ZT Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Laures seit 3.3.2026 | Prokura |
Benedikt Ney seit 3.3.2026 | Prokura |
Katrin Bretz seit 29.10.2025 | Geschäftsführer |
Peter Wirtz seit 17.11.2008 | Prokura |
Herbert Zahnen seit 15.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% | |
| 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zahnen Technik GmbHArzfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Zahnen Technik GmbH, Bahnhofstraße 24, 54687 ArzfeldA. Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung Die Gesellschaft versteht sich als Lösungsanbieter für den Bereich Wasser / Abwasser. Die angebotenen Lösungen beziehen sich dabei auf die Elektro-, Maschinen- und Verfahrenstechnik für Betreiber von Wasseraufbereitungsanlagen. Dies beinhaltet die Planung, Entwicklung, Lieferung und Montage von Maschinen und elektrotechnischen Einrichtungen sowie verfahrenstechnische und digitale Lösungen und Dienstleistungen für Wasser- und Abwasserbehandlungsanlagen. Die Wettbewerbsintensität in diesem Tätigkeitsbereich, auch bundesweit betrachtet, ist relativ gering, hat seit 2022 aber leicht zugenommen, da branchenfremde Unternehmen sich am Markt beteiligen, um Auftragsrückgänge in ihren angestammten Bereichen zu kompensieren. In Deutschland gibt es derzeit ca. 10 Wettbewerber, die ausschließlich in dem genau gleichen Unternehmensbereich tätig sind. Daneben gibt es noch weitere Firmen, die jedoch nur punktuell in einzelnen Bereichen oder zu bestimmten Zeiträumen im Bereich Wasser / Abwasser tätig sind. Die Abwasserentsorgung in Deutschland ist ein wichtiger Wirtschaftszweig mit einem konstant hohen Investitionsvolumen. Laut den Wirtschaftsdaten der Abwasserbeseitigung 2014 der DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall) werden 60 € je angeschlossenem Einwohner pro Jahr investiert, um das bestehende Abwassernetz zu erhalten. Zudem gilt die Abwasserentsorgung in Europa als systemrelevant. Dies bedeutet, dass sie auch in Krisenzeiten funktionsfähig bleiben muss und ihr eine erhöhte Priorität eingeräumt wird. Dies stabilisiert in Krisenzeiten die gesamte Branche. In Deutschland sind ca. 79 Millionen Einwohner (Quelle: Statistisches Bundesamt: Abwasserdaten Deutschland, 2016) an das Abwassernetz angeschlossen, das sind ca. 4,8 Milliarden Euro Investitionssumme im Jahr. Darauf entfallen ca. 30 % auf die Maschinen- und Elektrotechnik (ca. 1,4 Milliarden Euro). Für die Firma Zahnen Technik GmbH entspricht dies einem Marktanteil von ungefähr zwei Prozent, so dass hohe Wachstumsmöglichkeiten gegeben sind. Deutschland ist abwassertechnisch, im Gegensatz zu vielen EU-Staaten, fast flächendeckend mit dem höchsten EU-Reinigungsstandard ausgebaut. Technische Weiterentwicklungen sowie Instandhaltungen finden jedoch kontinuierlich statt, was einen weiterhin hohen Investitionsbedarf bewirkt. Benachbarte Länder wie Belgien oder Luxemburg sind zum Teil noch weit entfernt von dem vorgegebenen EU-Standard. Im weiteren internationalen Ausland fehlt teilweise die benötigte Grundversorgung. Daher sind dort die erforderlichen pro Kopf Investitionen deutlich höher als in Deutschland, da gänzlich neue Anlagen gebaut werden müssen. In Europa wurden in 2022 69 Milliarden Euro für den Umweltschutz investiert. Den größten Anteil davon hat mit 44 % die Abwasserbehandlung. Dies entspricht einem Marktvolumen von 30,4 Milliarden Euro (Quelle: Eurostat). Dieser Markt ist seit 2006 stetig gewachsen. Der weltweite Markt betrug im Jahr 2019 145 Milliarden USD und es wird erwartet, dass dieser mit einer jährlichen Wachstumsrate von 6,5 % auf 211 Milliarden USD in 2025 zunehmen wird. B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft I. Ertragslage Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich in 2023 um 16,4 % (Vj.: 21,5 %) erhöht. Damit setzt die Gesellschaft ihren Wachstumskurs kontinuierlich fort. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung des Auftragsbestandes wider. Während die Gesellschaft in der ersten Jahreshälfte des Geschäftsjahres 2023 aufgrund der hohen Auslastung nur punktuell neue Aufträge akquiriert hat, konnte das Unternehmen in der zweiten Hälfte neue Aufträge in beträchtlicher Höhe dazugewinnen, welche eine Vollauslastung der Gesellschaft über einen längeren Zeitraum garantieren. Die Materialaufwandsquote war mit 52,8% nahezu gleichbleibend zum Vorjahr (52,7%). Die Quote der bezogenen Fremdleistungen reduzierte sich dabei leicht, während sich die Materialquote leicht erhöhte. Dies ist Folge der jeweiligen Anforderungen der akquirierten Projekte. Es ist weiterhin das Ziel der Gesellschaft den Anteil der Fremddienstleister zu erhöhen, um in Zeiten des Fachkräftemangels weiteres Wachstum flexibel zu generieren. Insgesamt erhöhte sich das Rohergebnis auf T€ 14.985 (Vj. T€ 12.922) um 16,0 %. Um den gestiegenen Anforderungen im Anlagenbau und der positiven Auftragslage gerecht zu werden, hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 weiterhin, insbesondere in den Aufbau des eigenen Personals und in verschiedene Zukunftsprojekte investiert. Entsprechend stiegen die Personalaufwendungen von T€ 7.563 auf T€ 8.844 um 17,0 %. Ebenso erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 2.771 auf T€ 3.147 um 13,6 %. Dementsprechend schloss die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem operativen Ergebnis (EBITDA) in Höhe von T€ 2.994 ab. Im Vorjahr wurde ein EBITDA von T€ 2.588 erwirtschaftet. Dies bedeutet eine Steigerung um 15,7 %. Im EBIT erzielte die Gesellschaft eine Quote zur Gesamtleistung von 8,5 %. Dies entspricht sowohl dem Vorjahr, als auch der Planung. Aufgrund der deutlich gestiegenen Zinssätze und der gestiegenen Fremdfinanzierung hat sich der Zinsaufwand in 2023 im Vergleich zu 2022 mehr als verdoppelt. Somit betrug der entstandene Gewinn nach Steuern (Jahresüberschuss) T€ 1.359. Dieser wird auf neue Rechnung vorgetragen und erhöht das Eigenkapital der Gesellschaft. II. Vermögenslage Im Oktober 2021 hat die Gesellschaft Teile des bisher in der Muttergesellschaft aktivierten Anlagevermögens zum Buchwert übernommen. Insbesondere betrifft dies die Immateriellen Vermögensgegenstände (Patente und Lizenzen) und alle beweglichen Güter der Sachanlagen. Lediglich die genutzten Grundstücke und Gebäude sind in der ehemaligen Muttergesellschaft, der Zahnen Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH, verblieben und werden an die Zahnen Technik vermietet. In 2023 hat die Gesellschaft ein selbst geschaffenes Entwicklungsprojekt im Anlagevermögen aktiviert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren zur Elimination von Spurenstoffen im Wasser. Das Anlagevermögen beläuft sich mithin auf T€ 2.183. Im Umlaufvermögen haben sich die Lagerbestände, gegenüber dem Vorjahr, um 19 % reduziert. Während in 2022 die Lieferzeiten einiger Engpassartikel noch unsicher waren, und so eine erhöhte Lagerhaltung Sinn machte, hat sich die Liefersituation in 2023 entspannt. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen, also die noch nicht abgerechneten Leistungen erhöhten sich um 25,8 %, aufgrund des erhöhten Auftragsvolumens und der gestiegenen Gesamtleistung. Folglich sind auch die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 24,7 % gestiegen. Insgesamt hat sich damit die Bilanzsumme um 29,9 % auf T€ 26.334 erhöht. Unter Berücksichtigung der Gewinnvorträge und des Jahresüberschusses, des Stammkapitals sowie der Einlagen der stillen Gesellschafter beträgt die Eigenmittelquote 19,9 % (Vj. 19,2 %). Die Erhöhung der Bilanzsumme hat sich dabei reduzierend auf die Eigenkapitalquote ausgewirkt. Die Muttergesellschaft, die ZT Holding GmbH, stellt der Zahnen Technik Darlehen in Höhe von 2,9 Mio. € zur Verfügung. Diese Darlehen sind mit einem Rangrücktritt versehen. Rechnet man diese Darlehen dem Eigenkapital hinzu, so ergibt sich eine Eigenmittelquote von 30,7 % (Vj: 39,4 %). Die Reduzierung ergibt sich, da in 2023 1,2 Mio. € von dem Darlehen zurückgezahlt wurden. Da die Gesellschaft, wie schon im Vorjahr, terminlich die Aufstellung des Jahresabschlusses vorgezogen hat, betrugen die Rückstellungen, insbesondere für ausstehende Rechnungen, 1,7 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 8,2 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich plangemäß verdoppelt. Zum einen wurden Gesellschafterdarlehen zurückgeführt, zum anderen wurde das finanzintensive Anlagengeschäft damit finanziert. Die Gesellschaft hat dabei seit Herbst 2023 den Kreis der finanzgebenden Banken erweitert, um auch zukünftigen Finanzbedarf besser abbilden zu können. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen machen 7,9 % (Vj.: 14,6 %) der Bilanzsumme aus. III. Finanzlage Die Finanzlage ist auch unter Berücksichtigung der aktuellen Situation für die Zukunft als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonto bezahltund der Cash-flow beträgt T€ 1.718. Die liquiden Mittel des Unternehmens beliefen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 313, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen T€ 12.569. Die Liquiditätslage des Unternehmens stellt sich auch aufgrund des langfristig umgesetzten Finanzierungskonzeptes und des eingestellten Jahresüberschusses, als stabil dar. C. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Gesellschaft verfügt über einen hohen Auftragsbestand, welcher ihr die Vollbeschäftigung bis in das Geschäftsjahr 2025 garantiert. Zudem sind diese Aufträge aufgrund der Wettbewerbssituation und den Effizienzmöglichkeiten der Gesellschaft grundsätzlich gut kalkuliert. Preiserhöhungen der Lieferanten versucht die Gesellschaft durch frühes, verbindliches Bestellen zu minimieren. Zudem kann die Inflation, so sie den Tätigkeitsbereich der Gesellschaft betrifft, in Deutschland mittels Preisgleitklauseln und in Luxemburg durch entsprechende Indexabrechnungen an den Kunden weitergegeben werden. Ziel im Geschäftsjahr 2024 ist es weiterhin die Gesamtleistung zu erhöhen, begonnene Forschungsprojekte umzusetzen und die Digitalisierung des Unternehmens weiter voranzutreiben. Dabei rechnet die Gesellschaft grundsätzlich mit einem erhöhten Koordinationsaufwand zwischen und innerhalb der Projekte, nicht jedoch mit einer wesentlichen Beeinträchtigung. Im Plan-Budget für das Wirtschaftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einer Erhöhung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr. Nach und nach sollen die neuen Geschäftsbereiche: "Pure Water", "ISO" und "Cloud" zum Wachstum beitragen. In 2024 werden aber noch der Anlagenbau und der Service die tragenden Säulen der Gesellschaft sein. Die Mitarbeiterentwicklung soll sich der geplanten Steigerung der Gesamtleistung entsprechend anpassen. Das Unternehmen investiert in Forschung und Entwicklung, sowie in das für das angestrebte Wachstum benötigte Personal, und in die IT-Infrastruktur, um sich den Herausforderungen der Zukunft adäquat zu stellen und die sich bietenden Chancen realisieren zu können. Das angestrebte Wachstum und die geplante Entwicklung des Unternehmens müssen begleitet werden durch hinreichend qualifiziertes Personal. Deshalb bildet die Gesellschaft in erhöhtem Maße selbst aus. Seit 2021 verfügt die Gesellschaft zudem über ein eigenes InnovationLab, in welchem neue, aber auch etablierte Mitarbeiter aus- und weitergebildet werden. Dennoch ist die Gesellschaft auch auf die Rekrutierung von externem Knowhow angewiesen. Im Kontext des Fachkräftemangels kann sich dies als schwierig erweisen und Fachkräftestellen könnten nicht wie geplant besetzt werden. Die Gesellschaft versucht dies mit umfangreichen Personalgewinnungs- und Personalbindungsprogrammen zu verhindern. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Es wird auf solide, qualitätsbewusste Handelspartner zurückgegriffen, mit denen, so weit wie möglich und sinnvoll, längerfristige Lieferverträge abgeschlossen werden. Damit können die Beschaffungsrisiken begrenzt werden. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Spezieller Risikobericht Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des nachhaltigen Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Im Unternehmen wird ein Liquiditätsplan erstellt, der laufend an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, wenn möglich unter Ausnutzung von Skonto, beglichen. Prognosebericht Für das Wirtschaftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft, trotz des schwierigen Gesamtumfeldes, mit einer weiterhin positiven Entwicklung des Unternehmens. Die Preissteigerungen und auch die Ukraine-Krise haben bisher zu keiner Verschlechterung der wirtschaftlichen Perspektiven des Unternehmens geführt. Erst bei einem langfristigen Anhalten von wirtschaftlichen Beschränkungen, einem Schließen von Baustellen oder der Stilllegung von Teilen des Betriebes, ist mit wesentlichen, negativen Planabweichungen zu rechnen. Hiervon geht die Gesellschaft aber nicht aus. Die Gesamtleistung des Vorjahres soll somit nochmals gesteigert werden. Auch die Ertragslage soll verbessert werden. Die Gesellschaft engagiert sich seit Jahren stark im Bereich der Forschung, hier insbesondere in Projekten, welche die Abwasserqualität verbessern. Dies erfolgt mit qualifizierten Partnern und soll auch in 2024 weiter fortgesetzt werden. Diese gemeinsame Forschung und Kooperation wird das Know-how erweitern und damit verbunden können neue Märkte und Dienstleistungen erschlossen werden. Die Gesellschafter investieren in 2024 wesentlich in die Erweiterung des Standortes Arzfeld und ermöglichen so weiteres Wachstum durch mehr Mitarbeiter aber auch durch einen höheren Grad an Automatisierung und Digitalisierung. Insgesamt rechnet die Gesellschaft für die nächsten Wirtschaftsjahre aufgrund der Prognose und der derzeitigen Tendenzen mit einer positiven Entwicklung für das Unternehmen.
54687 Arzfeld, den 10.06.2024 Herbert Zahnen, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu den handelsrechtlichen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der GuV oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die gesetzlichen Gliederungsschemata werden gem. § 265 Abs. 5 Satz 2 HBG um die Posten "Genossenschaftsanteile", "Einlagen stiller Gesellschafter", "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" sowie "Auf Grund eines Gewinn- / Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne" erweitert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Zum Vorjahr hin waren keine Anpassungen vorzunehmen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände betreffen Entwicklungskosten für zwei Projekte. Hier erfolgten weitere Entwicklungen im Jahr 2023 im Bereich der Spurenstoffe. Die Bewertung erfolgte zu Herstellungskosten. Neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten wurden auch notwendige Gemeinkosten einschließlich angemessener Verwaltungsgemeinkosten und durch die Entwicklung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Sofern sie der Abnutzung unterlagen, wurden planmäßige lineare Abschreibungen, über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren durchgeführt. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einschließlich angemessener Verwaltungsgemeinkosten, Fremdkapitalzinsen und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind zu Nennwerten erfasst und soweit ein Aktivwert gegenübersteht offen vom Bestand der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Risiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Abgrenzungen für vorausbezahlte Aufwendungen des Folgejahres. Das gezeichnete Kapital sowie die Einlagen stiller Gesellschafter sind zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betrifft Mittel aus der Förderung des ländlichen Raumes durch den "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" (ELER). Er wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr sowie das Geschäftsjahr betreffenden Ertragssteuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechneten Vermögenswerte wurden mit ihrem Zeitwert bewertet Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines Steuersatzes von 30 % ermittelt. III. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Für gewährte Gesellschafterdarlehen wurden Rangrücktrittserklärungen für insgesamt 2.850.187,47 € vereinbart. Des Weiteren wurde eine Darlehensbelassensverpflichtung in Höhe von 2.632.980,10 € gegenüber einem Kreditinstitut abgegeben. Sonstige Vermögensgegenstände In dem Posten sind 50 T€ (VJ 50 T€) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Guthaben bei Kreditinstituten / Einlagen stiller Gesellschafter Innerhalb der Guthaben bei Kreditinstituten wurde ein Sparkonto, das zum Abschlussstichtag mit 265.366,36 € valutierte, zugunsten eines Kreditinstituts verpfändet. Für die Einlagen stiller Gesellschafter bestehen Rangrücktrittsvereinbarungen von 700 T€. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 883. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Bestimmung des Zeitwertes der Vermögensgegenstände erfolgt bei der Rückdeckversicherung mit dem Rückkaufwert am Bilanzstichtag. Es besteht in Höhe von 2 T€ eine Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nach ihrer Laufzeit wie folgt zu gliedern:
Der Betrag von 9.166 T€ der Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten ist durch folgende Rechte besichert: - Globalzession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen sämtliche in der Bundesrepublik Deutschland ansässigen Drittschuldner mit Anfangsbuchstaben A - Z. - Sicherungsübereignung des gesamten Umlaufvermögens: elektro- und maschinentechnische Anlagen und Geräte aller Art in jedem Zustand der Fertigung nebst sämtlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe an den Standorten Arzfeld und Üttfeld. - Sicherungsübereignung des gesamten Anlagevermögens: Maschinen und maschinelle Anlagen aller Art an den Standorten Arzfeld und Üttfeld. - Forderungsabtretung global von A - Z. Wegen der von verbundenen Unternehmen gewährten Rangrücktritterklärungen und Darlehensbelassensverpflichtung wird auf die Angaben zu den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verwiesen. Passive latente Steuern Die Berechnung latenter Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 29,825 %. Die Unterschiede betreffen:
Danach ergibt sich zum Abschlussstichtag nachstehende Entwicklung:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haftet die Gesellschaft für Darlehen eines Unternehmens. Zum Abschlussstichtag valutierten die Darlehen auf 1.198 T€ (VJ 1.301 T€). Des Weiteren haftet die Gesellschaft gegenüber 2 Kreditinstituten für die Einräumung zweier Kreditlinien für Avalkredite von 5 Mio. € bzw. 4 Mio. € mit einer Globalzession sämtlicher bestehenden und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen gegen alle Schuldner der Firma mit Sitz in Luxemburg. Zum Bilanzstichtag valutierten die Konten mit 5.720,6 T€. Bislang lagen keine Erkenntnisse vor, die zu einer Inanspruchnahme führen könnten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Entwicklungskosten Im Geschäftsjahr wurden die Entwicklungskosten für ein Projekte (Siehe auch die Ausführungen im Lagebericht) gem. § 248 Abs. 2 i.V. mit § 255 Abs. 2a Satz 1 HGB in Höhe von 146,5 T€ aktiviert (vgl. Abschnitt II.) und unter Bilanzposten A.1.1 ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In der Position sind Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 151 T€ (VJ 60 T€) enthalten. Zukünftige Steuerbelastung aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse Der Sonderposten beträgt am Bilanzstichtag 123.841,02 € und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände in den drei folgenden Geschäftsjahren wie folgt aufgelöst:
Die Steuerbelastung (Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer) liegt bei rd. 30 %. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Darüber hinaus wurden im Jahresdurchschnitt 2023 36 Personen für einen Beruf ausgebildet Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Herbert Zahnen ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Vergütung des Geschäftsführers Von der Angabe der Organbezüge wurde im Hinblick auf §286 Abs. 4 HGB abgesehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.005 T€ p.a. aus langfristen Miet- und Leasingverträgen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres traten, vorbehaltlich des andauernden Krieges in der Ukraine, keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wären. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Bericht des Aufsichtsratssonstige Berichtsbestandteile
Arzfeld, den 10.06.2024 gez. Herbert Zahnen Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zahnen Technik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zahnen Technik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zahnen Technik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 03.06.2024 AUDITTAX
Prof. Raber GmbH
Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer |
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Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen