EXSO. Business Solutions GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jannik Markus Hassel seit 20.12.2021 | Prokura |
Dirk Wollberg seit 20.12.2021 | Prokura |
Markus Röttgen seit 8.1.2014 | Prokura |
Ralf Arweiler seit 7.10.2013 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
K-Businesscom GmbH (vormals: Kapsch BusinessCom GmbH)NeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022Bilanz zum 31. März 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022
Anlagenspiegel zum 31. März 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2021 / 2022I. Allgemeine Angaben Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April eines Jahres und endet am 31. März des Folgejahres. Die Kapsch BusinessCom GmbH, mit Firmensitz in 41468 Neuss, Sperberweg 8, registriert am Amtsgericht Neuss, Handelsregister-Nummer HRB 8725, ist zum Bilanzstichtag 31. März 2022 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB in Anspruch. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Die Vergleichbarkeit gegenüber den Vorjahreszahlen ist gegeben. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Im Geschäftsjahr kamen die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die mit Ausnahme der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten im Wesentlichen gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben sind, zur Anwendung. Anlagevermögen Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Erworbene EDV-Software wird unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von vier bis acht Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Erworbene Sachanlagen werden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800,00 nicht übersteigen (geringwertige Wirtschaftsgüter). Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und ausgewiesen. Da sie zur dauerhaften Nutzung vorgesehen sind und keiner zeitlichen Begrenzung unterliegen, werden sie keiner planmäßigen Abschreibung unterzogen. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Fremdwährungsbewertung der Vorräte erfolgt zum Anschaffungskurs. Soweit erforderlich, werden Abwertungen auf gesunkene Wiederbeschaffungskosten vorgenommen. Die noch unfertigen Leistungen werden mit den angefallenen Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Material- und Personalgemeinkosten) angesetzt. Sollten sich aus den Aufträgen Nacharbeiten ergeben, so wird für diese Nacharbeiten durch entsprechende Rückstellungen vorgesorgt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitraum darstellen. Wartungsverträge, die mit Dienstleistern für einen Zeitraum abgeschlossen wurden, und bei denen die Gesellschaft lediglich als Mittler ohne eigene Leistungsverpflichtung auftritt, werden seit diesem Geschäftsjahr nicht mehr abgegrenzt. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt unter Bedachtnahme auf den Grundsatz der Vorsicht mit ihrem Erfüllungsbetrag. Rechnungsabgrenzungsposten Durch den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits in Rechnung gestellte und bezahlte Leistungen, die für periodenübergreifende Projekte belastet wurden, abgegrenzt. Wartungsverträge über von dritten Dienstleistern über einen Zeitraum erbrachte Dienstleistungen, bei denen die Gesellschaft lediglich als Mittler ohne eigene Leistungsverpflichtung gegenüber dem Kunden auftritt, werden seit diesem Geschäftsjahr nicht mehr abgegrenzt. Fremdwährungsumrechnung Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. III. Erläuterungen zu Bilanzposten AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Vorräte Der Gesamtwert der Vorräte, der sich aus den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sowie geleisteten Anzahlungen zusammensetzt, ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 51 auf nunmehr EUR 2.946.989,22 (Vorjahr EUR 2.997.859,13) gesunken. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistung gegen die Alleingesellschafterin K-Businesscom AG betragen EUR 55.774,42. Weiter bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 15.667,75. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme eines Betrages von EUR 8.850,00 ebenfalls innerhalb eines Jahres fällig. PASSIVA Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 50.106,60. Kapitalrücklage Durch Beschluss vom 22.03.2022 hat die Muttergesellschaft einen Gesellschafterzuschuss mittels Forderungsverzicht von TEUR 1.000 als Kapitalrücklage erbracht. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Posten:
Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind zum Stichtag mit EUR 1.721.075,16 (Vorjahr: EUR 2.766.050,71) Verbindlichkeiten gegenüber der alleinigen Gesellschafterin Kapsch BusinessCom AG enthalten. Diese gliedern sich wiederum in einen Anteil von solchen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 764.775,16 und aus Finanzierung mit EUR 1.000.000,-. Die entsprechenden Zinsaufwendungen zu der Verbindlichkeit aus Finanzierung wie auch die Zinsaufwendungen auf gestundete Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung mit EUR 74.210,73 ausgewiesen; Verbindlichkeiten hieraus bestanden am Bilanzstichtag nicht. Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. IV Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 13.207,93 (Vorjahr: EUR 254.911,79) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 9.767,27 (Vorjahr: EUR 192.968,54). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 82.621,77 (Vorjahr: EUR 90.936,07) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 15.102,91 (Vorjahr: EUR 7.467,15) enthalten. Materialaufwand Der Materialaufwand ist mit EUR 23.770.624,58 gegenüber dem Vorjahr (EUR 23.482.453,07) nur leicht aufgrund des direkten Zusammenhangs mit den erhöhten Umsatzerlösen angestiegen. Ein erhöhter Abwertungsbedarf oder größere Inventurdifferenzen haben sich in den Vorräten nicht ergeben. V. Sonstige Angaben Gesellschafter und Konzernverhältnisse Seit dem 30.06.2018 ist die Gesellschaft eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Kapsch BusinessCom AG, Wien. Diese wiederum firmiert seit dem 01.04.2022 unter K Businesscom AG. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird zudem in den Konzernabschluss der Kapsch-Group Beteiligungs GmbH mit Sitz in 1120 Wien, Am Europlatz 2, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Kapsch BusinessCom AG, ist am Sitz dieser Gesellschaft in Wien erhältlich und wird im Firmenbuch Wien bekannt gemacht. Ergebnisverwendung / Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2022 auf neue Rechnung vorzutragen. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2021/2022 waren durchschnittlich 83 Mitarbeiter beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2021/2022
Bezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe wird mit Verweis auf § 286 (4) HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen betragen:
Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2021/2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten.
Neuss, den 5. Mai 2022 Kapsch BusinessCom GmbH Ralf Arweiler Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Firma Die Gesellschaft firmiert seit dem 3. August 2018 unter Kapsch BusinessCom GmbH. Alleinige Gesellschafterin ist die K-Businesscom AG (vormals Kapsch BusinessCom AG) mit Sitz in Wien, Österreich. 2. Geschäftstätigkeit Die Kapsch BusinessCom GmbH ist ein Tochterunternehmen der K-Businesscom AG, Wien, einem der führenden österreichischen Digitalisierungspartner bei der Steigerung der Business Performance und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Im Sommer 2021 wurde die Kapsch BusinessCom AG mit einer neuen Eigentümerstruktur aus der Kapsch-Gruppe ausgegliedert und agiert seitdem als eigenständiges Unternehmen in der DACH-Region sowie in Tschechien und Rumänien. Mit dem 01.04.2022 firmiert die ehemalige Kapsch BusinessCom AG nun unter K-Businesscom AG. Die Kapsch BusinessCom GmbH ist seit mehr als 30 Jahren ein etablierter Lieferant und Systemintegrator im Bereich der Sprach- und Datenkommunikation. Die Gesellschaft agiert dabei als Berater, Systemlieferant und Dienstleistungsanbieter. Mit dem umfassenden Know-how im Umgang mit großen Datenmengen und IT Security sowie einer Vielzahl erfolgreicher Anwendungsfälle in zahlreichen Branchen sehen wir uns als idealen Begleiter bei der digitalen Transformation. Das umfassende Lösungs- und Service-Portfolio beinhaltet insbesondere die Herstellung, den Handel und die damit verbundenen Dienstleistungen von Hard- und Softwareprodukten für das Erfassen, das Management, den Transport und die Darstellung von Informationen. II. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Weltwirtschaft Nach einer Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz befand sich die Weltwirtschaft zu Jahresbeginn 2022 im Aufschwung. Die wirtschaftliche Dynamik hat sich demzufolge im vierten Quartal 2021 gesteigert unddas globale Bruttoinlandsprodukt dürfte im vierten Quartal um 1,4 % gegenüber dem Vorquartal zugenommen haben. Die globalen Lieferkettenstörungen lösen sich langsam auf. Die in Befragungen berichteten weltweiten Verzögerungen der Zulieferungen sind seit ihrem Höchststand im Oktober tendenziell gesunken. Insbesondere der berichtete Engpass an Halbleitern ist nach Angaben von IHS Markit bereits deutlich gesunken, befindet sich aber weiter auf hohem Niveau. Europa Das BIP des Euroraums hat das Vorkrisenniveau gegen Ende des dritten Quartals 2021 wieder erreicht. Im vierten Quartal schwächte sich das Wachstumsmomentum jedoch deutlich - und mehr als zuvor erwartet - ab. Das BIP stieg nach vorläufigen Zahlen lediglich um 0,3 % nach einer Zunahme von 2,3 % im dritten Quartal. Grund hierfür waren insbesondere Lieferengpässe, hohe Energiepreise und wieder steigende Infektionszahlen, die besonders den Dienstleistungsbereich belasten. Im Jahr 2021 ist die Wirtschaft des Euroraums insgesamt um 5,2 % gewachsen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres dürfte sich die schwache Entwicklung zunächst fortsetzen. Darauf deuten die ersten Konjunkturindikatoren des Jahres hin. Der Einkaufsmanagerindex für den Euroraum hat im Januar ein Elfmonatstief erreicht. Insbesondere unter den Dienstleistern hat sich die Stimmung aufgrund der OmikronVariante verschlechtert. Die Industrieproduktion verzeichnete dagegen die stärkste Steigerung seit September letzten Jahres und wirkte der Wachstumsschwäche entgegen. Für das erste Quartal wird von den Analystinnen und Analysten eine Wachstumsrate von etwa 0,5 % erwartet. Insgesamt prognostiziert der Konsens in diesem Jahr für den Euroraum einen Anstieg des BIP um 4 %. Die Wachstumsprognosen für das laufende Jahr wurden aufgrund der derzeitigen Schwäche zuletzt leicht nach unten korrigiert. Im kommenden Jahr wird mit einem Anstieg des BIP um 2,5 % gerechnet. (Quelle: BMWi: Die Lage der Weltwirtschaft zu Jahresbeginn 2022 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2022/03/17-konjunktur-weltwirtschaft.html) Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020 (auch kalender-bereinigt). (Quelle: Statistisches Bundesamt: Bruttoinlandsprodukt: Ausführliche Ergebnisse zur Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2021 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2022/02/PD22_074_811.html) Die deutsche Wirtschaftsleistung ist im Schlussquartal 2021 gemäß der jüngsten Meldung des Statistischen Bundesamts um 0,3 % zurückgegangen. Der Rückgang war weniger stark als ursprünglich befürchtet, weshalb das Jahresergebnis 2021 auf 2,9 % aufwärts korrigiert wurde. Die wirtschaftliche Entwicklung im laufenden Jahr steht seit wenigen Wochen ganz im Zeichen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine. Die beschlossenen Sanktionen treffen vor allem die russische Wirtschaft. Aber auch deutsche Unternehmen sind betroffen, wenn bestehende Handelspartner wegbrechen oder Lieferketten reißen. Ein Grund zur Sorge bleibt die Inflationsrate: Sie lag im Februar 2022 bei 5,1 %, maßgeblich getrieben durch einen weiteren Anstieg der Energiepreise. Die weitere Preisniveauentwicklung lässt sich kaum verlässlich vorhersagen, weil weder die Dauer noch Ausgang des Krieges zurzeit absehbar sind. Da Deutschland große Teile seines Gasbedarfs aus Russland importiert, sind die Preise für diesen Energieträger eng an die Entwicklung des Kriegs Russlands gegen die Ukraine gekoppelt. Zwar deuten Terminkontrakte zuletzt auf eine gewisse Entspannung bei den Energiepreisen im Zeitverlauf hin, allerdings ausgehend von einem stark schwankenden und sehr hohen Niveau. Deutschland wird im Jahr 2022 deutlich mehr für Energie bezahlen müssen als in den Vorjahren. Da die Preisniveauentwicklung durch Lieferengpässe bei wichtigen Vorprodukten im Vorfeld der aktuellen Höchststände der Energiepreise bereits sehr dynamisch verlief, sind auch in den nächsten Monaten deutlich erhöhte Inflationsraten zu erwarten. (Quelle: BMWi: Konjunktur und Wachstum / Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im März 2022 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2022/20220316-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-marz-2022.html) 2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Gesellschaft ist als Digitalisierungspartner und Systemintegrator besonders im Bereich der Informationstechnik aktiv. Daher ist insbesondere die Konjunktur der Informations- und Telekommunikationsbranche von entscheidender Bedeutung für die Gesellschaft. Nach Berechnungen des Branchenverbands Bitkom stieg 2021 der Umsatz auf dem ITK-Markt deutlich. Das Volumen wuchs um 3,9 Prozent auf 178,4 Milliarden Euro, was vor allem am guten Geschäft mit IT-Hardware und Software lag. Zu Beginn des Jahres 2022 sahen die Prognosen der Bitkom vor, dass der Markt für Informationstechnik 2022 wie im Vorjahr weit überdurchschnittlich zulegen und seine Bedeutung als größtes Branchensegment weiter ausbauen würde. Die Umsätze überstiegen 2021 erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke und werden nach Bitkom-Berechnungen dieses Jahr um 5,9 Prozent auf 108,6 Milliarden Euro zulegen. Die Telekommunikation soll voraussichtlich das moderate Wachstum aus dem Vorjahr fortsetzen. 2022 soll der Markt um 0,9 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro zulegen. (Quelle: bitkom (Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V.: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Bitkom-Branche-waechst-stabil-und-schafft-neue-Jobs) Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und seiner wirtschaftlichen Folgen hat sich das Geschäftsklima in der Digitalbranche allerdings zuletzt messbar eingetrübt. Im März gab der Index für die aktuelle Geschäftslage um 2,8 auf 39,8 Punkte nach. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate gingen stark zurück und fielen auf -3,9 Punkte und damit in den negativen Bereich. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von 21,8 Punkten. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, ging um 13,1 Punkte zurück und notierte nun bei 16,8 Punkten. (Quelle: bitkom; https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Ukraine-Krieg-drueckt-Geschaeftsklima-in-Digitalbranche 3. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Nach dem zweistelligen Umsatzwachstum im vergangen Jahr konnte in diesem Geschäftsjahr wiederum eine erneute Steigerung des Umsatzes erreicht werden. Mit 6% fällt diese allerdings etwas geringer gegenüber den Vorjahren aus. Das Neukundengeschäft ist zwar etwas geringer ausgefallen als ursprünglich geplant, trotzdem hat dies aber auch in diesem Geschäftsjahr zur positiven Umsatzentwicklung beigetragen. Die Basis dieses Erfolges bildet aber auch weiterhin das Segment der Bestandskunden, welches sowohl ein stabiles Fundament als auch ein Faktor des Zuwachses darstellt. Vor allem ist hier die bewährte Bandbreite des Leistungsspektrums, die im Wesentlichen auf die Bereiche Voice-solutions, Security-solutions, sowie Transmission & Network beruht, ein entscheidender Faktor. Dieses wird unverändert die Bereiche der Dienstleistungen sowie der Warenlieferungen, wo die Gesellschaft als Systemlieferant aufritt und tätig ist, bedienen. Die vertraute und bewährte Zusammenarbeit und Unterstützung seitens der Muttergesellschaft hat auch unverändert einen positiven Einfluss, da bestehendes Know-how noch weiter gefördert, gestützt und ausgebaut wird und somit eine vollumfängliche Nutzung im Sinnes der Kunden möglich wird. Dieser Nutzen wird auch weiterhin in der nunmehr etablierten Strukturierung in die sogenannten Competence-Center sichtbar. Die höhere und zielorientiertere Vorgehensweise in den einzelnen Kundenprojekten hat sich als sehr wirksam und erfolgreich herausgestellt und wurde auch in diesem Geschäftsjahr noch weiter intensiviert. Kontinuierliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter war und ist hier Treiber des Erfolges. Auch wenn die Branche weiterhin positive konjunkturelle Signale verzeichnet, bleibt u.a. die weitverbreitete Lieferproblematik ein zentrales Problem für die Gesellschaft. Dies hat in diesem Geschäftsjahr trotz der vielen positiven Entwicklungen nicht zu einem positiven Ergebnis geführt. Hauptursächlich haben Aufwendungen aus Abfindungszahlungen mit einem Betrag von TEUR 324 dazu geführt, dass die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von TEUR 247 ausweist. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung trotzdem als positiv zu bewerten, da sowohl ein Umsatzwachstum als auch ein gesteigertes EBIT gegenüber dem Vorjahr erreicht werden konnte. Ein positives EBIT konnte allerdings anders als prognostiziert nicht erzielt werden. III. Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.373 auf TEUR 10.024 gesunken. Im Wesentlichen ist diese Abnahme auf der Aktivseite auf die Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR -766) zurückzuführen. Die recht deutliche Reduzierung steht überwiegend im Zusammenhang mit der geänderten Bilanzierung von Verträgen zusammen, in denen die Gesellschaft lediglich als Mittler für eine Dienstleistung auftritt und aus der sich keine eigene Leistungsverpflichtung ergibt. Die Summe der Vorräte ist ebenfalls gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig (TEUR -51). Der Warenbestand verzeichnete aufgrund des erhöhten Umsatzes sowie der genannten Lieferproblematiken einen Rückgang von TEUR 400, während sich die unfertigen Leistungen für laufende Projekte und geleisteten Anzahlungen um insgesamt TEUR 349 erhöhten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten aufgrund eines nochmals verbesserten Forderungsmanagement-Prozesses deutlich reduziert werden (TEUR -681), wohingegen im Wesentlichen die ausstehenden Forderungen aus Steuerrückforderungen die sonstigen Vermögensgegenstände haben steigen lassen (TEUR + 42). In der Folge hat sich dies auch insoweit in den liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr niederschlagen, als das diese nahezu unverändert sind (TEUR + -23). Durch leicht gestiegene Investitionen im Bereich der Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände ist das Anlagevermögen um TEUR 103 auf nunmehr TEUR 439 gestiegen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital im Jahresvergleich um TEUR 753 auf TEUR 1.933 erhöht. Diese Erhöhung ergibt sich zum einen aus dem Jahresfehlbetrag von TEUR -247 und zum anderen durch einen durch die Muttergesellschaft per 22.03.2022 geleisteten Gesellschafterzuschuss in Höhe von TEUR 1.000. Dieser Zuschuss wurde aufgrund des Verzichtes auf die Rückzahlung eines gewährten Darlehens erbracht, weswegen sich die Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen größtenteils auch hierin begründet. Die Eigenkapitalquote zum 31. März 2022 beträgt nunmehr 19,3% (Vorjahr: 10,4%). Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 318 gestiegen, im Wesentlichen begründet durch höhere Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (+ TEUR 388). Zusätzlich sind auf der Passivseite die Rechnungsabgrenzungsposten im Zusammenhang mit der geänderten Bilanzierung von Wartungsdienstleistungsverträgen, bei denen die Gesellschaft lediglich als Mittler auftritt, in ähnlichem Maße wie auf der Aktivseite gesunken (TEUR -533). 2. Finanzlage Der aus liquiden Mitteln bestehende Finanzmittelfonds ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 595 auf TEUR 572 nur leicht gesunken. Sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als auch auf der Passivseite die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nahezu gleichlautend gegenüber dem Vorjahr gesunken. Somit ergibt sich hieraus keine größere Veränderung und führt zu einer weiterhin stabilen Finanzlage. Durch die im Geschäftsjahr gestiegene Eigenkapitalausstattung und die weiterhin über ein Darlehen von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 2.000) bereitgestellte Fremdkapitalfinanzierung durch die alleinigen Gesellschafterin K-Businesscom AG sehen wir uns finanziell weiterhin in der Lage, pünktlich allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 3. Ertragslage Zur Steuerung des Unternehmens wurde wie in den Vorjahren im Wesentlichen der von der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abweichende Leistungsindikator "Deckungsbeitrag (DB)" (definiert in Prozent als Quotient aus Rohergebnis (Summe aus Umsatzerlösen zzgl. sbE sowie Bestandsveränderung (Gesamtleistung) abzüglich Materialaufwand, direkt zurechenbare Kosten sowie projektbezogene Support-Kosten) geteilt durch Gesamtleistung) verwendet. Im Weiteren ist auch das aus der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete EBIT (Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) als Leistungsindikator von Bedeutung. Für das Geschäftsjahr 2021/2022 ergibt sich ein DB von 19,3% was eine deutliche prozentuale Steigerung gegenüber dem Vorjahr darstellt (17,9%) und darüber hinaus auch über dem im Vorjahr budgetiertem Wert von 19,0% liegt. Gegenüber dem Vorjahr hat sich nicht nur der erhöhte Umsatz positiv ausgewirkt, sondern teilweise auch durch Lieferverzögerungen bedingt die Art der Umsätze, die folglich vermehrt im Bereich der Dienstleistungen erzielt werden konnten. Diese sind zum Teil gewinnträchtiger und es kann ein höherer Deckungsbeitrag erwirtschaftet werden. Diese Lieferverzögerungen haben die Verschiebung einiger Kundenprojekte zur Folge, weswegen das geplante Umsatzziel grundsätzlich nicht erreicht werden konnte. Im Gegensatz zu den reduzierten sonstigen betrieblichen Erträgen, hat der verminderte Wert der Bestandsveränderung positiv zur Entwicklung beigetragen. Im Einzelnen haben sich im Berichtszeitraum folgende Veränderungen innerhalb der Komponenten des DB ergeben:
Das EBIT hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verbessert und ist um TEUR +202 auf TEUR -142 gestiegen, liegt damit aber deutlich unter dem Planwert von TEUR 150. Neben den oben beschriebenen Entwicklungen, die sich bereits beim Leistungsindikator DB ergeben haben und einen identischen Einfluss auf den Leistungsindikator EBIT bewirken, haben hauptsächlich die erhöhten Personalkosten (TEUR +893) ein weiterhin negatives EBIT verursacht. Die Abschreibungen auf Sachanlagen verringerten sich um TEUR 106 während sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr leicht um TEUR 62 erhöht haben. Diese Effekte haben somit keinen wesentlichen Einfluss auf die Veränderung des EBIT genommen. IV. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Chancen und Risiken Die Gesellschaft nimmt immer mehr wahr, dass für viele Unternehmen die Digitalisierung ein Schlüssel zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen ist. Der Bedarf nach digitalen Lösungen und Weiterentwicklungen steigt stetig und somit ist auch die aktuell positive Prognose der Bitkom spürbar. Auch im abgelaufenen Jahr konnten vermehrt Projekte sowohl im gefragten Bereich der Digitalisierung als auch generell im Hard- und Softwaregeschäft erfolgreich gewonnen und umgesetzt werden. Die Gesellschaft konnte nicht nur bei ihren Bestandskunden das Geschäft weiter ausbauen, sondern sieht und spürt weiterhin hier ein noch größeres Potential für die Vermarktung ihres Portfolios und ihrer Lösungen. In Summe bieten sich trotz der immer noch andauernden Corona-Krise und der verstärkten Lieferengpässe weiterhin vielfältige Möglichkeiten des Wachstums und der Stärkung der Stellung im Markt. Auch die immerwährende und fortschreitende Spezialisierung der eigenen Ressourcen trägt entscheidend dazu bei, auch weiterhin sowohl die Bestandkunden zu überzeugen, als auch neue Kunden zu gewinnen. Wie auch schon im vergangen Jahr birgt auch weiterhin die voranschreitende Spezialisierung von Produkten und Lösungen die Gefahr, diese nicht immer adäquat mit entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern besetzen zu können bzw. die vorhandenen Mitarbeiter auch gegenüber dem Wettbewerb halten zu können, was im abgelaufenen Jahr nicht immer gelungen ist. Auch deswegen wurde weiter in das Leistungspaket für die Mitarbeiter investiert und neue Anreize geschaffen. Die Gesellschaft ist sich bewusst, dass ihre Belegschaft ihr höchstes Gut ist und legt daher hier dauerhaft großen Wert darauf, dass die gute Ausbildung und Spezialisierung auch weiter vorangetrieben werden und somit eine noch deutlichere Abgrenzung im Markt möglich ist und zum Tragen kommt. Und nicht zuletzt bieten sowohl die eigenen Produkte wie auch die gute Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft vielfältige Möglichkeiten, die die Gesellschaft gut für die Zukunft aufgestellt sein lässt. Die regelmäßige Überprüfung evtl. Auswirkungen aus den Folgen der Coronapandemie oder auch die der Lieferengpässe sowohl auf die Gesellschaft als auch auf die ganze Gruppe, die sich in den letzten Jahren bewährt hat, findet auch weiterhin regelmäßig statt. Evtl. Risiken und direkte Auswirkungen sollen dadurch so früh wie möglich erkannt werden. Herausforderungen ergeben sich für die Gesellschaft insbesondere in der qualitäts- und termingerechten Abwicklung von Projekten. Hieraus können zusätzliche Kosten u.a. durch Nacharbeiten oder Vertragsstrafen entstehen. Das Projektcontrolling dient in diesem Zusammenhang dazu, etwaige Risiken frühzeitig erkennen zu können und entsprechend zu reagieren. Dem Risiko des technischen Fortschritts und einem überalterten Lagerbestand begegnen wir mit einem projekt- bzw. auftragsspezifischen Einkauf. Die Neustrukturierung des internen Forderungsmanagement, das es sich zum Ziel gesetzt hat, das zukünftige Ausfallrisiko zu reduzieren, ist noch weiter optimiert worden, so dass die Summe der ausstehenden Forderungen deutlich reduziert hat und das potentielle Risiko hieraus gleichermaßen gesunken ist. Bei vereinzelten Kundenprojekten kann es zudem zu einem Währungsrisiko kommen, was allerdings eher die Ausnahme darstellt. Zudem ist die Gesellschaft in das Währungsrisikomanagementsystem der Muttergesellschaft eingebunden. Als Technologieunternehmen sind wir typischen IT-Risiken in Bezug auf Datensicherheit, -vertraulichkeit und -verfügbarkeit ausgesetzt. Die gesamte Gruppe betrachtet den Faktor Sicherheit ganzheitlich und festigt das Bewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch regelmäßige Schulungen. Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres haben sich keine gravierenden, negativen Veränderungen oder Einflüsse ergeben, was die Gesellschaft darin bestärkt, gut aufgestellt zu sein und mehr Chancen als Risiken zu sehen. 2. Voraussichtliche Entwicklung Ein sehr guter Auftragseingang und ein überdurchschnittlicher Auftragsstand an Projekten, die im kommenden Geschäftsjahr realisiert werden können, sind die entscheidenden Faktoren zur Erreichung der selbst gesteckten Ziele für das kommende Geschäftsjahr. Somit konnten die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt werden, auch wenn im abgelaufenen Jahr die geplanten Ziele nicht vollständig erreicht werden konnten. Es wird für 2022/2023 mit einem Gesamtumsatz von TEUR 42.000 gerechnet. Dieser ergibt sich trotz des zuletzt eingetrübten Geschäftsklimas in der Digitalbranche aus dem größeren Potential an Digitalisierungsprojekten, der weiterhin stabilen Basis an Bestandskunden, sowie dem Ausbau an Neukundengeschäft. So sind neben dem weiter gesetzten Fokus auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter im Laufe des neuen Geschäftsjahr auch wieder einige Neueinstellungen geplant, ohne allerdings dabei die Konsolidierung der Kosten aus den Augen zu verlieren. All diese Planungen und Maßnahmen führen dann in Summe zu dem in der kommenden Berichtsperiode angestrebten positiven Ergebnis (EBIT) von TEUR 1.000. Der DB wird gegenüber dem letzten Plan leicht erhöht mit 19,7% prognostiziert, da durch verstärkte Dienstleistungsgeschäfte eine etwas bessere Geschäftsentwicklung zu erwarten ist. Angesichts der unvorhergesehenen Ereignisse mit dem Krieg in der Ukraine und der damit einhergehenden Eintrübung des Geschäftsklimas im Digitalisierungssektor sind die prognostizierten Zahlen zu Umsatz und EBIT bzw. DB mit Unsicherheit behaftet. Je nach Dauer und weiterer Entwicklung können sich negative Effekte ergeben. Insgesamt ist die Gesellschaft gut aufgestellt, um positiv in die Zukunft zu blicken.
Neuss, den 5. Mai 2022 Kapsch BusinessCom GmbH Ralf Arweiler Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers:An die Kapsch BusinessCom GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kapsch BusinessCom GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kapsch BusinessCom GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegen-stehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, 6. Mai 2022 SHWP
GmbH
Smailus, Wirtschaftsprüfer Schlaf, Wirtschaftsprüferin GESELLSCHAFTERBESCHLUSSim Umlaufwegedes alleinigen GesellschaftersK-Businesscom AG(vormals Kapsch BusinessCom AG)FN 178368 g, Firmenbuch HG Wien, ÖsterreichWienerbergstraße 53AT-1120 Wien, ÖsterreichderK-Businesscom GmbH(vormals Kapsch BusinessCom GmbH)HRB 8752; HG NeussSperberweg 8,41468 Neuss , DeutschlandDie Gesellschafterin der K-Businesscom GmbH beschließt wie folgt: Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 wurde mit 31.03.2022 vorgelegt. Dieser wurde von der mit Gesellschafterbeschluss als Abschlussprüfer bestellten SHWP GmbH WPG geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der geprüfte Jahresabschluss wird somit festgestellt. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von € 1.129.755,64, sowie der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 246.798,79 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Dem Geschäftsführer Ralf Arweiler wird hinsichtlich der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2022 die Entlastung erteilt.
Wien, am 07.06.2022 Kapsch BusinessCom AG Dr. Franz Semmernegg Mag. Jochen Borenich |
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