Basis Creative UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseEinzelhandel mit Musikinstrumenten und Noten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mario Herbold seit 19.10.2023 | Prokura |
Kenneth Andrew Meidell seit 19.10.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Warzecha seit 18.8.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Geveke N.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pon.Bike Performance Operations GmbHMainzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Pon.Bike Operations GmbH hat ihren Sitz in Mainz und ist unter der Nummer HRB 50620 im Register des Amtsgerichtes Mainz eingetragen. Bei der Gesellschaft handelt es sich gemäß § 267 Abs. 1 HGB um eine kleine Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Unter Berücksichtigung von § 275 Abs. 2 HGB wurde die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag, aber vor der Veröffentlichung der Jahresabschlüsse, wurde innerhalb der PON.Bike-Gruppe die Entscheidung getroffen den operativen Geschäftsbetrieb einzustellen.Ein formeller Beschluss der Gesellschafter nach § 60 Abs. 1 Nr. 2 GmbHG wurde bislang nicht gefasst. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 wurde daher nicht mehr von der Going-Concern-Annahme ausgegangen. Hieraus folgt, dass nur noch bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Geschäftsbetriebs verwertbare Vermögensgegenstände zu aktivieren und neben den bislang zu passivierenden Schulden auch solche Verpflichtungen zu berücksichtigen sind, die durch die Abkehr von der Going-Concern-Prämisse verursacht wurden. Die Bewertung der Vermögensgegenstände hat unter Veräußerungsgesichtspunkten zu erfolgen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Da nicht mehr von einer Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen wird, wurden etwaige Effekte aus der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs im Jahr 2025 bereits in der Bilanzierung zum 31. Dezember 2023 berücksichtigt. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Rückstellungen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nicht gesetzlich geboten ist. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Rückstellungen, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (1 bis 15 Jahre). Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Geringwertige Vermögensgegenstände werden im Jahr der Anschaffung in einen Sammelposten eingestellt und pauschal über die Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Aufgrund der Aufstellung des Jahresabschlusses unter Abkehr der Going Concern Prämisse wurde das Anlagevermögen zum voraussichtlichen Liquidationserlös bewertet. Hierbei wurden die realisierbaren Werte unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Verwertungspreise sowie der zu erwartenden Kosten für die Veräußerung der Vermögenswerte ermittelt. Daher wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen; diese werden unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Vorräte: Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Außerdem wurde der Warenbestand, der nicht mehr in die Produktion einfließt, ebenfalls zu den voraussichtlichen Liquidationserlösen bewertet. Diese Bewertung basiert auf den erwarteten Erlösen aus dem Verkauf der Bestände unter Berücksichtigung der zu erwartenden Marktbedingungen und Verwertungskosten. Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Abwertung Rechnung getragen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, die erst nach dem Abschlussstichtag zu Aufwand führen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle zurzeit erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des Erfüllungsbetrages bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Aufgrund der Abkehr von Going-Concern-Prämisse sind zusätzlich alle Verpflichtungen berücksichtigt worden, die der zu erwartenden Einstellung der Unternehmenstätigkeit zwangsläufig folgen. Dies umfasst insbesondere Restrukturierungsaufwendungen in Zusammenhang mit der künftigen Einstellung der operativen Geschäftsbetriebs. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 des Handelsgesetzbuchs (HGB) keine Anwendung. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen In den Forderungen sind TEUR 104.656 Forderungen gegen verbundene Unternehmen (Vorjahr TEUR 15.667) enthalten. Darin enthalten sind TEUR 57.274 (Vorjahr TEUR 11.505) Forderungen gegen den Gesellschafter aus dem Ergebnisabführungsvertrag und TEUR 47.382 (Vorjahr TEUR 4.162) aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Position sonstige Vermögensgegenstände umfasst im Wesentlichen offene Kreditkartenabrechnungen in Höhe von insgesamt TEUR 13 sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 1. Eigenkapital Das Stammkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt EUR 25.000,00 und ist vollständig eingezahlt. Sämtliche Anteile werden von der Pon Holding Germany GmbH, Emstek, gehalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Ab dem Jahr 2020 sollten Kompletträder für die Marken "Cervélo" und "Santa Cruz Bicycles" über einen Drittanbieter für den europäischen Markt montiert werden, bis eine eigene Montage und entsprechende Produktionskapazitäten in Mainz eingerichtet werden konnten. Aufgrund der Insolvenz des Dienstleisters wurden kaum Fahrräder produziert, während gleichzeitig die globalen Auswirkungen von Covid-19 zu einer starken Verknappung von Fahrradkomponenten in der gesamten Branche führte. Die Gesellschaft hat sich daher dazu bereit erklärt Komponenten vom Drittanbieter zu übernehmen, um diese selbst, als auch im Konzernkreis in Kompletträder zu montieren. Dieser Übergabeprozess, als auch die Notwendigkeit von Neubestellungen bei Zulieferern, führte zu massiven Verspätungen der geplanten Produktion. Durch die daraus entstandenen Lieferverzögerungen und die niedrigen Produktionsmengen war ein erheblicher Teil des nicht verwendeten Komponentenbestands zum Zeitpunkt der Berichterstattung veraltet und nicht mehr für die Montage von Cervélo- und Santa Cruz- Fahrrädern geeignet. Im Zusammenhang mit der beabsichtigten Beendigung der geplanten Geschäftstätigkeit wurden Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von TEUR 5.910 gebildet. Diese umfassen insbesondere Mietverpflichtungen für Immobilien, deren Laufzeit über den verbleibenden Produktionszeitraum hinausgeht, Abfindungen und sonstige Personalmaßnahmen. Die Rückstellungen beruhen auf einer begründeten Erwartung hinsichtlich der aus der Restrukturierung entstehenden Verpflichtungen. Aufgrund einer vertraglichen Vereinbarung im Konzernkreis besteht eine Rücknahmeverpflichtung für bereits ausgelieferte Fahrradkomponenten. Diese vertragliche Regelung verpflichtet die Gesellschaft, bestimmte Waren unter definierten Bedingungen zurückzunehmen, sofern diese innerhalb eines festgelegten Zeitraums nicht verbaut oder veräußert werden können. Hieraus folgt zum 31. Dezember 2023 eine Rückstellung aufgrund vertraglich vereinbarter Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von TEUR 13.457. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - ausnahmslos Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 116.952; Vorjahr TEUR 65.509) entfallen TEUR 114.885 (Vorjahr TEUR 61.289) auf Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool, der mit dem Gesellschafter (Pon Holding Germany GmbH, Emstek) besteht, sowie TEUR 2.067 (Vorjahr TEUR 4.220) auf Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 63.302 setzten sich wie folgt zusammen: Umsätze mit verbundenen Unternehmen (Schwesterngesellschaften) in Höhe von TEUR 62.707 sowie Umsätze mit Dritten in Höhe von TEUR 595. Sämtliche Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten TEUR 1.222 (Vorjahr TEUR 2.457) aus Währungsumrechnungen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen gliedern sich in folgende Positionen:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 3.127 (Vorjahr TEUR 1.699). Darüber hinaus sind Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 7.345 in folgenden GuV-Positionen enthalten:
Die aufgeführten Restrukturierungskosten gelten als Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung gem. § 285 Nr. 31 HGB. Darüber hinaus enthalten die Aufwendungen für bezogene Waren periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.117 (Vorjahr TEUR 0). Das Ergebnis enthält außerdem Erträge aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages in Höhe von TEUR 46.135 (Vorjahr TEUR 11.193). V. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer: Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl von 72 setzte sich im Berichtsjahr aus 68 gewerblichen und 4 kaufmännischen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 4.516. Davon entfallen TEUR 285 auf Zahlungsverpflichtungen innerhalb der nächsten fünf Jahre. Die verbleibenden TEUR 4.231 werden anteilig über das Jahr 2028 hinaus fällig. Die diesen Verpflichtungen zugrunde liegenden Verträge sind spätestens zum April 2034 kündbar. Die Verträge entfallen hauptsächlich auf Verpflichtungen aus Mietverträgen für Produktionsräumlichkeiten, Lagerräumlichkeiten, PKWs sowie dem ERP-System. Mit den Vertragsverhältnissen, insbesondere beim Leasing von Maschinen und technischen Anlagen, sichern wir uns die Möglichkeit, nach Ablauf der Vertragslaufzeit auf die dann neueste Technologie zu wechseln, ohne dabei ein Verwertungsrisiko berücksichtigen zu müssen. Der Vorteil der Anmietung der Gebäude besteht darin, dass eine schnellere Veränderung in räumlicher Hinsicht ermöglicht wird. Daneben ergeben sich Vorteile aus einem ausgelagerten zentralisierten Gebäudemanagement. Risiken können sich im Hinblick auf Fragen der Kostenübernahme, insbesondere bei Erhaltungsmaßnahmen und aus unerwarteten Mieterhöhungen ergeben. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens Pon Holdings B.V., Amsterdam, Niederlande, als kleinster und größter Konsolidierungskreis, einbezogen. Die Offenlegung erfolgt bei der Kamer van Koophandel (niederländisches Unternehmensregister). Ergebnisverwendung Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 von TEUR -46.135 (Vorjahr TEUR -11.193) wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der PON Holding Germany GmbH, Emstek, ausgeglichen. Eine entsprechende Forderung gegen verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter ist erfasst. Nachtragsbericht Es wird auf die unter Abschnitt I erläuterten Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verwiesen. Weitere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, haben sich nicht ereignet.
Mainz, den 21. Mai 2025 Pon.Bike Performance Operations GmbH Gez. Kenneth Andrew Meidell, Geschäftsführer Gez. Stefan Warzecha, Geschäftsführer |
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