Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 8941
Eingetragen
3.6.2002
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenHerstellung von sonstigen Nahrungsmitteln a. n. g.Herstellung von Süßwaren, ohne Dauerbackwaren
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Vertrieb, Import und Export von Lebensmitteln, insbesondere von Naturkost- und Naturwaren, sowie Süßwaren und diätetischen Produkten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Irene Reif
seit 23.1.2023
Geschäftsführer
Andreas Wenning
seit 11.6.2018
Geschäftsführer
Dagmar Robl
seit 18.7.2013
Prokura
Andreas Hubmann
seit 25.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Neunkirchen am Brand
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lebensgarten GmbH

Kalchreuth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

I. Unternehmensgrundlagen

1.) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Lebensgarten GmbH Sitz in Kalchreuth ist am 28. März 2002 errichtet und am 3. Juni 2002 beim Amtsgericht Fürth (Bayern) in Abteilung B unter der Nummer 8941 in das Handelsregister eingetragen worden.

Auch im Jahr 2023 war die Lebensgarten GmbH, Kalchreuth, nahezu ausschließlich als Lohnfertiger für die Minderleinsmühle GmbH & Co. KG, Kalchreuth, tätig. Entsprechend ist auch die Wertigkeit des erzielten Umsatzes zu betrachten. Das Sortiment umfasst sowohl konfektionierte Endprodukte als auch Zwischenprodukte, die überwiegend für den einschlägigen Fachhandel (Naturkost, Reformhäuser) bestimmt sind. Die konsequente Ausrichtung als Private Label-Lieferant erfordert eine sehr effektive, an der Wertschöpfungskette orientierte Produktion. An dieser Notwendigkeit werden sich auch zukünftig die Geschäfts- und insbesondere die Investitionspolitik des Unternehmens orientieren.

2.) Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung wird von uns nicht durchgeführt.

II. Wirtschaftsbericht

1.) Gesamtwirtschaftlicher Rahmen und Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 2023 waren - wie schon das Vorjahr - geprägt von geopolitischen Krisen, allen voran dem fortwährenden Krieg Russlands gegen die Ukraine, einer hohen Inflation und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung bei weiter anhaltend hohem Kostendruck in den Betrieben der Branche.

Mit einer durchschnittlichen Teuerungsrate von 5,9% gegenüber dem Vorjahr und dabei bereits im zweiten Jahr in Folge mit einer zweistelligen Teuerung von Nahrungsmitteln mit 12,4% war auch das Jahr 2023 ein Krisenjahr für die Ernährungsbranche. Dies zeichnete sich auch in eine zum Vorjahr um 22,1% deutlich gestiegene Anzahl an Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ab.

Unsere Warengruppen, insbesondere Getreide, waren von der Teuerung signifikant überproportional betroffen. Während die Energieversorgung durch staatliche Eingriffe nicht nur sichergestellt, sondern auch zu umsetzbaren Preisen gewährleistet werden konnte, erhöhte sich neben den Rohstoff- und Materialkosten infolge der Inflation auch der Druck auf die Löhne und Gehälter. Die deutsche Lebensmittelindustrie mit ihren insgesamt knapp 6.000 meist mittelständischen Unternehmen erwirtschaftete rund 218 Mrd. EUR (2022) und ist mit ca. 637.000 Beschäftigten weiterhin sehr personalintensiv (2022). Entsprechend hoch war der wirtschaftliche Druck durch teils zweistellige Tarifabschlüsse in anderen Branchen mit dem Risiko einer drohenden Lohn-Preis-Spirale.

Aufgrund der globalen Krisensituation sank das Brutto-Inlandsprodukt 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3%, der Arbeitsmarkt entwickelte sich insbesondere in den Dienstleitungsbranchen robust, die Anzahl der inländischen wie ausländischen Erwerbstätigen war so hoch wie nie zuvor in Deutschland. 15% ihrer privaten Konsumausgaben gaben deutsche Haushalte für Nahrung, Getränke und Tabakwaren aus.

Die aktuelle Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland ist weiterhin hoch, daran hat auch das inflationsgetriebene Wachstum nichts grundlegend verändert. Die "großen 4" EDEKA, REWE, Schwarz-Gruppe und ALDI mit über Dreiviertel des Gesamtumsatzes dominieren den Markt.

Der Umsatz mit Bio-Lebensmitteln in Deutschland betrug 2023 erstmals 16 Mrd. Euro. Die Steigerung von + 5,0% wurde vor allem vom Discount- und dem Drogeriewarenhandel getragen, während der Anteil der Naturkostfachgeschäfte am Bio-Umsatz nach einem starken Rückgang im Vorjahr mit +0,2% gerade ein knappes Plus erreichen konnte und damit erstmals unter 20% Anteil liegt.

Trotz dieser Entwicklung gehören Bio-Lebensmittel weiterhin zu einem der Wachstumstreiber, auch weil sie Trends wie "Vegan", "Gesundheit", "Nachhaltigkeit", "Regionalität", "Milchersatz" und "Fleischersatz" aufgreifen. Alle wesentlichen Food-Trends haben große Schnittmengen mit uns als Bio-Hersteller, ebenso wie die weiterhin starke Entwicklung von glutenfreien Lebensmitteln.

2.) Geschäftsverlauf

Von der vorgenannten Entwicklung des Bio-Umsatzes konnte auch unser Hauptabnehmer und Schwesterunternehmen, die Minderleinsmühle GmbH & Co. KG, profitieren. Durch die daraus resultierende Ausweitung der Lohnfertigung sind unsere Umsatzerlöse um 1,3 Mio. EUR (6,5%) auf 20,6 Mio. EUR angestiegen.

Unsere Geschäfts- und Investitionsstrategie wird durch die sich abzeichnenden Markttrends bestätigt. Aufgrund unserer modernen Anlagen können wir vielfältigen Produktanfragen gerecht werden und effiziente Abläufe gewährleisten. Daneben versetzten uns unsere Lagerkapazitäten auch in 2023 in die Lage, den steigenden Logistikanforderungen und schwankenden Abnahmemengen unserer Kunden gerecht zu werden.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.) Vermögens- und Kapitalstruktur

Wesentliche Bilanzpositionen:

Aktiva

2023 2022 Veränderungen
Anlagevermögen 10.182 37,61% 11.622 49,19% -1.440 -12,39%
kurzfristige Vermögenswerte 16.831 62,16% 11.082 46,91% 5.749 51,88%
liquide Mittel 62 0,23% 921 3,90% -859 -93,27%
Summe: 27.075 100,00% 23.625 100,00% 3.450 14,60%

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 0,5 Mio. EUR in das Sachanlagevermögen getätigt. Diese entfielen im Wesentlichen auf die Erweiterungen von Produktionsanlagen, insbesondere Bandöfen und Verpackungsanlagen. Den Investitionen standen Abschreibungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR gegenüber. In Folge hat sich das Anlagevermögen im Vorjahresvergleich um 1,4 Mio. EUR reduziert.

Der Anstieg um 5,7 Mio. EUR auf 16,8 Mio. EUR bei den kurzfristigen Vermögenswerten ist auf die Ausreichung eines Darlehens an die Minderleinsmühle Verwaltungs GmbH, Kalchreuth, zurückzuführen.

Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Lieferforderungen um 2,5 Mio. EUR aus.

Passiva 2023 2022 Veränderungen
Eigenkapital 24.436 90,25% 21.026 89,00% 3.410 16,22%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 2.486 9,18% 2.449 10,37% 37 1,51%
Passive latente Steuern 153 0,57% 150 0,63% 3 2,00%
Summe: 27.075 100,00% 23.625 100,00% 3.450 14,60%

Das Eigenkapital hat sich um 3,4 Mio. EUR auf 24,4 Mio. EUR erhöht. Die Erhöhung speist sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres, über dessen Verwendung die Gesellschafterversammlung zu entscheiden hat. Die Eigenkapitalquote liegt aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme bei 90,3% (Vj. 89,0%).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten enthalten insbesondere Lieferverbindlichkeiten sowie Verpflichtungen aus ausstehende Lohnzahlungen und Urlaubs-/Überstundenansprüchen und liegen mit 2,5 Mio. EUR auf Vorjahresniveau.

2.) Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist um 3,4 Mio. EUR auf 8,3 Mio. EUR gestiegen Grund hierfür war unter anderem das gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.107 höhere Periodenergebnis.

Der Zahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit lag bei 8,5 Mio. EUR (Vj. 6,7 Mio. EUR) und stand insbesondere im Zusammenhang mit der Ausreichung von Darlehen (saldiert mit Tilgungen 8,3 Mio. EUR) und Investitionen in Produktionsanlagen und Maschinen.

Der negative Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,7 Mio. EUR (Vj. 0,1 Mio. EUR) war insbesondere durch Gewinnausschüttungen an den Gesellschafter (0,7 Mio. EUR) geprägt.

Der Finanzmittelfonds hat sich in Folge der vorgenannten Entwicklungen gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. EUR auf 0,1 Mio. EUR verringert.

Zusätzlich stehen ausreichende Kontokorrentlinien seitens unserer Hausbanken zur Verfügung, wodurch der operative Liquiditätsbedarf der Gesellschaft aus unserer Sicht gedeckt werden kann.

3.) Ertragslage

Ergebnisquellen 2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
%
EBIT 5.589 4.300 1.289 29,98%
Finanzergebnis 230 -14 244 -1742,86%
Steuerergebnis -1.716 -1.290 -426 33,02%
Jahresergebnis 4.103 2.996 1.107 36,95%

Die Umsatzerlöse stiegen im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund wachsender Umsätze aus der Lohnfertigung um 1,3 Mio. EUR auf 20,6 Mio. EUR an. Durch den geringeren Einsatz von Leiharbeitern sank der Materialaufwand um 0,1 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR an. Unter Berücksichtigung gestiegener Personalaufwendungen und Abschreibungen ergab sich ein EBIT in Höhe von 5,6 Mio. EUR (Vj. 4,3 Mio. EUR).

Die Steuerlast hat sich aufgrund des gestiegenen Betriebsergebnisses auf 1,7 Mio. EUR (Vj. 1,3 Mio. EUR) erhöht.

Das Vorjahresergebnis konnte in der Folge im laufenden Geschäftsjahr um 1,1 Mio. EUR auf 4,1 Mio. EUR erhöht werden.

3.1) Finanzielle Leistungsindikatoren

Erläuterungen

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT und Cashflow heran.

Die Kennzahl EBIT errechnet sich aus dem Jahresüberschuss vor Steuern und Zinsen. Für 2023 beträgt das EBIT T€ 5.589 (Vj. T€ 4.300). Die Vorjahresprognose eines gleichbleibenden EBIT wurde folglich deutlich übertroffen. Gestiegene Kosten konnten durch Effizienzsteigerungen in der Fertigung und durch einen günstigen Produktmix weitgehend ausgeglichen werden.

Der Cashflow wird ermittelt aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung bzw. Auflösung von Rückstellungen. Der Cashflow betrug T€ 6.376 (Vj. T€ 4.245) und ist damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 2.131 gestiegen. Die Vorjahresprognose eines Cashflows leicht über dem Vorjahresniveau wurde daher auch in diesem Punkt übertroffen.

Die im Vorjahr ergänzend prognostizierte sinkende Investitionstätigkeit hat sich bestätigt. So beliefen sich die Investitionen in das Anlagevermögen auf T€ 460 (Vj. T€ 1.421).

3.2) Gesamtaussage

Zusammenfassend halten wir fest, dass wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in diesen bewegten wirtschaftlichen Zeiten als gut einzuschätzen ist.

IV. Prognosebericht

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren grundsätzlich jede Prognose. Die Auswirkungen aktueller Krisen sind global, branchenübergreifend und für uns nur teilweise konkret quantifizierbar. Die Zunahme der globalen Risiken wie Kriegen, gesellschaftlichen Veränderungen und den Auswirkungen der Klimakrise auf großflächige Ernteregionen begründen einen hohen Anpassungs- und Veränderungsdruck in allen Herstellunternehmen.

Trotzdem wird die allgemeine Konsumneigung, durch die in vielen Branchen erfolgte, überdurchschnittliche Lohnanpassung und einer sich absenkenden - gleichwohl weiterhin hohen - Inflationsrate als leicht positiv eingeschätzt. Die Preisstellung von Konsumgütern insgesamt und Lebensmitteln im Besonderen erfährt eine stark steigende Bedeutung, sowohl für den Absatz als auch für die Margen als Folge des steigenden Kostendrucks.

Die Volatilität von Rohstoffen wird weiter zunehmen, die Planbarkeit der Kosten wird tendenziell abnehmen und somit die Anpassungszyklen kürzer werden.

Unter Berücksichtigung der zu erwartenden moderaten Marktentwicklung und der Preissteigerungen weiterer Produktionsfaktoren erwarten wir für 2024 ein abgeschwächtes EBIT.

Aufgrund der Fertigstellung wesentlicher Investitionsvorhaben erwarten wir gleichzeitig geringere Auszahlungen für Investitionstätigkeit.

V. Chancen- und Risikobericht

1.) Risikobericht

Branchenspezifischen Risiken/Chancen:

Qualitätsrisiken

Das Unternehmen verfügt über eine eigene Qualitätssicherungsabteilung, die die Einhaltung der definierten Qualitätsstandards sicherstellt. Der Betrieb ist zudem nach IFS auf höherem Niveau zertifiziert. Unser umfangreiches Qualitätsmanagementsystem und das darin enthaltene Krisenmanagement werden kontinuierlich, im Bedarfsfall auch durch die Einbeziehung externer Fachberater, weiterentwickelt und an neue Erkenntnisse und Rahmenbedingungen angepasst.

Um die Qualität unserer Produkte nachhaltig sicherzustellen, kommt der Rohstoffüberwachung sowie dem Monitoring des laufenden Produktionsprozesses ein sehr hoher Stellenwert zu. Die Zusammenarbeit mit unseren Vorlieferanten zur Qualitätssicherstellung wird kontinuierlich gepflegt und ausgebaut. So versuchen wir die zunehmenden kundenspezifischen Qualitätsanforderungen bereits im Vorfeld zu erfüllen.

Personalrisiken

Der zunehmende Fachkräftemangel stellt weiterhin branchenübergreifend ein Risiko dar, die uns sowohl im Verwaltungs- als insbesondere auch im personalintensiven Produktionsbereich betrifft. Wir versuchen dem Fachkräftemangel durch Ausbildung in den einschlägigen Berufen entgegenzuwirken, um den zukünftigen Personalbedarf teilweise aus eigener Kraft decken zu können.

Im Mittelpunkt unserer Personalpolitik steht die Mitarbeiterbindung. Diese erreichen wir durch Bewahrung unserer offenen Unternehmenskultur, einer klaren Unternehmensvision, dem Angebot vielfacherer Schulungen und Weiterbildungen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer internen Kommunikation. Personalentwicklung erhält branchenspezifisch zukünftig eine noch stärkere Bedeutung angesichts der Lohn- und Gehaltsentwicklungen infolge von Inflation, New Work und weiteren gesellschaftlichen Entwicklungen mit langfristigen Auswirkungen auf die betriebliche Arbeitswelt. Wir versuchen entsprechende Lösungskonzepte zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität zu erstellen.

IT-Systeme

Investitionen in Updates sowie Soft- und Hardwaresysteme, Maßnahmen zur Virtualisierung, Konsolidierung und Homogenisierung der IT-Infrastruktur und zur Client-Server-Überwachung werden fortlaufend vorgenommen.

Cyberangriffe auf Unternehmen auch im Branchenumfeld nehmen weiterhin stark zu. Der Einsatz von Standardsoftware erhöht die Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer Systeme. Unsere Virenschutzprogramme und Firewalls werden kontinuierlich aktualisiert und erweitert, um das Risiko von Virenbefall und Hackerangriffen zu reduzieren. Parallel werden die Mitarbeiter bzgl. Achtsamkeit im Umgang mit IT-Systemen mit internen wie externen Awareness-Maßnahmen sensibilisiert. Datenschutzvorgaben der DSGVO werden fortlaufend geschult.

Die Einführung eines neuen ERP-Systems im April 2021 zeigt nun erkennbare Produktivitätsvorteile, konkret auch an den mobilen Endgeräten (Handscannern), welche unser ERP prozessbegleitend operationalisieren.

Elementarrisiken

Gegen versicherbare Elementarrisiken ist unser Unternehmen abgesichert. Darüber hinaus lassen wir unseren Versicherungsschutz regelmäßig durch externe Branchenspezialisten überwachen.

Liquiditätsrisiken

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Es bestehen keine Risiken aus Währungs-, Termin- oder Derivatgeschäften. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens wird kontinuierlich im Rahmen von revolvierenden Planungen überwacht. Der kurz- und mittelfristige Liquiditätsbedarf des Unternehmens ist durch die eigene Kapitalkraft und entsprechende Kreditzusagen sichergestellt. Kundenseitige Ausfallrisiken werden entsprechend den allgemeinen Marktentwicklungen engmaschig geprüft und bewertet. (s. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten).

2.) Chancenbericht

Nicht nur Effektivitätsorientierung sind wesentliche Voraussetzungen für einen langfristigen Markterfolg in unserem Geschäftsfeld, sondern auch die Verfolgung und Erreichung von qualitativen Zielen wie Umweltschutz, Schonung der Ressourcen sowie partnerschaftliche Personalpolitik. Vorgenannte Faktoren sind essenziell für die nachhaltige Ausrichtung unserer Unternehmensphilosophie.

Gleichzeitig hat das Bestellverhalten der Kunden unseres Hauptabnehmers, Minderleinsmühle GmbH & Co. KG, Kalchreuth, einen überproportionalen Einfluss auf unsere geplante Umsatz- und Ergebnisentwicklung und kann sowohl zu einem Übertreffen als auch einem Unterschreiten unserer Prognose führen. Die Versorgung mit den notwendigen Rohstoffen für die Produktion wird von unserem Hauptabnehmer mit einer breiten Palette von Liefermöglichkeiten sichergestellt. Unsere Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unserem eigenen Labor durch.

Vor diesem Hintergrund haben wir ein Umweltmanagementsystem gemäß den EMAS-Richtlinien (Eco- Management and Audit Scheme) etabliert. Um unserer gesellschaftlichen Verpflichtung gerecht zu werden, planen wir mit "We Care" zudem einen weitergehenden umfassenden Sozialstandard einzuführen.

Dem Wettbewerb am Markt versuchen wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität, Loyalität und Kundenorientierung zu begegnen.

3.) Gesamtaussage

Die mittel- und langfristigen Rahmenbedingungen begünstigen eine weiterhin positive Entwicklung für die Bio-Branche. Bio-Landwirtschaft und Bio-Lebensmittel sind auch hinsichtlich der positiven Auswirkungen auf die langfristige CO 2 -Strategie politisch und gesellschaftlich gewollt und sie werden auf nationaler wie auch auf EU-Ebene gefordert und gefördert, vom "Green Deal" (2019), über die "Farm-to-Fork-Strategy" (2020), dem "Organic Action-Plan" (2021) bis zum geplanten "New CAP" (2027).

Langfristige Veränderungen im gesamten Marktumfeld sind zu erwarten, können aber noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden. Wir als erfahrener Lebensmittelhersteller mit Expertise in mehreren Sortimenten erwarten weiterhin vom allgemeinen Wachstum der Abnehmerbranche profitieren zu können.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung von diesen und ähnlichen Risiken gut gerüstet.

Es sind abschließend keine Risiken festzustellen, die eine Bestandsgefährdung des Unternehmens erkennen lassen.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Der Hauptkunde der Gesellschaft, die Firma Minderleinsmühle GmbH & Co. KG, Kalchreuth, verfügt über einen solventen Kundenstamm und eine breitgefächerte Abnehmerstruktur. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden von ihr innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Wir schätzen das Risiko eines Forderungsausfalls als gering ein.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Eigenmitteln. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto gezahlt.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes bedeutsame Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Kalchreuth, den 2. Oktober 2024

LEBENSGARTEN GMBH

Herr Andreas Hubmann

Frau Irene Reif

Herr Andreas Wenning

Die Geschäftsführung

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.407,00 124.807,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 86.407,00 124.807,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.484.903,53 6.675.148,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.252.785,37 4.445.293,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.824,00 273.880,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 158.548,50 103.000,00
Summe Sachanlagen 10.096.061,40 11.497.321,67
Summe Anlagevermögen 10.182.468,40 11.622.128,67
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.207.484,04 5.724.152,13
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.617.190,76 5.349.297,18
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 16.824.674,80 11.073.449,31
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 61.986,48 921.354,18
Summe Umlaufvermögen 16.886.661,28 11.994.803,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.732,59 8.471,71
D. Bilanzsumme 27.074.862,27 23.625.403,87

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
III. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 22.910.713,40 19.500.548,27
Summe Eigenkapital 24.435.713,40 21.025.548,27
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 505.047,54 42.379,20
2. Sonstige Rückstellungen 677.105,00 728.825,00
Summe Rückstellungen 1.182.152,54 771.204,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 298.919,77 326.853,06
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.005.426,88 1.351.322,88
Summe Verbindlichkeiten 1.304.346,65 1.678.175,94
D. Passive latente Steuern 152.649,68 150.475,46
E. Bilanzsumme 27.074.862,27 23.625.403,87

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
2022
1. Rohergebnis 20.364.015,41 18.989.978,56
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -8.097.891,04 -7.983.526,37
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.918.911,25 -1.730.112,43
Summe Personalaufwand -10.016.802,29 -9.713.638,80
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.861.805,01 -2.068.107,39
Summe Abschreibungen -1.861.805,01 -2.068.107,39
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.885.041,78 -2.929.144,76
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 237.745,87 1.494,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.802,80 -15.281,07
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.716.283,27 -1.290.070,30
8. Ergebnis nach Steuern 4.114.026,13 2.975.230,24
9. Sonstige Steuern -11.161,00 20.818,15
10. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 4.102.865,13 2.996.048,39
11. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 18.807.848,27 16.504.499,88
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 22.910.713,40 19.500.548,27

Anhang für Offenlegungszwecke

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Kalchreuth und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB Nr. 8941 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses der Lebensgarten GmbH, Kalchreuth, erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir auch die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

1. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

2. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Abschreibungen der Sachanlagen werden linear ermittelt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt.

4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

5. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Erwartete Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

6. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

7. Latente Steuern werden gemäß § 274 HGB für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet. Bei der Ermittlung der latenten Steuern wurden die Grundsätze des DRS 18 angewandt und ein Steuersatz von 29,7% zugrunde gelegt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Erläuterung der Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeiten sind im Forderungsspiegel im Einzelnen dargestellt.

Art der Forderung 31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
≤ 1 Jahr > 1 Jahr
T€ T€ Vj.
T€
T€ Vj.
T€
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.207 3.207 5.724 0 0
2. Sonstige Vermögensgegenstände 13.617 13.617 5.349 0 0
Summe Forderungen 16.825 16.825 11.073 0 0

2. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:

31.12.2023
31.12.2022
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
Andere Gewinnrücklagen 1.500.000,00 1.500.000,00
Gewinnvortrag 18.807.848,27 16.504.499,88
+ Jahresüberschuss 4.102.865,13 2.996.048,39
Bilanzgewinn 22.910.713,40 19.500.548,27
Eigenkapital 24.435.713,40 21.025.548,27

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaub, Überstunden, Mitarbeiterprämien, Kosten für zukünftige Betriebsprüfungen, für Instandhaltungen sowie Kosten des Jahresabschlusses gebildet.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeiten
Restlaufzeit ≤ 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre durch
T€ Vj.
T€
T€ Vj.
T€
T€ Pfandrechte o.ä. gesichert
T€
1. aus Lieferungen und Leistungen 299 327 0 0 0 0
2. sonstige 1.005 1.351 0 0 0 0
Gesamtbetrag Verbindlichkeiten 1.304 1.678 0 0 0 0

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 391 (Vj. T€ 552) enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 296) enthalten.

5. Passive latente Steuern

Ein Abgrenzungsposten wird unter Anwendung von § 274 HGB für sich ergebende Ansatz- und Bewertungsunterschiede in Steuer- und Handelsbilanz gebildet. Hierbei wurde ein Gewerbesteuersatz in Höhe von 12,0% zugrunde gelegt. Die passive latente Steuer resultiert insbesondere aus der steuerbilanziellen Sofortabschreibung von Softwarelizenzen sowie der steuerbilanziellen Nutzung der degressiven Abschreibung für Sachanlagevermögen.

Die Entwicklung der passiven latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

T€
Passive latente Steuer 1.1.2023 150
Zugang 3
Auflösung 0
Passive latente Steuer 31.12.2023 153

II. Haftungsverhältnisse

Die Lebensgarten GmbH, Kalchreuth, bürgt für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 739 der Minderleinsmühle GmbH & Co. KG, Kalchreuth. Eine Inanspruchnahme wird zum Bilanzstichtag als nicht wahrscheinlich eingestuft, da der Kapitaldienst fristgerecht geleistet wird. Allerdings ist auch ein vollständiger Ausschluss nicht möglich.

III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

< 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
>5 Jahre
T€
aus Miet- und Leasingverträgen 19 29 0
aus Investitionsprojekten 100 0 0
119 29 0

IV. Ergänzende Angaben

1. Zusammensetzung der Organe

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Herr Dipl.-Kfm. Andreas Hubmann, Geschäftsführer

Herr Andreas Wenning, Geschäftsführer

Frau Irene Reif, Geschäftsführerin

2. Personalstand

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer war im Berichtszeitraum:

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt: 2023
Angestellte 26
gewerbliche Mitarbeiter 218
Summe 244

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine Vorgänge von Bedeutung bekannt, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.

 

Kalchreuth, den 2. Oktober 2024

LEBENSGARTEN GMBH

Herr Andreas Hubmann

Frau Irene Reif

Herr Andreas Wenning

Die Geschäftsführung

Der Jahresabschluss wurde am 14. Oktober 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 224.041,53 0,00 0,00 0,00 224.041,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 224.041,53 0,00 0,00 0,00 224.041,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.855.565,71 83.859,59 38.176,00 54.200,77 9.955.450,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.931.287,42 234.997,49 0,00 0,00 19.166.284,91
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.504.761,59 31.714,39 0,00 0,00 1.536.475,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 103.000,00 109.749,27 0,00 -54.200,77 158.548,50
Summe Sachanlagen 30.394.614,72 460.320,74 38.176,00 0,00 30.816.759,46
Summe Anlagevermögen 30.618.656,25 460.320,74 38.176,00 0,00 31.040.800,99

Abschreibungen

Stand 01.01.2023
Abschreibungen Berichtsjahr
Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 99.234,53 38.400,00 137.634,53
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 99.234,53 38.400,00 137.634,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.180.417,18 290.129,36 3.470.546,54
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.485.994,28 1.427.505,26 15.913.499,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.230.881,59 105.770,39 1.336.651,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 18.897.293,05 1.823.405,01 20.720.698,06
Summe Anlagevermögen 18.996.527,58 1.861.805,01 20.858.332,59

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 86.407,00 124.807,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 86.407,00 124.807,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.484.903,53 6.675.148,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.252.785,37 4.445.293,14
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 199.824,00 273.880,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 158.548,50 103.000,00
Summe Sachanlagen 10.096.061,40 11.497.321,67
Summe Anlagevermögen 10.182.468,40 11.622.128,67

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

An die Lebensgarten GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lebensgarten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lebensgarten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter

Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser

Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit

besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten

zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 2. Oktober 2024

Keiper & Co. KG
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