Reisedienst Maaßen GmbH
Düsseldorf
Jahresabschluss zum 31. Dezember
2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Grundlagen der Gesellschaft
1.1 Geschäftsmodell
Gegenstand des Unternehmens sind die auftragsweise
Durchführung von Linienverkehren mit Omnibussen und
übrigen Verkehrsmitteln, Vertretung anderer
Verkehrsgesellschaften, die Durchführung und
Abwicklung einschlägiger Geschäfte und deren
Ausdehnung auf verwandte Gewerbe primär in der Region
Düsseldorf. Darüber hinaus kann es sich zur
Erfüllung seiner Aufgaben anderer Unternehmen
bedienen.
Die Gesellschaft ist darüber hinaus zu allen
Rechtsgeschäften und Maßnahmen berechtigt, die
dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Sie kann zu diesem
Zweck Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen
gründen, erwerben oder sich an ihnen beteiligen.
Die Reisedienst Maaßen GmbH erbringt als
Tochterunternehmen der Rheinbahn AG, Düsseldorf,
Linienleistungen im öffentlichen Personennahverkehr
mit Kraftomnibussen im Großraum Düsseldorf, im
Auftrag für ihre Gesellschafterin. Die Reisedienst
Maaßen GmbH ist nicht im Besitz eigener
Linienkonzessionen sowie Fahrzeugen zur
Personenbeförderung; Fahrzeuge zur Leistungserbringung
werden bei der auftraggebenden Gesellschafterin,
gemäß Vertrag über die Gestellung und
Instandhaltung von Bussen, angemietet.
1.2 Geschäft und Rahmenbedingungen
Die Reisedienst Maaßen GmbH ist mit Wirkung zum
1. Januar 2006 eine 100%ige Tochter der Rheinbahn AG,
Düsseldorf, (Rheinbahn AG) geworden. Die
Geschäftsräume und gleichzeitig der Firmensitz
befinden sich auf dem Gelände des
Rheinbahn-Betriebshofes Lierenfeld, Lierenfelder
Straße 40, 40231 Düsseldorf. Die
Geschäftsräume werden gemäß
Mietvertrag von der Rheinbahn AG angemietet.
2. Wirtschaftsbericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf
2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig
hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten
geprägt. Ursächlich für diese schwächer
als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren
vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste
im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum
geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere
Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die
dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und
Krisen.
[1]
Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im
Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022
erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit
geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch
bei +6,9 % gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr
2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres
2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem
hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im
Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark", sagte Dr. Ruth
Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im
Dezember 2023 lag die Inflationsrate − gemessen als
Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum
Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit
zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor
rückläufig gewesen war.
[2]
Als Nachfolgeprodukt für das auf drei Monate
befristete "9 Euro-Ticket" aus dem 2. Entlastungspaket 2022
wurde das sogenannte "Deutschlandticket" von der
Bundesregierung aus dem 3. Entlastungspaket zum monatlichen
Preis von 49 Euro beschlossen.
Wie schon das "9-Euro-Ticket" im Sommer 2022 soll
auch das Deutschlandticket die Bürgerinnen und
Bürger angesichts der stark gestiegenen Energiepreise
finanziell entlasten. Gleichzeitig soll es einen Anreiz zum
Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn setzen und somit dazu
beitragen, die Klimaziele zu erreichen. Mit dem
Deutschlandticket können Bürgerinnen und
Bürger den öffentlichen Nahverkehr in ganz
Deutschland unabhängig von Bundesland, Verkehrsverbund
oder Tarifgebiet nutzen.
Bereits seit Anfang April 2023 konnte das
"Deutschlandticket" als monatliches Abo vorrangig online
erworben werden. Das Ticket wird ab dem Berichtsmonat Mai
2023 - dem Monat, in dem es erstmalig genutzt werden konnte
- im Verbraucherpreisindex berücksichtigt. Im
Vergleich zum "9 Euro-Ticket" ist das neue
Deutschlandticket nur teilweise günstiger als der
bisher übliche Marktpreis. Daher wirkt es sich zwar
dämpfend auf die Verbraucherpreisindizes für
Personenbeförderungsdienstleistungen aus, insbesondere
bei den Monatstickets im öffentlichen Regional- und
Personennahverkehr. Die Auswirkungen auf den
Verbraucherpreisindex insgesamt sind jedoch vergleichsweise
gering.
[3]
Gemäß Angaben des Statistischen
Bundesamtes wurde die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 von
durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit
Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder
333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie
noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im
Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung
ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine
steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen
Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen
die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der
Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast
ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt.
[4]
2.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Maßgeblich bestimmt wurde der
Geschäftsverlauf durch die planmäßige
Erbringung von Verkehrsdienstleistungen für die
Rheinbahn AG. Die Linienkilometerleistung der Reisedienst
Maaßen GmbH verringerte sich gegenüber dem
Vorjahr um 15 %.
Am 29. März startete die Rheinbahn AG ein neues
Mobilitätsangebot in Form eines Linienbedarfsverkehrs
gem. § 42 PBefG. Der neue On-Demand-Verkehr (flexy)
wird durch die Reisedienst Maaßen erbracht. Zu diesem
Zweck wurden im Berichtsjahr insgesamt 25 zusätzliche
Mitarbeitende, hauptsächlich auf Minijob-Basis,
eingestellt. Die Fahrzeuge zur Leistungserbringung werden
durch die Rheinbahn AG gestellt.
Der durchschnittliche Personalbestand erhöhte
sich gegenüber dem Vorjahr durch die Einstellung der
Mitarbeitenden für den neuen On-Demand-Verkehr (flexy)
und entwickelte sich von 93 in 2022 auf 102 Mitarbeitende
in 2023. Unter Betrachtung der Umrechnung in
Vollzeitkräfte entwickelte sich der durchschnittliche
Personalbestand von 84,4 Vollzeitkräften im Vorjahr
auf 75,4 Vollzeitkräfte in 2023, da für flexy im
Wesentlichen geringfügig Beschäftigte eingestellt
wurden. Die angenommenen Leistungsaufträge konnten im
Laufe des Geschäftsjahres mit dem Personalbestand im
Einklang gehalten werden.
Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein
Jahresüberschuss von TEUR 23 (i. Vj. TEUR 16) erzielt.
2.3 Gesamtlage des Unternehmens
2.3.1 Ertragslage
Das Jahresergebnis vor Steuern entwickelte sich von
TEUR 24 im Vorjahr 2022 auf TEUR 29 im Berichtsjahr 2023.
Das vorliegende Jahresergebnis ist durch die
Leistungserbringung für die Auftraggeberin Rheinbahn
AG, welche ebenso Gesellschafterin der Reisedienst
Maaßen GmbH ist, generiert worden.
Die geplanten Verkehrsleistungen im Linienverkehr in
Höhe von 2.347 Tausendnutzwagenkilometer (TNwkm)
wurden nicht vollständig erreicht. Die
Jahres-Verkehrsleistung für die Rheinbahn AG belief
sich auf 1.970 TNwkm; die Verkehrsleistung lag 15 % unter
der Vorjahresleistung (2.321 TNwkm). Die Verkehrsleistungen
im neuen On-Demand-Angebot (flexy) wurden vollständig
erbracht. Der Leistungsumfang für flexy-Verkehre
betrug im Berichtsjahr 6.508 Stunden.
Die Umsatzerlöse belaufen sich in 2023 auf
insgesamt TEUR 5.841 (-6 %) (i. Vj. TEUR 6.226).
Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen,
primär bedingt durch die Auflösung von sonstigen
Rückstellungen, mit TEUR 42 rd. TEUR 30 unter dem
Vorjahreswert 2022 (TEUR 72). Im Vorjahr lag ein
Einmaleffekt vor, der eine Auflösung von
Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft
auslöste.
Der Materialaufwand (im Wesentlichen für die
Fahrzeuganmietung) veränderte sich aufgrund der
Verringerung der Fahrleistungen im Vergleich zu 2022 um
TEUR 339 auf TEUR 1.999 (-14 %).
Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber
dem Vorjahr um TEUR 91 auf TEUR 3.614 (-2 %).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von TEUR 240 erhöhten sich um TEUR 10 (4 %)
gegenüber dem Vorjahr 2022, wesentlich bedingt durch
den Anstieg von Werbe- und Insertionskosten zur
Personalsuche.
Die Verringerung der Ertragsteuern um TEUR 1 auf TEUR
6 im Berichtsjahr ist ergebnisabhängig.
2.3.2 Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Die
Gesellschaft benötigt zur Finanzierung ihres
Geschäftsbetriebes keine Bankkredite. In 2023 sind
keine Liquiditätsengpässe aufgetreten.
Die Bilanzsumme verringerte sich um TEUR 69 von TEUR
751 zum 31.12.2022 auf TEUR 682 zum 31. Dezember 2023. Die
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
reduzierten sich stichtagsbedingt um TEUR 1. Der
Kassenbestand bzw. das Bankguthaben reduzierte sich
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 67 auf TEUR 639.
Auf der Passivseite erhöhte sich das
Eigenkapital gegenüber dem Vorjahr um TEUR 23 auf TEUR
301 aufgrund des Jahresüberschusses 2023.
Stichtagsbezogen zum 31.12. erhöhte sich die
Eigenkapitalquote um 7 Prozentpunkte von 37 % in 2022 auf
44 % in 2023. Die Rückstellungen erhöhten sich
gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7 auf TEUR 264. Die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
verringerten sich stichtagsbedingt um TEUR 9, die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
verringerten sich um TEUR 92, die sonstigen
Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 3.
2.3.3 Wesentliche finanzielle und nichtfinanzielle
Leistungsindikatoren
|
Plan 2023 |
Ist 2023 |
Ist 2022 |
| Umsatz aus
Verkehrsleistung (in TEUR) |
7.255 |
5.778 |
6.164 |
| Leistung Linienverkehr
(in TNwkm) |
2.347 |
1.970 |
2.321 |
| Ergebnis vor Steuern (in
TEUR) |
12 |
29 |
24 |
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts kann
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft als geordnet bezeichnet werden.
3. Prognose-, Chancen und Risikobericht
Der Wirtschaftsplan für 2024 ist mit einem
Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 126 angesetzt.
Der geplante Umsatz durch Verkehrseinnahmen in Höhe
von TEUR 6.651 wird durch die Leistungserbringung in Form
von Fahrleistungen im Linienverkehr mit 2.050 TNwkm und im
On-Demand Verkehr mit rd. 9.130 Leistungsstunden für
die Gesellschafterin Rheinbahn AG induziert. Für die
Anmietung von Fahrzeugen wird für das Jahr 2024 mit
einem Aufwand von TEUR 2.071 gerechnet. Für das Jahr
2024 wurde der Personalaufwand mit insgesamt TEUR 4.219
angesetzt. Zum Planungszeitpunkt wurde eine
personalkostenwirksame Tarifsteigerung der Entgelte in
Höhe von 6,4 % angenommen.
Es wurden Preisanpassungen analog der angenommenen
tarifvertraglichen Entgeltsteigerungen ab dem 01. Januar
2024 eingeplant. Für das Jahr 2024 sind
Produktivitätsoptimierungen in Form der
Dienstplanoptimierung gemäß beauftragter
Linienumläufe vorgesehen. Zur Sicherung des
Fahrpersonalbestandes werden auch in 2024 Maßnahmen
zur Akquisition von Mitarbeitenden im Fahrdienst für
den Linienverkehr verstärkt. Zusätzlich zur
Einstellung von Inhabern der Fahrerlaubnis "Klasse D mit
Ziffer 95" werden Programme der Agentur für Arbeit zur
geförderten Ausbildung von Bewerbern zum
Berufskraftfahrer bei externen Bildungsträgern
verfolgt.
Zurzeit gibt es keine Hinweise, dass das geplante
Ergebnis nicht erreicht wird. An der Einschätzung hat
sich seit der Aufstellung des Wirtschaftsplanes für
2024 nichts geändert. Der NWO-Tarifpartner, die
Gewerkschaft ver.di, hat die im Jahr 2020 vereinbarten
Tarifverträge fristgerecht gekündigt.
Lohntarifvertrag, Gehaltstarifvertrag und
Manteltarifvertrag liefen daher zum 31.12.2023 aus. Nach
Aufstellung des Wirtschaftsplanes für 2024 fanden mit
Beginn des 27. November 2023 zwischen den NWO-Tarifparteien
Tarifverhandlungen statt - es wurden zunächst drei
Verhandlungsrunden bis Anfang 2024 vereinbart. Mit
Abschluss der Tarifverhandlungen können die zu
erwartenden Veränderungen der Personalkosten und
hieraus resultierend die notwendigen Preisanpassungen
ermittelt und mit der Auftraggeberin Rheinbahn AG
verhandelt werden. Der Anstieg des Personalaufwands soll
durch Anpassungen des Leistungspreises für
Linienleistungen kompensiert werden.
Optimierungs- und Steuerungsmöglichkeiten sind
im Wesentlichen auf den Personaleinsatz begrenzt und
hängen primär von der Akquisition von
Fahrpersonal ab. Weitere Einflussgrößen liegen
in der Nachfrage nach Linienleistungen,
On-Demand-Leistungen und den zukünftigen
tarifvertraglichen Rahmenbedingungen.
Die Darstellung der Risiken erfolgt in der
Reihenfolge einer abnehmenden Bedeutung für die
Gesellschaft. Mit Blick auf die aktuell vorliegende
Situation am Arbeitsmarkt bestehen Risiken in Form einer
ausreichenden Fahrpersonalgewinnung zur vollständigen
Erfüllung der Leistungsnachfrage seitens der
Gesellschafterin. Weitere Risiken liegen für die
Gesellschaft im Entfall von Linienkonzessionen bei der
Gesellschafterin Rheinbahn AG und dem damit verbundenen
Wegfall der Auftragsgrundlagen. Zusätzliche Risiken
liegen im Entfall von Fahrleistungsverträgen mit der
Gesellschafterin Rheinbahn AG ohne Folgeaufträge.
Bestandsgefährdende Risiken sind aus Sicht der
Geschäftsführung nicht zu erkennen.
Chancen für die gesamte ÖPNV-Branche
bestehen im wachsenden Umweltbewusstsein der
Bevölkerung und in einer Attraktivitätssteigerung
des ÖPNV in Düsseldorf. Weiterhin ist durch die
Einführung des Deutschlandtickets seit Mai 2023 in
Verbindung mit weiteren Beschleunigungsmaßnahmen im
Buslinienverkehr von einem weitergehenden Anstieg der
Fahrgastzahlen im öffentlichen Personennahverkehr
auszugehen.
4. Stellungnahme zur Einhaltung der öffentlichen
Zwecksetzung und zur öffentlichen Zweckerreichung
gemäß § 108 der Gemeindeordnung NRW
Die Reisedienst Maaßen GmbH ist eine
100%-Tochter der Rheinbahn AG.
Ein öffentlicher Zweck liegt dann vor, wenn die
Leistungen des Unternehmens im Aufgabenbereich der Gemeinde
liegen und eine im öffentlichen Interesse gebotene
Versorgung der Einwohner zum Ziel haben, also zum Bereich
der Daseinsvorsorge gehören.
Eine wichtige Aufgabe öffentlicher Unternehmen
ist die Durchführung von Leistungen im Rahmen der
kommunalen Daseinsvorsorge. Hierzu zählt u. a. auch
der öffentliche Personennahverkehr.
Der öffentliche Zweck der Gesellschaft besteht
in der Durchführung von Linienverkehren mit Omnibussen
und übrigen Verkehrsmitteln und der Durchführung
und Abwicklung entsprechender Geschäfte.
Der Gegenstand des Unternehmens ist in § 2 des
Gesellschaftervertrags geregelt.
Die Reisedienst Maaßen GmbH ist nicht im Besitz
eigener Konzessionen, sondern führt im Wesentlichen
Linienverkehr im Auftrag und im Gebiet ihrer
Gesellschafterin durch.
1 Bundesministerium für Wirtschaft und
Klimaschutz, Pressemitteilung vom 13.12.2023
2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr.
020 vom 16.01.2024
3
https://www.destatis.de/DE/Themen/Wirtschaft/Preise/Verbraucherpreisindex/aktuell-energie.html
4
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Düsseldorf, 23. Februar
2024
Reisedienst
Maaßen GmbH, Düsseldorf
Die Geschäftsführung
Dipl.
Betriebswirt Dirk Bögershausen
Bilanz zum 31. Dezember 2023
A k t i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
|
0,00 |
|
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
|
191,00 |
|
254,00 |
|
|
191,00 |
|
254,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
| I.
Forderungen und sonstige |
|
|
|
|
| Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| 1.
Forderungen aus Lieferungen und |
|
|
|
|
| Leistungen |
18.621,01 |
|
18.621,01 |
|
| 2.
Sonstige Vermögensgegenstände |
24.019,47 |
42.640,48 |
25.387,27 |
44.008,28 |
| II.
Kassenbestand, Guthaben bei |
|
|
|
|
| Kreditinstituten |
|
638.770,68 |
|
706.379,10 |
|
|
681.411,16 |
|
750.387,38 |
|
|
681.602,16 |
|
750.641,38 |
P a s s i v a
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| A.
Eigenkapitel |
|
|
| I.
Stammkapital |
25.600,00 |
25.600,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
252.137,19 |
235.813,38 |
| III.
Jahresüberschuss |
22.812,15 |
16.323,81 |
|
300.549,34 |
277.737,19 |
| B.
Sonstige Rückstellungen |
264.000,00 |
257.000,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
1.919,23 |
11.323,11 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
92.939,61 |
185.112,25 |
| 3.
Sonstige Verbindlichkeiten |
22.193,98 |
19.468,83 |
| -
davon aus Steuern EUR 21.973,98 (i. Vj. EUR
19.368,83) - |
|
|
|
117.052,82 |
215.904,19 |
|
681.602,16 |
750.641,38 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31.
Dezember 2023
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
|
5.840.700,72 |
|
6.225.950,28 |
| 2.
Sonstige betriebliche Erträge |
|
42.274,23 |
|
72.104,23 |
| 3.
Materialaufwand |
|
|
|
|
| a)
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und |
|
|
|
|
| Betriebsstoffe
und für bezogene Waren |
8.015,70 |
|
12.412,33 |
|
| b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
1.991.226,04 |
1.999.241,74 |
2.326.068,08 |
2.338.480,41 |
| 4.
Personalaufwand |
|
|
|
|
| a)
Löhne und Gehälter |
2.988.615,23 |
|
3.075.552,68 |
|
| b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für |
|
|
|
|
| Altersversorgung
und für Unterstützung |
625.496,62 |
3.614.111,85 |
629.536,40 |
3.705.089,08 |
| -
davon für Alterversorgung |
|
|
|
|
| EUR
39,14 (i. Vj. EUR 234,00) - |
|
|
|
|
| 5.
Abschreibungen auf Sachanlagen |
|
63,00 |
|
52,72 |
| 6.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
|
240.283,87 |
|
230.277,07 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
|
0,00 |
|
428,94 |
| 8.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
6.462,34 |
|
7.402,48 |
| 9.
Ergebnis nach Steuern |
|
22.812,15 |
|
16.323,81 |
| 10.
Jahresüberschuss |
|
22.812,15 |
|
16.323,81 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Erläuterungen
Anwendung der gesetzlichen Grundlagen
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt. Gemäß § 8
Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages wurde der Abschluss nach
den Vorschriften für eine große
Kapitalgesellschaft erstellt.
Formale Darstellung
Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266
HGB.
Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gewählt.
Alle Wertangaben erfolgen (soweit nicht anders
angegeben) in EUR.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten,
vermindert um planmäßige Abschreibungen, mit
einer Nutzungsdauer von drei Jahren angesetzt.
Das abnutzbare Sachanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger
und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen
bewertet.
Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren
Anschaffungskosten mehr als EUR 250,00, aber nicht mehr als
EUR 1.000,00 betragen, werden im Jahr der Anschaffung
gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen
Sammelposten eingestellt, der über einen Zeitraum von
fünf Jahren linear aufgelöst wird.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet
und es wird allen Einzelrisiken durch angemessene Abwertung
Rechnung getragen.
Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet.
Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe
des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist.
Die Verbindlichkeiten sind mit ihren
Erfüllungsbeträgen bewertet.
II. Erläuterungen zur Bilanz- und Gewinn- und
Verlustrechnung
Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem
Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage beigefügt
ist.
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
|
31.12.2023 |
davon
Restlaufzeit
über 1 Jahr |
31.12.2022 |
davon
Restlaufzeit
über 1 Jahr |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
18.621,01 |
0,00 |
18.621,01 |
0,00 |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
24.019,47 |
0,00 |
25.387,27 |
0,00 |
|
42.640,48 |
0,00 |
44.008,28 |
0,00 |
Gezeichnetes Kapital
Alleinige Gesellschafterin der Reisedienst
Maaßen GmbH ist die Rheinbahn AG, Düsseldorf.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2006 wurden die
Geschäftsanteile erworben.
Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR
25.600,00.
In der Gesellschafterversammlung vom 4. April 2023
wurde für die Ergebnisverwendung 2022 beschlossen,
dass der Jahresüberschuss 2022 in voller Höhe von
EUR 16.323,81 dem Gewinnvortrag zugeführt wird.
Rückstellungen
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| Sonstige
Rückstellungen |
264.000,00 |
257.000,00 |
|
264.000,00 |
257.000,00 |
In den sonstigen Rückstellungen sind im
Wesentlichen Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR
213 (i. Vj. TEUR 209) sowie ausstehende Eingangsrechnungen
in Höhe von TEUR 27 (i. Vj. TEUR 27) ausgewiesen.
Verbindlichkeiten
|
davon
Restlaufzeit |
davon
Restlaufzeit |
|
31.12.2023 |
unter
1 Jahr |
1 bis
5 Jahre |
über
5 Jahre |
31.12.2022 |
unter
1 Jahr |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
1.919,23 |
1.919,23 |
0,00 |
0,00 |
11.323,11 |
11.323,11 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
92.939,61 |
92.939,61 |
0,00 |
0,00 |
185.112,25 |
185.112,25 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
22.193,98 |
22.193,98 |
0,00 |
0,00 |
19.468,83 |
19.468,83 |
| - davon aus Steuern
- |
21.973,98 |
21.973,98 |
0,00 |
0,00 |
19.368,83 |
19.368,83 |
|
117.052,82 |
117.052,82 |
0,00 |
0,00 |
215.904,19 |
215.904,19 |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen bestehen vollständig gegenüber der
Gesellschafterin Rheinbahn AG und beinhalten im
Wesentlichen Abrechnungen für die Gestellung von
Bussen zur Erbringung von Linienverkehrsleistungen und
wurden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
gegen die Gesellschafterin saldiert.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
| Verkehrsleistungen
für andere Verkehrsunternehmen |
5.778.109,08 |
6.163.635,33 |
| Sonstige |
62.591,64 |
62.314,95 |
|
5.840.700,72 |
6.225.950,28 |
Die Umsatzerlöse mit der Gesellschafterin
betragen EUR 5.778.109,08 (i. Vj. EUR 6.163.635,33).
Sonstige betriebliche Erträge
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
| Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen |
41.178,61 |
71.534,49 |
| Übrige
Erträge |
1.095,62 |
569,74 |
|
42.274,23 |
72.104,23 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 42 (i.
Vj. TEUR 72).
Aufwendungen für bezogene Lieferungen und
Leistungen
Der Posten in Höhe von EUR 1.991.226,04 (i. Vj.
EUR 2.326.068,08) beinhaltet die Anmietung von Fahrzeugen
der Gesellschafterin.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
|
2023 |
2022 |
|
EUR |
EUR |
| Leistungen
Rheinbahn |
85.256,43 |
88.730,40 |
| Mieten, Pachten,
Raumkosten |
43.191,12 |
43.191,12 |
| Beratungen,
Gutachten |
13.000,00 |
13.000,00 |
| Versicherungen und
Haftpflichtleistungen |
6.745,53 |
6.265,53 |
| Beiträge zu
Berufsverbänden |
5.572,75 |
5.536,96 |
| Übrige
Aufwendungen |
86.518,04 |
73.553,06 |
|
240.283,87 |
230.277,07 |
Die übrigen Aufwendungen des
Geschäftsjahres beinhalten im Wesentlichen die
Aufwendungen für die Rückstellung für
Unfallschäden in Höhe von EUR 27.000,00 (i. Vj.
EUR 27.000,00), Seminargebühren EUR 24.650,92 (i. Vj.
EUR 22.327,83) und Werbe- und Insertionskosten EUR
14.593,54 (i. Vj. EUR 7.309,01).
III. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
|
EUR |
| Verpflichtungen aus
Miet- und Leasingverträgen |
|
| Fällig 2024 |
55.009,82 |
| Folgejahre |
847,68 |
|
55.857,50 |
Die Miet- und Leasingverpflichtungen bestehen
unverändert in voller Höhe gegenüber der
Rheinbahn AG, Düsseldorf.
Name und Sitz des Mutterunternehmens
Rheinbahn AG
Lierenfelder Straße 42
40231 Düsseldorf
Unternehmensorgane
Zum Geschäftsführer der Reisedienst
Maaßen GmbH, Düsseldorf, war in 2023 bestellt:
Herr Dipl. Betriebswirt Dirk Bögershausen,
Sprockhövel
Bezüge der Organe
Die Bezüge des Geschäftsführers
betragen für das Geschäftsjahr TEUR 191. Davon
entfallen EUR 13.451,62 auf variable Bezüge. In den
Bezügen sind Zahlungen in Höhe von EUR 62.591,64
für die Geschäftsführung der
ELBA-Omnibusreisen GmbH, Düsseldorf, enthalten. Diese
wurden von der Gesellschaft erstattet.
Belegschaft
Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich
beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
|
2023 |
2022 |
| Verwaltung |
3 |
3 |
| Fahrdienst |
99 |
90 |
| davon
Teilzeitkräfte |
(4) |
(3) |
| davon
geringfügig Beschäftigte |
(31) |
(11) |
|
102 |
93 |
Honorare des Abschlussprüfers
Das berechnete Honorar für
Abschlussprüfungsleistungen inkl. Auslagen betrug TEUR
10.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss
des Geschäftsjahres 2023 in voller Höhe dem
Gewinnvortrag zuzuführen.
Düsseldorf, den 23.
Februar 2024
Reisedienst
Maaßen GmbH, Düsseldorf
Die Geschäftsführung
Dipl.
Betriebswirt Dirk Bögershausen
Entwicklung
des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr
2023
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
1.1.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
20.000,00 |
0,00 |
0,00 |
20.000,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
306,72 |
0,00 |
0,00 |
306,72 |
|
20.306,72 |
0,00 |
0,00 |
20.306,72 |
|
Abschreibungen kumuliert |
|
|
Abschrei- |
|
|
|
|
bungen des |
|
|
|
|
Geschäfts- |
|
|
|
1.1.2023 |
jahres |
Abgänge |
31.12.2023 |
|
EUR |
EUR |
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
20.000,00 |
0,00 |
0,00 |
20.000,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
| Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
52,72 |
63,00 |
0,00 |
115,72 |
|
20.052,72 |
63,00 |
0,00 |
20.115,72 |
|
Buchwerte |
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
EUR |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
| Entgeltlich
erworbene Software |
0,00 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| Betriebs-
und Geschäftsausstattung |
191,00 |
254,00 |
|
191,00 |
254,00 |
Feststellung des
Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde
am 9. April 2024 festgestellt.
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