klip GmbH für Unternehmensentwicklung
Selbe AdresseUnternehmensberatung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Schwöbel seit 5.10.2025 | Prokura |
Holger Stuhlmann seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Bernhard Martin Klar seit 15.4.2024 | Geschäftsführer |
Frank Martin Gilke seit 25.7.2018 | Prokura |
Oliver Diebold seit 27.4.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
9 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 9 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AFL Mobilien Leasing GmbHGöppingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bilanz zum 31. März 2024Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24 (Wirtschaftsjahr 2024)Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbHG und der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Soweit erforderlich wurde das gesetzliche Gliederungsschema für die Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts modifiziert. Die Gesellschaft gilt nach § 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft und ist im Handelsregister des Registergerichts Ulm unter der HRB 729203 eingetragen. Die Gliederung der Bilanz entspricht Formblatt 1 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV. Die Gesellschaft wendet für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 in Staffelform nach § 2 Abs. 1 RechKredV an. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts wurde durch die Erweiterungen des diesbezüglichen Formblatts Rechnung getragen. Das Geschäftsjahr 2024 der Gesellschaft umfasst den Zeitraum vom 1. April 2023 bis 31. März 2024. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, Forderungen aus Mietkaufverträgen zum Barwert angesetzt. Möglichen Abwertungserfordernissen wurde durch eine angemessene Pauschal- und Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Leasingvermögen wird ausnahmslos vertragskonform, d. h. mit dem monatlichen Wert, der sich aus der Formel Anschaffungswert gemindert um einen eventuellen Restwert und dividiert durch die Vertragslaufzeit ergibt, abgeschrieben. Die immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, und soweit abnutzbar, gemindert um planmäßige Abschreibungen ausgewiesen. Bei den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen orientiert sich die Gesellschaft an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Tabellen. Bei Vorliegen einer dauerhaften Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Geleistete Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für zwei Darlehen wurden Nachrangvereinbarungen getroffen. Der Ausweis erfolgt unter den nachrangigen Verbindlichkeiten. Die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfassten Forfaitierungserlöse sind in Höhe des zugeflossenen Betrags erfasst. Die Forfaitierungserlöse werden linear über die Restlaufzeit der Leasingverträge ertragswirksam aufgelöst. Die Restwerte werden im Zeitpunkt der Verwertung des Leasinggegenstands ertragswirksam aufgelöst. Die passivierten Leasingsonderzahlungen werden über die Vertragslaufzeit linear ertragswirksam aufgelöst. Des Weiteren werden Abgrenzungen von degressiven Leasingraten im Eigenobligo vorgenommen. Diese werden aus der Differenz zu linearen Leasingraten ermittelt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig sind. Vom Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Erläuterung zur Bilanz Forderungen an Kreditinstitute Von den täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 5.616,6 (Vj. TEUR 3.320,8) entfallen TEUR 2.987,6 (Vj. TEUR 512,5) auf Sichteinlagen bei Banken und Sparkassen, TEUR 2.607,5 (Vj. TEUR 2.796,8) auf geleistete Vorauszahlungen und TEUR 21,5 (Vj. 0,0) auf noch zu erstattende Refinanzierungsraten. Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 63.608,1 (Vj. TEUR 59.763,9) entfallen mit TEUR 61.529,3 (Vj. TEUR 58.739,3) auf Forderungen aus Mietkaufverträge und in Höhe von TEUR 2.078,8 (Vj. TEUR 1.024,6) auf fällige Forderungen aus Leasingverträgen. Forderungen an Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 61,4 (Vj. TEUR 23,0). Abgesetzt von den gesamten Kundenforderungen ist eine 1 % Pauschalwertberichtigung auf Forderungen im Eigenobligo in Höhe von TEUR 908,8 (Vj. TEUR 871,0) und eine Einzelwertberichtigung in Höhe von EUR 1.345,4 (Vj, TEUR 14,3). Forderungen mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.
Forderungen an Gesellschafter (KSK GP, Spk UL und Kiesel GmbH) Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.306,8 (Vj. TEUR 3.035,6), davon entfallen TEUR 3.245,4 (Vj. TEUR 3.012,6) auf Forderungen an Kreditinstitute und TEUR 61,4 (Vj. TEUR 23,0) auf Forderungen an Kunden. Leasingvermögen, Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Sachanlagen beinhalten Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 107,9 (Vj. TEUR 118,4). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen den Wareneinkauf für die zum Mietkauf vorgesehenen Güter in Höhe von TEUR 6.752,0 (Vj. TEUR 9.448,2), Forderungen an das Finanzamt in Höhe von TEUR 37,2 (Vj. TEUR 596,3) sowie abgegrenzte Forderungen aus der Linearisierung progressiver Ratenverläufe in Höhe von TEUR 134,6 (Vj. TEUR 194,0). Zudem bestehen ausländische Vorsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 41,0 (Vj. TEUR 27,8). Aktive latente Steuern Zum 31. März 2024 belaufen sich die aktiven latenten Steuern auf TEUR 1.311,5 (Vj. TEUR 1.653,1). Grund hierfür sind im Wesentlichen differierende Wertansätze beim Leasingvermögen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz in Höhe von TEUR -7.714,2 (Vj. TEUR -4.766,3) aufgrund unterschiedlicher Abschreibungsverläufe. Hierdurch entstand ein steuerlicher Verlustvortrag, der entsprechend aktiviert wurde. Den aktiven latenten Steuern liegt ein Ertragssteuersatz von 28,6 % zugrunde. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 107.381,1 (Vj. TEUR 112.671,8). Von diesen entfallen auf täglich fällige Verbindlichkeiten TEUR 17.687,5 (Vj. TEUR 20.543,2), die Kontokorrentkredite in Höhe von TEUR 14.806,8 (Vj. TEUR 15.984,3) und erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 1.931,8 (Vj. TEUR 4.161,3) sowie noch nicht belastete Restwerte und Refinanzierungsraten in Höhe von TEUR 776,1 (Vj. TEUR 251,1) umfassen. In den Kontokorrentkrediten sind fällige Zinsen in Höhe von TEUR 172,8 (Vj. TEUR 146,5) enthalten. Die Verbindlichkeiten mit vereinbarter Kündigungsfrist in Höhe von TEUR 89.693,6 (Vj. TEUR 92.128,6) entfallen in voller Höhe auf sonstige Bankfinanzierungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit stellen sich wie folgt dar:
Die Aufnahme der Verbindlichkeiten dient der Refinanzierung von Leasing- und Mietkaufverträgen. Im Zusammenhang mit Forfaitierungen an Banken wurden Leasinggegenstände in entsprechender Höhe sicherungsübereignet. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden über TEUR 1.460,4 (Vj. TEUR 1.265,9) umfassen vorab geleistete Leasingraten bzw. Mietsonderzahlungen von Kunden. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (KSK GP, Spk UL und Kiesel GmbH) Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 23.115,9 (Vj. TEUR 20.497,2), davon entfallen TEUR 23.115,9 (Vj. TEUR 20.464,0) auf Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und TEUR 0,0 (Vj. TEUR 33,2) auf Verbindlichkeiten an Lieferanten. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten über TEUR 11.348,5 (Vj. TEUR 12.926,7) betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von TEUR 9.680,7 (Vj. TEUR 12.803,2), noch abzuführende Umsatzsteuer TEUR 1.549,2 (Vj. Sonstige Forderung TEUR 559,1), Abgrenzungen in Höhe von TEUR 70,2 (Vj. TEUR 74,3) und noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer an das Finanzamt in Höhe von TEUR 49,4 (Vj. TEUR 49,7). Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen an Kreditinstitute verkaufte Leasingforderungen in Höhe von TEUR 282.627,2 (Vj. TEUR 231.073,9). Im Zusammenhang mit dem Verkauf von Leasingforderungen wurden die entsprechenden Leasinggegenstände sicherungsübereignet. Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 3) für Umsatzsteuerverpflichtungen aus den Vorjahren gebildet. Sonstige Rückstellungen Der Ausweis in Höhe von TEUR 2.424,2 (Vj. TEUR 1.640,7) betrifft im Wesentlichen Rückstellungen für Schadensersatzforderungen in Höhe von TEUR 794,3 (Vj. TEUR 0,0), Tantiemen in Höhe von TEUR 646,5 (Vj. TEUR 713,3), Kosten der Jahresabschlussprüfung und Steuerberatung in Höhe von TEUR 100,2 (Vj. TEUR 84,9), Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 114,9 (Vj. TEUR 110,9) sowie Verwaltungskosten für die Abwicklung der Mietkaufverträge in Höhe von TEUR 605,8 (Vj. TEUR 515,2). Nachrangige Verbindlichkeiten Die nachrangigen Verbindlichkeiten betreffen zwei Mezzanine-Darlehen in Höhe von jeweils TEUR 500 zu 9,25 % p.a., davon ein Darlehen von einem Gesellschafter. Für die nachrangigen Verbindlichkeiten sind im Berichtsjahr Aufwendungen von insgesamt TEUR 92,5 angefallen. Die Darlehen sind am 30. Juni 2024 zur Rückzahlung fällig. Eigenkapital Nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich die Ausschüttungssperre zum 31. März 2024 auf TEUR 1.311,5 (Vj. TEUR 1.653,1). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für die Geschäftsräume der Gesellschaft betragen aufgrund der vereinbarten Vertragslaufzeit zum Bilanzstichtag TEUR 196,5 (Vj. TEUR 149,9). Die Verpflichtung aus einem Software-Mietvertrag betragen TEUR 90,2 (Vj. TEUR 90,2). Aus Leasingverträgen für selbst genutzte Geschäftsfahrzeuge bestanden zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von rund TEUR 233,9 (Vj. TEUR 242,7). Des Weiteren bestehen Anzahlungsanforderungen in Höhe von TEUR 87,0 (Vj. TEUR 735,0). Außerbilanzielle Geschäfte Die Gesellschaft schließt im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit Leasingverträge sowohl mit Kunden als auch mit Refinanzierungspartnern ab. Der Zweck der mit den Kunden abgeschlossenen Verträge ergibt sich aus dem Geschäftszweck der Gesellschaft. Der Zweck der mit den Refinanzierungspartnern abgeschlossenen Verträgen liegt in der Deckung des nicht über Eigenfinanzierung bzw. darlehensfinanzierten Finanzierungsbedarf. Die mit den Kunden abgeschlossenen Verträge bergen insbesondere Veritätshaftungsrisiken und eigenfinanzielle Kundenverträge auch Ausfallrisiken, während die mit den Refinanzierungspartnern abgeschlossenen Verträge Liquiditätsrisiken bergen. Dies insbesondere dann, wenn Veritätsrisiken schlagend werden. Die Vorteile dieser Art der Refinanzierung liegt in der Übertragung der Ausfallrisiken (regressloser Forderungsverkauf) sowie im Liquiditätsbereich. Die künftigen Liquiditätsauswirkungen stehen sich zu Nennwerten wie folgt dar: zukünftig einzunehmende Raten aus Kundenverträgen TEUR 638.786,3 (Vj. TEUR 537.099,3) zukünftig zu zahlende Raten an Refinanzierungspartner TEUR 534.982,7 (Vj. TEUR 434.942,8). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Leasingerträgen sind die Erlöse aus refinanzierten Leasing- und Mietkaufverträgen abzüglich den Aufwendungen für regresslos refinanzierte Leasingverträge, Erlöse aus den nicht forfaitierten Leasing- und Mietkaufraten, Verwertungserlöse, Erlöse aus der Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Aufwendungen aus dem vorzeitigen Rückkauf von Leasingforderungen und der Ablösung von Restwerten enthalten. In den Leasingaufwendungen sind der Materialeinsatz aus den Mietkaufverträgen in Höhe von TEUR 155.512,6 (Vj. TEUR 147.996,2) und Leasingnebenkosten enthalten. Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus dem Mietkaufgeschäft. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 3.968,7 (Vj. TEUR 2.225,6) bestehen ausschließlich aus Bankzinsen. Die Provisionserträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus vermitteltem Leasinggeschäft in Höhe von TEUR 171,6 (Vj. TEUR 152,7) sowie aus vermittelten Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 135,9 (Vj. TEUR 133,2). Die Provisionsaufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 1.394,1 (Vj. TEUR 1.527,0) Vermittlungsprovisionen. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf TEUR 263,7 (Vj. TEUR 159,3) und betreffen in Höhe von TEUR 108,4 (Vj. TEUR 95,1) die Verrechnung der KfZ-Nutzung und sonstiger Sachbezüge. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 5.359,6 (Vj. TEUR 4.847,9) umfassen im Wesentlichen den Personalaufwand in Höhe von TEUR 3.931,6 (Vj. TEUR 3.762,2) sowie andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.428,0 (Vj. TEUR 1.085,7). Die Abschreibungen in Höhe von TEUR 80.967,1 (Vj. TEUR 81.498,1) entfallen mit dem Hauptteil in Höhe von TEUR 80.913,8 (Vj. TEUR 81.435,7) auf das Leasingvermögen, der Rest auf das eigene Anlagevermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 891,3 (Vj. TEUR 10,5) betreffen im Wesentlichen Schadenersatzansprüche in Höhe von TEUR 794,3 (Vj. TEUR 0,0), Handelsware in Höhe von TEUR 88,5 (Vj. TEUR 0,0), periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2,4 (Vj. TEUR 5,3) und Spenden TEUR 6,1 (Vj. TEUR 5,2). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 1.613,3 (Vj. TEUR 133,4) resultieren im Wesentlichen aus der Forderung an einen Kunden. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag umfassen die Aufwendungen aus der Veränderung von latenten Steuern unter Berücksichtigung der Verlustvorträge in Höhe von TEUR 341,6 (Vj. TEUR 420,1). Körperschaftssteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer fielen im laufenden Geschäftsjahr nicht an (Vj. TEUR 0,0). Gewinnverwendung Der Jahresgewinn wird zur Hälfte auf neue Rechnung vorgetragen und zur Hälfte an die Gesellschafter ausgeschüttet. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Beirat
Die Beiratsbezüge für das abgelaufene Geschäftsjahr betragen TEUR 12,0 (Vj. TEUR 12,0). Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 33 Mitarbeiter (Vj. 33 Mitarbeiter) beschäftigt. Hinzu kommen drei Geschäftsführer. Honorar des Abschlussprüfers Für Leistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers fielen folgende Kosten (ohne USt.) an:
Nachtragsbericht Nach dem Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2024 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben.
Göppingen, den 16. Juli 2024 Die Geschäftsführung Oliver Diebold Bernhard Klar Ernst-Ulrich Partes Entwicklung des Anlagevermögens der AFL Mobilien Leasing GmbH, Göppingen, im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 / 2024Grundlagen des Unternehmens: Die Gesellschaft betreibt das Finanzierungsleasinggeschäft (einschließlich Mietkauf und Miete). Hierbei spezialisiert sie sich auf die Finanzierung mobiler Anlagegüter und hat sich als Leasing-Ansprechpartner für Kunden und Kooperationsbanken etabliert. Die Hauptabsatzwege der Gesellschaft sind das Direktgeschäft, die Absatzfinanzierung für den Gesellschafter Kiesel GmbH, Baienfurt, und das Sparkassenleasing. Darüber hinaus erfolgt die Kooperation mit ausgewählten Leasingvermittlern. Es bestehen im Wesentlichen folgende Vertriebswege: 1. Direktgeschäft Der überwiegende Teil des Neugeschäfts ist aus bereits bestehenden Kundenbeziehungen generiert und durch Neukundenakquisition ergänzt worden. Als Refinanzierungspartner stehen der AFL hauptsächlich die Kreissparkasse Göppingen, die Sparkasse Pforzheim Calw und die Sparkasse Ulm zur Verfügung, wobei der Kreis der Refinanzierungspartner auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut ausgedehnt werden konnte. Aufgrund der bundesweiten Präsenz der AFL wurden weitere Refinanzierungspartner akquiriert, die einerseits überregional tätig sind und andererseits ihre Präsenz in den Regionen Nord, West, Mitte und Ost haben. 2. Absatzfinanzierung Die Absatzfinanzierung im Kiesel-Geschäft für Bau- und Umschlagmaschinen wird bundesweit betrieben. In diesem Segment wickelt die Gesellschaft einerseits Geschäfte selbst ab, vermittelt teilweise Geschäfte aber auch zur Abwicklung an Kooperationspartner. Die Kunden stammen hierbei überwiegend aus dem Mittelstand der Bau-, Umschlag- und Recyclingbranche. 3. Sparkassenleasing Beim Sparkassenleasing tritt die AFL als Vertragsabwickler für die das Geschäft akquirierende Sparkasse auf. Das Sparkassenleasing soll mittel- bis langfristig auf weitere Sparkassen im Geschäftsgebiet ausgedehnt werden. 4. Vendoren- und Vermittlergeschäft Die Geschäftsverbindungen zu Vermittlern wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut. Bei entsprechender Zuverlässigkeit eines potentiellen Partners besteht grundsätzlich Bereitschaft der Gesellschaft zur Forcierung dieses Geschäfts. Überwiegende Voraussetzungen hierfür sind stimmige Rahmenbedingungen, wie insbesondere Kundengröße, Qualität der Objekte, Losgrößen, Preise / Margen sowie das Vorliegen einer regresslosen Refinanzierungszusage eines Kreditinstituts. Die Zielobjekte der AFL sind überwiegend Maschinen und Anlagen, Kraftfahrzeuge, Bau- und Umschlagmaschinen, Informationstechnologie sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung, wobei die Gesellschaft höherwertige und auch hochpreisige Objekte präferiert. Der durchschnittliche Objektwert liegt - außer bei Kfz sowie den Bau- und Umschlagmaschinen - jeweils bei rund TEUR 200. Dabei dominiert der Bereich Maschinen und Anlagen; die Bereiche Kraftfahrzeuge, Informationstechnologie sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung sind von untergeordneter Bedeutung. Die Absatzfinanzierung wird seit sieben Geschäftsjahren betrieben. Dieser Bereich der Bau- und Umschlagmaschinen macht einen Anteil am Portfolio in Höhe von 23 % (Vj. 23 %) aus. Die AFL betreibt das Finanzierungsleasing (einschließlich Mietkauf und Miete). Das reine Operate Lease steht nicht im Fokus der Gesellschaft, dennoch werden für Bau- und Umschlagmaschinen Operate Lease Verträge abgeschlossen, die jedoch ausnahmslos über Restwertgarantien abgesichert wurden. Sonstige Hilfs- und Nebengeschäfte (Service oder zusätzliche Dienstleistungen) spielen bei der Gesellschaft eine sehr untergeordnete Rolle. Der Vollamortisationsvertrag und der kündbare Vertrag, der ebenfalls auf Vollamortisation basiert, sind bei Maschinen- und Anlagen sowie bei Informationstechnologie der bevorzugte Vertragstyp der Gesellschaft. Deren Anteil am Neugeschäftsvolumen beläuft sich auf rund 17 %. Zielsetzung ist, den Anteil sowohl aus Sicherheits- als auch aus Rentabilitätsüberlegungen heraus, beizubehalten. Der Teilamortisationsvertrag findet vor allem bei Kfz-Finanzierungen Anwendung. Im Sparkassengeschäft ist objektunabhängig der Anteil solcher Verträge relativ hoch. Mietkaufverträge werden grundsätzlich für alle Objektgruppen angeboten, sie finden hauptsächlich im Bereich der Bau- und Umschlagmaschinen Anwendung und kommen entweder aus Gründen der Risikominimierung oder teilweise in Kombination mit öffentlichen Fördermitteln oder Investitionsabzugsbeträgen zum Einsatz. Wirtschaftsbericht: Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung: Mit dem Einmarsch russischer Truppen am 24. Februar 2022 begann der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine. Diese Zäsur prägte das politische und wirtschaftliche Geschehen in Deutschland, Europa und der Welt maßgeblich. Die erwartete Erholung der Investitionstätigkeit fiel somit deutlich schwächer aus als erwartet. Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen (Bauinvestitionen, immaterielle Kapitalgüter und Ausrüstungsinvestitionen) lagen 0,7 % unter dem Vorjahreswert von 2022, gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 besteht nach wie vor eine Investitionslücke. Die für das Mobilienleasing relevanten gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen erfuhren im ersten Corona-Jahr 2020 einen Einbruch in Höhe von 11,2 %. Dieser konnte mit einem Anstieg von 3,3 % im Jahr 2022 und 3,0 % im Jahr 2023 noch immer nicht kompensiert werden. Das Leasingneugeschäft, die Summe der neu über Leasing oder Mietkauf finanzierten Ausrüstungsinvestitionen wuchs im Jahr 2023 um 22,4 % auf 85,5 Milliarden Euro (2022: Anstieg um 3,4% gegenüber Vj. auf 71,1 Milliarden Euro). Die Mobilienleasing-Quote, der Anteil der über Leasing finanzierten Ausrüstungsinvestitionen, ist dementsprechend auf 26,3 % (Vorjahr: 23,8%) angestiegen, verblieb damit auf dem hohen Niveau. Das Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln (kurz: IW) führt diese Entwicklung auf verspätete Auslieferung im PKW Geschäft zurück. Die AFL konnte sich in diesem herausfordernden Marktumfeld mit einem Neugeschäft auf Vorjahresniveau behaupten. Bezogen auf die Objektarten liegen die Leasinginvestitionen gemäß IW bei Büromaschinen und Informationstechnologie bei 3,6 %, die der Produktionsmaschinen (seit 2022 erhebungsbedingt inkl. Busse, Lkw, Hänger und Transporter sowie Baumaschinen und Agrartechnik) bei 68 % sowie bei Fahrzeugen (seit 2022 erhebungsbedingt ohne Nutzfahrzeuge) bei 22,5 %. Geschäftsverlauf: Die Geschäftsstruktur (Neugeschäft) stellte sich zum Bilanzstichtag nach Objektarten wie folgt dar:
Die Geschäftsstruktur (Neugeschäft) stellte sich zum Bilanzstichtag nach Vertragsarten wie folgt dar:
Bei den Vertragsarten hat sich - aufgrund kontinuierlicher Abwicklung der Kiesel Absatzfinanzierung - der Mietkaufvertrag im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau leicht rückläufig entwickelt. Demgegenüber stiegen die Abschlüsse bei Teilamortisationsverträgen und Mietverträgen gegenüber Vorjahr an. Im Geschäftsjahr konnte ein Geschäftsvolumen von rund EUR 258,1 Mio. (Vj. EUR 232,8 Mio.) akquiriert werden. Damit konnte das gegenüber dem Vorjahr erhöhte Plan - Volumen in Höhe von EUR 250,0 Mio. für das Geschäftsjahr 2023/2024 mit rund 3,34 % übertroffen werden. Die an Kooperationspartner zur Abwicklung vermittelten Geschäfte konnten das Wachstum im Berichtsjahr nur moderat unterstützen. Vom Neugeschäftsvolumen entfallen rund EUR 109,0 Mio. (Vj. EUR 104,1 Mio.) auf das Mietkaufgeschäft. Der gesamte Auftragsbestand valutiert zum Bilanzstichtag bei rund EUR 75,2 Mio. (Vj. EUR 92,1 Mio.). Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Ertragslage: Der im Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss von TEUR 824 (Vj. TEUR 993) stellt eine rückläufige Entwicklung gegenüber dem Vorjahr dar. Ebenso konnte das Planniveau nicht erreicht werden. Im Geschäftsjahr konnten Leasingerträge in Höhe von TEUR 270.202 (Vj. TEUR 249.439) realisiert werden, welchen Leasingaufwendungen von TEUR 179.218 (Vj. TEUR 162.171) gegenüberstehen. Das Ergebnis aus dem Leasinggeschäft von TEUR 90.984 (Vj. TEUR 87.268) lag geringfügig über dem geplanten Ergebnis. Das Zinsergebnis ist negativ und liegt deutlich unter Plan. Maßgeblich hierfür ist der im Vergleich zur Planung hohe Zinsaufwand in Höhe von TEUR 3.969 (Vj. TEUR 2.226), der aus den enormen Zinsvolatilitäten des Kalenderjahres 2023 resultierte. Die Abschreibungen entwickelten sich, aufgrund des rückläufigen Leasinganteils, geringer als geplant. Die Personal- und sonstigen Verwaltungskosten sind im Wesentlichen auf Planniveau. Durch die Abweichung zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz entstand ein steuerlicher Verlustvortrag, der entsprechend aktiviert wurde. Diese Abweichung resultierte aus der degressiven Abschreibung, die aufgrund der Pandemie durch die Bundesregierung zur Entlastungen von Unternehmen temporär ermöglicht wurde. Die Abweichung konnte im Geschäftsjahr abgebaut werden und die aktiven latenten Steuern ergebnismindernd in Höhe von TEUR 341 auf TEUR 1.312 (Vj. TEUR 1.653) aufgelöst werden. Vermögenslage: Auf der Aktivseite der Bilanz ist das Leasingvermögen dominierend und beläuft sich auf EUR 339,4 Mio. (Vj. EUR 295,9 Mio.), wobei Forfaitierungserlöse in Höhe von EUR 282,6 Mio. (Vj. EUR 231,1 Mio.) abgegrenzt sind. Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen aus Mietkaufverträgen in Höhe von EUR 61,5 Mio. (Vj. EUR 58,7 Mio.). Zum Bilanzstichtag verfügt die Gesellschaft über Kreditlinien von EUR 184,0 Mio. (Vj. EUR 178,2 Mio.), die in Höhe von EUR 97,1 Mio. (Vj. EUR 104,0 Mio.) in Anspruch genommen sind. Die Gesellschaft hat ein Stammkapital in Höhe von TEUR 1.500,0 und einen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 6.059,5 sowie einen Jahresüberschuss per 31.03.2024 in Höhe von TEUR 823,6. Somit besteht zum Bilanzstichtag ein bilanzielles Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.383,1. Verbindlichkeiten bestehen hauptsächlich aus der Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien und Geldmarktdarlehen zur Refinanzierung von zu leistenden Anzahlungen und zur Refinanzierung von Verträgen, die im Eigenobligo abgewickelt werden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 285,2 Mio. (Vj. EUR 233,6 Mio.) besteht im Wesentlichen aus den Forfaitierungsauszahlungen in Höhe von EUR 282,6 Mio. (Vj. EUR 231,1 Mio.) und den abzugrenzenden Leasingsonderzahlungen in Höhe von EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 2,1 Mio.). Finanzlage: Die Gesellschaft finanziert sich hauptsächlich über den sofortigen regresslosen Verkauf der Leasing- und Mietkaufforderungen (Forfaitierung) sowie, vor allem im Kiesel-Geschäft, über Blockdarlehen, die der Refinanzierung der im Eigenobligo gehaltenen und sehr granularen Engagements dienen. Mit der Sparkasse Pforzheim Calw, der Kreissparkasse Göppingen und der Sparkasse Ulm stehen der Gesellschaft derzeit drei große Refinanzierungspartner zur Verfügung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bestehende Geschäftsverbindungen ausgebaut und weitere Institute zur Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufforderungen gewonnen werden. Darüber hinaus stehen der Gesellschaft Kreditlinien in ausreichender Höhe von mehreren Kreditinstituten zur Verfügung, so dass die Liquidität und der Bedarf an erforderlichen Finanzmitteln der Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt gesichert waren. Geschäftsleitung / Mitarbeiter: Zum Bilanzstichtag beschäftigt die Gesellschaft - neben den drei Gesellschafter-Geschäftsführern - 33 Mitarbeiter / -innen. Die Mitarbeiter / -innen verfügen über eine sehr gute berufliche und fachliche Qualifikation Die Geschäftsleitung dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im vergangenen Geschäftsjahr eine außerordentliche Leistung und hohe Einsatzbereitschaft gezeigt haben. Chancen- und Risikobericht: Leasinggesellschaften sind seit dem 1. Januar 2009 bankenaufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitute definiert. Die AFL unterliegt daher in Teilbereichen dem KWG und hat dadurch neben Anzeigepflichten auch Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß MaRisk zu beachten. Ziel unseres Risikomanagements ist die rechtzeitige Identifikation von potentiellen Risiken und die Entwicklung und Anwendungen von geeigneten Maßnahmen zur Vermeidung, Begrenzung bzw. zur Beherrschung der Risiken. Deshalb wird das Neugeschäft in bekannten Geschäftsfeldern, mit ebenso bekannten Kunden, aber auch mit der Neugewinnung von renommierten Kunden aus dem Kiesel Segment realisiert. Als Teil des Risikomanagements hat die Gesellschaft ein internes Controlling-System implementiert, das regelmäßig angewandt wird. Die Geschäftsleitung versteht das interne Controlling-System als ein Instrument, um Risiken in der Organisation und im täglichen Geschäft zu identifizieren, diese regelmäßig in der Geschäftsleitung zu erörtern und die Prozesse zu verbessern, um die erkannten Risiken zu minimieren. Zu den wesentlichen Instrumenten des Controlling-Systems zählen die monatliche Bilanz, die monatliche Darstellung der Liquidität und ein damit einhergehendes tägliches Liquiditätsmanagement sowie die Überprüfung der Kostenentwicklung und der Geschäftsentwicklung. Darüber hinaus werden regelmäßig Auswertungen über das Portfolio erstellt und geprüft. Die hieraus ersichtlichen wesentlichen Risiken und steuerungsrelevanten Informationen werden zeitnah und regelmäßig innerhalb der Geschäftsleitung kommuniziert. Unter Beachtung der MaRisk hat die Gesellschaft aus der Geschäftsstrategie eine Risikostrategie abgeleitet sowie ein Risikotragfähigkeitskonzept entwickelt. Das Gesamtrisikoprofil der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar: 1. Restwertrisiken: Die AFL definiert Restwertrisiken als möglichen Ausfall von Objektwerten, die nicht durch die Vertragsart abgesichert sind. Da die Gesellschaft überwiegend Mietkaufverträge, Vollamortisationsverträge und kündbare Leasingverträge abschließt, ergeben sich für die Gesellschaft keinerlei Restwertrisiken. Teilamortisationsverträge räumen der Gesellschaft zum Vertragsende ein Andienungsrecht zum vertraglich vereinbarten Restwert ein, so dass auch in dieser Vertragsart kein Restwertrisiko besteht. Verträge mit offenen Restwerten, also mit tatsächlichen Restwertrisiken, hat die Gesellschaft im Berichtsjahr zwar abgeschlossen, jedoch sind diese offenen Restwerte vollständig durch Restwertgarantieverträge abgesichert. 2. Adressrisiken: Als Adressrisiko sieht die AFL das Bonitätsrisiko aus der Geschäftsbeziehung, also den möglichen Ausfall der zukünftigen Forderungen (abzüglich eines eventuellen Verwertungserlöses) gegenüber einem Kunden aus einem Vertragsverhältnis an. Da es eine maßgebliche Strategie und zugleich Refinanzierungsform der AFL ist, die Kundenforderungen aus Leasing- und Mietkaufverträgen regresslos an Refinanzierungspartner zu verkaufen, ist der tatsächliche Anteil an Eigenrisiken unverändert gering. Zum Bilanzstichtag hatte die AFL eine Forfaitierungsquote in Höhe von rund 85,4 % bezogen auf den Barwert des gesamten aktivierten Portfolios. Durch diese sehr hohe Forfaitierungsquote liegt das Bonitätsrisiko weitestgehend beim Forfaiteur. Im Eigenrisiko verbleiben im Wesentlichen Verträge, die zu einem späteren Zeitpunkt forfaitiert werden sowie ein Großteil der Verträge aus dem Kiesel Segment. Hierfür erfolgt durch die AFL eine eigene Bonitätsprüfung. Volumenabhängig wird ein Rating über die Bilanzanalysesoftware von Röhrich & Partner erstellt. Für die im Eigenrisiko abgewickelten Verträge hat die Gesellschaft eine nach Ansicht der Geschäftsführung ausreichende Risikovorsorge vorgenommen. Die im Eigenobligo befindlichen Kundenobligen werden monatlich überwacht und in der Geschäftsleitung besprochen. Im Berichtszeitraum ergaben sich nur sehr wenige Verzugsfälle. Bestandsgefährdende Bonitätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar. 3. Marktpreisrisiken: Im Falle von forfaitierten Geschäften refinanziert sich die Gesellschaft fristenkongruent und schließt somit auch Zinsänderungsrisiken aus. Die Gesellschaft ist darüber hinaus bestrebt, großvolumige Geschäfte, die die Gesellschaft ausnahmsweise im Eigenobligo hält, durch fristenkongruente Darlehen zu refinanzieren, sodass auch in diesen Fällen das Zinsänderungsrisiko ausgeschlossen ist. Im Segment der Absatzfinanzierung von Bau- und Umschlagmaschinen refinanziert sich die Gesellschaft größtenteils über Blockdarlehen. Kontrahierte Verträge, die sich im Vorlauf befinden, also noch nicht aktiviert sind, beinhalten eine vertragliche Zinsanpassungsklausel. Die Zinssätze werden häufig bereits zu einem frühen Zeitpunkt mit der refinanzierenden Bank fixiert. Insofern bestehen Marktpreisrisiken nur in begrenztem Umfang - in der Regel bei Verträgen mit kleinerem Volumen, die zur Forfaitierung anstehen, oder im Eigenobligo gehalten werden - und sind daher für die Gesellschaft tragbar. 4. Liquiditätsrisiken: Zur Finanzierung der Gesellschaft stehen Kontokorrentlinien zur Abwicklung des Neugeschäfts bei mehreren Refinanzierungsbanken zur Verfügung, die nur zu einem Teil in Anspruch genommen wurden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Kreis von Instituten zur Refinanzierung der Leasing- und Mietkaufforderungen erweitert werden. Zur Verbreiterung der Refinanzierungsbasis und damit zur Absicherung der Finanzierung des Neugeschäfts werden stets weitere Refinanzierungsinstitute akquiriert. Zur Absicherung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos betreibt die Gesellschaft ein aktives Liquiditätsmanagement und -controlling. Dabei werden einerseits auf die laufend aktualisierte Liquiditätsplanung zurückgegriffen und andererseits Abweichungsanalysen durchgeführt. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtszeitraum zu jedem Zeitpunkt gesichert. 5. Operationale Risiken: Operationale Risiken resultieren aus allen betrieblichen Aktivitäten und sind somit Teil des unternehmerischen Handelns der AFL. Insofern sind operationelle Risiken die Gefahr von Verlusten in Folge von Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen. Das Risikomanagement der AFL sieht daher eine regelmäßige Risikoinventur vor. Die erfassten Risiken beinhalten u. a. Veritätsrisiken, Risiken aus der PC- und Internetnutzung, aus Kundenbeziehungen, aus Bearbeitungsfehlern, aus Lieferantenbeziehungen, aus Auslagerungen, aus der Betriebssicherheit, aus Geldwäscheszenarien und aus der Gefährdung von innen und außen. Die Risikoinventur wird im Rahmen einer Selbsteinschätzung vorgenommen, um somit die Risiken zu quantifizieren. Die Quantifizierung dieser Risiken geht in ein Limit-System und in die Ermittlung der Risikotragfähigkeit der AFL ein. Das Limit-System und die Risikotragfähigkeit werden regelmäßig überwacht und bei substanzgefährdender Auslastung in der Geschäftsleitung zur Besprechung von gegensteuernden und somit risikoentlastenden Maßnahmen besprochen. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen operationellen Risiken erkennbar, die die künftige wirtschaftliche Lage der AFL beeinträchtigen oder nachhaltig gefährden könnten. Darüber hinaus bestanden im Berichtszeitraum keine quantifizierbaren Prozess- und Rechtsrisiken. Den Risiken der Wettbewerbssituation durch herstellergebundene sowie bankenabhängige und bankenunabhängige Leasinggesellschaften begegnet die Gesellschaft durch eine schnelle und verlässliche Bearbeitung an den Schnittstellen zu Kunden, Lieferanten und Refinanzierungspartnern. Der intensiven Betreuung und Pflege der Bestandskunden kommt daher - neben der Neukundengewinnung - eine große Bedeutung zu, um das notwendige Geschäftsvolumen aufrecht zu erhalten. Des Weiteren ist gerade bei niedrigem Zinsniveau das Risiko gegeben, dass Kunden statt Leasing oder Mietkauf eine Finanzierung durch Kreditaufnahme wählen, die die Gesellschaft nicht anbietet. Auf Basis des Gesamtrisikoprofils werden das Adressrisiko, das Liquiditätsrisiko inklusive des Finanzierungsrisikos sowie das operationelle Risiko als wesentliche Risiken eingestuft. In der Risikotragfähigkeitsberechnung werden das Adressrisiko und das operationelle Risiko berücksichtigt. Das Liquiditätsrisiko inklusive des Finanzierungsrisikos stuft die Gesellschaft als Risiko eigener Art ein und steuert dieses daher außerhalb der Risikotragfähigkeit in Form einer Liquiditätsplanung. Risikotragfähigkeitskonzept Die Begrenzung und Steuerung der wesentlichen Risiken basiert auf der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft, deren Risikotragfähigkeit gegeben ist, wenn die wesentlichen Risiken im Normal- und Worst-Case Szenario durch die Risikodeckungsmasse gedeckt sind. Das Risikotragfähigkeitskonzept basiert auf dem Substanzwert der Gesellschaft, von dem mit angemessenen Abschlägen die Risikodeckungsmasse abgeleitet wird. Die Auslastung in beiden Szenarien lag im gesamten Geschäftsjahr weit unterhalb von 50 %, womit die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft stets gegeben war. Prognosebericht: Die deutsche Wirtschaft manövriert auch in diesem Jahr durch anspruchsvolles Fahrwasser. Die nachfolgend skizzierten Einflussfaktoren sorgen für gegenläufige konjunkturelle Strömungen. Der Krieg in der Ukraine hat gravierende ökonomische Effekte für Deutschland und seine Handelspartner in Europa und der ganzen Welt. Die Belastungen aller Marktteilnehmer reichen von anhaltenden Produktionsstörungen über ausfallende Lieferanten und wegfallende Kunden bis hin zu einer dynamischen Inflation und infolgedessen Zinssteigerungen sowie Arbeits- und Fachkräftemangel in nahezu allen Bereichen der Wirtschaft. Diese Gemengelage wirkt in zunehmendem Maße dämpfend für die wirtschaftliche Tätigkeit und senkt die Investitionsneigung von Haushalten, Unternehmen und der Öffentlichen Hand. Merklich verteuerte Energie- und Rohstofflieferungen sowie weitere Unwägbarkeiten über den globalen Warentransport haben branchenübergreifenden Einfluss. Erhebliche Belastungen für die Konjunkturentwicklung sind seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 zu beobachten. Die wirtschaftliche Unsicherheit drückt unverändert auf die Konsumstimmung der Verbraucher und das Geschäftsklima der Unternehmen. Die Zinserhöhungen beginnen zu wirken, haben die Inflation deutlich gedrückt und werden aber nach der Erwartung des Leasingverbands BDL für eine positive Entwicklung der Wirtschaft sorgen. Kontraproduktiv können hohe Tarifabschlüsse wirken. In diesem Umfeld ist ein deutlicher Anstieg der Investitionen nicht zu erwarten. Das aktuelle Kalenderjahr wird voraussichtlich weiterhin von einer Stagnation der Ausrüstungsinvestitionen geprägt sein. Nach der aktuellen Einschätzung des Sachverständigenrats der Bundesregierung dämpft die hohe Inflation das Wachstum bis weit ins Jahr 2024 hinein. Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin von hohen Energiepreisen belastet, hat sich jedoch im Winterhalbjahr gegenüber der Energiekrise recht widerstandsfähig gezeigt. Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte in den Jahren 2024 und 2025 mit 0,2% und 1,0 % dementsprechend moderat wachsen. Das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum (kalenderbereinigt) dürfte nur rund 0,3 % und 1,2% betragen. Für die globale Wirtschaftsleistung erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg von 3,1% in diesem Jahr und 3,2% im kommenden Jahr. Aufgrund der vom Sachverständigenrat beschriebenen Gemengelage geht die Geschäftsführung der AFL aktuell von einer weiteren Drosselung der Industrieproduktion und damit auch einer zunehmenden Eintrübung der Investitionsstimmung aus. Die Geld- und Kapitalmärkte zeigen seit dem abgelaufenen Geschäftsjahr und auch weiterhin eine hohe Volatilität. Aufgrund der damit einhergehenden Verunsicherung fragen Kunden weiterhin vermehrt nach Möglichkeiten der Konditionsfixierung. Die Konditionen von kontrahierten Verträgen werden dieser Entwicklung folgend stets angepasst. Die Aufnahme von Blockdarlehen sowie der Abschluss von Forfaitierungen muss, aufgrund der starken Volatilität der Märkte, zeitnah, mit Zinssicherung oder mit einer Indexierung erfolgen. Die AFL konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Verbindung zu ihren Kunden unverändert gut intensivieren, zahlreiche Neukunden hinzugewinnen und hat mit der Absatzfinanzierung im Kiesel- Geschäft ein stabiles vertriebliches Standbein. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die AFL trotz der anspruchsvollen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein ansteigendes Neugeschäftsvolumen bei stabilen Margen, getragen durch eine deutliche Belebung des Kieselgeschäftes und eine kontinuierliche Fortsetzung des Wachstumskurses im Direktgeschäft. Für das Geschäftsjahr 2025 / 2026 geht die Planung der AFL derzeit ebenfalls von einem moderaten Wachstum aus. Im kommenden Geschäftsjahr ist zunächst ein leicht ansteigendes Ergebnis geplant, da die Volumenplanung ein moderates Wachstum vorsieht. Im darauffolgenden Geschäftsjahr wird eine vergleichbare Entwicklung mit einem ebenfalls leicht ansteigenden Ergebnis erwartet.
Göppingen, den 16. Juli 2024 AFL Mobilien Leasing GmbH Geschäftsleitung Oliver Diebold Bernhard Klar Ernst-Ulrich Partes BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AFL Mobilien Leasing GmbH, Göppingen Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der AFL Mobilien Leasing GmbH, Göppingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AFL Mobilien Leasing GmbH, Göppingen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 19. Juli 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Ralph Hüsemann, Wirtschaftsprüfer Maria Brück, Wirtschaftsprüferin Zusätzliche AngabenDer Jahresabschluss der AFL Mobilien Leasing GmbH, Göppingen, zum 31. März 2024 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung 7. August 2024 festgestellt worden. Der Jahresüberschuss der AFL Mobilien Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 in Höhe von EUR 823.591,70 wird zur Hälfte und somit in Höhe von EUR 411.795,85 an die Gesellschafter ausgeschüttet, die verbleibende Hälfte in Höhe von EUR 411.795,85 wird ins neue Geschäftsjahr und somit auf neue Rechnung vorgetragen. |
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