Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 772474
Vorher
Neckarsee 480. V V GmbH
Eingetragen
27.1.2020
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Soundsystemen und anderen Produkten, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frances Müller
seit 27.2.2024
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
PSS Belgium NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

PSS Belgium NV
Belgium
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PSS Germany GmbH

Esslingen am Neckar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.736,00 6.031,33
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.750,00 12.486,00 35.000,00 41.031,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 56.241,04 4.339,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.302.528,01 3.336.318,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.830,85 25.789,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 474.472,37 3.853.072,27 73.320,00 3.439.768,59
3.865.558,27 3.480.799,92
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.075.844,56 455.888,23
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 70.338,91 58.113,43
3. Fertige Erzeugnisse 249.633,70 1.116.375,38
4. Geleistete Anzahlungen 450.178,03 1.845.995,20 321.077,20 1.951.454,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.762.018,46 2.238.320,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 744.735,64 387.937,01
3. Sonstige Vermögensgegenstände 271.355,20 3.778.109,30 288.936,11 2.915.193,52
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
1.469.426,10 998.049,41
7.093.530,60 5.864.697,17
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.555,62 30.004,66
10.971.644,49 9.375.501,75

Passiva

31.12.2024 31.03.2024
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.676.371,93 974.817,48
III. Jahresüberschuss 573.650,61 701.554,45
2.275.022,54 1.701.371,93
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 289.341,67 166.569,96
2. Sonstige Rückstellungen 923.317,72 1.009.426,60
1.212.659,39 1.175.996,56
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 505.001,00 101.667,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.397.535,19 1.114.211,62
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.434.019,57 5.094.516,49
4. Sonstige Verbindlichkeiten 147.406,80 187.738,15
- davon aus Steuern EUR 147.406,80 (i.Vj. EUR 187.346,01)
7.483.962,56 6.498.133,26
10.971.644,49 9.375.501,75

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2024 bis 31. Dezember 2024 (Rumpfgeschäftsjahr)

Rumpfgeschäftsjahr
01.04.2024 - 31.12.2024 01.04.2023 - 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 18.524.324,63 23.058.667,81
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -9.341,73 517.419,15
3. Sonstige betriebliche Erträge 184.735,18 428.200,47
4. Materialaufwand
a) Aufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 10.147.142,94 12.864.830,50
b) Aufwendungen für bezogene Waren 67.627,40 10.214.770,34 176.119,06 13.040.949,56
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.849.305,18 4.879.665,76
b) Soziale Abgaben 718.647,97 4.567.953,15 941.467,64 5.821.133,40
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 443.352,01 535.298,37
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.462.327,87 3.315.870,92
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 169.560,54 185.464,27
- davon an verbundene Unternehmen EUR 169.560,54 (i. Vj. EUR 185.464,27)
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 268.103,56 404.016,46
10. Ergebnis nach Steuern 573.650,61 701.554,45
11. Jahresüberschuss 573.650,61 701.554,45

Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 01. April bis 31. Dezember 2024

I. Allgemeine Angaben

Die PSS Germany GmbH hat ihren Sitz in Esslingen am Neckar. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 772474 eingetragen. Ihre Geschäftstätigkeit besteht in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Soundsystemen und anderen Produkten, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalten und Gliederungen des Jahresabschlusses

Durch Beschluss vom 18. November 2024 wurde § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft (Änderung des Geschäftsjahres) neugefasst. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Zeitraum 01. April bis 31. Dezember 2024 ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

Der Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April 2024 bis zum 31. Dezember 2024 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Soweit Angaben in der Bilanz, Gewinn- und Verlustverrechnung und/oder Anhang vorgenommen werden können, werden diese zur besseren Klarheit teilweise im Anhang aufgeführt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach dem gesetzlichen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Größenabhängige Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert wurde in Zusammenhang mit dem Kauf- und Übernahmevertrag im Jahr 2020 erworben und wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag, angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Die Nutzungsdauern, über die die Sachanlagen abgeschrieben werden, können Tabelle B.01 entnommen werden. Die Abschreibung der Zugänge erfolgt pro rata temporis. Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Tabelle B.01

Nutzungsdauer für Sachanlagen

Gebäude- und Grundstückseinrichtungen 3 bis 20 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 5 Jahre

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Einstandspreisen zuzüglich direkt zurechenbarer Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen. Die Bestandsrisiken, die sich aufgrund schwer- bzw. ungängiger Ware ergeben, sind durch Wertabschläge berücksichtigt.

Fertige und Unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Der in den Herstellungskosten enthaltene Werteverzehr des Anlagevermögens, das der Fertigung der Erzeugnisse dient, resultiert aus der linearen Abschreibung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Für ungängige und technisch veraltete Erzeugnisse werden ausreichende Bewertungsabschläge vorgenommen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht angesetzt.

Geleistete Anzahlungen

In den Geleisteten Anzahlungen werden im Wesentlichen Anzahlungen für zur Weiterveräußerung an Kunden bestimmte Werkzeuge und Betriebsmittel im Bau ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzung

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und decken alle zum Bilanzstichtag erkennbaren wesentlichen Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassenmittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden- und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden gesetzlichen Ansatzwahlrechts.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Vorratsvermögen

Im Zuge der Angleichung an die Konzernbilanzierungsmethode wurde zum Bilanzstichtag die Bewertungsmethode zur Absicherung von Bestandsrisiken für schwer- bzw. ungängige oder technisch veraltete Waren und Erzeugnisse geändert. Serienartikel sowie Ersatzteile (Service Parts) mit einer Umschlagshäufigkeit größer 361 Tage werden nunmehr mit 50% abgewertet (davor 100%). Die sich daraus ergebende Bestandsaufwertung beläuft sich auf TEUR 96.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 745 (Vj. TEUR 387) stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Davon betreffen TEUR 739 (Vj. TEUR 382) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 271) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Der Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2023/2024 beträgt TEUR 702 und wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Rückstellungen

Unter den Steuerrückstellungen sind TEUR 289 (Vj. TEUR 167) für Ertragsteuern ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von TEUR 493 (Vj. TEUR 701) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 91 (Vj. TEUR 85) und ausstehende Rechnungen von Dritten in Höhe von TEUR 118 (Vj. TEUR 133).

Verbindlichkeiten

Unter den Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sind TEUR 505 (Vj. TEUR 102) ausgewiesen.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 5.220 (Vj. TEUR 4.892). Diese gliedern sich auf in Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.000 (Vj. TEUR 3.500) mit einer Laufzeit bis 1. April 2029 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.220 (Vj. TEUR 1.392) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR (i.Vj.) Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre Gesamt
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 505 - - 505
(Vorjahr) -(102) - - -(102)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.398 - - 1.398
(Vorjahr) -(1.114) - - -(1.114)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.434 4.000 0 5.434
- davon Gesellschafter 1.220 4.000 0 5.220
(Vorjahr) -(1.595) - -(3.500) -(5.095)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 147 - - 147
(Vorjahr) -(188) - - -(188)
Gesamt 3.484 4.000 0 7.484
Gesamt Vorjahr -(2.998) (0) -(3.500) -(6.498)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen gesichert.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Ein Vergleich der dargestellten Werte ist nur bedingt möglich, da das aktuelle Rumpfwirtschaftsjahr im Vergleich zum Vorjahr nur 9 Monate anstatt 12 Monate enthält.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 18.524 (Vj. TEUR 23.059) entfallen mit TEUR 11.240 (Vj. TEUR 15.248) auf das Inland, mit TEUR 6.388 (Vj. TEUR 7.312) auf übrige EU-Länder und mit TEUR 896 (Vj. TEUR 498) auf übrige Drittländer.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr TEUR 185 (Vj. TEUR 428) und beinhalten Umlagen an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 74 (Vj. 241).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Umlagen der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 419 (Vj. TEUR 753) enthalten sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 46 (Vj. TEUR 32).

Die unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesenen Steuern entfallen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft.

VI. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 1.145. Es bestehen jährliche Miet- und Pachtverpflichtungen in Höhe von TEUR 547 (Vj. TEUR 546). Die Verträge sind unbefristet. Zudem bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit Fälligkeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 253 (Vj. TEUR 260) sowie mit Fälligkeit von bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 345 (Vj. TEUR 447).

Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr die Herren

Stijn Goeminne, Laarne/Belgien

Thomas Van den Keybus, Melsele/Belgien

Jens Maschkiwitz, Plochingen/Deutschland

Die Herren Goeminne und Van den Keybus erhalten keine Vergütung von der PSS Germany GmbH, sondern werden von der PSS Holding NV, Dendermonde, Belgien vergütet, ohne dass diese die Beträge an die PSS Germany GmbH weiterbelastet.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde nach §286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung ergaben sich nicht. Wir verweisen auf die Ausführungen im Lagebericht unter "Risiko- und Chancenbericht".

Angaben über Arbeitnehmer

Durchschnittlich Zahl der während des Rumpfwirtschaftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

01.04.2024 bis 31.12.2024 01.04.2023 bis 31.03.2024
Gewerbliche Arbeitnehmer 34 33
Angestellte 38 38
72 71

Honorar des Abschlussprüfers

Das für das Rumpfwirtschaftsjahr 2024 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 49 (Vj TEUR 41) und betrifft Abschlussprüfungsleistungen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis von TEUR 574 auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Gesellschafterin ist zu 100 % die PSS Belgium NV, Dendermonde/Belgien.

Am 09. Februar 2024 hat AAC Technologies Holding Inc., die an der HKSE unter dem Code HK.2018 notiert ist 80% der Anteile an Acoustics Solutions International BV, Belgium erworben, die 100% der Anteile an PSS Holding NV, Dendermonde/Belgien hält.

Zum Stichtag 31.12.2024 ist die AAC Technologies Holding Inc. oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft und stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen auf. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Hauptgeschäftssitz der AAC Technologies Holding Inc., Hong Kong erhältlich.

 

Esslingen am Neckar, den 21.03.2025

PSS Germany GmbH

Stijn Goeminne

Thomas Van den Keybus

Jens Maschkiwitz

Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. April 2024 bis 31. Dezember 2024

Anschaffungskosten
01.04.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbeliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 221.348,40 0,00 0,00 0,00 221.348,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 175.000,00 0,00 0,00 0,00 175.000,00
396.348,40 0,00 0,00 0,00 396.348,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.754,10 0,00 0,00 52.614,15 58.368,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.405.756,55 0,00 0,00 364.076,75 4.769.833,27
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.139,34 0,00 0,00 10.267,09 254.406,41
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.320,00 828.110,36 0,00 -426.957,99 474.472,37
4.728.969,99 828.110,36 0,00 0,00 5.557.080,30
5.125.318,39 828.110,36 0,00 0,00 5.953.428,70
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbeliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 215.317,07 2.295,33 0,00 217.612,40
2. Geschäfts- oder Firmenwert 140.000,00 26.250,00 0,00 166.250,00
355.317,07 28.545,33 0,00 383.862,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.414,24 712,97 0,00 2.127,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.069.437,65 397.867,64 0,00 1.467.305,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.349,51 16.226,07 0,00 234.575,56
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.289.201,40 414.806,68 0,00 1.704.008,03
1.644.518,47 443.352,01 0,00 2.087.870,43
Buchwerte
31.03.2024 31.12.2024
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbeliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.031,33 3.736,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 35.000,00 8.750,00
41.031,33 12.486,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.339,86 56.241,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.336.318,90 3.302.528,01
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.789,83 19.830,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 73.320,00 474.472,37
3.439.768,59 3.853.072,27
3.480.799,92 3.865.558,27

Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 01. April bis 31. Dezember 2024

1. Grundlage des Unternehmens

Die Gesellschaft ist unter der Firma PSS Germany GmbH mit Sitz in Esslingen am Neckar im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 772474 eingetragen. Ihre Geschäftstätigkeit besteht in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Soundsystemen und anderen Produkten, insbesondere für Kraftfahrzeuge.

Die PSS Germany GmbH ist zum einen Tier-1-Automobilzulieferer für AVAS-Systeme (Acoustic Vehicle Alerting System) und Tier-2-Automobilzulieferer von Bauteilen für hochwertige Advanced und Premium-Soundsysteme sowie Standard-Soundsysteme. Während die PSS Germany GmbH hauptsächlich an Kunden in Deutschland liefert, ist ihr Umsatzvolumen indirekt vom Automobilmarkt in einer Vielzahl von Ländern abhängig. Dazu gehören neben Deutschland zum Beispiel Großbritannien, die USA sowie China. Dort wird ein Großteil der Fahrzeuge abgesetzt, in denen Produkte von PSS Germany GmbH verbaut sind.

Gesellschafterin der PSS Germany GmbH ist zu 100 % die PSS Belgium NV, Dendermonde/Belgien.

Durch Beschluss vom 18. November 2024 wurde § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages der Gesellschaft (Änderung des Geschäftsjahres) neugefasst. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Zeitraum 01. April bis 31. Dezember 2024 ist ein Rumpfgeschäftsjahr.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft sieht sich in einer Phase ohnehin mäßiger Dynamik erhöhter wirtschaftspolitischer Unsicherheit gegenüber. Spannungen im globalen Handel führten zur Ankündigung neuer Zölle und Handelsbarrieren.

Das Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) soll laut Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) bei 3,2 % für das Jahr 2024 liegen. Für das Jahr 2025 soll sich das weltweite Wirtschaftswachstum im gleichen Maße fortsetzen. 1

Die Wirtschaftsleistung Europas entwickelte sich im Kalenderjahr schleppend. Deutschland hat dabei das zweite Jahr in Folge eine Rezession zu verzeichnen. Vor allem wichtige Bereiche wie der Maschinenbau oder die Automobilindustrie produzierten deutlich weniger. Auch bei energieintensiven Industriezweigen blieb die Produktion auf niedrigem Niveau. 2

1 Statista_Inflationsrate in Deutschland_06.01.2025; BMWK - Schlaglichter d. Wirtschaftspolitik 26.11.2024; Kieler Konjunktur- Berichte_Weltwirtschaft im Winter 2024_12.12.2024
2 Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung 019/25_15.01.2025

Die Inflationsrate ging zwar kontinuierlich zurück, blieb aber erhöht, was die Zentralbanken dazu veranlasste, an ihrer straffen Geldpolitik festzuhalten und erst Mitte des Jahres eine leichte geldpolitische Lockerung vorzunehmen.

Im Dezember 2024 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 2,6 %. 3

Entwicklung der Automobilindustrie

Die globale Fahrzeugproduktion geriet 2024 ins Stocken, nachdem sie im vergangenen Jahr auch im Zuge von Aufholeffekten aus Vorperioden noch einen starken Zuwachs verzeichnen konnte.

Der Absatz auf den internationalen Automobilmärkten hat sich in den Monaten Januar bis September 2024 regional unterschiedlich entwickelt. In einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld entwickelten sich dabei die Neuzulassungen in Europa nur leicht positiv. Nach Angaben des deutschen Automobilverbandes VDA wurden auf dem europäischen PKW-Markt in den ersten neun Monaten 9,8 Millionen PKW neu zugelassen. Die fünf größten Einzelmärkte zeichneten sich in den ersten drei Quartalen 2024 durch unterschiedliche Dynamiken aus: Während der Absatz in Spanien (+5 %), dem Vereinigten Königreich (+4 %) und in Italien (+2 %) zulegen konnte, wurden in Deutschland (-1 %) und Frankreich (-2 %) leichte Rückgänge verzeichnet. 4

Der PKW-Markt in China entwickelte sich in den ersten 9 Monaten 2024 leicht positiv. Insgesamt wurden 15,6 Mio. PKW verkauft, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg um 2 % entspricht. China liegt damit, anders als Europa und die USA, über dem Vorkrisenniveau von 2019. 5

Der US-amerikanische Light-Vehicle-Markt (PKW und Light Trucks) ist in den ersten drei Quartalen des Jahres 2024 im Vergleich mit den ersten neun Monaten des Vorjahres um 1 % auf 11,7 Millionen Fahrzeuge angewachsen. Der Abstand zum Vorkrisenniveau besteht aber weiterhin. 6

Corona-Pandemie, Lieferengpässe und der Wandel zur E-Mobilität - die deutsche Automobilindustrie stand in den vergangenen Jahren vor enormen Herausforderungen und auch für die kommenden Jahre zeichnet sich für viele Hersteller und Zulieferer kein einfacher Weg ab. Mit 4,1 Millionen PKW in 2024 liegt die Inlandsproduktion auf Vorjahresniveau. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 liegt sie damit 12 % zurück. In den ersten elf Monaten des Jahres 2024 wurden knapp 1,3 Millionen Elektro-PKW in Deutschland hergestellt, was im Vergleich zum Vorjahr einem neuen Produktionsrekord von Elektrofahrzeugen entspricht. Die Bilanz bei den Neuzulassungen bleibt hinter den Vorjahreswerten zurück, wenn auch nur leicht. 2024 wurden auf dem deutschen PKW-Markt insgesamt 2,8 Millionen Neufahrzeuge zugelassen, 1 % weniger als im Jahr 2023. 7

3 Statista Inflationsrate in Deutschland bis 2024_Januar 2025
4 VDA internationale Automobilmärkte_22.10.2024
5 VDA internationale Automobilmärkte_22.10.2024
6 VDA internationale Automobilmärkte_22.10.2024
7 VDA_PKW Markt in Deutschland_06.01.2025

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator stehen im Unternehmen die Umsatzerlöse im Fokus.

Geschäftsverlauf im Rumpfwirtschaftsjahr 2024

Die PSS Germany GmbH erzielte im Rumpfgeschäftsjahr einen stabilen Umsatz. Das im Vorjahresbericht prognostizierte Umsatzwachstum konnte nicht erreicht werden.

Die wesentlichen Gründe lagen darin, dass die Vorjahresprognose über 12 Monate abgegeben wurde, in der Verschiebung von Neuanläufen bei Serienprojekten sowie kurzfristigen Kunden- Lieferabrufreduzierungen.

Der Gesamtumsatz für den Zeitraum April-Dezember lag bei TEUR 18.524 (Vj. TEUR 23.059), wobei das Vorjahr den Zeitraum von 12 Monaten widerspiegelt.

Der Ausbau der Spritzgussproduktion konnte im Rumpfgeschäftsjahr erfolgreich implementiert werden. Neben Anschaffungen von Produktionsmaschinen und -equipment für Neuserienprojekte war der Erwerb einer vierten Spritzgussmaschine Hauptbestandteil unserer im Berichtsjahr getätigten Sachinvestitionen. Die Gesamtausgaben für Sachanlagen betrugen TEUR 828 (Vj. 843).

Ertragslage

Ein Vergleich der dargestellten Werte ist nur bedingt möglich, da das aktuelle Rumpfgeschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr nur 9 Monate anstatt 12 Monate enthält.

In einem anhaltend herausfordernden Umfeld erzielte die PSS Germany GmbH im Zeitraum April bis Dezember 2024 einen Gesamtumsatz von TEUR 18.524 (Vj. TEUR 23.059). Das im Vorjahresbericht für den 12-Monatszeitraum prognostizierte Umsatzwachstum konnte nicht erreicht werden. Neben der Umstellung des Geschäftsjahres und dem damit einhergehenden Berichtszeitraum im Rumpfgeschäftsjahr von nur 9 Monaten bremsten Verschiebungen von Serienneustarts und veränderte Abrufvolumina in einzelnen Serienprojekten den Umsatz. Auf externe Kunden entfiel ein Umsatz in Höhe von TEUR 15.160 (Vj. 19.436) und auf verbundene Unternehmen TEUR 3.364 (Vj. 3.624). Der Materialaufwand lag bei einer Quote von 55,1% (Vj. 56,6%). Der im Rumpfgeschäftsjahr leicht überproportionale Rückgang des Materialaufwands im Verhältnis zu den Umsatzerlösen resultiert im Wesentlichen aus dem Produktmix.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr TEUR 185 (Vj. TEUR 428) und beinhalten im Wesentlichen Umlagen an die Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 241).

Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr TEUR 4.568 (Vj. TEUR 5.821). Die PSS Germany GmbH beschäftigte durchschnittlich 72 (Vj. 71) festangestellte Mitarbeiter. Davon waren 34 (Vj. 33) Mitarbeiter im Bereich der Produktion tätig sowie 38 (Vj. 38) in den Bereichen Vertrieb und Verwaltung.

Die Abschreibung betrug im Berichtsjahr TEUR 443 (Vj. TEUR 535).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 2.462 (Vj. TEUR 3.316). Darin enthalten sind Umlagen durch die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 419 (Vj. TEUR 753).

Die PSS Germany GmbH erwirtschaftete im Rumpfwirtschaftsjahr 2024 einen Jahresüberschuss nach Steuern in Höhe von TEUR 574 (Vj. TEUR 702). Die Umsatzrendite betrug 3,1 % (Vj. 3,0%).

Finanzlage

Im Berichtsjahr 2024, erfolgte die Finanzierung des laufenden Geschäfts durch den operativen Cash Flow der Gesellschaft sowie aus dem Abruf einer Tranche in Höhe von TEUR 500 aus dem bestehenden Darlehensvertrag mit der Gesellschafterin über TEUR 5.000 und einer Laufzeit bis zum 1. April 2029. Die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Gesellschafterin aus der Inanspruchnahme des Darlehens beläuft sich auf TEUR 4.000 (Vj. TEUR 3.500). Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.469 (Vj. TEUR 998). Unterjährig verfügte die Gesellschaft über ausreichende liquide Mittel.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag TEUR 10.972 (Vj. TEUR 9.376). Das Anlagevermögen betrug zum Ende des Rumpfwirtschaftsjahres 2024 TEUR 3.866 (Vj. TEUR 3.481) und beläuft sich auf 35,2% (Vj. 37,1 %) der Bilanzsumme. Wir verweisen auf die im Geschäftsverlauf dargestellten Investitionen.

Das Vorratsvermögen lag mit einem absoluten Wert von TEUR 1.846 (Vj. TEUR 1.951) unter dem Vorjahr. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ergab sich am Bilanzstichtag ein Bestand von TEUR 415 (Vj. TEUR 456). Die geleisteten Anzahlungen betreffen Anzahlungen für fremdgefertigte Werkzeuge, die für den Weiterverkauf an Kunden bestimmt sind. Ihr Wert beläuft sich am Ende des Geschäftsjahres auf TEUR 361 (Vj. TEUR 321). Die unter den Waren ausgewiesenen Werkzeuge, die noch nicht von den Kunden abgenommen wurden, betragen am Bilanzstichtag TEUR 89 (Vj. TEUR 184).

Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen lag am Bilanzstichtag bei TEUR 2.762 (Vj. TEUR 2.238) und damit über Vorjahresniveau. Darin enthalten sind TEUR 390 (VJ. TEUR O) für in Rechnung gestellte Werkzeuge und Entwicklungsleistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen lagen bei TEUR 745 (Vj. TEUR 388) und stellen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Der Anstieg der Forderungen beruht auf erhöhten Verkaufsstückzahlen eines Serienprojektes. Einen wesentlichen Bestandteil der sonstigen Forderungen stellen Kautionszahlungen in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 271) dar.

Im Rumpfgeschäftsjahr 2024 liegt die Eigenkapitalquote bei einem Wert von 20,7% (Vj. 18,1%). Die Verbesserung der Eigenkapitalquote ist auf den Jahresüberschuss der Gesellschaft zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 923 (Vj. TEUR 1.009) beinhalten überwiegend Rückstellungen für den Personalbereich in Höhe von TEUR 493 (Vj. TEUR 701) sowie einer Gewährleistungsrückstellung in Höhe von TEUR 91 (Vj. TEUR 85). Die Reduzierung der Rückstellung für Verpflichtungen aus dem Personalbereich resultiert auf dem verkürzten Bemessungszeitraums auf Grund des 9-monatigem Rumpfgeschäftsjahres.

Unter den Steuerrückstellungen sind TEUR 289 (Vj. TEUR 167) für Ertragsteuern der letzten zwei abgelaufenen Geschäftsjahre ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 1.398 (Vj. TEUR 1.114).

Die Erhöhung beruht im Wesentlichen auf höheren Umsätzen im letzten Quartal des Rumpfgeschäftsjahres 2024. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 5.434 (Vj. TEUR 5.095). Diese gliedern sich auf in Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 4.000 (Vj. TEUR 3.500) mit einer Laufzeit bis 01. April 2029 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen in Höhe von TEUR 1.434 (Vj. TEUR 1.595) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen am Bilanzstichtag TEUR 147 (Vj. TEUR 188).

3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind nach wie vor herausfordernd. Geopolitische Konflikte sowie verschärfte handelspolitische Maßnahmen bestimmen die Nachrichten, wovon insbesondere die globale Automobilindustrie betroffen ist. Die deutsche Autoindustrie verzeichnete 2024 sinkende Absätze. Die niedrige Nachfrage nach Elektrofahrzeugen setzt der Branche zu. Dies spiegelte sich auch in der Vermögens- und Ertragslage der PSS Germany GmbH wider.

4. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

In seinem weltwirtschaftlichen Ausblick vom Januar 2025 bezeichnet der Internationale Währungsfond (IWF) das globale Wachstum als uneinheitlich und unsicher. Für 2025 und 2026 wird das globale Wachstum auf 3,3% geschätzt und liegt damit unter dem historischen Durchschnitt (2000-19) von 3,7%. Diese Prognose ist in erster Linie auf eine Aufwärtskorrektur in den Vereinigten Staaten zurückzuführen, die die Abwärtskorrekturen in anderen wichtigen Volkswirtschaften ausgleicht. Im Euroraum wird mit einer Belebung des Wachstums gerechnet, allerdings in einem langsameren Tempo. Für Deutschland senkt der IWF erneut seine Prognose. Im Jahr 2025 werde die deutsche Wirtschaftsleistung nur um 0,3% wachsen. 8

Trotz verhaltenem Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung der Automobilindustrie in Deutschland, sieht sich das Unternehmen kurz- bis mittelfristig gut positioniert. Die PSS Germany GmbH hat sich mit Ihren Produkten frühzeitig für den Wandel hin zur Elektromobilität aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2025 gehen wir insgesamt von einer moderaten Umsatzsteigerung im Vergleich zum aktuellen Rumpfgeschäftsjahr aus.

8 IWF_world economic outlook_update 01/2025

Risiko- und Chancenbericht

Das Risiko- und Chancenmanagement ist ein fester Bestandteil unseres Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses mit dem Ziel, die Erreichung der Unternehmensziele nachhaltig zu unterstützen und das Risikobewusstsein im Unternehmen sicherzustellen. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden alle finanziellen Steuerungskennzahlen im Vergleich zum Plan für die aktuelle Periode berichtet. Die Berichterstattung von Risiken und Chancen in diesem Bericht bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr.

Die Erfassung der Einzelrisiken und -chancen erfolgt auf Basis der Eintrittswahrscheinlichkeit und des möglichen Ausmaßes der Risiken und Chancen mit Wirkung auf die PSS Germany GmbH. Eine wöchentliche Vorschau der Kundenabrufe für die kommenden 6 Monate dient der verbesserten Steuerung und Abwendung von sich abzeichnenden Risiken.

Die PSS Germany GmbH ist wie alle Automobilzulieferer in hohem Umfang abhängig von der Entwicklung der Automobilbranche. Die Risiken und Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung auf den Automobilmärkten sind maßgeblich durch die konjunkturelle Lage der Weltwirtschaft beeinflusst. Die Beurteilung marktwirtschaftlicher Risiken und Chancen ist an Annahmen und Prognosen über die Gesamtmarktentwicklung in den Regionen gekoppelt, in denen die PSS Germany GmbH tätig ist. Die Möglichkeit, dass sich die Märkte gegenüber der Planung besser oder schlechter entwickeln oder Marktbedingungen sich verändern, besteht grundsätzlich. Das Risiko wird dabei als mittel eingestuft.

Die Risiken und Chancen auf der Beschaffungsseite ergeben sich insbesondere aus Schwankungen bei Rohstoff, Rohmaterial- und Energiepreisen. Das Risiko für das Unternehmen wird dabei als gering eingestuft. Generell sind der Weitergabe der Rohstoff- und Materialverteuerungen über höhere Preise für die hergestellten Produkte enge Grenzen gesetzt. Steigende Rohstoffpreise können sich demnach negativ auf die Marge der verkauften Artikel auswirken.

 

Esslingen am Neckar, den 21.03.2025

PSS Germany GmbH

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PSS Germany GmbH, Esslingen am Neckar

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PSS Germany GmbH, Esslingen am Neckar, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PSS Germany GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 4. April 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Petra Mayran, Wirtschaftsprüferin

Kerstin Bubert, Wirtschaftsprüferin

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