Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 105801
Eingetragen
17.8.1993
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Service- und Reparaturleistungen. Gegenstand der Gesellschaft ist ferner die Beteiligung an solchen Firmen und Objekten oder die Zusammenarbeit mit ihnen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan von Zabiensky
seit 13.11.2025
Geschäftsführer
Peter Dräger
seit 13.11.2025
Geschäftsführer
Ramona Jäger
seit 13.11.2025
Prokura
Torsten Schubert
seit 18.7.2006
Geschäftsführer
Frank Dräger
seit 18.7.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Torsten SchubertSchubert Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
750.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schubert Motors GmbH

Oschersleben/Bode

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

BILANZ zum 31. August 2023

AKTIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.772,00 28.128,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.345.779,05 3.647.429,05
2. technische Anlagen und Maschinen 633.416,50 699.299,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.565.721,06 4.785.814,12
9.544.916,61 9.132.542,67
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.249.800,98 978.788,71
2. Fahrzeugbestand 19.009.280,59 16.226.108,14
20.259.081,57 17.204.896,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.774.822,46 5.436.273,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.080.709,98 869.561,99
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.053.524,83 1.121.398,09
7.909.057,27 7.427.233,77
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 339.628,39 320.413,96
C. Aktive latente Steuern 259.600,00 264.900,00
38.339.105,84 34.378.165,25

PASSIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 597.211,00 597.211,00
III. Gewinnvortrag 7.111.027,92 6.215.215,81
IV. Jahresüberschuss 1.008.657,04 895.812,11
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 511.374,00 538.646,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 272.361,53 274.351,26
2. Steuerrückstellungen 418.495,20 285.529,94
3. sonstige Rückstellungen 1.321.693,52 1.054.861,99
2.012.550,25 1.614.743,19
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.363.025,79 19.510.565,61
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.251.912,00 1.402.609,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.733.347,84 2.853.361,92
26.348.285,63 23.766.537,14
38.339.105,84 34.378.165,25

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.09.2022 bis 31.08.2023

Schubert Motors GmbH

Oschersleben

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 110.506.385,93 94.999.232,64
2. Sonstige betriebliche Erträge 246.484,46 196.165,18
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 84.496.122,44 70.456.856,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.850.698,56 86.346.821,00 1.879.849,16
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.710.427,59 8.680.736,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.921.499,58 11.631.927,17 1.808.794,71
- davon für Altersversorgung EUR 102.176,82 (EUR 150.818,76)
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.947.233,04 1.496.214,79
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.620.495,09 9.319.654,94
7. Erträge aus Beteiligungen 2.556,45 2.556,45
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.556,45 (EUR 2.556,45)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 146.662,43 37.352,73
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 35.532,53 (EUR 36.190,14)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 863.799,59 252.253,58
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 483.156,34 445.134,53
- davon latente Steuern EUR 5.300,00 (EUR -13.000,00)
11. Ergebnis nach Steuern 1.008.657,04 895.812,11
12. Jahresüberschuss 1.008.657,04 895.812,11

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31. August 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 238 ff HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Schubert Motors GmbH hat ihren Sitz in Oschersleben. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter HRB 105801 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine sogenannte "Große Kapitalgesellschaft" nach § 267 Abs. 3 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisherigen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die Wertansätze in der Bilanz zum 31. August 2022 wurden per 1. September 2022 unverändert übernommen und fortgeführt.

Die Vermögenswerte sind grundsätzlich einzeln und vorsichtig bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Vorführwagen sind im Anlagevermögen bilanziert. Die Veränderungen im Bestand der Vorführwagen wurden als Umgliederungen zwischen Anlage- und Umlaufvermögen ausgewiesen.

Bei den Vorräten wurde das strenge Niederstwertprinzip beachtet und Teilwertabschläge bei Gebrauchtwagen vorgenommen um eine verlustfreie Bewertung zu garantieren. Weiterhin wurden Abschreibungen auf den Teilebestand unter Berücksichtigung der Lagerdauer vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegenüber Kunden wurden in Höhe von rd. 30 TEUR gebildet.

Auf die verbleibenden Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos und etwaiger Zinsen und Beitreibungskosten eine Pauschalwertberichtigung von 1 % des Forderungsbestandes gebildet.

Die Rückstellungen sind in angemessener Höhe gebildet worden. Wesentliche Rückstellungen betreffen ausstehende Rechnungen (0 TEUR), Personalverpflichtungen (0 TEUR) und Garantien (0 TEUR).

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden mit der Projected Unit-Credit-Methode ermittelt. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (1,81 %). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 32.544 EUR (§ 253 Abs. 6 S.3 HGB). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Es wurden die Richttafeln 2018 G nach Klaus Heubeck angewendet. Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Der Erfüllungsbetrag beträgt 1.012.572 EUR. Die Zuführung beträgt 39.130 EUR, der Zinsaufwand 17.734 EUR. Nach § 246 Abs. 2 HGB erfolgte eine Verrechnung mit Rückdeckungsversicherungen. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt 740.210 EUR. Die Zuführung zum Deckungsvermögen beträgt 41.120 EUR.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30,175 %.

Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:

Aktivische Steuerlatenzen

Pensionsrückstellung 447.246 EUR
Steuerliches Anlagevermögen 412.993 EUR

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus nachfolgendem Anlagenspiegel ersichtlich:

Anlagenspiegel 31.08.2023

Schubert Motors GmbH

Oschersleben

Anschaffungskosten
Stand 31.08.2022 Zugänge Umgliederung Abgänge
EUR EUR EUR EUR
I. I
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 319.102 24.111 0 0
319.102 24.111 0 0
II.
1. Grundstücke und Bauten 8.658.411 21.101 0 0
2. technische Anlagen und Maschinen 1.991.307 86.841 0 35.700
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.938.785 3.649.329 0 1.938.275
19.588.503 3.757.271 0 1.973.975
III. 50 0 0 0
19.907.655 3.781.382 0 1.973.975
Anschaffungskosten Wertberichtigung
Stand 31.08.2023 Stand 31.08.2022 Zugänge Umgliederung Abgänge
EUR EUR EUR EUR EUR
I. I
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 343.213 290.974 25.467 0 0
343.213 290.974 25.467 0 0
II.
1. Grundstücke und Bauten 8.679.512 5.010.982 322.751 0
2. technische Anlagen und Maschinen 2.042.447 1.292.007 149.551 0 32.527
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.649.839 4.152.971 1.449.464 0 518.315
21.371.799 10.455.960 1.921.766 0 550.842
III. 50 0 0 0 0
21.715.062 10.746.934 1.947.233 0 550.842
Wertberichtigung Buchwerte
Stand 31.08.2023 Vorjahr Stand 31.08.2023
EUR EUR EUR
I. I
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 316.441 28.128 26.772
316.441 28.128 26.772
II.
1. Grundstücke und Bauten 5.333.733 3.647.429 3.345.779
2. technische Anlagen und Maschinen 1.409.031 699.300 633.417
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.084.120 4.785.814 5.565.719
11.826.884 9.132.543 9.544.915
III. 0 50 50
12.143.325 9.160.721 9.571.737

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit en Sicherheiten
Betrag bis 1 Jahr 1-5 Jahre größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu 1.: in voller Höhe besichert durch
22.363.026 20.953.935 1.409.091 0 a) Abtretung der laufenden Forderungen im Rahmen einer Globalabtretung
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.251.912 1.251.912 0 0 b) Übereignung der Betriebs- und Geschäftsausstattung im Rahmen einer Raumsicherung
c) Sicherungsübereignung Fahrzeugbestand
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.733.348 1.261.848 1.471.500 0 d) Grundschulden
26.348.286 23.467.695 2.880.591 0 e) Bürgschaften

Die Lieferantenverbindlichkeiten sind durch übliche (verlängerte) Eigentumsvorbehalte besichert.

3. Sonstige Pflichtangaben

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Zuschüsse zum Anlagevermögen von 27 TEUR enthalten. Der Sonderposten betrifft Investitionszuschüsse für den Standort Magdeburg.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing betragen 1.150 TEUR. Die jährliche Verpflichtung aus Mieten beträgt 1.444 TEUR.

Es bestehen Bürgschaften für Darlehen der Schubert Motors GmbH & Co. KG in Höhe von 7.908 TEUR (Valuta Stand 31. August 2023). Mit einer Inanspruchnahme ist auf Grund der Bonität der Schubert Motors GmbH & Co. KG als Besitzgesellschaft der Schubert Motors GmbH nicht zu rechnen.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 62 TEUR enthalten.

Angabe nach § 285 Nr. 9 HGB: 34 TEUR, davon 18 TEUR für Abschlussprüfung und 16 TEUR für Steuerberatung.

Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft durchschnittlich 233 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind

 

Herr Torsten Schubert, Vorsitzender,

 

Herr Frank Dräger, Serviceleitung.

 

Oschersleben, im November 2023

Schubert Motors GmbH

Die Geschäftsführung

Torsten Schubert

Frank Dräger

Lagebericht zum 31. August 2023

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die Schubert Motors GmbH betreibt neun Autohäuser mit sieben Standorten in Sachsen-Anhalt und zwei in Niedersachsen. Sie ist der größte BMW Händler in Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen umfasst zudem ein Motorradhaus und einen MINI Vertragsstandort mit angegliedertem Gebrauchtwagenzentrum in Magdeburg.

Das Hauptgeschäftsfeld ist der Handel mit neuen und gebrauchten Fahrzeugen der Marke BMW, BMW Motorrad und MINI im In- und Ausland. Reparaturen von Kraftfahrzeugen und der Verkauf von Ersatzteilen, Zubehör und Merchandising-Produkten ergänzen das Portfolie und sind eine wichtige Säule des Unternehmens. Trotz geringerer Stückzahl, aber höherer Preise, blieb der Umsatzanteil im Sales bei ca. 75%. Im Aftersales-Sektor führten höhere Lohnkosten dazu, dass leichte Umsatzzuwächse nicht zu einer Ergebnisverbesserung beitragen konnten.

Auch das Geschäftsjahr 2022/2023 war von den anhaltenden kriegerischen Konflikten geprägt. Trotz der daraus resultierenden Unsicherheiten ist der Gebrauchtwagenmarkt im gesamten Geschäftsjahr weitestgehend stabil geblieben und wir konnten den Umsatz deutlich steigern. Das Ergebnis wurde auf dem guten Niveau des Vorjahres gehalten.

Eine bessere Lieferfähigkeit seitens der Hersteller, gerade im ersten halben Jahr 2023, führte zu deutlich besseren Umsätzen.

Es wurden von uns Maßnahmen zur Kostenreduzierung fortgeführt, die sich positiv auf das Ergebnis auswirkten.

Auch die gestiegenen Gebrauchtwagenpreise trugen zur Ergebnisverbesserung bei.

Im Bereich Personal wurden Lohnsteigerungen umgesetzt, um auch auf Fachpersonal zurückgreifen zu können.

Seit Oktober 2018 gelten für die Standorte folgende BMW Vertragskonstellationen:

- Oschersleben BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Haldensleben BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi, MINI Servicevertrag
- Wolfsburg BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Gifhorn BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Bernburg BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Halberstadt BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Magdeburg BMW Händlervertrag incl. BMWi, MINI Händlervertrag
BMW Servicevertrag incl. BMWi, MINI Servicevertrag
BMW Motorrad Händlervertrag; BMW Motorrad Servicevertrag
BMW M Händlervertrag (Vertragserweiterung)
- Burg BMW Servicevertrag incl. BMWi
- Aschersleben BMW Händlervertrag incl. BMWi, BMW Servicevertrag incl. BMWi

Die gewählte Vertragssituation gewährleistet die flächendeckende Absicherung des Neu- und Gebrauchtwagengeschäftes als auch des Servicegeschäftes, was für uns von allerhöchster Priorität ist. Alle Standards und Audits konnten auch in diesem Geschäftsjahr erfolgreich erfüllt werden.

Die Zusammenarbeit mit der mobicenter24 GmbH als Mobilitätspartner wurde weiter ausgebaut. So konnten wir für Kurz- und Langzeitvermietung Fahrzeuge zur Verfügung stellen. Gerade bei Lieferengpässen des Herstellers konnten wir unsere Kunden auch über längere Zeiträume mobil halten.

Unser Ziel für die Zukunft soll es sein, durch qualifiziertes Personal und zielgerichtete Angebotsgestaltung, die Kunden an die Schubert Motors GmbH zu binden sowie neue Kunden zu gewinnen.

Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei die digitale Angebotserweiterung darstellen. Die Suche nach geeignetem Personal für den IT-Bereich, bleibt eine große Herausforderung.

2. Lage der Gesellschaft

Das Marktumfeld 2022/2023 im Kfz-Handel in Deutschland und in Europa war von der Umstellung zur E-Mobilität geprägt und hat auch bei der Schubert Motors Unternehmensgruppe zu besonderen Herausforderungen geführt. Nicht nur die Erweiterung der Ladeinfrastruktur, sondern die Ausbildung von Personal und die Anschaffung von Spezialwerkzeugen sind zu deutlichen Kostentreibern geworden.

Verkaufsberater und Geschäftsleitung mussten den ständigen Anpassungen von Fahrzeugkonfigurationen und immer wiederkehrenden Kundengesprächen wegen Preisanpassungen und entfallenden Ausstattungsmerkmalen sehr viel Zeit widmen. Jeder Fahrzeugverkauf erforderte somit mindestens einen 2-3 Mal höheren Zeitaufwand.

Trotz Produktknappheit kam es zu einem Preiskampf im Premiumsegment, was zu einem verstärkten Intrabrand-Wettbewerb führte.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir den Ertrag in allen Geschäftsbereichen steigern. Eine wichtige Rolle spielte hierbei das Großkundengeschäft. Immer mehr Fahrzeuge fließen über das Agenturgeschäft ab und spiegeln sich somit umsatzneutral in den betriebswirtschaftlichen Auswertungen wieder, leisten jedoch einen sehr guten Deckungsbeitrag für das Neuwagengeschäft.

Wie auch im vorigen Jahr haben wir uns stark auf die Kostenreduzierung konzentriert, um einen optimalen Deckungsbeitrag zu erzielen. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um rund 15.507 TEUR gestiegen. Das Rohergebnis hat sich um rund 1.497 TEUR erhöht.

Insgesamt liegt das Betriebsergebnis (EBIT) mit rund 2,21 Mio. EUR um rund 0,65 Mio. EUR und das Ergebnis vor Steuern (EBT) mit rund 1,49 Mio. EUR um rund 0,15 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau.

31.08.2023 31.08.2022
TEUR TEUR
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.492 1.341
Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres 8.458 7.562
Eigenkapitalrendite % 17,6 17,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.492 1.341
Umsatz 110.506 94.999
Umsatzrendite % vor Steuern 1,3 1,4

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,0 Mio. EUR erhöht.

Die Bilanzstruktur sieht wie folgt aus:

31.08.2023 31.08.2022
TEUR TEUR
AKTIVA
Anlagevermögen 9.572 9.161
Umlaufvermögen 28.767 25.217
38.339 34.378
PASSIVA
Eigenkapital 9.467 8.458
Langfristiges Fremdkapital 511 539
Mittel- und kurzfristiges Fremdkapital 28.361 25.381
38.339 34.378

Zum 31.08.2023 verzeichnete der Fahrzeugbestand einen Anstieg von rund 4.075,9 TEUR im Vergleich zum Vorjahr. Um die gewünschte Umsatzsteigerung zu erreichen, ist ein ausreichender Fahrzeugbestand für alle Betriebe unerlässlich. Insbesondere aufgrund der Vielzahl neuer Modelle sind die vorhandenen Bestände für den Verkauf erforderlich.

Der Gebrauchtfahrzeugbestand wurde marktgerecht bewertet und wertberichtigt. Im Bereich der Hybrid-Fahrzeuge und der rein elektrischen Fahrzeuge herrscht besonderer Druck, da das Kundenvertrauen in diesem Segment erst noch gestärkt werden muss. Bei diesen Fahrzeugen haben wir zusätzliche Wertberichtigungen vornehmen müssen.

Der Teilebestand konnte in allen Filialen optimiert, aber nicht reduziert werden. Um Lieferengpässe seitens der Hersteller zu kompensieren und die Teileverfügbarkeit für den Service zu sichern, haben wir uns für leicht höheren Lagerbestände entschieden.

Teile, die innerhalb von 12 Monaten keinen Umsatz generierten, wurden abgewertet.

Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss und Gewinnvortrag auf rund 9.467 TEUR erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 25 % verändert. Dabei ist noch zu beachten, dass der Sonderposten mit Rücklageanteil (rund 511 TEUR) einen Eigenkapitalanteil von rund 70 % aufweist. Aufgrund der Verflechtung ist außerdem die Besitzgesellschaft Schubert Motors GmbH & Co. KG bei der Eigenkapitaldarstellung zu berücksichtigen.

Eigenkapital und Eigenkapitalquote Eigenkapital Eigenkapitalquote
TEUR %
Geschäftsjahr 2017/2018 5.884 23,8
Geschäftsjahr 2018/2019 6.273 24,2
Geschäftsjahr 2019/2020 6.705 24,3
Geschäftsjahr 2020/2021 7.562 29,7
Geschäftsjahr 2021/2022 8.458 24,6
Geschäftsjahr 2022/2023 9.467 24,7

Es kam im gesamten Geschäftsverlauf 2022/2023 zu keinen finanziellen Engpässen. Alle finanziellen Verpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden und die zur Verfügung stehenden Kontokorrentlinien wurden nur im geringen Maße in Anspruch genommen.

Die Anlagenzugänge wurden weitestgehend aus dem laufenden Geschäft finanziert. Es wurde keine neue Finanzierung aufgenommen.

Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes erfolgte über Bank- und Lieferantenverbindlichkeiten bei der BMW Bank bzw. der BMW AG. Auch hier bieten die von der BMW Bank gewährten Rahmenbedingungen ausreichend Flexibilität zur Sicherung der Liquidität.

Alle neuen Motorradmodelle verkauften sich gut und wir konnten fast über 120 neue Motorräder an Kunden ausliefern. Die Werkstatt war über das gesamte Jahr ausgelastet. Der Markt für Gebraucht-Motorräder konnte leicht gesteigert werden, bietet jedoch weiterhin Potenzial für die Zukunft. Durch die Konzentration des Motorradgeschäftes in Magdeburg soll die Profitabilität künftig gesteigert werden. Weitere Investitionen in Mitarbeiter sind erforderlich, da auch im Zweiradbereich die Digitalisierung zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Motorradsparte bleibt ein wichtiger Imageträger für die Markenidentität, allerdings ist die Profitabilität noch verbesserungsbedürftig.

Im Bereich Service, Teile und Zubehör konnten in fast allen Betrieben die Ergebnisse von 2022 verbessert werden. Die Auslastung der Werkstattkapazität ist fast immer gegeben, so dass auch die Fixkosten des Unternehmens ständig gedeckt sind. Die Investitionen in neue und moderne Techniken und Verfahren unterstützen uns, Kunden ziel- und bedarfsgerecht zu betreuen. Aufgrund neuer Techniken und der E-Mobilität müssen wir insgesamt mehr Geld und Zeit in die Ausbildung investieren. Gutes Fachpersonal ist sehr schwer zu finden, daher setzen wir weiterhin auf Ausbildung.

Am Standort Magdeburg konnte das Gebrauchtwagenzentrum am Damaschkeplatz die Umsätze steigern und führte somit zur Entlastung des Autohauses in der Halberstädter Straße. Die Räumlichkeiten am Damaschkeplatz bieten dem MINI Vertragsstandort und dem BMW Gebrauchtwagenzentrum eine stärkere Präsenz. Darüber hinaus wird dort der komplette Service für MINI und die BMW Gebrauchtwagen abgedeckt. Um das wachsende Volumen bewältigen zu können, muss das Personal weiter gestärkt werden. Im kommenden Geschäftsjahr soll die Marke Hyundai zum Damaschkeplatz umziehen. Dies wird eine besondere Herausforderung, die Markenidentität zu wahren und trotzdem die Angebotsvielfalt zu erweitern.

Durch die Fokussierung der Schubert Motors Gruppe auf den westlichen Bereich Sachsen-Anhalts und den angrenzenden Regionen Niedersachsens ist eine größere Präsenz in der Fläche möglich. Dies ermöglicht die Nutzung größerer Synergien bei der Unfallinstandsetzung und der Erhöhung des Gebrauchtwagen- und Vorführwagenangebotes. Zudem wirken sich überregionale Werbung und gebündelte Fachkompetenz in verschiedenen Bereichen sehr positiv aus.

Um diesen großen Herausforderungen gerecht zu werden, setzen wir auf motiviertes und qualifiziertes Personal. So nehmen die Mitarbeiter aller Bereiche regelmäßig an den Weiterbildungsmaßnahmen der BMW Group teil und nutzen das umfangreiche, stets aktuelle Qualifizierungsprogramm. Darüber hinaus organisieren wir interne Schulungen unseres Personals mit Unterstützung interner und externer Trainer, um den technischen Fortschritt und die Marktanforderungen zu erfüllen. Mittels Online-Schulungssysteme wurde die Weiterbildung intensiviert. Dazu wurden auch zahlreiche Präsenstrainings nachgeholt, was zu höheren Schulungskosten führte.

Die Digitalisierung trägt dazu bei, dass Absprachen und Informationsaustausch zwischen den Verantwortlichen effizienter werden.

Für die Auszubildenden werden regelmäßig interne Schulungen angeboten, die von unserem Fachpersonal geleitet werden. Gegliedert nach Ausbildungsjahren wird betriebsspezifisches Wissen vermittelt, damit alle Auszubildenden am Ende ihrer Ausbildung über ein einheitliches Qualifizierungsniveau verfügen. Künftig müssen wir unser Personal weiter in der Meisterausbildung und im Betriebswirtschaftsstudium unterstützen.

Die Filialen sollen durch eigenverantwortlich arbeitende Filialleiter flexibel bleiben und gleichzeitig auch von den Vorzügen des Leistungsangebotes einer großen Gruppe profitieren.

3. Risiko- und Prognosebericht

Die von BMW für die Händler geforderten Standards im Verkauf und Service sind sehr anspruchsvoll. So werden wir in den kommenden Jahren weiter in Ausstattung und Ausrüstung investieren müssen und gegebenenfalls noch einmal neu entscheiden, ob sich an der Händler- und Servicestruktur nötige Änderungen ergeben.

Bei den Investitionen ist die Kostenplanung unter ständiger Beobachtung und ist den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anzupassen. Die neuen BMW i Modelle erfordern spezielle technische Einrichtungen wie Ladesäulen, aber vor allem auch qualifiziertes Personal, welches wiederum die Kosten erhöht. Die nötigen Investitionen in die Ladeinfrastruktur ist für Sachsen-Anhalt und für Niedersachsen bereits abgeschlossen. Angesichts des Trends zur E-Mobilität sind jedoch weitere Investitionen in diesem Bereich erforderlich. Diese sind bereits in Planung und müssen in 2023 umgesetzt werden.

Magdeburg spielt die zentrale Rolle in unserem regionalen Geschäft, indem es zusätzliche Synergieeffekte ermöglicht. Die baulichen Erneuerungen zeigen deutliche Erfolge für den Standort Magdeburg.

Die modernen und funktionalen Verkaufsräume werden von der Kundschaft gut angenommen und bieten Wachstumschancen im Verkaufs- und Servicebereich. Die Werkstätten sind gut ausgelastet. Wir müssen weiterhin Personal finden, das im Dienstleistungsbereich arbeiten möchte.

Der MINI Vertragsstandort und das BMW Gebrauchtwagenzentrum am Damaschkeplatz haben am Standort Magdeburg in der Halberstädter Straße für eine spürbare Entlastung gesorgt. Dadurch steht mehr Präsentationsfläche für die Modelle von BMW, BMW i und BMW M zur Verfügung, was eine bessere Kundenansprache ermöglicht. Jedoch erhöht sich durch die beiden Standorte auch der Personalbedarf. Auch verlangen die neuen i-Modelle, sowohl bei MINI als auch bei BMW einen höheren Beratungsaufwand.

Aufgrund der Fokussierung auf die Marken BMW und MINI hängt unser Erfolg in den nächsten Jahren auch von deren positiver Entwicklung ab. Die Abhängigkeit von BMW spiegelt sich auch bei den Lieferkonditionen und der Finanzierung wieder. Die kontinuierliche Verfügbarkeit der richtigen Ware vor Ort bleibt eine dauerhafte Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Das hohe Zinsniveau führt zu einer zusätzlichen Belastung.

Auch wird es erheblichen Überzeugungsaufwand benötigen, um bei unseren Kunden ein höheres Preisniveau durchzusetzen.

Die neuen Technologien erfordern eine kontinuierliche Qualifizierung unserer Mitarbeiter, um den wachsenden Aufgaben im Verkauf und im Service gerecht zu werden. Im Bereich Verkauf wird die Beratung einen intensiveren Zeitaufwand erfordern.

Dank der neuen Motoren und Technologien sowie der immer leistungsstärkeren i- Modelle ist BMW im Vergleich zu unseren Kernwettbewerbern Mercedes und Audi sehr gut positioniert. Auch die neuen MINI Motoren konnten bei geringerem Verbrauch wesentlich an Leistung gewinnen. Die BMW AG wird auch weiterhin verstärkt in alternative Antriebstechnologien und neue Konzepte für individuelle Mobilität investieren. Mit der Marke BMW i wird BMW auch in Zukunft den Markt der Elektrofahrzeuge prägen. Die Etablierung der Submarke BMW i hat viel sehr gute Presse erhalten, nicht zuletzt dank der staatlichen Förderungen. Gerade in Bezug auf den Beratungsbedarf bringt sie aber auch neue Aufgaben mit sich.

Die Erweiterung des Angebotes mit der Marke Hyundai hat sich bewährt. Mit den Standorten Magdeburg, Wolfsburg, Aschersleben und Burg sind wir vorerst gut aufgestellt und flächendeckend präsent. Für den Standort in Magdeburg läuft der derzeit bestehende Mietvertrag aus. Im nächsten Geschäftsjahr wird dieser Betrieb am Damaschkeplatz integriert. Dies wird eine stärkere Konzentration in der Innenstadt bewirken und zu einer besseren Kostendeckung führen. Dazu müssen Räumlichkeiten, insbesondere die Werkstatt, erweitert werden, um das Hyundai - Geschäft in unserem Unternehmen weiter voranbringen.

Die Schubert Motors Gruppe engagiert sich seit vielen Jahren im Motorsport und betreibt Motorsporteinsätze für Hersteller, Fahrer und Nachwuchstalente. Durch die Beauftragung von BMW konnten im Jahr 2023 in der DTM und der GT Masters zahlreiche Podiumsplätze und auch Siege erzielt werden. Obwohl der Titelgewinn der DTM aus dem Jahr 2022 nicht wiederholt wurde,war das Team bis zuletzt im Rennen um den Titel dabei.

Diese großartigen Erfolge werden hoffentlich in der Folge für zusätzliche Einnahmemöglichkeiten und interessante Fahrerverpflichtungen führen. Trotz des gestiegenen Aufwandes erfolgte keine Reduzierung des Sponsorings bei anderen Sportarten wie Handball, Fußball, Schwimmen, Leichtathletik und bei Kunst- und Kulturvereinen. Das Ergebnis konnte stabil gehalten werden und führte gleichzeitig zu einer deutlich stärkeren Medienpräsenz und steigerte die Bekanntheit der Gruppe. Dadurch wurde der Kundenkreis erweitert, was den Unternehmenswert weiter festigte und erhöhte.

Die gesamte Schubert Motors Gruppe arbeitet kontinuierlich an der Optimierung ihrer Prozessabläufe. Alle Mitarbeiter werden in ihren Verantwortungsbereichen gezielt eingearbeitet und geschult. Im Bereich der Digitalisierung sind wir bereits Vorreiter in der Handelsorganisation. Wir arbeiten mit einer elektronischen Fahrzeug- und Versicherungsakte und bilden in allen Filialen den Rechnungsworkflow digital ab. Dadurch ist die Weiterleitung mit Terminierung an die Verantwortlichen gewährleistet und der Rückfluss der Belege sichergestellt.

Die Verarbeitung papierloser Rechnungen und der Digitalversand von Bankverträgen im Kunden-, Finanzierungs- und Leasingbereich, werden wir im kommenden Geschäftsjahr weiter ausbauen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir ein gleichbleibendes stabiles wirtschaftliches Marktumfeld. Jedoch könnten die Entwicklungen des Ukraine-Kriegs den Fahrzeugabsatz beeinflussen und Lieferengpässe neue Herausforderungen mit sich bringen. Wir sind jedoch zuversichtlich, diese mit Umsicht, Weitsicht und ausreichenden Rücklagen zu bewältigen. Mit unseren Marken BMW, MINI, BMW Motorrad und BMW i und Hyundai sind wir bestens auf die Zukunft vorbereitet. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen leicht höheren Umsatz als im Geschäftsjahr 2022/2023.

Wir planen für das Geschäftsjahr 2023/2024 einen Umsatz von 120 Mio. EUR und einen Jahresüberschuss von 1,5 Mio. EUR (vor Steuern).

Auch vom Standort in Burg erwarten wir Wachstumschancen. An der stark frequentierten B1 gelegen, ist die Sichtbarkeit erheblich höher als am alten Standort. Das SB-Waschstraßen-Center soll zusätzliche Umsätze generieren und neue Kunden anziehen.

Dank der großzügigen Platzverhältnisse kann auch die Marke Hyundai dort vertrieben werden, wodurch Umsatz und Ertrag mit zusätzlichem Verkaufspersonal gesteigert werden. Dabei sollte insbesondere der Fahrzeugzukauf weiter optimiert werden.

Durch die bereits angeschafften Photovoltaik-Anlagen und weitere geplante Photovoltaik-Anlagen werden wir in Zukunft unseren Eigenbedarf an Strom decken und die Kosten für den Energiebezug senken.

Damit erhoffen wir uns, die steigenden Energiekosten zu bewältigen und den Anforderungen an Umwelt- und Naturschutz gerecht zu werden. Weitere Standorte sollen in naher Zukunft umgerüstet werden.

Im Jahr 2024 werden wir alle noch ausstehenden Umbaumaßnahmen an unseren Standorten abschließen.

Die umfangreichen Anschaffungen der Werkstattausrüstung gemäß den BMW CI-Richtlinien wurden größtenteils abgeschlossen und überprüft. Jedoch rechnen wir bei den Effizienzsteigerungen und Umbauten der Autohäuser mit zusätzlichen Kosten, die größtenteils ohne neue Kreditaufnahmen finanziert werden.

Für das vergangene Geschäftsjahr danken wir unseren Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten, Banken und Beratern recht herzlich für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung. Wir freuen uns darauf, weiterhin in einer partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit erfolgreich zu sein.

 

Oschersleben, im November 2023

Schubert Motors GmbH

Torsten Schubert, Geschäftsführer

Frank Dräger, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Schubert Motors GmbH, Oschersleben:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schubert Motors GmbH, Oschersleben, - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schubert Motors GmbH, Oschersleben, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 21. Mai 2024

DRANGMEISTER, SCHOLZ & COLLEGEN GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Scholz, Wirtschaftsprüfer

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