Auto
Böcker GmbH
Quakenbrück
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Geschäftsmodell
Die Auto Böcker GmbH ist eine Reparaturwerkstatt
für Kraftfahrzeuge und führt die Vermittlung von
Neufahrzeugen durch. Der Vertrieb von Gebrauchtfahrzeugen,
Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör sowie Vornahme
aller sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang
stehen gehört ebenfalls zum Betrieb. Der Sitz der
Gesellschaft liegt in Quakenbrück.
Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags-
und liquiditätsorientierte finanzielle
Leistungsindikatoren herangezogen, insbesondere sind dies die
Umsatzerlöse, der Jahresüberschuss und die
Eigenkapitalquote.
Wirtschaftsbericht
a)
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 im
preisbereinigtem BIP einen Rückgang von 0,3% (DESTATIS)
zu verzeichnen. Der BIP lag im Jahr 2023 bei etwa 4,12
Billionen Euro. Im Juli 2021 stieg die Inflation in
Deutschland an und erreichte in den Jahren 2022 und 2023 ein
Rekordniveau. Verantwortlich dafür waren unter anderem
Basiseffekte, die auf die coronabedingte Senkung der
Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte 2020 und den
damit einhergehenden sinkenden Preisen bei vielen Gütern
zurückzuführen waren. Im Vergleich zum Vorjahr
waren zudem die Preise für Mineralölprodukte und
andere energieerzeugende Rohstoffe stark gestiegen, diese
Entwicklung wurde durch den Krieg in der
Ukraine weiter verstärkt. Seit der zweiten
Jahreshälfte 2023 ist die Inflationsrate wieder deutlich
zurückgegangen.
Der Umsatz des Kfz-Gewerbes stieg 2023 kräftig an.
Handel und Werkstätten nahmen rund 207,3 Mrd. EUR ein
(Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Dies
entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 11,9%.
Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus hohen
Werkstattauslastungen, gestiegenen Reparaturkosten sowie
einem Wachstum bei den PKW-Neuzulassungen.
b)
Geschäftsverlauf und Lage
Trotz erneuter Lieferengpässe ist die
Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf
zufrieden. Das Geschäftsjahr schließt mit einem
Jahresüberschuss von TEUR 181 (Vj.: TEUR 145). Damit
konnten die im Vorjahr getroffenen Prognosen übertroffen
werden.
c)
Finanz- und Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote reduziert sich deutlich von
59,18% im Vorjahr auf nunmehr 41,43% Bei der Entwicklung ist
festzuhalten, sich die Bilanzsumme deutlich um TEUR 3.230 auf
TEUR 9.752 erhöht hat.
Auf der Aktivseite kommt die Entwicklung im
Wesentlichen durch einen Anstieg der fertigen Erzeugnisse und
Waren von TEUR 2.165 auf TEUR 4.164 sowie der liquiden Mittel
von TEUR 697 auf TEUR 2.406 zum Ausdruck.
Auf der Passivseite wird der Rückgang der
Rückstellungen von TEUR 730 auf TEUR 531 durch den
Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
von TEUR 987 auf TEUR 4.537 überkompensiert und
begründet so den Bilanzsummenanstieg.
d)
Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhen sich von TEUR 24.910
um TEUR 4.205 bzw. 16,88% auf TEUR 29.115. Hierin enthalten
sind Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.781, die mit
der Karosserie- und Fahrzeugbau Böcker GmbH
getätigt wurden und aus der Anschaffung von 59
Sattelzugmaschinen resultieren. Lässt man diesen Effekt
unberücksichtigt, belaufen sich die Umsatzerlöse
auf TEUR 22.334 und reduzieren sich damit um 10,34%
gegenüber dem Vorjahr.
Den Großteil der Umsatzerlöse macht mit TEUR
8.787 der Verkauf von Neufahrzeugen. Der Verkauf von
Werkstattteilen erhöht sich von TEUR 2.470 auf TEUR
2.636.
Die Rohertragsquote beträgt im Geschäftsjahr
15,28% (Vj.: 23,50%). Die Umsatzrendite ist ebenfalls von
0,58% auf 0,62% angestiegen.
Prognosebericht
Für 2024 erwarten wir Umsatzerlöse (inkl.
Solcher mit verbundenen Unternehmen) auf Niveau des Jahres
2023. Bei einer entsprechenden Entwicklung der Kosten gehen
wir für 2024 ebenfalls von einem Jahresergebnis,
ungefähr auf Niveau des Berichtsjahres aus.
Es wird erwartet, dass die E-Mobilität durch das
plötzliche Stoppen der Förderungen stark
zurückgehen wird. Im Gebrauchtwagenbereich sehen wir uns
aber professionell aufgestellt, so dass davon ausgegangen
wird, dass der Rückgang im Neuwagen- durch den
Gebrauchtwagenmarkt kompensiert werden kann.
Durch die Zusammenlegung von Servicebereichen erwarten
wir deutliche Einsparpotentiale im Personalbereich und einen
Anstieg der Effektivität. Darüber hinaus gehen wir
von steigenden Erträgen aufgrund erhöhter
Stundenverrechnungssätze aus, so dass wir mit einem
verbesserten Ergebnis im Ersatzteil- und
Zubehörgeschäft rechnen.
Chancenbericht
Unsere Mitarbeiter haben wieder herausragende
Leistungen erbracht und unseren Kunden die gewünschte
Mobilität zur Verfügung gestellt. Wir sind daher
stolz, solche Mitarbeiter im Unternehmen zu haben, welche mit
uns gemeinsam auch die zukünftigen Herausforderungen des
Marktes mit all den digitalen Prozessen meistern. Die
Geschäftsleitung wird daher die hohe Fachkompetenz
unserer Mitarbeiter auch zukünftig fördern.
Wir sehen unseren Wettbewerbsvorteil insbesondere in
unserer Kundennähe. Anstelle digitaler Verkaufsprozesse
bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit Ihr Fahrzeug
vor Ort zu erleben, Probefahrten zu absolvieren und
fachmännisch beraten zu werden.
Wir setzen uns von großen Händlerketten
zudem dadurch ab, dass wir auch Fahrzeuge in günstigen
Preissegmenten anbieten und somit in der ländlichen
Umgebung lebenden Familien die Möglichkeit zum Erwerb
eines Zweitfahrzeugs bieten.
Auch in Hinblick auf Reparaturen, Service und Garantien
setzen wir auf regionale Nähe und guten Service, wodurch
unsere Kunden lange Warte- und Fahrzeiten vermeiden
können.
Risikobericht
Risiken sehen wir in der anhaltenden Inflation sowie im
Ukraine-Krieg. Belastungen können sich auch aus einer
Verschärfung der Situation in Ostasien ergeben. Viele
Menschen befürchten entweder durch die Auswirkungen der
aktuellen Kriege oder die Folgen der Migration
persönliche Einschnitte bei ihrem Lebensstandard.
Dagegen stehen erhebliche Lohnsteigerungen, die über die
aktuelle Inflation deutlich hinausgehen und diese wieder
fördern. Der minimale Rückgang bei der letzten
Festlegung des aktuellen Leitzinses ist ein Ausdruck für
die nach wie vor vorhandene Sorge, dass der Inflationsdruck
in Europa wieder zunehmen könnte, auch wenn dieser
aktuell nur leicht über dem erwünschten Maß
von 2 % liegt. Damit bleiben die Finanzierungskosten für
Unternehmen und Verbraucher weiter hoch, was für die
Konjunktur nicht zuträglich ist. Die Bewältigung
der Zinslast ist eine der großen Herausforderungen
für die Unternehmen und wird auch von unserer Gruppe mit
großer Aufmerksamkeit verfolgt.
Quakenbrück, den 10.09.2024
Autohaus Böcker GmbH
(Axel Böcker- Geschäftsführer)
(Stefan Böcker - Geschäftsführer)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
787.138,46 |
811.061,96 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
12,50 |
12,50 |
| II.
Sachanlagen |
765.804,00 |
789.727,50 |
| III.
Finanzanlagen |
21.321,96 |
21.321,96 |
| B.
Umlaufvermögen |
8.958.577,10 |
5.595.150,91 |
| I.
Vorräte |
4.188.691,03 |
2.302.547,09 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
2.363.398,84 |
2.595.569,35 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.406.487,23 |
697.034,47 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.371,01 |
17.858,93 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
9.752.086,57 |
6.424.071,80 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.040.332,09 |
3.859.686,61 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
102.258,38 |
102.258,38 |
| II.
Kapitalrücklage |
102.258,38 |
102.258,38 |
| III.
Bilanzgewinn |
3.835.815,33 |
3.655.169,85 |
| B.
Rückstellungen |
531.467,40 |
729.543,94 |
| C.
Verbindlichkeiten |
5.180.287,08 |
1.811.817,25 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
0,00 |
23.024,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
9.752.086,57 |
6.424.071,80 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.484.814,55 |
5.213.458,81 |
| 2.
Personalaufwand |
2.400.291,24 |
2.516.970,94 |
| a)
Löhne und Gehälter |
1.975.465,28 |
2.041.638,37 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
424.825,96 |
475.332,57 |
| 3.
Abschreibungen |
254.760,58 |
246.413,16 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
254.760,58 |
246.413,16 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.520.891,34 |
2.206.243,77 |
| 5.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
1.500,00 |
4.281,76 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
0,00 |
13.179,53 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
29.475,78 |
25.215,29 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
100.217,12 |
91.208,10 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
180.678,49 |
144.868,84 |
| 10.
sonstige Steuern |
-33,01 |
0,00 |
| Jahresüberschuss |
180.645,48 |
144.868,84 |
Ergebnisverwendung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
180.645,48 |
144.868,84 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.655.169,85 |
3.510.301,01 |
| 3.
Bilanzgewinn |
3.835.815,33 |
3.655.169,85 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
01.01.2023 - 31.12.2023 der Auto Böcker GmbH wird nach
den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung
der ergänzenden Bestimmungen für
Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der
Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG)
sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die
Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft
gemäß § 267 HGB auf.
Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr haben
sich nicht ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung
wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens
gemäß § 275 HGB angewandt.
Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs
gem. § 288 Abs. 1 HGB wird Gebrauch gemacht.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Auto Böcker GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Quakenbrück |
| Registereintrag: |
Amtsgericht
Osnabrück |
| Registergericht: |
Osnabrück |
| Register-Nr.: |
HRB 20101 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden
unverändert zum Vorjahr angewandt.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu fortgeführten
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die
Gegenstände des Sachanlagevermögens werden
grundsätzlich linear entsprechend der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Bewegliche Sachanlagen werden, soweit sie bis 2009 zugegangen
sind, sowohl linear als auch degressiv (mit den
zulässigen Höchstsätzen) abgeschrieben.
Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände
des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen,
werden bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00
€ im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Voraussichtlich
dauernden Wertminderungen, die über den
nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen wird durch
außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung
getragen.
Die Bilanzierung des Finanzanlagevermögens
erfolgte zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich
dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden
Werten. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen
und sind die Gründe für die Wertminderung in der
Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine
Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.
Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und
der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten unter
Einbeziehung notwendiger Anschaffungsnebenkosten. Die
Bewertung der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse erfolgt
zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von
produktionsbedingten Gemeinkosten und allgemeinen
Verwaltungskosten. Wertminderungen wegen
Schwergängigkeit, Sortimentsbereinigung und
Produktüberalterung wurden vorgenommen. Das
Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien
Bewertung werden beachtet. Die Bewertungsmethoden nach §
240 Abs. 4 HGB (Durchschnittsbewertung) und § 256 Satz 1
HGB (Bewertungsvereinfachung) wurden nicht angewandt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
zum Nennwert bewertet. Die Pauschalwertberichtigung von 1,00
% (Vorjahr: 1,00 %) berücksichtigt das allgemeine
Kreditrisiko auf den Nettoforderungsbestand (ohne
Umsatzsteuer und unter Berücksichtigung der
Einzelwertberichtigungen).
Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei
Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.
Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der
Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in
einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Sie ist dem
Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung
erfolgt von 2010 an zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird
mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen
verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird
dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt
der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der
Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.
Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden
folgende Berechnungsparameter zur Bestimmung des
Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB
berücksichtigt.
1.
Gutachten
|
|
|
Bewertungsmethode
|
|
PUC Methode (Die
Verwendung dieser Methode führt bei den
vorliegenden Zusagen zu einer betriebswirtschaftlich
angemessenen Darstellung der Verpflichtung des
Bilanzierenden)
|
Rechnungszins
|
|
1,8300 % p.a.
|
Rententrend
|
|
1,0000 % p.a.
|
Fluktuation
|
|
keine
|
Beizulegender Wert
|
|
80.879,00 EUR (Vj.
95.340,00 EUR)
|
Zinsaufwand
|
|
1.318,00 EUR
|
Personalaufwand
|
|
15.779,00 EUR
|
Biometrische Annahmen
|
|
Richttafel 2018 G. von
Klaus Heubeck
|
2.
Gutachten
|
|
|
Bewertungsmethode
|
|
PUC Methode (Die
Verwendung dieser Methode führt bei den
vorliegenden Zusagen zu einer betriebswirtschaftlich
angemessenen Darstellung der Verpflichtung des
Bilanzierenden)
|
Rechnungszins
|
|
1,7800 % p.a.
|
Rententrend
|
|
2,0000 % p.a.
|
Fluktuation
|
|
keine
|
Beizulegender Wert
|
|
454.915,00 EUR (Vj.
435.784,00 EUR)
|
Zinsaufwand
|
|
5.580,00 EUR
|
Personalaufwand
|
|
13.551,00 EUR
|
Biometrische Annahmen
|
|
Richttafel 2018 G. von
Klaus Heubeck
|
Das Deckungsvermögen wurde bei der Saldierung
gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des
Zeitwertes, der bei verpfändeten
Rückdeckungsversicherungen dem steuerlichen Aktivwert
entspricht, berücksichtigt. Der angegebene Rententrend
bezieht sich auf die Leistungsphase und alle weiteren Trends
auf die Anwartschaftsphase.
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit
dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre
ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre
ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 6.880,00. Dieser
Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung
gesperrt.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in
angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt jeweils in
Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen
abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen
werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive
Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr bestehen nicht.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Der Anlagespiegel kann dem Anlagengitter entnommen
werden.
Angaben zu Forderungen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
resultieren, wie im Vorjahr, aus Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen.
Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen
beläuft sich auf TEUR 1.229 (Vj. TEUR 0).
Forderungen mit einer Restlaufzeit größer
einem Jahr betragen im Berichtsjahr TEUR 0 (Vj. TEUR 1.422).
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Rechnungsgrundlage sind die
Heubeck Richttafeln nach Prof. Klaus Heubeck. Im Berichtsjahr
wurde der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB nach
Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren
und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des
entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den
vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt. Der sich
hieraus ergebende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 1,9
und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer
Ausschüttungssperre.
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die
nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten.
|
2023
|
2022
|
|
TEUR
|
TEUR
|
Gewährleistung
|
45
|
27
|
Personalrückstellungen
|
76
|
92
|
Jahresabschlusskosten
|
17
|
13
|
übrige
|
5
|
8
|
Angaben zu den Verbindlichkeiten
Angabe zu Restlaufzeitvermerken und der
Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten
hat, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis
zu einem Jahr beträgt TEUR 1.909.
Sonstige Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 18 (Vj.
TEUR 38) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen
Sicherheit von TEUR 7 (Vj. TEUR 2,2 EUR) enthalten.
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEUR 0 (Vj.
TEUR 297).
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung sind
Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von
T€ 32 (Vj. T€ 32) enthalten.
Angaben zu den Zinsaufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind
Zinsen aus der Zuführung von Rückstellungen i.H.v.
T€ 7 (Vj. T€ 20) enthalten.
Sonstige Pflichtangaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Kaufmännisch
|
|
14,00
|
Gewerbe
|
|
42,50
|
Summe
|
|
56,50
|
Name und Sitz des Mutterunternehmens im Sinne des §
285 Nr. 14 HGB
Böcker Holding GmbH & Co. KG
Hindenburgstraße 21, 49610 Quakenbrück Amtsgericht
Osnabrück, HRA 7385
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss
für den größten und den kleinsten Kreis von
Konzernunternehmen aufstellt, ist die Böcker Holding
GmbH & Co. KG, Quakenbrück, Amtsgericht
Osnabrück, HRA 7385.
Namen der Geschäftsführer
Geschäftsführer der Auto Böcker GmbH
sind Axel Böcker (Kaufmann) und Stefan Böcker
(Kaufmann).
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 181.
Auf neue Rechnung werden TEUR 3.836 vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Quakenbrück, 10.
September 2024
|
|
Ort, Datum
|
Axel Böcker
|
Quakenbrück, 10.
September 2024
|
|
Ort, Datum
|
Stefan Böcker
|
Anlagespiegel
|
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
|
|
|
|
sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
145.172,08
|
0,00
|
0,00
|
145.172,08
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
15.338,76
|
0,00
|
0,00
|
15.338,76
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
160.510,84
|
0,00
|
0,00
|
160.510,84
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
36.193,26
|
0,00
|
0,00
|
36.193,26
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
621.276,60
|
33.674,15
|
0,00
|
654.950,75
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
1.424.246,77
|
878.472,93
|
897.705,83
|
1.405.013,87
|
Summe Sachanlagen
|
2.081.716,63
|
912.147,08
|
897.705,83
|
2.096.157,88
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
21.321,96
|
0,00
|
0,00
|
21.321,96
|
Summe Finanzanlagen
|
21.321,96
|
0,00
|
0,00
|
21.321,96
|
Summe Anlagevermögen
|
2.263.549,43
|
912.147,08
|
897.705,83
|
2.277.990,68
|
|
Aufgelaufene Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
|
sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
145.160,08
|
0,00
|
0,00
|
145.160,08
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
15.338,26
|
0,00
|
0,00
|
15.338,26
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
160.498,34
|
0,00
|
0,00
|
160.498,34
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
35.125,76
|
346,00
|
0,00
|
35.471,76
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
467.482,10
|
30.263,65
|
0,00
|
497.745,75
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
789.381,27
|
224.150,93
|
216.395,83
|
797.136,37
|
Summe Sachanlagen
|
1.291.989,13
|
254.760,58
|
216.395,83
|
1.330.353,88
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
1.452.487,47
|
254.760,58
|
216.395,83
|
1.490.852,22
|
|
Buchwerte
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
|
|
|
Konzessionen,
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
|
sowie Lizenzen an solchen
Rechten und Werten
|
12,00
|
12,00
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,50
|
0,50
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
12,50
|
12,50
|
II. Sachanlagen
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
|
|
|
einschließlich
Bauten auf fremden Grundstücken
|
721,50
|
1.067,50
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
157.205,00
|
153.794,50
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
607.877,50
|
634.865,50
|
Summe Sachanlagen
|
765.804,00
|
789.727,50
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
Beteiligungen
|
21.321,96
|
21.321,96
|
Summe Finanzanlagen
|
21.321,96
|
21.321,96
|
Summe Anlagevermögen
|
787.138,46
|
811.061,96
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von
Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem
vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 21.
Oktoberr 2024 erteilt:
"
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Auto Böcker GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Auto Böcker GmbH
- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto
Böcker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 10.
September 2024
Clostermann & Jasper Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
(Siegel)
gez.
Leopold, (Wirtschaftsprüferin)
gez.
Stuber, (Wirtschaftsprüfer)
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