Imago Design Parts GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Werner Jonke seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Alexander Sorg seit 22.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
INOFAB SAS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ultratronik GmbHGilchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Ultratronik GmbH ist unverändert zum Vorjahr in den Geschäftsbereichen Embedded MMI und Internet of Things - Lösungen (IoT), sowie als Fertigungs- und Entwicklungsdienstleister für elektronische Baugruppen und Geräte (Electronic Engineering and Manufacturing Services - E2MS) tätig. Das Unternehmen entwickelt und produziert kundenspezifische High-Tech Elektronik-Lösungen. Projekte und Kunden der Ultratronik GmbH kommen u.a. aus den Bereichen Medizin- und Laborgerätetechnik, Industrie- und Gebäudeautomation, Messtechnik, Gastronomiesysteme und High-End-Consumer Produkte. Forschung und Entwicklung Die Forschung- und Entwicklungstätigkeiten haben eine bedeutende Stellung für das Unternehmen und fokussieren auf Hardware - und Softwarelösungen im Bereich Embedded Systeme, sowie IoT und Cloud-Anwendungen. 2. Wirtschaftsbericht Berichterstattung über die Branchensituation Im Jahr 2023 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2%1 niedriger im Vergleich zum Vorjahr ausgefallen. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation kam es im Jahr 2023 nun jedoch sogar zu einer Rezession. Für die Branche des Unternehmens im Speziellen, die deutsche Elektroindustrie, wurde laut Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI2) ein Umsatzwachstum von 6,0 % in 2023 verzeichnet. Einzelangaben zum Geschäftsverlauf und des Geschäftsergebnis 2023 Die Ultratronik GmbH konnte trotz geopolitischer Störungen auch 2023 ein positives Ergebnis erzielen. Die Gesamtleistung lag dabei rd. 8,3 % unter dem Vorjahresniveau. Diese Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr ist auf Sonderumsätze im Vorjahr zurückzuführen, die durch die Berechnung von erheblichen zusätzlichen Materialbeschaffungskosten an Kunden in Folge von Lieferkettenstörungen entstanden sind. Davon abgesehen verzeichnete das Unternehmen eine weiterhin positive, stabile Nachfrage. 1 vgl. Statistisches Bundesamt, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ 2 vgl. ZVEI Faktenblatt, 28.03.2024
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/Regelmaessige_Publikationen/
Ertragslage Die Ertragslage der Ultratronik GmbH weist aufgrund wachsender Dienstleistungen im Bereich Forschung und Entwicklung und stark gestiegener Nachfrage im Bereich Serienfertigung einen um 10,9% gestiegenen Rohertrag auf. Der Kostenblock bestehend aus Personalkosten, Abschreibung sowie sonstiger Kosten, stieg um rd. 13,0% gegenüber dem Vorjahr an, wobei die sonstigen Kosten mit einem Anstieg um rd. 36,9% den größten Anteil haben. Der EBIT ist mit rund 3.737 TEUR um 2,0% höher als im Vorjahr, während der Jahresüberschuss ein leichtes Wachstum um 0,7% auf 2.696 TEUR verzeichnete. Der Auftragsbestand und -eingang ist im Geschäftsjahr 2023 insgesamt mit einer Reichweite von ca. 8 Monaten generell, sowie insbesondere im Branchenvergleich3 (5,1) sehr positiv zu bewerten. Die Produktion konnte durch die Fortführung des Lean Management Programms weiter im Hinblick auf Effizienz, Qualität und Flexibilität der Prozesse optimiert werden. Die Beschaffung der Komponenten wurde im Wesentlichen über etablierte Lieferanten gesichert. Aufgrund der Störungen der Lieferketten mussten Zukäufe zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit kaum über neue Lieferanten getätigt werden. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Ultratronik GmbH ist im Wesentlichen geprägt durch weiterhin erhöhte Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen vor dem Hintergrund der weltweiten Materialverknappung. Das Sachanlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr von rd. 580,6 TEUR auf rd. 636,2 TEUR gestiegen. Der Großteil der Investitionen wurde über Leasing abgewickelt. Die Finanzanlagen haben sich zum Vorjahr um 812,7 TEUR erhöht. Die Erhöhung betrifft die in 2023 übernommene Mehrheitsbeteiligung an der Imago Design GmbH. Die Finanzlage der Ultratronik GmbH für das Geschäftsjahr 2023 ist unverändert gut. Verbindlichkeiten wurden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen. Forderungen wurden weitestgehend innerhalb vereinbarter Zahlungsziele vereinnahmt. Die Kapitalstruktur der Ultratronik GmbH ist weiterhin sehr solide mit einer Eigenkapitalquote von rd. 62%. Es bestanden im Berichtsjahr langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese Verbindlichkeiten sind insgesamt im Vergleich zum Vorjahr, aufgrund von Tilgungen, um 29,4% gesunken. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen zum Stichtag in Höhe von rd. 1,849 Mio. EUR und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. 3 vgl. ZVEI Faktenblatt, 28.03.2024
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/Regelmaessige_Publikationen/
Verschiedene langfristige Anlagegüter der Produktion sind 'off-balance' über Leasing-Verträge finanziert. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sowie die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen i.H.v. rd. 3,568 Mio. EUR liegen zum Bilanzstichtag leicht unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen i.H.v. rd. 3,732 Mio. EUR. Gesamtaussage Die wirtschaftliche Lage der Ultratronik GmbH ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Die Umsatzentwicklung blieb aufgrund der Sondereffekte des Vorjahres im Rahmen der Erwartungen, ebenso wie die positive Entwicklung der Ertragslage im Rahmen der Erwartungen lag. Mitarbeiter Der Mitarbeiterbestand lag im betreffenden Zeitraum bei ca. 125 Mitarbeiter*innen bei unter- durchschnittlicher Fluktuation4. Die Mitarbeiter werden kontinuierlich geschult. Aus- und Weiterbildung wird vom Unternehmen gefördert. 3. Prognosebericht Vor dem Hintergrund der angespannten konjunkturellen Wirtschaftlage, sowie geopolitischer Unsicherheiten, rechnet der Branchenverband ZVEI in seiner Prognose für 2024 mit einem preisbereinigten Produktionsrückgang von -2%5. Risiken bestehen bei einer weiteren Verschärfung der Krisen in erheblichen Nachfrage- und damit Umsatzverschiebungen bis hin zu Forderungsausfällen. Auf der Beschaffungsseite können Risiken in Bezug auf Materialverfügbarkeiten, sowie Preissteigerungen und weitere inflationsbedingte Kostensteigerungen eintreten. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung in diesem angespannten Wirtschaftsklima einen moderaten Umsatzzuwachs in 2024. Bei der Ertragssituation wird aufgrund steigender Kosten von keiner Verbesserung ausgegangen. Die Ultratronik GmbH wird dabei auch zukünftig in der Lage sein ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 4 Industrievergleich gemäß BDA-Formel, Quelle: Personio 5 vgl. ZVEI Faktenblatt, 28.03.2024,
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_und_Medien/Publikationen/Regelmaessige_Publikationen/
4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Allgemeiner Risikobericht Die allgemeinen Risiken für das Unternehmen sind in Absatzschwankungen von einzelnen wichtigen Kunden zu sehen. Die Absicherung von Forderungsausfällen erfolgt zudem über eine Warenkreditversicherung, Factoring, sowie ein konsequentes Mahnwesen. Ein möglicher Ausfall eines entsprechenden Kunden stellt daher keine Existenzbedrohung für das Unternehmen dar. Weitere Risiken bestehen in Störungen und Verknappungen auf dem Beschaffungsmarkt, die sich in 2024 zwar etwas entspannen dürften, jedoch durch die krisenbedingten Störungen weiterhin mit großen Unsicherheiten einhergehen. Durch ein weltweites Lieferantennetzwerk sowie eine deutlich verstärkte vorausschauende Bevorratung können die Risiken reduziert werden. Es besteht dennoch ein erhöhtes Risiko für Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite. Die Marktposition im Bereich Embedded MMI- und IoT Lösungen konnte durch die Realisierung und Vermarktung von Referenzapplikationen, sowie eine Intensivierung der Geschäftsbeziehungen mit namhaften Industriekunden gestärkt werden. Der Geschäftsbereich E2MS konnte sich erfolgreich weiter als zuverlässiger Partner im deutschsprachigen Raum etablieren. Der Kundenstamm der Ultratronik GmbH setzt sich aus Kunden unterschiedlicher Branchen und Unternehmensgrößen mit einem Schwerpunkt im Bereich Gastronomiesysteme zusammen. Währungsrisiken bestehen in überschaubarem Umfang im Rahmen der Fakturierung einzelner Aufträge in US-Dollar. Ein Hedging der Währungsrisiken wurde fallweise geprüft. Nach Abwägung von Kosten und Risiken wurde eine Absicherung über entsprechende Derivate für den US-Dollar im Betrachtungszeitraum nicht durchgeführt. Wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements ist das aktive Forderungsmanagement, sowie die Liquiditätsvorschau. Diese berücksichtigt zukünftige Forderungen und Verbindlichkeiten. Das Risikomanagement umfasst auch die Analyse von internen Zielvorgaben z.B. in Bezug auf Abhängigkeitsverhältnisse von Kunden und Lieferanten. Die sich nach dem Bilanzstichtag weiter dynamisch entwickelnde Ukraine-Krise sowie die Spannungen zwischen den USA und China zur Taiwan-Frage, welche die Risiken von Störungen der Lieferketten weiter erhöhen, wurde vom Unternehmen frühzeitig als Risiko eingestuft und entsprechende Maßnahmen zur Sicherung der Lieferfähigkeit (z.B. Erhöhung der Bevorratung), sowie zur Sicherung der Liquidität wirksam getroffen. Das Unternehmen hat keine direkten Kundenbeziehungen mit den Kriegsparteien der Ukraine-Krise und auch für die Kunden der Ultratronik GmbH stellen die betroffenen Regionen keine Hauptabsatzmärkte dar. In den letzten Jahren haben Gefährdungen durch Cyberangriffe an Bedeutung gewonnen. Unsere Mitarbeiter werden diesbezüglich laufend geschult. Spezieller Risikobericht und Verwendung von Finanzinstrumenten Neben dem üblichen Umfang an Forderungen und Verbindlichkeiten, bestehenden Leasingverträgen für Produktionsanlagen, sowie den teilweise in Anspruch genommenen Kreditlinien für Betriebsmittel wurde im Betrachtungsjahr Factoring und zur vorsorglichen Absicherung der Liquidität gegen mögliche Umsatzeinbrüche ein Kredit der KfW genutzt. Die Liquidität des Unternehmens konnte im Berichtszeitraum aufgrund gesunkener Bevorratung in größerem Umfang gesteigert werden. Verbindlichkeiten konnten jederzeit zeitgerecht bedient werden. Generelle Risiken in Bezug auf Zahlungsausfall, Preisänderungen und Liquidität unter Berücksichtigung der Einflüsse der geopolitischen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, sowie einer möglichen Verschärfung der Taiwan-Krise bestehen. Die Gesellschaft wird das entsprechende Risiko durch adäquate Maßnahmen reduzieren. Chancen für die weitere Entwicklung Die Chancen der künftigen Entwicklung sind als vielversprechend anzusehen, da Touchscreen-gesteuerte Geräte und intelligente vernetzte Systeme in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen auf dem Vormarsch sind und das Unternehmen durch seine Positionierung als Full-Service-Anbieter nachhaltige Umsatzerlöse erzielt. Weitere Wachstumspotentiale ergeben sich durch die steigende Nachfrage nach Vernetzung und Digitalisierung von Endgeräten und Geschäftsprozessen, die unter den Begriffen "Industrie 4.0" und "Internet of Things" stark thematisiert werden.
Gilching, 25.06.2024 Ultratronik GmbH Alexander Sorg, Dipl. Kfm., Geschäftsführer Alexander Jonke, Dipl. BW., Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Ultratronik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 EUR (Geringwertige Anlagegüter) werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Im Geschäftsjahr waren für Gegenstände des Sachanlagevermögens keine außerplanmäßigen Abschreibungen erforderlich. Anteile an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen an anderen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten die Material- und Fertigungseinzelkosten die Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nennwert bilanziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Bei in Auslandswährung geführten Bankguthaben erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag berücksichtigt, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr und das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten und Rückstellungen wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag erhaltene Zahlungen ausgewiesen, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Ansatz erfolgte mit dem Nennwert. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es fanden keine grundlegenden Änderung der Ausweis-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden statt. Angaben und Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der kumulierten Anschaffungskosten und Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände, Sach- und Finanzanlagen ist im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Angaben zu den Restlaufzeiten der Forderungen Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Resturlaub, Boni/Prämien, Tantiemen, Gewährleistungen sowie Kosten der Jahresabschlusserstellung und -prüfung. Aufgliederung der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken und Angabe von Sicherheiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Im Vorjahr stellten sich die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten wie folgt dar:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 2.679 TEUR sind durch eine Forderungsabtretung über die Zahlungsansprüche gegen die basysKom GmbH aus dem Gesellschaftsvertrag besichert. Mitzugehörigkeitsvermerk Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehrere Bilanzpositionen zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 410.898,90 (Vorjahr: EUR 1.064.677,09) sowie sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 30.805,14 (Vorjahr EUR 5.576,62) enthalten. In den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.821.029,76 (Vorjahr: EUR 1.411.589,47) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 61.435,21 (Vorjahr: EUR 3.427,17) enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Rahmen eines Schuldbeitritts zusammen mit einer Schwestergesellschaft eine Mithaftung i.H.v. 2.537 TEUR für Bankdarlehen an die Muttergesellschaft übernommen. Alle Darlehen wurden an die Muttergesellschaft ausbezahlt und die Zins- und Tilgungsleistungen werden von dieser ordnungsgemäß bedient. Ein Darlehen wurde in 2023 vollständig zurückbezahlt. Aufgrund weiterer von der Muttergesellschaft für die Bankdarlehen gegebenen Sicherheiten (Grundschulden) und die durch die Mietzahlungen der Tochtergesellschaften gesicherten Ertragssituation der Muttergesellschaft ist das Risiko der Inanspruchnahme als gering einzustufen. Weiter hat die Gesellschaft zusammen mit der Muttergesellschaft und einer Schwestergesellschaft einen Kontokorrentkredit über 6.500 TEUR aufgenommen, so dass hier wirtschaftlich ebenfalls eine Mithaftung besteht. Am Bilanzstichtag sind von der Schwestergesellschaft 850 TEUR in Anspruch genommen worden. Sicherheiten wurden von der Muttergesellschaft in Form einer Grundschuld gestellt. Alle fälligen Verpflichtungen wurden planmäßig erfüllt. Mit einer Inanspruchnahme der Gesellschaft ist nicht zu rechnen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 3.894 TEUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 3.679 TEUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 165.291,19 EUR (Vj. 379 TEUR) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 210.121,04 EUR (Vj. 364 TEUR) aus der Auflösung von Rückstellungen und der Ausbuchung von Verbindlichkeiten enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 243.454,38 EUR (Vj. 218 TEUR) enthalten. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 74.813,71 EUR (Vj. 73 TEUR) enthalten. Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Höhe von 679.366,62 EUR (Vj. 547 TEUR) Gewinnausschüt- tungen eines verbundenen Unternehmens. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind in Höhe von 64.218,50 EUR (Vj. 23 TEUR) Zinserträge von verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Ultratronik GmbH im Sinne von § 285 Nr. 14 HGB ist die UX Gruppe GmbH & Co. KG, Gilching. Die UX Gruppe GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger offengelegt. Außerbilanzielle Geschäfte Die Ultratronik GmbH hat zum 31.12.2023 einen Teil ihrer Forderungen aus laufenden Leistungsbeziehungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages an eine Factoring Gesellschaft abgetreten. Diese Maßnahme dient der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität. Bis zum 31.12.2023 sind der Gesellschaft dadurch 2.648 TEUR an Liquidität zugeflossen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss in Höhe von 2.696.253,94 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2024 werden die Schwestergesellschaften Ultratronik Vertrieb GmbH sowie die U-Experten GmbH rückwirkend zum 01.01.2024 auf die Ultratronik GmbH verschmolzen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gilching, 18. Juni 2024 Ultratronik GmbH Alexander Sorg, Dipl., Kaufm., Geschäftsführer Alexander Jonke, Dipl. Bw., Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Ultratronik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ultratronik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ultratronik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, 25. Juni 2024 SH+C
GmbH
Breitschaft, Wirtschaftsprüferin Ziegler, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehenden Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. |
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