mgo Zustell- und Service GmbH
Gutenbergstraße 1, 96050 Bamberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Doblinger seit 5.2.2026 | Geschäftsführer |
Jürgen Töffling seit 2.12.2024 | Prokura |
Christian Martin seit 30.1.2024 | Prokura |
Tobias Schmitt seit 13.4.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Z + S Zustell- und Service GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019Z + S Zustell- und Service GmbHInhalt I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Zweigniederlassungsbericht 3. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Z+S Zustell- und Service GmbH ist ein Zustell- und Logistikdienstleistungsunternehmen und koordiniert die Zustellung der Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Prospekte für die Mediengruppe Oberfranken und deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Oberfranken. Desweiteren plant und disponiert sie Transportaufträge für die Verlage und Verteilfirmen der Mediengruppe Oberfranken, sowie der BriefLogistik Oberfranken und anderen Auftraggebern. 2. Zweigniederlassungsbericht Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung wird von der Gesellschaft nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2019 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,6 Prozent höher als im Vorjahr. Im Verlauf des Jahres hatte es nach einem schwungvollen Beginn im 1. Quartal (+0,5 %) und einem Rückgang im 2. Quartal (-0,2 %) zunächst eine leichte Erholung im 3. Quartal gegeben (+0,2 %). (Quelle:Statistisches Bundesamt, Wiesbaden - Pressemitteilung Nr. 045 vom 14.02.2020; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/02/PD20_045_811.html) Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber deutlich an Schwung verloren. Im vorangegangenen Jahr war das preisbereinigte BIP um 1,5 Prozent gestiegen. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden - Pressemitteilung Nr. 018 vom 15.01.2020; https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/01/PD20_018_811.html) Branche: Tageszeitungen 16,53 Millionen Tages-, Wochen- und Sonntagszeitungen wurden im 4. Quartal 2019 pro Erscheinungstag verkauft (Vorjahr: 17,28 Mio. Exemplare pro Erscheinungstag). So wurde in 2019, über die einzelnen Gattungen hinweg, eine durchweg negative Auflagenentwicklung festgestellt. Die Abonnements der Tageszeitungen gingen im Vergleich zum Vorjahr bei den lokalen und regionalen Abozeitungen um -4,25 Prozent, bei den überregionalen Zeitungen um -4,32 Prozent und bei den Kaufzeitungen um -2,34 Prozent zurück. Die Zahl der Abonnements bei den Sonntagszeitungen sank um -1,46 Prozent, bei den Wochenzeitungen ging sie um -2,05 Prozent zurück. (Quelle: ZMG Zeitungsmarktforschung Gesellschaft mbH, Frankfurt - Auflagenstatistik der Zeitungen in Deutschland 4. Quartal 2019) Briefmarktentwicklung Die Sendungsmengen im lizenzpflichtigen Briefbereich blieben gegenüber dem Vorjahr bei 14,2 Mrd. Sendungen konstant. Lediglich die Wettbewerber (alternative Briefdienste) konnten ihren Anteil gegenüber der Deutschen Post um 0,1 Mrd. Sendungen steigern. Ebenso entwickelte sich der gesamte KEP-Markt mit über 6 % Steigerung auf 18,78 Mrd. EUR Umsatz in 2019 positiv, was hauptsächlich dem Mengenwachstum von 0,24 Mrd auf 3,24 Mrd. Sendungen gegenüber Vorjahr zurückzuführen ist. (Quelle: Bundesnetzagentur Link: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Post/Unternehmen_Institutionen/Marktbeobachtung/marktbeobachtung-node.html aufgerufen am 29.03.2020) 2. Geschäftsverlauf Die Z+S Zustell- und Service GmbH bewegt sich in all ihren Geschäftsfeldern in Märkten mit starkem Wettbewerbs- und Preisdruck. Neben der mindestlohnbedingten Lohnkostensteigerungen, die über Preisanpassungen weitgehend weitergegeben werden konnten, verspürte unsere Unternehmung im Geschäftsjahr 2019 auch leistungsseitig leichte Mengenrückgänge. Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurden 47,24 Mio. Zustellobjekte befördert und zugestellt, was einen Mengenrückgang von 1,9% Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch im Bereich Personaldienstleistungen wurden mit 57,39 Tsd. Leistungsstunden rund 7,35 Tsd Stunden weniger erlöst als im Vorjahr. Durch Preisanpassungen im Zustell- und Transportbereich (Zeitung und Brief), sowie im Bereich Personaldienstleistungen wurde der Gesamtumsatz jedoch um 4,6 Prozent auf € 14,77 Mio gesteigert. Gleichzeitig haben sich die Lohnkosten in der Zustellung durch die gesetzliche Mindestlohnanpassung i.H. von 8,84 €/Std. auf 9,19 € / Std. sowie die Zahlung des angemessenen Nachtzuschlags für Zusteller in Höhe von 30% um rund 667 TEUR gegenüber Vorjahr verteuert. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse Beurteilung a) Ertragslage Der Jahresüberschuss ist im Geschäftsjahr 2019 um EUR 8.683 auf EUR 4.534 gesunken. Die steigenden Umsatzerlöse um EUR 646.590 entfallen im Wesentlichen auf die Umsätze aus dem Bereich Dienstleistungen sowie Zeitungszustellung und Zustellgemeinschaften. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen auf bezogene Dienstleistungen entfällt, stieg unterproportional um EUR 3.719 an. Die Materialeinsatzquote sank deshalb um 0,9 Prozentpunkte auf 19,6 Prozent, sodass sich der Rohertrag um EUR 642.871 verbesserte. Das Rohergebnis ist zudem durch gestiegene sonstige betriebliche Erträge aus Kostenverrechnungen positiv beeinflusst. Der Personalaufwand nahm um EUR 667.040 auf EUR 10.622.779 zu. Dies ist vor allem auf die durch gesetzliche Mindestlohnanpassungen gestiegenen Löhne und Gehälter sowie der Zunahme der sonstigen Rückstellungen im Personalbereich zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 48.778 gestiegen. Ursächlich hierfür war der starke Anstieg der Ausgangsfrachten um EUR 48.208 (entspricht 55,4 Prozent). Auch die Abschreibungen legten insbesondere aufgrund der Investitionen der letzten beiden Geschäftsjahre um EUR 24.036 zu. Der Zinsaufwandssaldo beträgt EUR 11.637 und konnte damit um EUR 1.353 leicht verbessert werden. Die Ertragsteuern waren ergebnisbedingt um EUR 3.749 rückläufig. b) Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist insbesondere durch die Cash-Pooling bedingte erhöhte Mittelbindung im Verrechnungskonto mit der MGO GmbH & Co. KG bei gleichzeitig erhöhter Fremdkapitalinanspruchnahme im Vergleich zum Vorjahr um EUR 118.697 auf EUR 62.181 deutlich gesunken. Es wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von EUR 62.181 (Vorjahr: 174.878) getätigt. Insgesamt beträgt der Finanzmittelbestand wegen des Cash-Poolings unverändert € 0. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 267, 1 auf TEUR 2.275,6 erhöht. Bei den Aktiva ist das Anlagevermögen um TEUR 20,3 gesunken. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Abnahme von Investitionen. Die Zugänge im Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände von TEUR 22,7 (Vorjahr: TEUR 89,9) und im Bereich Sachanlagen von TEUR 39,5 (Vorjahr: TEUR 84,9) liegen deutlich unter Vorjahresniveau und auch unter den Abschreibungen von T€ 76,7 (Vorjahr: T€ 52,7). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 163,5 auf TEUR 1.396,1 gesunken. Die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 452,1 resultiert vornehmlich aus der Erhöhung der Forderungen gegen die Mediengruppe Oberfranken GmbH & Co. KG. Auf der Passivseite sind die Pensionsrückstellungen wegen der Zuführung und Abzinsung um TEUR 34,6 gestiegen. Die Steuerrückstellungen nahmen trotz der handelsrechtlichen Ergebnisminderung wegen des steuerlichen Unterschiedsbetrags der Pensionsrückstellungen im Berichtsjahr um TEUR 7,0 zu. Bei den sonstigen Rückstellungen ist ebenfalls ein Anstieg bei unterschiedlicher Entwicklung der Einzelpositionen um TEUR 39,2 zu verzeichnen. Hierbei konnte die Zunahme der Rückstellungen für Personalabfindungen (TEUR +20,1), Urlaub (TEUR +17,9) und für Dienstjubiläum (TEUR +10,2) nur partiell durch geringere Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten (TEUR -18,6), Tantiemen (TEUR -2,4) und Jahresabschlusskosten (TEUR -3,0) kompensiert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen stichtagsbedingt um TEUR 62,5 zu. Die Erhöhung von TEUR 119,1 bei den sonstigen Verbindlichkeiten resultiert hauptsächlich aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern sowie gegenüber Sozialversicherungsträgern. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt u. a. über unser internes EDV-gestütztes Informationssystem und der sich daraus ergebenden unterjährigen Berichterstattung. Hauptkennzahlen sind dabei Umsatz und Betriebsergebnis. Der Umsatz hat sich um EUR 646.590 verbessert. Das Betriebsergebnis, das unter Eliminierung betriebsneutraler Aufwendungen und Erträge ermittelt wurde, verschlechterte sich von EUR 24.271 auf EUR 12.814. (Differenz TEUR -11.457) Zur Entwicklung der Hauptkennzahlen verweisen wir auch auf unsere Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. 5. Gesamtaussage Unsere Finanzlage werten wir als gut. Unsere Vermögenslage ist durch eine niedrige Eigenkapitalquote von 5,4% (Vorjahr: 6,0%) geprägt. Wir erachten diese aufgrund des nicht anlagenintensiven Geschäftsmodells derzeit als ausreichend. Aufgrund der Preis- und Wettbewerbssituation und der Tatsache, dass unser Unternehmen auf Cost-Plus-Basis geführt wird, ist die Ertragslage der Gesellschaft bei einer Umsatzrendite von 0,031% als weiterhin lediglich ausreichend zu kennzeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten grundsätzlich innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft ist fristenkongruent finanziert. Das Anlagevermögen ist bis auf einen Betrag von EUR 26.964 durch Eigenkapital gedeckt und darüber hinaus durch langfristiges Fremdkapital (Pensionsrückstellungen) finanziert. Unsere kurzfristigen Forderungen decken die kurzfristigen Verbindlichkeiten vollständig und sogar große Teile der langfristigen Pensionsrückstellungen ab. III. Prognosebericht Gesamtwirtschaft und Corona-Krise Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ging noch im Rahmen seiner ursprünglichen Konjunkturprognose 2020 gestützt auf eine durch die Lohndynamik und niedrige Arbeitslosigkeit gestützte Binnennachfrage von einer Steigerungsrate des realen Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,9% aus. https://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin/dateiablage/gutachten/jg201920/JG201920_01_Konjunktur.pdf Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Wirtschaft weltweit von der seit Januar 2020 grassierenden Corona-Pandemie betroffen. Lieferketten sind unterbrochen, Geschäfte und Landesgrenzen sind teilweise geschlossen und in vielen Ländern sind zur Eindämmung des Virus bereits Ausgangssperren verhängt. Auch die Bayerische Staatsregierung hat am 16. März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Derzeit sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona Krise auf nationaler und internationaler Ebene sehr schwer abzuschätzen. Die OECD sieht die globale Wirtschaft vor einer tiefen Rezession. Der wirtschaftliche Abschwung und die Arbeitslosigkeit infolge der Coronavirus-Pandemie werde nach Einschätzung (Stand 26.03.2020) der Welthandelsorganisation (WTO) voraussichtlich drastischer ausfallen als bei der internationalen Finanzkrise 2008. Im Kurzbericht 31/2020 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vom 26.03.2020 wird davon ausgegangen, dass selbst in einem Positivszenario (Lockdown bis Ende April 2020) das BIP um rd. 5% geringer ausfallen werde. Dabei werde der Einbruch vor allem den April treffen. Ab Mai beginne eine zügige Erholung und schon im Herbst könnte danach die Krise überwunden sein. Sollte die Bekämpfung der Infektionsraten mehr Zeit (Lockdown bis Ende Juni) in Anspruch nehmen, geht das IW von einem Einbruch des BIP um 10% mit einer Krisenüberwindung zum Jahresende aus. Allerdings sei eine weitere Abwärtsdynamik dann zu befürchten, wenn Unternehmen in großer Zahl zusammenbrechen und die Zuversicht von Verbrauchern und Investoren nicht wiedergewonnen werden kann. Weltweit werden deshalb derzeit Maßnahmenpakete zur Dämpfung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus geschnürt. Branche Nach der Studie "Trends der Zeitungsbranche 2020", die der BDZV gemeinsam mit der Unternehmensberatung Schickler Anfang Februar 2020 präsentiert hat, sollen die Print-Auflagen für 2020 weiterhin sinken (-4%). https://www.bdzv.de/fileadmin/bdzv_hauptseite/aktuell/pressemitteilungen/2020/Assets/BDZV_Schickler_Trendumfrage_2020_Pr%C3%A4sentation.pdf Die Corona-Krise wird sich sicherlich auch auf unsere Branche auswirken, wenngleich wir nicht davon ausgehen, dass die bereits einkalkulierte Mengenminderung im Umfang der Zeitungszustellung hiervon merklich betroffen ist. Deutlicher könnte sich indes die Krise auf den Umfang zuzustellender Prospekte auswirken, wenn Werbemaßnahmen verringert oder eingestellt werden und somit neben der Zustellung auch weniger Leistungsstunden im Bereich Personaldienstleistung abgerufen werden. Unternehmung Die Prognose des Vorjahres, die von einem Jahresüberschuss leicht unter Vorjahresniveau ausging, ist weitgehend eingetroffen. Die wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens wird auch in der Zukunft weiterhin stark von der Umsatzentwicklung in den einzelnen Bereichen Lesermarkt (Auflage) der Tageszeitung, sowie Werbeprospekte und den Briefsendungen abhängen. Dabei bleiben wir von den allgemeinen Trends in der Verlagsbranche, wie zum Beispiel demografischer Wandel, veränderte Mediennutzungsgewohnheiten und weiterhin fortschreitende Digitalisierung, nicht verschont. Ebenso hat die Einführung des flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn die Lohnkosten in den letzten Jahren immens verteuert und wird es daher auch weiterhin. Hinzu kommt in 2020 die Corona Krise. Auch unsere Gesellschaft wird von der Corona-Krise direkt und indirekt betroffen sein. Dies wird sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 und möglicherweise darüber hinaus negativ auswirken. In welchem Umfang ist derzeit schwer abschätzbar und hängt entscheidend davon ab, wann sich das (wirtschaftliche) Leben in Deutschland und weltweit wieder weitgehend normalisieren wird. Wie die Ergebnisse der Vergangenheit zeigen, gelang es unserem Unternehmen dank einer vorausschauenden Führung in der Vergangenheit immer, durch Prozessoptimierungen im Verwaltungsbereich, Preiserhöhungen, Zustellkooperationen und neuen Dienstleistungen, wie zum Beispiel Transportservice und Personaldienstleistung den Umsatz zu steigern, die Zustellung besser auszulasten und die Ergebnissituation zu verbessern. Der Blick wird zudem weiter auch auf die Reduzierung von unwirtschaftlichen Zustellgebieten, Tourenoptimierungen, sowie Wegfall nicht wirtschaftlicher Dienstleistungen, wie Nachlieferungen gerichtet sein. Wir gehen deshalb auch im Rahmen der Corona-Krise davon aus, dass wir aufgrund unserer Flexibilität unsere Strukturen den gegebenfalls neuen Gegebenheiten anpassen können. Gesamtaussage In den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 sind unsere Umsätze in Höhe von 2,53 Mio EUR um 3,1 % im Vergleich zum Vorjahr (2,45 Mio EUR) gestiegen. Die Kostensteigerungen konnten weitgehend an unsere Kunden und Auftraggeber weitergegeben werden. Im Rahmen der Planung 2020 wird insbesondere wieder eine Preisanpassung der Zustellobjekte vorgenommen, um den Mengeneinbruch und die gestiegenen Lohnkosten zu kompensieren. Unter Berücksichtigung dieser Entwicklungen rechnen wir für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Umsatz, der aufgrund der Corona-Krise unter Vorjahr liegen wird. Beim Ergebnis (ohne Sondereinflüsse) gehen wir von einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau aus, da aufgrund unserer Systemrelevanz für die Zeitungsverlage der MGO-Gruppe coronabedingte Mehraufwendungen in der Regel weiterbelastet werden können. IV. Chancen- und Risikobericht Chancenbericht Die wesentlichen Chancen werden im unveränderten Wachstum von KEP-Dienstleistungen, insbesondere im Lokalen Kurier- und Expressgeschäft gesehen. Risikobericht a. Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Risiken sehen wir aktuell in der sinkenden Auflagenentwicklung bei den Zeitungen sowie dem Rückgang bei den Beilagenumsätzen. Ebenso erhärtet sich das Risiko in der Verteuerung von Zustelldienstleistungen. Diese sind bedingt durch die fast jährlich steigenden Zustelllohnkosten durch die gesetzliche Mindestlohnanpassung, sowie in der gleichzeitig durch Mengenrückgang verbundenden sinkenden Produktivität in der Zustellung. b. Finanzierungs- und Liquiditätsrisiken Wir verfügen über eine enge Geschäftsverbindung mit unseren Kunden und gebietsübergreifende Kooperationsvereinbarungen. Hiermit sichern wir die laufende Liquidität. Da zudem zur Ausübung des Geschäftszweckes keine wesentlichen Finanzierungen benötigt werden, schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit von Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken als unverändert niedrig ein. Da sowohl Absatz als auch Beschaffung primär in Euro abgewickelt werden, sind wesentliche Währungsrisiken nicht gegeben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit von wesentlichen Steigerungen des Zinssatzes für unsere Gesellschaft, die starke finanzielle Auswirkungen auf unseren Ergebnisbeitrag haben könnten, schätzen wir unverändert als gering ein. c. Personalrisiken Die Verfügbarkeit geeigneter Mitarbeiter am Arbeitmarkt stellt aufgrund des derzeit noch hohen Beschäftigungsniveaus in Deutschland ein zunehmendes, generelles Problem dar. Hinzukommt, dass die Zeitungszustellung nur wenige Stunden in der Nacht bis 6 Uhr erfolgen kann und somit meist nur über ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis abgedeckt wird. Geplante Lohnerhöhungen des gesetzlichen Mindestlohnes führen weiterhin dazu, dass viele Zusteller ihre Verdienstgrenzen für ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis erreichen. Daraus ergibt sich ein zusätzlicher Personalbedarf an Zustellern, um Zustellbezirke besetzen zu können. Die nächtliche Tätigkeit bei unterschiedlichen und extremen Witterungsbedingungen gerade in den Wintermonaten erschwert jedoch die Personalsuche. Aufgrund unserer umfangreichen Maßnahmen im Bereich der Mitarbeiterwerbung schätzen wir Personalrisiken weiterhin als moderat erhöhtes Risiko ein. d. Corona-Pandemie Risiken sehen wir darüber hinaus durch die Corona Krise. Dies kann zu einer stärker sinkenden Auflagenentwicklung bei den zu verteilenden Zeitungen und Prospekten sowie zu krankheitsbedingten Ausfällen bei unseren Zustellern führen. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die Folgen auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft und der MGO-Firmengruppe werden laufend überwacht und soweit möglich Maßnahmen umgesetzt, die negative Wirkungen verringern sollen. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die genannten Risiken die Unternehmensfortführung mittelfristig nicht gefährden können. Dies begründet sich auf den bestehenden Kooperationsvereinbarungen sowie der engen Verflechtung zu den Hauptkunden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich die Wirtschaftslage nicht wesentlich verschlechtert und die Corona-Krise kurz- bis mittelfristig bewältigt werden kann. Langfristig wird das Geschäftsfeld der Zustellung insbesondere vor dem Hintergrund der Entwicklung großer Kunden im Zeitungs- und Anzeigenblattgeschäft zu betrachten sein. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie das Cash-Pooling mit der Mediengruppe Oberfranken. Die Gesellschaft verfügt über einen weitgehend festen Kundenstamm. Forderungsausfälle bei unseren Kunden sind die absolute Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden im Regelfall innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Bamberg, den 31. März 2020 Z + S Zustell- und Service GmbH Geschäftsführung Tobias Konrad BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Z + S Zustell- und Service GmbH, Bamberg (Amtsgericht Bamberg, HRB 2561) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 HGB unter Anwendung desmodifizierten Teilwertverfahrens. Dabei wird ein Rententrend von 2,0 % p.a. sowie ein Gehaltstrend von 2,0 % p.a. angenommen. Die biometrischen Annahmen erfolgen auf Basis der Richttafeln Heubeck 2018 G. Der ermittelte Betrag wird im Berichtsjahr pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 48.675 (Vorjahr: € 53.722). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt wurde, abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung AnlagevermögenDie Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag aus der geänderten Rückstellungsbewertung nach BilMoG zum 1. Januar 2010 beträgt € 92.765,00. Hiervon wurde der Pensionsrückstellung in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 jeweils 1/5 (€ 18.553,00) zugeführt. Der zum 31. Dezember 2011 noch verbliebene Unterschiedsbetrag von € 55.659,00 wurde in 2012 vollständig zugeführt. Zudem resultiert aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 48.675 (Vorjahr: € 53.722). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 1.234.477,42 (Vorjahr: € 1.052.770,40). Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 2,4 (Vorjahr: T€ 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 14,7 (Vorjahr: T€ 7,4). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz erscheinen:
Haftungsverhältnisse Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Wirtschaft weltweit von der seit Januar 2020 grassierenden Corona-Pandemie betroffen. Lieferketten sind unterbrochen, Geschäfte und Landesgrenzen sind teilweise geschlossen und in vielen Ländern sind zur Eindämmung des Virus bereits Ausgangssperren verhängt. Auch die Bayerische Staatsregierung hat am 16. März 2020 aufgrund der Corona-Pandemie den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Derzeit sind die wirtschaftlichen Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene sehr schwer abzuschätzen. Die OECD sieht die globale Wirtschaft vor einer tiefen Rezession. Der wirtschaftliche Abschwung und die Arbeitslosigkeit infolge der Coronavirus-Pandemie werde nach Einschätzung (Stand 26.03.2020) der Welthandelsorganisation (WTO) voraussichtlich drastischer ausfallen als bei der internationalen Finanzkrise 2008. Im Kurzbericht 31/2020 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) vom 26.03.2020 wird davon ausgegangen, dass selbst in einem Positivszenario (Lockdown bis Ende April 2020) das BIP um rd. 5% geringer ausfallen werde. Dabei werde der Einbruch vor allem den April treffen. Ab Mai beginne eine zügige Erholung und schon im Herbst könnte danach die Krise überwunden sein. Sollte die Bekämpfung der Infektionsraten mehr Zeit (Lockdown bis Ende Juni) in Anspruch nehmen, geht das IW von einem Einbruch des BIP um 10% mit einer Krisenüberwindung zum Jahresende aus. Allerdings sei eine weitere Abwärtsdynamik dann zu befürchten, wenn Unternehmen in großer Zahl zusammenbrechen und die Zuversicht von Verbrauchern und Investoren nicht wiedergewonnen werden kann. Weltweit werden derzeit Maßnahmenpakete zur Dämpfung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus geschnürt. Auch die Bundesregierung hat bereits umfangreiche Hilfsmaßnahmen zur Stützung der deutschen Unternehmen beschlossen. Hierzu gehören u.a.: 1. Erhalt von Kurzarbeitergeld unter erleichterten Voraussetzungen 2. Verbesserung der Liquidität von Unternehmen durch steuerliche Maßnahmen (Stundung von Steuerzahlungen, Absenkung von Steuervorauszahlungen, Verzicht auf Vollstreckungen und Säumniszuschlägen) 3. Schutz der Liquidität von Unternehmen durch neue, im Volumen unbegrenzte Maßnahmen (Ausweitung bestehender Programme für Liquiditätshilfen und Verfügbarkeit für mehr Un ternehmen) 4. Nicht rückzahlbare Zuschüsse für Kleinst- und Mittelunternehmen Auch unsere Gesellschaft ist von der Corona-Krise direkt und indirekt betroffen. Dies wird sich auch auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2020 und möglicherweise darüber hinaus negativ auswirken. In welchem Umfang ist derzeit schwer abschätzbar und hängt entscheidend davon ab, wann sich das (wirtschaftliche) Leben in Deutschland und weltweit wieder weitgehend normalisieren wird. Der weitere Verlauf der Ausbreitung des Coronavirus und die Folgen auf den Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft und der MGO-Firmengruppe werden laufend überwacht und soweit möglich Maßnahmen umgesetzt, die negative Wirkungen verringern sollen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 4.534,23 zusammen mit den Gewinnvortrag von € 93.476,90 auf neue Rechnung vorzutragen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Tobias Konrad, Gesamtgeschäftsführer, Bamberg Gesamtbezüge des Geschäftsführers Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe. Unterschrift der Geschäftsführung
Bamberg, den 31. März 2020 gez. Tobias Konrad ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDer Jahresüberschuss 2019 von 4.534,23 € wird unter Einbezug des Gewinnvortrages von 93.476,90 € auf die neue Rechnung vorgetragen. Eine Dividendenausschüttung erfolgt für dieses Jahr nicht. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2020 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss [Bilanz und Anhang] wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: An die Z + S Zustell- und Service GmbHPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Z + S Zustell- und Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Z + S Zustell- und Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bamberg, den 31. März 2020 Hetzelt
& Müller Partnerschaft mbB
Helmut Hetzelt, Wirtschaftsprüfer |
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