Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 20101
Eingetragen
11.11.1983
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Betrieb einer Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge sowie Vermittlung von Neufahrzeugen, Vertrieb von Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeugen-Ersatzteilen und Zubehör sowie Vornahme aller sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lena Nietfeld
seit 10.9.2025
Prokura
Stefan Böcker
seit 19.6.2006
Geschäftsführer
Axel Böcker
seit 19.6.2006
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auto Böcker GmbH

Quakenbrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsmodell

Die Auto Böcker GmbH ist eine Reparaturwerkstatt für Kraftfahrzeuge und führt die Vermittlung von Neufahrzeugen durch. Der Vertrieb von Gebrauchtfahrzeugen, Kraftfahrzeugen, Ersatzteilen und Zubehör sowie Vornahme aller sonstigen Geschäfte, die hiermit im Zusammenhang stehen gehört ebenfalls zum Betrieb. Der Sitz der Gesellschaft liegt in Quakenbrück.

Zur Steuerung des Unternehmens werden bilanz-, ertrags- und liquiditätsorientierte finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen, insbesondere sind dies die Umsatzerlöse, der Jahresüberschuss und die Eigenkapitalquote.

Wirtschaftsbericht
a)  Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 im preisbereinigtem BIP einen Rückgang von 0,3% (DESTATIS) zu verzeichnen. Der BIP lag im Jahr 2023 bei etwa 4,12 Billionen Euro. Im Juli 2021 stieg die Inflation in Deutschland an und erreichte in den Jahren 2022 und 2023 ein Rekordniveau. Verantwortlich dafür waren unter anderem Basiseffekte, die auf die coronabedingte Senkung der Mehrwertsteuer in der zweiten Jahreshälfte 2020 und den damit einhergehenden sinkenden Preisen bei vielen Gütern zurückzuführen waren. Im Vergleich zum Vorjahr waren zudem die Preise für Mineralölprodukte und andere energieerzeugende Rohstoffe stark gestiegen, diese Entwicklung wurde durch den Krieg in der Ukraine weiter verstärkt. Seit der zweiten Jahreshälfte 2023 ist die Inflationsrate wieder deutlich zurückgegangen.

Der Umsatz des Kfz-Gewerbes stieg 2023 kräftig an. Handel und Werkstätten nahmen rund 207,3 Mrd. EUR ein (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 11,9%. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus hohen Werkstattauslastungen, gestiegenen Reparaturkosten sowie einem Wachstum bei den PKW-Neuzulassungen.

b)  Geschäftsverlauf und Lage
Trotz erneuter Lieferengpässe ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von TEUR 181 (Vj.: TEUR 145). Damit konnten die im Vorjahr getroffenen Prognosen übertroffen werden.

c)  Finanz- und Vermögenslage
Die Eigenkapitalquote reduziert sich deutlich von 59,18% im Vorjahr auf nunmehr 41,43% Bei der Entwicklung ist festzuhalten, sich die Bilanzsumme deutlich um TEUR 3.230 auf TEUR 9.752 erhöht hat.
Auf der Aktivseite kommt die Entwicklung im Wesentlichen durch einen Anstieg der fertigen Erzeugnisse und Waren von TEUR 2.165 auf TEUR 4.164 sowie der liquiden Mittel von TEUR 697 auf TEUR 2.406 zum Ausdruck.
Auf der Passivseite wird der Rückgang der Rückstellungen von TEUR 730 auf TEUR 531 durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 987 auf TEUR 4.537 überkompensiert und begründet so den Bilanzsummenanstieg.

d)  Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhen sich von TEUR 24.910 um TEUR 4.205 bzw. 16,88% auf TEUR 29.115. Hierin enthalten sind Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 6.781, die mit der Karosserie- und Fahrzeugbau Böcker GmbH getätigt wurden und aus der Anschaffung von 59 Sattelzugmaschinen resultieren. Lässt man diesen Effekt unberücksichtigt, belaufen sich die Umsatzerlöse auf TEUR 22.334 und reduzieren sich damit um 10,34% gegenüber dem Vorjahr.
Den Großteil der Umsatzerlöse macht mit TEUR 8.787 der Verkauf von Neufahrzeugen. Der Verkauf von Werkstattteilen erhöht sich von TEUR 2.470 auf TEUR 2.636.
Die Rohertragsquote beträgt im Geschäftsjahr 15,28% (Vj.: 23,50%). Die Umsatzrendite ist ebenfalls von 0,58% auf 0,62% angestiegen.

Prognosebericht
Für 2024 erwarten wir Umsatzerlöse (inkl. Solcher mit verbundenen Unternehmen) auf Niveau des Jahres 2023. Bei einer entsprechenden Entwicklung der Kosten gehen wir für 2024 ebenfalls von einem Jahresergebnis, ungefähr auf Niveau des Berichtsjahres aus.

Es wird erwartet, dass die E-Mobilität durch das plötzliche Stoppen der Förderungen stark zurückgehen wird. Im Gebrauchtwagenbereich sehen wir uns aber professionell aufgestellt, so dass davon ausgegangen wird, dass der Rückgang im Neuwagen- durch den Gebrauchtwagenmarkt kompensiert werden kann.

Durch die Zusammenlegung von Servicebereichen erwarten wir deutliche Einsparpotentiale im Personalbereich und einen Anstieg der Effektivität. Darüber hinaus gehen wir von steigenden Erträgen aufgrund erhöhter Stundenverrechnungssätze aus, so dass wir mit einem verbesserten Ergebnis im Ersatzteil- und Zubehörgeschäft rechnen.

Chancenbericht
Unsere Mitarbeiter haben wieder herausragende Leistungen erbracht und unseren Kunden die gewünschte Mobilität zur Verfügung gestellt. Wir sind daher stolz, solche Mitarbeiter im Unternehmen zu haben, welche mit uns gemeinsam auch die zukünftigen Herausforderungen des Marktes mit all den digitalen Prozessen meistern. Die Geschäftsleitung wird daher die hohe Fachkompetenz unserer Mitarbeiter auch zukünftig fördern.

Wir sehen unseren Wettbewerbsvorteil insbesondere in unserer Kundennähe. Anstelle digitaler Verkaufsprozesse bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit Ihr Fahrzeug vor Ort zu erleben, Probefahrten zu absolvieren und fachmännisch beraten zu werden.

Wir setzen uns von großen Händlerketten zudem dadurch ab, dass wir auch Fahrzeuge in günstigen Preissegmenten anbieten und somit in der ländlichen Umgebung lebenden Familien die Möglichkeit zum Erwerb eines Zweitfahrzeugs bieten.

Auch in Hinblick auf Reparaturen, Service und Garantien setzen wir auf regionale Nähe und guten Service, wodurch unsere Kunden lange Warte- und Fahrzeiten vermeiden können.

Risikobericht
Risiken sehen wir in der anhaltenden Inflation sowie im Ukraine-Krieg. Belastungen können sich auch aus einer Verschärfung der Situation in Ostasien ergeben. Viele Menschen befürchten entweder durch die Auswirkungen der aktuellen Kriege oder die Folgen der Migration persönliche Einschnitte bei ihrem Lebensstandard. Dagegen stehen erhebliche Lohnsteigerungen, die über die aktuelle Inflation deutlich hinausgehen und diese wieder fördern. Der minimale Rückgang bei der letzten Festlegung des aktuellen Leitzinses ist ein Ausdruck für die nach wie vor vorhandene Sorge, dass der Inflationsdruck in Europa wieder zunehmen könnte, auch wenn dieser aktuell nur leicht über dem erwünschten Maß von 2 % liegt. Damit bleiben die Finanzierungskosten für Unternehmen und Verbraucher weiter hoch, was für die Konjunktur nicht zuträglich ist. Die Bewältigung der Zinslast ist eine der großen Herausforderungen für die Unternehmen und wird auch von unserer Gruppe mit großer Aufmerksamkeit verfolgt.

Quakenbrück, den 10.09.2024
Autohaus Böcker GmbH
(Axel Böcker- Geschäftsführer)

(Stefan Böcker - Geschäftsführer)

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 787.138,46 811.061,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12,50 12,50
II. Sachanlagen 765.804,00 789.727,50
III. Finanzanlagen 21.321,96 21.321,96
B. Umlaufvermögen 8.958.577,10 5.595.150,91
I. Vorräte 4.188.691,03 2.302.547,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.363.398,84 2.595.569,35
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.406.487,23 697.034,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6.371,01 17.858,93
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.752.086,57 6.424.071,80

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.040.332,09 3.859.686,61
I. gezeichnetes Kapital 102.258,38 102.258,38
II. Kapitalrücklage 102.258,38 102.258,38
III. Bilanzgewinn 3.835.815,33 3.655.169,85
B. Rückstellungen 531.467,40 729.543,94
C. Verbindlichkeiten 5.180.287,08 1.811.817,25
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 23.024,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.752.086,57 6.424.071,80

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.484.814,55 5.213.458,81
2. Personalaufwand 2.400.291,24 2.516.970,94
a) Löhne und Gehälter 1.975.465,28 2.041.638,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 424.825,96 475.332,57
3. Abschreibungen 254.760,58 246.413,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 254.760,58 246.413,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.520.891,34 2.206.243,77
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.500,00 4.281,76
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 13.179,53
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.475,78 25.215,29
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 100.217,12 91.208,10
9. Ergebnis nach Steuern 180.678,49 144.868,84
10. sonstige Steuern -33,01 0,00
Jahresüberschuss 180.645,48 144.868,84

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 180.645,48 144.868,84
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.655.169,85 3.510.301,01
3. Bilanzgewinn 3.835.815,33 3.655.169,85

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 der Auto Böcker GmbH wird nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittleren Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB auf.

Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr haben sich nicht ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 HGB angewandt.

Von den Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gem. § 288 Abs. 1 HGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Auto Böcker GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Quakenbrück
Registereintrag: Amtsgericht Osnabrück
Registergericht: Osnabrück
Register-Nr.: HRB 20101
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewandt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bewegliche Sachanlagen werden, soweit sie bis 2009 zugegangen sind, sowohl linear als auch degressiv (mit den zulässigen Höchstsätzen) abgeschrieben.

Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 800,00 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Bilanzierung des Finanzanlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten oder, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Einbeziehung notwendiger Anschaffungsnebenkosten. Die Bewertung der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von produktionsbedingten Gemeinkosten und allgemeinen Verwaltungskosten. Wertminderungen wegen Schwergängigkeit, Sortimentsbereinigung und Produktüberalterung wurden vorgenommen. Das Niederstwertprinzip und der Grundsatz der verlustfreien Bewertung werden beachtet. Die Bewertungsmethoden nach § 240 Abs. 4 HGB (Durchschnittsbewertung) und § 256 Satz 1 HGB (Bewertungsvereinfachung) wurden nicht angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Die Pauschalwertberichtigung von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) berücksichtigt das allgemeine Kreditrisiko auf den Nettoforderungsbestand (ohne Umsatzsteuer und unter Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen).

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Sie ist dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt von 2010 an zum beizulegenden Zeitwert; dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Wertpapiere die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz.

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Berechnungsparameter zur Bestimmung des Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB berücksichtigt.



1.  Gutachten


Bewertungsmethode

PUC Methode (Die Verwendung dieser Methode führt bei den vorliegenden Zusagen zu einer betriebswirtschaftlich angemessenen Darstellung der Verpflichtung des Bilanzierenden)
Rechnungszins

1,8300 % p.a.
Rententrend

1,0000 % p.a.
Fluktuation

keine
Beizulegender Wert

80.879,00 EUR (Vj. 95.340,00 EUR)
Zinsaufwand

1.318,00 EUR
Personalaufwand

15.779,00 EUR
Biometrische Annahmen

Richttafel 2018 G. von Klaus Heubeck
2.  Gutachten


Bewertungsmethode

PUC Methode (Die Verwendung dieser Methode führt bei den vorliegenden Zusagen zu einer betriebswirtschaftlich angemessenen Darstellung der Verpflichtung des Bilanzierenden)
Rechnungszins

1,7800 % p.a.
Rententrend

2,0000 % p.a.
Fluktuation

keine
Beizulegender Wert

454.915,00 EUR (Vj. 435.784,00 EUR)
Zinsaufwand

5.580,00 EUR
Personalaufwand

13.551,00 EUR
Biometrische Annahmen

Richttafel 2018 G. von Klaus Heubeck



Das Deckungsvermögen wurde bei der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes, der bei verpfändeten Rückdeckungsversicherungen dem steuerlichen Aktivwert entspricht, berücksichtigt. Der angegebene Rententrend bezieht sich auf die Leistungsphase und alle weiteren Trends auf die Anwartschaftsphase.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 6.880,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Der Anlagespiegel kann dem Anlagengitter entnommen werden.

Angaben zu Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beläuft sich auf TEUR 1.229 (Vj. TEUR 0).

Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen im Berichtsjahr TEUR 0 (Vj. TEUR 1.422).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Rechnungsgrundlage sind die Heubeck Richttafeln nach Prof. Klaus Heubeck. Im Berichtsjahr wurde der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung gem. § 253 Abs. 6 HGB nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt. Der sich hieraus ergebende Unterschiedsbetrag beträgt T€ 1,9 und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.


2023
2022

TEUR
TEUR
Gewährleistung
45
27
Personalrückstellungen
76
92
Jahresabschlusskosten
17
13
übrige
5
8



Angaben zu den Verbindlichkeiten

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten hat, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.909.

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 38) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 7 (Vj. TEUR 2,2 EUR) enthalten.

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf TEUR 0 (Vj. TEUR 297).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 32 (Vj. T€ 32) enthalten.

Angaben zu den Zinsaufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Zuführung von Rückstellungen i.H.v. T€ 7 (Vj. T€ 20) enthalten.

Sonstige Pflichtangaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

Zahl
Kaufmännisch

14,00
Gewerbe

42,50
Summe

56,50



Name und Sitz des Mutterunternehmens im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB
Böcker Holding GmbH & Co. KG Hindenburgstraße 21, 49610 Quakenbrück Amtsgericht Osnabrück, HRA 7385
Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, ist die Böcker Holding GmbH & Co. KG, Quakenbrück, Amtsgericht Osnabrück, HRA 7385.

Namen der Geschäftsführer
Geschäftsführer der Auto Böcker GmbH sind Axel Böcker (Kaufmann) und Stefan Böcker (Kaufmann).

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 181.

Auf neue Rechnung werden TEUR 3.836 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Quakenbrück, 10. September 2024

Ort, Datum
Axel Böcker
Quakenbrück, 10. September 2024

Ort, Datum
Stefan Böcker

Anlagespiegel


Anschaffungs- oder Herstellungskosten

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte



sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
145.172,08
0,00
0,00
145.172,08
Geschäfts- oder Firmenwert
15.338,76
0,00
0,00
15.338,76
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
160.510,84
0,00
0,00
160.510,84
II. Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten




einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
36.193,26
0,00
0,00
36.193,26
technische Anlagen und Maschinen
621.276,60
33.674,15
0,00
654.950,75
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
1.424.246,77
878.472,93
897.705,83
1.405.013,87
Summe Sachanlagen
2.081.716,63
912.147,08
897.705,83
2.096.157,88
III. Finanzanlagen




Beteiligungen
21.321,96
0,00
0,00
21.321,96
Summe Finanzanlagen
21.321,96
0,00
0,00
21.321,96
Summe Anlagevermögen
2.263.549,43
912.147,08
897.705,83
2.277.990,68

Aufgelaufene Abschreibungen

01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023

EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände




Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
145.160,08
0,00
0,00
145.160,08
Geschäfts- oder Firmenwert
15.338,26
0,00
0,00
15.338,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
160.498,34
0,00
0,00
160.498,34
II. Sachanlagen




Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten




einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
35.125,76
346,00
0,00
35.471,76
technische Anlagen und Maschinen
467.482,10
30.263,65
0,00
497.745,75
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
789.381,27
224.150,93
216.395,83
797.136,37
Summe Sachanlagen
1.291.989,13
254.760,58
216.395,83
1.330.353,88
III. Finanzanlagen




Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
1.452.487,47
254.760,58
216.395,83
1.490.852,22

Buchwerte


31.12.2023
31.12.2022

EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände


Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
12,00
12,00
Geschäfts- oder Firmenwert
0,50
0,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
12,50
12,50
II. Sachanlagen


Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten


einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken
721,50
1.067,50
technische Anlagen und Maschinen
157.205,00
153.794,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
607.877,50
634.865,50
Summe Sachanlagen
765.804,00
789.727,50
III. Finanzanlagen


Beteiligungen
21.321,96
21.321,96
Summe Finanzanlagen
21.321,96
21.321,96
Summe Anlagevermögen
787.138,46
811.061,96

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende
uneingeschränkte Bestätigungsvermerk am 21. Oktoberr 2024 erteilt:

" BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auto Böcker GmbH
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auto Böcker GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto Böcker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

 Bremen, den 10. September 2024


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