisierung zukünftig eine entscheidende Rolle. Die Distributionskanäle verschieben sich ferner bedingt durch die Corona-Krise mehr von offline zu online, so dass der Bereich eCommerce an Bedeutung gewonnen hat. Preisbereinigt sind die Umsätze im deutschen Internet- und Versandhandel um 3,9 Prozent gesunken. 10 Das Volumen der Kurier-, Express- und Paketsendungen wird auf dem Niveau des Vorjahres erwartet. 11
10
https://www.dvz.de/konjunktur-und-maerkte/detail/news/e-commerce-der-wachstumsmotor-stottert.html,
abgerufen am 18.04.2024.
III. Geschäftsverlauf 1. Ertragslage Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 163.021 um TEUR 7.207 auf TEUR 170.228. Dies bedeutet einen Anstieg um 4,4 %. Die operativen Umsatzerlöse stiegen dabei von TEUR 159.324 um TEUR 9.276 auf TEUR 168.600. Die Rohertragsmarge ist gegenüber dem Vorjahr mit 51,2 % (Vorjahr 52,9 %) rückläufig gewesen. Der Rohertrag selbst stieg von TEUR 86.308 um TEUR 889 auf TEUR 81.197. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 241 von TEUR 46.277 auf TEUR 46.036 leicht gesunken. Dies ist unter anderem auf den leichten Rückgang der Mitarbeiterzahlen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u.a. aufgrund erhöhter Aufwendungen für Immobilien sowie der Zuführung von sonstigen Rückstellungen, im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,6 % auf TEUR 35.521 angestiegen. Insgesamt konnte das EBITDA im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 75 auf TEUR 9.946 leicht gesteigert werden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg das Betriebsergebnis vor Steuern um TEUR 3.258 auf TEUR 30.010 (Vorjahr: TEUR 26.752) und der Jahresüberschuss von TEUR 19.905 auf TEUR 23.356 an. Dies ist insbesondere auf die Beteiligungserträge aus der Beteiligung an der DSV Stuttgart GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 24.394 (Vorjahr: TEUR 20.815) zurückzuführen. Zusammenfassend werden die folgenden Kenngrößen für das Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
2. Vermögens- und Finanzlage
Der Anstieg des Anlagevermögens (TEUR 7.484) ist im Wesentlichen auf die gestiegenen anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung an unseren Standorten in Lahr, Möckmühl sowie Duisburg (TEUR 8.435) zurückzuführen. Das Umlaufvermögen ist von TEUR 63.966 um TEUR 9.458 auf TEUR 54.508 zurückgegangen, was im Wesentlich darauf zurückzuführen ist, dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf TEUR 27.138 (Vorjahr: TEUR 35.964) gesunken sind. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund geringerer Steuerrückstellungen (TEUR 3.933 (Vorjahr TEUR 7.533)) und gestiegener sonstiger Rückstellungen (TEUR 24.128 (Vorjahr TEUR 21.841)) um TEUR 1.330 gesunken. Ebenso sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 8.366) um TEUR 4.307 gesunken. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.956 bzw. 2,0 % reduziert. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss von TEUR 23.356 und nach Ausschüttung in Höhe von TEUR 19.815 um TEUR 3.541 erhöht. Der Anteilsbesitz betrifft die Beteiligung an der DSV Stuttgart GmbH & Co. KG, an der die Gesellschaft sämtliche Kommanditeinlagen hält. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 57.150 (Vorjahr: TEUR 53.610); dies entspricht einer im Vergleich zum Vorjahr höheren Eigenkapitalquote von 58,5 % (Vorjahr: 53,8 %). Der vereinfachte operative Cashflow ergibt sich wie folgt:
Der vereinfachte operative Cashflow hat sich von TEUR 24.030 auf TEUR 27.006 verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf ein höheres Periodenergebnis (TEUR 3.451) zurückzuführen. Mittelfristig ist die Finanzierung der Gesellschaft über den Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit, die Einbindung in das gruppenweite Cash-Pooling sowie durch ein Factoring-Programm sichergestellt. IV. Zusammenfassende Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage Die DSV Solutions kam trotz der Rezession in Deutschland gut durch das vergangene Jahr. Die eigenen Kapazitäten konnten aufgrund der hohen Nachfrage von Lagerflächen und -dienstleistungen insgesamt, trotz der umzugsbedingten Leerstände, gut ausgelastet werden. Ungünstige Entwicklungen im Segment Automotive konnten aufgrund der Diversifikation durch andere Branchen überkompensiert werden. Das im Vorjahr prognostizierte operative Umsatzvolumen von EUR 167,1 Mio. konnte mit EUR 168,6 Mio. leicht übertroffen werden. Das EBITDA liegt mit EUR 9,9 Mio. auf dem Vorjahresniveau (EUR 9,9 Mio.), aber deutlich unter dem budgetierten Wert von EUR 13,2 Mio. Aufgrund der Tatsache, dass es umzugsbedingt einige Leerstände gab, konnte das Vorjahresergebnis leicht übertroffen werden. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. V. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Indikatoren zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung spielen auch wesentliche nicht finanzielle Leistungsindikatoren eine Rolle. Folgende Leitsätze prägen unser unternehmerisches Selbstverständnis:
Das QEHS System ist ein wichtiger Bestandteil der DSV Compliance und wird im integrierten Ansatz jährlich weiterentwickelt. QEHS steht für die zertifizierten Managementsysteme
Das damit verbundene Compliance Programm ist von der Geschäftsführung als Steuerungselement mit höchster Priorität eingestuft. Es ist vollständig in die Managementaufgaben und die operativen Strukturen integriert. Im Mittelpunkt des Programmes steht insbesondere die Vermeidung von Compliance-, Umwelt-, Arbeits- und Sicherheitsvorfällen. Ein Fokus liegt auf praxisgerechter Schulung und Unterweisung der Mitarbeiter und Kontraktoren in der gesamten Wertschöpfungskette. Die Basis dafür bildet ein engmaschiges Kontroll- und Reportingsystem. Die Nachhaltigkeit ist ein weiteres Ziel, das bereits seit längerer Zeit auf der Agenda der DSV Group zu finden ist. Auch hier sieht die Geschäftsführung in der Kombination von verantwortungsvollen und gut ausgebildeten Mitarbeitern und der Nutzung von sicherer und umweltfreundlicher Technik einen zentralen Weg, um einen konkreten Beitrag zur Verbesserung der Umwelt zu leisten und gleichzeitig die ökonomische Effizienz zu steigern. Gruppenweit wurde eine Initiative gestartet, die Treibhausgasemission bis zum Jahr 2030 um bis zu 40 % zu reduzieren. Im Rahmen unseres "Green Logistics" Programm unterstützt DSV die Kunden in den Bereichen CO 2 Reporting, Lieferkettenoptimierung, Nachhaltiges Warehousing, Nachhaltige Antriebe und Carbon Offsetting. Innerhalb des Programms sind Pilotprojekte und Maßnahmen für eine stetige Verbesserung aufgesetzt und implemetiert worden. C. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB Es gelten folgende, von Aufsichtsrat und Geschäftsführung der DSV Road GmbH beschlossene Zielsetzungen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, Vorstand sowie in der darunterliegenden Hierarchiestufe ab Geschäftsjahr 2023 für die nächsten fünf Jahre: 12
Im Rahmen der Neuwahl des Aufsichtsrats wurde ein weibliches Mitglied im Jahr 2023 in den Aufsichtsrat gewählt, so dass die aktuelle Ist-Quote bei 16,7% liegt. Für die Geschäftsführung der DSV Solutions GmbH betrug die bisherige Zielquote 0 % und entspricht damit der aktuellen Ist- Quote. Eine Neubesetzung oder Erweiterung der Geschäftsführung, die aktuell aus zwei männlichen Geschäftsführern besteht, ist derzeit nicht geplant. Im Übrigen entscheidet die fachliche Qualifikation vor dem Geschlecht. Es bleibt bei der bestehenden Zielquote von 0 % für die nächsten 5 Jahre. Für die erste Führungsebene betrug die von der Geschäftsführung festgesetzte Zielquote 13,3 %. Die Ist-Quote von 14,3 % liegt somit über der festgesetzten Zielgröße für die nächsten 5 Jahre.
12 Die Angaben sind jeweils gerundet auf ganze
Personen.
Ursächlich gibt es bei einer Gesamtfrauenquote von 13,6 % in Führungspositionen in unserer Gesellschaft gegenwärtig nicht genug weibliche Nachwuchsführungskräfte in der Logistikbranche. Die festgelegten Zielgrößen werden regelmäßig hinsichtlich ihrer Aktualität hinterfragt und gegebenenfalls neu definiert. Des Weiteren findet laufend eine Überprüfung der Zielerreichung statt. D. Prognosebericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft wächst in 2024 trotz schwierigem Fahrwasser leicht. Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges sind vielfältig und lasten auf der starken Exportwirtschaft in Deutschland. Durch die hohe Inflation sind die Kaufkraft gesunken und die aufgrund hoher Zinsen getätigten Investitionen zurückgegangen. Für 2024 wird mit einem leichten Anstieg des BIP von +0,2 % gerechnet. Die Inflation wird sich voraussichtlich auf +2,8 % verringern. 13 Die EU-Kommission prognostiziert für den Euroraum einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,8 % für 2024. Die Konjunkturaussichten sind allerdings durch die geopolitischen Spannungen wie im Nahen Osten Risiko belastet. 14 In der EU wird sich die Inflation im Vergleich zu 2023 von 6,3 % auf 3,0 % halbieren. Der Konsum wird sich aufgrund der abflauenden Inflation sowie dem robusten Arbeitsmarkt erholen. Die Investitionen werden wieder zunehmen und der Außenhandel sich normalisieren. 15 Der Expertenkreis der Logistikweisen erwartet ein herausforderndes Jahr 2024, mit einem leichten nominalen Wachstum (+0,8 %) des Wirtschaftsbereichs Logistik. 16 Das Geschäftsklima der Verlader und Logistikdienstleister war Ende 2023 auf einem niedrigen Niveau, wobei sich die Erwartungen etwas aufhellen. 17 Für die Folgejahre wird für den Güterverkehr ein Wachstumskurs prognostiziert. Ebenfalls werden Verkehrsleistungssteigerungen im Straßengüterverkehr und dem kombinierten Verkehr sowie der Luftfracht erwartet. 18
13
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/jahreswirtschafsbericht-2024-2261242,
abgerufen am 22.02.2024.
Für den globalen Kontraktlogistikmarkt wird mit einer Verbesserung der Marktlage gerechnet. Es wird ein Wachstum von 3,7 % im Vergleich zu 2023 erwartet. Der Schwung soll auch in Europa spürbar sein, wobei die Entwicklung insgesamt für die Jahre 2022-2027 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 1,4 % langsamer verlaufen wird. 19 Für den deutschen E- Commerce Markt wird für 2024 mit einem nominalen Wachstum von 2 % gerechnet. 20 Für das Jahr 2024 erwartet der Branchenverband ACEA, dass der Absatz von Vollstromern in 2024 wieder an Dynamik gewinnt und der Gesamtmarkt um 2,5 % steigen wird. 21 Die Lieferketten haben sich stabilisiert, dabei unterliegen die Lieferketten aufgrund ihrer Komplexität einem ständigen Wandel. 22 Selbst wenn sich die Lieferfähigkeit der Industrie weiter verbessert, bleibt jedoch eine gewisse Unsicherheit im Hinblick auf die Nachfrage seitens der Unternehmen und Privatkunden aufgrund der schwächelnden Konjunktur. 23
19
https://trans.info/de/globale-kontraktlogistik-wird-2024-wieder-wachsen-378537,
abgerufen am 01.03.2024.
II. Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem operativen Umsatzvolumen von EUR 166,7 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres mit einem EBITDA von EUR 10,5 Mio. gerechnet. Das Umsatzvolumen wird durch die gute Auslastung an den Multi-User-Standorten, Lahr, Krefeld, Duisburg sowie dem neuen Standort in Möckmühl gewährleistet. Demgegenüber wird ein insgesamt weiterhin schwächelnder Automobilsektor erwartet. Mit der Inbetriebnahme der Multi-User-Anlage in Möckmühl in 2023 setzt DSV verstärkt auf "Green Logistics". Aktuelle Nachhaltigkeitstandards werden erfüllt und zudem wird besonders energieeffizient geplant. Neben der Einhaltung des KfW-40-Standards wurde eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf den Dächern als auch energiesparende LED-Beleuchtung installiert. Angestrebt wird außerdem eine Gold-Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Durch diese Investitionen wird die Zusammenarbeit mit unseren Bestandskunden nachhaltig gestärkt, Neukunden gewonnen und auch die strategische Weiterentwicklung von anderen Standorten beeinflusst. Ein wichtiger strategischer Fokus der Gesellschaft liegt auf dem Bereich eCommerce: Dem starken Wachstum des Online-Geschäfts trägt die Gesellschaft Rechnung durch die konsequente Ausrichtung diverser Standorte auf diesen Markt. Hier gilt es, den Kundenstamm kontinuierlich weiter auszubauen. Auch die fortgesetzte Automatisierung wird mit Hochdruck vorangetrieben: In Duisburg ging Mitte November 2022 die erste automatisierte Lagertechnologie der nächsten Generation in Betrieb. Im Jahr 2023 wurde am Standort Lahr in Roboter investiert. Die Investitionen in automatisierte Lagerlösungen sind Teil einer globalen DSV-Strategie, ganzheitliche Lösungen mit einheitlicher Technologie über Länder und Kontinente hinweg und damit Wettbewerbsvorteile für die Kunden zu schaffen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist gesichert und erfolgt im Wesentlichen aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie durch die Einbindung in das gruppenweite Cash-Pooling. Generell wird die gesamtwirtschaftliche und geopolitische Lage als ungewiss eingestuft, und unvorhersehbare Änderungen können entsprechend die Ergebnissituation beeinflussen. Dennoch erwarten wir, dass sich die Märkte auf dem Vorjahresniveau bewegen oder nur geringfügig zurückgehen, so dass wir ein weiteres gutes Jahr erwarten und die gesetzten Ziele als realistisch einzuschätzen sind. E. Chancen- und Risikobericht I. Risikomanagement Das bei unserer Gesellschaft angewandte Risikomanagementsystem basiert auf einer Risk Map mit der systematischen Darstellung identifizierter Risiken. Weiterhin bestehen umfassende Controllinginstrumente, um die Geschäftsentwicklungen zeitnah zu überwachen und, sofern erforderlich, geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Ziel hierbei ist es, möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und ihre Ursachen zu erhalten und somit zeitnah unerwünschten Entwicklungen entgegenzuwirken. Regelmäßig werden innerhalb der Geschäftsleitung erkennbare Risiken diskutiert und bewertet sowie konkrete Handlungen auf Basis der zur Verfügung stehenden Informationen eingeleitet. Zudem ist unsere Gesellschaft in das monatliche Berichtswesen des Gesellschafters DSV Solutions Group GmbH, Bremen, einbezogen. Wesentlichen potenziellen Risikofaktoren begegnen wir durch geeignete Sicherungsmaßnahmen. So erfolgt eine zeitnahe Überwachung der Altersstruktur der Forderungen und eine Überwachung des Cashflows. Für mögliche Schadensfälle im Speditions- und Lagergeschäft haben wir zur Begrenzung finanzieller Risiken Versicherungen abgeschlossen. Als Konzerngesellschaft der dänischen DSV-Gruppe ist die DSV Solutions GmbH in das dortige Risikomanagementsystem eingebunden. Die auf Langfristigkeit ausgerichtete Vertragsstruktur mit den Hauptkunden minimiert die negativen operativen Einflüsse und reduziert diese auf das Tagesgeschäft. Die tatsächlichen Ereignisse können jedoch insbesondere in Abhängigkeit vom Eintritt der oben beschriebenen Risikofaktoren von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Operative Risiken Die Übernahme neuer Geschäfte im Bereich der Kontraktlogistik ist häufig mit Anlaufverlusten verbunden. Somit braucht es einige Zeit, bis sich ein neu gewonnenes Geschäft amortisiert. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko insbesondere durch umfangreiche Vorabanalysen, sodass verlustbringende Geschäfte gar nicht erst abgeschlossen werden. In der Kontraktlogistik besteht ferner eine Abhängigkeit von der Entwicklung der Kundenbranche. Insbesondere zeigt sich dies aktuell im schwächelnden Automobilmarkt. Die DSV Solutions GmbH begegnet dem Abhängigkeitsrisiko durch ein möglichst breitgefächertes Portfolio. Aufgrund der derzeitigen Beschäftigungssituation ist es schwierig, geeignetes Personal, insbesondere Lagerarbeiter, zu finden. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wurde auch im Jahr 2023 die Zusammenarbeit mit einer DSV-internen Employment Company weitergeführt, die innerhalb der EU qualifizierte Arbeiter bei Bedarf zur Verfügung stellt. Derzeit wird eine neue DSV Gesellschaft aufgebaut, um diesem Engpass im Rahmen der Zeitarbeitsvermittlung noch besser entgegensteuern zu können. Auch Lagerflächen sind derzeit äußerst knapp und können somit das angestrebte Wachstum bzw. den Aufbau weiterer Logistikstandorte limitieren. Großaufträge können aufgrund von Personal- und / oder Flächenknappheit möglicherweise nicht abgebildet werden. Neben einer vorausschauenden, strategischen Planung und Marktsondierung erreichen wir durch Automatisierungen auch eine effizientere Nutzung vorhandener Lagerflächen. Die aktuell schwächelnde Wirtschaft stellt ebenfalls ein Risiko für uns dar, da dies das Konsumklima negativ beeinflusst und bei niedrigerem Konsum weniger Güter nachgefragt und somit transportiert werden müssen. Dies kann zu Auftragsrückgängen und somit einer mangelnden Auslastung der Kapazitäten führen. Ausfallrisiko Das Ausfallrisiko resultiert hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Durch die laufende Überwachung der Forderungsbestände auf Managementebene betragen die Forderungsausfälle nur 0,08% zum operativen Umsatz. Für eine weitere Reduzierung des Risikos wurden verschiedene Maßnahmen ausgebaut bzw. implementiert. Dazu gehören die Intensivierung des Kreditmanagements sowie der Ausbau des Reportings. Des Weiteren besteht eine Warenkreditversicherung. Aufgrund des andauernden Ukraine-Krieges und weiter hohen Energiekosten wird ein Anstieg des Ausfallrisikos aufgrund einer größeren Anzahl an Firmeninsolvenzen erwartet. Finanzierungsrisiken Die gegenwärtige Unsicherheit an den weltweiten Kapitalmärkten kann zu einer allgemeinen Erhöhung der Risikoaufschläge führen. Daher kann eine weitere Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen für Unternehmen an den Fremdkapitalmärkten nicht ausgeschlossen werden. Dies könnte sich auch auf den Fremdkapitalzinssatz der Gesellschaft negativ auswirken und damit zu erhöhten Kosten für die Konzernfinanzierung führen. Liquiditätsrisiko Die Liquidität des Unternehmens wird durch das zentrale Cash Management sichergestellt und überwacht. Durch eine ebenfalls zentral erfolgende Investitionskontrolle und ein zentrales Kreditmanagement wird die rechtzeitige Bereitstellung von Finanzierungsmitteln zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen gesteuert und gewährleistet. II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die deutsche Kontraktlogistik ist nach wie vor einer der wichtigsten Märkte in Europa mit hohem Marktpotenzial. Die Eingliederung in die dänische DSV-Gruppe kann durch deren steigenden Bekanntheitsgrad in Deutschland kurz- und mittelfristig zu weiteren nachhaltigen Synergieeffekten führen, insbesondere vor dem Hintergrund der europaweit gegebenen Marktchancen. Dies, gepaart mit stringentem Fokus auf Kosten- und Margenmanagement, kann der Gesellschaft in den Folgejahren profitables Wachstum sichern. Für eine weitere Steigerung der Umsätze und damit verbundene Gewinnung von Marktanteilen liegt der Fokus auf dem weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten und der engeren, auch divisionsübergreifenden Zusammenarbeit mit den weltweiten DSV-Gesellschaften. Ziel ist es hierbei unter anderem, weltweit einheitliche Lösungen zu entwickeln und anzubieten und mit länderübergreifenden digitalen Tools zu arbeiten. Die zunehmende Konsolidierung des deutschen Marktes mit wenigen, großen Anbietern und der daraus erwachsende Verdrängungswettbewerb werden weiterhin hohe Anforderungen an unser Ertrags- und Kostenmanagement stellen. Hier sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt. Darüber hinaus existieren Abhängigkeitsverhältnisse von einzelnen Kunden, die jedoch durch entsprechende vertragliche Gestaltungen (z. B. Preisgestaltung) abgesichert sind. Auch wurden in diesem Zusammenhang Investitionen getätigt, die speziell auf die Bedürfnisse dieser Kunden ausgerichtet sind. Die Auswirkungen umweltrechtlicher Verschärfungen zur Erreichung der Klimaziele (z. B. Feinstaubbelastung in Innenstädten) und die damit einhergehenden organisatorischen Veränderungen der Betriebsabläufe sind zum jetzigen Zeitpunkt schwer einzuschätzen. Trotz schwierigem Marktumfeld sowie dem andauernden Krieg in der Ukraine ist die Gesellschaft davon überzeugt, sich auch zukünftig erfolgreich im Markt behaupten zu können. Die Geschäftsführung sieht gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken. III. Gesamtbild der Risikolage Von den operativen Risiken sind für die DSV Solutions GmbH weiterhin Auftragsrückgänge in Folge einer Rezession, Personal- und Flächenknappheit sowie die Branchenentwicklung der jeweiligen Kunden als am bedeutendsten einzustufen. Im Vergleich zum Vorjahr verbleibt die Gesamtrisikoposition insbesondere auch vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine sowie aufgrund von teilweise weiter unterbrochenen Lieferketten auf einem gleichbleibenden, aber hohen Niveau. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(1) Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die DSV Solutions GmbH mit Sitz in Bremen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 26177 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. (2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände (Software und Lizenzen) werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte ergeben sich aus der Gegenüberstellung von Anschaffungskosten und dem Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens, abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme, und werden grundsätzlich planmäßig innerhalb von fünf Jahren abgeschrieben. In begründeten Fällen erfolgt die Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte über einen darüberhinausgehenden Zeitraum, maximal über eine Laufzeit von 15 Jahren. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Bestehen die Gründe für eine außergewöhnliche Abschreibung nicht mehr, wird der niedrigere Wertansatz eines entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerts gemäß § 253 Abs. 5 Satz 2 HGB beibehalten. Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung angesetzt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angewandt. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Bauten auf fremden Grundstücken (Mietereinbauten) über die Restlaufzeit der Verträge, regelmäßig über 5 Jahre, die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 10 Jahre. Ab dem 1. Juli 2023 wurde für Computerhardware und Software von einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von einem Jahr ausgegangen. Hierfür wurde ein IT-Pool gebildet und die Abschreibung im Anschaffungsjahr vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Vermögensgegenstände mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00, die nach dem 31. Dezember 2017 angeschafft worden sind, wurde der jährlich steuerlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Von den jährlichen Sammelposten, deren Höhe insgesamt von untergeordneter Bedeutung ist, werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften pauschalierend jeweils 20 Prozent im Jahr, für dessen Zugänge er gebildet wurde, und den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Im Falle dauernder Wertminderung werden Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten vermindert um notwendige Einzelwertberichtigungen ausgewiesen. Forderungen mit einer Überfälligkeit von mehr als 120 Tagen werden grundsätzlich wertberichtigt. Der Kassenbestand wird zum Nennwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Auszahlungen zu Nennwerten vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren abbauen, wurden latente Steuern nach § 274 HGB ermittelt und saldiert dargestellt. Ein Überhang aktiver latenter Steuern wird in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. Bei einem Passivüberhang werden die Verlustvorträge unabhängig von ihrer Realisierbarkeit berücksichtigt. Die Bewertung der Differenzen erfolgt mit einem Steuersatz von 29,97 %. Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzansätzen bestehen bei den in der folgenden Tabelle aufgeführten Bilanzposten. In der Tabelle ist gekennzeichnet, inwieweit es sich um Differenzen handelt, die zu aktiven oder passiven latenten Steuern führen können.
Insgesamt hat sich ein aktiver Saldo ergeben. Ein Ansatz von aktiven latenten Steuern erfolgt nicht, da das bestehende Aktivierungswahlrecht gem. § 274 HGB ausgeübt wird. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bilanzierung von Pensionsrückstellungen erfolgt nach den Vorschriften des HGB unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,83 % (Vorjahr 1,79 %), eines Gehaltstrends von 3,00 % (Vorjahr 3,00 %) sowie eines Rententrends von 2,15 % (Vorjahr 2,15 %). Es liegen versicherungsmathematische Gutachten der Deloitte Consulting GmbH, München, vor. Die Leistungsverpflichtungen aus Pensionszusagen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelten Erfüllungsbetrags angesetzt. Hierbei wird als Abzinsungszinssatz der von der Bundesbank ermittelte und bekannt gegebene durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Künftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Bewertung berücksichtigt. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde nach den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung der Regelungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens ermittelt. Als Bewertungsgrundlagen dienten die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,75 % (Vorjahr 1,45 %). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. (3) Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Dort sind die Posten des Anlagevermögens gesondert ausgewiesen. Den wesentlichen Teil der immateriellen Vermögensgegenstände stellen die Firmenwerte dar. Für die in der Vergangenheit entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte wurde im Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren in Anlehnung an die steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG zu Grunde gelegt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren liegt im Rahmen einer vertretbaren Nutzungsdauerschätzung, der keine besonderen Umstände entgegenstehen. Neue Erkenntnisse, welche zu einer Veränderung der Restnutzungsdauer von 11 bzw. 13 Jahren führen würden, haben sich nicht ergeben. Finanzanlagen Angaben zum Anteilsbesitz im Sinne von § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 24.394 (Vorjahr TEUR 20.815) im Wesentlichen den Gewinnanteil aus der Beteiligung an der DSV Stuttgart GmbH & Co. KG. Der verbleibende Saldo beinhaltet Forderungen aus dem konzerninternen Finanzierungsverkehr von TEUR 3.744 (Vorjahr TEUR 11.996) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Die Kapitalrücklage per 31.12.2023 in Höhe von TEUR 33.454 resultiert im Wesentlichen aus anderen Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4. Der Vorjahresüberschuss (TEUR 19.815) wurde unterjährig an die Gesellschafterin DSV Solutions Group GmbH ausgeschüttet. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 48 (Vorjahr TEUR 58) und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Gemäß §246 Abs, 2 Satz 2 HGB wurden Verrechnungen bei Vermögensgegenständen und Schulden vorgenommen, die sich wie folgt zusammensetzen: Verrechnete VermögensgegenständeRückdeckungsversicherung
Verrechnete VerpflichtungenVersorgungszusagen
Die Erträge aus dem Deckungsvermögen wurden mit den Zinszuführungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 6.089; Vorjahr TEUR 5.583), Instandhaltungen und Rückbauverpflichtungen (TEUR 5.527 Vorjahr TEUR 5.141), zur Abdeckung diverser Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 2.719; Vorjahr TEUR 3.076), sowie Schadensfälle (TEUR 1.116; Vorjahr TEUR 1.191). Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.213 (Vorjahr TEUR 582) resultieren aus Factoring. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 787 (Vorjahr TEUR 2.362) resultieren aus laufendem Verrechnungsverkehr und wurden mit den Forderungen gegen verbundene Unternehmen saldiert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.367 (Vorjahr TEUR 1.398) sowie Lohnsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 358 (Vorjahr TEUR 419). (4) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 170.228 (Vorjahr TEUR 163.021) werden nahezu ausschließlich im Inland erzielt und betreffen mit TEUR 157.554 (Vorjahr TEUR 148.480) im Wesentlichen Speditionsleistungen wovon TEUR 153.720 (Vorjahr TEUR 147.165) mit Drittkunden sowie TEUR 3.834 (Vorjahr TEUR 1.315) mit verbundenen Unternehmen erzielt wurden. Die übrigen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 12.674 (Vorjahr TEUR 14.541) betreffen sonstige Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 779 (Vorjahr TEUR 239). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus Veräußerungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr TEUR 372). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 20 (Vorjahr TEUR 10) enthalten. Der tatsächliche Steueraufwand beläuft sich auf TEUR 6.581 (Vorjahr: TEUR 6.828). Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz ergeben sich für die Gesellschaft nicht. (5) Sonstige Angaben Außerbilanzielle Geschäfte Im Rahmen eines Factorings werden zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit zum Teil Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft, zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von TEUR 2.618 (Vorjahr TEUR 1.657) verkauft, wovon TEUR 2.126 (Vorjahr, TEUR 1.641) noch nicht fällig waren. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Immobilien, Fahrzeuge und Betriebsausstattung sowie Wartungsverträge von Hard- und Software in Höhe von TEUR 131.369 (Vorjahr TEUR 110.223) mit folgenden Restlaufzeiten:
Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres betrug 1.000 (Vorjahr 1.034). Diese setzten sich zusammen aus 769 (Vorjahr 804) gewerblich tätigen Mitarbeitern und 231 (Vorjahr 230) Angestellten. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es lagen im Geschäftsjahr 2023 keine Geschäfte vor, die der Angabepflicht des § 285 Nr. 21 HGB unterliegen würden. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren:
Hinsichtlich der Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB Gebrauch gemacht, da nur ein Mitglied der Geschäftsführung Bezüge von der Gesellschaft erhielt. Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates im Berichtsjahr waren:
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr für seine Tätigkeit keine Vergütung erhalten. Abschlussprüferhonorare Für Prüfungsleistungen wurde vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 ein Honorar i.H.v. TEUR 22 (Vorjahr TEUR 22) berechnet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 23.355.541,62 auf neue Rechnung vorzutragen. Konzerneinbezug und befreiender Konzernabschluss Oberstes Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der verbundenen Unternehmen erstellt, ist die DSV A/S, Hedehusene/Dänemark. Dieser Konzernabschluss ist beim Aktieselskabsregisteret, Kampmannsgade 1, DK-1604 Kopenhagen V, erhältlich. Die Gesellschaft wird in keinen weiteren Konzernabschluss einbezogen. Von der Befreiungsvorschrift des § 291 HGB hinsichtlich der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts für das Geschäftsjahr 2023 wird Gebrauch gemacht. Der befreiende Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurde von der DSV A/S, Hedehusene/Dänemark nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Dieser Konzernabschluss wird in deutscher Sprache übersetzt beim Unternehmensregister unter der DSV Solutions Group GmbH, Bremen, eingereicht. Nachtragsbericht Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Bremen, den 26. April 2024 DSV Solutions GmbH Geschäftsführung Bart Peeters Nicolai Knudsen Entwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DSV Solutions GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DSV Solutions GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSV Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 26. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Carsten Engelhardt, Wirtschaftsprüfer ppa. Marc Neppert, Wirtschaftsprüfer Beschluss des Aufsichtsrats / Resolution of the Board of Directors Der Aufsichtsrat wurde während des Geschäftsjahres regelmäßig, vorwiegend durch mündliche und schriftliche Berichte der Geschäftsführung, sowie im Rahmen von zwei Sitzungen über die Lage und die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft unterrichtet. Im Berichtsjahr 2023 fanden zwei ordentliche Sitzungen statt. The Board of Directors was regularly informed about the status and the business development by verbal and written reports of the executive management as well as during two meetings. During the year 2023 two ordinary meetings took place. Die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen, prüfte den Jahresabschluss und den Lagebericht der DSV Solutions GmbH für das Geschäftsjahr 2023 und erteilte den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. The PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Bremen, audited the financial statements and the management report 2023 and issued an unlimited audit opinion. Der Aufsichtsrat schließt sich den Prüfungsergebnissen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft an und billigt Jahresabschluss und Lagebericht der DSV Solutions GmbH für das Geschäftsjahr 2023. The Board of Directors follows the results of the auditors and approve the financial statements and the management report 2023 of the DSV Solutions GmbH. Gegen den Vorschlag der Geschäftsführung, den Jahresüberschuss mit dem Verlustvortrag zu verrechnen und auf das nächste Geschäftsjahr vorzutragen, erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. The Board of Directors has no objections against the proposal of the executive management to settle the profit for the year with the loss carried forward and carry forward of the remaining accumulated loss.
Hedehusene, 15. August 2024 / 15th August 2024 Für DSV Solutions GmbH For the DSV Solutions GmbH Albert-Derk Bruin, Chairman of the board |
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