Klein Handels-GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Textilien
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Philipp Klein seit 6.9.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Klein Holding GmbHBurbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024Klein Holding GmbH, BurbachI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell der Unternehmen Die klein - Gruppe ist ein Familienunternehmen im Bereich der Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Computer, Entertainment und Elektrohaushaltsgeräte, welches im Berichtsjahr 30 großflächige Fachmärkte in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Bayern betreibt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 um rund 0,3 % unter dem des Vorjahres. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung entwickelte sich im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. So musste das Produzierende Gewerbe (ohne Bau) deutliche Einbußen hinnehmen (- 2,0 %) und auch die Wirtschaftsleistung des Verarbeitenden Gewerbes, welches fast 85 % des Produzierenden Gewerbes ausmacht, lag 2023 preisbereinigt im Minus (-0,4 %). Dagegen konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023, wobei der Anstieg schwächer ausfiel als in den beiden Vorjahren. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um 1,0 % zurück. Dies lag insbesondere am Groß- und Einzelhandel, welche deutlich nachgaben, während der Kfz-Handel und der Verkehrsbereich zulegten. Die privaten Konsumausgaben, im Vorjahr noch die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft, nahmen preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernten sich damit wieder vom Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019. Der Grund hierfür ist vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen, die sich im Jahr 2023 gegenüber 2022 um 5,9 % erhöht haben. Die Kerninflation (d.h. die Jahresteuerungsrate ohne Energie und Nahrungsmitteln) lag 2023 bei 5,1 % nach 3,8 % im Vorjahr. Entsprechend waren von Nachfragerückgängen vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverkauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Die klein-Gruppe übt ihre Einzelhandelstätigkeit überwiegend in den Geschäftsfeldern Consumer-Electronics, Weiße Ware und Entertainment aus. Der Umsatz im gesamten Markt für technische Konsumgüter verzeichnete lt. dem Home Electronics Market Index von gfu/GFK im Jahr 2023 einen Rückgang von 4,4 % gegenüber dem Vorjahr. So stagnierte der deutschlandweite Umsatz im Bereich Unterhaltungselektronik bei 8,2 Mrd. EUR. Der Bereich Informationstechnologie wies erneut einen Umsatzrückgang auf, der sich im Jahr 2023 auf rd. 1,2 Mrd. EUR belief. Im Bereich Telekommunikation (TK) ergab sich auf Basis korrigierter Vorjahreszahlen ein Rückgang von rd. 0,3 Mrd. EUR (2,2 %) auf 15,5 Mrd. EUR, welcher im Wesentlichen auf den Bereich Smartphones zurückzuführen ist. Der Markt der Elektrogroßgeräte verminderte sich im Jahr 2023 um 7,1 % auf rd. 9,8 Mrd. EUR, während die Elektrokleingeräte einen leichten Anstieg um 1,7 % auf 7,2 Mrd. EUR verzeichneten. Die Gründe für die Entwicklung sind vielfältig. Verbraucher gaben weniger Geld für Produkte des täglichen Bedarfs aus, warteten mit dem Kauf auf Sonderangebote oder Rabattaktionen oder wechselten zu günstigeren Marken. Darüber hinaus ist der Einzelhandel mit Elektronikgeräten weiterhin durch Wettbewerbsdruck von Internetanbietern gekennzeichnet. 2. Geschäftsverlauf Wie der Geschäftsverlauf der gesamten Branche, so wird auch in der klein-Gruppe das Geschäftsergebnis stark durch das herausfordernde Marktumfeld - wie den anhaltenden Ukraine-Krieg, die erhöhte Kerninflation und den angespannten Energiemarkt - geprägt. Insbesondere die inflationsbedingt steigenden Lebenshaltungskosten und die daraus resultierenden Konsumeinbrüche wirkten sich negativ auf den gesamten Elektronikmarkt aus. Bedingt durch den Erwerb von vier Elektrofachmärkten in Simmern, St. Wendel, Völklingen und Losheim am See zum 1. Oktober 2022 sowie allgemeine Umsatzsteigerungen erhöhten sich die Umsätze im Geschäftsjahr 2023/2024 um TEUR 12.831 auf TEUR 226.870. Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Herausforderungen sowie bedingt durch den weiteren Ausbau unseres Online-Handelsgeschäfts sank unser Konzern-Jahresergebnis jedoch um TEUR 260 auf TEUR 5.408. 3. Lage Die Lage der Unternehmensgruppe ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Der Gesamtumsatz der zum Konsolidierungskreis gehörenden Gesellschaften stieg im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12.831 bzw. 6,0 % auf TEUR 226.870. Der Materialaufwand stieg leicht unterproportional um TEUR 8.726 (5,4 %) auf TEUR 171.379. Das Rohergebnis I erhöhte sich entsprechend um TEUR 4.105 auf TEUR 55.491. Die Personalaufwandsquote betrug 12,9 % nach 12,7 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge sanken um TEUR 1.091 auf TEUR 602. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 11,1 % auf TEUR 19.326. Das Finanzergebnis verbesserte sich u.a. aufgrund des höheren Zinsniveaus deutlich von TEUR 637 auf TEUR 1.939. Insgesamt konnte ein Jahresergebnis von TEUR 5.408 (Vorjahr TEUR 5.668) erzielt werden. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Konzerngesellschaften waren jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und die vorhandenen Verbindlichkeiten auszugleichen. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt durch Eigenmittel sowie den laufenden Cashflow. Die Eigenkapitalausstattung beträgt mit TEUR 119.718 aufgrund der höheren Bilanzsumme nunmehr 87,7 % (Vorjahr 89,1 %) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 182 auf TEUR 5.409, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen aufgrund eines Stichtagseffekts um TEUR 2.718 erhöhten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten machen somit 4,8 % (Vorjahr 3,0 %) der Bilanzsumme aus. Die sonstigen Verbindlichkeiten beliefen sich auf TEUR 4.350 nach TEUR 4.544 im Vorjahr. Der leichte Rückgang ist auf die Entwicklung der Verbindlichkeiten aus Steuern zurückzuführen. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme des Konzerns beträgt TEUR 136.518 (Vorjahr TEUR 128.335). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf einen Anstieg des Anlagevermögens, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen, während sich die liquiden Mittel leicht verringerten. Das Anlagevermögen erhöhte sich um TEUR 6.083 auf TEUR 53.242 (39,0 % der Bilanzsumme). Die Investitionen beliefen sich auf TEUR 17.728, wobei der größte Teil auf die Finanzanlagen entfiel. Daneben wurden rund TEUR 2.718 ins Sachanlagevermögen (insbesondere Filialausstattungen) investiert. Dem gegenüber standen Abgänge (ebenfalls im Wesentlichen im Bereich der Finanzanlagen) mit einem Buchwert von TEUR 10.366 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.280. Das Vorratsvermögen stieg um TEUR 541 auf TEUR 36.859 und beläuft sich auf 27,0 % (Vorjahr 28,3 %) der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich stichtagsbedingt um TEUR 445 bzw. TEUR 1.413. Die flüssigen Mittel verminderten sich um TEUR 342 auf TEUR 37.436. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter (inkl. dreier Geschäftsführer), Umsatzrendite und den Cashflow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Sämtliche Kennzahlen befinden sich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau im Branchenvergleich und werden von uns als zufriedenstellend eingeschätzt. 5. Gesamtaussage Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und lag mit einem Plus von 6,0 % etwas oberhalb unserer Prognose. Die Entwicklung des Jahresüberschusses entsprach unseren Erwartungen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht 1. Prognosebericht Bereits seit geraumer Zeit ist das gesamtwirtschaftliche Umfeld von hoher Volatilität und zunehmenden Unsicherheiten geprägt. Im Jahr 2024 lag das BIP um 0,2 % unterhalb des Vorjahresniveaus und ist damit im zweiten Jahr in Folge gesunken. Die privaten Haushalte hielten sich trotz steigender Einkommen aufgrund der bestehenden Unsicherheiten mit Käufen zurück. Zwar stiegen die privaten Konsumausgaben für Gesundheit, Verkehr, Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke, in den Bereichen Gastronomie und Beherbergung, Bekleidung und Schuhe sowie im Bereich Einrichtung, Hausrat, Instandhaltung war jedoch ein Rückgang zu verzeichnen. Für 2025 prognostiziert die Bundesregierung derzeit nur noch ein Wachstum von 0,3 %. Darüber hinaus ist die Marktsituation weiterhin durch Verdrängung in den Bereich des Onlinehandels gekennzeichnet. Wir begegnen dieser Entwicklung durch ansprechenden Ladenbau, eine zeitgemäße, vertriebsgesteuerte Warenpräsentation unserer Produkte und ein hohes Maß an Fachkompetenz unserer Mitarbeiter. Darüber hinaus bauen wir sukzessive unsere Online-Präsenz aus. Die weitere Sondierung des Marktes als Grundlage möglicher Expansion und Investition sollen unser Unternehmen zu stetem Erfolg verhelfen. Mittelfristig gehört dazu auch der Aufbau oder die Akquise neuer Standorte. Gleichzeitig stellen wir unsere bestehenden Standorte auf den Prüfstand. Darüber hinaus evaluieren wir laufend unsere Unternehmensprozesse und passen diese ggf. an geänderte Bedingungen an. Soweit erforderlich, nehmen wir in diesem Zusammenhang auch personelle Verstärkungen bzw. Veränderungen vor. Durch unsere gut aus- und fortgebildeten Verkäufer, die ihre individuellen und verkäuferischen Fähigkeiten in den angesprochenen Bereichen einbringen, werden wir uns auch in Zukunft von den Leistungen der Mitbewerber abheben und unseren Kunden auch weiterhin ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Für das Gesamtjahr 2024/25 rechnen wir - bedingt durch die weitere Integration der neuen Standorte - mit einem um 1 - 2 % höheren Konzernumsatz, jedoch mit einem im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufigen Konzernüberschuss aufgrund zu erwartender Kostensteigerungen. 2. Chancen- und Risikobericht Ein zielgerichtetes Controlling sowie ein regelmäßiger Abgleich mit der Unternehmensstrategie sorgen dafür, dass Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und frühzeitig auf Veränderungen reagiert werden kann. Das Risikomanagement umfasst insbesondere Umsatz-, Einkaufs- und Bestandsbetrachtungen. a) Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Marktsättigung und der Überkapazitäten sowie der zunehmenden Bedeutung des Onlinehandels in der Branche zugenommen. Da unsere Unternehmensgruppe Kosten- und Wettbewerbsvorteile bietet, sehen wir die Preisrisiken auf der Beschaffungsseite als beherrschbar an. Wir gehen davon aus, aufgrund unserer Vertragsbeziehungen etwaigen Lieferkettenengpässen möglichst entgegenwirken zu können. Die größer gewordene Verunsicherung sowie die Folgen der Sanktionen gegen Russland haben vor allem die Energiepreise rapide in die Höhe getrieben. Durch die stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten könnte das Konsumverhalten bei der Unterhaltungselektronik noch weiter getrübt werden. Auch steigende Raum- und Energiekosten sowie Personalkostensteigerungen können sich negativ auf unsere Ertragslage auswirken, da diese aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks nicht an unsere Kunden weitergegeben werden können. Zunehmende Preiserhöhungen setzten Händler unter Druck, entweder auf Marge zu verzichten oder diese an die Kundschaft weiterzugeben. Zudem wird das Direct-to-Consumer (D2C) Geschäft der Hersteller mit eigenen Onlineshops und stationären Flagshipstores immer stärker als Konkurrenz spürbar. Die Risiken im Hinblick auf die Verfügbarkeit, Effizienz und Zuverlässigkeit der IT-Systeme werden durch laufende Überwachung und ggf. Anpassung sowie Cyber-Abwehrmaßnahmen begrenzt. Bei Bedarf wird die Expertise von externen Beratern herangezogen. Eine gute Ausbildung und vielfältige Weiterentwicklungsmöglichkeiten sind wichtig, um Fachkräfte dauerhaft im Unternehmen zu halten. In Zeiten des Fachkräftemangels ist es daher eine große Herausforderung, kompetente und motivierte Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt zu finden. b) Finanzwirtschaftliche Risiken Unser Finanz- und Risikomanagementsystem folgt einer Politik der Risikominimierung. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Das Warenbestandsrisiko wird durch aktives Warenmanagement in den einzelnen Filialen minimiert sowie ausreichende Vorsorge für das Altwarenrisiko getroffen. Finanzierungsinstrumente bestehen im Unternehmen im Wesentlichen in der Form von Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. c) Chancen Das Kaufverhalten der Kunden hat sich seit der Pandemie drastisch verändert. Die Beschaffung der Produkte des täglichen Bedarfs erfolgte aufgrund des Lockdowns in vielen Fällen online. Dieser Trend wird laut einer Studie von UPS auch für Elektronikprodukte weiterhin bestehen bleiben. Wir sehen daher den Online-Handel als Ergänzung und Erweiterung unseres bisherigen Geschäftsmodells und als Möglichkeit, gleichzeitig den stationären Handel zu stärken. Wir sind zuversichtlich, dass hierzu zukünftig auch die Klein Handels-GmbH einen Beitrag leisten wird. In den Filialen profitieren unsere Kunden von der gewohnt hohen Beratungsqualität unserer Mitarbeiter. Ziel ist es, durch eine möglichst hohe Kundenzufriedenheit die Kundenbindung zu stärken. Für viele Kunden werden neben dem Preis-Leistungs-Verhältnis auch zunehmend Nachhaltigkeitsaspekte wie beispielsweise der Energieverbrauch relevant. Auch hier unterstützen unsere Mitarbeiter unsere Kunden bei der Auswahl des für sie besten Produkts. Mittelfristig können sich Chancen zur Steigerung unseres Marktanteils durch den Aufbau oder die Akquise weiterer interessanter Standorte ergeben. IV. Bericht über Zweigniederlassungen Folgende unselbstständige Zweigniederlassungen werden von den Konzernbetrieben unterhalten: Wetzlar, Dillenburg, Hachenburg, Siegen, Koblenz, Gießen, Neuwied, Wallau-Hofheim, Friedberg, Mainaschaff, Bad Kreuznach, Nastätten, Waldbröl, Marburg, Petersberg, Bad Hersfeld, Betzdorf, Hanau, Gelnhausen, Friedrichsdorf, Olpe, Siegburg, Altenkirchen, Mayen und Montabaur. Im Oktober 2022 kamen die Standorte Simmern, St. Wendel, Völklingen und Losheim am See hinzu. Der Standort Gelnhausen wurde zum 30. September 2024 geschlossen.
Burbach, 06. März 2025 gez. Philipp Klein KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Die Position Kapitalrücklage steht vollständig sowie die Position Konzernbilanzgewinn in Höhe von EUR 89.507.996,04 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. KonzernanhangKlein Holding GmbH, BurbachAnhang zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2023/2024 I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Klein Holding GmbH hat ihren Sitz in Burbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 9240 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zum Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Klein Holding GmbH als Mutterunternehmen die folgenden Gesellschaften im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen:
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen nehmen in Bezug auf die Offenlegung und den Lagebericht die Befreiung gem. § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Anspruch. III. Konsolidierungsgrundsätze Alle Konzernunternehmen erstellen einen Abschluss auf den Bilanzstichtag des Mutterunternehmens. Dabei werden die Abschlüsse nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte unter Beachtung der Regelungen des § 301 HGB nach der Neubewertungsmethode auf den Erstkonsolidierungszeitpunkt. Aus der Erstkonsolidierung der expert klein GmbH ergibt sich ein technischer passivischer Unterschiedsbetrag (TEUR 29.913). Dieser wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen und konzerninterne Aufwendungen und Erträge wurden eliminiert. Zwischenergebnisse sind nicht angefallen. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt linear, dabei wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfundzwanzig Jahren zugrunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben und der Abgang wird unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden sofort als Aufwand verbucht. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Den Warenbestand haben wir zu Durchschnittseinstandspreisen oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bewertet. Das Ausfallrisiko (einschließlich Mahnkosten) und der Zinsverlust der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden im Rahmen von Einzelwertberichtigungen sowie einer Pauschalwertberichtigung unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit gewonnenen Erfahrungen angemessen berücksichtigt. Die liquiden Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die Teilwertmethode bei der Berechnung angewandt. Dabei wurden folgende grundlegenden Annahmen getätigt: Eine Anpassung aus Lohn- und Gehaltssteigerung ist vertraglich nicht vorgesehen. Es wurde die Heubeck'sche Sterbetafel Richttafel 2018G und ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % berücksichtigt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren sowie aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Der in der Konzernbilanz ausgewiesene Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 84.102 (Vorjahr TEUR 78.434). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten in Höhe von TEUR 4.579 (Vorjahr TEUR 2.552) Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr gesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. VI. Angaben zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Die Position sonstige betriebliche Erträge enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr TEUR 180). Im Personalaufwand wurden Erstattungen der Agentur für Arbeit, für die von Arbeitgeber zu tragenden Beiträge zur Sozialversicherung, berücksichtigt. In der Position sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 19.326 sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung gem. § 256a HGB in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 12) enthalten. VII. Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung Für die Darstellung der Konzern-Kapitalflussrechnung wurde die indirekte Methode gewählt. Der Finanzmittelfonds umfasst als Zahlungsmittel die liquiden Mittel. VIII. Sonstige Angaben Konzernabschlussprüferhonorar Der Aufwand für Konzernabschlussprüferleistungen betrug im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt TEUR 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verplichtungen betreffen im Wesentlichen Mietaufwendungen für Geschäftsräume der Zentrale und der Filialen. Sie betragen rund TEUR 7.253 pro Jahr und entfallen in Höhe von TEUR 2.571 auf nahestehende Unternehmen der Klein-Gruppe sowie in Höhe von TEUR 4.682 auf Dritte. Leasingverpflichtungen bestehen in einem für die Ertragslage nicht wesentlichen Umfang. Geschäftsführung Geschäftsführer war im Geschäftsjahr: Herr Philipp Klein, Kaufmann Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern 699 Mitarbeiter (Angestellte; davon 1 Geschäftsführer). Ergebnisverwendung Der Gesellschafter hat im März 2024 beschlossen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Burbach, 06. März 2025 gez. Philipp Klein
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 12.03.2025 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Klein Holding GmbH, Burbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Klein Holding GmbH, Burbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Klein Holding GmbH, Burbach, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Gütersloh, 6. März 2025 unavigator
GmbH
Mario Frisch, Wirtschaftsprüfer Achim Nolte, Wirtschaftsprüfer |
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Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen