Kornmeyer Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getränken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Takeshi Kawazoe seit 28.1.2020 | Geschäftsführer |
Stephan Nepomuk Rust seit 30.4.2009 | Prokura |
Thorsten Kornmeyer seit 20.4.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kornmeyer Carbon Holding GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbHWindhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen der Gesellschaft Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH - im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt - ist im Zusammenschluss mit ihrer Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH einer der führenden Hersteller von Bauteilen aus Graphit, CFC-Werkstoffen und kohlenstoffbasierten Isoliermaterialien. Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH stellt die genannten Produkte in jeder Form, Größe und Komplexität her. Es werden sowohl Einzelteile als auch Baugruppen hergestellt und Großprojekte oder Serienproduktionen realisiert. Zusätzlich zur Bearbeitung können alle Bauteile gereinigt und beschichtet werden Die belieferten Schlüsselindustrien decken folgende Segmente ab: Industrie, Metall, Wärmebehandlung, Automobil, Solar (Photovoltaik), Halbleiter sowie Luft- und Raumfahrt. Forschung Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH erforscht und erkundet neue Anwendungsmöglichkeiten bestehender Verfahren und entwickelt in Zusammenarbeit mit der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. neue Beschichtungstechnologien für Bauteile aus Graphit. Der Gesamtaufwand für Forschung und Entwicklung belief sich für 2023 auf 401 k€. In diesem Bereich waren 3 Mitarbeiter tätig. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Der Krieg Russlands gegen die Ukraine beeinträchtigte die globale Konjunktur erheblich. Infolge der von den USA, der Europäischen Union und weiteren Verbündeten verhängten Sanktionen brach der Handel zwischen den westlichen Industriestaaten und Russland ein. Dies führte in Europa zu einer Verschärfung der Rohstoff- und vor allem Energieknappheit sowie zu einem starken Anstieg der Inflation. Durch zahlreiche Gegenmaßnahmen (Einsparmaßnahmen, Laufzeitverlängerung von Atom- und Kohlekraftwerken, Gasbeschaffung aus anderen Regionen) und eine restriktive Geldpolitik der Zentralbanken konnte die Inflation in Deutschland und im Euroraum im Jahr 2023 jedoch wieder deutlich reduziert werden. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung rechnet für das Jahr 2024 im Euroraum aber noch mit einer Inflation von 2,9% (Quelle: Jahresgutachten 2023/24 des Sachverständigenrates der Bundesregierung). In Deutschland wird der lange befürchtete Fachkräftemangel nun Realität. Um qualifizierte Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen, bemühen sich die Arbeitgeber, attraktivere Arbeitsbedingungen und Vergütungen anzubieten. Die damit verbundenen höheren Personalkosten fließen wiederum in die anhaltende Inflationsdynamik ein. Insgesamt wuchs die weltweite Industrieproduktion in 2023 um lediglich 0,9 %, wobei die Wachstumsraten in allen Weltregionen zurückgingen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft waren die Spannungen zwischen den USA und China, unter anderem in Zusammenhang mit dem Taiwan-Konflikt. Die Entscheidung der USA, die Ausfuhr bestimmter Halbleiterprodukte nach China zu untersagen, verschärft den Handelskonflikt zwischen den beiden Weltmächten. Es zeichnet sich weltweit eine Tendenz zu Protektionismus und mehr regionaler Autarkie ab. So fördern die EU, Deutschland und die USA nun den Aufbau von eigenen Halbleiter-Fabriken mit Milliardenbeträgen. Folgende Übersicht zeigt die Entwicklung/Veränderung des Bruttoinlandsprodukts im Mehrjahresvergleich der für die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH wichtigen Länder und Regionen:
Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick eher verhalten. Für das Jahr 2024 erwartet der Internationale Währungsfonds mit einem globalen Wachstum von 3,1 %. Beschaffungsmärkte Die wichtigsten Rohstoffe für die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH sind künstlicher Graphit, CFC und kohlenstoffbasierte Isolationsmaterialien. Aufgrund langfristiger Bedarfsplanung, frühzeitiger Bestellungen, langfristiger Lieferverträge und einer hohen Rohstoffbevorratung gab es bei der Materialversorgung in 2023 keine Engpässe bei der Versorgung mit Material. Aufgrund der genannten Faktoren sehen wir uns auch für die Zukunft in Bezug auf die Versorgungssituation gut aufgestellt. Insbesondere aufgrund der höheren Energiekosten kam es im abgelaufenen Geschäftsjahr zu einer Steigerung der Rohstoffpreise (je nach Materialart) von 7%-16%. Absatzmärkte Die traditionellen Sparten im Bereich der industriellen Warmbehandlung und dem Anlagenbau haben sich in 2023 als robust und beständig erwiesen. Auch wenn der technologische Umbruch in der Automobilindustrie mancherorts zu starken Einbrüchen führt, so konnten unsere Kunden sich frühzeitig neu orientieren und das Geschäft zeigte sich auf Vorjahresniveau. Für 2024 rechnen wir auch hier mit Wachstum. Der Bereich der Halbleiterherstellung und Elektrotechnik verzeichnete in 2023 starkes Wachstum. Diesen Trend sehen wir für die Folgejahre in gleicher Weise. Die Neuentwicklungen im Bereich der nachgelagerten Prozesse werden dies zusätzlich verstärken. C. Lage und wirtschaftliche Situation Ertragslage
Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. So erhöhte sich der Jahresüberschuss um 825 T€ bzw. 76,0 % auf 1.910 T€. Verantwortlich für diese Entwicklung war in erster Linie die Gewinnabführung der 100%-igen Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages hat die Tochtergesellschaft in 2023 einen Gewinn in Höhe von 1.588 T€ an die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH abgeführt, während das Ergebnis des Vorjahres durch die Übernahme eines Verlustes der Tochtergesellschaft (- 389 T€) belastet war. Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 2.131 T€ bzw. 12,2 %, was im Wesentlichen auf die Preisentwicklung zurückzuführen ist. Gleichzeitig stiegen - im wesentlichen ebenfalls preisbedingt - die Materialaufwendungen um 1.139 T€ bzw. 11,4 %. Das Betriebsergebnis der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH hat sich im Wesentlichen zusätzlich bedingt durch gestiegene Personalaufwendungen und sonstige betriebliche Aufwendungen - im Vergleich zum Vorjahr von + 1.976 T€ auf + 1.170 T€ verringert. Der Anstieg der Personalaufwendungen um 585 T€ bzw. 25,9 % ist sowohl auf Lohnsteigerungen als auch auf einer Ausweitung der Mitarbeiteranzahl zurückzuführen. Für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ 450 T€ bzw. 12,7 %) sind in erster Linie höhere Kosten für Forschung (+128 T€), Werbung (+ 80 T€) sowie Instandhaltungsaufwendungen (+146 T€) verantwortlich.
Zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres ergibt sich eine Überdeckung des langfristigen Vermögens durch langfristiges Kapital in Höhe von 15.496 T€ (Vorjahr Überdeckung 15.849 T€). Das langfristige Vermögen erhöhte sich - im Wesentlichen bedingt durch die Investitionen in den Maschinenpark - um 924 T€ auf 3.970 T€. Beim kurzfristigen Vermögen ist im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres ein Anstieg um 2.273 T€ auf 26.282 T€ zu verzeichnen. Ausgewirkt haben sich hier insbesondere der höhere Rohstoffvorrat (+ 1.564 T€) und höhere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ 978 T€). Das langfristige Kapital erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 571 T€ auf 19.466 T€. Verantwortlich für den Anstieg des Eigenkapitals um 1.367 T€ sind der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres (+ 1.910 T€) und die in 2023 erfolgten Gewinnausschüttungen (- 542 T€), Rundungsdifferenz 1 T€). Bei den langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (+ 320 T€) stehen einem Zugang von Darlehensmitteln zur Finanzierung von Investitionen in den Maschinenpark (+ 500 T€) die im Geschäftsjahr erfolgten Tilgungen (- 180 T€) gegenüber. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ein Darlehen der KGT Graphit Technologie GmbH, welches aufgrund der erfolgten Tilgungen um 1.106 T€ niedriger ausgewiesen wird als zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Das kurzfristige Kapital erhöhte sich im Vergleich zum 31.12.2022 um 2.626 T€ auf 10.786 T€. Ausgewirkt haben sich hier in erster Linie höhere Lieferantenverbindlichkeiten und Rückstellungen. Bei den um 666 T€ höheren Rückstellungen wirkten sich die Steuerrückstellungen mit + 315 T€ und die sonstigen Rückstellungen mit + 351 T€ aus. Bei der Beurteilung der Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft ist zu berücksichtigen, dass unter dem kurzfristigen Kapital Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Gesellschafter Nippon Carbon Co. Ltd. in Höhe von 5.915 T€ ausgewiesen werden, die eine Laufzeit von 6 Monaten haben und aufgrund der kontinuierlichen Materialbelieferung durch den Gesellschafter dauerhaft in ähnlicher Höhe fortbestehen.
Die vorgenannten Deckungsgrade verdeutlichen, dass das langfristige Vermögen der Gesellschaft durch Kapital entsprechender Fristigkeit finanziert ist. Die Geldmittel beliefen sich zum 31.12.2023 auf 1.374 T€ (Vorjahr: 1.358 T€). Die Liquidität hat sich - gemessen anhand der oben aufgeführten Liquiditätsgrade - im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres etwas verringert, weil das Mittelaufkommen aus dem finanzwirtschaftlichem Überschuss der Gesellschaft (2.328 T€), Anlagenabgängen (1 T€) und aus dem aufgenommenen Darlehen (500 T€) geringer waren als die im Geschäftsjahr verwendeten Mittel (Darlehenstilgungen 1.286 T€, Gewinnausschüttungen 542 T€, Investitionen 1.343 T€ und Pensionszahlungen 10 T€. In Höhe des Differenzbetrages verschlechterte sich die Liquidität um 353 T€. Bei der Beurteilung der Liquidität ist zu berücksichtigen, dass die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH aufgrund der vertraglichen Darlehensvereinbarungen im Bedarfsfall auch auf die Liquidität der Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH zurückgreifen kann.
Die wichtigsten Kenngrößen zur Steuerung und Überwachung des Geschäftsverlaufs sind der Umsatz sowie der Jahresüberschuss. Das Monitoring dieser Kennzahlen erfolgt monatlich durch die Geschäftsführung. D. Chancen - und Risikobericht Risiko-Management-System und Internes Kontrollsystem Als Risiken gelten mögliche Ereignisse oder Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen der Unternehmensziele auswirken oder sogar den Fortbestand des Unternehmens gefährden. Das Risiko-Management-System unserer Gesellschaft hat sich bewährt. Es ist darauf gerichtet, den Fortbestand des Unternehmens zu schützen und den Unternehmenswert kontinuierlich zu steigern. Alle wesentlichen unternehmerischen Entscheidungen werden erst nach eingehender Risikoanalyse und -bewertung getroffen. Ziel des Internen Kontrollsystems für die Rechnungslegung ist, durch die Einführung von Kontrollen, eine hinreichende Sicherheit zu gewähren, dass ein gesetzes-konformer Jahresabschluss erstellt wird. Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH verfügt über ein stringentes und wirksames internes Kontrollsystem, welches sowohl die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung als auch die Einhaltung der relevanten gesetzlichen Regelungen sichert. Marktrisiken Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH unterliegt trotz der Bedienung von aktuellen Wachstumsmärkten wie dem Halbleiterbereich auch den Risiken, die sich aus der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung ergeben. Durch den Aufbau eines internationalen Vertriebs, die verstärkte Ausrichtung auf neue Exportmärkte und Kooperationen mit Kunden und Anwendungspartnern können konjunkturelle Risiken aus der Schwächephase in Deutschland gemindert werden. Finanzielle Risiken Eine Liquiditätsvorschau, die vorhandenen liquiden Mittel der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH, ihrer Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH sowie nicht ausgenutzte Kreditlinien stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Ein Zinsrisiko, d.h. mögliche Wertschwankungen aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze, droht vor allem bei mittel- und langfristig variabel verzinsten Verbindlichkeiten. Aus diesem Grund wurden für alle Darlehensverhältnisse ausschließlich Fixzinsvereinbarungen getroffen. Finanzinstrumente Die Gesellschaft hat keine Finanzderivate wie Devisentermingeschäfte, Rohstoff-swaps oder Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Zur Begrenzung der Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird neben einer bonitätsabhängigen Gestaltung der Zahlungskonditionen ein stringentes Mahnwesen geführt. Forderungsausfallrisken werden zudem durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung minimiert. Rohstoffpreisrisiken und Rohstoffbeschaffungsrisiken Zur Begrenzung der Risiken aus der Beschaffung der Rohstoffe und zur langfristigen Gewährleistung der Lieferfähigkeit werden längerfristige Vereinbarungen mit Lieferanten getroffen und ausreichend hohe Mengen sämtlicher wesentlicher Rohstoffe bevorratet. Mit den wesentlichen Lieferanten werden längerfristige Preisvereinbarungen geschlossen. Rechtliche Risiken Im Falle von Rechtsstreitigkeiten bilden wir Rückstellungen, wenn es wahrscheinlich ist, dass eine Verpflichtung entsteht und eine realistische Schätzung des daraus resultierenden Aufwands möglich ist. Personalrisiken Unsere Mitarbeiter sind eine wesentliche Säule des Geschäftserfolges der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH. Durch gezielte Personalentwicklung und Schulungsprogramme sichern wir laufend die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter. Neben einer leistungsorientierten Grundvergütung ist ein erfolgsabhängiges System zur Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg eingeführt worden. IT-Risiko Zur sicheren Abwicklung der Geschäftsprozesse werden die genutzten Informationstechnologien kontinuierlich kontrolliert und angepasst. Unser Sicherungsstystem, Virenschutz und Verschlüsselungssysteme sowie genau geregelte Zugriffsberechtigungsstrukturen sichern uns basierend auf den verfügbaren technologischen Standards vor Verlust oder Manipulation von Daten. Gesamtrisiko-Einschätzung Auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Informationen bestehen unserer Einschätzung nach keine wesentlichen Einzelrisiken, die den Unternehmensbestand gefährden. Auch die kumulierte Betrachtung der Einzelrisiken gefährdet nicht den Fortbestand der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH. Chancen Chancen ergeben sich für die Zukunft aufgrund des Ausbaus des Vertriebs, der technologischen Kooperationen mit Kunden und Anwendern, der Erschließung neuer Märkte mit Konzentration auf EMEA, NAFTA und LATAM sowie der damit einhergehenden Verbreiterung und Diversifizierung des Kundenstammes und Produktportfolios. Positive Entwicklungen ergeben sich insbesondere aus der steigenden Nachfrage im Halbleiter- und Elektrotechnikbereich, der Kooperationen innerhalb der Nippon Carbon Gruppe, sowie den steigenden Bedarfen der europäischen und US-Amerikanischen Rüstungsindustrie. E. Prognosebericht Konjunkturausblick Die Aussichten für die Weltwirtschaft bleiben auch im Jahr 2024 aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten zwar noch mit Unsicherheit behaftet. In der zuletzt vorgestellten Prognose blickt der Internationale Währungsfonds (IWF) jedoch etwas optimistischer auf die Zukunft. Das globale Wachstum dürfte in 2024 bei 3,1 % liegen, für 2025 rechnet der IWF mit 3,2 % Wachstum. Für die USA erwarten die Experten in der jüngsten Prognose ein Wachstum von 2,1 % und für China 4,6 %. Für alle untersuchten Länder außer Argentinien erwarten die Experten des IWF eine positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung. Absatzmärkte Unsere wesentlichen Absatzmärkte - EMEA und NAFTA - werden 2024 und voraussichtlich auch in 2025 wachsen. Hieran wollen wir insbesondere auch durch unsere lokale Präsens im Vertrieb partizipieren. Weiterhin werden wir das Partnernetzwerk in wichtigen Produktbereichen weltweit weiter ausbauen. Umsatz- und Ertragsentwicklung Zum Zeitpunkt der Berichtsanfertigung geht die Geschäftsführung für das nächste Jahr bei Umsätzen von rund 18,3 Mio. € von einer im Vergleich zu 2023 leicht rückläufigen Ertragslage aus. Dies resultiert neben einem etwas geringeren Umsatz insbesondere aus höheren Energie- und Personalkosten. Wir rechnen in 2024 mit einem Jahresüberschuss von rund 1,43 Mio. € (einschließlich Ergebnisabführung der Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH). Prognoseangaben für die finanziellen Leistungsindikatoren Die Geschäftsführung rechnet mit folgenden Kennzahlen für 2024:
Erwartete Finanzlage und geplante Investitionen Für das Jahr 2024 sind Investitionen in den Maschinenpark von rund 847 T€ geplant, die zu 50 % aus Darlehensmitteln finanziert werden sollen. Zusammen mit dem finanzwirtschaftlichen Überschuss der Gesellschaft ist die Finanzierung der Vorhaben gesichert. Liquiditätsentwicklung Die Innenfinanzierungskraft der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH und ihrer durch einen Ergebnisabführungsvertrag wirtschaftlich verbundenen 100%-Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH gewährleistet die Deckung des für 2024 zu erwartenden Liquiditätsbedarfs.
Windhagen, den 22. Mai 2024 gez. Torsten Kornmeyer gez. Takeshi Kawazoe BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identität Die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH hat ihren Sitz in 53578 Windhagen und ist in das Handelsregister B beim Amtsgericht Montabaur unter der Nummer 13054 eingetragen. Allgemeine Angaben Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Dabei beträgt die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei Gebäuden 15 bis 25 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen fünf bis 14 Jahre und bei den Betriebs- und Geschäftsausstattungen drei bis 10 Jahre. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse, die in Konsignationslägern bei Kunden liegen, werden nach der retrograden Bewertungsmethode ermittelt. Ausgehend vom Verkaufspreis werden der Gewinnaufschlag sowie die Vertriebs- und Verwaltungskosten abgezogen. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf den Forderungsnettobetrag ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittel der "projected-unit-credit-method". Der Rechnungszinssatz beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln von 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck-Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre in Höhe von 1,82 % (Vorjahr 1,78 %) abgezinst. Der Abzinsungsbetrag beträgt EUR 3.316 (Vorjahr EUR 3.648) und wird im Personalaufwand ausgewiesen. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag aus den Durchschnittszinssätzen für eine zehnjährige beziehungsweise siebenjährige Laufzeit beläuft sich auf EUR 1.021. Für diesen Betrag besteht eine Ausschüttungssperre. Der Rententrend wurde mit 0,0 % berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Devisenkassamittelkursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sind vollständig Forderungen gegen Gesellschafter. Eigenkapital Das Stammkapital von EUR 50.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Rücklagen Die ausgewiesene Kapitalrücklage hat sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres nicht verändert. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten Verbindlichkeitenspiegel. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten in Höhe von EUR 5.914.741,70 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr: EUR 5.153.806,50). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 4.463.921,38 (Vorjahr EUR 5.569.655,12) beinhalten sonstige Verbindlichkeiten aus einem Darlehen der KGT Graphit Technologie GmbH. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge/Erträge aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 33.564,79 EUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen/Aufwand aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 47.305,26 EUR (Vorjahr: 0,74 EUR). Periodenfremde Erträge Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von 24.568,76 EUR (Vorjahr 46.679,00 €) aus der Auflösung von Rückstellungen entstanden. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse. Nicht in der Bilanz enthaltene, außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es liegen nicht in der Bilanz enthaltene, sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3a HGB im Gesamtbetrag von rund EUR 14.901.661,34 (Vorjahr: EUR 11.883.957,25) vor. Davon entfallen EUR 13.234.935,12 (Vorjahr: EUR 10.336.129,16) auf Verpflichtungen gegen verbundene Unternehmen. Der Gesamtbetrag setzt sich wie folgt zusammen:
Organe Die Organe der Gesellschaft sind:
Geschäftsführung Als Geschäftsführer sind Herr Torsten Kornmeyer, Königswinter und Herr Takeshi Kawazoe, Tokyo, bestellt. Gesamtbezüge der Organe Die Angaben über die Gesamtbezüge der Organe unterbleiben in Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB. Beteiligungen Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der KGT Graphit Technologie GmbH, Windhagen. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft belief sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 8.898.764,54. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die KGT Graphit Technologie GmbH nach der Abführung des Gewinns von TEUR 1.588 an die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages einen Jahresüberschuss in Höhe von 0 EUR. Des Weiteren ist die Gesellschaft an der im Geschäftsjahr 2021 neu gegründeten KTE Kornmeyer Technologie Entwicklung GmbH ("KTE") zu 100 % (Stammkapital 50.000 EUR) beteiligt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 der Tochtergesellschaft weist einen Jahresfehlbetrag von 215.187,38 EUR aus, das Eigenkapital zum 31.12.2022 betrug 52.710,24 EUR. Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023 ist noch nicht erstellt worden. Ergebnisabführungsvertrag mit der KGT Graphit Technologie GmbH Mit der Tochtergesellschaft KGT Graphit Technologie GmbH, 53578 Windhagen, besteht seit 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag. Hierin verpflichtet sich die Tochtergesellschaft ihren ganzen Gewinn an die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH abzuführen, welche sich im Gegenzug zur Übernahme etwaiger Verluste der Tochtergesellschaft verpflichtet. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf 47 Mitarbeiter (Vorjahr: 38), davon 11 Teilzeitkräfte (Vorjahr: 11). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen.
Windhagen, den 22. Mai 2024 gez. Torsten Kornmeyer, Geschäftsführer gez. Takeshi Kawazoe, Geschäftsführer Entwicklung des AnlagevermögensAnlagespiegel
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung von technischen Anlagen und Maschinen besichert. Die übrigen Verbindlichkeiten sind unbesichert. ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat in der Sitzung vom 18. Oktober 2024 den Jahresabschluss 2023 festgestellt. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorstehende nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss 2023 ist zur Offenlegung bestimmt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH, Windhagen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH, Windhagen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nippon Kornmeyer Carbon Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, 28. Mai 2024 BDO
AG
gez. Ahrend, Wirtschaftsprüfer gez. Offergeld, Wirtschaftsprüfer |
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Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren
Betrieb von Sportanlagen
Jagd, Fallenstellerei und damit verbundene Tätigkeiten
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen